Chicago – Film: „Love the Coopers“

Ich war am 27.11.15 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Love the Coopers“ (dt. Filmtitel: „Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers“, dt. Kinostart war der 03.12.15) 107 min comedy, drama
dir. Jessie Nelson cast: Alan Arkin, John Goodman, Ed Helms, Diane Keaton, Anthony Mackie, Amanda Seyfried, June Squibb, Marisa Tomei, Olivia Wilde, Jake Lacy voice: Steve Martin

 

Charlotte (Diane Keaton) und Sam Cooper (John Goodman) sind seit 40 Jahren verheiratet und haben vor, sich zu trennen. Charlotte möchte ihrer Familie aber noch einmal ein schönes Weihnachten bereiten – nur dass jedes Familienmitglied nicht gerade nur positive Erinnerungen mit Weihnachten verbindet.

 

C (Wertung von A bis F) „Love the Coopers“ ist ein Film der amerikanischen Regisseurin Jessie Nelson („Corrina, Corrina“, „I Am Sam“).

Episodenfilme funktionieren selten, Weihnachtsfilme sind meistens enttäuschend und, in meinen Augen, gibt es nur ganz wenig gute RomComs. „Love the Coopers“ ändert nichts an dieser Tatsache – auch wenn es immer mal wieder ein paar hoffnungsvolle Momente im Film gibt.

Um etwas positives über den Film zu berichten, mir haben quasi alle Szenen mit Olivia Wilde und ihrer Zufallsbekanntschaft (gespielt von Jake Lacy) gefallen. Eine andere Geschichte hat mich jedoch schnell irritiert. Es geht um die Beziehung von zwei Schwestern. Marisa Tomei spielt eine der Schwestern und zuerst habe ich vermutet, dass Olivia Wilde ihre Schwester wäre, aber das hätte ja irgendwie nicht gepasst. Dann hat sich jedoch herausgestellt, dass die wesentlich ältere Diane Keaton Marisa Tomeis Schwester sein soll. Diese Besetzung ist unglaubwürdig, ärgerlich und hat mich den weiteren Verlauf des Films beschäftigt.

Das ist jedoch nicht das einzige Problem von „Love the Coopers“, dieser unpassend platte Humor hätte der Schere zum Opfer fallen müssen. Ohne die beiden genannten Punkte hätte ich den Film gerne weiter empfohlen.

 

 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Macbeth“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer
Kommentar: Shakespear-Verfilmung mit Michael Fassbender und Marion Cotillard
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „My Big Fat Greek Wedding 2“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: na darauf hat ja die Welt gewartet…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The 5th Wave“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Sci-Fi-Action-Katastrophen-Film mit Chloe Grace Moretz. Januar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Alvin and the Chipmunks: The Road Chip“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Die Chipmunks-Filme habe ich im TV früher oder später alle gesehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: im TV

Trailer v. Film: „In the Heart of the Sea“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Ron Howards neuer Film. Das letzte Mal, dass ich einen Trailer zu diesem Film gesehen habe, war zu Blackhat im Januar 2015
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: vielleicht doch

Trailer v. Film: „The Divergent Series: Allegiant“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: 3. Teil der Divergent-Filme, natürlich nur der erste Part. Dieser Jugendbuch-Verfilmung fehlt eindeutig die charismatische Hauptdarstellerin
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Choice“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: wieder eine Nicholas Sparks-Verfilmung – die gehen aber auch nicht aus…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 

Boston – Film: "Argo"

Ich war am 20.10.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Argo“ (dt. Kinostart: 08.11.12) 120 min thriller
dir. Ben Affleck cast: Ben Affleck, Bryan Cranston, Alan Arkin, John Goodman, Kyle Chandler, Tate Donovan, Scoot McNairy, Philip Baker Hall, Chris Messina

Im November des Jahres 1979 befindet sich Iran inmitten der islamischen Revolution. Seit Wochen finden vor der U.S. Botschaft in Teheran Demonstrationen gegen Amerika und für die Auslieferung von dem in die U.S.A. geflüchteten Schah Reza Pahlavi statt. Schließlich stürmen wutentbrannte radikale Iraner am 4.11. 79 die amerikanische Botschaft und nehmen 52 Mitarbeiter als Geiseln. Im Verlauf dieser Aktion konnten sechs Botschaftsangehörige über den Hintereingang flüchten und fanden letztlich Zuflucht im Haus des kanadischen Botschafters. Der CIA-Agent Tony Mendez (Ben Affleck) versucht nun, diese Amerikaner sicher und so schnell wie möglich außer Landes zu schmuggeln. Ein listiger Plan muss her. Tony Mendez hat schließlich die Idee, eine fiktive Sci-Fi Filmproduktion namens „Argo“ ins Leben zu rufen. Die sechs zu befreiende Amerikaner bekommen neue Identitäten. Sie sollen sich als Mitglieder einer kanadischen Filmcrew ausgeben, die sich im Iran aufgehalten haben, um dort nach geeigneten Drehorten zu suchen. Um diesen fiktiven Film echt erscheinen zu lassen, werden sogar mit Lester Siegel (Alan Arkin) ein richtiger Hollywoodproduzent und mit John Chambers (John Goodman) ein Oscar-prämierter Maskenbildner verpflichtet…

A- (Wertung von A bis F) „Argo“ basiert auf wahren Begebenheiten. Der ehemalige U.S. Präsident Bill Clinton hat diese, über so viele Jahre verschwiegene, Geheimdienstoperation im Jahr 1997 an die Öffentlichkeit gebracht.

Gleich mit dem wunderbaren Prolog hatte ich das Gefühl, jetzt einen der besten Filme des Jahres 2012 zu sehen zu bekommen. Mit dem Abspann (den man sich auch unbedingt anschauen sollte) war mir klar, dass „Argo“ in meiner Top Ten für 2012 landen wird. Das heißt aber nicht, dass ich alles an dem Film perfekt finde. „Argo“ schwächelt für einige Szenen, was für mich hauptsächlich mit dem Schauspieler Ben Affleck zu tun hat. Die letzten vielleicht vierzig Minuten sind unfassbar spannend, daher sehe ich großzügig darüber hinweg, dass nicht alles so realistisch ist.

So talentiert sich Ben Affleck mit „Argo“ als Regisseur zeigt, so schlecht ist er hier als Schauspieler. In den Szenen, in denen er neben den richtig guten Schauspielern John Goodman und Alan Arkin zu sehen ist, vermittelte sich bei mir sogar der Eindruck, dass er es selbst kaum glauben kann neben solchen Schauspieltalenten zu spielen. Auf Äußerlichkeiten bezogen: Es ist bekannt, dass er auch privat ein Haarteil trägt, seine ulkige Perücke in „Argo“ hat mich immer etwas aus dem Film gebracht, ebenso seine Körperhaltung und sein Gang. Außerdem sieht es unecht aus, wenn er eine Zigarette raucht. Seine Ausdruckslosigkeit und seine Grenzen als Schauspieler tragen nicht zur Glaubwürdigkeit seines Charakters bei. Ben Afflecks Einzelszenen sind für mich die schwächsten Szenen im Film. Eine andere Besetzung der Hauptrolle wäre wünschenswert gewesen. In den U.S. A. ist auch Kritik aufgekommen, dass er keinen lateinamerikanischen Schauspieler für die Rolle des Tony Mendez besetzt hat.

Als Regisseur hat sich Ben Affleck mit seinem dritten Film (nach dem – in meinen Augen – nicht so dollen Gone Baby Gone und The Town) jetzt aber meinen Respekt verdient. So würde ich ihn jetzt zweifelsfrei in einem Atemzug mit den bekannten Schauspielern (dem leider viel zu früh verstorbenen Sydney Pollack, Ron Howard, Robert Redford, Clint Eastwood und George Clooney) nennen, die erfolgreich ins Regiefach gewechselt sind. Ben Affleck wäre sehr gut beraten, wenn er sich zukünftig ausschließlich auf seine Regiearbeiten konzentrieren würde.

„Argo“ hat alle Zutaten für einen Oscar-Film: Der Politthriller basiert auf wahren Begebenheiten mit einem nicht unwesentlichen Bezug zu Hollywood, es enthält eine verdammt gute und auch irgendwie zeitgemässe Story, man kann mit glaubwürdigen Charakteren mitfiebern, gedreht nach einem hervorragenden Drehbuch, er enthält nominierungswürdige Performances (Alan Arkin, John Goodman) und Regie führt ein Schauspieler, der sich bereits durch seine beiden Vorgängerfilme einen Namen gemacht hat, sich selbst Oscar-Preisträger (Bestes Originaldrehbuch für „Good Will Hunting“, da ist auch schnell vergessen dass er als Schauspieler für zahlreiche Filme für die Goldene Himbeere nominiert und ausgezeichnet wurde) nennen darf. Schließlich ist auch noch Hollywood-Liebling Georg Clooney Co-Produzent des Films. Nicht unerheblich ist, dass „Argo“ bei den Kritikern sehr beliebt ist, aber auch zugleich – wie es jetzt nach 10 Tagen erscheint – auch ein Erfolg an der amerikanischen Kinokasse. Die Produktionskosten sind jedenfalls nach 1 1/2 Wochen Kinoauswertung – alleine in den U.S.A. – schon beinahe eingespielt.

„Argo“ ist derzeit für zahlreiche Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Hilfe!), Beste Nebendarsteller (Alan Arkin, John Goodman), Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester Schnitt, Beste Kamera, Bestes Szenenbild, Bester Schnitt, Bestes Kostümdesign, Beste Filmmusik

„Argo“ wurde erstmalig auf dem Telluride Film Festival gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Stand Up Guys“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Actionkomödie mit Al Pacino und Alan Arkin und Christopher Walken
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Not Fade Away“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Drama mit James Gandolfini, Oscar-Chancen?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Zero Dark Thirty“
Bewertung des Trailers: A (neuer Trailer)
Kommentar: Kathryn Bigelows neuer (Oscar)Film mit Jessica Chastain, Joel Edgerton, James Gandolfini. Ich wünsche mir, dass dies ein A-Film wird.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Gangster Squad“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Thriller mit Sean Penn, Ryan Gosling, Josh Brolin, Nick Nolte, Giovanni Ribisi, Michael Pena. War der Amoklauf in dem amerikanischen Kino der einzige Grund, dass Warner den Film aus der Oscar-Saison geschoben hat?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Life of Pi“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Ang Lees Romanverfilmung, Film gilt als Oscar-Favorit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Cloud Atlas“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Romanverfilmung von Tom Tykwer und den Wachowskis mit Tom Hanks, Halle Berry, Jim Broadbent, Hugo Weaving, Jim Sturgess und Susan Sarandon. Oscar-Chancen müssen sich noch zeigen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Philadelphia – Film: "City Island"

Ich war am 04.04.10 in Philly und habe mir im Kino angeschaut:

„City Island“ 100 min comedy
dir. Raymond De Felitta cast: Andy Garcia, Julianna Margulies, Steven Strait, Emily Mortimer, Alan Arkin, Dominik Garcia-Lorido, Ezra Miller

Vince Rizzo (Andy Garcia) lebt mit seiner Frau Joyce (Julianna Margulies) und seinem Sohn Vinnie Jr. (Ezra Miller) in City Island, einem beschaulichen Eckchen der Bronx in New York City. Er arbeitet als Gefängniswärtner, träumt aber davon, Schauspieler zu sein und nimmt heimlich Schauspielstunden. Als er im Gefängnis seinen nie gesehenen, unehelichen Sohn Tony (Steven Strait) entdeckt und mit nach Hause bringt, weiß keiner etwas von diesem Familienzuwachs. Dies führt natürlich zu einigen Missverständnissen. Vince ist aber nicht der Einzige, der Geheimnisse vor den anderen Familienmitgliedern hat…

A- (Wertung von A bis F) „City Island“ ist eine kleine Indie-Perle. Liebenswerte Charaktere, die sich schlagfertig irgendwelche Bosartigkeiten um die Ohren hauen, sorgen hier für zahlreiche Lacher. Es macht einfach Spaß, dieser – auf so ganz eigene Art – charmanten Familie zuzuschauen. Andy Garcia, den ich gefühlte Ewigkeiten nicht mehr auf der großen Leinwand gesehen habe (stimmt natürlich nicht, aber so kommt es mir vor), spielt hier einen Schauspieler, der für einen Scorsese/de Niro Film vorspricht. Das hat schon eine besondere Qualität. Auch gut gefallen haben mir die mir nicht bekannten Schauspieler Julianna Margulies, Steven Strait und Ezra Miller. Alles in allem ein Film, der für eine vergnügliche Zeit sorgt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „The Greatest“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Drama mit einer sicherlich unglaublich wunderbaren Susan Sarandon, mit dem neuen Shootingstar Carey Mulligan und Pierce Brosnan
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Mid-August-Lunch“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: italienscher Film
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 40%

Trailer von Film: „The Good Heart“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Paul Dano und Brian Cox, läuft derzeit schon in einer Special Premiere auf VOD, später dann im Kino
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Eclipse“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama/Thriller mit Aidan Quinn
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Exploding Girl“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Indie-Drama
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 50%

Portland – "Sunshine Cleaning"

Ich war am 04.04.09 in Portland und habe mir im Kino angeschaut:

„Sunshine Cleaning“ (dt. Kinostart: 21.05.09) 92 min comedy, drama
dir. Christine Jeffs cast: Amy Adams, Emily Blunt, Alan Arkin, Steve Zahn, Clifton Collins Jr.

Die alleinerziehende Rose (Amy Adams) hält sich mit Putzjobs über Wasser. Um ihrem Sohn den Besuch einer Privatschule zu ermöglichen, überredet sie ihre verantwortungslose Schwester Norah (Emily Blunt) sich auf die profitable Reinigung von Leichenfundorten zu spezialisieren…

C+ (Wertung von A bis F) Leider wird der Film (in den U.S.A.) falsch vermarket und ich bin in den Folgehit des überragenden „Little Miss Sunshine“ reingegangen. Wenn man den Film jedoch als eine charmante Indie-Tragikomödie mit einer wunderbaren Besetzung betrachtet, verbringt man eine gute Zeit. Die wundervolle Amy Adams („Enchanted“, Miss Pettigrew Lives for a Day, Doubt), und da bin ich mittlerweile der fester Überzeugung, kann nicht enttäuschen. Emily Blunt („The Devil Wears Prada“, Dan in Real Life, Charlie Wilson´s War) halte ich für eine der coolsten und entspanntesten, jungen weiblichen Talente, die Hollywood derzeit zu bieten hat. Ausserdem macht Alan Arkin insbesondere mit seinem Auftritt mit der übergrossen Sonnenbrille den Film alleine bereits sehenswert, auch wenn dies lange nicht so originell ist wie ein hupender VW-Bus…

Trailer zu sehen:

Philadelphia – "Marley & Me"

Ich war am 15.01.09 in Philly und habe mir im Kino angeschaut:

„Marley & Me“ (dt. Titel: „Marley & ich“, dt. Kinostart 05.03.09) 116 min comedy, drama, adaptation, biopic
dir. David Frankel cast: Owen Wilson, Jennifer Aniston, Alan Arkin, Eric Dane, Kathleen Turner

Jenny (Jennifer Aniston) hat sich feste Ziele in ihrem Leben gesteckt. Nach der Hochzeit wird ein Haus gekauft und anschließend kommen die Kinder. Jetzt hat sie John (Owen Wilson) geheiratet und die beiden sind nach Florida gezogen und haben sich ein Haus gekauft. John ist allerdings noch nicht bereit, eine Familie zu gründen und sein gewohntes Leben aufzugeben. Daher schlägt er vor, zunächst einen Hund anzuschaffen. Die Wahl fällt auf den Labradorwelpen MARLEY, nicht wissend, dass auch ein Hund das Leben der Beiden gründlich auf den Kopf stellen kann. John nimmt die Erlebnisse zum Anlaß, eine Kolumne zu schreiben…

A- (Wertung von A bis F) Die Memoiren von John Grogan lagen dem Film zugrunde. Der Film ist eine kurzweilige Drama/Komödie mit all den schönen, witzigen und skurrilen Situationen mit denen man als Hundebesitzer konfrontiert wird, einschliesslich der von unendlicher Trauer geprägten Zeit, wenn man sich von seinem geliebten Haustier verabschieden muß. Jennifer Aniston hat mich hier nicht so sehr gestört, da sich der Film hauptsächlich auf den Filmcharakter von Owen Wilson konzentriert. Owen Wilson sehe ich recht gerne, was überwiegend daran liegt, dass ich seine Stimme und Sprache mag. Kathleen Turner habe ich übrigens überhaupt nicht erkannt, aber Alan Arkin („Little Miss Sunshine“) ist in dem Film und der hebt sowieso jeden Film, auch hier ist er sehr unterhaltsam. Der wahre Star ist aber zweifelsohne der grandiose MARLEY…

Trailer zu sehen:

Detroit – Get Smart

Ich war am 20.06.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Get Smart“ (dt. Kinostart 17.07.08) 111 min action, comedy
dir. Peter Segal cast: Steve Carell, Anne Hathaway, Dwayne „The Rock“ Johnson, Terence Stamp, Alan Arkin

Maxwell Smart (Steve Carell), ebenso tollpatschig wie ehrgeizig, arbeitet als Analytiker bei dem amerikanischem Geheimdienst CONTROL. Als das Hauptquartier von dem russischen Verbrechersyndikat KAOS angegriffen wird, sämtliche Agenten enttarnt werden, befördert der Chef (Alan Arkin) Maxwell zum Agenten. Als nunmehr Agent 86 wird er zusammen mit Agentin 99 (Anne Hathaway) nach Moskau geschickt. Dort sollen sie KAOS, das die Weltherrschaft anstrebt, das Handwerk zu legen…

C (Wertung von A bis F) Der Film basiert auf der 60er Jahre Serie „Get Smart“ von Mel Brooks. Die TV-Serie ist eine James Bond Satire, die während des Kalten Krieges spielt. Der Kinofilm spielt im Jahr 2008, was einige Fragen aufwirft… Mir ist in letzter Zeit schon mehrmals aufgefallen, dass Komödien länger als 90 Minuten waren. Den Ausführenden sollte doch klar sein, dass dies für eine Komödie zu lang ist. So auch hier. Ein wesentlich Bestandteil für den Erfolg einer Komödie ist der Hauptakteur. Ganz simpel betrachtet, wenn man den sympathisch findet, ist das schon eine gute Voraussetzung. Steve Carell mag ich sehr gerne, er ist nicht aufgesetzt witzig. Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist die Besetzung von Anne Hathaway im Allgemeinen und hier. Ähnlich wie bei Keira Knightley ist eine Besetzung generell für mich nicht nachvollziehbar. Einzig erklärend, wenn alle talentierten und gutaussehenden Schauspielerinnen, die für die entscheidende Rolle in Frage kamen, kurzfristig abgesagt haben. Entschädigend war Alan Arkin („Little Miss Sunshine“) mit seiner Performance und die Cameos von Bill Murray und James Caan. Zusammengefasst kann man sich hin und wieder amüsieren, vergisst aber den Film sehr schnell.

Trailer zu sehen:

„durchschnittlich“

Detroit – Rendition

Ich war am 01.11.07 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Rendition“ (dt. Titel „Machtlos“, dt. Kinostart 22.11.07) 122 min drama, thriller
dir. Gavin Hood cast: Reese Witherspoon, Jake Gyllenhaal, Omar Metwally, Alan Arkin, Meryl Streep, Peter Sarsgaard, J. K. Simmons

In Nordafrika sterben bei einem verheerenden Selbstmordanschlag Dutzende von Menschen. Als der in Ägypten geborene Anwar El-Ibrahimi von seiner Geschäftsreise aus Südafrika zurückkehrt, wird er von der CIA noch auf dem Chicagoer Flughafen abgefangen, an einem geheimen Ort ausserhalb der U.S.A. verschleppt, dort verhört und gefoltert. Er steht unter Terroristenverdacht. Seine hochschwangere amerikanische Ehefrau Isabel (Reese Witherspoon) ist derweil ahnungslos und versucht herauszufinden, wo sich ihr Mann befindet. Als sie Beweise erhält, dass sich Anwar tatsächlich auf dem Flug von Kapstadt nach Chicago befand, konsultiert sie ihren alten Collegfreund Alan (Peter Sarsgaard), der für den Senator Hawkins (Alan Arkin) arbeitet. Kann er ihr dabei helfen, ihren Mann zu finden…?

A (Wertung von A bis F) Facettenreicher, sehr spannender Thriller mit grossartiger Besetzung. Besonders beeindruckt hat mich das Schauspiel auf Augenhöhe zwischen Meryl Streep und dem ebenfalls begnadeten Peter Sarsgaard in einer bestimmten Szene. Insgesamt eine runde Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt.

Trailer zu sehen: