NYC – Film: „Fear, Inc.“

Ich war am 23.04.16 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Fear, Inc.“ 92 min horror, comedy
dir. Vincent Masciale cast: Lucas Neff, Caitlin Stasey, Chris Marquette, Stephanie Drake, Mark Moses, Abigail Breslin

 

 

Joe (Lucas Neff) ist ziemlich einfach gestrickt. Lindsey (Caitlin Stasey) ist von ihrem nichtsnutzigen Freund auch reichlich genervt. Das Einzige, was Joe wirklich interessiert, sind Horrorfilme. Jetzt kommt Ben (Chris Marquette) und seine Frau Ashleigh (Stephanie Drake) zum Halloween-Wochenende zu Besuch. Joe erzählt ihnen von der Visitenkarte, die ihm kürzlich zugesteckt wurde. Man sollte sich bei der Firma Fear, Inc. melden, wenn man mal so richtig Angst eingejagt bekommen möchte. Sein Freund Ben rät ihm dringend davon ab, bei der Firma anzurufen, hat er doch gehört, wie gefährlich diese Firma ist. Joe kann es natürlich nicht lassen und meldet sich bei Fear, Inc. und dann beginnt schon der Spuk…

 

 

F (Wertung von A bis F) „Fear, Inc.“ soll eine Horrorkomödie sein – mich hat dieser Film weder gegruselt noch fand ich ihn auch nur ansatzweise witzig. Es ist das Regiedebüt von Vincent Masciale. Ich habe lange nicht so einen schnarchigen Dreck gesehen. Vielleicht ärgerte mich am meisten, weil der Film auf dilettantische und dreiste Weise versucht, David Finchers „The Game“ zu kopieren. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass etwas Unvorhersehbares passiert. Der Film hätte beispielsweise plötzlich und unerwartet enden können, aber nein…

Dieser Film kann buchstäblich nichts gekostet haben. Hier dürfte nur Geld in die Location gesteckt worden sein. Die Darsteller wirken, als wären sie auf der Straße angesprochen worden, ob sie vielleicht gerade Zeit hätten, ein paar Regieanweisungen von jemanden, der zweifellos keine Ahnung hat, zu folgen. Für mich als großer Freund der Schauspielkunst lösten die grottenschlechten Performances körperliche Schmerzen aus. Dann sind die Charaktere noch so dämlich (gut, das ist in Horrorfilmen jetzt nicht unüblich), aber dazu noch – insbesondere was den Protagonisten Joe angeht, wahnsinnig unsympathisch. Ich habe das kaum ausgehalten.

Für ihre Rolle als Einstiegsopfer hat vielleicht Abigail Breslin noch eine kleine Gage kassiert – schließlich kennt man ihren Namen. Erkannt habe ich sie übrigens nicht, mir ist auch schleierhaft, warum sie hier besetzt wurde – solche Kurzrollen werden üblicherweise von sehr attraktiven Frauen übernommen.

„Fear, Inc.“ wurde erstmalig auf dem Tribeca Film Festival gezeigt. Ich habe den Film auf diesem Filmfestival gesehen.

 
Leider konnte ich bislang noch keinen Trailer finden.

 
Tribeca Film Festival
Das Tribeca Film Festival wurde nach dem 11. September 2001 von u.a. Robert De Niro ins Leben gerufen. Der New Yorker Robert De Niro besitzt in TriBeCa (Triangle below Canal Street) ein Hotel und Restaurants, auch seine Produktionsfirma ist dort ansässig. Durch das Film Festival wollte er nach den Terroranschlägen seinen Beitrag leisten, Manhattan – insbesondere Lower Manhattan, wieder in ein positives Licht zu rücken und für Investitionen, insbesondere im Filmbereich, werben. Im Jahr 2016 feierte das TFF bereits seinen 15. Jahrestag.

