San Francisco – Film: „The Report“

Ich war am 21.11.19 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Report“ (dt. Kinostart war der 7.11.19)   119 min  drama, thriller, biopic 

dir. Scott Z. Burns   cast: Adam Driver, Annette Bening, Jon Hamm, Ted Levine, Michael C. Hall, Tim Blake Nelson, Corey Stoll, Maura Tierney, Matthew Rhys

 

Daniel Jones (Adam Driver) arbeitet für den US-amerikanischen Senat. Nachdem herausgekommen ist, dass die CIA scheinbar Vernehmungsvideos zerstört hat, beauftragt die kalifornischen Senatorin Dianne Feinstein (Annette Bening) den ambitionierten Daniel Jones die Methoden zu untersuchen, mit denen die CIA nach den Anschlägen vom 11.September 2001 Terrorverdächtige befragt hat… 

 

C+ (Wertung von A bis F) „The Report“ basiert auf tatsächlichen Begebenheiten und auf dem echten, über 6000 Seiten langen, sogenannten „Folter-Report“. Es ist der Untersuchungsbericht des Geheimdienstausschusses des US-Senats, der Foltermethoden des amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA nach 9/11 aufdeckte. „The Report“ ist das Kinofilmdebüt des amerikanischen Drehbuchautors („The Bourne Ultimatum“, The Informant! , Contagion, Side Effects, „The Laundromat“), Filmproduzenten („An Inconvenient Truth“) und Filmemacher Scott Z. Burns. 

Ich habe eigentlich nie daran gezweifelt, dass die CIA (wie wahrscheinlich auch die meisten Geheimdienste anderer Staaten) „erweiterte Verhörmethoden“ anwendet. Menschenverachtend und schlimm, keine Frage, aber überrascht hat mich das nicht. So hat mich damals eigentlich nur schockiert, dass sich die CIA dabei erwischen lassen hat. Wie dilettantisch und beknackt sind die bei der Agency eigentlich?

Jetzt bekommen wir mit „The Report“ einen Film, bei dem wir den ehrenwerten Daniel Jones dabei zuschauen, wie er sechs Jahre akribisch Informationen über die Folterungen der CIA sammelt und dokumentiert. Ziemlich öde. Etwas interessanter wird es (aber da waren dann, glaube ich, schon anderthalb Stunden vergangen), wenn man erfährt, dass nicht nur die CIA, sondern auch die jeweils amtierende Regierung (sowohl die republikanische als auch die demokratische Administration) alles versuchen, damit der Bericht nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Der Film basiert auf erschreckende  Fakten, aber ich halte die Geschichte dennoch nicht unbedingt für verfilmenswert. Oder er hätte anders, sprich spannender, inszeniert und noch während der Obama-Administration herausgebracht werden müssen. Jetzt dreht sich in der Berichterstattung des amerikanischen Nachrichtenfernsehens quasi rund um die Uhr alles darum, ob der jetzige Präsident (Donald Trump) seines Amtes enthoben werden könnte. Andere Zeiten erfordern andere Filme. 

Schauspielerisch durchaus überzeugend waren aber Adam Driver und besonders Annette Bening. 

„The Report“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Adam Driver), Beste Nebendarstellerin (Annette Bening), Bestes Originaldrehbuch

„The Report“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival gezeigt. Der Film ist am 15.11.19 einigen ausgewählten amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland läuft der Film seit dem 7.11.19 im Kino. Der Amazon-Film soll dann ab dem 29.11.19 auf dem Streaming-Portal zu sehen sein.

Trailer zu sehen: 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „White Snake„

Bewertung des Trailers: C (Originalfassung mit englischen Untertiteln) 

Kommentar: chinesischer Animationsfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Litte Joe„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: britisch-österreichisches Drama mit Emily Beecham und Ben Whishaw 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Light From Light„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: amerikanisches Drama 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 


Trailer v. Film: „Atlantics„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: senegalesisches Drama „Atlantique“, dass in Cannes den Großen Preis der Jury gewonnen hat. Netflix-Film

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht  

Copenhagen – Film: „Tag“

Ich war am 22.07.18 in Kopenhagen und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Tag“ (dt. Filmtitel: „Catch Me!“, dänischer Filmtitel: „Du er den“, dt. Kinostart: 26.07.18)    90 min comedy 

dir. Jeff Tomsic  cast: Ed Helms, Jeremy Renner, Jon Hamm, Jake Johnson, Hannibal Buress, Annabelle Wallis, Isla Fisher, Rashida Jones 

 

Seitdem sie neun Jahre alt sind spielen Hoagie (Ed Helms), Callahan (Jon Hamm), Chilly (Jake Johnson), Sable (Hannibal Buress) und Jerry (Jeremy Renner) das Kinderspiel „Tag“ (Fang Mich). Mittlerweile seit dreißig Jahren ist die Saison einmal im Jahr den kompletten Mai eröffnet und bisher ist der athletische und raffinierte Jerry der ungeschlagene Sieger. Jetzt erfahren seine Mitspieler, dass Jerry aussteigen und außerdem heiraten will. Die Vier, Hoagies Frau (Isla Fisher) und eine Journalistin des Wall Street Journals machen sich auf dem Weg und versuchen wenigstens dieses Mal, Jerry zu schlagen…

 

C+ (Wertung von A bis F) „Tag“ wurde von einer wahren Geschichte inspiriert. Der Film basiert vage auf den The Wall Street Journal Artikel „It Takes Planning, Caution to Avoid Being „It“. Dieser Film ist das Spielfilmdebüt des amerikanischen Produzenten und Filmemachers Jeff Tomsic (TV-Serien „Idiositter“, „The Detour“).

„Tag“ ist eine Komödie über eine Gruppe erwachsener Männer, die das Kind in sich bewahren wollen – zumindest für einen Monat im Jahr. Das führt erwartbar zu witzigen Dialogen und Situationen. 

Jeremy Renners Charakter „Jerry“ machte auf mich zu Beginn den Eindruck, als würde er in einem ganz anderen Film mitspielen. Was hier entsprechend der Handlung aber passt, dann sind es nämlich genau die Szenen mit Jerry, die wirklich komisch sind. „Tag“ ist einer dieser Filme, bei dem ich wahrscheinlich schon in wenigen Monaten vergessen habe, dass ich ihn überhaupt geguckt habe. Wenn ich aber dann irgendwann durch Zufall im  Fernsehen auf den Film stosse, werde ich über dieselben Szenen lachen und auch die Zeitlupen-Szenen wieder besonders mögen. 

Der Filmemacher liess es sich nicht nehmen, zum Schluss des Films ein Foto der realen Männergruppe (bestehend übrigens aus zehn Teilnehmern) einzublenden. Bis heute spielen sie „Tag“. 

„Tag“ ist am 15.06.18 landesweit in 3,382 amerikanischen Kinos gestartet. In Dänemark ist der Film unter dem Filmtitel „Du er den“ am 28.06.18 ins Kino gekommen. In Deutschland ist der Film ab heute (26.07.18) unter dem Titel „Catch Me!“ in den Kinos zu sehen. 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Bohemian Rhapsody„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Offiziell, trotz seiner Entlassung bleibt dies der Film von Bryan Singer, ein Biopic über Freddie Mercury. Der Film kann eine Vollkatastrophe sein oder auch ein solider Oscar-Film, man wird sehen. Rami-Mr.Robot-Malek spielt den legendären Queen-Sänger. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Johnny English Strikes Again„

Bewertung des Trailers: C-

Kommentar: Eine sicher gaaanz lustige Komödie mit Rowan Atkinson

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0% 


Trailer v. Film: „Book Club„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: RomCom mit Diane Keaton, Jane Fonda und Andy Garcia, Don Johnson 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht 

 

Kino in Dänemark

An meinem freien Tag in Kopenhagen habe ich die Gelegenheit genutzt, ins Kino zu gehen. Lobenswerterweise werden sowohl im skandinavischen Fernsehen als auch im Kino die Filme in der Originalfassung mit entsprechenden Untertiteln gezeigt. Sehr gern hätte ich mir einen dänischen Thriller („Den skyldige“) angeschaut, leider fehlten mir dazu die englischen Untertitel. Ich musste mich entsprechend für einen englischsprachigen Film entscheiden und habe mich daher entschlossen, den Film „Tag“ nachzuholen. Eine Kinokarte im Palads Teatret in Kopenhagen kostet 100 DKK, das sind umgerechnet ca. 13,50 EUR. Den Sitzplatz musste ich mir bereits an der Kinokasse auswählen, die Vorstellung war aber nicht ausgebucht und die Dänen nehmen es dankenswerterweise nicht so genau mit ihrem zuvor festgelegten Sitzplatz und lassen höflich einen Abstand zum nächsten Zuschauer. Für rund 8 Minuten wurde Werbung gezeigt, darauf folgten die Trailer. 

