NYC – Film: „The Favourite“

Ich war am 28.09.18 in New York und am 7.1.19 in Washington habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Favourite“ (dt. Filmtitel: „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“, dt. Kinostart: 24.01.19)  121 min  drama, comedy, satire 

dir. Yorgos Lanthimos  cast: Olivia Colman, Emma Stone, Rachel Weisz, Nicholas Hoult, Joe Alwyn

 

Am englischen Königshof zu Beginn des 18. Jahrhundert. Als Abigail (Emma Stone) den Hof von Königin Anne (Olivia Colman) erreicht, bittet sie dessen engste Vertraute und Beraterin, Sarah Churchill, Herzogin von Marlborough, (Rachel Weisz) um eine Anstellung. Abigail ist zwar die jüngere Cousine von Lady Sarah, nur hatte Abigails Vater seinen guten Namen verspielt und nun hat sie weder Geld noch einen Adelstitel. Sarah lässt Abigail zunächst niedere Tätigkeiten ausüben, aber schon bald buhlen die beiden Palastdamen um die die Gunst der Königin…

 

A- (Wertung von A bis F) „The Favourite“ ist nach The Lobster und The Killing of a Sacred Deer der dritte englischsprachiger Film des griechischen Autors und Filmemachers Yorgos Lanthimos (Dogtooth) .

Die opulente Ausstattung, die aufwändigen Kostüme und die barocke Haarpracht können nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies ein Yorgos Lanthimos-Film ist. Zu düster und absurd ist der Humor, teilweise zu grotesk die Szenen, zu bezeichnend lang manche Kamerafahrten, zu exzentrisch bestimmte Kamerawinkel und zu schräg klingt hin und wieder die Musik durch – kurzum der griechische Regisseur weiß, dem Kostümfilm seinen Stempel aufzudrücken. Auch wenn „The Favourite“ sicherlich der massentauglichste Lanthimos-Film bisher ist, werden viele Zuschauer mit diesem Film wenig anzufangen wissen. 

Mich hat der Film sehr amüsiert. Der in acht Kapiteln gegliederte Film ist nicht so sehr ein Historienfilm als mehr ein kunstvolles und bizarres Charakterdrama mit drei komplexen  Frauencharakteren. Die mächtige Queen Anne ist launisch und trotzig, ihr geht es einzig um ihre eigenen Interessen und nicht um die wichtigen Belange, ihrer, sich mit Frankreich im Krieg befindenden Nation – das erinnert schon an das eine oder andere Staatsoberhaupt unserer Zeit. Die engste Vertraute der Monarchin, Herzogin von Marlborough, ist mit den eigentlichen Regierungsgeschäften beschäftigt und bemerkt darüber zu spät, wie die ehrgeizige neue Hofdame Abigail versucht, sich einen festen Platz an der Seite der Monarchin zu sichern. Daraus ergibt sich ein intelligentes und durchweg unterhaltsames Spiel aus Eifersucht, Intrigen und Sex.  

Die englische Schauspielerin Olivia Colman ist mir das erste Mal in dem wunderbaren Film Tyrannosaur aufgefallen. Seither bereichert sie mein Film- und Fernsehleben. Sie hat mich bereits ein Mal in einem Yorgos Lanthimos Film („The Lobster“) begeistert und als Part des gegensätzlichen Ermittlungsduos Miller und Hardy der britischen Krimiserie Broadchurch (1, 2, 3) werde ich sie immer in meinem Herzen tragen.

Nun geht es um die Oscar-Kampagnen und da scheiden sich die Geister, ob Olivia Colman in „The Favourite“ nun eine Haupt- oder eine Nebenrolle spielt. Olivia Colman, Emma Stone und Rachel Weisz geben alle drei eine exzellente Performance, den gesamten Film betrachtend spielt Rachel Weisz hier am ehesten eine Nebenrolle. Die Geschichte von Emma Stones Charakter wird erzählt, aber Olivia Colman hat die Präsenz, die eine Hauptrolle ausmacht. Anthony Hopkins ist dafür ein gutes Beispiel. Wenn ich an den Film „The Silence of the Lambs“ denke, habe ich sofort Dr. Hannibal Lecters Gesicht vor Augen, er hat diesen Film geprägt. Anthony Hopkins hat den Oscar für die Beste Hauptrolle gewonnen, obwohl er nicht länger als 16 Minuten in dem gesamten Film zu sehen war. Olivia Colmans kränkliche und launenhafte Königin Anne hat sich bei mir ähnlich festgesetzt. Mir ist egal, ob sie den Oscar für die beste Hauptrolle oder Nebenrolle erhält, Hauptsache die Oscar-Strategen von Fox Searchlight treffen eine weise Entscheidung hinsichtlich ihrer Kampagne und sie hält den Oscar am 24. Februar 2019 in den Händen.  

„The Favourite“ ist einer meiner Top Ten-Filme des Jahres 2018. 

„The Favourite“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Beste Haupt/bzw. Nebendarsteller (Olivia Colman, Emma Stone, Rachel Weisz), Bester Nebendarsteller (Nicholas Hoult), Bestes Originaldrehbuch und diverse technische Kategorien. Update: „The Favourite“ hat 10 Oscar-Nominierungen (Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin Olivia Colman, Beste Nebendarstellerin Emma Stone und Rachel Weisz, Bestes Originaldrehbuch, Beste Kamera, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesign und Bester Schnitt) erhalten. Update: „The Favourite“ hat einen Oscar (Beste Hauptdarstellerin – Olivia Colman) gewonnen. 

„The Favourite“ wurde erstmalig auf dem Venice International Film Festival 2018 gezeigt. Zwei Preise hat der Film auf diesem Filmfestival gewonnen: den Grand Jury Prize und den Volpi Cup for Best Actress für Olivia Colman. Der Film soll am 23.11.18 in einigen amerikanischen Kinos starten. Ich habe den Film auf dem New York Film Festival 2018 gesehen. Auf dem NYFF56 war es der Eröffnungsfilm. In Deutschland soll der Film unter dem Filmtitel „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“ am 24.01.19 ins Kino kommen.

Update nach meinem zweiten Kinobesuch:

A- (Wertung von A bis F) Ziemlich genau drei Monate nachdem ich „The Favourite“ das erste Mal auf dem NYFF56 gesehen habe und einen Tag nachdem Olivia Colman den Golden Globe gewonnen hat, habe ich mir den Film ein zweites Mal angeschaut. Mir hat er sogar fast noch einen Tick besser gefallen. Der Film ist exzentrisch und eimalig. Ich liebe ihn für die Party-und die After-Party-Sequenz, die Tanzszenen, die extravaganten, vorwiegend schwarz-weißen Kostüme, den schrägen Humor, Emma Stones Gesichtsausdrücke, die Kameraperspektiven, die Ausstattung und Szenenbilder, die brillanten Dialoge voller moderner Schimpfworte und schließlich die erstklassigen Performances von Olivia Colman, Rachel Weisz, Emma Stone und Nicholas Hoult. Das Washingtoner Publikum hat ihn unterschiedlich aufgenommen, ein paar wenige Mitzuschauer haben sich mit mir sehr amüsiert, andere waren mucksmäuschenstill und wussten den Film scheinbar nicht einzuordnen bzw. waren nicht sonderlich begeistert. 

 

Trailer zu sehen:

 

 

Opening Night auf dem New York Film Festival 2018

 

NYFF56 Eröffnungsfilm „The Favourite“

 

NYC – Film: „Disobedience“

Ich war am 27.04.18 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Disobedience“   114 min   drama, adaptation

dir. Sebastian Lelio   cast: Rachel Weisz, Rachel McAdams, Allesandro Nivola

 

Nachdem sie von dem Tod ihres Rabbi-Vaters erfahren hat, fliegt die freigeistige Fotografin Ronit (Rachel Weisz) umgehend von New York in ihre alte Heimat, die orthodoxe jüdische Gemeinde in London. Dort wird sie nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Sie triff auf ihre Jugendfreunde Esti (Rachel McAdams) und Dovid (Alessandro Nivola), die überraschenderweise mittlerweile miteinander verheiratet sind. Bald holt Ronit schon ihre Vergangenheit ein. Es gab nämlich einen triftigen Grund, warum sie die Gemeinde seinerzeit verlassen hat… 

 

A- (Wertung von A bis F) „Disobedience“ basiert auf Naomi Aldermans gleichnamigen Roman. Es ist der neue Film des chilenischen Filmemachers Sebastián Lelio („Gloria“). Für seinen Film „A Fantastic Woman“ hat er dieses Jahr den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewonnen. Dies ist sein erster englischsprachiger Film.