Eines der Plakate des TFF 2016
Eines der Plakate des TFF 2016

 

NYC – Film: "August: Osage County"

Ich war am 13.01.14 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„August: Osage County“ (dt. Titel: „Im August in Osage County“, dt. Kinostart: 06.03.14) 121 min drama, comedy, adaptation
dir. John Wells cast: Meryl Streep, Julia Roberts, Ewan McGregor, Chris Cooper, Abigail Breslin, Benedict Cumberbatch, Juliette Lewis, Margo Martindale, Dermot Mulroney, Julianne Nicholson, Sam Shepard

Violet (Meryl Streep) ist die Matriarchin der Familie Weston. Sie ist an Krebs erkrankt, bekommt Chemo und steht unter permanenten Medikamenteneinfluss. Jetzt ist ihr Ehemann Beverly (Sam Shepard) verschwunden. Violets Schwester Mattie (Margo Martindale) und Ehemann Charles (Chris Cooper) eilen herbei und ihre älteste Tochter Barbara (Julia Roberts) trifft mit ihrem Ehemann Bill (Ewan McGregor) und ihrer Tochter Jean (Abigail Breslin) ein. Als Beverly kurz darauf tot aufgefunden wird, versammelt sich dann die komplette Familie. Lange haben sich die Verwandten nicht mehr gesehen und vermisst haben sie sich auch nicht gerade. Streit ist praktisch vorprogrammiert, vor allen Dingen weil Violet jedem ihre Meinung klar ins Gesicht sagt…

B (Wertung von A bis F) „August: Osage County“ basiert auf dem gleichnamigen Bühnenwerk. Das Theaterstück hat im Jahr 2008 den Pulitzer Prize for Drama gewonnen und wurde außerdem mit anderen wichtigen Theaterpreisen ausgezeichnet.

Der Film „August: Osage County“ hat eher durchwachsene Kritiken bekommen. Viele haben das Theaterstück gesehen und waren von dem Film entsprechend nicht so angetan. Das Bühnenstück ist mit Unterbrechungen ungefähr 3 1/2 Stunden lang, die Filmfassung nur 2 Stunden. Es wurde also einiges ausgelassen und auch das Ende wurde geändert. Ohne etwas zu spoilern, endet das Theaterstück mit Violets Charakter. Das ursprüngliche Ende im Film war eigentlich auch die Einstellung auf Meryl Streep. Das Filmende ist jedoch bei den Zuschauern in test screenings beanstandet worden, zu negativ empfanden sie es und so wurde es geändert. Passender und konsequenter wäre es zweifelsfrei, wenn der Film mit der Meryl Streep-Szene endet.

„August: Osage County“ ist ein Ensemble-Film und ein Film, der praktisch bis in die kleinste Rolle prominent besetzt ist. So eine Besetzung, die nur aus bekannten oder berühmten Schauspielern besteht, finde ich meist problematisch. Oftmals lenkt mich das zu sehr ab. Hier hat mich das nicht so sehr gestört, vorwiegend weil mich die Charaktere gefesselt haben. Dennoch finde ich nicht alle idealbesetzt. Julia Roberts und Ewan McGregor als Ehepaar finde ich beispielsweise nicht wirklich glaubwürdig. Mein Problem mit Benedict Cumberbatch scheint auch etwas schwerwiegender zu sein. Juliette Lewis sieht mittlerweile nicht nur wahnsinnig fertig aus, sondern auch ziemlich alt. Sie spielt wieder einmal eine Variante von sich selbst. Sie ist aber so eine eigene Type, dass ich mir, jetzt wo ich sie in dieser Rolle gesehen habe, auch keine andere Schauspielerin vorstellen kann.

In „August: Osage County“ haben mir tatsächlich die Schauspieler am meisten gefallen, die nicht ganz so bekannt sind und die man auch nicht so häufig sieht: Julianne Nicholson, Margo Martindale, Chris Cooper und Delmot Mulroney.