Palads Teatret in Kopenhagen
dänisches Filmplakat des amerikanischen Films „Tag“

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Denver – Film: „Baby Driver“

Ich war am 16.07.17 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Baby Driver“ (dt. Kinostart: 27.07.17) 113 min  action, musical
dir. Edgar Wright cast: Ansel Elgort, Kevin Spacey, Lily James, Eiza González, Jon Hamm, Jamie Foxx, Jon Bernthal

 

Baby (Ansel Elgort) ist ein richtig guter Autofahrer. Er arbeitet für den Gangsterboss Doc (Kevin Spacey). Baby fährt das das Fluchtauto, wenn Docs Crews wieder mal ein Bank oder einen Geldtransporter überfallen. Nun will er sein kriminelles Leben aber hinter sich lassen, auch weil er sich in die Kellnerin Deborah (Lily James) verliebt hat…

 

B (Wertung von A bis F) „Baby Driver“ ist der neue Film des englischen Autors und Filmemachers Edgar Wright („Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz“, „Scott Pilgrim vs. the World“). Es ist der erste Film, den er in den U.S.A. gedreht hat.

„Baby Driver“ war eigentlich ein Film, den ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Einen Trailer hatte ich nie gesehen und bei dem Filmtitel kann doch nichts Gutes dabei herauskommen, dachte ich. Naja, dann stand (und steht) der Film bei 95% Rotten Tomatoes und da ich sowieso einen Mainstream-Blockbuster-Kinotag plante, habe ich dann einfach noch „Baby Driver“ hinzugefügt und bin mit richtig guter Laune aus dem Kino gekommen.

Der Soundtrack wird sicherlich als einer der besten in die Filmgeschichte eingehen. Gerade wie die Musik einzelne Szenen und Verfolgungsjagden untermalt, ist brillant. „Baby“ wird uns am Anfang vorgestellt, dieser Fahrer, der aussieht wie ein Teenager, permanent Kopfhörer in den Ohren hat, laut Musik hört und dabei mit den Autos durch die Straßen von Atlanta brettert. Lag es an Edgar Wrights Inszenierung oder tatsächlich an dem, mir bislang nicht bekannten Ansel Elgort („The Divergent Series“), dass ich meine Augen nicht von „Baby“ lassen konnte und bis zum Schluss an seiner Seite war? In jedem Fall gibt der amerikanische Schauspieler einen glaubhaften und sympathischen Charakter ab, mit dem ich mitfieberte. Nun hat der Film nur ein „B“ von mir bekommen. Das liegt mit daran, dass das Drehbuch später Schwächen aufweist und die Charakterentwicklung von Kevin Spaceys „Doc“ und Jon Hamms „Buddy“ für mich nicht nachvollziehbar war. Gegen Ende des Films gibt es eine längere Sequenz, die für mich nicht zu dem eleganten und stimmigen Anfang des Films passt. Wie dem auch sein, dieser Actionfilm macht verdammt viel Spaß, mir hat sogar Jamie Foxx gut gefallen.

Selbstverständlich habe ich mir den Soundtrack direkt gekauft.

Eine Fortsetzung zu „Baby Driver“ ist bereits im Gespräch.

 

„Baby Driver“ wurde erstmalig auf dem South by Southwest Festival gezeigt. Der Film ist am 28.06.17 in 3226 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland startet der Film am 27.07.17.

Update: Baby Driver hat 3 Oscar-Nominierungen erhalten (Best Film Editing, Best Sound Editing, Best Sound Mixing)

Der nahezu perfekte Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Home Again„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: RomCom mit Reese Witherspoon
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Thor: Ragnarok„
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: Was für ein (Marvel-) Scheiß
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: niemals

Trailer v. Film: „Daddy´s Home 2„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Fortsetzung zu der Komödie mit Mark Wahlberg, Will Ferrell, Mel Gibson spielt auch mit. Ich weiß nicht, ob John Lithgow den Film retten kann – vom Trailer her wirkt es so
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 80% RT

Trailer v. Film: „Pitch Perfekt 3„
Bewertung des Trailers: C-.
Kommentar: davon gibt es schon drei Filme?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Blade Runner 2049„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Fortsetzung zu dem Film aus dem Jahr 1982. Denis Villeneuve führt Regie, Roger Deakins ist der DP, klar sieht der Film fantastisch aus. Es spielen Ryan Gosling, Jared Leto und Harrison Ford mit
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Kingsman: The Golden Circle„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Fortsetzung zu dem sehenswerten Kingsman: The Secret Service
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Flatliners„
Bewertung des Trailers: D+
Kommentar: unnötige Fortsetzung zu dem Film aus dem Jahr 1990
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Dark Tower„
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Stephen King-Verfilmung mit Idris Elba und Matthew McConaughey – völlig unnötig
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Boston – Film: „Minions“

Ich war am 14.07.15 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Minions“ (dt. Kinostart war der 02.07.15) 91 min animation
dir. Pierre Coffin, Kyle Balda voices: Pierre Coffin, Sandra Bullock, Jon Hamm, Michael Keaton, Alison Janney, Geoffrey Rush, Jennifer Saunders, Steve Carell

So weit man denken kann, gibt es Minions. Sie sind klein, gelb, etwas ungeschickt, nicht sonderlich helle, aber voller Schadenfreude. Eigentlich haben sie nur ein Ziel im Leben: einem Bösewicht zu dienen. Für viele Schurken haben sie bereits gearbeitet, doch irgendwann kamen diese ums Leben und sie mussten sich wieder einen neuen suchen. Jetzt haben sie schon seit vielen Jahren keinen Boss mehr, sind also arbeitslos. Sie wurden depressiv und haben sich in eine Eishöhle zurückgezogen. Dort langweilen sie sich zu Tode. Irgendwann begeben sich Kevin, Stuart, Bob (einer der Regisseure, Pierre Coffin, spricht alle Minions) auf die Suche nach einem neuen Superschurken.

B- (Wertung von A bis F) Nach Despicable Me und Despicable Me 2, in denen die Minions eher eine Nebenrolle spielten, ist „Minions“ nun der erste eigenständige Film über die gelben Spaßvögel. In „Minions“ wird eine Hintergrundgeschichte über die Minions erzählt, die Handlung ist hauptsächlich in den 1960er Jahren angesiedelt.

Viele vereinzelte Szenen (im New Yorker Warenhaus, wenn sie per Anhalter fahren, die Villain-Con, alle Szenen, in denen sie sich über sich selbst lustig machen) fand ich großartig und eigentlich gibt es den gesamten Film über viel zu schmunzeln und einiges zu Lachen und auch der Soundtrack sorgt für gute Laune. Leider hat aber das Drehbuch Schwächen und der Film Längen. Mir hätte „Minions“ beispielsweise noch besser gefallen, wenn es etwas weniger Scarlet Overkill und etwas mehr Szenen mit den, in der Eishöhle zurückgelassenen Minions gegeben hätte.

Letztlich ist „Minions“ aber eine wesentlich gelungener Film, als ich es erwartet habe. Er ist natürlich auch nicht auf dem Niveau des ausgeklügelten Pixar-Films Inside Out.

Ungewöhnlicherweise kam „Minions“ übrigens erst eine Woche nach dem deutschen Kinostart in die amerikanischen Kinos.

„Minions“ ist im Gespräch für eine Oscar-Nominierung in der Kategorie bester Animationsfilm.
Teaser zu sehen:

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Underdogs“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: argentinischer Animationsfilm über Fußballer. Ich kann mich erinnern, einen Trailer von dem Film schon mal im Kino gesehen zu haben. Konnte das aber nicht auf Anhieb finden. Film ist aus dem Jahr 2013 und der amerikanische Kinostart wurde schon zig Mal verschoben
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Shaun the Sheep Movie“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Dieser Trailer ist besser, trifft aber immer noch nicht mein Humorzentrum
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Hotel Transylvania 2“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Pan“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: Joe Wrights Peter Pan-Film mit Hugh Jackman, Rooney Mara, Amanda Seyfried und schon wieder Cara Delevingne
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Jem and the Holograms“
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: Teenager-Musical
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Alvin and the Chipmunks: The Road Chip“
Bewertung des Teasers: C+
Kommentar: Habe die Filme glaube ich alle mal – früher oder später – im TV gesehen und fand die irgendwie putzig
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: im TV

Trailer v. Film: „The Secret Life of Pets“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Animationsfilm über unbeaufsichtigte Haustiere
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "The Town"

Ich war am 23.09.10 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Town“ (dt. Kinostart war der 23.09.10) 123 min drama, thriller, adaptation
dir. Ben Affleck cast: Ben Affleck, Jon Hamm, Rebecca Hall, Jeremy Renner, Blake Lively, Chris Cooper, Pete Postlethwaite

Doug MacRay (Ben Affleck) wollte eigentlich immer professioneller Hockey Spieler werden, ist aber dann in die Fußstapfen seines Vaters (Chris Cooper) getreten und raubt Banken aus. Bei seinem nächsten Coup geht jedoch bei Doug und seinen Komplizen etwas schief und sie nehmen die Filialleiterin der Bank Claire (Rebecca Hall) als Geisel…

C+ (Wertung von A bis F) „The Town“ basiert auf dem Roman „Prince of Thieves“ von Chuck Hogan.

In einer Kritik habe ich einen Vergleich von Ben Afflecks Regiearbeit zu der von Clint Eastwood gelesen. Na da sollte man doch mal die Kirche im Dorf lassen. Auch wenn ich von Afflecks Regiedebüt (Gone Baby Gone), mit Ausnahme von einer, meines Erachtens sensationellen Szene, auch nicht so begeistert war, so mochte ich diesen wesentlich mehr als „The Town“. „The Town“ ist zum einen viel zu lang und zum anderen empfand ich die Liebesgeschichte als viel zu dominant. Die Beziehung von Ben Afflecks und Rebecca Halls Charakter ist von der ersten Begegnung bis zur „Spendenaktion“ komplett unglaubwürdig. Ben „doch, ich habe mehr als zwei unterschiedliche Gesichtsausdrücke“ Affleck wirkt mit seinem meist geöffneten Mund, seiner, für einen Mann und insbesondere für dieses Gesicht viel zu kleinen Nase und seinem stets schielenden Blick sowieso immer etwas dümmlich und hat überhaupt keinerlei Potential für die Rolle als sogenannter „Leading Man“. Der eitle Regisseur hat sich aber gleich mal auch die Hauptrolle gegeben, was ich als größten Fehler des Films sehe. In dem Roman hat sich Jon Hamms Charakter ebenfalls in die Filialleiterin verliebt. Das war Ben Affleck sehr wahrscheinlich eine zu große Konkurrenz. Während der Dreharbeiten hat Ben Affleck (wenn er nicht zu sehr mit sich selbst beschäftigt war) beobachten können was für eine Präsenz Jon Hamm hat, auch wenn ich ihn nach drei Staffeln MAD MEN doch wesentlich besser als Don Draper finde. Diese sexy Coolness kann Jon Hamm hier nicht übertragen, aber sein Part war auch nicht darauf ausgelegt. Schauspielerisch hat mir, wie erwartet, Jeremy Renner (The Hurt Locker) gut gefallen, aber auch Blake Lively, die hier tatsächlich eine frappierende Ähnlichkeit mit der jungen Ellen Barkin hat.

„The Town“ ist kein Oscar-Film und wird hoffentlich von der Academy auch nicht in den Adelsstand erhoben. (… es reicht mir schon, dass unverdienterweise Inception mit großer Wahrscheinlichkeit unter den besten zehn Filmen aus 2010 dabei sein wird) Wenn jedoch einer aus „The Town“ für seine schauspielerisch Leistung belohnt werden sollte, dann ist es Chris Cooper („American Beauty“, „Adaptation“, Breach). Mit einer einzigen Szene schafft es Chris Cooper zu zeigen wie man Authentizität in eine Rolle bringt. Was für ein unglaubliches Talent.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer (habe mich in die Vorstellung „reingeschlichen“ und nur noch zwei Trailer gesehen):

Trailer v. Film: „The Fighter“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Biopic über den Boxer „Irish“ Mickey Ward und seinem älteren Bruder. Mit Mark Wahlberg, Christian Bale (hoffentlich ist er mit dieser Rolle „zurück“, hat sich auf jeden Fall auf sein „The Machinist“-Gewicht runtergehungert) Melissa Leo, Amy Adams
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Fair Game“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Doug Limans neuer Film. Biopic mit Naomi Watts und meinem Lieblingsschauspieler Sean Penn.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%, klar!

TV – Serie: "Mad Men, Staffel 3"

Ich habe mir folgende Staffel dieser Serie angeschaut:

„MAD MEN, Staffel 3“ (Staffel 1 in Deutschland auf DVD erhältlich) 13 x approx. 45 min drama
dir. Phil Abraham, Lesli Linka Glatter, Jennifer Getzinger, Michael Uppendahl, Daisy von Scherler Mayer, Scott Hornbacher, Barbet Schroeder, Matthew Weiner cast: Jon Hamm, Elisabeth Moss, Vincent Kartheiser, January Jones, John Slattery, Jared Harris, Christina Hendricks, Aaron Staton, Rich Sommer, Bryan Batt, Robert Morse, Michael Gladis, Anne Dudek

1963. Der Verkauf der renommierten Werbeagentur Sterling/ Cooper an ein britisches Unternehmen sorgt für einige personelle Umstrukturierungen. Mit einem neuem Großkunden (Hilton Hotels) muss auch Creative Director Don Draper (Jon Hamm) eine Entscheidung bezüglich seiner beruflichen Zukunft treffen. Dons Frau Betsy (January Jones) erwartet ihr drittes Kind, wird immer unglücklicher in der Ehe, erfährt langsam immer mehr über Dons Vergangenheit. Sie zieht irgendwann die Konsequenzen…

B (Wertung von A bis F) Die 3. Staffel finde ich etwas schwer zu bewerten. Der Beginn zieht sich für mich wieder etwas und plätscherte so vor sich her, ohne richtig mein Interesse geweckt zu haben. Dann aber mit der 6. Folge (von 13 Folgen) ist für mich der Knoten geplatzt. Zurück zu der aus der 2. Staffel bekannten Tiefe und zugleich Leichtigkeit und beeindruckenden Dramaturgie. Mit steigernder Begeisterung habe ich dann den restlichen Verlauf der Staffel verfolgt. Warum machen eigentlich Autoren meist einen besonders guten Job wenn es gerade zum Ende der Staffel hingeht? Bei MAD MEN, Staffel 3 haben sie sich förmlich selbst übertroffen. Es stehen sehr viele Veränderungen an und so geht MAD MEN im Sommer bei dem Kabelsender AMC ganz frisch in die vierte Saison. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, die Figur Don Draper/ der Schauspieler Jon Hamm in dieser Rolle ist nach wie vor ein Hauptgrund, die Serie gucken zu müssen. Der Charakter ist vielschichtig und extrem sexy (hier besonders ab Folge 9). Was mir aber auch gut gefiel, dass der Charakter von Dons Frau Betts (January Jones) sich hier weiterentwickelt. Bisher etwas auf ihre Grace Kelly-Ausstrahlung reduziert, wird sie jetzt zunehmend ihre Unzufriedenheit und Zerissenheit nach Aussen tragen. Im Gegensatz zur Staffel 2 wird jetzt auch Sals (Bryan Batt) Homosexualität wieder mehr thematisiert. Meine Lieblingsfolge ist Folge 12.

„Mad Men“ geht am 25.07.10 in die Erstausstrahlung der vierten Staffel. Es ist fest davon auszugehen, dass ich dabei bleibe..

Promo zu sehen:

Meet Don Draper:

TV – Serie: "Mad Men, Staffel 2"

Ich habe mir folgende Staffel dieser Serie angeschaut:

„Mad Men“, Staffel 2″ (Staffel 1 in Deutschland auf DVD erhältlich) 13 x approx. 45 min drama
dir. Tim Hunter, Jennifer Getzinger, Michael Appendahl, Lesli Linka Glatter, Phil Abraham, Alan Taylor, Andrew Bernstein, Matthew Weiner cast: Jon Hamm, Elisabeth Moss, Vincent Kartheiser, January Jones, Christina Hendricks, Aaron Staton, Rich Sommer, Bryan Batt, Robert Morse, Michael Gladis, John Slattery, Colin Hanks

New York, 1960er Jahre. In der feudalen Madison Avenue hat die renommierte Werbeagentur STERLING COOPER ihren Sitz. Don Draper (Jon Hamm) ist Creative Director der Agentur. Der distinguierte Don wohnt mit seiner schönen Frau Betty (January Jones) ausserhalb der Stadt, hat 2 Kinder und zum Ausgleich seine Affären in Manhattan. An Betty werden die Affären diesmal nicht unbemerkt vorbeigehen. Auch wird etwas von Dons mysteriöser Vergangenheit ans Licht kommen…

B+ (Wertung von A bis F) Obwohl es jetzt schon mehr als 1 1/2 Jahre zurückliegt, dass ich die erste Staffel gesehen habe, fiel es mir bei der zweiten Staffel wesentlich leichter reinzukommen. Mit vielen Charakteren bin ich noch vertraut, aber auch hier gibt es einige neue Serienfiguren, die für mich durch die ähnelnden Frisuren und Maßanzüge irgendwie schwer zu unterscheiden sind. MAD MEN versetzt einen zweifelsfrei in die 1960er Jahre in Manhattan und lässt einem schon mal mit der Frage zurück, wie es gewesen wäre, in dieser Zeit in New York gelebt zu haben. Wie ich schon in meinem Beitrag zur Staffel 1 erwähnte, ist für mich ein Hauptgrund die Serie zu mögen und dabei zu bleiben, Jon Hamm. Aber auch von seinem Charakter Don Draper bin ich absolut fasziniert. Diese Figur gibt dieser eleganten Serie den nötigen Rahmen. Don Draper/Jon Hamm ist MAD MEN. Nicht nur seine elegante Erscheinung, auch seine Stimme und Sprache haben mich (und wohl viele andere auch) in den Bann gezogen. Ich glaube daher wird es für Jon Hamm schwierig, andere Charaktere – insbesondere die in einem anderen Jahrzehnt angesiedelt sind – authentisch und so sexy zu porträtieren. Eine andere Figur, die ich jetzt mit der 2. Staffel ins Herz geschlossen habe ist Kinsey, gespielt von Michael Gladis. Auch ist es natürlich die Story von Peggy Olsen, gespielt von Elisabeth Moss. Sie ist die einzige Frau, die es geschafft hat, sich in der Machowelt zu behaupten. Die plumpe, ehemalige Sekretärin ist aufgrund ihres Talents zur Werbetexterin befördert worden.

An MAD MEN mag ich besonders diesen unterschwelligen, feinen Humor, der sich durch die Serie zieht. Natürlich aber auch die detailgetreuen Kulissen, Kostüme, Frisuren, Accessoires und der elegante Style der Serie entsprechen meinem Geschmack. Mittlerweile hat die Serie die Modewelt schon stark beeinflusst. Diverse Designer haben sich für ihre aktuellen Kollektionen von der MAD MEN inspirieren lassen. Die Serie wurde von den Kiritikern in den U.S.A. besonders für ihre präzise gesellschaftliche und geschichtliche Authentizität gelobt. Nicht unerwähnt bleibt auch selten die wunderbare Ausstattung und die Kameraarbeit von MAD MEN.

Völlig überflüssige Information: Die Serie MAD MEN eignet sich wunderbar zu einem Trinkspiel (wie zuvor schon bei der Serie DALLAS: wenn die Schauspieler in der Serie Alkohol trinken, muss man es ihnen gleichtun, entsprechend ist man spätestens 15 Minuten einer Folge sturzbetrunken…)

Die Serie MAD MEN wurde in den U.S.A. mit allen wichtigen Fernsehpreisen mehrfach ausgezeichnet. Die vierte Staffel soll ab Ende Juli 2010 auf dem amerikanischen Kabelsender AMC ausgestrahlt werden. Ich habe schon länger auch die 3. Staffel Zuhause und werde mich bald mal daran machen. Die erste Staffel von MAD MEN wird wohl ab Herbst im Free-TV bei ZDFneo ausgestrahlt, obwohl die DVD der ersten Staffel der Serie schon seit einiger Zeit in Deutschland erhältlich ist.

Das kreative Opening zu sehen:

Trailer zu sehen:

Offizielle Website:
http://www.amctv.com:80/originals/madmen/