San Francisco – Film: „Frozen II“

Ich war am 28.11.19 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Frozen II“ (dt. Filmtitel: „Die Eiskönigin 2“, dt. Kinostart: 20.11.19)  104 min  animation, sequel 

dir. Chris Buck, Jennifer Lee  voices: Idina Menzel, Kristen Bell, Jonathan Groff, Josh Gad, Sterling K. Brown, Evan Rachel Wood, Alfred Molina, Martha Plimpton, Jason Ritter, Jeremy Sisto, Rachel Matthews, Ciarán Hinds 

 

Königin Elsa von Arendelle (Idina Menzel) hört immer wieder eine mysteriöse Stimme, die außer ihr niemand wahrnimmt. Eines Tages folgt sie, zusammen mit ihrer Schwester Anna (Kristen Bell), Kristoff (Jonathan Groff), Rentier Sven und natürlich Olaf (Josh Gad) dem Ruf. Es führt das Gespann in die verwunschenen Wälder und in die Vergangenheit… 

 

B (Wertung von A bis F) „Frozen II“ ist die Fortsetzung des erfolgreichen Films Frozen aus dem Jahr 2013. Regie führen, wie bereits bei dem Originalfilm, die beiden amerikanischen Filmemacher Chris Buck und Jennifer Lee.

Die Fortsetzung ist etwas düsterer als der Originalfilm, wobei ich die Story (und dankenswerterweise auch die Songs) nach Verlassen des Kinos schon wieder vergessen habe. Für die Dauer des Kinobesuchs mochte ich aber das Abenteuer, auch wenn einige Längen zwischendurch spürbar waren. Nicht übrigens für die vielen kleinen Mädchen in ihren glitzernden Prinzessinnen-Kostümen, von denen ich in einer, bis auf den letzten Platz ausverkauften Vorstellung, umgeben war. Die Kinder waren augenscheinlich von allem, was auf der Leinwand geschah, begeistert. Meine Begeisterung galt Olafs Zusammenfassung der gesamten Geschichte, Sven und allen anderen Rentieren und vor allen Dingen der hervorragenden Animation.

„Frozen II“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Animationsfilm, Bester Originalsong („Into the Unknown“)

„Frozen II“ wurde am 22.11.19 in 4,440 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland läuft der Film unter dem Titel „Die Eiskönigin 2“ bereits seit dem 20.11.19 im Kino.

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer: 

Trailer v. Film: „Cats„

Bewertung des Trailers: D-

Kommentar:  Unglaublich, der Trailer ist wirklich so schlecht, wie alle sagen

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0% 


Trailer v. Film: „Spies in Disguise„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Animationsfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht


Trailer v. Film: „Little Women„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Neu-Verfilmung des gleichnamigen Romans und neuer Film von Greta Gerwig mit Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh, Laura Dern, Meryl Streep, etc. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 


Trailer v. Film: „Playmobil: The Movie„

Bewertung des Trailers: C-

Kommentar: Animationsfilm 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Sonic the Hedgehog„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Live-action Film mit Jim Carrey, sieht ganz lustig aus

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Scoob!„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Animationsfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Star Wars: The Rise of Skywalker„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: neunter Part der Saga – gähn

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Soul„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: neuer Pixar-Film – Wow

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Onward„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Tja, irgendwie kann ich damit gar nichts anfangen, aber es ist ein neuer Pixar und die wissen eigentlich was sie tun. Update: Ich mag die Figuren nicht

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 

Denver – Film: „Spider-Man: Into the Spider-Verse“

Ich war am 29.12.18 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Spider-Man: Into the Spider-Verse“ (dt. Filmtitel: „Spider-Man: A New Universe“, dt. Kinostart war der 13.12.18) 117 min  animation, adaptation 

dir. Bob Persichetti, Peter Ramsay, Rodney Rothman  voices: Shameik Moore, Jake Johnson, Hailee Steinfeld, Mahershala Ali, Brian Tyree Henry, Lily Tomlin, Zoe Kravitz, Nicolas Cage, Kathryn Hahn, Liev Schreiber, Luna Lauren Velez

 

Brooklyn, New York. Miles Morales (Shameik Moore) ist ein dunkelhäutiger Teenager. Sein afroamerikanischer Vater (Brian Tyree Henry) arbeitet als Polizist, seine puertorikanische Mutter (Luna Lauren Velez) ist Krankenschwester. Sie schicken ihn jetzt unter der Woche auf ein Internat. Er fühlt sich als Außenseiter auf dieser elitären Privatschule, eigentlich ist er ein Graffiti-Künstler und hängt viel lieber bei seinem coolen Onkel Aaron (Mahershala Ali) ab. Eines Tages wird er von einer Spinne gebissen und realisiert, dass er dadurch seltsame Kräfte entwickelt. Ist Miles neben Peter Parker (Chris Pine) ein weiterer Spider-Man? 

 

B (Wertung von A bis F.) „Spider-Man: Into the Spider-Verse“ ist ein Animationsfilm aus dem Hause Sony. Der Film basiert auf den Marvel Comics. Regie haben die drei Amerikaner Bob Persichetti, Peter Ramsay, Rodney Rothman geführt. Zuvor haben sie sich entweder als Autoren, Illustratoren, Storyboard Artisten, Produzenten, aber auch als Regisseure einen Namen gemacht.  

Es ist schon ein wenig unter Sensation zu verbuchen, wenn ich mir freiwillig einen Superheldenfilm anschaue. Diesen wollte ich mir eigentlich auch nicht angucken, dann zeigen sich Fans des Genres und Filmkritiker plötzlich gleichermassen begeistert, der Film ist für eine Oscar-Nominierung im Gespräch und dann sitze ich halt doch im Kino und schaue eine weitere „Origin Story“.

Da hier verschiedene Spider-Man-Figuren aus unterschiedlichen Comic-Universen zusammengeführt werden und es entsprechend viele Insiderwitze gibt, ist dieser Film in seiner Gesamtheit sicherlich in erster Linie etwas für Fans des Genres.

An den Animationsstil muss man sich zunächst gewöhnen. Ich hatte anfangs das Gefühl, als würde ich einen 3D-Film sehen und hätte vergessen, die entsprechende Brille aufzusetzen. Als ich mich dann mit der Animation angefreundet habe, muss ich zugeben, dass sie visuell recht innovativ ist. Die Story ist originell, die Hauptfigur Miles Morales ist klasse, am besten haben mir alle Szenen mit ihm und dem Amazing Spider-Man gefallen. Insgesamt ist der Film ideen- und actionreich und cool, aber leider zu lang. Die letzten, vielleicht 25 Minuten habe ich nur als quietschbunten, anstrengenden Bilderbrei in Erinnerung, der wahrscheinlich nur für Zuschauer mit starker Sehschwäche geeignet ist. Ohne diese Sequenz hätte ich den Film wahrscheinlich noch besser bewertet. 

Dieser Film ist den im Jahr 2018 verstorbenen Schöpfern von Spider-Man Stan Lee und Steve Ditko gewidmet. Stan Lee ist als animierte Figur auch kurz im Film zu sehen. 

„Spider-Man: Into the Spider-Verse“ ist für eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Animationsfilm und Bestes adaptiertes Drehbuch im Gespräch. Update: „Spider-Man: Into the Spider-Verse“ hat eine Oscar-Nominierung (Bester Animationsfilm) erhalten. Update: „Spider-Man: Into the Spider-Verse“ hat einen Oscar (Bester Animationsfilm) gewonnen. 

„Spider-Man: Into the Spider-Verse“ ist am 14.12.18 in 3,813 Kinos in den U.S.A. gestartet. Der Film läuft unter dem Filmtitel „Spider-Man: A New Universe“ seit dem 13.12.18 auch in den deutschen Kinos. 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Secret Life of Pets 2„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Animationsfilm und Fortsetzung, den Originalfilm habe ich bis heute nicht gesehen

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „How to Train Your Dragon: The Hidden World„

Bewertung des Trailers: C

Kommentar: Animationsfilm und Fortsetzung, ich mag aber keine Drachen und habe den ersten Teil und den zweiten Teil bis heute nicht gesehen

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht


Trailer v. Film: „Shazam!„

Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)

Kommentar: Superhelden-Kram

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: nö


Trailer v. Film: „The Kid Who Would Be King„

Bewertung des Trailers: C

Kommentar: Fantasy-Film

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Overcomer„

Bewertung des Trailers: B- 

Kommentar: religiöser Film

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0% 

San Francisco – Film: „Ralph Breaks the Internet“

Ich war am 21.11.18 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Ralph Breaks the Internet“ (dt. Filmtitel: „Chaos im Netz“, dt. Kinostart: 24.01.19)    112 min   animation, sequel 

dir. Rich Moore, Phil Johnston  voices: John C. Reilly, Sarah Silverman, Jack McBrayer, Jane Lynch, Gal Gadot, Taraji P. Henson, Alfred Molina, Ed O´Neill

 

Nachdem das Lenkrad an dem Automatenspiel „Sugar Rush“ kaputt gegangen ist, hat die  Figur Vanellope (Sarah Silverman) keine Daseinsberechtigung mehr. Damit „Sugar Rush“ in der Spielhalle nicht endgültig abgestellt wird, muss dringend das Ersatzteil her und das soll nun ausgerechnet in diesem „Internet“ zu finden sein. Vanellope begibt sich mit ihrem besten Freund Wreck-It-Ralph (John C. Reilly) auf eine abenteuerliche Reise ins Internet…

 

B (Wertung von A bis F) „Ralph Breaks the Internet“ ist der neueste Disney-Film und eine Fortsetzung zu Wreck-It Ralph. Es ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Rich Moore (Zootopia), er hat bereits bei dem Originalfilm Regie geführt. Hier arbeitet er im Team mit Phil Johnston, der mit diesem Film sein Regiedebüt gibt. Die Ereignisse dieses Films finden sechs Jahren nach denen aus dem Originalfilm statt. 

Die Fortsetzung zu „Wreck-It Ralph“ ist ein Film über Freundschaft und zeigt dabei auf charmante Weise, wie schwer es ist, sich im Internet zurecht zu finden, wenn man keine Ahnung hat. Der Film erklärt wie Suchmaschinen, eBay, Algorithmen, etc. funktionieren, wie Trends entstehen und zeigt aber auch die negative Seiten und welche Gefahren das Internet bergen kann.

Erstklassig ist für mich der Film wenn Vanellope im weltweiten Netz irgendwann in der (für den Film hauseigenen) Disney-Welt landet und dort auf einige bekannte Figuren stösst und schließlich mit der ganzen Prinzessinnen-Sippe zusammentrifft. In dieser Welt hätte ich mich gerne noch viel  länger aufgehalten und gesehen wie man mit der Selbstkritik weiter umgeht. Das bietet so viel Möglichkeiten. 

Der Film ist visuell manchmal etwas überfordernd und zu definitiv zu lang, die Animationen sind  – wie von Disney zu erwarten – klasse. 

Zu der 3D-Fassung kann ich mich nicht äußern, ich habe ihn in der XD-Fassung gesehen. 

„Ralph Breaks the Internet“ ist für eine Oscar-Nominierung für die Kategorie Bester Animationsfilm  und Bester Originalsong („A Place Called Slaughter Race“) im Gespräch. Update: Der Film wurde für einen Oscar in der Kategorie Bester Animationsfilm nominiert.

„Ralph Breaks the Internet“ ist am 21.11.18 in 4,017 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland startet der Film unter dem Filmtitel „Chaos im Netz“ am 24.01.19 in den Kinos. 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „How to Train Your Dragon: The Hidden World„

Bewertung des Trailers: C

Kommentar: Animationsfilm und Fortsetzung, ich mag aber keine Drachen und habe den ersten Teil und den zweiten Teil bis heute nicht gesehen

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: also, eher nicht


Trailer v. Film: „Spider-Man: Into the Spider-Verse„

Bewertung des Trailers: D+

Kommentar: Marvel-Animationsfilm. Hier habe ich meine Meinung inzwischen geändert, ich werde mir den Film wohl anschauen

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Secret Life of Pets 2„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Animationsfilm und Fortsetzung

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Spies in Disguise„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Animationsfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht


Trailer v. Film: „UglyDolls„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Animationsfilm und Musical

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Toy Story 4„

Bewertung des Teasers: B

Kommentar: PIXAR-Animationsfilm und Fortsetzung

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Lego Movie 2“

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Fortsetzung zu The Lego Movie

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Toy Story 4„

Bewertung des 2. Teasers: A-

Kommentar: zwei Teaser vor einem Film ist ungewöhnlich, der zweite mit Ducky und Bunny ist klasse

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Dumbo„

Bewertung des Teasers: B- 

Kommentar: Tim Burtons live-action-Verfilmung von „Dumbo“, na darauf hat die Welt ja gewartet…

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

NYC – Film: „Smallfoot“

Ich war am 03.10.18 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Smallfoot“ (dt. Filmtitel: „Smallfoot – Ein Eisigartiges Abenteuer“, dt. Kinostart: 11.10.18) 96 min animation, adaptation 

dir. Karey Kirkpatrick  voices: Channing Tatum, James Corden, Zendaya, Common, LeBron James, Danny DeVito, Gina Rodriguez

 

Der Yeti Migo wird durch Zufall Zeuge eines Flugzeugabsturzes, der Pilot kann sich retten und so begegnet Migo zum ersten Mal einem Smallfoot, also einem Menschen. Als er dieses Riesenereignis ganz aufgeregt der Yeti-Dorfgemeinschaft mitteilt, wird er verspottet, schließlich existieren nach ihren Regeln und Gesetzen solche Smallfoots gar nicht. Migo bleibt nicht anderes übrig, als irgendwie zu beweisen, dass es tatsächlich Menschen gibt…

 

B+ (Wertung von A bis F) „Smallfoot“ basiert auf Sergio Pablos Kinderbuch „Yeti Tracks“. Es ist der neue Film des amerikanischen Drehbuchautors („James and the Giant Peach“, „Chicken Run“) und Filmemachers Karey Kirkpatrick („Imagine That“). Dieser Animationsfilm stammt aus dem Hause Warner Bros. Animation (The Lego Movie).

„Smallfoot“ ist ein irrsinnig lustiges, aber auch hintergründiges Animationsabenteuer für Kinder und Erwachsene. Hier haben wir eine leicht verdrehte Welt, der Mensch ist der Fremde und wird von den Yetis gefürchtet. Daraus ergibt sich eine Film voller Situationskomik. Als es zu der ersten Begegnung zwischen dem Yeti Migo und dem Kleinfuss Percy kommt, und sie in einer, für den jeweils anderen völlig unverständlichen Sprache miteinander kommunizieren, wäre ich beinahe vor Lachen aus dem Kinosessel gefallen. Es gibt noch einige solcher wirklich witzigen Szenen, das ganze Gesinge hätte ich nicht wirklich gebraucht, auch wenn mir der Rap Song „Let it Lie“ von Common sogar gefallen hat. „Smallfoot“ erzählt eine Geschichte über Vorurteile und Ausgrenzung und – damit hat er mich dann gänzlich überzeugt – fordert unterschwellig dazu auf, sein steinzeitliches Weltbild, an die heutigen Begebenheiten anzupassen. 

„Smallfoot“ ist im Gespräch für eine Oscar-Nominierung als Bester Animationsfilm. 

„Smallfoot“ ist am 28.09.18 landesweit in 4,131 amerikanischen Kinos landesweit gestartet. In habe den Film in der 2D-Fassung gesehen, kann entsprechend nicht auf die 3D-Animation eingehen. In Deutschland startet der Film heute (11.10.18) in den Kinos. 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Lego Movie 2“

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Fortsetzung zu The Lego Movie

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Ralph Breaks the Internet: Wreck-It Ralph 2„

Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer) 

Kommentar: Disney-Fortsetzung zu Wreck-It Ralph

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich denke schon 


Trailer v. Film: „Shazam!„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Superhelden-Kram

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: nö


Trailer v. Film: „Goosebumps 2: Haunted Halloween„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Fortsetzung

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0 %


Trailer v. Film: „Wonder Park„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Animationsfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „How to Train Your Dragon: The Hidden World„

Bewertung des Trailers: C

Kommentar: Animationsfilm und Fortsetzung, ich mag aber keine Drachen und habe den ersten und den zweiten Teil bis heute nicht gesehen

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: also, eher nicht


Werbung von „Smallfoot“ am Times Square

L. A. – Film: „Incredibles 2“

Ich war am 04.07.18 in Los Angeles und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Incredibles 2“ (dt. Filmtitel: „Die Unglaublichen 2“, dt. Kinostart: 27.09.18)   118 min   animation, sequel 

dir. Brad Bird  voices: Craig T. Nelson, Holly Hunter, Sarah Vowell, Huck Milner, Samuel L. Jackson, Catherine Keener, Bob Odenkirk, Eli Fucile, Isabella Rossellini, Bill Wise, Brad Bird

 

Superhelden sind immer noch per Gesetz illegal. Die Superhelden-Ehepaar Parr macht sich langsam Sorgen um ihre Zukunft. Dann bekommen sie ein Angebot von dem Chef eines Telekommunikationsunternehmen, Winston Deavor (Bob Odenkirk), das sie nicht ausschlagen können. Genauer gesagt bekommt Mrs. Parr a.k.a. Elastigirl (Holly Hunter) das Jobangebot, was bedeutet, dass Mr. Incredible (Craig T. Nelson) sich um die Kinder Violet (Sarah Vowell), Dash (Huck Milner) und Jack-Jack (Eli Fucile) kümmern muss…

 

B (Wertung von A bis F) „Incredibles 2“ ist der zwanzigste PIXAR-Film und die Fortsetzung zu „The Incredibles“ aus dem Jahr 2004. Es ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Brad Bird („The Iron Giant“, „Ratatouille“, „Mission Impossible – Ghost Protocol“). Er  hat bereits bei dem Originalfilm Regie geführt. Erneut spricht er auch die Figur der Modedesignerin Edna Mode. 

Die Ereignisse des zweiten Teils schließen direkt an denen des ersten Teils an. Daher empfiehlt sich, bevor man die Fortsetzung sieht, den mit zwei Oscars ausgezeichneten Originalfilm aus dem Jahr 2004 noch einmal bzw. zuerst zu schauen. Ich hatte „The Incredibles“ damals im Kino gesehen, aber mir nie wieder angeschaut. Da ich selbstverständlich sämtliche PIXAR-Filme auf DVD habe, nahm ich mir kürzlich die Zeit, meine Erinnerung aufzufrischen. Damals fand ich „The Incredibles“ außergewöhnlich gut, aus heutiger Sicht gebe ich „The Incredibles“ ein „B“. Mich ermüdete dieser Superhelden-Actionkram, aber ich mochte die Szenen, die sich auf das Familienleben konzentrieren. Besonders den 10-jährigen Sohn Dash habe ich in mein Herz geschlossen. Bei der Szene als die verschrobene Designerin Edna Mode Superhelden-Mama Helen die neuen Kostüme vorführt habe ich mich beinahe kaputt gelacht.  

Die Fortsetzung fand ich erwartbar ähnlich, ich war immer froh, als die ganzen Actionszenen vorbei waren (wobei die durchaus eindrucksvoll inszeniert sind und mir besser gefielen als vergleichbare Szenen in Marvel-Filmen). Auch hier hinterliess das Zwischenmenschliche und die Dynamik innerhalb der Familie den meisten Eindruck. Nach wie vor finde ich zehnjährige Dash am originellsten, aber Jack-Jack läuft ihm beinahe den Rang ab. Am allerliebsten mag ich die Sequenz, in der die Designerin Edna Mode anfänglich Jack-Jack leicht angewidert gegenübertritt und dann später realisiert, dass sie vielleicht doch etwas mit diesem Baby anzufangen weiss. Auch mochte ich die Computer-gezeichnete 1960er Jahre James-Bond-Ausstattung und Michael Giacchinos Score, den man auch diesem Jahrzehnt zuschreiben kann. Im Ganzen hat der Film Längen, ist aber sehenswert. 

„Incredibles 2“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Animationsfilm. Update: Der Film wurde für den Oscar in der Kategorie Bester Animationsfilm nominiert.

„Incredibles 2“ ist am 15.06.18 in 4,410 amerikanischen Kinos gestartet. Zu sehen ist die 2D, 3D und die IMAX-Fassung. Ich habe den Film in 2D gesehen. Jetzt – vier Wochen nach Kinostart – ist es bereits der erfolgreichste Animatiosfilm In den U.S.A. Für Deutschland wird der Film unter dem Filmtitel „Die Unglaublichen 2“ am 27.09.18 starten. 

Trailer zu sehen: 

 

 

„Bao“  8 min animation

dir. Domee Shi

Eine ältere chinesische Mutter fühlt sich einsam. Ihr Mann geht immer früh zu Arbeit und dann bleibt sie allein zurück. Als eines ihrer selbstgemachten Dumplings plötzlich lebendig wird,  bekommt sie eine neue Gelegenheit, Mutter zu sein. Nur auch das Teigtaschen-Baby bleibt nicht für immer klein und niedlich… 

A- (Wertung von A bis F) „Bao“ ist das Regiedebüt der chinesisch-kanadische Storyboard-Artistin Domee Shi. Es ist der erste PIXAR-Film überhaupt, bei dem eine Frau allein Regie geführt hat. 

In kurzen Worten: „Bao“ ist putzig und bezaubernd, hat viel Herz und am Ende sind bei mir sogar die Tränen geflossen. 

„Bao“ feierte seine Premiere auf dem Tribeca Film Festival 2018. Der Kurzfilm wurde im Jahr 2018 vor dem PIXAR-Film „Incredibles 2“ gezeigt. Selbstverständlich ist dieser Film für eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester animierter Kurzfilm im Gespräch. 

Kleiner Ausschnitt von „Bao“: 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Bumblebee„

Bewertung des Trailers: B 

Kommentar: Sci-Fi-Film. Prequel zu „Transformers“. Travis Knight ist der Regisseur, vielleicht gebe ich dem Film eine Chance, sein Kubo and the Two Strings hat mir schon sehr gut gefallen. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Smallfoot„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Animationsfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Ralph Breaks the Internet: Wreck-It Ralph 2„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Disney-Fortsetzung zu Wreck-It Ralph

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich denke schon 

Berlin (ale) – Film: „Isle of Dogs“

Ich war am 16.02.18 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Isle of Dogs“ (dt. Filmtitel: „Ataris Reise“, dt. Kinostart: 10.05.18)  101 min  animation
dir. Wes Anderson voices: Bryan Cranston, Edward Norton, Bill Murray, Jeff Goldblum, Ken Watanabe, Koyu Rankin, Greta Gerwig, Frances McDormand, Courtney B. Vance, Harvey Keitel, Liev, Schreiber, Bob Balaban, Scarlett Johannson, Tilda Swinton, F. Murray Abraham, Kunichi Nomura, Yoko Ono

 

Japan in der nahen Zukunft. Kobayashi (Kunichi Nomura) ist Bürgermeister der Großstadt Megasaki City. Er mag keine Hunde und verbreitet bei seinem Volk die Angst, dass sich durch die Hunde eine Seuche verbreiten kann. Damit sich diese nicht auf den Menschen überträgt, hat der Bürgermeister kurzerhand veranlasst, alle Hunde auf eine Mülldeponie, nach Trash Island, zu verbannen und dort ihrem Schicksal zu überlassen. Um ein Zeichen zu setzen, wird der Wachhund seines 12-jährigen Mündels Atari (Koyu Rankin), „Spots“ (Liev Schreiber), gleich als Erstes auf die Müllinsel deportiert. Sechs Monate später landet Atari auf der Isle of Dogs. Er trifft dort auf die mittlerweile verwahrlosten ehemaligen Haushunde Boss (Bill Murray), Duke (Jeff Goldblum), King (Bob Balaban) und Rex (Edward Norton) und dem Streuner Chief (Bryan Cranston). Letztendlich helfen alle dem Jungen dabei, seinen geliebten Hund zu finden….

 

A- (Wertung von A bis F) „Isle of Dogs“ ist nach Fantastic Mr. Fox der zweite Stop-Motion-Film des amerikanischen Autors und Filmemachers Wes Anderson („The Royal Tenenbaums“, The Darjeeling Limited, The Grand Budapest Hotel). Es ist der erste Film in Spielfilmlänge, für den er die Story und das Drehbuch allein geschrieben hat.

„Isle of Dogs“ ist ein, mit sehr viel Liebe zum Detail ausgearbeiteter Stop-Motion Film. Wes Anderson schafft es zunehmend mit seinen Filmen eine völlig eigene, so skurrile Welt zu kreieren und gibt dem Zuschauer damit die Option, an diese Welt teilhaben zu dürfen. Mit diesem Film führt er einen zusätzlich auch in die politische Gegenwart. „Isle of Dogs“ ist ein Film über Ausgrenzung. Die Ausgegrenzten sind in diesem Fall Hunde.

Ich bin selbst ein großer Hundeliebhaber, aber ich glaube, auch wenn man das nicht ist, fühlt man mit diesen, doch so menschentreuen Geschöpfen. Wes Anderson hat hier, besonders mit den eigentlich verwöhnten Haushunden Boss, King, Duke und Rex und dem Streuner Chief ein paar kauzig-liebenswerte Vierbeiner zum Leben erweckt. Schnell begreift man die Sozialstruktur ihres Rudels und begleitet sie bei ihrem Abenteuer in dieser hoffnungslosen Welt. Auch wenn ich natürlich das eine oder andere Tränchen vergossen habe, ist mir der Film überwiegend humorig in Erinnerung geblieben. Am Besten hat mir der Film gefallen, wenn er tatsächlich bei den Hunden ist. Zwei andere Szenen (in der die Zubereitung eines Sushi-Menüs gezeigt wird und eine weitere im Krankenhaus bzw. Operationssaal) sind mir aber auch als besonders originell in Erinnerung geblieben.

Ansonsten ist der Film voller Rückblenden und Zeitsprünge, ist ideen- und detailreich, das man bei der ersten Sichtung des Films kaum alles aufnehmen kann. Ich werde mir den Film daher ganz sicher noch ein zweites Mal anschauen.

Der Film könnte in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2018 landen. Update: „Isle of Dogs“ ist einer meiner Top Ten-Filme des Jahres 2018. 

Ich könnte mir vorstellen, dass „Isle of Dogs“ bei den nächsten Oscars (2019) eine Rolle spielt. Update: „Isle of Dogs“ hat 2 Oscar-Nominierungen (Beste Filmmusik und Bester Animationsfilm) erhalten. 

„Isle of Dogs“ feierte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2018. Es war der Eröffnungsfilm des 68. Berlin International Film Festivals und damit der erste Animationsfilm, der die Berliner Filmfestspiele eröffnete. Der Film lief im Wettbewerb. Der Film startet am 23.03.18 in den amerikanischen Kinos. Ich habe den Film auf der Berlinale gesehen. Gezeigt wurde die japanisch/englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Das Japanische wurde nicht übersetzt bzw. untertitelt.

Trailer zu sehen:

 

 

Chicago – Film: „Moana – 3D“

Ich war am 24.11.16 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Moana – 3D“ (dt. Filmtitel: „Vaiana – Das Paradies hat einen Haken“, dt. Kinostart: 22.12.16) 113 min animation, musical
dir. Ron Clements, John Musker voices: Auli´i Cravalho, Dwayne Johnson, Rachel House, Temuera Morrison, Jermaine Clement, Nicole Scherzinger

 

 

Die 16-jährige Moana (Auli´i Cravalho) hatte von kleinauf eine besondere Beziehung zum mächtigen Ozean und zu den Meeresbewohnern. Sie lebt auf einer kleinen Insel in Polynesien. Moanas Vater (Temuera Morrison) ist der Stammeshäuptling. Auf der Insel konnten sich die Bewohner immer selbst versorgen, aber eines Tages sind alle Kokosnüsse plötzlich schimmlig und die Fischer kommen auch mit leeren Netzen nach Hause. Die Häuptlingstochter begibt sich mutig allein auf die Reise und sucht zunächst einmal den Halbgott Maui (Dwayne Johnson) auf – er könnte ihr dabei helfen, ihr Volk zu retten…

 

 

B+ (Wertung von A bis F) „Moana“ ist der 56. abendfüllende Disney-Animationsfilm und nach Zootopia bereits der zweite und ebenfalls sehr erfolgreiche Disney-Cartoon in diesem Jahr. Bei diesem Film führen die beiden amerikanischen Regisseure Ron Clements und John Musker bereits das siebente Mal gemeinsam Regie (u.a. „The Little Mermaid“, Aladdin“).

Wenn man mal für zwei Stunden komplett abschalten will, alles um sich herum vergessen möchte, ist dies der perfekte Film. Am Anfang war mir das ganze Gesinge noch etwas zu viel und vielleicht ist er am Ende auch etwas zu lang, aber im Ganzen ist „Moana“ ein witziger, farbenfroher, grandios animierter Abenteuerfilm. Es gibt sogar eine Hommage an den wunderbaren Film Mad Max: Fury Road.

Disney hat sich mit diesem Film viel Mühe gegeben, die beiden Filmemacher haben intensiv recherchiert, sind oft nach Polynesien gereist und hatten Berater dabei, damit der polynesischen Kulturraum am Ende im Film authentisch dargestellt wird. Für die Hauptsprech- und Gesangsrolle haben sie ein völlig unbekanntes, damals noch 14-jähriges Mädchen hawaiianischen Ursprungs besetzt und auch sonst haben sie sich bemüht, den Film mit Schauspielern/Synchronsprechern aus diesem Kulturkreis zu besetzen. Dwayne Johnson, der sicherlich prominenteste Sprecher in der Besetzungsliste fügt sich hier auch wunderbar ein, seine Mutter stammt aus Samoa. Bisher konnte ich mit dem Sexiest Man Alive 2016 (Bitte???) gar nichts anfangen, aber er scheint ein guter Entertainer zu sein, kann sogar tanzen und singen. Sein Song „You´re Welcome“ hat mir im Film tatsächlich am Besten gefallen.

Natürlich ist „Moana“ auch ein Disney-Prinzessinnen-Film, auch wenn er dieses Klischee auf die Schippe nimmt. In diesem Film gibt es mal keinen richtigen Bösewicht, besonders gut hat mir gefallen, dass die 16-jährige Prinzessin (Häuptlingstochter) mal nicht spindeldürr ist und sich auch nicht verlieben muss, um glücklich zu sein. Originell fand ich die Idee mit Mauis Tätowierungen.

Meine Lieblingsfigur ist (natürlich) Heihei, der drollige, geistig zurückgebliebene Hahn.
Die 3D-Fassung ist wie bei vielen Animationsfilmen lohnenswert, bei diesem möchte ich sie dringend empfehlen.

Aus rechtlichen Gründen musste der Film und die Prinzessin Moana in Deutschland, und einigen anderen europäischen Ländern, in Vaiana umbenannt werden.

 
„Moana“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Animationsfilm und einige Songs in der Kategorie Bester Song. Update: „Moana“ wurde für insgesamt 2 Oscars nominiert, in den Kategorien: Bester Animationsfilm und Bester Filmsong („How Far I´ll Go“)

„Moana“ ist am 23.11.16 landesweit in den amerikanischen Kinos gestartet. Unter dem Filmtitel „Vaiana – Das Paradies hat einen Haken“ kommt der Film am nächsten Donnerstag in die deutschen Kinos.

 
Trailer zu sehen:

 

 

Vor „Moana“ wurde folgender Kurzfilm gezeigt.

„Inner Workings“ (dt. Titel: „Herz oder Kopf: Inner Workings“) 6 min animation
dir. Leo Matsuda
Der Büroangestellte Paul muss immer wieder gegen sein inneres Ich ankämpfen.
A (Bewertung von A bis F) Paul ist hinreissend und so ist es auch der Film. Dieser Film ist bereits auf der Shortlist gelandet, der Liste der 10 Kurzfilme, die von AMPAS für den Oscar nominert werden können.

 

vorgeschaltete Trailer:

 

Trailer v. Film: „Hidden Figures„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic über afroamerikanische Frauen, die für die NASA gearbeitet haben. Bei Octavia Spencer bin ich generell draußen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 7 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ja muss ich wohl gucken

Trailer v. Film: „Smurfs: The Lost Village„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Schlumpf-Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Space Between Us„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Sci-Fi-Teenager-Romanze
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 
Trailer v. Film: „Rock Dog„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: chinesisch-amerikanischer Animationsfilm. Die Chinesen sind auf großer Einkaufstour in Hollywood und dadurch kommen dann immer mehr chinesisch-amerikanische Produktionen ins Kino
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Born in China„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Disney´s Nature Tier-Doku, chinesisch-amerikanische Produktion
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Sing„ (Trailer in 3D)
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Musical-Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Lego Batman Movie„ (Trailer in 3D)
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: The Lego Movie wollte ich mir seinerzeit auch nicht angucken und dann war der klasse

Trailer v. Film: „Beauty and the Beast„ (Trailer in 3D)
Bewertung des Trailers: B+ (erster Trailer)
Kommentar: Bill Condons neues Musical mit Emma Watson, Dan Stevens, Emma Thompson, Ewan McGregor, Ian McKellen, Kevin Kline, Stanley Tucci, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken..

Trailer v. Film: „Cars 3„ (Teaser in 3D gezeigt)
Bewertung des Teasers: B
Kommentar: Pixars 3. Teil von „Cars“
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%
das waren übrigens unfassbare 9 Trailer/Teaser.

 

 

NYC – Film: „Kubo and the Two Strings“

Ich war am 19.08.16 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Kubo and the Two Strings“ (dt. Filmtitel: „Kubo – Der tapfere Samurai“, dt. Kinostart: 27.10.16) 102 min animation
dir. Travis Knight cast: Art Parkinson, Charlize Theron, Ralph Fiennes, Rooney Mara, Matthew McConaughey, George Takei

 

 

Die Geschichte spielt im Japan vor unserer Zeit. Der kleine Kubo (Art Parkinson) lebt mit seiner Mutter in einer Höhle am Meer. Tagsüber geht er ins Dorf und unterhält die Bevölkerung mit seinen fantasievollen Geschichten. Seine Mutter (Charlize Theron) hat ihm immer eingetrichtert, dass er vor Anbruch der Dunkelheit zurück sein soll. Eines Tages bleibt er zu lange draußen und begegnet prompt zwei Geistern. Bei den beiden Geistern handelt es sich um seine beiden Tanten (Rooney Mara), vor denen hat ihn seine Mutter immer eindringlich gewarnt. Für Kubo beginnt ein gefährliches Abenteuer…

 
A- (Wertung von A bis F) Nach Coraline, ParaNorman und The Boxtrolls ist „Kubo and the Two Strings“ erst der vierte Film des Stop-Motion-Animationsstudios LAIKA. Es ist der erste Spielfilm bei dem der Vorstand und Präsident von LAIKA, Travis Knight, Regie führt. Travis Knight ist der Sohn von Phil Knight, Gründer des Sportartikel-Herstellers Nike.

Ich musste selbst noch mal nachschauen, aber den ersten Trailer von „Kubo“ habe ich vor dem Kinofilm Zootopia gesehen. Ich mochte die Figuren nicht und wollte mir den Film auch gar nicht anschauen. Jetzt – ein halbes Jahr später – bin ich ziemlich begeistert von dem Streifen. Zweifelsfrei ist es der technisch perfekteste der vier LAIKA-Filme und er erzählt eine originelle und originale Geschichte.

Die Animation in „Kubo and the Two Strings“ ist eine Kombination aus Stop-Motion-Technik und CGI. Am Anfang standen aber immer die handgefertigten Puppen und die, mit viel Liebe zum Detail gebauten Sets. Immer wenn das im Film durchscheint, sind mir vor Rührung die Tränen gekommen. Wer gibt sich den heute, mit all den technischen Möglichkeiten, noch so viel Mühe?

 
Erzählt wird die Story des einäugigen, japanischen Jungen Kubo, einem Geschichtenerzähler. Seitdem sein Vater verstorben ist, kümmert er sich rührend um seine kranke Mutter. Eines Tages beschwört er zwei Geister aus seiner Vergangenheit und muss aus dem Dorf flüchten. Er wird Götter und Monster bekämpfen und bekommt dabei Hilfe von zwei Gefährten, Monkey und Beetle.

„Kubo and the Two Strings“ ist ein ideenreiches Abenteuer, das einen in eine ganz andere Welt führt. Vielleicht sind es ein paar Feinheiten, die man an der Story noch hätte verbessern können, ansonsten habe ich an dem Film wenig auszusetzen. Kubo ist natürlich der Held, meine Lieblingsfigur ist jedoch Monkey. Mich störte, dass Beetle von Matthew McConaughey gesprochen wird. Mir ist die Stimme und Sprache des texanischen Schauspielers so vertraut, dass ich diese überall heraushöre und mich das hier aus dem Film brachte. Mit Hollywoodstars kann man natürlich prima Werbung machen, ich könnte aber oftmals gut darauf verzichten, dass bekannte Schauspieler die Sprechrollen in den Animationsfilmen übernehmen. „Kubo and the Two Strings“ ist ein Film mit japanischen Figuren, der ausschließlich in Japan spielt und wird in den U.S. A. zu Recht dafür kritisiert, dass er vorwiegend von weißen Schauspielern synchronisiert wird.

 
Nach wie vor bin ich PIXAR-Fan, aber LAIKA macht auch einzigartige Filme und darüberhinaus plant dieses Animationsstudio keine Fortsetzungen zu ihren Filmen, daher schlägt mein Herz mittlerweile mehr für LAIKA.

Aus Zeitgründen habe ich „Kubo and the Two Strings“ in der 2D-Fassung gesehen, werde ihn mir aber noch mal in der ganz sicher lohnenswerten 3D-Version anschauen.

Den Film habe ich in einem Kinocenter in New York gesehen. Es ist offiziell der erste Film für den ich 16 USD für eine Kinokarte gezahlt habe. In Manhattan gibt es kaum Vergünstigungen für Vormittagsvorstellungen, o.ä. Es ist unglaublich, wie sich die Ticketpreise in den letzten Jahren entwickelt haben.

„Kubo and the Two Strings“ ist festgesetzt in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2016. 

 
„Kubo and the Two Strings“ ist im Gespräch für eine Oscar-Nominierung als bester Animationsfilm. Update: „Kubo and the Two Strings“ wurde für insgesamt 2 Oscars nominiert, in den Kategorien: Bester Animationsfilm und Beste visuelle Effekte

Trailer zu sehen:

 

 

 

 

Das Making-of:

 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „A Monster Calls„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Romanverfilmung mit Sigourney Weaver und Felicity Jones. Liam Neeson verleiht dem Monster seine wunderbare Stimme
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

Trailer v. Film: „Sing„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Musical-Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: interessiert mich nicht

Trailer v. Film: „Trolls„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: bunter Musical-Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „The Eagle Huntress„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Dokumentation
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Storks“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Monster Trucks„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Fantasy-Kinderfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Queen of Katwe
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Biopic mit David Oyelowo und Lupita Nyong´o
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

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NYC – Film: „Finding Dory – 3D“

Ich war am 17.06.16 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Finding Dory – 3D“ (dt. Filmtitel: „Findet Dorie“, dt. Kinostart: 29.09.16) 103 min animation, sequel
dir. Andrew Stanton voices: Ellen DeGeneres, Albert Brooks, Hayden Rolence, Ed O´Neill, Kaitlin Olson, Ty Burrell, Diane Keaton, Eugene Levy, Idris Elba, Dominic West, Bill Hader, Willem Dafoe, Allison Janney, Sigourney Weaver

 
Die Paletten-Doktorfisch-Dame Dory (Ellen DeGeneres) lebt mittlerweile mit ihrem Clownfisch-Kumpel Marlin (Albert Brooks) und seinem Sohn Nemo (Hayden Rolence) zusammen. Sie leidet unter Amnesie. Als Kind hat sie irgendwann ihre Eltern verloren. Sie erinnert sich sporadisch an einzelne Episoden ihrer schönen Kindheit. Schließlich begibt sich die vergessliche Dory auf die Suche nach ihren Eltern und gerät dabei schon bald in Gefahr…

 
B+ (Wertung von A bis F) „Finding Dory“ ist die Fortsetzung, bzw. das Spin-off zu Pixars Film „Finding Nemo“ aus dem Jahr 2003. Die Ereignisse in „Finding Dory“ finden jedoch bereits ein Jahr später statt. Es ist der neue Film von Andrew Stanton („A Bug´s Life“, „Finding Nemo“, Wall-E).

Grundsätzlich bin ich kein Fan von Fortsetzungen. Bei Animationsfilmen verhält es sich ganz unterschiedlich. Kung Fu Panda mochte ich nicht, Kung Fu Panda 2 gefiel mir da schon wesentlich besser. Despicable Me und Despicable Me 2  fand ich beide super, den Spin-off Minions hätte man sich aber sparen können. Da mein Herz an so vielen Pixar-Filmen hängt, bricht es fast, wenn mir wieder mal zu Ohren kommt, dass ein Pixar-Klassiker (wie aktuell „The Incredibles“) ein Sequel bekommt. Dabei sind die Pixar-Fortsetzungen nicht grundsätzlich Ramsch. Toy Story 3 ist beispielsweise – in meinen Augen – ein Meisterwerk und damit besser als der Originalfilm, hingegen war die Fortsetzungen zu Monsters, Inc.: Monsters University nicht nötig. Ein sowieso nicht guter Film wie „Cars“ braucht logischerweise keinen weiteren Film.

Auch wenn ich „Finding Nemo“ ewig nicht gesehen habe, ist es für mich rückblickend einer der besseren Pixar-Filme. Nach einer Fortsetzung habe ich mich auch hier nicht gesehnt, „Finding Dory“ zählt aber zu den gelungeneren Fortsetzungen. Während Dory in „Finding Nemo“ nur ein liebenswerter Nebencharakter war, wird nun hier ihre Geschichte erzählt. Sie ist auf der Suche nach ihren Eltern und landet schon bald in so einem Meeres-Institut mit Publikumsverkehr (inklusive „Streichel-Wasserbecken“ für Kinder). Dorys Kumpel Marlin (und die Zuschauer) machen sich große Sorgen um sie und damit sind bald alle in ein aufregendes Abenteuer involviert.

Dorys Geschichte ist spannend und sehr witzig. In Rückblenden ist Klein-Dory zu sehen – wie drollig ist die denn? Außerdem wurden einige neue Charaktere eingeführt, beispielsweise der siebenarmige Oktopus Hank (von Ed O´Neill gesprochen), die beiden Seelöwen Fluke und Rudder (von Idris Elba und Dominic West gesprochen) und der von den beiden gemobbte, leicht autistische Seelöwe Gerald. Ins Herz geschlossen habe ich aber auch den Vogel Becky (spricht nicht, ist aber äußerst putzig). Das Anderssein ist bei diesem Pixar-Film durchaus ein Thema. Etwas irritierend fand ich, wie Dorys Mitmenschenmeeresbewohner mit ihrem Handicap umgehen. Im besten Fall ignorieren sie die vergessliche Dory, oftmals zeigen sie sich aber auch von ihr genervt.

Zwischendurch hat „Finding Dory“ ein paar kleinere Längen, gegen Ende kommt dann aber noch die „What a Wonderful World“-Sequenz und die hat mir am Besten gefallen.

Die Animationen sind – wie man es von PIXAR gewohnt ist – klasse und die 3D-Fassung kann ich auch empfehlen. PIXAR kann 3D, daran gibt es keinen Zweifel.

Zu erwähnen bleibt, dass man den Abspann abwarten sollte, im Anschluss an den Abspann gibt es noch eine kleine Szene zu sehen.

 
„Finding Dory“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: bester Animationsfilm und beste Filmmusik (Thomas Newman). Sias Interpretation von Nat King Coles „Unforgettable“ kann nicht für den Oscar nominiert werden, da es kein Originalsong ist.

 

 

Trailer zu sehen:

 

 

Vorfilm

„Piper – 3D“ 6 min animation
dir. Alan Barillaro

Das Strandläufer-Küken ist ziemlich hungrig. Langsam muss es aber lernen, wie man sich selbst auf die Suche nach Nahrung begibt. Gar nicht so einfach…

A (Wertung von A bis F) „Piper“ ist wahrscheinlich einer der besten Pixar-Kurzfilme. Allein wie der Sand und das Wasser animiert wurden, ist erstklassig. Derzeit kann ich mir nicht vorstellen, dass ein anderer animierter Kurzfilm den Oscar gewinnen könnte.

Teaser zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

keiner

Da das Regal in Brooklyn aus technischen Gründen, „Finding Dory“ erst 20 Minuten später starten konnte, mussten wir wenigstens keine Trailer mehr anschauen.

 

San Francisco – Film: „Zootopia“

Ich war am 15.03.16 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Zootopia“ (dt. Filmtitel: „Zoomania“, dt. Kinostart war der 3.3.16) 108 min animation
dir. Byron Howard, Rich Moore voices: Ginnifer Goodwin, Jason Bateman, Idris Elba, J.K. Simmons, Tommy Chong, Octavia Spencer, Jenny Slate, Shakira

 

 

In der Metropole Zootopia leben Raub- und Beutetiere friedlich miteinander. Der größte Wunsch der jungen Hasendame Judy Hopps (Ginnifer Goodwin) aus Bunnyburrow war es von kleinauf, Polizistin zu werden. Nur Hasen werden keine Polizisten, sie sind ja auch viel zu klein für den Job. Dann hat die Häsin aber doch ein Sonderprogramm auf der Polizeiakademie absolviert und hat sogar als Jahresbeste abgeschlossen. Sie freut sich schon auf ihren ersten großen Fall, wird aber erst mal zum Strafzettelschreiben verdonnert. Schließlich erfährt die ehrgeizige Judy aber von dem Fall des vermissten Otters und bekommt 48 Stunden Zeit, den Fall zu lösen. Dabei hilft ihr ihre neue Bekanntschaft, der trickbetrügerische Fuchs Nick (Jason Bateman)…

 

 

B+ (Wertung von A bis F) „Zootropia“ ist der neueste Disney-Animationsfilm.

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich bei einem Disney-Film das letzte Mal so viel lachen musste und dabei erzählt der Film eigentlich eine Geschichte über Minderheiten, Vorurteile, Diskriminierung, Rassismus und Toleranz.

Alleine wie diese Welt zu Beginn des Films durch ein Schultheaterstück erklärt wird und dann diese faszinierende Metropole Zootopia – da gibt es so viel zu ergründen – gerne hätte ich noch etwas mehr in den einzelnen Bezirken verweilt. Die Sequenz in dem Nudistenclub, alle Szenen mit den Eisbären und Mr. Big und natürlich die, durch den Trailer bekannte, Behörden-Faultier-Szene haben mir am Besten gefallen. Aber den gesamten Film über begeistern so viele Details, beispielsweise die angebissene Möhre auf der Rückseite von Judy Hopps iPhone. Überhaupt sind die Figuren alle hinreissend. Auch fand ich es sehr smart, wie hier irgendwie beiläufig verdeckter Rassismus thematisiert wird, z.B. wenn die kleine Häsin von dem bulligen Polizisten als „cute“ bezeichnet wird und sie dann aufklärend zu ihm sagt, dass man sich innerhalb einer Gattung als süß betiteln kann, es aber unangebracht ist, wenn dies von einer anderen Rasse erfolgt, oder wenn der Fuchs Nick die Hasendame immer wieder als „Carrots“ anspricht und – wieder Nick – sich nicht beherrschen kann, und der Schafdame über das Kräuselhaar streicht – das alles sind Dinge, die von der Ideenfabrik PIXAR kommen könnten, die aber von dem familienfreundlichen Mutterkonzern Disney fast schon irritierend intelligent sind.

Die Synchronisation in der Originalfassung ist erstklassig, insbesondere die von Ginnifer Goodwin und Jason Bateman gesprochenen Hauptfiguren Judy Hopps und Nick Wilde.

Für mich gab es zwischendurch ein paar kleinere Längen und auch hätte dieser Shakira-Song nun nicht wirklich sein müssen, sonst ist aber alles nahezu perfekt.

„Zootopia“ steht bei dem amerikanischen Bewertungsportal Rotten Tomatoes bei 99%, der Film hat ein hervorragendes Einspielergebnis an der Kinokasse (weltweit) erzielt und damit haben wir wohl den ersten sicheren Oscar-Kandidaten für das Jahr 2017.

 

 

Hier nochmal der wunderbare Faultier-Trailer:

 
Teaser zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Warum? – sowieso und im Besonderen: warum spielt Laura Linney mit?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Middle School: The Worst Years of My Life„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: auch schlimm – Komödie
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Secret Life of Pets„
Bewertung des Trailers: A (neuer Trailer)
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Nine Lives„
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Katzenfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Storks„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Kubo and the Two Strings„
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Stop-Motion-Film. Ich mag die Figuren nicht
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The BFG„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Steven Spielbergs neuer Fantasy-Film mit Mark Rylance
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Finding Dory„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Pixars Sequel zu „Finding Nemo“ – interessiert mich eigentlich gar nicht
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken
Das waren unfassbare 8 Trailer, die ich mir vor dem Spielfilm ansehen musste. Dankenswerterweise wird in den U.S.A. keine Werbung gezeigt, wenn eigentlich der Kinofilm anfangen soll, ansonsten wäre ich an diesem Tag gefühlt gar nicht mehr aus dem Kino gekommen.