Natürlich ist aber auch Meryl Streep hervorragend. Die Rolle der Violet Weston ist sicherlich keine leichte Aufgabe, Violet ist krebskrank, verbittert, boshaft und die ganze Zeit verbal am Austeilen. Meryl Streep liefert hier eine völlig uneitle Performace. Die sogenannten Oscar-Szenen waren für mich nicht die hysterischen, sondern die ruhigen. Wenn Meryl Streep ihre Mimik sprechen lässt, ist das unbezahlbar.

Julia Roberts mit ihrer riesigen Präsenz und ihrem übersichtlichen Talent gibt hier eine ziemlich ordentliche Performance. In meinen Augen gibt sie die beste Performance seit „Pretty Woman“ und um Längen besser als die in „Erin Brockovich“ für die sie den Oscar (stellvertretend für ihre gesamte Karriere) gewann. Julia Roberts Rolle ist für mich definitiv eine Hauptrolle, aus strategischen Rollen wurden aber Kampagnen für die beste Nebenrolle geführt. Julia Roberts wurde kürzlich für diese Rolle für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert.

Eigentlich war ich kurz davor, „August: Osage County“ ein B- zu geben. Auch wenn ich die Charaktere und die Dialoge sehr unterhaltsam fand, spiegelt eine B- Bewertung eigentlich den grössten Teils des Films für mich wieder. Dann gab es eine Wendung im Film und ab dem Moment mochte ich den Film tatsächlich noch etwas mehr. Meine Lieblingsszene ist auch eher zum Ende des Films (Meryl Streep, Julianne Nicholson und Julia Roberts am Tisch).

„August: Osage County“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2013 gezeigt.

„August: Osage County“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch. Letztlich wurde aber nur Meryl Streep als beste Hauptdarstellerin (ihre 18. Oscar-Nominierung) und Julia Roberts als beste Nebendarstellerin nominiert.

Der amerikanische Kinotrailer:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Labor Day““
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Jason Reitmans neuer Film mit Kate Winslet und Josh Brolin. Galt als Oscar-Kandidat bis er erstmalig gezeigt wurde.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Bears“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Disney-Dokumentation über Grizzlybären in Alaska. Tolle Bilder, ich liebe Tierdokus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Heaven is for Real“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Buchverfilmung mit Greg Kinnear und Kelly Reilly. Drama über Nahtod-Erfahrungen eines dreijährigen Jungen. Dieses Kind im Trailer ist wirklich schon eine Zumutung.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Endless Love“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Remake des Films aus dem Jahr 1981 mit Alex Pettyfer. Ach nö.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht.

Trailer v. Film: „One Chance“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: britischer Film über den Gewinner von Britain´s Got Talent-Gewinner Paul Potts. Interessiert mich gar nicht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Railway Man“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Verfilmung der gleichnamigen Autobiografie. Zweiteweltkriegsdrama mit Nicole Kidman und Colin Firth
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Chicago – Film: "The Call"

Ich war am 15.03.13 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„The Call“ (dt. Titel: „The Call – Leg nicht auf!“, dt. Kinostart: 11.07.13) 96 min thriller
dir. Brad Anderson cast: Halle Berry, Abigail Breslin, Michael Eklund, Morris Chestnut

Jordan (Halle Berry) arbeitet in der Notrufzentrale der Polizei von Los Angeles. Sie übernimmt einen Anruf der jungen Casey (Abigail Breslin), die von einem Mann entführt wurde. Das Mädchen befindet sich in dem Kofferraum eines fahrenden Wagens. Sie ruft von einem Prepaidhandy an und kann daher von der Polizei nicht einfach geortet werden. Erst vor sechs Monaten hatte Jordan einen ähnlichen Fall, der aber leider tragisch endete. Jetzt werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um das Mädchen zu retten…

B- (Wertung von A bis F) „The Call“ zählt für mich zu den Filmen, bei denen vieles keinen Sinn ergibt, den ich aber dennoch weitgehend superspannend fand.

Bis zum Kinostart in den U.S.A. am Freitag waren keine Bewertungen für diesen Film bei ROTTEN TOMATOES eingegangen, was meist kein gutes Zeichen ist. So habe ich mich an dem Tag einzig aufgrund des Genres für den Film entschieden. Letztlich habe ich aber damit gerechnet, einen schlechten Thriller mit der Oscar-Preisträgerin Halle Berry zu sehen. Von der Geschichte war ich aber recht schnell gepackt und bis zu der Szene, die mich zu sehr an einen meiner Lieblingsthriller „The Silence of the Lambs“ erinnerte, durchaus positiv gestimmt. Eigentlich hätte ich dann auch noch für die dumme Schlussszene Strafpunkte abziehen müssen, ich habe aber letztlich darauf verzichtet, weil mich der Film über weite Strecken sehr gut unterhalten hat.

Halle Berry („Swordfish“, „Monster´s Ball“, „X-Men“) fällt in ihren Filmen vordergründig für ihr unfassbar attraktives Äußeres auf, es ist weniger ihr schauspielerisches Talent für das sie in Erinnerung bleibt. In „The Call“ muss sie eine seltsame Perücke tragen, die sie zwar auch nicht hässlich macht (wie auch?), aber dadurch kann man sich mal auf ihr Schauspiel einlassen. Sie macht ihre Sache hier okay. Abigail Breslin („Little Miss Sunshine“, Nim´s Island) ist mittlerweile erwachsen geworden. Sie wird Halle Berrys Luxusprobleme nie haben, vielleicht wird sie aber eines Tages eine gute Charakterschauspielerin.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Host“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Meine Güte, noch so ne Stephanie Meyer-Romanverfilmung. So was kann ich definitiv nicht gucken, auch wenn Saoirse Ronan und William Hurt mitspielen. Diane Kruger ist im neuen Trailer auch zu sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Great Gatsby“
Bewertung des Trailers: B- (wieder neuer Trailer)
Kommentar: Der neue Trailer und dass „Gatsby“ der Eröffnungsfilm von Cannes sein wird, obwohl er zuvor schon in den U.S.A. gestartet ist, setzt bei mir grösste Befürchtungen was die Qualität des Films angeht, frei. Mmmh. Diese Romanverfilmung ist von Baz Luhrmann inszeniert und mit Leonardo DiCaprio, Carey Mulligan und Tobey Maguire in den Hauptrollen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Heat“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer – Redband Trailer)
Kommentar: Gut, der neue Trailer ist wesentlich besser als der erste, den ich gesehen habe. Komödie mit Sandra Bullock und Melissa McCarthy
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 10%

Trailer v. Film: „Temptation: Confessions of a Marriage Counselor“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Bei dem Trailer dachte ich, den habe ich doch mindestens schon 10x gesehen. Gelistet hatte ich ihn aber nicht, ist halt wieder ein typischer Tyler Perry-Film, den kein Mensch braucht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Admission“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Tina Fey und Paul Rudd, die beiden bekomme ich so gar nicht zusammen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „The Mortal Instruments: City of Bones“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Fantasy/Romanverfilmung. Schlimm.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Evil Dead“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Remake des Horrorfilms.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: vielleicht

San Francisco – Film: "Cowboys & Aliens"

Ich war am 04.08.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Cowboys & Aliens“ (dt. Kinostart: 25.08.11) 118 min sci-fi, western, action
dir. Jon Favreau cast: Daniel Craig, Harrison Ford, Olivia Wilde, Paul Dano, Sam Rockwell, Adam Beach, Abigail Breslin, Keith Carradine

Im Jahr 1875 in New Mexico. Jake Lonergan (Daniel Craig) wacht in der Wüste auf. Er trägt eine mysteriöse Metallmanschette am Handgelenk und kann sich nicht daran erinnern, wer er ist und wie er dahin gekommen ist. Schon kurz darauf landet er in dem abgelegenen Westernkaff Absolution. Die Einwohner sind ihm nicht gerade wohlgesonnen. Sheriff Taggart (Keith Carradine) erkennt in Jake einen gesuchten Verbrecher. Er gerät in eine Schießerei mit dem durchgeknallten Percy (Paul Dano), Sohn des mächtigen und fiesen Viehzüchters Woodrow Dolarhyde (Harrison Ford). Dann wird die Stadt von Aliens angegriffen und Dolarhydes Sohn und ein paar andere Bewohner der Stadt werden von den Aliens gefangen genommen…

D+ (Wertung von A bis F) „Cowboys & Aliens“ ist eine Film-Adaption der gleichnamigen Comics.

Es kann kein gutes Zeichen sein, wenn mehrere Autoren an einem Drehbuch schreiben. Hier sind es offiziell fünf (man spricht sogar von acht) Autoren, die scheinbar einzeln ihre Ideen eingebracht haben, aber so keinen vernünftigen Film zustande gebracht haben. Sinnlose Filme müssen wenigstens Spaß machen. „Cowboys & Aliens“ ist aber klar vorhersehbar, erscheint extrem lang und langweilig. Als ich kurz davor war einzunicken, passiert auf der Leinwand, für die vielleicht letzten 30 Minuten, auf einmal etwas. Warum denn nicht gleich so? Es ist auch nicht so, dass man in der Zwischenzeit etwas über die einzelnen Charaktere erfährt. „Cowboys & Aliens“ nimmt sich dabei auch noch viel zu ernst, gute oder witzige Dialoge sind Fehlanzeige und auch fehlt es an einem richtigen charismatischen Helden wie in Jon Favreaus Vorgängerfilmen der Reihe „Iron Man“. Olivia Wilde, die mir normalerweise recht gut gefällt, ist zwar auch hier sexy, macht aber schauspielerisch keinen guten Eindruck. Gut, ihr Charakter ist auch absurd. Dann haben sie sie auch noch in ein hellgelbes Blümchenkleid gesteckt und ihr eine übergroße Pistole um die Hüfte gebunden – das sah schon sehr albern aus. Gefallen hat mir das Zusammenspiel von Harrison Ford und Daniel Craig. Man merkt, dass denen die Dreharbeiten einfach Spaß gemacht haben. Harrison Ford kann hier sein Repertoire an bösen Gesichtsausdrücken und dazu seine grimmige Stimme und Sprache vorführen, das alleine finde ich unterhaltsam. Daniel Craig ist natürlich ein Hingucker und er kann mit dem Film beweisen, dass er nicht nur als James Bond überzeugt, sondern auch als Westernheld, der bisweilen ziemlich angepisst ist. Auch Paul Dano empfand ich als Bereicherung für den Film, aber auch er hat den Film nicht retten können…

In meiner Vorstellung war unter den Zuschauern auffällig viel Bewegung, einige haben das Kino sogar nach relativ kurzer Zeit ganz verlassen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Battleship“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Liam Neeson und Alexander Skarsgard und, nicht zu vergessen: Rihanna
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „Tower Heist“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Action/Comedy mit Eddie Murphy, Ben Stiller, Casey Affleck, Matthew Broderick und Gabourey Sidibe
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0% (schon wg. G.S.)

Trailer v. Film: „30 Minutes or Less“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Action/Comedy mit Jesse Eisenberg und Danny McBride
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „Mission: Impossible – Ghost Protocol“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: hmmm, ich fand nur MI3 gut (kann mich aber gar nicht mehr richtig erinnern). Ich mag einfach Tom Cruise nicht sehen. Jeremy Renner spielt aber mit und man sieht schon im Trailer, dass er Tom Cruise an die Wand spielt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „War Horse“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Steven Spielbergs 2. Film dieses Jahr (nach dem Animationsfilm „The Adventures of Tintin“) „War Horse“ ist ein potentieller Oscar-Film, durch den ich mich wahrscheinlich quälen muss.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Contagion“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Steven Soderberghs neuer Action/Thriller mit Gwyneth Paltrow, Matt Damon, Jude Law, Kate Winslet, Marion Cotillard. Ich liebe solche Seuchen-Katastrophenfilme und dann noch mit der Besetzung.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "Rango"

Ich war am 28.04.11 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Rango“ (dt. Kinostart war der 03.03.11) 107 min animation
dir. Gore Verbinski voices: Johnny Depp, Isla Fisher, Abigail Breslin, Alfred Molina, Ned Beatty, Bill Nighy, Harry Dean Stanton, Timothy Olyphant, Ray Winstone

Ein Chamäleon (Johnny Depp) hat bislang ein ziemlich ödes Leben in seinem Terrarium geführt. Um sich die Langeweile zu vertreiben, denkt er sich Geschichten aus und spielt sie mit seinen Terrarium-Gefährten aus Plastik nach. Bei einer längeren Autofahrt kommt es zu einem Unfall, bei dem das Glas des Terrariums auseinanderbricht und das Chamäleon inmitten der Mojave-Wüste landet. Es dauert nicht lange bis er zu der kleinen Stadt Dirt kommt. Den eigenwilligen Bewohnern tischt er eine Wahnsinns-Geschichte auf, nennt sich fortan Rango und wird von dem Bürgermeister (Ned Beatty) schon kurz darauf zum Sheriff ernannt. Jetzt muss Rango Probleme lösen…

B+ (Wertung von A bis F) Bei dem ersten Film von Industrial Light & Magic und ersten Animationsfilm von Gore Verbinski („Pirates of the Caribbean“) haben sich einige kluge und kreative Köpfe eine nette Geschichte, aber vor allen Dingen originelle und liebenswerte Figuren einfallen lassen. Mit viel Liebe zum Detail und einer brillanten Synchronisierung der Stimmen (insbesondere von Johnny Depp) haben sie ulkige Charaktere zum Leben erweckt. Bei einer Stelle (im Saloon) habe ich mich halb tot gelacht, auch mochte ich die Kritik an Amerikas augenscheinlich unnötigem Wasserverbrauch (ich halte Las Vegas auch für entbehrlich). Während des Films bin ich dann aber zwei Mal ermüdet. Auch wenn ich finde, dass diese Szenen visuell mehr zu bieten haben als die meisten Animationsfilme, so kann ich keine „A“-Bewertung geben. Allerdings würde ich es als Skandal empfinden, wenn „Rango“ im nächsten Jahr keine Oscar-Nominierung erhält. Von den ersten Teasern und Trailern bin ich sicher, dass PIXAR mit „Cars 2“ dieses Mal chancenlos ist.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Kung Fu Panda 2: The Kaboom of Doom“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: 2. Teil des Animationsfilms, fand den ersten schon nicht doll.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Puss in Boots“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Antonio Banderas´ Puss in Boots aus „Shrek“ im ersten eigenen Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer von Film:“The Smurfs“
Bewertung des Teasers: B-
Kommentar: 3-D-Animationsfilm über Schlümpfe, nach den Teasern jetzt erster Trailer
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Ich fand ja eigentlich nur den ersten gut, okay den dritten habe ich gar nicht gesehen. Ich glaube, den muss ich mir aber anschauen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x (und zig Mal: First Look)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer von Film:“Cars 2″
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: 2. Teil des Pixar Animationsfilm in 3-D. Habe den ersten nicht gesehen, muss ich vor dem Sommer wohl nachholen…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Chicago – Film: "Zombieland"

Ich war am 15.10.09 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Zombieland“ (dt. Kinostart: 10.12.09) 82 min comedy, horror
dir. Ruben Fleischer cast: Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Emma Stone, Abigail Breslin

Innerhalb von nur zwei Monaten haben sich die Vereinigten Staaten von Amerika in die Vereinigten Staaten von Zombieland verwandelt. Die Menschen wurden durch die Zombies infiziert. Der scheinbar einzig Überlebende ist ein paranoider Student (Jesse Eisenberg). Er hat seine eigenen Regeln aufgestellt, den Zombies zu entkommen. Er fährt nach Columbus um zu schauen, ob seine Eltern noch am Leben sind und trifft auf den furchtlosen Tallahassee (Woody Harrelson). Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und treffen immer wieder auf Zombies und die Geschwister Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin)…

A- (Wertung von A bis F) Gut, ich kenne zwar die britische Zombie-Komödie „Shaun of the Dead“ nicht, aber ich denke, spätestens in ein paar Jahren sprechen wir bei „Zombieland“ von einem Kultfilm.

Auch wenn der Film zwischendurch mal etwas lahmt, ist er doch durchgehend unterhaltsam, nimmt sich selbst nicht ernst, ist klug und konsequent.

Wenn ich die Filmauswahl für meinen künftigen Kinobesuch festlege, schaue ich auf die Bewertung der Kritiker, nur selten lese ich die dazugehörige Kritik vorher. Das gibt mir die Möglichkeit, einen Film, und vielleicht mal den einen oder anderen Schauspieler, für mich zu entdecken. So kam es, dass mir bei „Zombieland“ zwar bekannt war, dass es ein Cameo gibt, ich aber dankenswerterweise nicht wusste, um wen es sich handelt. Die ca. zehn Minuten, die um dieses Cameo herum inzeniert wurden, zählen für mich zum Highlight des Films. Wenn es einen Cameo-Oscar geben würde, bräuchte sich kein andere Schauspieler mehr zu bewerben…

Ansonsten bleibt noch zu erwähnen, dass Woody Harrelson („Natural Born Killers“, No Country for Old Men) perfekt für die Rolle ist, wenn sie nicht sogar für ihn geschrieben wurde. Abigail Breslin („Little Miss Sunshine“) hat ein sehr gutes Händchen bewiesen, diese, doch sehr andere Rolle zu wählen. Jesse Eisenberg (Adventureland) fügt sich hier auch wunderbar glaubwürdig in den Film ein, genauso wie Emma Stone (Superbad).

Trailer zu sehen:

„sehr gut“

Detroit – Nim´s Island

Ich war am 9.4.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Nim´s Island“ (dt. Titel „Nims geheimnisvolle Insel, dt. Kinostart 19.06.08) 96 min kids, adventure, fantasy, adaptation
dir. Mark Levin, Jennifer Flackett cast: Jodie Foster, Abigail Breslin, Gerard Butler

Die 11jährige Nim (Abigail Breslin) lebt den Traum vieler Mädchen. Zusammen mit ihrem Vater Jack (Gerard Butler) und einigen exotischen Tieren lebt sie in einem spektakulären Baumhaus auf einer einsamen Insel. Jack arbeitet als Wissenschaftler auf der Vulkaninsel. Als er eines Tages von einer Forschungsreise nicht zurückkehrt, ist Nim plötzlich auf sich alleine gestellt. Im fernen San Francisco schreibt die neurotische Schriftstellerin Alex Rover (Jodie Foster) derweil an ihrem neuen Abenteuerroman. Alex kontaktiert Jack via Email und bittet ihn, sie bei der Recherche zu ihrem neuen Buch zu unterstützen. Als sich Nim auf der Insel verletzt und sie ihren Vater nicht erreicht, bittet sie ihre Lieblingsautorin darum, sie aus dieser misslichen Lage zu befreien…

B+ (Wertung von A bis F) Dieser Abenteuerfilm ist unterhaltsam und perfekt für Kinder. Für mich funktioniert ein Fantasie-Film immer wenn ich komplett „eintauchen“ kann. Das ist hier gegeben. Sehr kurzweilig, da übersehe ich gerne einige dramaturgische Fehler. Abigail Breslin aus „Little Miss Sunshine“ spielt hier die beneidenswerte Rolle sehr überzeugend. Für Jodie Foster ist es ein sehr ungewöhnliche Charakter, den sie verkörpert, aber auch den spielt sie mit einer Leichtigkeit. Gerard Butler in einer Doppelrolle ist ok.

Trailer zu sehen:

„sehenswert“