Boston – Film: "Kill the Messenger"

Ich war am 15.10.14 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Kill the Messenger“ (dt. Kinostart: 06.08.15) 112 min drama, thriller, adaptation
dir. Michael Cuesta cast: Jeremy Renner, Mary Elizabeth Winstead, Rosemarie DeWitt, Oliver Platt, Ray Liotta, Michael Sheen, Andy Garcia, Barry Pepper, Gil Bellows, Dan Futterman

Kalifornien im Jahr 1996. Gary Webb (Jeremy Renner) ist ein investigativer Reporter, er arbeitet bei der Tageszeitung San Jose Mercury News. Eine Quelle verrät ihm, das die CIA in den 1980er Jahren mit dem nicaraguanischen Drogenkartell Geschäfte gemacht hat. Gary Webb recherchiert und erfährt immer mehr über die üblen Machenschaften der amerikanischen Regierung. Damit bringt er jedoch nicht nur sein Leben in Gefahr, sondern riskiert auch das Leben seiner Frau Susan (Rosemarie DeWitt) und das seiner drei Kinder…

B- (Wertung von A bis F) Der Film „Kill the Messenger“ basiert auf Nick Shous Buch „Kill the Messenger: How the CIA´s Crack-cocaine Controversy destroyed Journalist Gary Webb“ und der, in der San Jose Mercury News von Gary Webb veröffentlichten, Artikelserie: „Dark Alliance: The CIA, the Contras and the Crack Cocaine Explosion“, die dann später als Buch herausgebracht wurden.

Erzählt wird eine wahre Geschichte. Wie gefährlich und aussichtslos es ist, sich mit der CIA anzulegen, zeigt diese spektakuläre und tragische Geschichte deutlich.

In meinen Augen hätte „Kill the Messenger“ ein erstklassiger Thriller werden können/ bzw. müssen. Ich mag solche Journalisten-Stories. Es gibt auch ein paar spannende Szenen, nur leider ist hier nicht mehr als ein okayer Film entstanden. Die Erzählung enthält einige Lücken und auch kam mir der Film unnötig lang vor.

Der Regisseur Michael Cuesta war mir sofort ein Begriff, ich kannte ihn bislang jedoch nur durch seine Arbeit als Regisseur der TV-Serien Dexter und Homeland.

Jeremy Renner gibt eine sehr gute Performance. Sein Gary Webb ist ein investigativer Reporter, der auf der Suche nach der Wahrheit ist. Er ist nicht frei von Fehlern, aber sympathisch und vor allen Dingen glaubwürdig, man kann sich in seine Lage versetzen. Wenn er ein ungutes Gefühl oder Angst hat, fühlt man automatisch mit ihm. Sein Auftritt und die Rede zum Schluss ist herausragend inszeniert, insbesondere wenn man daran denkt, wie Gary Webbs Geschichte endet.

„Kill the Messenger“ ist im Gespräch für folgende Oscar-Nominierungen: Bester Hauptdarsteller (Jeremy Renner), Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Kamera

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Imitation Game“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Biopic und Kriegsdrama mit Benedict Cumberbatch, Keira Knightley und Matthew Goode. Definitiv ein Oscar-Film. Eine Oscar-Nominierung für Benedict Cumberbatch gilt als sicher. Vielleicht mag ich ihn auch eines Tages.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „John Wick“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Rachethriller mit Keanu Reeves und Willem Dafoe
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ja muss ich wohl gucken, hat sehr gute Kritiken

Trailer v. Film: „Inherent Vice“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: PTAs neuer Film mit Joaquin Phoenix, Josh Brolin, Benicio del Toro, etc. Oscar-Film. Ich liebe diesen Trailer.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Blackhat“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Michael Manns neuer Film mit Chris Hemsworth und Viola Davis Bei Michael Mann bin ich grundsätzlich dabei
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Taken 3“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Der dritte Teil von Liam Neesons Actionabenteuer. Wahrscheinlich gucke ich mir auch den siebenten an, wenn er auf HBO läuft.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Black Sea“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Kevin Macdonalds neuer Film mit Jude Law
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „The Theory of Everything“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Stephen Hawking Biopic mit Eddie Redmayne in der Hauptrolle. Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Philadelphia – Film: "City Island"

Ich war am 04.04.10 in Philly und habe mir im Kino angeschaut:

„City Island“ 100 min comedy
dir. Raymond De Felitta cast: Andy Garcia, Julianna Margulies, Steven Strait, Emily Mortimer, Alan Arkin, Dominik Garcia-Lorido, Ezra Miller

Vince Rizzo (Andy Garcia) lebt mit seiner Frau Joyce (Julianna Margulies) und seinem Sohn Vinnie Jr. (Ezra Miller) in City Island, einem beschaulichen Eckchen der Bronx in New York City. Er arbeitet als Gefängniswärtner, träumt aber davon, Schauspieler zu sein und nimmt heimlich Schauspielstunden. Als er im Gefängnis seinen nie gesehenen, unehelichen Sohn Tony (Steven Strait) entdeckt und mit nach Hause bringt, weiß keiner etwas von diesem Familienzuwachs. Dies führt natürlich zu einigen Missverständnissen. Vince ist aber nicht der Einzige, der Geheimnisse vor den anderen Familienmitgliedern hat…

A- (Wertung von A bis F) „City Island“ ist eine kleine Indie-Perle. Liebenswerte Charaktere, die sich schlagfertig irgendwelche Bosartigkeiten um die Ohren hauen, sorgen hier für zahlreiche Lacher. Es macht einfach Spaß, dieser – auf so ganz eigene Art – charmanten Familie zuzuschauen. Andy Garcia, den ich gefühlte Ewigkeiten nicht mehr auf der großen Leinwand gesehen habe (stimmt natürlich nicht, aber so kommt es mir vor), spielt hier einen Schauspieler, der für einen Scorsese/de Niro Film vorspricht. Das hat schon eine besondere Qualität. Auch gut gefallen haben mir die mir nicht bekannten Schauspieler Julianna Margulies, Steven Strait und Ezra Miller. Alles in allem ein Film, der für eine vergnügliche Zeit sorgt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „The Greatest“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Drama mit einer sicherlich unglaublich wunderbaren Susan Sarandon, mit dem neuen Shootingstar Carey Mulligan und Pierce Brosnan
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Mid-August-Lunch“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: italienscher Film
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 40%

Trailer von Film: „The Good Heart“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Paul Dano und Brian Cox, läuft derzeit schon in einer Special Premiere auf VOD, später dann im Kino
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Eclipse“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama/Thriller mit Aidan Quinn
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Exploding Girl“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Indie-Drama
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 50%

Philadelphia – Film: "New York, I Love You"

Ich war am 22.10.09 in Philly und habe mir im Kino angeschaut:

„New York, I Love You“ (dt. Kinostart: 28.01.10) 112 min drama, romance
dir. Jiang Wen, Mira Nair, Albert Hughes, Shunji Iwai, Brett Ratner, Yvan Attal, Allen Hughes, Shekhar Kapur, Natalie Portman, Fatih Akin, Joshua Marston, Randall Balsmeyer cast: Bradley Cooper, Justin Bartha, Andy Garcia, Hayden Christensen, Rachel Bilson, Natalie Portman, Orlando Bloom, Christina Ricci, Ethan Hawke, Anton Yelchin, James Caan, Olivia Thirlby, Blake Lively, Julie Christie, John Hurt, Shia LaBeouf, Chris Cooper, Robin Wright Penn, Eva Amurri, Cloris Leachman

Bei dem Film „Paris, je t’aime“ aus dem Jahre 2006 wurden achtzehn Kurzgeschichten internationaler Regisseure zu einem Film vereint. Bei dem zweiten Projekt dieser Reihe, „New York, I Love You“, wird eine Sammlung von elf Kurzgeschichten bekannter Regisseure mit hochkarätiger Besetzung gezeigt. Als nächstes ist ein Film über (und in) Rio de Janeiro, Shanghai und Mumbai geplant.

A- (Wertung von A bis F) Der Filmtitel spricht mir schon aus tiefster Seele. Für mich ist dieses Kurzfilm-Projekt über New York also ein persönlicher Film, irgendwie… den ich nur sehr mögen oder halt hassen kann. Erfreulicherweise gefällt mir der Film, weil er nicht nur die offensichtliche Schönheit und Vielseitigkeit der Stadt zeigt, sondern auch etwas, das für mich genauso für die Metropole steht. Es sind diese vielen kurzen Momente und Gespräche mit wildfremden Menschen, die man immer wieder in dieser Stadt hat. Der eine oder andere Regisseur erzählt mit seiner kleinen Geschichte von diesen besonderen Begegnungen. Drei Geschichten haben mir bei „New York, I Love You“ am besten gefallen. Natürlich die, bei denen sich zwei Raucher (die wunderbare Robin Wright Penn und der faszinierende Chris Cooper) vor einem Restaurant in SoHo treffen, Regie führte Yvan Attal. Rührend fand ich die Story der alternden Opernsängerin (Julie Christie), die in ihrem Hotel in der Upper West Side mit dem russischen Pagen (Shia LaBeouf) ins Gespräch kommt. Gerne würde ich Shia LaBeouf öfter in einer solchen ungewöhnlichen Rolle sehen. Diese Kurzgeschichte wurde von dem leider viel zu früh verstorbenen Regisseur Anthony Minghella geschrieben (dem auch der komplette Film gewidmet wurde), Regie hat hier nach seinem Tod Shekhar Kapur übernommen. Schließlich fand ich aber auch die Geschichte des älteren Pärchens aus Brooklyn schön. Hier brillieren Cloris Leachman und Eli Wallach und Regie führte Joshua Marston.

Trailer zu sehen: