Denver – Film: „Suburbicon“

Ich war am 27.10.17 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Suburbicon“ (dt. Kinostart: 09.11.17) 105 min crime, comedy
dir. George Clooney cast: Matt Damon, Julianne Moore, Noah Jupe, Oscar Isaac, Glenn Fleshler, Megan Ferguson

 

Als im Jahr 1959 die erste afro-amerikanische Familie in das 6000-Seelen-Kaff Suburbicon zieht, bringt das die weiße Bevölkerung in Aufruhr. Gardner (Matt Damon), seine an den Rollstuhl gefesselte Frau Rose (Julianne Moore), seine Schwägerin Margaret (Julianne Moore) und sein Sohn Nicky (Noah Jupe) haben im Moment ganz andere Probleme. Eines Nachts werden sie überfallen…

 

C- (Wertung von A bis F) „Suburbicon“ ist der neue Film von Schauspieler/Regisseur George Clooney („Good Night, and Good Luck“, The Ides of March).

George Clooneys Karriere als Regisseur hat im Jahr 2002 mit „Confessions of a Dangerous Mind“ äußerst vielversprechend begonnen. Drei Jahre später präsentierte er dann „Good Night, and Good Luck“, welcher bis heute einer meiner Lieblingsfilme ist.. „The Ides of March“ war ganz gut, aber die Filme „Leatherheads“ und The Monuments Men glichen eher einer Katastrophe und sein neuer Film ist es leider auch.

Von der Handlung her ähnelt „Suburbicon“ dem Coen Bros.-Meisterwerk „Fargo“, leider lag hier aber kein solides Drehbuch vor, man hat keine skurrilen oder wenigstens sympathischen Charaktere, vermisst schon bald einige der brillanten Schauspieler aus dem Klassiker (William H. Macy, Frances McDormand, Steve Buscemi und Peter Stormare) und auf schmerzliche Weise muss man letztlich auch auf den besonderen Humor und die Originalität der Coen Bros. verzichten. Und das, obwohl die Coens sogar mit George Clooney und Grant Heslov die Drehbuchvorlage geschrieben haben. Es wird aber bestimmt einen Grund haben, warum die Regiebrüder den Film nicht selbst inszenieren wollten.

„Suburbicon“ wird als Krimi-Komödie vermarktet. Ein Mal habe ich ganz kurz geschmunzelt, ansonsten ist der Film einfallslos und relativ ereignislos (es dauert ewig, bis überhaupt etwas Handlung zu erkennen ist). In einem Nebenplot sieht man, wie Rassisten die neu zugezogene schwarze Familie bedrohen. Einen Zusammenhang der Haupt- und der Nebengeschichte konnte ich bis zum Schluss nicht entdecken.

Positiv hängen geblieben sind das exzellente 1950er Jahre-Szenenbild und das entsprechende Kostümdesign und auch der Kinderschauspieler Noah Jupe, der den kleinen Nicky spielt, hat einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

„Suburbicon“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Bester Regie, Bester Hauptdarsteller (Matt Damon), Bestes Originaldrehbuch

„Suburbicon“ wurde erstmalig auf dem Venice International Film Festival 2017 gezeigt. Der Film ist am 27.10.17 landesweit 2,046 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland kommt der Film morgen (09.11.17) in die Kinos.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Downsizing„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Alexander Paynes neuer Film soll problematisch sein, vom Trailer her sieht er aber wirklich gut aus
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Darkest Hour„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Joe Wrights neuer Film. And the Oscar goes to … (Gary Oldman)
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Murder on the Orient Express„
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Gleichnamige Roman-Verfilmung von und mit Kenneth Branagh. Finde ich generell unnötig, aber die Besetzung mit Willem Dafoe, Judi Dench, Johnny Depp, Daisy Ridley, Olivia Colman und Michelle Pfeiffer macht neugierig. Der Trailer ist so lange gut, bis Kenneth Branagh als Hercule Poirot auftaucht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschauen: wahrscheinlich schon

Trailer v. Film: „Daddy´s Home 2„
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Fortsetzung zu der Komödie mit Mark Wahlberg, Will Ferrell, Mel Gibson auch mit. Ich weiß nicht ob John Lithgow den Film retten kann – vom Trailer her wirkt es so
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 80% RT

Trailer v. Film: „Winchester„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Horrorfilm mit Helen Mirren und Jason Clarke
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Phantom Thread„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Paul Thomas Andersons neuer Film, der nun offiziell diesen Titel trägt, (vorerst) letzte Performance von Daniel-Day Lewis
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Father Figures„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Owen Wilson, Ed Helms, Glenn Close, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Boston – Film: „Hail, Caesar!“

Ich war am 13.2.16 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Hail, Caesar!“ (dt. Kinostart: 18.2.16) 106 min comedy, drama
dir. Joel Coen, Ethan Coen cast: Josh Brolin, George Clooney, Alden Ehrenreich, Ralph Fiennes, Jonah Hill, Scarlett Johansson, Frances McDormand, Tilda Swinton, Channing Tatum, Alison Pill, Fred Melamed, David Krumholtz voice: Michael Gambon

 

 

Hollywood im Jahr 1951. Eddie Mannix (Josh Brolin) ist der Problemlöser eines großen Filmstudios. Er hat alle Hände voll zutun und dann wird auch noch der große Filmstar Baird Whitlock (George Clooney) entführt.

 

 

B- (Wertung von A bis F) „Hail, Caesar!“ ist der 17. Spielfilm der Coen Brüder („Fargo“, „The Big Lebowski“, „The Man Who Wasn´t There“, No Country for Old Men, A Serious Man, Inside Llewyn Davis).