„Disobedience“ ist ein starker Film. Erzählt wird eine ergreifende Geschichte in einem streng-religiösen Umfeld im heutigen London. Mich hat der Film auch ein paar Tage später nicht losgelassen, daher wäre es nicht abwegig, wenn dieser Film in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2018 landet. 

Die beiden Rachels (Weisz und McAdams) sind optisch und schauspielerisch sehr unterschiedlich und irgendwie klang es auf dem Papier seltsam, sie in einem Film zu sehen. Die Charakterisierung  dieser beiden Frauenfiguren erfordert jedoch genau diese Unterschiedlichkeit und entsprechend passt die Besetzung perfekt. Rachel Weisz´Charakter Ronit ist hier die Figur mit der sich das Publikum wahrscheinlich am ehesten identifizieren kann. Sie ist freigeistig, hat einen guten Humor und eine spitze Zunge. Ronit ist zwar in diese ultra-orthodoxe Welt hineingeboren, wurde dann aber verbannt und führte seither ein glückliches Leben in New York. Nach ihrer Rückkehr erscheint ihr diese, so eigene, fremde Welt mit all ihren Vorschriften, Traditionen und Ritualen in vielen Situationen absurd. Dabei ist der Film nicht wertend, er präsentiert diese Welt mit großem Realitätsanspruch und zeigt, wie schwer es ist, eine eigene Identität in dieser Gemeinschaft zu entwickeln. Generell wäre den Menschen und der Welt sicherlich geholfen, wenn über den Glauben und das religiöse Regelwerk nie vergessen würde, den gesunden Menschenverstand einzusetzen. 

Rachel Weisz ist eine hochtalentierte Schauspielerin mit einer großen Präsenz und dem Charisma eines Filmstars. Rachel McAdams´Schauspieltalent hat bei mir bisher noch kein bleibenden Eindruck hinterlassen, ich registriere aber, dass sie sich verbessert. Vor ein paar Jahren hat sie sogar für Spotlight ihre erste Oscar-Nominierung erhalten. Mit diesem Film beweist sie Mut, tritt gänzlich ungeschminkt auf und gibt damit die wahrscheinlich beste Performance ihrer Karriere. 

„Disobedience“ ist einer meiner Top Ten-Filme des Jahres 2018. 

Auch wenn „Disobedience“ mit Ende April ein ungünstiges Startdatum hat, ist der Film für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Hauptdarstellerin (Rachel Weisz, Rachel McAdams), Bester Nebendarsteller (Alessandro Nivola), Bestes adaptiertes Drehbuch

„Disobedience“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2017 gezeigt. Der Film ist am 27.04.18 mit großem Erfolg in fünf amerikanischen Kinos gestartet. Mittlerweile läuft er landesweit in 101 Kinos. Bislang ist noch kein deutscher Kinostart bekannt. Ich habe den Film in einem meiner Lieblingskinos (Angelika Film Center) in einem Screening mit anschließenden Q & A mit der Autorin der Romanvorlage, Naomi Alderman, sowie der schwangere Schauspieler Rachel Weisz und ihrem Co-Star Alessandro Nivola gesehen. Die drei Beteiligten haben Rachel McAdams entschuldigt, sie konnte nicht erscheinen, da sie erst kürzlich ihr erstes Kind bekommen hat. 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Tully„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Jason Reitmans neuer Film mit Charlize Theron, Mackenzie Davis und Mark Duplass

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Lu Over the Wall„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Ich bin kein Fan von diesen japanischen Cartoons 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0% 


Trailer v. Film: „Three Identical Strangers„

Bewertung des Trailers: A

Kommentar: Dokumentation, die in Sundance einen Preis gewann

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Beast„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Thriller

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Gospel According to André„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Dokumentation über Mode-Ikone André Leon Tally

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „On Chesil Beach„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Romanverfilmung mit Saoirse Ronan und Emily Watson

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Leave No Trace„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Debra Graniks neuer Film mit Ben Foster 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

 

Die Schauspieler Rachel Weisz und Alessandro Nivola im, an den Film „Disobedience“ anschließenden Q & A im Angelika Film Center

 

Amerikanischer Aufsteller von Film „Disobedience“

 

NYC – Film: „Denial“

Ich war am 01.10.16 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Denial“ (dt. Filmtitel: „Verleugnung“, dt. Kinostart: 13.04.17) 110 min drama, adaptation, biopic
dir. Mick Jackson cast: Rachel Weisz, Tom Wilkinson, Timothy Spall, Andrew Scott

