Boston – Film: „Molly´s Game“

Ich war am 08.01.18 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Molly´s Game“ (dt. Kinostart: 08.03.18) 141 min drama, crime, biopic, adaptation
dir. Aaron Sorkin cast: Jessica Chastain, Idris Elba, Kevin Costner, Michael Cera, Chris O´Dowd, Bill Camp, Jeremy Strong

 

Molly Bloom (Jessica Chastain) musste aufgrund einer Rückenverletzung ihre Skifahrer-Karriere aufgeben. Bevor sie ein Jurastudium anfängt, will sie sich erst mal eine Auszeit nehmen. Sie zieht nach Los Angeles und arbeitet als persönliche Assistentin von Dean (Jeremy Strong), der einen elitären, illegalen Pokerclub in Hollywood führt. Irgendwann macht sich Molly selbstständig und organisiert fortan hochexklusive Pokerspiele. Sie baut sich ein Imperium auf, bis eines Tages das FBI vor der Tür steht…

 

B+ Wertung von A bis F) „Molly´s Game“ basiert auf wahren Begebenheiten. Der Film ist eine Adaption von Molly Blooms Memoiren „Molly’s Game: From Hollywood’s Elite to Wall Street’s Billionaire Boys Club, My High-Stakes Adventure in the World of Underground Poker“. Es ist das Regiedebüt von Drehbuchautor Aaron Sorkin („The West Wing“, TV-Serie:The Newsroom, The Social Network, Moneyball, Steve Jobs). Für „Molly´s Game“ hat er selbstverständlich auch das Drehbuch geschrieben.

Aaron Sorkin gilt als einer der besten Drehbuchautoren, in seinem Regiedebüt erzählt er von Molly Blooms faszinierendem Leben. Aaron Sorkin hat auch durchaus Potenzial, einen Film zu inszenieren, im Moment ist jedoch noch Luft nach oben. Es gibt einige Szenen, die man ersatzlos hätte streichen können oder vielleicht auch müssen. Der Film hat mich teilweise an einen meiner Lieblingsfilme vom letzten Jahr, Miss Sloane, erinnert. Im Ganzen ist dieser Film aber zu lang und längst nicht so perfekt.

Jessica Chastain ist idealbesetzt in der Titelrolle. Aaron Sorkin ist bekannt für seine schnellen und supersmarten Texte bzw. Dialoge, dafür braucht er aber auch Schauspieler, die diese überzeugend vortragen können. Das ist mit der Besetzung dieses Films gelungen. Die Schauspieler in dem Film haben mir alle gut gefallen, neben Jessica Chastain besonders Bill Camp, sexy Idris Elba und und in einigen Szenen auch Kevin Costner.

Der Spieler X spielt bei den High-Class-Pokerspielen und in Molly Blooms Leben eine wichtige Rolle. Er wird, ohne namentlich genannt zu werden, als berühmter Hollywoodstar beschrieben. In Molly Blooms Memoiren hat sie darüber geschrieben, dass Ben Affleck, Leonardo DiCaprio und Tobey Maguire regelmäßig an den exklusiven Pokerspielen teilnahmen. Bei dem Player X, der in dem Film von Michael Cera verkörpert wird, wird gemeinhin davon ausgegangen, dass es sich hierbei um Tobey Maguire handelt.

Molly´s Game ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a.: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Jessica Chastain), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien Update: Molly´s Game hat 1 Oscar-Nominierung erhalten (Best Adapted Screenplay)

„Molly´s Game“ ist am 25.12.17 in 271 amerikanischen Kinos gestartet. Seit dem 5.1.18 läuft der Film landesweit in 1608 Kinos in den U.S.A. „Molly´s Game“ startet am 8.3.18 in den deutschen Kinos.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Commuter„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Action-Thriller mit Liam Neeson und Vera Farmiga
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Annihilation„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Alex Garlands neuer Sci-Fi-Film mit Natalie Portman, Jennifer Jason Leigh, Tessa Thompson und Oscar Isaac
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Fifty Shades Freed„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: was die für ein Geld für Werbung ausgeben
Wie oft schon im Kino gesehen: 7 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Red Sparrow„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Wow – zumindest vom Trailer her. Spionagethriller mit Jennifer Lawrence, Joel Edgerton, Matthias Schoenaerts
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Den of Thieves„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Actioner mit Gerard Butler und 50 Cent, sieht aus wie ein typischer „Januar-Film“
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Sicario 2 Soldado„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Fortsetzung zu Sicario mit (wieder) Benicio del Toro und Josh Brolin
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The 15:17 to Paris„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Clint Eastwoods neuer Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Gringo„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Actionkomödie von Joel Edgertons Bruder Nash mit Charlize Theron, David Oyelowo und Joel Edgerton
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Denver – Film: „Sausage Party“

Ich war am 25.08.16 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Sausage Party“ (dt. Filmtitel: „Sausage Party – Es geht um die Wurst“, dt. Kinostart: 06.10.16) 89 min animation
dir. Greg Tiernan, Conrad Vernon cast: Seth Rogen, Jonah Hill, Kristen Wiig, Bill Hader, James Franco, Michael Cera, Paul Rudd, Danny McBride, Craig Robinson, Edward Norton, Salma Hayek

 
Für die Lebensmittel des Supermarktes Shopwell´s gibt es nichts Erstrebenswerteres als zu den Auserwählten zu gehören. Sie halten die Konsumenten für Götter und wenn sie in ihrem Einkaufswagen landen und gekauft werden, wissen sie, dass jetzt das Paradies folgt. Nun wurde aber der Honigsenf (Danny McBride) gerade in den Supermarkt zurückgebracht und hat Horrorstories zu erzählen. Angeblich soll es gar keinen Gott geben, er hält die Menschen sogar für Monster. Niemand schenkt ihm Glauben, alle sind schon ganz vorfreudig auf die große Party, denn es ist amerikanischer Unabhängigkeitstag.

 
B- (Wertung von A bis F) „Sausage Party“ ist ein Animationsfilm für Erwachsene – und zwar ausnahmslos. Die Geschichte stammt aus der Feder von Seth Rogen und Evan Goldberg (This is the End).

Wie dieser Animationsfilm das Thema Glauben angeht, ist originell und stellenweise sehr smart – insbesondere wenn die Esswaren realisieren, dass es gar keinen Gott (keine Götter) gibt. Ansonsten geht es hauptsächlich um Sex. viel zotiger Humor, viel Fluchen – das muss man schon mögen. Irgendwann wiederholen sich aber die Jokes und dann weist der Film Längen auf. Schade. Allein um den teils guten Sprachwitz mitzubekommen, empfehle ich die Originalfassung.

Eines Tages wird es bei den Oscars eine Kategorie für die momentan noch immer unterschätzten motion capture und voice performances geben, Edward Norton wäre für mich ein Kandidat für die Synchronisation des jüdischen Sammy Bagel Jr.

 
An der amerikanischen Kinokasse war der Anfang August in den U.S.A. gestartete Film überraschend erfolgreich. Eine Fortsetzung zu „Sausage Party“ ist im Gespräch.

„Sausage Party“ wurde erstmalig auf bei South by Southwest 2016 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Masterminds„
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Komödie mit Zach Galifianakis, Owen Wilson, Kristen Wiig, etc. Sollte eigentlich schon vor einem Jahr ins Kino kommen, dann ist der amerikanische Verleih (Relativity) in finanzielle Schwierigkeiten gestrudelt und der Film wurde verschoben.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Bad Santa 2„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Fortsetzung zu einem Film, den ich liebe. Wieder mit Billy Bob Thornton, aber auch Kathy Bates
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Office Christmas Party„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Komödie mit Jason Bateman, Courtney B. Vance, aber leider auch Jennifer Aniston
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Why Him?„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit James Franco und Bryan Cranston
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Resident Evil: The Final Chapter„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Der vielleicht letzte Film der Resident-Evil-Reihe mit Milla Jovovich. Ich habe keinen der Filme gesehen, der Trailer ist aber nahezu perfekt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Kevin Hart: What Now?„
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: Stand-Up-Comedy-Film mit Kevin Hart
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 

einer der amerikanischen Aufsteller von "Sausage Party"
einer der amerikanischen Aufsteller von „Sausage Party“

 

 

San Francisco – Film: "This is the End"

Ich war am 25.06.13 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„This is the End“ (dt. Titel: „Das ist das Ende“, dt. Kinostart: 08.08.13) 107 min comedy, adaptation
dir. Seth Rogen, Evan Goldberg cast: Seth Rogen, Jay Baruchel, James Franco, Jonah Hill, Danny McBride, Rihanna, Emma Watson, Michael Cera, Jason Segel, Craig Robinson, Paul Rudd, Christopher Mintz-Plasse

Jay Baruchel kommt nach einem Jahr das erste Mal wieder nach Los Angeles. Selbstverständlich wohnt er bei seinem Kumpel Seth Rogen. Geplant ist ein Wochenende mit Videospielen, kiffen und abhängen. Seth überredet aber Jay, am Abend auf James Francos Einweihungsparty zu gehen. Dort treffen sie auf Michael Cera, Jonah Hill, Jason Segel, Rihanna, Craig Robinson und was weiß ich noch auf wen. Als Seth Rogen und Jay Baruchel kurz Zigaretten kaufen gehen, gibt es ein Erdbeben. Oder war das gar der Weltuntergang? Na lieber mal schnell zurück zu James Francos Haus…

B (Wertung von A bis F) „This is the End“ basiert auf Jason Stones Kurzfilm „Jay and Seth versus the Apocalypse“.

Die Idee, dass sich die Schauspieler irgendwie selbst spielen, sich über sich selbst lustig machen und gegenseitig auf die Schippe nehmen hat natürlich eine gewisse Dynamik. Die meisten Schauspieler, kennen sich aus den Judd Apatow-Projekten (Knocked Up, Superbad, Pineapple Express) und zeigen sich hier selbstironisch (Seth Rogen spielt sowieso immer denselben Typen in seinen Filmen, James Franco hält sich für einen Künstler und ist selbstverliebt, Jonah Hill hält sich seit seiner Oscar-Nominierung für Moneyball für etwas Besseres, etc.). Sie reden über ihre vergangenen Filmprojekte, über sich und andere Schauspieler und das ist sehr unterhaltsam und bietet einiges an Situationskomik. Natürlich ist der Film total übertrieben, kindisch, teilweise krass und hat einen derben Humor, aber das kann man sich bereits denken, wenn man sich die Besetzungsliste anschaut. Vielleicht ist es hauptsächlich ein Film für Teenager-Jungs oder Männer, die sich ihre Teenager-Zeit ab und zu mal zurückwünschen.

Mit einer Ausnahme (Whitney Houston), fand ich „This is the End“ immer besonders klasse, wenn Songs eingespielt werden. Das gilt auch für die Schlussszene. Der Film hätte noch besser sein können, wenn er nicht so lang wäre. Hollywood-Komödien, und das erwähne ich natürlich nicht das erste Mal, sollten eine Laufzeit von 90 Minuten nicht überschreiten. So lahmt leider auch dieser Film irgendwann und fühlt sich zum Ende hin gestreckt an.

So gelangweilt ich in der letzten Zeit von James Franco war, so begeistert war ich hier von ihm. Auch hat mir – wieder einmal – Jonah Hill gut gefallen.

Erwähnen möchte ich noch ein tolles Cameo (zum Ende des Films), das ich selbstverständlich nicht spoilern werde. Ich fand es brüllend komisch, wie er mit den Gerüchten um seine Person umgeht.

Wie viel Geld hat eigentlich Milky Way bzw. Mars Incorporated zu diesem Film gesponsert? Eigentlich mag ich Milky Way gar nicht so gerne, aber während des Films hätte auch ich am liebsten in so einen Riegel gebissen.

Meine dringende Empfehlung ist, dass man „This is the End“ ausschließlich im Original sehen sollte. Der Film kann, meines Erachtens, nur so funktionieren.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Don Jon“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Neuer Film von und mit Joseph Gordon-Levitt. Leider spielt auch Scarlett Johannson mit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „We´re the Millers“
Bewertung des Trailers: C+ (Redband-Trailer)
Kommentar: Komödie, bei der Jennifer Aniston wieder versucht, sexy auszusehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The To Do List“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: RomCom mit Aubrey Plaza. Sie sollte für keine Hauptrolle besetzt werden.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Kick Ass 2“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Wat für´n Scheiß. Jim Carrey nimmt mittlerweile sogar Abstand von dem Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Mortal Instruments: City of Bones“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Fantasy/Romanverfilmung. Schlimm – wirklich schlimm!
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Heat“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Redband-Trailer)
Kommentar: Ich fand diesen Trailer scheinbar besser als die anderen. Trotzdem kein Grund, diese Komödie mit Sandra Bullock und Melissa McCarthy zu sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Grown Ups 2“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Der erste Film war schon schlimm, dieser Trailer zeigt, dass der 2. mindestens genauso schlimm ist.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Detroit – Film: "Youth in Revolt"

Ich war am 27.01.10 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Youth in Revolt“ 90 min comedy, drama, adaptation
dir. Miguel Arteta cast: Michael Cera, Portia Doubleday, Zach Galifianakis, Steve Buscemi, Justin Long, Ray Liotta, Fred Willard, Jonathan B. Wright

Nick Twisp (Michael Cera) ist ein Teenager und hat keinen Erfolg bei den Mädchen. Als er im Sommer auf einem Campingplatz Sheeni (Portia Doubleday) kennenlernt und sich in sie verliebt, schwärmt die nur von ihrem scheinbar coolen Freund Trent (Jonathan B. Wright). Da kommt Nicks Alter Ego, Francois Dillinger, ins Spiel, der viel interessanter und abgebrühter ist. Es kommt aber ziemlich schnell zu einer Katastrophe, wohin wird das Ganze wohl noch führen…?

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „Youth in Revolt“ basiert auf der gleichnamigen Roman von C.D. Payne.

„Youth in Revolt“ it ein recht skurriler Film, den ich schwierig finde, einem Genre oder einem Publikum zuzuordnen. Der Protagonist ist ein Teenager, in den U.S.A. ist es ein RATED R Film und ich finde auch, dass es ganz sicher keine gewöhnliche Teenager-Comedy ist. Warum sollten sich aber Erwachsene den Film anschauen? In erster Linie weil hier ein gelungenes Drehbuch und eine einfallsreiche Regiearbeit mit originellen Animationen geboten wird. Natürlich aber auch, weil die komplette Besetzung nicht nur gut durchdacht, sondern stimmig ist. Klar, wenn heutzutage ein junger, liebenswerter Nerd zu besetzen ist, und man möchte die A-Liga, dann fällt einen nun mal Michael Cera (Superbad, Juno) ein und er zeigt einem dann auch den Film über (und sogar in einer Doppelrolle), warum das so ist. Aber auch andere Schauspieler, die religiösen Eltern von Sheeni (M. Emmet Walsh und Mary Kay Place), die Lover von Nicks Mutter (Zach Galifianakis und Ray Liotta), der Nachbar (Fred Willard), der nicht zu synchronisierende Inder (Adhir Kalyan), brillieren hier alle in äusserst komischen Szenen. Daher möchte ich nur noch den von mir sehr verehrten Steve Buscemi („Reservoir Dogs“, „Fargo“, „Big Fish“, Interview) und auch Justin Long (Zack and Miri Make a Porno, Funny People, Drag Me to Hell) hervorheben. „Youth in Revolt“ ist ein empfehlenswerter Film für ich weiß nicht wen…

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „Remember Me“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Ich bin gespannt auf Robert Patterson in einem Film mit Pierce Brosnan und Chris Cooper
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film: „Kick-Ass“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: neuer Trailer! Matthew Vaughns Comicbuch-Verfilmung
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 20 %

Trailer von Film: „Cop Out“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: schon im Trailer erkennbar unerträglicher Klamauk mit Bruce Willis… und ich dachte schlimmer als „Surrogates“ geht nicht…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer v. Film: „She´s Out of My League“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: RomCom mit Jay Baruchel („Fanboys“, „Tropic Thunder“)
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „Repo Men“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Sci-Fi-Actioner mit Liev Schreiber, Jude Law und Forrest Whittaker…da brauche ich nicht lange überredet zu werden
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Piranha“ (nicht 3D)
Bewertung des Trailers: D-?
Kommentar: der Trailer ist für mich eingentlich unbewertbar, da ich ihn noch schlechter (und weniger lustiger) ohne die 3D-Version finde…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%, aber definitiv nur in der 3D-Version!!!

Boston – Film: "Paper Heart"

Ich war am 11.08.09 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Paper Heart“ 88 min drama, comedy, documentary
dir. Nicholas Jasenovec cast: Charlyne Yi, Michael Cera, Jake Johnson, Martin Starr, Seth Rogen

Charlyne Yi glaubt nicht an die Liebe und entscheidet sich mit ihrem Regisseur Nick Jasenovec (Jake Johnson) einen Dokumentarfilm zu drehen. Sie fahren quer durch die U.S.A. und Charlyne befragt verschiedene Leute zum Thema Liebe. Auf einer Party trifft Charlyne auf Michael Cera und auch ihre Geschichte wird von der Kamera festgehalten…

C- (Wertung von A bis F) „Paper Heart“ ist eine ungewöhnliche Mischung aus Dokumentation und Spielfilm. Bis auf den eigentlichen Regisseur, der sich hier von einem Schauspieler verkörpern lässt, spielt sich jeder weitestgehend selbst. Leider konnte ich weder für die Befragten noch für die Interviewerin ein Interesse entwickeln. Charlyne Yi (Knocked Up, Cloverfield) ist weder attraktiv noch interessant genug als das ich ihr – wie auch immer – so viel Zeit widmen möchte. Für ein Mädchen ist sie auch viel zu nerdy und die Chemie zwischen ihr und Michael Cera mag auch nicht existieren (obwohl die beiden in der Realität wohl ein Paar sind…aber das hat schon bei Tom Cruise und Nicole Kidman, J. Lo und Ben Affleck und sicherlich noch vielen anderen Pärchen, die mir spontan nicht einfallen, vor der Kamera nicht funktioniert). Michael Cera (Superbad, Juno) hat den Film etwas sehenswerter gemacht. Seth Rogen hat einen Cameo-Auftritt und spielt sich entsprechend des Konzeptes selbst (aber das kennt er ja… 11 Filme in zwei Jahren…)

Trailer zu sehen:

Philadelphia – Juno

Ich war am 30.12.07 in Philadelphia und habe mir im Kino angeschaut:

„Juno“ (dt. Kinostart 20.03.08) 91 min comedy, drama
dir. Jason Reitman cast: Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner, Jason Bateman, Alison Janney, J.K Simmons

Die 16 jährige Juno (Ellen Page) wird ungewollt schwanger. Vater des Babies ist ihr unbeholfen wirkender Klassenkamerad Paulie (Michael Cera). Da sie sich selbst außer Stande sieht, ein Kind großzuziehen, beschliesst Juno, das Kind von einem wohlhabenden Yuppie Ehepaar (Jennifer Garner und Jason Bateman) adoptieren zu lassen. Das Leben stellt sich jedoch als viel komplexer dar, als sie zunächst angenommen hat…

A- (Wertung von A bis F) liebenswert, charmante Komödie, die ohne die bezaubernde und hochtalentierte Ellen Page („Hard Candy“) tatsächlich undenkbar wäre. Aber auch sonst ist jede noch so kleine Rolle perfekt besetzt, sogar Jennifer Garner war überzeugend. Film hat zu Recht OSCAR-Buzz, wunderbares Ensemble-Spiel und brilliante Dialoge.

Trailer zu sehen:

Dallas – Superbad

Ich war am 25.08.07 in Dallas und habe mir im Kino angeschaut:

„Superbad“ (dt. Kinostart 2.10.07) 114 min comedy
dir. Greg Mottola cast: Jonah Hill, Michael Cera, Seth Rogen, Christopher Mintz-Plasse, Bill Hader

Die beiden Schüler Seth (Jonah Hill) und Evan (Michael Cera) reden den ganzen Tag über ihre bislang unerfüllten Sexfantasien. Bevor sie nach dem Sommer in verschiedene Colleges gehen, versuchen sie ihre verbleibenen gemeinsamen Wochen zu nutzen, um bei den jeweiligen Mädchen, in die sich verliebt haben, zu landen und „Erfahrungen“ zu sammeln. Als sie von einem der Mädchen zu einer Party eingeladen werden, sehen sie sich ihrem Ziel näher und versuchen mit einem Freund (Christopher Mintz-Plasse) und einem gefälschtem Ausweis den gewünschten Alkohol für die Party zu besorgen. Dabei geht so einiges schief und bevor sie auf ihre Mädchen treffen, machen sie zunächst Erfahrungen mit der Polizei und einer Party, bei der sich keiner Gedanken machen musste, wie man an Alkohol und Drogen gelangt…

C+ (Wertung von A bis F) „Superbad“ ist der 3. Film des grossartigen Comedy-Schreibers Judd Apatow („40 year old virgin“ und Knocked Up ist der schwächste, aber immer noch wesentlich origineller als viele andere Komödien, die in der letzten Zeit ihren Weg auf die grosse Leinwand fanden. Überragender Soundtrack

Trailer zu sehen: