San Francisco – Film: „1917“

Ich war am 30.12.19 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„1917“ (dt. Kinostart: 16.01.20)  119 min   drama

dir. Sam Mendes  cast: George MacKay, Dean-Charles Chapman, Colin Firth, Mark Strong, Benedict Cumberbatch, Richard Madden, Andrew Scott 

 

Der Zweite Weltkrieg am 06.04.1917. Die zwei britischen Soldaten Schofield (George McKay) und Blake (Dean-Charles Chapman) sind in Nordfrankreich stationiert. Von ihrem Vorgesetzten (Colin Firth) erhalten sie den Auftrag, eine wichtige Nachricht an ein anderes Bataillon zu überbringen. Mit der Nachricht soll verhindert werden, dass die andere Einheit in eine deutsche Falle tappt, das könnte mehr als 1,600 britischen Soldaten, darunter Blakes Bruder, das Leben kosten…

 

B+ (Wertung von A bis F) „1917“ ist der neue Film des englischen Filmemachers Sam Mendes („American Beauty“, Revolutionary Road, Away We Go, Skyfall ). Sam Mendes hat diesen Film, der eine fiktive Geschichte erzählt, seinem Großvater Alfred Mendes, einem Veteran des Ersten Weltkrieges, gewidmet. 

Es ist jetzt schon mehr zwei Wochen her, dass ich „1917“ gesehen habe, der Film ist mir aber noch sehr präsent. Es gibt einen klar erkennbaren Schnitt, ansonsten wird die Handlung in einer einzigen Einstellung erzählt. Durch die beeindruckende Kameraführung, das authentische Szenenbild und den Sound lebt man als Zuschauer die gefährliche, eintägigen Mission der beiden, auf sich allein gestellten Soldaten mit. Auch wenn man quasi nichts über die beiden Protagonisten (oder auch dem Ersten Weltkrieg im Ganzen) erfährt, bekommt man einen guten Eindruck von dem erschütternden Kriegswirrwarr. Handwerklich ist der Film natürlich fantastisch, sogar die Filmmusik ist perfekt abgestimmt. „1917“ ist Kino – großes Kino – ein Film, für den es sich lohnt, ins selbige zu gehen. Wer solche Filmen inszenieren kann, gehört auch für den Oscar nominiert. 

Etwas abgelenkt war ich von den Kurzauftritten einiger bekannter Gesichter (Colin Firth, Mark Strong, Benedict Cumberbatch, Richard Madden), in meinen Augen völlig unnötig, sie für diese Mini-Rolle zu besetzen, aber so lässt sich ein Film natürlich besser vermarkten.  

„1917“ war der letzte Film im Jahr 2019, der der Presse und Filmindustrie gezeigt wurde. Das hat dem Film aber nicht geschadet, er wurde für 10 Oscars nominiert (Bester Film, Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch, Beste Kamera, Bestes Szenenbild, Beste Filmmusik, Beste visuelle Effekte, Bester Ton, Bester Tonschnitt und Bestes Make-up und beste Frisuren) Update: „1917“ hat 3 Oscars (Beste Kamera, Bester Ton, Beste visuelle Effekte) gewonnen.

„1917“ ist am 25.12.19 in elf amerikanischen Kinos gestartet. Seit dem 10.1.20 ist der Film dann landesweit in den Vereinigten Staaten zu sehen. In Deutschland startet der Film morgen, am 16.01.20.

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Antebellum„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Horrorfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

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Trailer v. Film: „No Time to Die“

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Cary Fukunagas James Bond-Film

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „The Turning„

Bewertung des Trailers: D

Kommentar:  Thriller/Horrorfilm. Trailer verrät scheinbar wieder gesamten Film

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „The Invisible Man„

Bewertung des Trailers: D

Kommentar: Thriller/Horrorfilm mit Elisabeth Moss. Trailer verrät scheinbar auch hier den gesamten Film

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Bad Boys for Life„

Bewertung des Trailers: B (Redband-Trailer) 

Kommentar: 3. und vielleicht letzter Teil von „Bad Boys“ mit Will Smith und Martin Lawrence 

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0% 


Trailer v. Film: „The Rhythm Section„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Reed Moranos neuer Film, Actionthriller mit Blake Lively und Jude Law, startet im Januar, schwieriges Startdatum…

Wie oft schon im Kino gesehen: 6 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „The Call of the Wild„

Bewertung des Trailers: C 

Kommentar:  Hunde-Actionfilm mit Harrison Ford

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

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Trailer v. Film: „The Last Full Measure„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Kriegsdrama mit Sebastian Stan, Christopher Plummer, William Hurt, Ed Harris 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 


Trailer v. Film: „Just Mercy„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar:  Destin Daniel Crettons neuer Film mit Michael B. Jordan, Jamie Foxx und Brie Larson

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Denver – Film: „Mary Poppins Returns“

Ich war am 28.12.18 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Mary Poppins´ Returns“  (dt. Filmtitel „Mary Poppins Rückkehr“, in Deutschland seit dem 20.12.18 im Kino zu sehen) 130 min  musical, sequel, adaptation 

dir. Rob Marshall  cast: Emily Blunt, Lin-Manuel Miranda, Ben Whishaw, Emily Mortimer, Pixie Davies, Nathanael Saleh, Joel Dawson, Julie Walters, Dick Van Dyke, Angela Lansbury, Colin Firth, Meryl Streep

 

London im Jahr 1935. Michael Banks (Ben Whishaw) lebt seit dem Tod seiner Frau mit seinen drei Kindern, Annabel (Pixie Davies), John (Nathanael Saleh) und Georgie (Joel Dawson) und seiner Schwester (Emily Blunt) in der Cherry Tree Lane zusammen. Er hat es nicht leicht, seine Kinder allein großzuziehen, jetzt ist er auch noch in finanzielle Nöte geraten. Es bleiben ihm nur noch wenige Tage, um die Hypothek zu bezahlen. Ansonsten wird das Haus, in dem Michael und seine Schwester Jane aufgewachsen sind, zwangsgeräumt. Dann kehrt Michael und Janes altes Kindermädchen Mary Poppins (Emily Blunt) plötzlich zurück…

 

C+ (Wertung von A bis F) „Mary Poppins´ Returns“ ist die Fortsetzung zu Robert Stevensons Musical „Mary Poppins“ aus dem Jahr 1964. Auch dieser Film basiert auf Pamela Lyndon Travers Kinderbüchern der Mary Poppins Serie. „Mary Poppins Returns“ ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Rob Marshall („Chicago“, Nine, Into the Woods).

Es ist viel zu lange her, dass ich den Klassiker „Mary Poppins“ gesehen habe, einen direkten Vergleich möchte ich hier daher nicht anstellen. 

Diesen Film habe ich mir auch nur widerstrebend angesehen. Nun ist „Mary Poppins Returns“ aber für die Oscars im Gespräch, viele zeigen sich begeistert von dem Film, ich mag Emily Blunt, hatte viel Zeit und nur ein Kinocenter (und keines meiner geliebten Programmkinos) in der Nähe, also warum nicht. 

Musicals sind generell nicht meine Welt und entsprechend zog sich dieser Film für mich als wäre ich ein Kind, dass auf die Ferien wartet. Der Film sieht aber besser aus, als man das von den Trailern her erwarten konnte. Das Setdesign ist großartig, die Melodien und Songs sind okay, man läuft aber nicht Gefahr, sie nach dem Kinobesuch weiter zu summen. Wenn es schon eine Fortsetzung zu „Mary Poppins“ geben muss, dann gibt es wohl keine bessere Besetzung als die wandelbare Emily Blunt als Kindermädchen mit magischen Fähigkeiten. Sie interpretiert die Rolle auf ihre Art, singt und tanzt und ist tadellos. Auffällig gut hat mir der Joel Dawson, der den jüngsten Sohn der Banks-Familie spielt, gefallen. Meryl Streep gibt eine sehr schrille Performance mit Gesangseinlage. In weiteren Nebenrollen u.a. Dick Van Dyke und Angela Lansbury. 

Der Originalfilm aus dem Jahr 1964 war für 13 Oscars nominiert und hat fünf Academy Awards gewonnen (Julie Andrews als Beste Schauspielerin, Bester Schnitt, Beste visuelle Effekte, Beste Filmmusik und Bester Originalsong)

„Mary Poppins´ Returns“ ist nun auch für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Emily Blunt), Bester Hauptdarsteller (Lin-Manuel Miranda), Bester Nebendarsteller (Ben Whishaw), Beste Nebendarstellerin (Meryl Streep, Angela Lansbury, Emily Mortimer), Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Filmmusik, Bester Originalsong („Trip a Little Light Fantastic“, „The Place Where Lost Things Go“) und einige technische Kategorien. Update: „Mary Poppins Returns“ hat 4 Oscar-Nominierungen (Beste Filmmusik, Bester Song für „The Place Where Lost Things Go“, Bestes Kostümdesign und Bestes Szenenbild) erhalten.

„Mary Poppins Returns“ ist am 19.12.18 in 4,090 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland läuft der Film seit dem 20.12.18 in den Kinos. 

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „A Dog´s Way Home„

Bewertung des Teasers: C+

Kommentar: bei Hundefilmen muss ich immer heulen

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: naja, wahrscheinlich schon, aber eher auf Netflix oder so


Trailer v. Film: „Wonder Park„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Animationsfilm 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Where´d You Go, Bernadette„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Romanverfilmung und Richard Linklaters neuer Film mit Cate Blanchett in der Hauptrolle

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Secret Life of Pets 2„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Animationsfilm und Fortsetzung, den Originalfilm habe ich bis heute nicht gesehen

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „The Lego Movie 2“

Bewertung des Trailers: B- 

Kommentar: Fortsetzung zu The Lego Movie

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Dumbo„

Bewertung des Trailers: B- (erster richtiger Trailer)

Kommentar: Tim Burtons live-action-Verfilmung von „Dumbo“, na darauf hat die Welt ja gewartet…

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht


Trailer v. Film: „The Lion King„

Bewertung des Teasers: B

Kommentar: Jon Favreaus Live-action-Remake des gleichnamigen Animationsfilm. Ich hatte nicht mal den Wunsch mir das Original anzuschauen. 

Wie oft schon im Kino gesehen:  0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Montréal – Film: "Kingsman: The Secret Service"

Ich war am 20.02.15 in Montréal und habe mir folgende Film im Kino angeschaut:

„Kingsman: The Secret Service“ (dt. Kinostart: 12.03.15) 129 min action, comedy, adaptation
dir. Matthew Vaughn cast: Colin Firth, Taron Egerton, Samuel L. Jackson, Mark Strong, Michael Caine

Harry „Galahad“ Hart (Colin Firth) arbeitet als Geheimagent für die Kingsmen, einer unabhängigen Spionageorganisation, die für Frieden in der Welt sorgt. Er fühlt sich für den Tod von Eggsys Vater im Jahr 1997 persönlich verantwortlich. Mittlerweile ist aus Eggsy (Taron Egerton) ein junger Mann und ein Kleinkrimineller geworden. Als er Schwierigkeiten mit der Polizei bekommt, hilft ihm Harry Hart aus der Patsche. Vielleicht hat der Junge sogar das Potential, ein Kingsman zu werden.

B- (Wertung von A bis F) „Kingsman: The Secret Service“ basiert auf dem Comic „The Secret Service“ von Mark Miller und Dave Gibbons.

Matthew Vaughns Filme („Layer Cake“, StardustX-Men: First Class) sind grundsätzlich sehenswert. Nun zählen Comic-Verfilmungen nicht gerade zu meinem Lieblingsgenre. „Kingsman: The Secret Service“ ist aber auch eine Agentenkomödie. Das Comichafte bei dem Film kommt insbesondere bei den zahlreichen Gewaltszenen durch, bei denen unverhältnismäßig wenig Blut fließt. „Kingsman: The Secret Service“ erinnerte mich in der einen oder anderen Szene an „Men in Black“.

Colin Firth ist für mich grundsätzlich ein Grund, einen Film sehen zu wollen. Er gibt hier einmal mehr den distinguierten Gentleman, aber – und das ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig – auch den Actionhelden. Selbstverständlich ist in einer Spionage-Actionkomödie ein Gegenspieler nötig. Samuel L. Jackson spielt diesen lispelnden, aber umweltbewussten Bösewicht mit einer raffinierten Idee.

Taron Egerton kannte ich bislang nur von den Fotos und auf denen fand ich ihn recht nichtssagend. Im Film macht er aber schon was her. Also zumindest wenn er nicht gerade diesen seltsamen Overall oder diese geschmacklose gold-schwarze Adidas-Jacke trägt.Und das sage ich als großer Fan der meisten Sport- und Lifestyle-Kollektionen von Adidas. Taron Egerton hat wirklich Potential und das nicht nur als Kingsman.

Ich mag die gesamte Sequenz von KC & the Sunshine Band´ „Give It Up“ bis Bryan Ferrys „Slave to Love“.

Ich denke, man kann davon ausgehen, dass es nicht bei diesem einen „Kingsman“-Film bleiben wird.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Unfriended“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ant-Man“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Muss ich mir tatsächlich wieder en Marvel-Film angucken?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wird noch entschieden

Trailer v. Film: „Hitman: Agent 47“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Wo ist Timothy Olyphant wenn man ihn braucht? Ich mochte den ersten „Hitman“ nicht zuletzt seinetwegen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Fantastic Four“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich gelangweilt bin, wenn ich schon MARVEL lese. Hier der dritte Teil oder Reboot oder was auch immer.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

NYC – Film: "Magic in the Moonlight"

Ich war am 04.08.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Magic in the Moonlight“ (dt. Kinostart: 04.12.14) 97 min comedy
dir. Woody Allen cast: Colin Firth, Emma Stone, Jacki Weaver, Marcia Gay Harden, Simon McBurney

Berlin im Jahre1928. Stanley Crawford (Colin Firth) ist Europas bekanntester Zauberkünstler. Nach einem seiner Auftritte sucht ihn sein alter Bekannter und Kollege Howard (Simon McBurney) in der Garderobe auf. Howard bittet ihn um Hilfe, da er sich mit allen Tricks auskennt, soll er mit ihm nach Südfrankreich reisen und sich das selbsternannte Medium Sophie (Emma Stone) anschauen. Howard hält die junge Dame für eine Betrügerin und da sie in die befreundete, sehr wohlhabende Familie scheinbar einheiraten will, soll Stanley die junge Frau als Schwindlerin enttarnen.

C- (Wertung von A bis F) „Magic in the Moonlight“ ist Woody Alles neuester Film. Dieser Film zeigt was dabei herauskommt, wenn man als Filmemacher wirklich zwingend jedes Jahr einen Film herausbringt. Woody Allen kann gute Filme machen, sein diesjähriger Film ist aber garantiert keiner von denen.

Die in „Magic in the Moonlight“ erzählte Geschichte ist praktisch von Anfang an vorhersehbar, die Liebesgeschichte fand ich trötenlangweilig und – was am allerschlimmsten ist – unglaubwürdig.

Unzählige Filme in der Vergangenheit haben gezeigt, dass man sich die unterschiedlichsten Frauen und auch Männer (z.B. in „Where the Truth Lies“, A Single Man) in einer romantischen Beziehung mit Colin Firth vorstellen kann. Es gehört schon einiges dazu, den Oscar-Preisträger eine Frau an seine Seite zu stellen, die so nun gar nicht zu ihm passt. Emma Stone harmoniert einfach nicht mit Colin Firth, das hätte bei der Besetzung der Rollen bereits auffallen müssen, spätestens jedoch hätte es Woody Allen bei den Dreharbeiten sehen müssen. Meines Erachtens ist die 25-jährige Emma Stone überhaupt eine Fehlbesetzung, sie passt auch nicht in die Zeit der 1920er Jahre. Die Kostüme, wirken an ihr wie eine Verkleidung zu einer Mottoparty.

Wenn es dennoch zwei Gründe gibt, diesen Film zu sehen, dann sind es Colin Firth und Jacki Weaver. Beide Schauspieler sind egal in welcher Rolle immer sehenswert. Herausragend ebenfalls die traumhaften Locations, die authentischen Kostüme und das Produktionsdesign.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Love is Strange“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ira Sachs neuer Film mit John Lithgow und Alfred Molina
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
?Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf dem Tribeca FF gesehen

Trailer v. Film: „Art and Craft“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Dokumentation über den Kunstfälscher Mark Landis
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Birdman (or the Unexpected Virtue of Ignorance)“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Soll ich den Film eigentlich ungesehen in meine Top Ten aufnehmen? Oscar-Film von Alejandro González Inárritu. Michael Keaton gilt als sicherer Oscar-Kandidat…unglaublich auf dem Papier, nicht mehr so wenn man den Trailer sieht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Imitation Game“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Biopic und Kriegsdrama mit Benedict Cumberbatch, Keira Knightley und Matthew Goode. Oscar-Film?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Die Disappearance of Eleanor Rigby“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ich liebe diesen Film (mit Jessica Chastain, James McAvoy, Viola Davis, William Hurt, Isabelle Huppert und Bill Hader) eigentlich jetzt schon. Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "The Railway Man"

Ich war am 29.04.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Railway Man“ (dt. Filmtitel: „Die Liebe seines Lebens“, dt. Kinostart: 25.06.15) 116 min drama, biopic, adaptation
dir. Jonathan Teplitzky cast: Colin Firth, Nicole Kidman, Stellan Skarsgard, Jeremy Irvine, Hiroyuki Sanada

Im Jahr 1980 lernt der zurückhaltende Eric Lomax (Colin Firth) seine zukünftige Frau Patti (Nicole Kidman) kennen. Kurz nach ihrer Heirat zieht sich Eric immer mehr zurück und hat schreckliche Albträume. Patti erfährt langsam, dass ihr Ehemann im zweiten Weltkrieg in japanische Kriegsgefangenschaft geriet. Er und seine Mitgefangenen mussten in dem, von den Japanern besetzten Burma an einer Eisenbahnlinie zwischen Burma und Thailand bauen. Aufgrund der zahlreichen Todesopfer, die der Bau an dieser Strecke forderte, wurde sie auch „Todeseisenbahn“ genannt. Irgendwann hatten sich die Kriegsgefangenen ein Radio selbstgebaut. Dies entdeckten die Japaner und, nachdem sich Eric dafür verantwortlich zeigte, wurde er fortan immer wieder gefoltert. Bei Eric haben diese Erlebnisse ein Trauma hinterlassen. Patti bittet Erics besten Freund Finlay (Stellan Skarsgard) um Rat. Es stellt sich heraus, dass sein schlimmster Peiniger noch am Leben ist. Eric reist schließlich nach Asien, um seinem damaligen Folterer gegenüberzutreten..

C+ (Wertung von A bis F) „The Railway Man“ basiert auf der gleichnamigen Autobiographie des damaligen britischen Offiziers Eric Lomax.

Zunächst hatte ich ein persönliches Problem mit dem Film. Folgendes hat mich leider den gesamten Film über beschäftigt: Die zwei Liebenden (Colin Firths und Nicole Kidmans Charaktere) lernen sich im Jahr 1980 kennen. Sie sehen so aus wie sie heute aussehen, Colin Firth hätte ich auf Ende 40 geschätzt. Ich habe mir noch nie Gedanken gemacht, wie alt er ist. Bei Frau Kidman wusste ich es, aber das spielt in diesem Film auch eine eher untergeordnete Rolle. Bei Colin Firth habe ich erst nach dem Film herausgefunden, dass er tatsächlich bereits 53 Jahre alt. In diesem Film spielt er offensichtlich auch noch einen etwas älteren Mann. Tja, da ich das vorher nicht wusste, stand ich vor dem Rätsel wie er während des zweiten Weltkrieges, genauer im Jahr 1942 als junger Mann in Kriegsgefangenschaft geraten sein soll. In Mathe war ich zwar nie die Leuchte, aber das hat mich den kompletten Film grübeln lassen. Ich will mir über so etwas keine Gedanken machen, es muss einfach irgendwie passen und das hat es hier meines Erachtens nicht.

Der Film hatte aber auch andere Probleme. Die Geschichte springt von den 1980er Jahren und der Zeit des Zweiten Weltkrieges, wobei der Film sehr viel, wenn nicht sogar zu viel Zeit in der Vergangenheit verbringt. So detailliert hätten die damaligen Geschehnisse nicht erzählt werden müssen. Die Gegenwart und das Bewältigen des Traumas fand ich interessanter. Andere Regieentscheidungen haben mich völlig aus dem Film geworfen. Beispielsweise die letzte Einstellung auf Stellan Skarsgard. Außerdem fand ich das Ende völlig unverdient. Auch wenn es vom Inhalt her der wahren Geschichte entspricht, für mich hat es nicht gepasst.

Verblüfft war ich über die Ähnlichkeit von Jeremy Irvine zu Colin Firth. Er sieht in diesem Film einfach aus, wie ich mir den jungen Colin Firth vorstelle.

Der japanische Schauspieler Hiroyuki Sanada ist leider nicht gut genug für Colin Firth. Colin Firth ist wiederum zu gut für diesen Film. Meine Bewertung ist zum grössten Teil Colin Firths´ Verdienst.

„The Railway Man“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2013 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Farmland“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Dokumentation über die amerikanischen Landwirtschaft
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ?

Trailer v. Film: „Coherence“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sci-Fi-Thriller-Drama
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Super Duper Alice Cooper“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dokumentation über Alice Cooper
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ?

Trailer v. Film: „A Short History About Decay“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Tragikomödie
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 51%

Trailer v. Film: „The Immigrant“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: James Grays neuer Film mit Marion Cotillard, Joaquin Phoenix und Jeremy Renner
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Berlin – Film: "Tinker Tailor Soldier Spy"

Ich war am 29.11.11 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Tinker Tailor Soldier Spy“ (dt. Titel: „Dame König As Spion“, dt. Kinostart: 02.02.12) 127 min drama, spy thriller, adaptation
dir. Tomas Alfredson cast: Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, John Hurt, Toby Jones, Mark Strong, Benedict Cumberbatch, Kathy Burke

1972 in London. George Smiley (Gary Oldman) ist ein Top-Spion und arbeitet als rechte Hand für den britischen Geheimdienstchef „Control“ (John Hurt). Nach einer missglückten Operation in Budapest werden beide frühzeitig pensioniert. Neuer Chef des MI6 ist Percy Alleline (Toby Jones). Nachdem „Control“ nach längerer Krankheit stirbt, wird George Smiley direkt von der Regierung beauftragt, einen Doppelagenten in den obersten Rängen des Geheimdienstes zu enttarnen. George Smiley arbeitet mit dem Agenten Peter (Benedict Cumberbatch) zusammen. Sie finden schon bald heraus, dass sein alter Vertrauter und ehemaliger Chef „Control“ fünf Männer verdächtigt hat, Verräter zu sein und auch für den sowjetischen Geheimdienst zu arbeiten. Smiley ist überrascht, dass „Control“ selbst ihn auf seiner Liste hatte…

B- (Wertung von A bis F) Der Film „Tinker Tailor Soldier Spy“ basiert auf John le Carrés gleichnamigen Bestseller. Der Roman wurde bereits im Jahr 1979 als TV-Miniserie mit Alec Guinness verfilmt.

„Tinker Tailor Soldier Spy“ ist ein Agententhriller im besten Sinne. Mit der atmosphärischen Inszenierung, der authentischen Ausstattung und der Kostüme befindet man sich als Zuschauer auf einmal in den tristen 1970er Jahren in England. (Einzig die grauenhaften Perücken von Cumberbatch und Hardy haben mich ständig abgelenkt) Man begleitet den zurückhaltenden George Smiley und rätselt wer nun dieser Doppelagent sein könnte. Die Story ist intelligent, aber erfordert viel Aufmerksamkeit. Ich habe generell Probleme, mir Namen zu merken und hatte hier tatsächlich einige Schwierigkeiten alle Personen gleich zuzuordnen und gleichzeitig der Geschichte zu folgen. Irgendwann war ich aber drin und dann fügt sich auch langsam das komplexe Bild. Der Film ist meines Erachtens etwas zu lang, aber er hat ein so gelungenes Ende, dass es mir im Nachhinein wieder egal war. „Tinker Tailor Soldier Spy“ ist ein Film bei dem es sich empfiehlt, sich ihn ein zweites Mal anzuschauen.

Der schwedische Regisseur Tomas Alfredson („Let the Right One in“) konnte hier ein tolles Ensemble für die Neuverfilmung des Carré-Bestsellers gewinnen. Gary Oldman („True Romance“, „Léon – The Professional“, „The Fifth Element“, „The Contender“) war schon immer ein großartiger Schauspieler. Er hat so oft bewiesen, dass er den Bösewicht kann, hier nimmt er sich mal völlig zurück und brilliert ebenso. Für den Oscar wurde er noch nie nominiert und damit wäre es jetzt mal an der Zeit. Mark Strong (RocknRolla, Body of Lies, Sherlock Holmes) konnte hier mit einer interessanten Filmfigur und seiner Performance auch endlich mal wieder positiv auffallen. Auch der frisch gekürte Oscar-Preisträger Colin Firth hat mich erneut beeindruckt.

Der Film startet am 09.12.11 in den amerikanischen Kinos. Ich habe den Film in einer Pressevorführung in der Astor Filmlounge gesehen. (Vielen Dank für die Einladung!) „Tinker Tailor Soldier Spy“ sollte in der Originalfassung mit dt. Untertiteln gezeigt werden, wurde aber ohne Untertitel gezeigt.

Trailer zu sehen:

NYC – Film: "The King´s Speech"

Ich war am 14.12.10 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„The King´s Speech“ (dt. Kinostart: 17.02.11) 111 min drama, biopic
dir. Tom Hooper cast: Colin Firth, Geoffrey Rush, Helena Bonham Carter, Guy Pearce, Timothy Spall, Michael Gambon

Im Jahr 1925 muss der britische Prinz Albert (Colin Firth) eine öffentliche Rede halten. Er ist Stotterer und bekommt kaum ein Wort raus. Seine Frau Elizabeth (Helena Bonham Carter) treibt schließlich den exzentrischen Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush) auf. Nach einigen Startschwierigkeiten arbeitet Lionel mit unkonventionellen Mitteln, um Prinz Albert von seinen Sprachproblemen zu befreien. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. Als König George V (Michael Gambon) stirbt, ist der Erstgeborene und Bruder von Prinz Albert, Prinz Edward (Guy Pearce), König, wird jedoch nach wenigen Monaten Regierungszeit zurücktreten. Prinz Edward ist es wichtiger, die zweimal geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson (Eve Best) zu ehelichen. Jetzt wird aus dem Prinzen Albert ein britischer König, König Georg der Sechste, und sein Königreich wird gespannt am Radio sitzen und auf seine erste Rede als König warten….

A- (Wertung von A bis F) „The King´s Speech“ ist ein hochinteressantes Biopic mit einem ganz speziellen Stil. Die zahlreichen Nahaufnahmen und die karge Ausstattung in sehr vielen Szenen gab mir das intime Gefühl hier beinahe eher im Theater zu sitzen, als im Kino. Es ist eine rührende Geschichte über eine so ungewöhnliche Freundschaft und gibt zugleich geschichtlichen Hintergrund über Königs. Die Beinahe-Schlußszene ist schlichtweg perfekt, insbesondere mit dem untermalten Score.

Colin Firth („Pride and Prejudice“, „Bridget Jones`s Diary“, „Girl with a Pearl Earring“, „Love Actually“, A Single Man„) gibt hier eine klare Oscar-Performance. Er spielt den späteren König Georg VI. (übrigens Vater der derzeit regierenden Königin Elisabeth II.) voller Zorn, Trauer und Schmerz und dabei so liebenswürdig. Einige Szenen sind dabei unglaublich beklemmend und man leidet mit Colin Firths Charakter. Letztes Jahr habe ich Geoffrey Rush („Shine“, „Elizabeth“, „Quills“, „The Banger Sisters“, „The Life and Death of Peter Sellers“ ) in Exit the King am Broadway gesehen und war hin und weg. Er ist so ein Ausnahmetalent, sowohl auf der Bühne als auch im Film. Als Schauspieler hat er alle Preise gewonnen, die es zu gewinnen gibt. Für seinen Lionel wird er auch ganz sicher wieder eine Nominierung für einen Oscar erhalten, wenn nicht sogar einen weiteren Oscar. Erwähnt bleiben muss, dass sowohl Helena Bonham Carter als auch Guy Pearce wieder einmal eine überragende Performance geben.

Obwohl es eigentlich nicht erwähnt werden muss, möchte ich dennoch unbedingt darauf hinweisen, dass man „The King´s Speech“ im Original sehen muss. Der Film transportiert eine wunderbare, nicht synchronierbare Sprache und die Brillanz von Colin Firth ist nur zu erfassen, wenn man ihn im Original sprechen hört.

„The King´s Speech“ wird voraussichtlich für einen Oscar als bester Film nominiert. Ich bin sicher, dass Colin Firth für diese Rolle einen Oscar erhalten wird. Der Film bewirbt sich um einen Platz in meiner TOP TEN für Filme aus dem Jahr 2010. Update: The King´s Speech hat einige Oscars gewonnen: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Colin Firth) und Bestes Originaldrehbuch.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Blue Valentine“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: intensives Beziehungsdrama mit Ryan Gosling und Michelle Williams. Möglicher Oscar-Kandidat
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Company Men“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Tragikomödie mit Ben Affleck (ich verstehe nicht, warum der besetzt wird), jedenfalls auch mit Tommy Lee Jones, Chris Cooper und Maria Bello
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Rite“
Bewertung des Trailers: B+(neuer Trailer)
Kommentar: Horrorfilm mit Anthony Hopkins
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80 % (für Anthony Hopkins

Trailer v. Film: „The Tourist“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Huch, der Film läuft schon in amerikanischen Kinos und es werden noch Trailer geschaltet, läuft wohl nicht so… ? :))
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% (und wenn ich nur in meinem Beitrag ein alles aussagendes Zitat von Florian Henckel von Donnersmarck wiedergeben darf…)

Trailer v. Film: „True Grit“
Bewertung des Trailers: A (neuer Trailer)
Kommentar: Neuer Coen-Bros Film, Remake des John Wayne-Western von 1969 mit Jeff Bridges, Josh Brolin und Matt Damon. Klarer Oscar-Kandidat, die bislang völlig unbekannte Hailee Steinfeld macht auch so einen unglaublichen guten Eindruck
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Seattle – Film: "A Single Man"

Ich war am 07.01.10 in Seattle und habe mir im Kino angeschaut:

„A Single Man“ (dt. Kinostart: 08.04.10) 99 min drama, adaptation
dir. Tom Ford cast: Colin Firth, Julianne Moore, Matthew Goode, Ginnifer Goodwin, Lee Pace, Nicholas Hoult

1962 in Los Angeles. Der britische College-Professor George Falconer (Colin Firth) hat vor sieben Monaten seinen langjährigen Lebensgefährten Jim (Matthew Goode) bei einem Autounfall verloren. Er kommt nicht über diesen schweren Schicksalschlag hinweg und möchte seinem Leben ein Ende setzen…

A- (Wertung von A bis F) „A Single Man“ basiert auf dem gleichnamigen Buch von Christopher Isherwood.

„A Single Man“ ist einer meiner TOP TEN Filme aus dem Jahr 2009, um ehrlich zu sein, stand der Film schon gedanklich auf meiner Liste, als ich davon erfahren habe, dass der Modeschöpfer Tom Ford sein Regiedebüt gibt. Als dann der erste Trailer veröffentlicht wurde, war ich nicht enttäuscht und schließlich hat der fertige Film meine Erwartungen erfüllt.

Nun habe ich ein Faible für die 1960er Jahre und kann mich dann schon mal an der Garderobe, den aufwendigen Stylings, den Accessoires, den Inneneinrichtungen, der Architektur und den Autos satt sehen. Es sind aber in „A Single Man“ nicht nur die ästhetischen Bilder, die Tom Ford mit seinem künstlerischen Auge so detailgenau präsentiert, es ist auch die Geschichte über Liebe, Trauer und Aussichtslosigkeit, die mich mitgenommen hat.

Mir ist nicht bekannt, wie Tom Ford auf die Idee kam, Colin Firth („Bridget Jones´s Diary“, „Love Actually“, „Girl With a Pearl Earring“, „Mamma Mia!“) ) für die Rolle des George zu besetzen. Mir wären bei der genauen Rollenbeschreibung zunächst sicherlich andere Schauspieler eingefallen. Im nachhinein kann ich mir jedoch keinen geeigneteren Schauspieler für diese Rolle vorstellen. Ich bin froh, dass er die Gelegenheit bekommen hat, einmal einen so ganz anderen Charakter zu verkörpern. Colin Firth transportiert die Gefühlslage seiner Filmfigur zu hundert Prozent, er ist für mich hier unersetzbar und gibt damit eine klare Oscar-Performance.

Auch Julianne Moore („Boogie Nights“, „Magnolia“, „Far From Heaven“ ) überzeugt hier. Eigentlich hat sie auch noch nie enttäuscht, es waren in letzter Zeit nur einige ihrer Filme, zu denen ich keinen Zugang fand. Nicholas Hoult, der 12-jährige Junge aus „About a Boy“, ist mittlerweile so erwachsen geworden. Ich habe ihn nicht erkannt, jedoch hat seine intensive Performance in „A Single Man“ bei mir auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“The White Ribbon
Bewertung des Trailers:C+
Kommentar: Michael Hanekes Film, der vor wenigen Tagen mit einem Golden Globe ausgezeichnet wurde
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 2x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“The Last Station“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Der sogenannter Award-Film „Ein russischer Sommer“ mit Helen Mirren, Christopher Plummer und James McAvoy
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 80 %

Trailer von Film:“A Prophet“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: französsiches Mafiadrama, das in Cannes mit dem großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde, für viele andere wichtige Filmpreise nominiert und auch teilweise ausgezeichnet wurde und bei der Oscar-Verleihung gegen Michael Hanekes „The White Ribbon“ („Das weiße Band“) antritt.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Crazy Heart“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Jeff Bridges wurde gerade für seine Rolle in diesem Film mit einem Golden Globe ausgezeichnet
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“North Face“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: deutscher Bergsteiger-Film „Nordwand“
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Los Angeles – Film: "Disney´s A Christmas Carol – 3D"

Ich war am 19.11.09 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Disney´s A Christmas Carol, 3D“ (dt. Titel: „Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“, dt. Kinostart war der 05.11.09) 96 min animation, adaptation, remake
dir. Robert Zemeckis voices: Jim Carrey, Gary Oldman, Bob Hoskins, Colin Firth, Robin Wright Penn

London, Ende des 19. Jahrhunderts. Ebenezer Scrooge (Jim Carrey) ist ein alter verbitterter Geizhals, der an Heiligabend Besuch von dem Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley (Gary Oldman) erhält. Marley teilt ihm mit, dass er noch von drei weiteren Geistern besucht wird. Die Geister gewähren ihm einen Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und Scrooge kann schließlich sein Leben überdenken…

B (Wertung von A bis F) „Disney´s A Christmas Carol“ hätte schnell mal eine anstrengende Jim Carrey-Veranstaltung werden können, schließlich spricht er hier nicht nur Scrooge und die Geister, sondern man sieht ihn auch in den Figuren wieder. Jim Carrey ist meistens gut, wenn er nicht den typischen Jim Carrey gibt. Entsprechend mochte ich ihn in „The Truman Show“, „Dr. Seuss How the Grinch Stole Christmas“ und „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“ und halt auch in diesem Film. „Disney´s A Christmas Carol“ ist ganz sicher nicht für Kinder und auch eindeutig nicht die beste Charles Dickens Verfilmung, aber auch trotz Längen, ist es eine lohnenswerte Verfilmung geworden. Auch zahlt sich die etwas teurere Kinokarte für die 3D-Version aus. Insbesondere bei den rasanten Kamerafahrten über die Dächer und durch die Straßen von London wirkt die Technik besonders. Beeindruckt hat mich aber auch wie faszinierend realistisch die Gesichter gezeichnet sind. Ganz vergessen hatte ich, dass Colin Firth einen Charakter spricht. Fakt ist, auch wenn man seine Stimme nicht unmittelbar heraushört bzw. den Film synchronisiert sieht, Colin Firth ist eindeutig zu erkennen. Gary Oldman hingegen, was eigentlich nur zeigt wie gut er ist, war von seiner Sprache und auch nicht in den Figuren einfach zu erkennen. Um ehrlich zu sein, sehe ich ihn aber lieber in Spielfilmen.

Trailer zu sehen:

„sehenswert“

NYC – Then She Found Me

Ich war am 04.05.08 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Then She Found Me“ 100 min comedy, drama, adaptation
dir. Helen Hunt cast: Helen Hunt, Colin Firth, Matthew Broderick, Bette Midler

April Epner (Helen Hunt) ist 39 Jahre alt, frisch verheiratet und versucht seit ein paar Monaten schwanger zu werden, als ihr Ehemann Ben (Matthew Broderick) sie von einem auf den anderen Tag verlässt. Aprils Adoptivmutter stirbt einen Tag darauf, sie lernt den alleinerziehenden Vater Frank (Colin Firth) kennen und aus dem Nichts taucht plötzlich ihre leibliche Mutter Bernice (Bette Midler) auf. Um das Chaos noch perfekt zu machen, erfährt April kurze Zeit später, dass sie schwanger ist…

D (Wertung von A bis F) Der Inhalt klingt unglaubwürdig…? Nun, die durchaus gute Besetzung macht die Verfilmung dieser Romanvorlage leider auch nicht besser. Wenn Schauspieler erstmalig Regie führen, an dem Drehbuch mitwirken, die Hauptrolle übernehmen und den Film selber produzieren, ist es oftmals ein aus Eitelkeit entstandenes Projekt. Hierbei trifft es wohl in jedem Fall zu. Der charmante Colin Firth machte für mich den Film etwas erträglicher, aber im Ganzen betrachtet ist er schlichtweg schlecht. In einer Nebenrolle tritt der Schriftsteller Salman Rushdie als Frauenarzt auf.

Trailer zu sehen:

„enttäuschend“