 
Die US-amerikanische Geschichtswissenschaftlerin Deborah Lipstadt (Rachel Weisz) hat im Jahr 1993 ein Buch mit dem Titel „Denying the Holocaust“ veröffentlicht. Darin erwähnt sie den Briten David Irving (Timothy Spall) als Holocaust-Leugner. Als das Buch auch in Großbritannien herausgebracht wird, fühlt David Irving seinen Ruf beschädigt und strengt eine Klage wegen Beleidigung, übler Nachrede und Geschäftsschädigung vor dem höchsten englischen Zivilgericht an. Nach dem britischen Rechtssystem muss die jüdische Historikerin nun beweisen, dass der Holocaust stattgefunden hat.

 

 

B+ (Wertung von A bis F) „Denial“ basiert auf wahren Begebenheiten. Der Film ist eine Verfilmung des Buchs „History on Trial: My Day in Court with a Holocaust Denier“ von Deborah Lipstadt. Es ist ein Film des englischen Filmemachers Mick Jackson („L.A. Story“, „Volcano“, HBO-Biopic Temple Grandin).

 
„Denial“ ist ein Film, der zu Diskussionen anregt. Dieser Film sollte in der Schule gezeigt werden, das wäre effektiver als mancher Schulunterricht über den Holocaust.

Ich konnte mich noch daran erinnern, David Irving eine Zeit lang in der Presse gesehen zu haben, die Verhandlung und das Urteil war mir aber nicht mehr präsent, um so spannender war der Ausgangs des Films für mich.

 
Hat Tom Wilkinson einen Oscar? Ich habe mich während des Films – insbesondere bei jedem Auftritt von Tom Wilkinson – gefragt, ob und wofür er noch mal einen Oscar gewonnen hat. Ich beschäftige mich nun sehr viel mit den Oscars, solche Dinge fallen mir trotzdem manchmal partout nicht ein. Natürlich hat es mir keine Ruhe gelassen und sofort nach dem Ende des Film habe ich recherchiert, Tom Wilkinson hat zwei Oscar-Nominierungen (für „In the Bedroom“ und Michael Clayton), aber er wurde tatsächlich noch nicht mit dem Academy Award ausgezeichnet. Gerade wird darüber gesprochen, ob Denzel Washington evtl. seinen dritten Oscar im nächsten Jahr gewinnt. Denzel sehe ich in erster Linie als Filmstar, er ist kein schlechter Schauspieler, aber er spielt auch niemals in einer Liga mit Meryl Streep und Daniel Day-Lewis. Wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre, würden sich die Oscar-Experten dieses Jahr darüber unterhalten, ob Tom Wilkinson seinen dritten Oscar erhält. Er ist so unverschämt gut in allem was er macht und das sollte auch langsam mal ausgezeichnet werden, z.B. für seine Performance in „Denial“.

 
„Denial“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Hauptdarstellerin (Rachel Weisz), Bester Nebendarsteller (Timothy Spall, Tom Wilkinson), Bestes adaptiertes Drehbuch. Update: „Denial“ wurde bei den Oscars übergangen.

„Denial“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2016 gezeigt. Der Film ist am 30.09.16 in einigen amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland kommt „Denial“ unter dem Filmtitel „Verleugnung“ am 13.04.17 in die Kinos.

 
Trailer zu sehen:

 

 

 

 

vorgeschaltete Trailer:

 

Trailer v. Film: „Inferno„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Mal wieder eine Dan-Brown-Verfilmung mit Tom Hanks
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Collateral Beauty„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Will Smith, Edward Norton, Keira Knightley, Naomie Harris und Kate Winslet – der Film sieht aus wie ein Oscar-Film, warum ist er nicht mehr im Gespräch?
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Birth of a Nation„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Nate Parkers Sklavendrama über Nat Turner
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mittlerweile bereits gesehen

Trailer v. Film: „Loving„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Jeff Nichols neuer Film mit Joel Edgerton, Ruth Negga und natürlich Michael Shannon. Ein Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

 
Trailer v. Film: „Paterson„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Jim Jarmuschs neuer Film mit Adam Driver
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf dem NYFF54 gesehen

Trailer v. Film: „Moonlight„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama. Ein Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf dem NYFF54 gesehen

Trailer v. Film: „Manchester by the Sea„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Drama. Ein Oscar-Film. Mit Casey Affleck, Michelle Williams und Kyle Chandler
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf dem NYFF54 gesehen

 

amerikanisches Filmplakat von "Denial"
amerikanisches Filmplakat von „Denial“

 

Berlin – Film: „The Light Between Oceans“

Ich war am 2.9.16 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„The Light Between Oceans“ (dt. Kinostart: 8.9.16) 128 min drama, adaptation
dir. Derek Cianfrance cast: Michael Fassbender, Alicia Vikander, Rachel Weisz, Bryan Brown

 

 

Dezember 1918. Tom Sherbourne (Michael Fassbender) ist noch von dem Krieg traumatisiert und möchte zur Ruhe kommen. Er nimmt eine Stelle als Leuchtturmwärter auf einer kleinen Insel an. Er geniesst die Abgeschiedenheit. Ein paar Monate später lernt er auf dem Festland die junge Isabel. (Alicia Vikander) kennen. Sie verlieben sich, heiraten und sie zieht zu ihm auf die Insel. Sie wünschen sich Kinder, nur damit scheint es nicht so richtig zu klappen. Besonders Isabel ist verzweifelt, bis eines Tages ein kleines Boot mit einem neugeborenen Baby angetrieben wird…

 
B- (Wertung von A bis F) „The Light Between Oceans“ basiert auf M. L. Stedmans gleichnamigen Roman. Es ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Derek Cianfrance (Blue Valentine, The Place Beyond the Pines)

Eine Frau erleidet erst eine Fehlgeburt und kurz nach der zweiten wird ein neugeborenes Baby in einer Jolle angeschwemmt – das fordert den realitätsverbundenen Zuschauer schon etwas heraus. Wenn man die Fantasie-Pille geschluckt hat, kommt es zu einer folgenschweren Entscheidung des Paares und das Drama nimmt seinen Lauf. Damit der Film einen richtig berühren kann, muss man sich wohl in einen der (später) drei Charaktere reinversetzen können. Glaubhaft war die innere Zerrissenheit von Michael Fassbenders Charakter. Fassy kann so etwas wie kaum ein anderer spielen. Im Verlauf der Geschichte sorgt das Verhalten seines Charakters aber auch wieder für ungläubiges Staunen. Im Ganzen ist es ein schön fotografierter, aber kein runder Film – auch wenn bei mir tatsächlich am Ende doch noch ein paar Tränen geflossen sind.

Der Filmemacher hatte Michael Fassbender gefragt, ob er sich vorstellen könnte, während der Dreharbeiten auch in der absoluten Einöde (1 1/2 Stunden weg von jeglicher Zivilisation) zu leben. Fassy konnte sich das gar nicht vorstellen. Schließlich hat er sich aber überreden lassen, wenigstens eine Nacht dort zu verbringen…Den Angaben des Filmemachers zufolge, musste er 5 Wochen später viel Überredungsarbeit leisten, um Michael Fassbender wieder aus der einsamen Idylle wegzubewegen. Zwischenmenschlich waren die Dreharbeiten vor zwei Jahren auch lohnenswert, seitdem sind die beiden Hauptdarsteller ein Liebespaar. Ich habe mir eingebildet, auf der Leinwand zu sehen, wie die beiden sich ineinander verliebt haben.

Es ist übrigens nicht das erste Paar, dass sich bei den Dreharbeiten eines Derek Cianfrance-Filmes kennengelernt hat – Ryan Gosling und Eva Mendes haben sich bei „The Place Beyond the Pines“ ineinander verknallt.

 
„The Light Between Oceans“ wurde erstmalig auf dem Venice Film Festival 2016 gezeigt. Der Film ist in den U.S.A. am 2.9.16 gestartet. Der Film kommt am 8.9.16 in die deutschen Kinos. Ich habe den Film in einer Pressevorführung gesehen. Gezeigt wurde die deutsche Fassung.

 
Trailer zu sehen:

 
deutscher Trailer zu sehen:

Amsterdam – Film: „Youth“

Ich war am 05.11.15 in Amsterdam und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Youth“ (Originalfilmtitel: „La giovinezza“, dt. Filmtitel: „Ewige Jugend“, dt. Kinostart: 26.11.15) 119 min drama, comedy
dir. Paolo Sorrentino cast: Michael Caine, Harvey Keitel, Rachel Weisz, Paul Dano, Jane Fonda

Der pensionierte Komponist und Dirigent Fred Ballinger (Michael Caine) verbringt mit seiner Tochter Lena (Rachel Weisz) und seinem besten Freund Mick (Harvey Keitel) einen Urlaub in einem luxuriösen Wellness-Hotel in den Schweizer Alpen. Mick ist Regisseur und arbeitet an seinem neuen, wohl letzten Film. Fred Ballinger wird von einem Abgesandten des britischen Königshauses aufgesucht und gebeten, noch einmal ein Konzert anlässlich des Geburtstages des Gemahlen der Queen zu geben. Der berühmte Dirigent lehnt dies aus persönlichen Gründen ab und geniesst weiter seinen Urlaub.

