NYC – Film: „Black Mass“

Ich war am 24.09.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Black Mass“ (dt. Filmstart: 15.10.15) 122 min crime, adaptation, biopic
dir. Scott Cooper cast: Johnny Depp, Joel Edgerton, Benedict Cumberbatch, Kevin Bacon, Peter Sarsgaard, Dakota Johnson, Corey Stoll, Jesse Piemons

Im Jahr 1975 ist Jimmy „Whitey“ Bulger (Johnny Depp) einer der gefährlichsten Gangsterbosse in Amerika. Er ist der Anführer der irischen Mafia Winter Hill Gang. John Connolly (Joel Edgerton) arbeitet als Spezialagent beim FBI und kennt Jimmy von klein auf. Jetzt versucht er ihn davon zu überzeugen, als Informant für das FBI zu arbeiten. Das FBI will durch seine Aussagen andere Mafia-Familien zu Fall bringen.

C+ (Wertung von A bis F) „Black Mass“ basiert auf dem Buch „Black Mass: The True Story of an Unholy Alliance Between the FBI and the Irish Mob“ von Dick Lehr und Gerard O´Neill. Jack Nicholsons Figur Frank Costello in Martin Scorseses Film „The Departed“ basierte wage auf Whitey Bulger.

„Black Mass“ ist erst der dritte Film von Regisseur Scott Cooper. Sein Regiedebüt Crazy Heart war okay, hat aber immerhin Jeff Bridges seinen wohlverdienten Oscar eingebracht. Sein zweiter Film Out of the Furnace war in meinen Augen auch nicht so doll, hatte aber erneut einige herausragende Performance hervorgebracht. Und in diese Reihe fügt sich „Black Mass“ mit Leichtigkeit ein. Whitey Bulger war eine durchaus interessante Gangsterpersönlichkeit, die in meinen einen wesentlich besseren Film verdient hätte. Dafür wird man mit einigen grandiosen Performances belohnt. Bemerkenswert finde ich, dass ich wesentlich öfter lachen musste, als ich dies vermutet hatte.

Ein Hauptgrund für mich diesen Film zu sehen, war zweifelsfrei Johnny Depp. Ist das die Rolle für die er mit einem Oscar ausgezeichnet wird? In jeden Fall wird er dafür hochgehandelt. Es ist zweifelsfrei eine untypische Johnny Depp-Performance. Äußerlich ist er kaum wiederzuerkennen. Er hat eine ganz andere Statur, eine Halbglatze und unfassbar viel Make-up verwandeln sein Gesicht in ein völlig anderes. Reicht das um ihn mit der höchsten aller Schauspielerehren auszeichnen? Ich finde nicht. Gerade in den Nahaufnahmen nimmt ihn sein maskenhaftes Gesicht jegliche Ausdrucksstärke. Definitiv wäre hier weniger Make-up besser gewesen, auf die farbigen Kontaktlinsen hätte man beispielsweise gänzlich verzichten sollen, Seine starren, leblosen Augen lenken zu sehr ab. Auf der anderen Seite wird er seinem Schauspielkollegen Benedict Cumberbatch (der hier den Bruder von Johnny Depps Charakter spielt) wahrscheinlich nie wieder so ähnlich sehen wie in diesem Film. Man kann Johnny Depp für diese Rolle für den Oscar nominieren, dann hätte man aber auch Leonardo DiCaprio in J. Edgar nominieren müssen. Johnny Depp ist in jedem Fall nicht dran den Academy Awrd zu gewinnen. Er wurde bislang 3 x nominiert (für „Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl“, „Finding Neverland“ und Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street), da kann er sich hinter dem bereits 4x als Schauspieler (+ 1x als Produzent) für den Oscar nominierten und wesentlich vielseitigeren Leonardo DiCaprio einordnen.

Johnny Depp wird in „Black Mass“ auch nie zu seiner Filmfigur, ganz im Gegensatz zu anderen Schauspielern im Film. Am Besten hat mir eindeutig Peter Sarsgaard gefallen. Leider ist seine Rolle nicht sonderlich groß, aber in der kurzen Zeit ließ er mich die Luft anhalten. Bravourös meistert auch Joel Edgerton seinen komplexen Charakter. Positiv aufgefallen sind mir auch Rory Cochrane (der die rechte Hand von Jimmy spielt), Dakota Johnson (die Jimmys Ex spielt) und, mal wieder, Corey Stoll.

„Black Mass“ wurde erstmalig auf dem Venice International Film Festival 2015 gezeigt.

„Black Mass“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Johnny Depp), Bester Nebendarsteller (Kevin Bacon, Benedict Cumberbatch), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Our Brand is Crisis“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: David Gordon Greens neuer Film mit Sandra Bullock und Billy Bob Thornton
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Creed“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Wie viele Boxer-Filme muss ich eigentlich noch gucken? Rocky-Spin-off mit Sylvester Stallone.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Martian“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Ridley Scotts neuer Film mit Matt Damon, Jessica Chastain, Jeff Daniels
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: gestern in einem Sneak Screening auf dem New York Film Festival gesehen

Trailer v. Film: „The Walk“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Robert Zemeckis neuer Film, habe im Trailer schon Gänsehaut bekommen. Joseph Gordon-Levitt Akzent lenkt mich zu sehr ab. Unbedingt muss ich den Film in 3D gucken
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: gerade auf dem New York Film Festival gesehen

Trailer v. Film: „Legend“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Wenn ich weiß, dass Tom Hardy in einem Film mitspielt, kaufe ich mir gedanklich bereits die Eintrittskarte. Hier gibts für das Geld sogar zwei Tom Hardys.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Secret in Their Eyes“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Remake des gleichnamigen argentinischen Films. Dieser Thriller ist mit Nicole Kidman, Chiwetel Ejiofor und Julia Roberts besetzt. Ein mit einer schwarzhaarige Perücke verändertes Äußeres macht aus Julia Roberts nicht auf einmal eine gute Schauspielerin.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bin immer noch am überlegen

L. A. – Film: "Into the Woods"

Ich war am 8.1.15 in Los Angeles und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Into the Woods“ (dt. Kinostart: 19.02.15) 125 min musical, fantasy, adaptation
dir. Rob Marshall cast: Meryl Streep, Emily Blunt, James Corden, Anna Kendrick, Chris Pine, Tracey Ullman, Christine Baranski, Johnny Depp, Lucy Punch, Lilla Crawford

Der Bäcker (James Corden) und seine Frau (Emily Blunt) wünschen sich sehnsüchtig ein Kind. Die Hexe (Meryl Streep) teilt dem Paar mit, dass sie das Haus der Beiden vor langer Zeit verflucht hat und es aus diesem Grund nicht mit ihrem Kinderwunsch klappt. Die Hexe ist aber bereit, ihren Fluch zurückzunehmen, wenn das Paar ihr vier Dinge bringt. Bis zum nächsten Vollmond, das ist in drei Tagen, sollen sie der Hexe einen Umhang so rot wie Blut, eine Kuh so weiß wie Milch, Haare so gelb wie Getreide und Schuhe so rein wie Gold bringen.

C+ (Wertung von A bis F) „Into The Woods“ basiert auf dem gleichnamigen Broadway-Musical von Stephen Sondheim. Das Bühnenstück hat im Jahr 1988 einige Tony Awards gewonnen und wurde im Jahr 2002 wiederaufgeführt und wurde dann sogar mit dem Tony Award for Best Revival ausgezeichnet.

Ich kenne das Drei-Stunden-Musical nicht, anhand der 2 Stunden-5-Minunten-Filmadaption kann man aber erahnen, dass einige (vielleicht entscheidende) Szenen der Schere zum Opfer gefallen sein müssen. Die letzten, ca. 30 Minuten wirken sehr wirr. Meryl Streep gibt ihre beste Performance im dritten Akt, sonst würde ich sogar so weit gehen, dass man den Film vorher hätte enden lassen sollen.

Meryl Streep hat gerade ihre – einen weiteren Rekord brechende – 19. Oscar-Nominierung für ihre Rolle in „Into the Woods“ erhalten. Natürlich wurde wieder rumgenölt, dass „die Streep“ wieder nominiert wurde. Klar ist sie der Liebling der Academy, man darf aber dabei nicht vergessen, dass sie nun mal auch ein Ausnahmetalent ist. Seit „Mamma Mia!“ weiss man spätestens, dass Meryl Streep auch singen kann. In „Into the Woods“ führt sie ihr erneut ihr Sangestalent vor. Meinetwegen kann sie dafür auch ihren vierten Oscar gewinnen.

Sehr gut gefallen hat mir hier auch Emily Blunt. Anna Kendrick, von der ich sonst ganz sicher kein Fan bin, kann ich durchaus bescheinigen, dass sie gesanglich talentiert ist.

Richtig Probleme hatte ich mit Rotkäppchen. Das Rotkäppchen ist furchtbar. Ich vermute, dass alle niedlichen oder hübschen Mädchen, die auch singen können, keine Zeit hatten – anders kann ich mir die Besetzung von Lila Crawford nicht erklären.

Einige Songs des Bühnenmusicals haben es nicht in die Filmversion geschafft. Zwei extra für die Filmversion neu komponierte Songs (einer davon für Meryl Streep geschrieben) haben es auch nicht in den fertigen Film geschafft. Meryl Strebs Song „Listen Up Children“, der zum Ende des Films noch mal aufgegriffen wird, hat mir am Besten gefallen.

„Into the Woods“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch. Am 15.01.15 wurde er in den Kategorien Beste Nebendarstellerin (Meryl Streep), Bestes Szenenbild und Bestes Kostümdesign nominiert. Diese Nominierungen sind alle gerechtfertigt, eine Nominierung in der Kategorie Bestes MakeUp und Beste Frisuren wäre aber auch angebracht gewesen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Spare Parts“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Film mit George Lopez. Warum haben sich Marisa Tomei und Jamie Lee Curtis dafür hergegeben?
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Selma“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Ava DuVernays Oscar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Pitch Perfect 2“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Ein Musical mit Anna Kendrick im Leben reicht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Paul Blart: Mall Cop 2“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Wieder einer dieser unnötigen Fortsetzungsfilme. Ich weiss nicht, wer auf die Idee kam, dass Kevin James lustig ist.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Longest Ride“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: wieder eine Nicholas Sparks-Verfilmung, das ist die 17. Auch die wird sicher nicht an The Notebook heranreichen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Tomorrowland“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Sci-Fi-Abenteuer-Film mit George Clooney
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

Trailer v. Film: „Cinderella“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Kenneth Branaghs neuer Film. Cinderella-Story mit Cate Blanchett und Helena Bonham Carter.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 51%

NYC – Film: "Rango"

Ich war am 28.04.11 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Rango“ (dt. Kinostart war der 03.03.11) 107 min animation
dir. Gore Verbinski voices: Johnny Depp, Isla Fisher, Abigail Breslin, Alfred Molina, Ned Beatty, Bill Nighy, Harry Dean Stanton, Timothy Olyphant, Ray Winstone

Ein Chamäleon (Johnny Depp) hat bislang ein ziemlich ödes Leben in seinem Terrarium geführt. Um sich die Langeweile zu vertreiben, denkt er sich Geschichten aus und spielt sie mit seinen Terrarium-Gefährten aus Plastik nach. Bei einer längeren Autofahrt kommt es zu einem Unfall, bei dem das Glas des Terrariums auseinanderbricht und das Chamäleon inmitten der Mojave-Wüste landet. Es dauert nicht lange bis er zu der kleinen Stadt Dirt kommt. Den eigenwilligen Bewohnern tischt er eine Wahnsinns-Geschichte auf, nennt sich fortan Rango und wird von dem Bürgermeister (Ned Beatty) schon kurz darauf zum Sheriff ernannt. Jetzt muss Rango Probleme lösen…

B+ (Wertung von A bis F) Bei dem ersten Film von Industrial Light & Magic und ersten Animationsfilm von Gore Verbinski („Pirates of the Caribbean“) haben sich einige kluge und kreative Köpfe eine nette Geschichte, aber vor allen Dingen originelle und liebenswerte Figuren einfallen lassen. Mit viel Liebe zum Detail und einer brillanten Synchronisierung der Stimmen (insbesondere von Johnny Depp) haben sie ulkige Charaktere zum Leben erweckt. Bei einer Stelle (im Saloon) habe ich mich halb tot gelacht, auch mochte ich die Kritik an Amerikas augenscheinlich unnötigem Wasserverbrauch (ich halte Las Vegas auch für entbehrlich). Während des Films bin ich dann aber zwei Mal ermüdet. Auch wenn ich finde, dass diese Szenen visuell mehr zu bieten haben als die meisten Animationsfilme, so kann ich keine „A“-Bewertung geben. Allerdings würde ich es als Skandal empfinden, wenn „Rango“ im nächsten Jahr keine Oscar-Nominierung erhält. Von den ersten Teasern und Trailern bin ich sicher, dass PIXAR mit „Cars 2“ dieses Mal chancenlos ist.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Kung Fu Panda 2: The Kaboom of Doom“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: 2. Teil des Animationsfilms, fand den ersten schon nicht doll.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Puss in Boots“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Antonio Banderas´ Puss in Boots aus „Shrek“ im ersten eigenen Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer von Film:“The Smurfs“
Bewertung des Teasers: B-
Kommentar: 3-D-Animationsfilm über Schlümpfe, nach den Teasern jetzt erster Trailer
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Ich fand ja eigentlich nur den ersten gut, okay den dritten habe ich gar nicht gesehen. Ich glaube, den muss ich mir aber anschauen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x (und zig Mal: First Look)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer von Film:“Cars 2″
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: 2. Teil des Pixar Animationsfilm in 3-D. Habe den ersten nicht gesehen, muss ich vor dem Sommer wohl nachholen…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: "Alice in Wonderland – 3D"

Ich war am 24.03.10 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Alice in Wonderland – 3D“ (dt. Titel: „Alice im Wunderland“, dt. Kinostart war der 04.03.10) 109 min science fiction/ fantasy, adaptation, remake
dir. Tim Burton cast: Johnny Depp, Mia Wasikowska, Helena Bonham Carter, Anne Hathaway, Crispin Glover voices: Stephen Fry, Alan Rickman, Michael Sheen, Christopher Lee

Im viktorianischen England fährt die 19-jährige Alice (Mia Wasikowska) mit ihrer Mutter zu einer Gartenparty. Wie sich herausstellt, soll Alice mit dem grauenhaften Aristrokraten Hamish (Leo Bill) verheiratet werden. Just als er ihr einen Heiratsantrag machen will, entdecket sie ein weißes Kaninchen (Michael Sheen) und folgt ihm. Als sie durch das Loch eines Kaninchenbaus fällt, gerät sie in einer völlig andere Welt…

C+ (Wertung von A bis F) Gut gefallen und nachhaltig in Erinnerung bleiben mir: die Filmsets, die Ausstattung und die traumhaften Kostüme. Wenn ich, neben dem natürlich offensichtlichen Grund, jeden Tim Burton Film sehen zu müssen, einen anderen Grund nennen müsste, nun genau diesen Film zu schauen, dann Helena Bonham Carter. Sie als Rote Königin und alles was in ihrem originellen Hofstaat kreucht und fleucht verdient ein klares und eindeutiges A. Natürlich sind auch die Szenen mit Johnny Depp als Hutmacher (besonders die „Disney“-Teeparty) definitiv sehenswert und amüsant. An die Alice-Darstellerin, Mia Wasikowska musste ich mich zunächst gewöhnen, fand sie dann doch aber recht gut besetzt.

Wenn es einen Film gibt, bei dem ich nicht zu der kostspieligen 3D-Version raten würde (gerade wurden die Preise für Kinokarten in den U.S.A. mal wieder erhöht und eine Karte für einen IMAX/ 3D-Film kostet z.B. in New York damit $ 19.50!!!), dann bei Tim Burtons eigener Version von „Alice in Wonderland“. Die 3-D-Technik wirkt auf mich unausgereift und regelrecht störend, weil sie mich vom eigentlichen Geschehen zu sehr abgelenkt hat. Außerdem erschien mir der Film unglaublich lang, dabei ist er nur 109 Minuten. Was allerdings das Schlimmste war, und da versuche ich es so höflich und zurückhaltend wie es mir unter den gegebenen Umständen möglich ist, zu formulieren: Die Szenen, in denen die komplett talentlose und unattraktive Anne Hathaway als Weiße Königin auf der Bildfläche erscheint, sind unzumutbar und verdienen, wenn ich beide Augen zudrücke, ein D.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „The Karate Kid“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: … mit Jackie Chan und Jaden Smith, der Sohn von…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer von Film:“The Prince of Persia: The Sands of Time“ (3-D)
Bewertung des Trailers: B, weil 3-D
Kommentar: Videospielverfilmung mit Jake Gyllenhaal, Ben Kingsley
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 40%, in 3-D

Trailer von Film:“Despicable Me“ (3-D)
Bewertung des Trailers: A- (war der Teaser, der an den damaligen Dolby Surround Spot erinnert)
Kommentar: Animationsfilm, ich freue mich…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: diesen Teaser bislang nur 1x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Legend of the Guardians“ (3-D)
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Animationsfilm über Eulen, na prima…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer von Film:“Shrek Forever After“ (3-D)
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: vierter Shrek, habe den dritten schon nicht gesehen…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer von Film:“Toy Story 3″ (3-D)
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: natürlich gucke ich auch diesen PIXAR, aber bislang spricht er mich nicht an…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Tron Legacy“ (3-D)
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sci-Fi-Fortsetzung mit Jeff Bridges. Cool, stylish und vor allen Dingen in 3-D ein Muss
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Seattle – Film: "Public Enemies"

Ich war am 04.07.09 in Seattle und habe mir im Kino angeschaut:

„Public Enemies“ (dt. Kinostart: 06.08.09) 143 min drama, gangster, adaptation
dir. Michael Mann cast: Johnny Depp, Christian Bale, Marion Cotillard, Channing Tatum, Stephen Graham, Giovanni Ribisi, Stephen Dorff, Billy Crudup, Leelee Sobieski

Im Jahre 1933 gelingt dem berüchtigten Bankräuber John Dillinger (Johnny Depp) die Flucht aus dem Gefängnis. Fortan wird er und seine Gang vom FBI unter der Leitung von Melvin Purvis (Christian Bale) gejagt…

B- (Wertung von A bis F) Bei „Public Enemies“ habe ich einen „A“-Film erwartet. Der Trailer sieht vielversprechend aus, Johnny Depp und auch Christian Bale haben für mich eine magnetische Wirkung und ich mag viele Filme von Michael Mann. Der Regisseur arbeitet hier erneut mit dem exzellenten DP Dante Spinotti zusammen, das Duo bescherte mir bereits zwei meiner Lieblingsfilme („The Insider“ und „Heat“). Entsprechend ist die Bildsprache auch klar, dunkel und elegant. Auch die Sets sind beeindruckend, was ist also schief gelaufen? Ich würde dem Drehbuch die Schuld geben. Selten ist es ein gutes Zeichen, wenn zu viele (auf die eine oder andere Weise) am Drehbuch mitwirken. Keiner hat sich richtig Mühe gegeben, eine gute Geschichte zu erzählen oder auf die Charaktere näher einzugehen. Eine Verhaftungsszene fand ich dabei so unfassbar unglaubwürdig inszeniert, dass sie mich gleich aus dem Film gerissen hat. Etwas später hat mich jedoch eine Szene (auf der Polizeistation) wieder etwas entschädigt.

In der schweren Wirtschaftskrise in den U.S.A. der 30er Jahre muss wohl, neben Bonnie und Clyde, John Dillinger einer der lässigsten Gangster gewesen sein. Wer könnte John Dillinger authentischer portraitieren als Johnny Depp? Seine Performance wäre mir vielleicht sogar eine Oscar-Nominierung wert. Nach The Dark Knight und Terminator Salvation spricht Christian Bale jetzt beinahe wieder normal. Er ist zwar noch nicht in Bestform, aber wieder auf dem richtigen Weg. Auch Marion Cotillard konnte mich in ihrer ersten grossen Rolle in einem amerikanischen Film überzeugen, die Chemie zwischen Johnny Depp und Marion Cotillard stimmt, nur die innigen Gefühle, die die beiden scheinbar verband, konnten für mich nicht transportiert werden.

Alles in allem ist „Public Enemies“ ein Film, den man gesehen haben sollte. Er ist aber nicht durchgängig gut und fern davon, großartig zu sein.

Trailer zu sehen:

Dallas – Sweeney Todd

Ich war am 22.12.07 in Dallas und habe mir im Kino angeschaut:

„Sweeney Todd – The Demon Barber of Fleet Street“ (dt. Kinostart 21.02.08) 116 min musical, horror
dir. Tim Burton cast: Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Sacha Baron Cohen, Alan Rickman

Tim Burton´s Musical spielt im 19. Jahrhundert. Der frischverheiratete Barbier Benjamin Barker (Johnny Depp) wurde von dem Richter Turpin (Alan Rickman) zu Unrecht verurteilt und weggesperrt. Nach 15 Jahren kommt er zurück nach London , wo er einst Opfer eines Komplotts wurde. Benjamin nimmt eine neue Identität an, lebt unter dem Namen „Sweeney Todd“ bei der Witwe Lovett (Helena Bonham Carter) und geht seiner ehemaligen Profession als Frisör nach. Zunächst ermordet er sämtliche Kunden, bis er die Chance bekommt, sich am Richter Turpin zu rächen…

C+ (Wertung von A bis F) künstlerisch wertvoller Film mit wundervoller Ausstattung, Kameraführung, teilweise witzigen Dialogen und grossartigen Schauspielern, inbesondere natürlich Johnny Depp, aber auch einem brillianten Alan Rickman und „Borat“-Schauspieler Sacha Baron Cohen. Leider ging mir der Gesang auf die Nerven, aber ich bin auch kein Fan von Musicals (einzige Ausnahme dieses Jahr Across the Universe)

Trailer zu sehen: