San Francisco – Film: „Wildlife“

Ich war am 14.11.18 in San Francisoo und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Wildlife“ (dt. Kinostart: 11.04.19)  104 min  drama, adpatation

dir. Paul Dano  cast: Ed Oxenbould, Carey Mulligan, Jake Gyllenhaal, Bill Camp, Darryl Cox

 

Im Jahr 1960. Der 14-jährige Joe (Ed Oxenbould) ist mit seinen Eltern Jeanette (Carey Mulligan) und Jerry (Jake Gyllenhaal) nach Montana gezogen. Sein Vater verliert jedoch schon bald seinen Job und beschließt dann auch noch, sich anderen Männern anzuschließen, um die nahenden Waldbrände zu bekämpfen. Joe bleibt mit seiner Mutter allein zurück und muss irgendwann mitansehen, wie sie eine Affäre mit einem viel älteren Mann (Bill Camp) beginnt…

 

B (Wertung von A bis F) „Wildlife“ basiert auf Richard Fords gleichnamigen Roman. Es ist das Regiedebüt des amerikanischen Schauspielers Paul Dano („Little Miss Sunshine“, There Will Be Blood, 12 Years a Slave, Prisoners, Love & Mercy). Das Drehbuch hat Paul Dano zusammen mit seiner Partnerin Zoe Kazan (die vordergründig als Schauspielerin aus Filmen wie Ruby Sparks, The Big Sick, The Ballad of Buster Scruggs bekannt ist) geschrieben. 

Paul Dano ist nicht nur ein exzellenter Schauspieler, sein vielversprechendes Regiedebüt zeugt auch von einem Talent als Filmemacher. Er hat einen Blick für Szenenbilder und dafür, wie man die Handlung und die Charaktere am besten in Szene setzt. Etwas arbeiten muss er noch an der Auswahl eines geeigneten Hauptdarstellers. Ed Oxenbould mangelt es an Ausstrahlung und Leinwandpräsenz und erschwerend dazu kommt noch, dass er seinen Filmeltern (Carey Mulligan und Jake Gyllenhaal) nicht im Entferntesten ähnlich sieht. Während des Films habe ich mir überlegt, ob Paul Dano vielleicht seiner Freundin Zoe Kazan einen Gefallen tun wollte und ihren jüngeren Bruder besetzt hat. Optisch ähnelt er nämlich tatsächlich Paul Danos Freundin. Die Geschichte hier wird aber nun aus der Perspektive von Ed Oxenboulds Charakter erzählt und damit ist der Junge quasi in jeder Szene zu sehen. Mit einem anderen, sympathischeren und talentierteren Jungen hätte mir der Film noch wesentlich besser gefallen. 

Carey Mulligan spielt Jeanette, eine frustrierte Ehefrau und Mutter. Viel zu jung hat sie geheiratet und ihren Sohn bekommen. Jetzt, mit Mitte 30 ist ihre Jugend vergangen, das Leben und einige verpasste Chancen haben aus ihr diese griesgrämige, zynische Frau gemacht. Solche Frauenfiguren sieht man in Filmen, die aus den 1960er Jahren stammen oder in der Zeit spielen eher, selten. Carey Mulligan spielt diese Jeanette so wahrhaftig, dass man kaum die Augen von ihr lassen kann. Es ist fesselnd zu beobachten, was sie ihrem 14-jährigen Sohn noch alles zumutet.

„Wildlife“ ist im Gespräch für einige Oscar-Nominierungen, u.a. Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Ed Oxenbould),  Beste Hauptdarstellerin (Carey Mulligan), Bester Nebendarsteller (Jake Gyllenhaal), Bestes adaptiertes Drehbuch

„Wildlife“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2018 gezeigt. Der Film ist am 19.10.18 in vier amerikanischen Kinos gestartet. Mittlerweile läuft er landesweit in 105 Kinos. Ich wollte den Film ursprünglich bereits auf dem NYFF56 sehen, hatte jedoch online kein Ticket erwerben können und habe den riesigen Andrang für diesen Film (und die anschließende Q & A) völlig unterschätzt. Als ich etwas mehr als eine Stunde vor Filmbeginn die Alice Tully Hall erreichte, standen bereits mindestens 60 Leute in der Stand-by-Ticket-Schlange, ich gab mich geschlagen und hatte mindestens zwei Stunden schlechte Laune. In Deutschland soll der Film ab dem 11.04.19 in den Kinos laufen. 

Trailer zu sehen: 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Favourite„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: möglicher Oscar-Kandidat. Yorgos Lanthimos neuer Film mit Olivia Colman, Rachel Weisz und Emma Stone

Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf dem NYFF56 gesehen


Trailer v. Film: „At Eternity´s Gate„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Neuer Film des Künstlers Julian Schnabel. Ein Biopic über Vincent van Gogh mit Willem Dafoe in der Hauptrolle

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mittlerweile bereits gesehen


Trailer v. Film: „Shoplifters„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: japanischer Film und Goldene-Palme-Gewinner 2018

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Burning„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: koreanischer Film und Verfilmung einer Kurzgeschichte von Haruki Murakami

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYFF56: Der Beginn der Warteschlange für SB-Tickets für das „Wildlife“-Screening

 

London – Film: „Suffragette“

Ich war am 04.11.15 in London und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Suffragette“ (dt. Filmtitel: „Suffragette – Taten statt Worte“ , dt. Kinostart: 04.02.16) 106 min drama
dir. Sarah Gavron cast: Carey Mulligan, Helena Bonham Carter, Brendan Gleeson, Meryl Streep, Ben Whishaw

London im Jahr 1912. Frauen haben keinerlei Rechte. Die 24-jährige Maud Watts (Carey Mulligan) ist verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Sie arbeitet in einer Wäscherei. Immer mehr Frauen versammeln sich heimlich, um für Gleichberechtigung der Frauen und das Frauenwahlrecht zu kämpfen. Maud schließt sich den Frauen an und setzt damit ihre Ehe aufs Spiel.

C+ (Wertung von A bis F) „Suffragette“ wurde von wahren Begebenheiten inspiriert. Das Frauenwahlrecht wurde in Großbritannien bereits im 19. Jahrhundert mit friedlichen Mitteln gefordert. Die Wahlrechtsbewegung (sogenannte Suffragettenbewegung) radikalisierte sich im frühen 20. Jahrhundert in Großbritannien. Die von Meryl Streep portraitierte Emmeline Pankhurst war eine politische Aktivistin und Symbolfigur der Frauenrechtlerinnen. Die meisten anderen Figuren in diesem Film sind fiktiv.

„Suffragette“ ist eine deprimierende Inszenierung. Der mutige und gefährliche Weg den britische Frauen gegangen sind um für etwas zu kämpfen, was heutzutage in der zivilisierten Welt selbstverständlich ist, hätte in meinen Augen einen besseren Film verdient. Einige Szenen haben mich komplett rausgebracht und ich habe mir gewünscht, dass ein versierterer Filmemacher das Ruder übernommen hätte. Vielleicht liegt es auch am Drehbuch, mir erschien der Film etwas zu langgezogen.

Carey Mulligan (An Education, Shame, Far From the Madding Crowd) wird für ihre Rolle in „Suffragette“ für eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin gehandelt. Meiner Meinung nach hat sie bislang immer eine beachtenswerte Performance gegeben, diese hebt sich nicht von den in ihren anderen Filmen ab. Herausragend fand ich hier eher Helena Bonham Carter.

Meryl Streep hat in „Suffragette“ einen Kurzauftritt. Viel länger als ihr Auftritt im Trailer ist er tatsächlich nicht, daher ist eine Oscar-Nominierung für sie – so ungewöhnlich es klingen mag – im nächsten Jahr eher unwahrscheinlich.

„Suffragette“ wurde erstmalig auf dem Telluride Film Festival 2015 gezeigt. Der Film ist am 23.10.15 in vier amerikanischen Kinos gestartet. Mittlerweile wird er bereits in 222 Kinos in den U.S.A. gezeigt. Ich habe den Film in London gesehen.

„Suffragette“ ist für folgende Oscar-Nominerungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Carey Mulligan), Beste Nebendarstellerin (Helena Bonham Carter, Meryl Streep), Bestes Originaldrehbuch und einige technische Kategorien

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Bridge of Spies“
Bewertung des Trailers: B- (anderer Trailer)
Kommentar: Steven Spielbergs neuer Film mit Tom Hanks. In Berlin gedreht. Ich liebe Mark Rylance.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „He Named Me Malala“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Dokumentation über die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Brooklyn“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Romanverfilmung mit Saoirse Ronan, Domhnall Gleeson, Jim Broadbent. Komisch vom Trailer her interessiert mich der Film nicht sonderlich. Aber: Oscar-Film – gilt derzeit sogar als Mitfavorit auf den Oscar-Gewinn als bester Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Lady in the Van“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Maggie Smith. Es könnte sogar eine Oscar-Nominierung für sie herausspringen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Kino in London: Das letzte Mal habe ich mir The Double in diesem charmanten Programmkino angeschaut. Beim Kauf der Kinokarte hat mir die Mitarbeiterin an der Kasse dieses Mal mitgeteilt, wie lange die Werbung und die Trailer in Anspruch nehmen und wann exakt der Film anfängt. Da man in diesem kleinen Kino seinen Sitzplatz bereits beim Bezahlen auswählen muss (was ich bekanntlich hasse), kann man dieses Wissen nutzen und noch entspannt einen Drink an der gemütlichen kleinen Bar nehmen und so der Werbung entkommen.

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Chicago – Film: "Far from the Madding Crowd"

Ich war am 24.05.15 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Far from the Madding Crowd“ (dt. Filmtitel: „Am grünen Rand der Welt“, dt. Kinostart: 16.07.15) 118 min drama, adaptation, remake

dir. Thomas Vinterberg cast: Carey Mulligan, Matthias Schoenaerts, Michael Sheen, Juno Temple, Tom Sturridge

Dorset, England 1870. Die einfache Bäuerin Bathsheba Everdene (Carey Mulligan) lernt den Schäfer Gabriel Oak (Matthias Schoenaerts) kennen. Mr. Oak verliebt sich in die junge Dame und fragt sie kurzerhand, ob sie ihn heiraten möchte. Bathesheba weist den Schäfer jedoch zurück. Als sie sich das nächste Mal treffen, haben sich ihre Lebensumstände geändert. Bathesheba hat mittlerweile eine große Farm geerbt und ist auf der Suche nach einem Schäfer. Sie stellt Mr. Oak ein. Kurz darauf macht ihr der wohlhabende, wesentlich ältere Junggeselle William Boldwold (Michael Sheen) den Hof und dann tritt auch noch Sergeant Frank Troy (Tom Sturridge) in ihr Leben..

B (Wertung von A bis F) „Far From the Madding Crowd“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Hardy. Das Buch wurde bereits mehrmals verfilmt. Die berühmteste Adaption ist John Schlesingers Film aus dem Jahr 1967. Ich kenne weder das Buch, noch eine der Verfilmungen.

Auch wenn man die Romanvorlage und die filmischen Adaptionen nicht kennt, ist es klar, wem Bathsheba Everdene am Ende ihr Herz schenken wird. Die erzählte Liebesgeschichte ist aber spannend und ergreifend. Ich hätte auf die Romanze mit dem Soldaten verzichten können, weil die Beziehung zu dem Schäfer und dem wohlhabenden, älteren Mann bereits komplex genug ist. Bei dem Sergeant mit dem König Ludwig II-Look war ich unschlüssig, ob nur dieser Charakter für mich grausig ist oder ob auch die Darstellung von Tom Sturridge zu wünschen übrig lässt.

Der dänische Filmemacher Thomas Vinterberg ist Mitbegründer der Dogma-95-Bewegung und Regisseur einer meiner Lieblingsfilme („Festen“ – „Das Fest“). Mit „Far from the Madding Crowd“ hat er ein wunderschön fotografiertes Kostümdrama inszeniert. Carey Mulligan (An Education, Never Let Me Go, Shame) spielt hier sehr überzeugend die moderne, selbstbewusste Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist. Bathsheba Everdenes Nachname war übrigens Inspiration für den Namen von Roman- und Filmcharakter Catniss Everdene in der „The Hunger Games“-Trilogie. Besonders stark ist der Film jedoch durch Matthias Schoenaerts und Michael Sheen. Deren Charaktere haben zwei gemeinsame Szenen, die für mich die besten des gesamten Films sind. Matthias Schoenaerts (Rust and Bone, Blood Ties,The Drop) kann durch seine Augen und seine Mimik jede Emotion, förmlich jeden Gedanken transportieren – das gelingt nur ganz wenigen Schauspieler. Mit diesem Film gesellt er sich endgültig zu dem engeren Kreis meiner Lieblingsschauspieler.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Testament of Youth“

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Romanverfilmung mit Alicia Vikander, Emily Watson, Dominic West

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Learning to Drive“

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Komödie mit Patricia Clarkson und Ben Kingsley. Wenn Ben Kingsley schon mit diesem Akzent spricht, breche ich zusammen.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Self/lessl“

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Sci-Fi mit Ben Kingsley und Ryan Reynolds, sobald Letzterer im Trailer auftauchte, ist mein Interesse gesunken

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiss nicht


Trailer v. Film: „Love & Mercy“

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Biopic über den Beach Boys-Gründer Brian Wilson. Um so öfter ich Paul Dano in diesem Trailer sehe, um so mehr fordere ich eine Oscar-Nominierung.

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf der Berlinale 2015 gesehen


Trailer v. Film: „I´ll See You in My Dreams“

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Tragikomödie mit Blythe Danner und Sam Elliott

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen


Trailer v. Film: „Aloha“

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Cameron Crowes neuer Film mit Bradley Cooper, Emma Stone, Alec Baldwin, Bill Murray

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Me & Earl & the Dying Girl“

Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)

Kommentar: Drama, das in Sundance groß abgesahnt hat

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Berlin – Film: "Inside Llewyn Davis"

Ich war am 21.11.13 in Berlin und habe mir im Kino angeschaut:

„Inside Llewyn Davis“ (dt. Kinostart: 05.12.13) 104 min drama, comedy
dir. Joel Coen, Ethan Coen cast: Oscar Isaac, Carey Mulligan, John Goodman, Garrett Hedlund, Justin Timberlake, Adam Driver

Im Jahr 1961 in New York. Llewyn Davis (Oscar Isaac) ist ein erfolgloser Folkmusiker. Er war Part eines Musikerduos bis sich sein Partner das Leben nahm. Jetzt lebt er von der Hand in den Mund. Nicht einmal eine eigene Wohnung kann er sich leisten. Jede Nacht schläft er bei anderen Freunden auf der Couch. Gerade als er eines Morgens die Wohnung eines befreundeten Ehepaars verlassen will, entwischt ihm auch noch deren Katze…

B- (Wertung von A bis F) Ganz vage basiert „Inside Llewyn Davis“ auf den Memoiren von Dave Van Rock.

Der neueste Film der Coen Brüder ist eine Charakterstudie eines erfolglosen Folkmusikers zu Beginn der 1960er Jahre in New York, kurz bevor Bob Dylan in die Stadt kam und die gesamte Szene auf den Kopf stellte. Der fiktive Charakter Llewyn Davis ist ein guter Musiker, nur von seiner Musik allein kann er nicht leben. Einen Plan B hat er aber auch nicht. Er hat kein Geld, nicht mal einen Wintermantel hat er, ganz zu schweigen von einer eigenen Wohnung. Zu allem Überfluss ist es auch noch seine Schuld, dass die Katze von Freunden abhaut und die Frau seines Freundes ist auch noch schwanger. Vielleicht von ihm, genaues weiß man aber nicht. Llewyn Davis ist irgendwie vom Pech verfolgt, aber trifft auch falsche Entscheidungen. Jedenfalls halten ihn alle für einen Verlierer.

Auch wenn für mich nicht alle Filme von Joel und Ethan Coen die Klasse von „Raising Arizona“, „Fargo“, „The Big Lebowski“, „The Man Who Wasn´t There“, No Country for Old Men und A Serious Man haben, so sind sie für mich alle auf ihrer Art sehenswert. Bei den Filmen der Coen Brüder bekommt man immer auffällig tolle Szenenbilder, authentische und detailverliebte Ausstattungen und skurrile Charaktere und Dialoge geboten.

Bei „Inside Llewyn Davis“ mochte ich am meisten einen der Nebencharakter gespielt von Garrett Hedlund, aber auch Stark Sands und John Goodman haben mir gefallen. Schauspielerisch gut fand ich – wieder einmal – Carey Mulligan, nur ging mir ihr Charakter richtig auf die Nerven.

Oscar Isaac („Body of Lies“, „Robin Hood“, Drive) war mir bislang noch gar nicht aufgefallen. Die Coens haben „Inside Llewyn Davis“ als eine Art Dokumentation gefilmt. Die kreativen Filmemacher haben eine Weile gebraucht, um die Figur des Llewyn Davis perfekt zu besetzen. Für diese Hauptrolle haben sie einen Schauspieler gesucht, der live singen kann, praktisch ein Folk-Konzert geben kann. Ein solches Talent haben sie mit Oscar Isaac gefunden. Für mich gibt Oscar Isaac eine Oscar-Performance, weil es außerhalb meiner Vorstellungskraft liegt, dass er diesen Folksänger/diese Verlierertype nur gespielt hat. Die Kategorie Bester Schauspieler ist im nächsten Jahr schon bestens aufgestellt. Seit Jahren gab es nicht so viele Anwärter, die es verdient hätten unter die letzten Fünf zu kommen. Ich sehe Robert Redford, Matthew McConaughey, Chiwetel Ejiofor und Tom Hanks als bereits festgesetzt und um den letzten Platz in dieser Kategorie müssen halt Oscar Isaac, Bruce Dern, Forest Whitaker, Joaquin Phoenix, Michael B. Jordan, Christian Bale und vielleicht Leonardo DiCaprio (bis zum heutigen Tag, den 26.11.13, ist der neue Scorsese-Film noch nicht öffentlich gezeigt worden) kämpfen. Oscar Isaac hat mit „Inside Llewyn Davis“ definitiv seinen Durchbruch geschafft. Die Filmindustrie ist jetzt auf ihn aufmerksam geworden und man wird ihm sehr wahrscheinlich großartige Rollenangeboten unterbreiten. Ich bin jetzt schon ganz gespannt, ihn in einer völlig anderen Rolle zu sehen.

Viel zu laut und dominant war mir die Musik im Film, hat mich musikalisch auch gleich an einen der für mich schwächsten Coen Filme („O Brother, Where Art Thou?“) erinnert. Das ist nicht weiter verwunderlich, da T-Bone Burnett für beide Filme den Soundtrack produziert hat.

„Inside Llewyn Davis“ kommt in den U.S.A. am 6.12.13, bzw. 20.12.13 ins Kino. Ich habe den Film in einer Pressevorführung in Berlin gesehen. Gezeigt wurde die OmU.

„Inside Llewyn Davis“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Oscar Isaac), Bester Nebendarsteller (John Goodman), Beste Nebendarstellerin (Carey Mulligan), Bestes Originaldrehbuch, Bestes Szenenbild, Beste Kamera, Beste Kostüme, Bester Filmschnitt, Bester Ton, Bester Tonschnitt. Was die Musik von „Inside Llewyn Davis“ angeht, ist es derzeit noch sehr fraglich, ob die Musik in dem Film die strengen Richtlinien der Academy erfüllt. Speziell der Song „Please Mr. Kennedy“ war im Gespräch für eine mögliche Oscar-Nominierung, derzeit ist aber eher wahrscheinlich, dass der Song disqualifiziert wird.

„Inside Llewyn Davis“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2013 gezeigt. Dort wurde „Inside Llewyn Davis“ mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet, was als zweiter Platz nach der Goldenen Palme gilt.

dt. Trailer zu sehen:

Originaltrailer zu sehen:

San Francisco – Film: "Shame"

Ich war am 11.12.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Shame“ (dt. Kinostart: 01.03.12) 99 min drama
dir. Steve McQueen cast: Michael Fassbender, Carey Mulligan, Hannah Ware, James Badge Dale, Nicole Beharie

Der New Yorker Brandon (Michael Fassbender) ist erfolgreich in seinem Job. Privat ist er ständig auf der Suche nach neuen Sexbekanntschaften, wenn er die nicht findet, tut´s auch mal eine Prostituierte oder er guckt sich Pornos auf dem Computer an. Sex beherrscht sein Leben. Dann zieht seine jüngere Schwester Sissy (Carey Mulligan) bei ihm ein und sein Leben gerät außer Kontrolle.

A- (Wertung von A bis F) Steve McQueens neuer Film ist eine unglaublich gut beobachtete und intensive Charakterstudie über einen Mann, der seine Einsamkeit und Leere mit Sex kompensiert. Fassbenders Brandon ist gefangen in seiner Sexsucht, ihm ist es nicht möglich, Beziehungen mit anderen Menschen aufzubauen oder gar zu haben. Dabei gibt die Story kaum Hintergrundwissen über ihn oder seine Schwester Sissy. Man ahnt, dass sie eine schreckliche Vergangenheit teilen. Konkretes erfährt man nicht und das ist auch nicht nötig, um Zugang zu diesen gebrochenen Charakteren zu finden. Michael Fassbender, aber auch Carey Mulligan entblößen sich hier komplett, körperlich, aber was noch wichtiger für den Film ist, auch seelisch. Steve McQueen zeigt einige intime Momente mit MichaelFassbender und/oder Carey Mulligan, die so sehr seine/ihre Traurigkeit und Verletzlichkeit zeigen.

Michael Fassbender ist Brandon, da liegt kein Zweifel dran. Er ist unglaublich männlich und sexy und doch so verwundbar. Den ganzen Film über sagt Brandon sehr wenig, alle Emotionen, die innere Unruhe und halt die Leere kann man in seinem Gesicht ablesen. Michael Fassbenders Gesicht ist wie geschaffen für Nahaufnahmen.

Es lässt sich nicht mehr leugnen, Michael Fassbender hat dieses Jahr seinen Durchbruch geschafft. Der deutsch-irische Schauspieler konnte spätestens dieses Jahr mit so unterschiedlichen Filmcharakteren (X-Men: First Class, Jane Eyre“ und „A Dangerous Method“und jetzt „Shame“) beweisen, was für eine unglaubliche Bandbreite er hat. Im Moment steht er ganz sicher auf der Wunschliste vieler Produzenten und Regisseure. Ich hoffe, dass Michael Fassbender seine zukünftigen Projekte weiterhin gut überlegt und dem Zuschauer weiterhin seine Vielseitigkeit zeigt. Die Filmindustrie liegt ihm derzeit zu Füßen und dafür braucht er nicht einmal eine Oscar-Nominierung.

„Shame“ hat die strengste Altersfreigabe in den U.S.A (NC-17) erhalten, solche Filme haben es bei der Academy in der Vergangenheit nicht leicht gehabt. Es würde mich etwas überraschen, wenn Michael Fassbender und Carey Mulligan nominiert werden würden. Verdient wäre es definitiv für beide Schauspieler.

„Shame“ könnte in meiner TOP TEN für das Filmjahr 2011 landen.

„Shame“ wurde auf dem Venice Film Festival uraufgeführt. Michael Fassbender hat dort den Preis als Bester Hauptdarsteller gewonnen. Ausgezeichnet wurde er ebenfalls mit dem British Independent Film Award und einigen amerikanischen Kritikerpreisen. Gerade eben wurde Michael Fassbender für einen Golden Globe nominiert.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „A Dangerous Method“
Bewertung des Trailers: B- (anderer Trailer als in D.)
Kommentar: David Cronenbergs Film über Sigmund Freund, Carl Jung und Sabina Spielrein mit Viggo Mortensen, Michael Fassbender und Keira Knightly.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Pariah“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: afro-amerikanisches Gay-Drama
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Carnage“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Roman Polanskis Verfilmung des Bühnenstücks „God of Carnage“ mit Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz und John C. Reilly. Jodie Foster und Kate Winslet für den GG nominiert?!
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Crazy Horse“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Dokumentation über den berühmten Pariser Stripclub
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

NYC – Film: "Drive"

Ich war am 21.09.11 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Drive“ (dt. Kinostart: 26.01.12 ) 100 min action, thriller, adaptation
dir. Nicolas Winding Refn cast: Ryan Gosling, Carey Mulligan, Albert Brooks, Bryan Cranston, Ron Perlman, Christina Hendricks, Oscar Isaac

Driver (Ryan Gosling) ist ein brillanter Autofahrer. Er arbeitet als Stuntfahrer in Hollywood und als Automechaniker in der Werkstadt von Shannon (Bryan Cranston). Shannon vermittelt ihm auch Aufträge als Fahrer von Fluchtautos. Als er seine Nachbarin Irene (Carey Mulligan) kennenlernt, bahnt sich langsam etwas zwischen den beiden an. Dann wird aber Irenes Ehemann Standard (Oscar Isaac) aus dem Gefängnis entlassen und die Geschichte nimmt einen unerwarteten Verlauf…

B (Bewertung von A bis F) Der Film „Drive“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von James Sallis.

Wie kann ich einen Film bewerten, bei dem ich eigentlich den kompletten Soundtrack grauenvoll finde, das visuell Dargebotene aber anfangs ziemlich gut bzw. später genial? Noch bei „Bronson“ war ich voller Lobes für den, vom Regisseur so passend gewählten, Soundtrack. Was ist denn hier schief gegangen? Ohne mal wieder genaue Zeitangaben machen zu können, nimmt der Film nach ungefähr fünfzig Minuten eine Wendung. Ab dem Zeitpunkt ist er unglaublich spannend, wahnsinnig brutal und blutig. Der zweite Teil hat mir richtig gut gefallen, auch ist das furchbare Gedudel dann nicht mehr so dominant (B- für die ersten fünfzig Minuten – ohne die Filmmusik in die Bewertung eingeschlossen zu haben – und A- für den zweiten Teil). Der Film „Drive“ hat tolle, sehr einprägsame Kameraeinstellungen und ich glaube, ich habe in meinem Leben noch keine so elegante und coole Fahrstuhl-Szene gesehen.

Ich mag hochkonzentrierte, schweigsame Gangster. Ryan Gosling („Murder by Numbers“, „The Notebook“, „Half Nelson“, Fracture, Blue Valentine) gibt hier erneut eine äusserst überzeugende Performance. Die Beziehung zwischen Ryan Gosling und Carrey Mulligan Charakteren fand ich glaubhaft und interessant.

Die amerikanischen Kriker loben Albert Brooks („Broadcast News“, „Dr. Dolittle“, „The Muse“) in den Himmel, sogar von Oscar-Nominierung ist die Rede. Ich habe ihn ewig nicht mehr gesehen, mochte ihn aber früher nicht sonderlich. Er spielt hier eine, für ihn ungewohnte Rolle und das macht er ausgezeichnet. Ron Perlman (Hellboy, Sons of Anarchy) aber zum Beispiel bewegt sich hier auf einem für ihn nicht so fremden Terrain und er macht seine Sache mindestens genauso gut. Hervorheben würde ich Bryan Cranston (Breaking Bad).

Bleibt die Frage, ob der Film Oscar-Potential hat. Genre-Filme haben es bei der Academy für gewöhnlich sehr schwer. Es gibt natürlich immer Ausnahmen, z. B. „Pulp Fiction“ – aber der Film ist wesentlich besser und vor allen Dingen hat er einen sehr gelungenen Soundtrack. Es ist nicht abwegig, dass Ryan Gosling und Albert Brooks eine Nominierung erhalten, vielleicht auch Nicolas Winding Refn als Regisseur.

„Drive“ feierte seine Weltpremiere auf dem Cannes Film Festival 2011, dort hat er einen fünfzehn Minuten anhaltenden Beifall erhalten. Nicolas Winding Refn hat später den Preis als bester Regisseur erhalten.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Rum Diary“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Verfilmung des gleichnamigen Romans von Hunter S. Thompson. Mit Johnny Depp. Oscar-Potential?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Tinker, Tailor, Soldier, Spy“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Spionagethriller nach dem Roman von John le Carré. Film mit Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, John Hurt, Toby Jones, Mark Strong. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Paranormal Activity 3“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Nun also der dritte Teil. Ich fand den ersten ja sehr spannend, der zweite hat mich dann nicht mehr so interessiert.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Dream House“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Thriller mit Daniel Craig, Rachel Weisz und Naomi Watts
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Premium Rush“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Actionthriller mit Joseph Gordon-Levitt und Michael Shannon
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Sherlock Holmes: A Game of Shadows“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Guy Ritchies Fortsetzung mit Robert Downey Jr. und Jude Law. Fand ja den ersten schon schlimm.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

NYC – Film: "Never Let Me Go"

Ich war am 26.09.10 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Never Let Me Go“ (dt. Titel: „Alles, was wir geben mussten“, dt. Kinostart: 14.04.11) 104 min drama, adaptation
dir. Mark Romanek cast: Keira Knightley, Carey Mulligan, Andrew Garfield, Sally Hawkins, Charlotte Rampling, Domhnall Gleeson

Kathy (Carey Mulligan), Tommy (Andrew Garfield) und Ruth (Keira Knightley) wachsen in Hailsham, einem englischen Internat, auf. Die Zukunft von allen Hailsham-Kindern ist vorbestimmt und es scheint keine Möglichkeit zu geben, ihrem grausamen Schicksal zu entrinnen…

A (Wertung von A bis F) „Never Let Me Go“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Kazuo Ishiguro. Warum bitte habe ich dieses Buch nicht gelesen?

Manchmal ist es doch sinnvoll, bevor man einen Film schaut, etwas mehr über ihn zu wissen. Über „Never Let Me Go“ wusste ich nur, dass es sich um einen möglichen Oscar-Film mit der o.g. Besetzung handelt. So habe ich mich, als die Bestimmung der Kinder langsam bekannt wurde (ich werde nichts spoilern), gefragt, inwieweit hier tatsächlich eine wahre Geschichte erzählt wird und warum ich noch nie davon gehört habe. Schnell war es mir aber dann auch völlig egal, weil mich die Story und das Schicksal von Kathy, Tommy und Ruth tief berührt hat. Der Film ist schwere Kost. Der Film ist ein fesselndes, einfühlsames und vielschichtiges Drama, das etwas anders inszeniert, auch ein Horrorfilm hätte sein können. Als Drama gefällt mir das natürlich besser und so könnte es auch mit einer Oscar-Nominierung für Film, Regie und Schauspieler klappen. Carey Mulligan hat bereits in An Education bewiesen, wie herausragend sie sein kann. Bei Andrew Garfield war ich zunächst nicht überzeugt, habe mir sogar mitten im Film fest vorgenommen, ihn nicht als neuen Spider-Man zu begutachten. Im letzten Drittel des Films aber spätestens waren alle drei Schauspieler (ja, sogar Keira Knightley – dass ich das jemals über sie sage, hätte ich NIE gedacht) überragend. „Never Let Me Go“ bewirbt sich bei mir um einen festen Platz in meiner TOP TEN Liste für Filme aus dem Jahr 2010.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „It´s Kind of a Funny Story“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Indie-Komödie mit Zach Galifianakis.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Monsters“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: britischer Alien-Film, der verdammt gut sein könnte…Irgendwie erinnert mich das an „District 9“
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „127 Hours“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Wenn jemand dieses Drama spannend erzählen kann, dann Danny Boyle mit seinem Hauptdarsteller James Franco
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%