„Hail, Caesar!“ ist etwas konfus, definitiv nicht leicht zu etikettieren. Auch wenn man einiges aus früheren Werken der Coens wiederfindet, ist dieser Film so eigen. Es ist ein Film über den Prozess des Filmemachens und über das Hollywood Studiosystem der 1950er Jahre. Die Anspielungen auf Legenden dieser Zeit (Clark Gable, Esther Williams, Hedda Hopper, Gene Kelly) erfolgen natürlich bewusst, die Filmsets sind äußerst eindrucksvoll. Mir bleiben einige Szenen, die skurrilen Charaktere, die teils absurden Dialoge und die famosen Bilder in Erinnerung, der Film hat aber einige Längen und verblasst recht schnell.

Josh Brolins Charakter Eddie Mannix (basierend auf der realen Person Eddie Mannix) führt wie ein roter Faden durch den Film. Er ist der Fixer eines Hollywoodstudios und als Zuschauer begleiten wir ihn einen Tag lang und sehen, mit welchen Problemen, Zweifeln und existenziellen Fragen er sich beschäftigt.

Einige Filme (Stoker, Blue Jasmine), in denen Alden Ehrenreich mitgewirkt hat, habe ich gesehen, aufgefallen war er mir bislang jedoch noch nicht. Das ändert sich mit „Hail, Caesar!“.  Alden Ehrenreich zeichnet hier eine ungewöhnlich starke Präsenz aus. Es gehört auch einiges dazu, einen schlechten Schauspieler zu portraitieren. Auch wenn ich mir derzeit noch nicht vorstellen kann, den amerikanischen Schauspieler in einer ganz anderen Rolle zu sehen, denke ich, dass er seinen Weg gehen wird und ich schon bald erneut begeistert von ihm berichten werde. Die Szenen mit ihm und dem britischen Regisseur (ein erneut grandioser Ralph Fiennes) zählen zu meinen Lieblingsszenen in „Hail, Caesar!“.

Channing Tatum zeigte bereits in Filmen wie Foxcatcher, dass er durchaus ein schauspielerisches Talent besitzt. Er braucht einfach nur geeignete Rollen und die Coens haben ihm diese hier gegeben. In der gefühlte Ewigkeiten andauernden homoerotischen Tanzszene ist er so glaubwürdig wie selten zuvor.

 
Wie alle anderen Filme der Coens sieht auch „Hail, Caesar!“ fantastisch aus. Nicht zuletzt ist dies auch auf Kamerakünstler Roger Deakins zurückzuführen.

Seit dem Jahr 1990 und dem Film „Miller´s Crossing“ arbeiten die berühmten Filmemacher mit dem, dieses Jahr bereits das 13. Mal für den Oscar nominierten Kameramann Roger Deakins zusammen. Vor einigen Jahren war Roger Deakins mit den Dreharbeiten zu Sam Mendes Skyfall beschäftigt und so mussten und die Coens erstmalig bei dem Spielfilm „Burn After Reading“ gezwungenermassen auf einen anderen DP zurückgreifen. Ihre Wahl fiel auf den mittlerweile zweimaligen dreimaligen (gut, ist zwar noch knapp 2 Wochen hin, aber der Academy Award ist ihm mittlerweile sicher) mit dem Oscar ausgezeichneten Emmanuel Lubezki, genannt Chivo (GravityBirdman und The Revenant). Die Coens schätzten seine Arbeit seit längerer Zeit. Chivo konnte sich gleich am ersten Drehtag von dem speziellen Humor der Regie-Brüder persönlich überzeugen, die trugen nämlich ein T-Shirt mit der Aufschrift „What would Roger do?

„Hail Caesar!“ wurde am 5. 2. 16 in den amerikanischen Kinos gestartet. Am 11.2.16 wurde er als Eröffnungsfilm der 66. Berlinale gezeigt. Der Film ist ab dem 18.2.16 regulär in den deutschen Kinos zu sehen.

Trailer zu sehen:

ein zweiter Trailer (und ein Teil meiner Lieblingsszene) zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Hello, My Name is Doris„
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Tragikomödie mit Sally Field
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich glaube, Sally Fields Charakter geht mir zu sehr auf die Nerven

Trailer v. Film: „Now You See Me 2„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: wieder mal eine unnötige Fortsetzung (von Now You See Me) und dann noch mit Daniel Radcliffe
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Money Monster„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: neuer Film von Jodie Foster mit George Clooney und Julia Roberts
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Eddie the Eagle„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: britische Sport-Biopic-Komödie mit Taron Egerton (den ich kaum erkannt habe) und leider Hugh Jackman
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Nice Guys„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Shane Blacks neuer Film mit einem ziemlich angedickten Russell Crowe und Ryan Gosling
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Neighbors 2: Sorority Rising„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: noch so eine unnötige Fortsetzung
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „The Boss„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Komödie mit Melissa McCarthy – wie viele solcher Komödien will sie noch drehen?
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Boston – Film: "The Monuments Men"

Ich war am 08.02.14 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„The Monuments Men“ (dt. Titel: „Monuments Men – Ungewöhnliche Helden“, dt. Kinostart: 20.02.14) 118 min drama, comedy, adaptation
dir. George Clooney cast: George Clooney, Matt Damon, Bill Murray, John Goodman, Jean Dujardin, Bob Balaban, Cate Blanchett, Justus von Dohnányi

1943 in Europa. Die Nazis haben sich europäische Kunstschätze unter den Nagel gerissen und versteckt. Sie würden die Kunstwerke eher vernichten, als dass der Feind sie in die Hände bekommt. Der Kunstexperte Frank Stokes (George Clooney) stellt ein Team von Kunsthistorikern, Restaurateuren und Kuratoren zusammen, die die wertvollen Kunstschätze finden und in Sicherheit bringen sollen.