A- (Wertung von A bis F) Nach „This Must Be the Place“ ist „Youth“ der zweite englischsprachige Film des italienischen Regisseurs Paolo Sorrentino.

Die Magie der Bilder. Wenn man nicht weiß, was darunter zu verstehen ist, sollte man sich von Paolo Sorrentinos bildgewaltigen Filmen verführen lassen. „Youth“ ist ein visuelles Meisterwerk. Ich glaube, ich brauchte keine 20 Minuten um zu wissen, dass dieser Film (wie bereits sein Vorgängerfilm The Great Beauty) unwiderruflich in meiner Bestenliste auftauchen wird.

Michael Caine ist ein Ausnahmeschauspieler. Allein wenn ich seine Stimme höre, wird mir warm ums Herz. Der zweimalige Oscar-Gewinner verleiht dem schlechtesten Film noch so etwas wie Würde. Die Lobeshymnen auf seine Performance in „Youth“ sind natürlich gerechtfertigt. Harvey Keitels Performance fand ich aber gleichwertig und wird bei den Kritikern zu selten hervorgehoben.

Ich liebe Paul Dano – sowieso und besonders seinen Charakter hier. Er spielt einen Hollywood-Schauspieler, mehr sei nicht verraten. In seinem Wesen, zurückhaltend, meist in sich ruhend, Situationen aufsaugend, wach und interessiert alles beobachtend, habe ich mich wahrscheinlich selbst wiedererkannt. Mit Danos Performance in „Youth“ als Unterstützung sollte es doch möglich sein, dass er eine so wohlverdiente Oscar-Nominierung für Love & Mercy bekommt.

Anfangs war ich etwas irritiert von Jane Fondas Auftritt, sie wirkte auf mich zunächst beinahe wie ein alternder Transvestit und ich wusste das nicht wirklich einzuordnen (rückblickend muss ihr Aussehen aber beabsichtigt sein, wenn man sich die Perfektion der restlichen Inszenierung des Filmemachers anschaut), dann aber wenn sie mit ihrem Monolog über die Filmindustrie loslegt und immer mehr in Fahrt gerät, war ich ganz bei ihr. Vielleicht ist Jane Fonda nicht länger als 6 oder 7 Minuten im gesamten Film zu sehen, aber ihre Performance ist nachhaltig.

„Youth“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2015 gezeigt. Der Film soll am 4.12.15 in einigen amerikanischen Kinos starten. Ich habe in einem Kino in Amsterdam gesehen. Gezeigt wurde die Originalfassung mit niederländischen Untertiteln.

„Youth“ wurde kürzlich fünfmal für den Europäischen Filmpreis nominiert und ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Michael Caine), Bester Nebendarsteller (Harvey Keitel), Beste Nebendarstellerin (Jane Fonda, Rachel Weisz), Bestes Originaldrehbuch und einige technische Kategorien

Update: „Youth“ hat 1 Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Song erhalten.

 

Der amerikanische Trailer gibt den Film nicht so gut wieder, daher habe ich mich entschieden, auf den internationalen Trailer hinzuweisen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Son of Saul“ (wortloser Trailer)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: ungarisches Holocaust-Drama und wohl sicherer Gewinner des Oscars in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Star Wars: The Force Awakens“ (gezeigt in der OmU)
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: J.J. Abrams Star Wars-Film – interessiert mich null.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Kino in Amsterdam: Für mich war es das erste Mal, dass ich in Amsterdam im Kino war. In Amsterdam werden ALLE Filme in der Originalfassung mit niederländischen/ oder englischen Untertiteln gezeigt. Mit dem Kriterion (Roetersstraat 170, 1018 WE Amsterdam) habe ich ein sehr schönes Programmkino gefunden. Die Kinokarte kostete 9,50 EUR, dafür gibt´s aber freie Platzwahl (ich habe mir sagen lassen, dass dies leider nicht üblich ist in Amsterdam). Die Sitze zumindest im Kinosaal 1 waren neu und bequem. Insgesamt wurden 10 Minuten Werbung und Trailer gezeigt.

amerikanisches Filmplakat von "Youth"
amerikanisches Filmplakat von „Youth“
Das Kriterion in Amsterdam
Das Kriterion in Amsterdam

IMG_4205

IMG_4208

NYC – Film: „The Lobster“

Ich war am 27.09.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Lobster“ 118 min drama, comedy
dir. Yorgos Lanthimos cast: Colin Farrell, Rachel Weisz, Jessica Barden, Olivia Colman, Lea Seydoux, John C. Reilly, Ben Whishaw

In einer etwas anderen Welt. Verwitwete, geschiedene oder getrennt lebende Menschen – halt Alleinstehende – sind für die Welt nutzlos und werden verhaftet. Sie müssen in einem abgelegenen Hotel einchecken und sind verpflichtet, innerhalb von 45 Tagen einen neuen Partner zu finden. Gelingt ihnen das, sind sie wieder Teil der Gesellschaft, scheitern sie, werden sie in ein Tier ihrer Wahl verwandelt und ausgesetzt. Die Hotelgäste können aber nicht einfach so vorgeben, eine neue Beziehung zu haben, sie müssen schon plausible Gemeinsamkeiten mit ihrem neuen Partner vorweisen (beispielsweise Nasenbluten). Bei dem Ganzen liegt es nahe vor der Verwandlung aus dem Hotel zu flüchten und in dem Wald mit den anderen geflüchteten, partnerlosen Menschen zu leben – wären da nicht die Hotelgäste, die regelmässige Jagden veranstalten. Wenn die Hotelgäste auf einen der flüchtigen Singles schießen und diesen betäuben, bekommen sie einen zusätzlichen Tag für die Partnersuche gutgeschrieben. David (Colin Farrell) wurde von seiner Frau verlassen und landet mit seinem Bruder Bob, einem Hund, (der bereits vor Jahren bei der Partnerwahl versagte) in dem Hotel. Die strenge Hotelmanagerin (Olivia Colman) macht ihn mit den Regeln vertraut und fragt ihn, in was für ein Tier er sich verwandeln lassen möchte. David hat sich entschlossen, in einen Hummer transformiert zu werden.

B+ (Wertung von A bis F) „The Lobster“ ist das englischsprachige Spielfilmdebüt des griechischen Regisseurs Yorgos Lanthimos. Sein verstörenden Film Dogtooth war im Jahr 2011 überraschend für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert.

„The Lobster“ ist nicht minder verstörend. Der Film ist skurril, zynisch, krass, wahnsinnig witzig, aber auch liebenswert und vor allen Dingen einzigartig.

Vordergründig ist „The Lobster“ eine Beziehungssatire, es ist aber auch eine Liebesgeschichte. Wenn man einen in eine solche verrückte Welt führt, muss man dem Zuschauer erklären, wie diese funktioniert. Der Filmemacher hat ein durchdachtes Regelwerk aufgestellt und so war ich von Beginn an gefesselt und fasziniert zugleich.

Was macht einen herausragenden Film aus? Für mich sind es Filme, die mir noch lange in Erinnerung bleiben. „The Lobster“ ist kein perfekter Film, aber da ist diese absurde Idee und diese abgefahrene Welt, die ich wahrscheinlich nie vergessen werde. An einige schräge Szenen (beispielsweise diese inszenierten Theaterstücke, die zeigen warum es wichtig ist, einen Partner zu haben) bringen mich jetzt noch zum Lachen, wenn ich nur an sie denke. Dann gibt es diese Szene beim Tanztee, bei der die strenge Hotelmanagerin (gespielt von der wunderbaren Olivia Colman, bekannt aus Tyrannosaur und der TV-Serie Broadchurch 1. Staffel und 2. Staffel) auf der Bühne steht und beginnt, zu singen – da sind mir beinahe die Tränen gelaufen, so glücklich hat mich dieser absurde Film zu dem Zeitpunkt bereits gemacht.

„The Lobster“ ist festgesetzt in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2015.

Ich habe den Film auf dem NYFF 53 gesehen und selbstverständlich ist dieser Film bei den New Yorkern begeistert aufgenommen worden.

„The Lobster“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2015 gezeigt. Auf diesem Festival hat der Film den Jury Prize und den Queer Palm gewonnen (zusätzlich wurde Bob mit dem Palm Dog Award ausgezeichnet). Wie bereits erwähnt, habe ich den Film auf dem New York Film Festival 2015 gesehen. Yorgos Lanthimos, Rachel Weisz und Ariane Labed (siehe Fotos) haben sich im Anschluss an den Film den Fragen des Publikums gestellt. Der Film hat bereits einen amerikanischen Verleiher, bislang aber noch keinen amerikanischen Starttermin. Sony Pictures hat die Vertriebsrechte für den deutschsprachigen Raum erworben.

Trailer zu sehen:

Kleiner Ausschnitt zu sehen:

NYFF53
NYFF53 „The Lobster“ Q&A mit Ariane Labed, Rachel Weisz und Regisseur Yorgos Lanthimos
NYFF53
NYFF53 „The Lobster“ Q & A mit Ariane Labed, Rachel Weisz und Regisseur Yorgos Lanthimos
NYFF53
NYFF53 „The Lobster“ Q & A mit Ariane Labed, Rachel Weisz und Regisseur Yorgos Lanthimos

L.A. – Film: "Oz the Great and Powerful"

Ich war am 26.03.13 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Oz the Great and Powerful“ (dt. Titel: „Die fantastische Welt von Oz“, dt. Kinostart: 07.03.13) 130 min fantasy, adventure, adaptation
dir. Sam Raimi cast: James Franco, Mila Kunis, Rachel Weisz, Michelle Williams, Zach Braff

Kansas 1905. Oscar „Oz“ Diggs (James Franco) ist Magier und tritt mit seinem Wanderzirkus wieder einmal in Kansas auf. Als seine Betrügereien auf der Bühne dabei sind, aufzufliegen, setzt er sich mit dem Heißluftballon ab. Er kommt in einen Wirbelsturm, hat Todesangst und verspricht, ein besserer Mensch zu werden. Schließlich landet er in Oz und dort wird der große Zauberer von Oz schon erwartet…

D+ (Wertung von A bis F) „Oz the Great and Powerful“ basiert auf den „Oz“-Romanen von L. Frank Baum.

Gut, jetzt sind ein paar Tage vergangen. Was blieb hängen? Nach dem durchaus gelungenen Schwarz-Weiß-Vorspann wirkte alles künstlich und sah, für den heutigen Standard, billig aus. Wenn man sich die ganzen künstlich bunten Bilder wegdenkt, bleibt nur eine sehr flache Story und relativ langweilige Charaktere in mitunter großartigen Kostümen und gelungenen Make-up. Der Film ist viel zu lang und zieht sich ewig, die einzigen Höhepunkte waren für mich, wenn das bezaubernde China Girl (das kleine computeranimierte Porzellanmädchen) auftritt. Von den eigentlichen Schauspielern gefiel mir nur Rachel Weisz und Michelle Williams. James Franco macht, wieder einmal, einen lustlosen Eindruck. Ich denke, ich brauche jetzt auch erst einmal eine James Franco-freie Zeit.

Aus zeitlichen Gründen habe ich „Oz the Great and Powerful“ nicht in der 3D-Fassung gesehen. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass der Film durch die 3D-Optik eine Aufwertung erhält.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Host“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Meine Güte, noch so ne Stephenie Meyer-Romanverfilmung. So was kann ich definitiv nicht gucken, auch wenn Saoirse Ronan und William Hurt mitspielen. Diane Kruger ist im neuen Trailer auch zu sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Oblivion“
Bewertung des Trailers: B (wieder neuer Trailer)
Kommentar: Sci-Fi mit Tom Cruise
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Man of Steel“
Bewertung des Trailers: B+ (erster richtiger Trailer)
Kommentar: Zack Snyders neuer Superman-Film. War das nötig? Henry Cavill als Superman.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: nur bei mind. 80% RT

Trailer v. Film: „After Earth“
Bewertung des Trailers: C+ (wieder neuer Trailer)
Kommentar: M. Night Shyamalans neuer Film mit Will Smith und seinem Gör
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Lone Ranger“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Action/Western mit Johnny Depp
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer von Film: „The Croods“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: DreamWorks-Animationsfilm. Ungewöhnlich, dass sie den Trailer zeigen, obwohl er bereits im amerikanischen Kino läuft.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Iron Man 3“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Nee, der zweite Teil war wirklich schlimm, hier gehe ich nur bei ab 80% RT rein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht