Berlin (ale) – Film: „The Dinner“

Ich war am 11.02.17 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„The Dinner“ (dt. Kinostart: 19.10.17) 120 min drama, thriller, adaptation
dir. Oren Moverman cast: Richard Gere, Laura Linney, Steve Coogan, Rebecca Hall, Chloe Sevigny

 
Der ehemalige Geschichtslehrer Paul (Steve Coogan) und seine Ehefrau Claire (Laura Linney) wurden von Pauls Bruder, dem viel beschäftigten Kongressabgeordneten Stan Lohmann (Richard Gere) und seiner Frau Katelyn (Rebecca Hall) zum Essen eingeladen. Sie speisen in einem sehr exklusiven Restaurant. Es gibt eine Familienangelegenheit über die gesprochen werden muss…

 

 

B (Wertung von A bis F) „The Dinner“ basiert auf dem gleichnamigen Roman des niederländischen Schriftstellers Herman Koch. Es ist der neue Film des israelisch-amerikanischen Drehbuchautors und Filmemachers Oren Moverman („Rampart“, The Messenger).

 
Die Geschichte wird in sechs Kapiteln erzählt („Aperitif“, „Appetizer“, „Main Course“, „Cheese Course“, „Dessert“ und „Digestif“). Zwei besser gestellte Elternpaare treffen sich zum Abendessen in einem Nobelrestaurant. Auf der einen Seite der ambitionierte Kongressabgeordnete, der für das Gouverneursamt kandidiert mit seiner Ehefrau (Richard Gere und Rebecca Hall) und auf der anderen Seite der ehemalige Geschichtslehrer mit seiner Gattin (Steve Coogan und Laura Linney). Die Söhne beider Familien haben ein schwerwiegendes Verbrechen begangen. Das erfährt der Zuschauer langsam aus den Rückblenden. Währenddessen lernt man die Charaktere immer besser kennen, erfährt von der einen oder anderen psychischen Krankheit in der Familie und von der schwierigen Beziehung der beiden Brüder untereinander. Am Ende steht die Frage, wie man nun mit der Situation umgeht.

 
Oberflächlich betrachtet erinnert der Film an Roman Polanskis „God of Carnage“. „The Dinner“ ist aber nicht so hysterisch und nervig. Auch gibt es in diesem Film mit Steve Coogans zynischem Paul mindestens einen Sympathieträger in der Viererkonstellation. Auch ist es sein Charakter, der zumindest anfangs für Humor sorgt. Es ist ein düsteres Charakter- und Familiendrama, das durchaus zu fesseln weiß und was die Charaktere angeht, hält der Film auch eine Überraschung parat.

Schauspielerisch haben mir Steve Coogan und Laura Linney am besten gefallen.

 
„The Dinner“ wurde erstmalig auf der Berlinale 2017 gezeigt. Auf dem 67. Berlin International Film Festival lief der Film im Wettbewerb. Gezeigt wurde die OmU. „The Dinner“ startet am 5.5.17 in den amerikanischen Kinos. Ein deutscher Kinostart ist derzeit für den 19.10.17 anvisiert.

Trailer zu sehen:

 

Boston – Film: „Minions“

Ich war am 14.07.15 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Minions“ (dt. Kinostart war der 02.07.15) 91 min animation
dir. Pierre Coffin, Kyle Balda voices: Pierre Coffin, Sandra Bullock, Jon Hamm, Michael Keaton, Alison Janney, Geoffrey Rush, Jennifer Saunders, Steve Carell

So weit man denken kann, gibt es Minions. Sie sind klein, gelb, etwas ungeschickt, nicht sonderlich helle, aber voller Schadenfreude. Eigentlich haben sie nur ein Ziel im Leben: einem Bösewicht zu dienen. Für viele Schurken haben sie bereits gearbeitet, doch irgendwann kamen diese ums Leben und sie mussten sich wieder einen neuen suchen. Jetzt haben sie schon seit vielen Jahren keinen Boss mehr, sind also arbeitslos. Sie wurden depressiv und haben sich in eine Eishöhle zurückgezogen. Dort langweilen sie sich zu Tode. Irgendwann begeben sich Kevin, Stuart, Bob (einer der Regisseure, Pierre Coffin, spricht alle Minions) auf die Suche nach einem neuen Superschurken.

B- (Wertung von A bis F) Nach Despicable Me und Despicable Me 2, in denen die Minions eher eine Nebenrolle spielten, ist „Minions“ nun der erste eigenständige Film über die gelben Spaßvögel. In „Minions“ wird eine Hintergrundgeschichte über die Minions erzählt, die Handlung ist hauptsächlich in den 1960er Jahren angesiedelt.

Viele vereinzelte Szenen (im New Yorker Warenhaus, wenn sie per Anhalter fahren, die Villain-Con, alle Szenen, in denen sie sich über sich selbst lustig machen) fand ich großartig und eigentlich gibt es den gesamten Film über viel zu schmunzeln und einiges zu Lachen und auch der Soundtrack sorgt für gute Laune. Leider hat aber das Drehbuch Schwächen und der Film Längen. Mir hätte „Minions“ beispielsweise noch besser gefallen, wenn es etwas weniger Scarlet Overkill und etwas mehr Szenen mit den, in der Eishöhle zurückgelassenen Minions gegeben hätte.

Letztlich ist „Minions“ aber eine wesentlich gelungener Film, als ich es erwartet habe. Er ist natürlich auch nicht auf dem Niveau des ausgeklügelten Pixar-Films Inside Out.

Ungewöhnlicherweise kam „Minions“ übrigens erst eine Woche nach dem deutschen Kinostart in die amerikanischen Kinos.

„Minions“ ist im Gespräch für eine Oscar-Nominierung in der Kategorie bester Animationsfilm.
Teaser zu sehen:

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Underdogs“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: argentinischer Animationsfilm über Fußballer. Ich kann mich erinnern, einen Trailer von dem Film schon mal im Kino gesehen zu haben. Konnte das aber nicht auf Anhieb finden. Film ist aus dem Jahr 2013 und der amerikanische Kinostart wurde schon zig Mal verschoben
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Shaun the Sheep Movie“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Dieser Trailer ist besser, trifft aber immer noch nicht mein Humorzentrum
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Hotel Transylvania 2“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Pan“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: Joe Wrights Peter Pan-Film mit Hugh Jackman, Rooney Mara, Amanda Seyfried und schon wieder Cara Delevingne
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Jem and the Holograms“
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: Teenager-Musical
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Alvin and the Chipmunks: The Road Chip“
Bewertung des Teasers: C+
Kommentar: Habe die Filme glaube ich alle mal – früher oder später – im TV gesehen und fand die irgendwie putzig
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: im TV

Trailer v. Film: „The Secret Life of Pets“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Animationsfilm über unbeaufsichtigte Haustiere
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Chicago – Film: "Philomena"

Ich war am 29.11.13 und am 30.11.13 Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Philomena“ (dt. Kinostart: 27.02.14) 98 min drama, comedy, adaptation
dir. Stephen Frears cast: Judi Dench, Steve Coogan

Martin Sixsmith (Steve Coogan) hat als Auslandskorrespondent bei der BBC gearbeitet und zuletzt für die Blair Regierung. Gerade hat er seinen Job verloren und steckt jetzt in einer tieferen Krise. Da tritt ein junge Frau an ihn heran und erzählt von ihrer Mutter, Philomena Lee (Judi Dench). Philomena ist eine tiefgläubige, irische Dame, die bei katholischen Nonnen aufgewachsen ist und in sehr jungen Jahren ungewollt schwanger wurde. Nach der Geburt ihres Sohnes musste Philomena im Nonnenkloster hart arbeiten, durfte aber dafür ihren kleinen Anthony eine Stunde täglich sehen. Noch als Kleinkind wurde ihr der Junge dann aber weggenommen und von der katholischen Kirche zur Adoption freigegeben. Philomenas Sohn wäre heute fünfzig Jahre alt, mehrfach hat sie sich schon gefragt, wie es ihrem Sohn wohl jetzt geht und auch versucht, ihn zu finden. Martin ist eigentlich ein Polit-Journalist und schreibt normalerweise keine Geschichten über menschliche Schicksale, aber er hat gerade sowieso nichts zu anderes tun…

A- (Wertung von A bis F) „Philomena“ wurde von wahren Begebenheiten inspiriert. Der Film basiert auf Martin Sixsmiths Buch „The Lost Child of Philomena Lee“.

Was für eine rührende Geschichte, die Stephen Frears („Dangerous Liaisons“, „High Fidelity“, „The Queen“) hier verfilmt hat. Bei dieser Tragikomödie gibt es vieles zu schmunzeln, einiges zu lachen und auch laufen irgendwann einfach die Tränen (ich habe den Film zwei Mal gesehen und in beiden Vorstellungen haben auch einige Männer auffällig geschnieft).

„Philomena“ gab mir eine der seltenen Gelegenheiten im Kino, bei denen ich mich irgendwann während des Films entspannt zurücklehnen konnte. Ab einem gewissen Zeitpunkt wusste ich einfach, dass jetzt nichts mehr schief gehen konnte. Mein Vertrauen in Stephen Frears, in die Story, das Drehbuch und die beiden Akteure war grenzenlos. (Der Moment, der mich entspannen ließ, war die Szene im Frühstücksraum in Washington D.C.)

Philomena ist eine recht einfache Frau, optimistisch, naiv, eine gläubige Katholikin, immer höflich, zu jedem nett und Sarkasmus ist ihr fremd. Martin Sixmith ist gebildet, intellektuell, ein Snob könnte man sagen, Atheist und ein Zyniker mit einem wunderbar trockenen Humor. Die Beiden wirken als wären sie aus zwei unterschiedlichen Welten. Gegensätzlicher können sie nicht sein und das Zusammentreffen dieser beiden Persönlichkeiten und das Eintauchen von Steve Coogans Charakter Martin Sixsmith in Philomenas Welt und ihre Sicht der Dinge macht den Charme des Film aus. Am Anfang wundert er sich noch über Philomena, ist ihm doch eine solche Person völlig fremd. Vielleicht ist er mitunter genervt, lässt bissige, aber treffende Sprüche ab und dann bröckelt seine Fassade und sein großes Herz kommt zum Vorschein.

Ich war von beiden Charakteren völlig in den Bann gezogen. Die besten Schauspieler sind die, bei denen man in einem Film komplett vergisst, dass man eigentlich Schauspieler sieht. Sowohl Judi Dench als auch Steve Coogan verschwinden komplett in ihren Filmcharakteren. Ich bin mir sicher, dass der Film mit anderen Schauspielern nicht funktioniert hätte. Sowohl Judi Dench als auch Steve Coogan geben hier eine Oscar-Performance. Ich LIEBE Martin Sixsmith und Philomena hat mich mit ihrer Charakterstärke und ihrer Großherzigkeit zu Tränen rührt. Trotz allem, was ihr widerfahren ist, sie glaubt an das Gute im Menschen. Die ganze Geschichte über habe ich mich zweifelsfrei an Martin Sixsmiths Seite gesehen, habe Philomena mit seinen Augen gesehen und wenn sie dann zu Martin sinngemäss sagt, dass es doch wahnsinnig anstrengend sein muss, gegenüber Anderen Wut und Aggressionen zu verspüren, dann sagt sie etwas, was mich noch Tage später darüber nachdenken ließ.

Ich habe mir „Philomena“ am nächsten Tag ein zweites Mal angeschaut. Beim ersten Mal war ich mir schon recht sicher, aber mit dem zweiten Kinobesuch wusste ich zu hundert Prozent, dass der Film festgesetzt in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2013 landet.

„Philomena“ wurde erstmalig auf dem Venice International Film Festival 2013 gezeigt. Im Anschluss daran wurde er auf dem Toronto International Film Festival gezeigt. In Toronto wird immer ein Publikumspreis verliehen. Im Jahr 2013 hat „12 Years a Slave“ den ersten Platz erzielt und „Philomena“ den zweiten.

Ich bin sicher, dass Judi Dench neben Cate Blanchett, Sandra Bullock, Emma Thompson (und vielleicht Meryl Streep) eine Oscar-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin erhält. In meinen Augen dürfte Sandra Bullock gar nicht nominiert werden, Emma Thompson und Meryl Streep habe ich bislang noch nicht beurteilen können. Es fällt mir aber schwer zu glauben, dass eine der beiden Damen besser als Cate Blanchett in Blue Jasmine ist. Sie hat den Oscar einfach verdient. Ich könnte es aber sehr gut verschmerzen wenn stattdessen Judi Dench mit dem Academy Award ausgezeichnet wird.

„Philomena“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Judi Dench), Bester Nebendarsteller (Steve Coogan), Bestes adaptiertes Drehbuch

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Gloria“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Wurde von Chile für die nächsten Oscars (bester fremdsprachiger Film) eingereicht. Weiß nicht, es könnte sein, dass mir die Hauptdarstellerin auf die Nerven geht. Sie sieht irgendwie aus wie Dustin Hoffman in „Tootsie“.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x (2 x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%, wenn er für den Oscar nominiert wird

Trailer v. Film: „Out of the Furnace“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Drama/Thriller mit Christian Bale, Casey Affleck, Woody Harrelson und Willem Dafoe
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x (2 x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mittlerweile bereits gesehen

Trailer v. Film: „Her“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Spike Jonzes neuer Film mit Joaquin Phoenix. Mittlerweile kann ich bei dem Trailer mitsprechen. Film mausert sich langsam zu einem der Kritikerlieblinge.
Wie oft schon im Kino gesehen: 7 x (8 x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Heaven is for Real“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Buchverfilmung mit Greg Kinnear und Kelly Reilly. Drama über Nahtod-Erfahrungen eines dreijährigen Jungen. Schlimm.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x (2 x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „One Chance“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: britischer Film über den Gewinner von Britain´s Got Talent-Gewinner Paul Potts. Interessiert mich eigentlich gar nicht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x (2 x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 10%

Trailer v. Film: „Belle“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: britischer Kostümfilm mit Tom Wilkinson, Miranda Richardson, Matthew Goode, etc. Ich weiß trotzdem nicht…
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x (3 x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 49%

Trailer v. Film: „August: Osage County“
Bewertung des Trailer: B
Kommentar: Verfilmung des gleichnamigen Bühnenstücks. Tragikomödie mit Meryl Streep, Julia Roberts, Benedict Cumberbatch, Chris Cooper, Ewan McGregor, Juliette Lewis, Abigail Breslin, Sam Shepard
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x (3 x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Boston – Film: "Despicable Me 2 – 3D"

Ich war am 03.07.13 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Despicable Me 2 – 3D“ (dt. Titel: „Ich – Einfach unverbesserlich 2“, dt. Kinostart: 04.07.13) 98 min animation, sequel
dir. Pierre Coffin cast: Steve Carell, Kristen Wiig, Benjamin Bratt, Russell Brand, Steve Coogan

Gru (Steve Carell) ist mittlerweile dreifacher Vater. Seine Zeit als Bösewicht liegt schon etwas zurück. Jetzt wird er von dem Geheimdienst AVL (Anti Villain League) angeworben. Er soll einen Schurken, der im Besitz eines gefährlichen Serums ist, aufspüren. Dazu soll er mit Agentin Lucy (Kristen Wiig) verdeckt ermitteln. In einem großen Einkaufszentrum soll sich der Verbrecher versteckt halten…

A- (Wertung von A bis F) „Despicable Me 2“ ist die Fortsetzung zu dem Animationsfilm Despicable Me aus dem Jahr 2010.

Ich neige immer dazu, Filme zu vergleichen. Dieses Jahr habe ich mit The Croods und Monsters University zwar erst drei Animationsfilme gesehen, „DM2“ ist für mich aber mit Abstand der kurzweiligste. Er gefiel mir sogar besser als der erste Film (dachte ich zumindest, bis ich gesehen habe, dass ich dem auch ein „A-“ gegeben habe).

Die Geschichte im zweiten Animationspaß ist zugegebenermassen schnell erzählt und das Ende erwartbar. Durch den liebenswerten Gru und seine putzigen Adoptivtöchter (klar, ist Agnes nach wie vor der Goldschatz), ein paar guter Einfälle und Szenen hatte ich den ganzen Film über ein glückliches Dauergrinsen im Gesicht. Unterbrochen wurde dieser sicherlich selten dämlich aussehende Gesichtsausdruck allerdings von sehr häufig auftretenden Spontan-Gelächter. Ich konnte immer kaum noch an mich halten, wenn die Minions wieder irgendein Blödsinn fabrizierten. Da ihnen im zweiten Teil der Reihe auch wesentlich mehr Zeit gewidmet wird, war das ziemlich oft. Dennoch gab es für mich einige Minions-Höhepunkte (Traum von/mit Lucy, Minions am Strand und singend zum Schluss). Ohne diese kleinen, drolligen gelben Dinger hätte ich dem Film kaum eine so gute Bewertung gegeben.

Vielleicht ist der Film weniger etwas für Kinder. In meiner recht gut besuchten Vorstellung gab es vermutlich ebenso viele Kinder wie Erwachsene. Am meisten habe ich jedoch die Erwachsenen lachen gehört.

Ich habe „Despicable Me 2“ in der 3D-Fassung gesehen und würde das auch weiterempfehlen. Spätestens mit dem Abspann habe ich registriert, dass auch die Kinder von den Effekten begeistert waren.

Zum Schluss meiner Vorstellung gab es großen Applaus.

„Despicable Me 2“ bewirbt sich um einen Platz in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2013.

Im nächsten Jahr soll ein eigener Minions-Film ins Kino gebracht werden. Zum heutigen Zeitpunkt sehe ich einen kompletten Film alleine über die Minions als Fehler. Sie sind perfekt darin, die Charaktere und die Handlung zu unterstützen, dabei sollte man es belassen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „Free Birds“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 80%

Trailer von Film: „The Wizard of Oz“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Der Klassiker feiert 75. Geburtstag und wird im September 13 für eine Woche in der 3D-Version ins Kino gebracht.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: eher nicht

Trailer von Film: „Frozen“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Disney-Animationsfilm. Ich liebe diesen Trailer.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Smurfs 2“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „The Boxtrolls“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Stop-Motion-Film
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: warum nicht?

Trailer von Film: „Turbo“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: DreamWorks-Animationsfilm.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 30%

Trailer von Film: „R.I.P.D.“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Action-Mist mit Ryan Reynolds und Jeff Bridges
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

NYC – Film: "What Maisie Knew"

Ich war am 25.05.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„What Maisie Knew“ (dt. Titel: „Das Glück der großen Dinge“, dt. Kinostart: 11.07.13) 99 min drama, adaptation
dir. Scott McGehee cast: Julianne Moore, Alexander Skarsgard, Onata Aprile, Steve Coogan, Joanna Vanderham

Susanna (Julianne Moore) ist Rockmusikerin und mit dem britischen Kunsthändler Beale (Steve Coogan) verheiratet. Sie leben in New York und haben gemeinsam ein Kind, die sechsjährige Maisie (Onata Aprile). Maisie ist beinahe immer auf sich allein gestellt, ihre Eltern sind nur mit sich selbst beschäftigt. Hauptsächlich streiten sich Susanna und Beale, schließlich trennen sie sich. Maisie ist dann die Leidtragende des Sorgerechtsstreits. Keiner hat richtig Zeit und Lust, sich um das Kind zu kümmern, aber dem anderen Elternteil ist sie auch nicht zu gönnen. Wie sieht so ein Leben aus Sicht eines kleinen Kindes aus und wie geht es weiter…?

A- (Wertung von A bis F) „What Maisie Knew“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Henry James.

„What Maisie Knew“ ist ein Drama über das traurige Schicksal eines Scheidungskindes. Es ist das Portrait eines kleinen Kindes, das von beiden Elternteilen instrumentalisiert wird. Die Erwachsenenwelt aus Sicht eines kleinen Mädchens. Man sieht, wie sie die Beziehungsstreitigkeiten der selbstsüchtigen Eltern miterleben muss, immer hin- und hergeschoben wird und ihren Platz im Leben sucht. Schließlich ist es rührend anzusehen, dass die Sechsjährige mit ihrer Schildkröte verantwortungsvoller umgeht, als ihre Eltern mit ihr.

Alle Schauspieler sind hier auf ihre Art hervorragend und – was noch wichtiger ist – glaubwürdig. Klar, Julianne Moore wertet jeden Film auf und hat schon in der Vergangenheit in so unterschiedlichen Rollen überzeugt. Hier ist sie die egozentrische und eifersüchtige Musikerin und Rabenmutter Susanna. Man muss sie einfach irgendwann hassen. Ebenso wie den Vater, ebenfalls bravourös gespielt von Steve Coogan. Die Sympathieträger sind die neuen Partner der verantwortungslosen Eltern. Alexander Skarsgard ist wieder zum Verlieben. Joanna Vanderham war mir bislang noch gar nicht bekannt. Aber auch sie braucht sich mit ihrer Performance nicht zu verstecken. Schließlich muss Onata Aprile noch lobend erwähnt werden. Es ist das Schauspieldebüt einer vielleicht mal ganz Großen.

Nominierungswürdig wären für mich alle fünf Schauspieler. Ein amerikanischer Kinostart im Mai ist selbstverständlich ungünstig, um der Academy noch im Januar in Erinnerung zu sein.

„What Maisie Knew“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2012 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „The Hunt“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Thomas Vinterbergs Drama mit Mads Mikkelsen. Mads wurde auf dem Cannes Film Festival im letzten Jahr mit dem Best Actor Award ausgezeichnet. Film lief in Deutschland bereits schon im Kino.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Fruitvale Station“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Film wurde auf dem diesjährigen Sundance-Filmfestival mit zwei großen Preisen ausgezeichnet und gilt mittlerweile als sehr wahrscheinlicher Oscar-Kandidat
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Stroller Plan“
Bewertung des Trailers: D+
Kommentar: französische Komödie mit supernerviger Musik im Trailer
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Twenty Feet From Stardom“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Musik-Dokumentation
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Unfinished Song“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: britische Senioren-Komödie mit Terrence Stamp und Vanessa Redgrave
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 90%

Trailer v. Film: „The Attack“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: arabisch-israelischer Thriller nach einem Roman
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Singapore – Film: "Ruby Sparks"

Ich war am 8.10.12 in Singapur und habe mir im Kino angeschaut:

„Ruby Sparks“ (dt. Titel: „Ruby Sparks – Meine fabelhafte Freundin“, dt. Kinostart: 29.11.12) 104 min drama, comedy
dir. Jonathan Dayton, Valerie Faris cast: Paul Dano, Zoe Kazan, Antonio Banderas, Annette Bening, Steve Coogan, Elliot Gould, Chris Messina

Calvin (Paul Dano) ist einer dieser jungen und hippen Schriftsteller, der schon früh zu Ehre und Geld gekommen ist. Mittlerweile ist er Ende 20 und will einen Folgeroman schreiben. Er hat aber eine Schreibblockade. Als ihm im Traum immer wieder eine junge Frau erscheint, fällt ihm plötzlich wieder ein, über was er schreiben kann. Er schreibt über sie und sich. Er nennt sie Ruby und erfindet eine Persönlichkeit um sie herum. Dann steht Ruby auf einmal in seinem Haus und Calvin denkt, er hat den Verstand verloren…

B- (Wertung von A bis F) „Ruby Sparks“ erzählt nun nicht unbedingt eine Geschichte, die man noch nie gehört hat, es werden aber ein paar neue originelle Aspekte in den Film gebracht. Für eine romantische Komödie ist „Ruby Sparks“ durchaus sehenswert. Der Film hätte mir sicherlich noch mehr gefallen, wenn Zooey Deschanel hier die Hauptrolle gespielt hätte. Die Rolle wäre perfekt für sie gewesen, das hat mich den ganzen Film über beschäftigt. Im Abspann war dann zu lesen, dass Zoe Kazan das Drehbuch zu „Ruby Sparks“ geschrieben hat und da hat die sich dann gleich mal die Titelfigur zukommen lassen. Vielleicht hat es auch geholfen, dass sie im wahren Leben mit Paul Dano („Little Miss Sunshine“, There Will Be Blood, The Good Heart) zusammen ist. Meines Erachtens sollte sie besser beim Schreiben bleiben. Gut gefallen hat mir Annette Bening in der ungewohnten Rolle als Hippie.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The House at the End of the Street“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Horrorfilm mit Elisabeth Shue und Jennifer Lawrence. Lief schon in den U.S.A., hat aber vernichtende Kritiken bekommen, daher erspare ich mir den.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Pitch Perfekt“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Highschool-Comedy/Musical mit Anna Kendrick
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

San Francisco – Film: "Our Idiot Brother"

Ich war am 26.08.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Our Idiot Brother“ (dt. Kinostart: 26.04.12) 90 min comedy, drama
dir. Jesse Peretz cast: Paul Rudd, Elizabeth Banks, Zooey Deschanel, Emily Mortimer, Steve Coogan, Rashida Jones, Kathryn Hahn, Shirley Knight

Man könnte Ned (Paul Rudd) als blauäugig und weltfremd bezeichnen. Als ihn ein uniformierter Polizist bittet, ihm Marihuana zu verkaufen, macht er das selbstverständlich und landet im Knast. Als er wegen guter Führung vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird, hat ihn seine Freundin Janet (Kathryn Hahn) verlassen und er sitzt auf der Straße. Jetzt könnte er bei seiner Mutter wieder einziehen, aber Ned zieht es vor, bei einer seiner drei Schwestern Liz (Emily Mortimer), Miranda (Elizabeth Banks) und Natalie (Zooey Deschanel) unterzukommen. Er wird das Leben seiner kompletten Familie gehörig durcheinander wirbeln.

B+ (Wertung von A bis F) Es gibt Filme, die fangen vielversprechend an und lassen dann im Verlauf nach. Bei „Our Idiot Brother“ empfand ich es genau umgekehrt. Der Film konnte mich immer mehr mit seinen gelungen Dialogen und seiner Situationskomik überzeugen. Die Charaktere sind alle irgendwie schräg und es hat mir Spaß gemacht, für kurze Zeit an ihrem Leben teilzuhaben. Das ganze Ensemble ist großartig. Paul Rudds Charakter hält den Film zusammen und ich war überrascht ihn mal, einen ganzen Film lang, in so einer – mal anderen – Rolle zu sehen. Katryn Hahn („The Holiday“, Revolutionary Road) als durchgeknallte Ökobäuerin und Ex-Freundin Ned fand ich ziemlich komisch. „Our Idiot Brother“ ist ein netter kleiner Film.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „I Don´t Know How She Does it“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: RomCom für Muttis. Mit Sarah Jessica Parker, Greg Kinnear, Pierce Brosnan, Christina Hendricks
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Machine Gun Preacher“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Biopic über Sam Childers mit Gerard Butler
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

San Francisco – Film: "The Other Guys"

Ich war am 06.08.10 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„The Other Guys“ (dt. Titel: „Die etwas anderen Cops“, dt. Kinostart: 14.10.10) 107 min comedy, action
dir. Adam McKay cast: Will Ferrell, Mark Wahlberg, Eva Mendes, Michael Keaton, Steve Coogan, Samuel L. Jackson, Dwayne Johnson, Bobby Cannavale

Terry Hoitz (Mark Wahlberg) ist ein Polizist, der zu Schreibtischarbeit verdonnert wurde. Sein Kollege Allen Gamble (Will Ferrell) hingegen liebt die Arbeit im Büro. Eines Tages wittert Terry seine Chance auch einmal als Held der New Yorker Polizei gefeiert zu werden. Er benötigt dafür jedoch einen Partner, Allen…

C (Wertung von A bis F) … und diese Actionkomödie fängt so unglaublich vielversprechend an… Da gibt es viele gute Macho-Sprüche, diverse Autos werden zu Schrott gefahren, einige Verfolgungsjagden und Explosionen und nicht zu vergesen: Mark Wahlbergs unbezahlbare Gesichtsausdrücke, wenn er wieder einmal fassungslos Will Ferrells Charakter gegenübersteht. Leider wiederholen sich die Gags dann irgendwann und der Film verliert sich in Albernheit und absoluter Mittelmässigkeit. Für diese Art von Filmen muss man die entsprechende Laune mit ins Kino nehmen. Ich bin mit den besten Voraussetzungen reingegangen und das hat leider auch nicht geholfen.

Ich habe „The Other Guys“ in der USD 3 kostspieligeren ETX-Fassung gesehen (nicht weil ich das unbedingt wollte, sondern weil es mir von der Zeit her besser passte), diese lohnte sich z. B. bei der einen Meetingraum-Schießerei.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Social Network“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Gut, dann mache ich es jetzt mal offiziell, der Trailer von Finchers neuem Film ist mittlerweile mein absoluter Lieblingstrailer. Entsprechend erwarte ich – mal wieder – den Film des Jahres.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x (plus Teaser)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100 % !!!

Trailer v. Film: „The Green Hornet“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: ich kann keine Comic-Verfilmung mehr sehen, glaube ich. Der Trailer gefällt mir aber immer besser. Diese Comic-Verfilmung ist mit Seth Rogen, Cameron Diaz. Die erste Hollywood-Produktion von Christoph Waltz.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Jackass 3D“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Film für intellektuell benachteiligte…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Devil“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Nach dem grauenhaften und beleidigend schlechten „The Happening“ (und zuvor: „Signs“, „Lady in the Water“) habe ich mir eigentlich fest vorgenommen, nie wieder einen Film von M.Night Shyamalan zu sehen. Hier produziert er aber dankenswerterweise nur und führt keine Regie! Der Trailer sieht echt gut aus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Going the Distance“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: RomCom mit Drew Barrymore und Justin Long
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „The Expendables“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Action mit Sylvester Stallone, Jason Stratham, Bruce Willis, Eric Roberts, Mickey Rourke, Arnold Schwarzenegger….
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x (zuvor Teaser)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 10 %

Trailer v. Film: „Wall Street: Money Never Sleeps“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Oliver Stones Fortsetzung des oscarprämierten Films. „Wall Street“ mit Michael Douglas, Shia LaBeouf, Frank Langella, Carey Mulligan, Susan Sarandon und Josh Brolin. Ich sehe den Trailer so oft, irgendwie wird er immer besser…
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Detroit – Film: "Tropic Thunder"

Ich war am 13.08.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Tropic Thunder“ (dt. Kinostart 18.09.08) 107 min comedy
dir. Ben Stiller cast: Ben Stiller, Jack Black, Robert Downey Jr., Nick Nolte, Jay Baruchel, Brandon T. Jackson, Steve Coogan, Danny McBride, Matthew McConaughey, Tom Cruise

Drei der egozentrischsten Hollywoodstars, Tugg Speedman (Ben Stiller), Kirk Lazarus (Robert Downey Jr.) und Jeff Portnoy (Jack Black) wurden für das Vietnamkriegsdrama „Tropic Thunder“ verpflichtet. Am Filmset in Südostasien läuft jedoch einiges schief, der Regisseur hat bereits schon weit mehr Geld ausgegeben, als dies die Zustimmung des fiesen Produzenten Les Grossman (Tom Cruise) findet. Kurzerhand werden die drei verwöhnten Topschauspieler zusammen mit den beiden Jungschauspielern Alpa Chino (Brandon T. Jackson) und Kevin Sandusky (Jay Baruchel) in ihren Soldatenkostümen im tiefsten Dschungel ausgesetzt, um vermeintlich besonders realistische Szenen mit versteckten Kameras zu drehen. Auch als sie von dem lokalen Drogenkartell angegriffen werden, ist ihnen nicht bewusst, dass gar kein Film mehr gedreht wird und so versuchen sie, möglichst authentisch ihre Rolle zu spielen…

A- (Wertung von A bis F) Persönlich hätte es mir gereicht, knappe zwei Stunden Robert Downey Jr. zuzuschauen, wie er einen Schwarzen mimt. Hier wird einem aber noch weit mehr geboten. Der Film ist eine on location gedrehte, actionreiche idealbesetzte Komödie, die sich hauptsächlich über die Filmindustrie und über eitle Schauspieler lustig macht. Ben Stiller und die Produktionsfirma werden allerdings in den U.S.A. gerade u.a. von den amerikanischen Paralympics (den sogenannten SPECIAL OLYMPICS) verklagt, weil sie zu oft das Wort RETARD benutzten und sich über Behinderte lustig machen. Nun, in dem Film wird sich über kaum eine Minderheit nicht lustig gemacht…mehr möchte ich dazu nicht sagen. Man kann in „Tropic Thunder“ auch raten, welche drei Topschauspieler hier parodiert werden. Vermutlich: Ben Stiller (Sylvester Stallone), Robert Downey Jr. (Russell Crowe) und Jack Black (Eddie Murphy), dies kann man schon zu Beginn des Films in den genialen Fake-Trailer begutachten. Neben zahlreichen Cameos, fällt in den meisten Besetzungslisten des Films ein Name auf, der einen zunächst die Augen rollen und dann am Geisteszustand Ben Stillers zweifeln lässt: Tom Cruise. Die komplette Filmkarriere von Tom Cruise betrachtend, hätte ich nicht gedacht, dass ich nach „Magnolia“ nocheinmal aussprechen würde, dass er zumindest Ansätze hat, schauspielern zu können. Sein vermutlich an Harvey Weinstein erinnernden Charakter ist unglaublich gut und besonders die Schlussszene hat mich sprachlos zurückgelassen…

Trailer zu sehen:

„sehr gut“