C (Wertung von A bis F) „The Monuments Men“ basiert auf dem Buch „The Monuments Men: Allied Heroes, Nazi Thieves and the Greatest Treasure Hunt in History“ von Robert M. Edsel. Der Film beruht auf einer wahren Geschichte.

Gut, ich hatte es bereits erwähnt, ich bin mit sehr geringen Erwartungen ins Kino gegangen. So kann man auch nicht enttäuscht werden. Man muss sich aber in Erinnerung rufen, dass „The Monuments Men“ zu Beginn der Oscar-Saison als ernstzunehmender Oscar-Kandidat gehandelt wurde. Irgendwann wurde er dann aber aus der Saison geschoben und hat einen amerikanischen Kinostart Anfang Februar bekommen – das ist ein recht sicheres Indiz dafür, dass der Verleih nicht an den Film glaubt. Es gab dann im Januar eine Pressevorführung für die amerikanischen Kritiker und die haben sich alles andere als begeistert gezeigt. Dadurch bin ich vorgewarnt ins Kino gegangen.

Als Regisseur hat George Clooney zuvor erst vier Filme („Confessions of a Dangerous Mind“, „Good Night, and Good Luck“, „Leatherheads“, The Ides of March) gedreht. Der einzige Film, der mir von diesen vier gar nicht gefallen hat, war „Leatherheads“. „The Monuments Men“ ist nun seine fünfte Regiearbeit und irgendwie vergleichbar mit „Leatherheads“ und leider auch alles andere als geglückt. Es ist ein lahmer Hollywood-Schinken (mit deutscher Finanzbeteiligung und auf deutschem Boden gedreht) mit Starbesetzung. Außerdem ist dieser Clooney-Film ein strukturschwacher wenn nicht gar strukturloser Film.

„The Monuments Men“ hat zweifelsfrei seine Momente (meist sind es Szenen mit Jean Dujardin und John Goodman und Bob Balaban und Bill Murray), aber er fühlt sich nie als richtiger Film an. Es ist mehr eine Aneinanderreihung von guten oder gar nicht guten Szenen. Ein Grund dafür, dass der Film nicht funktioniert, ist weil man so gar nichts über die einzelnen Charaktere erfährt. George Clooney und sein Kumpel Grant Heslov haben hier bei ihrem Drehbuch versäumt, die Charaktere richtig einzuführen und etwas über ihre Beziehung zueinander zu erzählen. Gut, die ganze Meute kennt sich scheinbar von früher, aber woher genau? Was haben sie für eine gemeinsame Vergangenheit? Die Charaktere sind eigentlich heldenhaft, bleiben aber völlig oberflächlich. Dem Film fehlt einfach die Seele. Die Grundidee bzw. die wahre Geschichte, die sich hinter den Monuments Men verbirgt ist doch interessant, warum kommt dann am Ende ein so unbedeutender und öder Film dabei heraus? Irgendwann habe ich einfach nur noch gehofft, dass der Film endlich zu Ende geht.

Gegen die Kamera- und die Regiearbeit habe ich nichts einzuwenden. Auch die Ausstattung war solide, die Filmsets wurden perfekt ausgewählt und wirkten authentisch. Die Filmmusik (obwohl von Alexander Desplat) ging mir allerdings auf die Nerven.

Der deutsche Schauspieler Justus von Dohnányi ist mir positiv aufgefallen. The Wolf of Wall Street und jetzt „The Monuments Men“ haben mir gezeigt, dass Jean Dujardin keine Eintagsfliege im amerikanischen Kino sein muss.

Bei diesem Filmprojekt hat George Clooney sogar seinen Papa Nick mit ins Boot geholt. Zum Ende des Films hat er einen kurzen Auftritt als älterer Frank Stokes (George Clooney).

Der amerikanische Trailer:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Draft Day“
Bewertung des Trailer: B
Kommentar: Sportfilm mit Kevin Costner, Frau Affleck und, ja, Frank Langella
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Railway Man“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Verfilmung der gleichnamigen Autobiografie. Zweiteweltkriegsdrama mit Nicole Kidman und Colin Firth
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Sabotage“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Action/Thriller mit Arnold Schwarzenegger (mit einem extrem straff gezogenen Gesicht) und Sam Worthington.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0 %

Trailer v. Film: „The Edge of Tomorrow“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Tom Cruise und Emily Blunt. Die Musik passt nicht zum Trailer. Ich weiß nicht, ob ich schon wieder bereit bin, einen Tom-Cruise-Film zu sehen.
?Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ?

Trailer v. Film: „The Amazing Spider-Man 2“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Schon der zweite Teil der Reihe? Diese Neuverfilmung sieht gar nicht gut aus. Andrew Garfield ist m. E. auch der Falsche. Hier spielen auch Sally Field, Paul Giamatti, Campbell Scott und, vor allen Dingen, Dane DeHaan mit. Na toll, ich habe mir vorgenommen, jeden Film mit Dane DeHaan zu sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mmmmh?

Trailer v. Film: „X-Men: Days of the Future Past“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Noch so ein Marvel-Mist. Noch so ein Film mit Nicht-Schauspieler Hugh Jackman. Da muss ich die Kritiken abwarten.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Pompeii“
Bewertung des Theaters: B+
Kommentar: Film von Paul W.S. Anderson, der im Februar 14 ins amerikanische Kino kommt?der kann gar nicht gut sein. Gucken wir mal.
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: Gucken wir mal

Boston – Fim: "Gravity – IMAX-3D"

Ich war am 18.10.13 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Gravity – IMAX- 3D“ (dt. Kinostart war der 3.10.13) 90 min drama, sci-fi
dir. Alfonso Cuarón cast: Sandra Bullock, George Clooney voices: Ed Harris

Die Wissenschaftlerin Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) ist auf ihrer ersten Mission im Weltall. Begleitet wird sie u.a. von dem erfahrenen Astronauten Matt Kowalski (George Clooney), der jetzt seine letzte Weltraummission leitet. Während sie Reparaturarbeiten außerhalb des Raumschiffs durchführen, kommt es zu einer Katastrophe…

B (Wertung von A bis F) Als scheinbar letzter Filminteressierter auf diesem Planeten habe ich es, drei Wochen nach offiziellem Kinostart, nun auch geschafft, „Gravity“ zu schauen. Ich wollte den Film unbedingt in IMAX sehen und habe mich in Geduld geübt bis ich den Film in einem richtig guten IMAX-Kino zu sehen bekam. Der Film muss auf der grösstmöglichen Leinwand gesehen werden und alleine das Soundsystem, das einem in einen IMAX-Kino geboten wird, war jeden Cent meiner 18.75 Dollar teuren IMAX-3D-Kinokarte wert. „Gravity“ ist ein Film, der für das Kino gemacht ist, ein Fernsehbildschirm oder Monitor kann diesem Film ganz sicher nicht gerecht werden.

Für mich ist es eher ungewöhnlich, einen Film (der mich auch interessiert) so spät zu sehen. Der Film wurde praktisch weltweit über den grünen Klee gelobt. Wenn ich dann ins Kino gehe, um mir einen so gehypten Film und, was mich am meisten interessiert, Favoriten auf den Oscar-Gewinn für den Besten Film anzuschauen, habe ich eine riesige Erwartungshaltung.

Visuell und akustisch ist „Gravity“ ein Meisterwerk, da lässt sich nichts kleinreden. Das Gefühl dabei zu sein, auf nicht zu beschreibende Weise in eine ganz andere Welt abzutauchen, praktisch selbst im All zu sein (das man zumindest hat, wenn man den Film in einem IMAX-3D-Kino sieht) ist ein ganz besonderes Kinoerlebnis, das ich nicht missen möchte. Die Computer-Effekte, der Ton und – nicht zu vergessen – die wunderbare Stille sind atemraubend.

„Gravity“ ist für mich kein Genre-Film. Es ist für mich eher ein Drama als ein Sci-Fi-Film. Am besten bezeichnen kann man den Film als hochspannendes Drama, das im Weltraum spielt. Um der ganzen Katastrophe noch mehr Dramatik zu verleihen, hat die Protagonistin eine Hintergrundstory, die meines Erachtens für den Film völlig überflüssig ist. Das Drehbuch, geschrieben von dem Regisseur Alfonso Cuarón und seinem Sohn Jonás, hat große Schwächen. Der Film wirft viele Fragen auf. Mich hat die erzählte Geschichte auch nicht berührt, wie sie mich vielleicht hätte berühren können.

Sandra Bullock gibt in „Gravity“ sehr wahrscheinlich die beste Performance in ihrer Karriere. Wenn man sich ihrer Filmographie anschaut, bedeutet das nicht sonderlich viel. Sie hat einen „Karriere-Oscar“ für „The Blind Side“ gewonnen. Auch wenn sie jetzt „Gravity“ praktisch alleine trägt, so gibt sie für mich hier keine Oscar-Performance. Das hat für mich damit zu tun, dass sie austauschbar ist (auf Anhieb könnte ich einige Schauspielerinnen nennen, die mich mehr überzeugt hätten). Eigentlich hätte ich mir sogar gewünscht, dass andere, vielleicht unbekanntere, Schauspieler die Rollen in „Gravity“ gespielt hätten. Ich habe zu keinem Zeitpunkt vergessen können, dass Sandra Bullock und George Clooney hier Astronauten im All spielen.

Man kann zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit davon ausgehen, dass Sandra Bullock für diese Rolle für einen Oscar nominiert wird. Sollte sie tatsächlich einen zweiten Oscar gewinnen und (weil die Welt offenbar komplett durchgedreht ist) auch Oprah für ihre Performance in Lee Daniel´s The Butler einen Oscar gewinnen, schreie ich.

„Gravity“ hat alle Erwartungen an der Kinokasse übertroffen und ist ein Kritikerliebling, dadurch kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass er für viele Oscars im Jahr 2014 nominiert wird. Mit einer Laufzeit von 90 Minuten ist „Gravity“ einer der kürzesten Filme, die jemals für einen Academy Award nominiert werden. Für mich ist es immer interessant, wie die sogenannten Academy Screenings verlaufen. Was man so hört, wird „Gravity“ von den Academy Mitgliedern begeistert und mit viel Applaus aufgenommen. So wurde beispielsweise auch zuletzt der diesjährige Oscar-Gewinner-Film Argo gefeiert.

Folgende Oscar-Nominierungen sind im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Sandra Bullock), Bester Nebendarsteller (George Clooney), Bester Originaldrehbuch, Bester Schnitt, Beste Kamera, Bestes Szenenbild, Beste visuelle Effekte, Bester Ton, Bester Tonschnitt, Beste Filmmusik

„Gravity“ wurde erstmalig auf dem Venice Film Festival 2013 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Last Vegas“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Komödie mit Michael Douglas, Robert De Niro, Kevin Kline und Morgan Freeman. Der Film soll nicht so schlecht sein, wie es der Trailer vermuten lässt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Homefront“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Thriller mit Jason Stratham und James Franco
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Grudge Match“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Ein Film, in dem Sylvester Stallone und Robert De Niro alternde Boxer spielen und gegeneinander kämpfen. Warum macht De Niro so was? Hier spielen aber auch Kim Basinger, Alan Arkin.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich weiß nicht…

Trailer v. Film: „Jack Ryan: Shadow Recruit“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Action von und mit Kenneth Branagh, auch mit Chris Pine und Kevin Costner und Keira Knightley
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80% bei mind. 60% RT

Trailer v. Film: „The Secret Life of Walter Mitty“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Ben Stillers Fantasy-Film mit ihm in der Hauptrolle und Kristin Wiig und Sean Penn. Ob er bei den Oscars noch eine Rolle spielt, ist noch nicht sicher…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ender´s Game“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Harrison Ford, Ben Kingsley und Viola Davis
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „The Hobbit – The Desolation of the Smaug“ (in IMAX gezeigt)
Bewertung des Trailer: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Der 2. Teil, in IMAX wirkt das natürlich unglaublich gut. Ich habe nur wahrscheinlich keine Zeit für den Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wenn ich viel Zeit habe…

Boston – Film: "The Descendants"

Ich war am 27.11.11 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„The Descendants“ (dt. Titel: „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“, dt. Kinostart: 12.01.12) 115 min drama, comedy, adaptation
dir. Alexander Payne cast: George Clooney, Shailene Woodley, Beau Bridges, Judy Greer, Robert Forster, Patricia Hastie

Matt King (George Clooney) ist Anwalt und lebt mit seiner Frau Elizabeth (Patricia Hastie) und seinen beiden Töchtern auf Hawaii. Vor 23 Tagen hatte seine Frau einen schweren Unfall und liegt seitdem im Koma. Jetzt muss sich der vielbeschäftigte Anwalt plötzlich alleine um seine 10-jährige Tochter Scottie (Amara Miller) und ihre 17-jährige Schwester Alexandra (Shailene Woodley) kümmern. Dabei erfährt er von seiner älteren Tochter, dass ihn seine Frau schon länger betrogen hat. Er muss einige Entscheidungen für sich und seine Familie treffen…

B- (Wertung von A bis F) „The Descendants“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Kaui Hart Hammings.

Ich hatte es mir fast gedacht. Den Trailer von „The Descendants“ fand ich okay, aber nichts hat für mich darauf hingedeutet, hier einen der besten Filme des Jahres zu sehen. Dann wurde er aber auf den wichtigen Filmfestivals gezeigt und beinahe alle haben nur noch von diesem Film geredet. Er hält sich auch hartnäckig als einer der drei Top-Favoriten für eine Oscar-Nominierung als bester Film. Ich frage mich warum. Zweifelsfrei ist es ein netter und unterhaltsamer Film mit durchaus witzigen Dialogen, aber es ist doch kein Oscar-Film. Ich habe das Gefühl, ein Déjà-Vu zu haben. Bei Alexander Paynes letztem Film („Sideways“) ging es mir ähnlich (nur dass mir der Film noch weniger gefallen hat). Damals haben alle von diesem Film gesprochen, wie einzigartig und toll der wäre. Ich sass dann voller Erwartung im Kino und habe mich dann über zwei Stunden lang gefragt, wann jetzt endlich der sensationelle Film anfängt.

Man sagt, dass Dramen (und auch Tragikomödien) einen auch immer persönlich ansprechen müssen, um sie besonders zu finden. Was nicht heißt, dass man sich zwingend im Film wiederfinden muss, man sollte aber eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen können. Das ist mir hier nicht gelungen, ich finde sie nicht einmal sonderlich interessant. Vielleicht liegt es daran, dass der Film auf Hawaii spielt. Die Männer tragen hier grundsätzlich kurze Hosen (finde ich ganz befremdlich).

Es wird davon gesprochen, dass George Clooney („Out of Sight“, „Three Kings“, Michael Clayton, Up in the Air) seine bislang beste Performance gibt und wohl sehr wahrscheinlich für den Oscar nominiert wird. Ich muss scheinbar einen anderen Film gesehen haben. Clooney ist gut, aber ich habe dieses Jahr schon ganz andere Schauspieler gesehen, die es mit ihrer Performance wirklich verdient hätten, für einen Oscar nominiert zu werden. Shailene Woodley gibt hier ihr Spielfilmdebüt und das macht sie ordentlich, aber auch hier sehe ich keine Notwendigkeit, sie für Filmpreise zu nominieren. Eigentlich ist es bei „The Descendants“ nur der wunderbare Schauspieler Robert Forster, der aus dem Ensemble herausragt. Leider hat er in dem Film nur zwei oder drei (großartige) Szenen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Contraband“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Actioner mit Mark Wahlberg und Kate Beckinsale
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Girl with the Dragon Tattoo“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: David Finchers Remake der gleichnamigen Stieg Larsson-Verfilmung mit Daniel Craig, Rooney Mara, Robin Wright. An Rooney Mara habe ich mich nicht nur mittlerweile gewöhnt und ich bin sehr gespannt auf diese Performance. Oscar-Film oder Oscar-Potential, wird sich (immer noch) zeigen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Extremely Loud and Incredibly Close“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer, leider immer noch dieser U2-Song)
Kommentar: Stephen Daldrys Drama, das den 11. September 2001 thematisiert. Besetzung: Tom Hanks, Sandra Bullock, Max von Sydow und Viola Davis. Gilt als möglicher Oscar-Film, obwohl ihn immer noch keiner gesehen hat…
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „In the Land of Blood and Honey“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Angelina Jolies Regiedebüt. Film ist eine Liebesgeschichte während des Bosnienkrieges.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Being Flynn“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Drama mit Robert De Niro, Julianne Moore und Paul Dano
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: "The Ides of March"

Ich war am 19.10.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„The Ides of March“ (dt. Titel: „The Ides of March – Tage des Verrats“, dt. Kinostart: 22.12.11) 98 min drama
dir. George Clooney cast: Ryan Gosling, George Clooney, Philip Seymour Hoffman, Paul Giamatti, Marisa Tomei, Evan Rachel Wood, Jeffrey Wright, Max Minghella, Jennifer Ehle

Die Benennung des demokratischen Präsidentschaftskandidaten steht kurz bevor. Die Entscheidung wird zwischen dem liberalen Gouverneur von Pennsylvania Mike Morris (George Clooney) und dem konservativen Senator von Arkansas Ted Pullman (Michael Mantell) fallen. Derjenige, der die Abstimmungen in Ohio gewinnt und die Unterstützung des einflussreichen Senators Thompson (Jeffrey Wright) erfährt, ist so gut wie Präsident der Vereinigten Staaten. Die republikanische Partei ist bei dieser Präsidentschaftswahl einfach zu schlagen. Stephen Meyers (Ryan Gosling) ist Medienberater und arbeitet direkt unter Wahlkampfleiter Paul Zara (Philip Seymour Hoffman) für Mike Morris. Eines Tages bekommt er einen Anruf vom gegnerischen Wahlkampfleiter Tom Duffy (Paul Giamatti). Tom Duffy bittet Stephen um ein Treffen…

B (Wertung von A bis F ) „The Ides of March“ wurde von Beau Willimons Bühnenstück „Farragut North“ adaptiert, welches von Howard Deans Präsidentschaftskampagne im Jahr 2004 inspiriert wurde. Die Verfilmung weist aber mehr Ähnlichkeiten zu der Kampagne (und dem Skandal) des damaligen demokratischen Kandidaten John Edwards auf. George Clooneys charmanter Mike Morris gleicht aber auch in seiner Präsenz und Rhetorik Barack Obama. Alleine das Shepard Fairey-Wahlkampfplakat von Kandidat Morris ist dem von Obama im Wahlkampf 2008 nachempfunden.

„The Ides of March“ ist ein sehenswerter und spannender Politthriller, aber für mich keinesfalls ein Oscar-Film. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen an den Film an sich. Ich möchte mich aber nicht beschweren, ich habe immer großes Vergnügen, den Dialogen von herausragenden Charakterdarstellern zu folgen. George Clooney hat für sein Projekt Ryan Gosling, Philip Seymour Hoffman, Paul Giamatti, Marisa Tomei, Jeffrey Wright, Evan Rachel Wood und Jennifer Ehle gewinnen können. Mit Abstand gibt P.S. Hoffman hier die beste Performance des Ensembles. Sobald er auftaucht beherrscht er die Leinwand. Für mich ist das eine klare Oscar-Nominierung. Marisa Tomei sehe ich immer gerne, leider hat sie hier nur eine kleine Rolle. Evan Rachel Wood hat mich auch wieder einmal überzeugen können und sogar Paul Giamatti fand ich brillant. George Clooney hat das nötige, wie man sagt, präsidiale Charisma, das ein Kandidat braucht, um Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Auch wenn seine Rolle in „The Ides of March“ nur eine Nebenrolle ist, ich nehme ihm in jeder Sekunde den möglichen Präsidentschaftskandidaten ab. Die Hauptrolle spielt hier aber Ryan Gosling. Ryan Goslings Charakter fand ich fragwürdig. Von der charakterlichen Entwicklung der Filmfigur Stephen Meyers habe ich mich irgendwie überrumpelt gefühlt. Erst ist er idealistisch, definitv smart und glaubt an seinen Kandidaten und dann dieser Fehler, der an sich schon Fragen aufwirft. Schließlich dieser abrupte Wandel. Fand ich schwierig und irgendwie unglücklich. Ryan Gosling („The Notebook“, „Half Nelson“, Blue Valentine, Drive) hat mir überwiegend verdammt gut in seiner Rolle gefallen, manchmal hat er sogar George Clooneys Charakter etwas Charisma genommen. Meines Erachtens konnte Ryan Gosling jedoch diese hohe schauspielerische Qualität nicht durchgängig halten.

Die Chancen bei den Oscars als bester Film schätze ich derzeit (Oktober 2011) eher gering ein. Es gibt derzeit immer noch Filme, die noch nicht komplett fertiggestellt sind, bzw. noch nicht der Presse vorgeführt wurden. Wenn diese Filme ihrem Favoriten-Status nicht gerecht werden, könnte „The Ides of March“ wieder mit ins Spiel kommen, zumal auch bis zu zehn Filme nominiert werden. Nominierungen für die Schauspieler sind wahrscheinlich. Ganz weit vorne sehe ich dabei Philip Seymour Hoffman als bester Nebendarsteller. Möglich aber auch Paul Giamatti als bester Nebendarsteller. Eine Nominierung für Ryan Gosling als bester Hauptdarsteller ist nicht abwegig.

„The Ides of March“ ist Clooneys vierte Regiearbeit. Für mich ist „Good Night, and Good Luck“ nach wie vor seine beste Arbeit hinter der Kamera.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Anonymous“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: In den U.S.A. wird, damit man sich nicht langweilt, wenn man viel zu früh im Kino erscheint, immer First Look von aktuellen Film- und Fernsehproduktionen gezeigt. In den letzten Monaten war „Anonymous“ dort oft vertreten. Den eigentlichen Trailer zu dem Film habe ich aber tatsächlich das letzte Mal im April im Kino gesehen. Ich bin immer noch skeptisch, dass Roland Emmerich einen Film zustande gebracht hat, der auch mir gefällt. Was man so hört, soll der Film aber ordentlich sein, insbesondere in technischen Kriterien und Ausstattung.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70 %

Trailer v. Film: „Contraband“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: Actioner mit Mark Wahlberg und Kate Beckinsale
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Descendants“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Alexander Paynes neuer Film mit George Clooney. Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Girl with the Dragon Tattoo“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: David Finchers Remake der gleichnamigen Stieg Larsson-Verfilmung mit Daniel Craig, Rooney Mara, Robin Wright. An Rooney Mara habe ich mich mittlerweile gewöhnt und ich bin gespannt auf diese Performance. Trailer ist mir zu lang. Oscar-Film oder Oscar-Potential, wird sich zeigen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „J. Edgar“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Clint Eastwoods Biopic über den ersten FBI Direktor J. Edgar Hoover. Mit Leonardo DiCaprio, Armie Hammer, Jeffrey Donovan, Judi Dench, Naomi Watts. Wow, danke für diesen neuen Trailer!
Jetzt habe ich einen besseren Eindruck von dem Film und ein fast schon wieder gutes Gefühl für Leos Performance. Armie Hammer gefällt mir im Trailer. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Tinker, Tailor, Soldier, Spy“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Spionagethriller nach dem Roman von John le Carré. Film mit Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, John Hurt, Toby Jones, Mark Strong. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Seattle – Fim: "Fantastic Mr. Fox"

Ich war am 07.01.10 in Seattle und habe mir im Kino angeschaut:

„Fantastic Mr. Fox“ (dt. Filmtitel: „Der fantastische Mr. Fox“, dt. Kinostart: 13.05.10) 87 min animation, adaptation
dir. Wes Anderson voices: George Clooney, Meryl Streep, Jason Schwartzman, Bill Murray, Owen Wilson, Willem Dafoe

Vor zwölf Jahren hat Mr. Fox (George Clooney) seiner Frau Felicity (Meryl Streep) versprochen, kein Geflügel mehr zu stehlen. Mr. Fox hat aber zu viel kriminelle Energie und riskiert erneut sein Leben und das seiner Familie…

A- (Wertung von A bis F) Der Film „Fantastic Mr. Fox“ basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Roald Dahl („James and the Giant Peach“, „Charlie and the Chocolate Factory“)

„Fantastic Mr. Fox“ ist tatsächlich ein Film, den ich schon eine Weile vor mir hergeschoben habe. Trotz der überragenden Schauspieler, die mit ihren Stimmen den Figuren erst einen Charakter gaben, hat mich diese altmodisch erscheinende Machart (Stop-Motion-Technik mit handgearbeiteten Puppen) so gar nicht angesprochen. Die Erzählart hat mich dann jedoch von Beginn an um den Finger gewickelt. Wes Anderson („Rushmore“, „The Royal Tenenbaums“, The Darjeeling Limited) ist ein ungewöhnlicher, sehr eigener, in vielerlei Hinsicht aber für ihn typischer, charmanter, kurzweiliger und feiner Film gelungen. Auch an diesem Projekt waren einige seiner Wegbegleiter (Owen Wilson, Jason Schwartzman, Bill Murray und Willem Dafoe) mit dabei.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Despicable Me“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Animationsfilm, der von der Komiker-Elite Hollywoods gesprochen wird. Der Trailer trifft meinen Humor
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Alice in Wonderland“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Nicht in der 3D-Version ist Tim Burtons Alice-Version auch schön
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film: „The Tooth Fairy“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Kinder-Quatsch mit „The Rock“, Julie Christie und Ashley Judd (die ich im Trailer nicht erkannt habe)
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

NYC – Film: "Up in the Air"

Ich war am 04.12.09 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Up in the Air“ (dt. Kinostart: 04.02.2010) 109 min drama, comedy, adaptation
dir. Jason Reitman cast: George Clooney, Vera Farmiga, Anna Kendrick, Jason Bateman, Danny McBride, Melanie Lynskey, J. K. Simmons, Zach Galifianakis

Ryan Bingham (George Clooney) ist für seine Firma immer auf Reisen. Wenn andere Arbeitgeber ihre Mitarbeiter nicht selber entlassen wollen, wird Ryan eingeflogen und übernimmt den Job. Er geniesst dieses unstete Leben und dann trifft er in einer Hotelbar auch noch die scheinbar seelenverwandte Vielfliegerin Alex (Vera Farmiga). Nun hat sein Chef (Jason Bateman) die junge, ehrgeizige Natalie (Anna Kendrick) einstellt, die den Vorschlag macht, den Arbeitnehmern doch per Videokonferenz zu kündigen. Dies würde zur Folge haben, dass Ryan nicht mehr reisen bräuchte…

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „Up in the Air“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Walter Kirn. „Up in the Air“ ist ein Film, bei dem es mir schwer fällt, über ihn zu schreiben. Während ich ihn geguckt habe, mochte ich ihn, zum Ende sogar sehr, allerdings auch wesentlich weniger als ich zuvor geglaubt habe. Anschließend habe ich ihn schneller vergessen, als ich es für möglich gehalten hätte…

In dem Film kommt mir als Vielfliegerin natürlich einiges vertraut vor. Der als Ryan Bingham dargestellte Charakter ist realistisch. Die Beziehung zwischen Clooneys und Farmigas Filmfiguren entwickelt sich normal und die beiden wirken wie füreinander geschaffen. So sehr ich von Vera Farmiga („The Manchurian Candidate“, „The Departed“) begeistert war, so wenig mochte ich Anna Kendrick. Damit tue ich ihr mit Sicherheit Unrecht, ist es doch eher ihr unenspannter, manchmal sogar hysterischer Filmcharakter, der mir auf die Nerven ging. Anna Kendrick porträtiert die Natalie nur allzu glaubwürdig, dennoch hätte ich mir vielleicht lieber eine Amy Adams in dieser Rolle gewünscht.

Der kanadische Regisseur Jason Reitman, Sohn von Regisseur Ivan Reitman („Ghostbusters“), hat bisher nur drei Filme inszeniert. „Thank You for Smoking“, Juno und jetzt „Up in the Air“. Diese Filmografie lässt sich in der Tat sehen. Er ist erst 32 Jahre alt ist und ich bin jetzt schon auf sein nächstes Projekt gespannt.

Durch die Entscheidung der Academy, im nächsten Jahr 10 Filme als besten Film vorzuschlagen, hat „Up in the Air“ meines Erachtens sehr gute Chancen unter den Favoriten zu sein. Außerdem würde ich mich über eine Nominierung für Vera Farmiga aussprechen. Auch wenn er sich wahrscheinlich nur selbst spielt, bin ich beinahe sicher, dass George Clooney auch nominiert wird und man munkelt auch über eine Nominierung von Anna Kendrick, nun ja…

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „Crazy Heart“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Jeff Bridges soll hier eine mögliche Oscar-Performance geben, ich sehe ihn immer gerne, dazu Maggie Gyllenhaal
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Greenberg“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Ben Stiller und Rhys Ifans, Ben Stiller als Neurotiker…mmmh?
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Death at a Funeral“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Warum genau werden solche Filme gedreht?
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer von Film: „The Lovely Bones“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Peter Jacksons Beitrag zur Saison, ich habe das Buch geliebt und die Besetzung ist klasse
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 8 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film: „Shutter Island“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Martin Scorsese und Leo sind einfach eine gute Kombination, verspricht spannend zu werden
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 6 x, wobei ich diesen Trailer zum ersten Mal sah
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Los Angeles – Film: "The Men Who Stare at Goats"

Ich war am 19.11.09 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„The Men Who Stare at Goats“ (dt. Titel: „Männer die auf Ziegen starren“, dt. Kinostart: 04.03.2010) 93 min adaptation, comedy, drama
dir. Grant Heslov cast: George Clooney, Ewan McGregor, Kevin Spacey, Jeff Bridges, Rebecca Mader, Stephen Lang,

Im Jahr 2002 erfährt der Journalist Bob Wilton (Ewan McGregor) von einer Einheit der amerikanischen Armee, die sich an paranormaler Kriegsführung versucht. Diese Spezial-Einheit nennt sich New Earth Army. Als Bob Wilton nach Kuwait reist, lernt er Lyn Cassady (George Clooney) kennen, der zu dieser Einheit gehört…

C+ (Wertung von A bis F) Der Film „The Men Who Stare at Goats“ wurde von dem gleichnamigen Buch von Jon Ronson inspiriert. Zu Beginn erfährt man, dass mehr in dem Film wahr ist, als man glaubt.

Da ich mich bei diesem Film auf einen potentiellen Oscar-Kandidaten gefreut habe, bin ich enttäuscht aus dem Film gekommen. Das Hauptproblem sehe ich in dem Drehbuch und in der Regieführung. Ich habe den Film nicht als funktionierende Geschichte wahrgenommen, eher eine Aneinanderreihung von mehr oder weniger originellen Szenen. Natürlich sehe ich Spacey, Bridges und Clooney immer gerne, hier hatte ich aber den Eindruck, dass drei große Talente etwas verschwendet wurden. Man kann sich sehr gut vorstellen wieviel Vergnügen die drei bzw. vier (mit Ewan McGregor) Schauspieler bei den Dreharbeiten hatten. Eigentlich hätte ich lieber eine Dokumentation von den Dreharbeiten zu „Goats“ gesehen, ich glaube, das wäre mir mehr in Erinnerung geblieben…

Trailer zu sehen:

„passabel“

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Brothers“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Film ist ein Oscar-Kandidat, Tobey Maguire vielleicht auch.
Wie oft schon im Kino gesehen: ca. 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Edge of Darkness“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Nö, bitte nicht noch ein Mel Gibson Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Did You Hear About the Morgans?“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Hugh Grant und Sarah Jessica Parker…nö
Wie oft schon im Kino gesehen: ca. 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Up in the Air“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Film ist ein Oscar-Kandidat
Wie oft schon im Kino gesehen: ca. 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Green Zone“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Matt Damon erneut unter der Regie v. Paul Greengrass
Wie oft schon im Kino gesehen: ca. 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „The Crazies“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: einer meiner derzeitigen Lieblingstrailer
Wie oft schon im Kino gesehen: ca. 8 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Detroit – Michael Clayton

Ich war am 01.11.07 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Michael Clayton“ (dt. Kinostart 28.02.08) 120 min drama, thriller
dir. Tony Gilroy cast: George Clooney, Tom Wilkinson, Tilda Swinton, Sydney Pollack

Der Anwalt Michael Clayton (George Clooney) arbeitet für eine der grössten Anwaltskanzleien in New York. Wenn wichtige Klienten in brenzlige Situationen geraten, wird er hinzugezogen um den unangenehmen Vorfall aus der Welt zu schaffen. Als die Firma U/North verklagt wird und ein Vergleich ausgehandelt werden soll, sabotiert der manisch-depressive Senior Partner Arthur (Tom Wilkinson) den Deal und Michael wird darauf angesetzt, seinen langjährigen Freund zu überzeugen, dass dies der falsche Weg ist. Dann stirbt Arthur und Michael beginnt, Fragen zu stellen…

B (Wertung von A bis F) Tony Gilroy`s Regiedebut (zuvor als Autor der drei „Bourne“ Filme bekanntgeworden) hat eine elegante Old-School Erzählweise. Für meinen Geschmack ist der Aufbau und wenige andere Sequenzen stellenweise zu langsam, ansonsten äusserst gelungene Mischung aus Drama und Anwaltsfilm, ohne Gerichtsfilm zu sein. Tom Wilkinson gibt eine unglaublich gute Perfomance und spielt alle anderen an die Wand, aber auch Tilda Swinton und George Clooney liefern ein souveräne Leistung. Es würde mich freuen, wenn Tom Wilkinson eine Oscarnominierung für den Film erhält. Update: Tilda Swinton hat den Oscar als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in „Michael Clayton“ gewonnen. Tom Wilkinson war nominiert.

Trailer zu sehen: