NYC – Film: „The Mustang“

Ich war am 02.05.19 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Mustang“   96 min  drama

dir. Laure de Clermont-Tonnerre  cast: Matthias Schoenaerts, Jason Mitchell, Bruce Dern, Gideon Adlon, Connie Britton, Josh Stewart

 

Roman Coleman (Matthias Schoenaerts) wurde wegen schwerer Körperverletzung verurteilt und sitzt seit mittlerweile zwölf Jahren im Gefängnis. Seine unbändige Wut hat er immer noch nicht unter Kontrolle, darum hat er bisher auch Maßnahmen zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft  abgelehnt. Nun bekommt er die Möglichkeit, bei einem speziellen Programm zur Resozialisierung von Straftätern teilzunehmen. Dabei sollen die Häftlinge wilde Pferde zähmen und trainieren, damit diese später auf eine Auktion versteigert werden können…

 

A- (Wertung von A bis F) „The Mustang“ wurde von dem tatsächlichen Programm zur Resozialisierung von Straftätern in Carson City im amerikanischen Bundesstaat Nevada inspiriert. Bei diesem Programm lernen gewalttätige Häftlinge, sich auf die Wildpferde einzulassen, Geduld aufzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Dieses Programm gibt es derzeit noch in sechs amerikanischen Bundesstaaten. „The Mustang“ ist das Spielfilmdebüt der französischen Schauspielerin und Regisseurin (TV-Serie „The Act“) Laure de Clermont-Tonnerre. 

Es gibt nur wenige Schauspieler wie den Belgier Matthias Schoenaerts (Rust and Bone, The Drop, Far from the Madding Crowd, A Bigger Splash), die eine solche Präsenz, Intensität und zugleich Glaubwürdigkeit in ihren Rollen rüberbringen. Von diesem Kaliber fallen mir ad hoc Michael Shannon, Tom Hardy, Christian Bale und der von mir so verehrte und viel zu früh verstorbene Philip Seymour Hoffman ein. Alles Ausnahmetalente, die jeden Film aufwerten. Matthias Schoenaerts macht „The Mustang“ untrennbar zu seinem Film. Darüber kann man leicht übersehen, dass auch die Regiearbeit, insbesondere für ein Erstlingwerk, hervorragend ist. Insgesamt ist der Film definitiv ein lohnenswerter Indie, bei dem am Ende die Spannung nochmal richtig Fahrt aufnimmt. 

„The Mustang“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2019 gezeigt. Im Jahr 2015 wurde die Autorenfilmerin und dieses Projekt von dem Sundance Institute auserwählt und unterstützend begleitet. Diese Unterstützung (NHK-Award) bekam bereits Benh Zeitlin für seinen, dann später für den Oscar nominierten Film Beasts of the Southern Wild. „The Mustang“ wurde am 15.03.19 in vier amerikanischen Kinos gestartet. Mittlerweile läuft dieser Film in 527 Kinos landesweit. Bislang ist noch kein deutscher Kinostart bekannt. 

Trailer zu sehen:

 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Echo in the Canyon„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Musik-Doku

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Biggest Little Farm“

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Doku

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Rocketman„

Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)

Kommentar: Biopic über Elton John mit Taron Egerton in der Hauptrolle

Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Shadow„

Bewertung des Trailers: B+ 

Kommentar: Neuer Film des chinesischen Filmemachers Zhang Yimou („Hero“)

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: „A Bigger Splash“

Ich war am 31.05.16 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„A Bigger Splash“ (dt. Kinostart war der 5.5.16) 125 min drama, thriller
dir. Luca Guadagnino cast: Tilda Swinton, Matthias Schoenaerts, Ralph Fiennes, Dakota Johnson

 
Marianne Lane (Tilda Swinton) ist ein berühmter Rockstar. Um ihre Stimme nach einer Operation zu schonen, spricht sie derzeit nicht. Mit ihrem Freund Paul (Matthias Schoenaerts) urlaubt sie auf einer italienischen Insel. Bald ist es aber mit der Ruhe vorbei, ihr Ex-Freund Harry (Ralph Fiennes) kündigt sich an. Überraschenderweise hat er eine junge Frau (Dakota Johnson) im Schlepptau. Dabei handelt es sich um seine Tochter Penelope. Schon bald kommt es zu Spannungen.

 
C- (Wertung von A bis F) „A Bigger Splash“ basiert vage auf dem französischen Film „La Piscine“ („The Swimming Pool“) aus dem Jahr 1969.

Dieser Film hat mich richtig verärgert. Blödsinnige Nahaufnahmen, allgemein komische Kameraeinstellungen, eine seltsam gewählte Musik, unpassende Schnitte, eine komplette Fehlbesetzung und dann wird auch noch – überflüssigerweise – die europäische Migranten-Krise thematisiert. Wahrscheinlich hätte ich den Film noch schlechter bewertet, wenn hier nicht drei Top-Schauspiel-Talente (Tilda Swinton, Ralph Fiennes und Matthias Schoenaerts) mitspielen würden und – wie immer – schlichtweg großartig sind.

Ursprünglich war Margot Robbie (The Wolf of Wall StreetThe Big Short) für die Rolle der Penelope geplant, musste aber aufgrund einer Überschneidung mit anderen Filmprojekten aussteigen. Gut, kann passieren. Aber wie kommt man auf die Idee, sie mit der gewöhnlichen Dakota Johnson („50 Shades of Grey“) zu ersetzen? Wie soll man denn glauben, dass sich ein Typ wie Paul (gespielt von Matthias Schoenaerts), der mit Marianne (gespielt von Tilda Swinton) zusammen ist, sich auch nur ansatzweise von ihr angezogen fühlt? Das ist doch ganz großer Murks.  Ansonsten gibt es viel nackte Haut zu sehen.

„A Bigger Splash“ wurde erstmalig auf dem Venice International Film Festival 2015 gezeigt.

 
Trailer zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Birth of a Nation„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: …and the Oscar goes to… Gut, nach der sinnbefreiten OSCARS-SO-WHITE-Diskussion in der diesjährigen Oscar-Saison, kann man davon ausgehen, dass im nächsten Jahr nicht-weiße Schauspieler und ein Film mit einem afroamerikanischen Thema den Oscar gewinnen werden. „The Birth of a Nation“ ist im Moment der aussichtsreichste Kandidat.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Swiss Army Man„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Ich liebe so abgedrehte Indies, da nehme ich sogar Daniel Radcliffe in Kauf. Dafür spielt auch Paul Dano und Mary Elizabeth Winstead mit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Tulip Fever„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Kostümdrama mit Judi Dench, Alicia Vikander, Dane DeHaan und Christoph Waltz
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Captain Fantastic„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Viggo Mortensen, Ann Dowd und Frank Langella
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ben-Hur„
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Remake des gleichnamigen Films – sieht aus, als ob Michael Bay dahinterstecken würde…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Absolutely Fabulous: The Movie„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Ich war nie Fan von „Ab Fab“, aber der Trailer sieht irgendwie erfrischend aus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: vielleicht

 

Berlin – Film: „The Danish Girl“

Ich war am 16.11.15 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Danish Girl“ (dt. Kinostart: 7.1.16) 120 min drama, biopic, adaptation
dir. Tom Hooper cast: Eddie Redmayne, Alicia Vikander, Matthias Schoenaerts, Ben Whishaw, Sebastian Koch, Amber Heard

Kopenhagen, Dänemark im Jahr 1926. Einar Wegener (Eddie Redmayne) ist ein erfolgreicher Landschaftsmaler, seine Frau Gerda (Alicia Vikander) malt Portraits, sie hat bislang jedoch noch nicht den Durchbruch geschafft. Eines Tages bittet sie ihren Mann, ihr als weibliches Modell zu stehen. Diese Portraits kommen in der Kunstszene gut an. Durch das Posen hat ihr Ehemann jedoch eine völlig neue Seite an sich entdeckt. Einar hat Geschmack daran gefunden, Frauenkleider anzuziehen und fühlt sich zunehmend im falschen Körper..

C- (Wertung von A bis F) „The Danish Girl“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von David Ebershoff. Der Film erzählt eine auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte.

Für mich gibt es Filme, die ich regelrecht mögen will. „The Danish Girl“ ist so einer. Ich mag die Geschichte über den ersten Transgender, der sich einer geschlechtsangleichenden Operation unterzog, die Besetzung erschien mir stimmig und die Trailer machten auf einen vielversprechendes Biopic aufmerksam aber – auch wenn es mir zutiefst widerstrebt – ich mochte leider den Film als Ganzes nicht.

Wie bereits bei The King´s Speech hat auch diese Inszenierung von Tom Hooper etwas kulissenhaftes und intimes. Herausragend sind die Performances von Alicia Vikander (Ex Machina) und dem stets verlässlichen Matthias Schoenaerts (Rust and Bone, The Drop, Far From the Madding Crowd). Beide sind wahrhaftig und facettenreich in ihren Rollen. Gerade die Entwicklung von Alicia Vikanders Charakter ist bemerkenswert.

Die letzte Oscar-Saison hat gezeigt, dass der Brite Eddie Redmayne (My Week with Marilyn) mit einer Charme-Offensive ganz Hollywood um den Finger wickeln kann und letztlich gewann er auch dadurch dieses Jahr einen Oscar für seine solide Performance als Stephen Hawking in The Theory of Everything. Vielleicht habe ich über die gesamte Filmpreis-Saison 2014/2015 eine Überdosis von seinem Eddie-Redmayne-Dasein abbekommen, in „The Danish Girl“ hatte ich jedenfalls ein Problem mit ihm. Von seiner Physiognomie ist Eddie Redmayne ideal für eine Transgender-Rolle. Seine Performance war mir aber zu kalkuliert und zu sehr darauf ausgelegt, sympathisch und nett zu wirken, das erschien mir schon beinahe selbstverliebt. Seine Performance empfand ich zu wenig nuanciert und seinen Filmcharakter quasi seelenlos und daher konnte mich Einar/Lili leider gar nicht erreichen. Ich würde sogar soweit gehen, dass mir „The Danish Girl“ mit einem anderen Schauspieler besser gefallen hätte. Hilary Swank hat seinerzeit eine Transsexuelle in „Boys Don´t Cry“ portraitiert, unvergessen bis heute und zurecht mit einem Oscar belohnt. Vielleicht habe ich mir so eine darstellerische Leistung auch hier vorgestellt. Das ist natürlich nur meine Meinung, jeder möge sich seine eigene bilden. Er gilt immer noch als Favorit für eine Oscar-Nominierung, ein zweiter Oscar-Gewinn in Folge ist meines Erachtens jedoch ausgeschlossen.

„The Danish Girl“ hat 4 Oscar-Nominierungen (Bester Hauptdarsteller Eddie Redmayne, Beste Nebendarstellerin Alicia Vikander, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesign) erhalten.

Update: „The Danish Girl“ hat einen Oscar (Alicia Vikander als Beste Nebendarstellerin) gewonnen.

„The Danish Girl“ wurde erstmalig auf dem Venice International Film Festival 2015 gezeigt. Der Film kommt am 27.11.15 in die amerikanischen Kinos. Ich habe den Film in einer Pressevorführung gesehen. Gezeigt wurde die OmU.

Trailer zu sehen:

Chicago – Film: "Far from the Madding Crowd"

Ich war am 24.05.15 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Far from the Madding Crowd“ (dt. Filmtitel: „Am grünen Rand der Welt“, dt. Kinostart: 16.07.15) 118 min drama, adaptation, remake

dir. Thomas Vinterberg cast: Carey Mulligan, Matthias Schoenaerts, Michael Sheen, Juno Temple, Tom Sturridge

Dorset, England 1870. Die einfache Bäuerin Bathsheba Everdene (Carey Mulligan) lernt den Schäfer Gabriel Oak (Matthias Schoenaerts) kennen. Mr. Oak verliebt sich in die junge Dame und fragt sie kurzerhand, ob sie ihn heiraten möchte. Bathesheba weist den Schäfer jedoch zurück. Als sie sich das nächste Mal treffen, haben sich ihre Lebensumstände geändert. Bathesheba hat mittlerweile eine große Farm geerbt und ist auf der Suche nach einem Schäfer. Sie stellt Mr. Oak ein. Kurz darauf macht ihr der wohlhabende, wesentlich ältere Junggeselle William Boldwold (Michael Sheen) den Hof und dann tritt auch noch Sergeant Frank Troy (Tom Sturridge) in ihr Leben..

B (Wertung von A bis F) „Far From the Madding Crowd“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Hardy. Das Buch wurde bereits mehrmals verfilmt. Die berühmteste Adaption ist John Schlesingers Film aus dem Jahr 1967. Ich kenne weder das Buch, noch eine der Verfilmungen.

Auch wenn man die Romanvorlage und die filmischen Adaptionen nicht kennt, ist es klar, wem Bathsheba Everdene am Ende ihr Herz schenken wird. Die erzählte Liebesgeschichte ist aber spannend und ergreifend. Ich hätte auf die Romanze mit dem Soldaten verzichten können, weil die Beziehung zu dem Schäfer und dem wohlhabenden, älteren Mann bereits komplex genug ist. Bei dem Sergeant mit dem König Ludwig II-Look war ich unschlüssig, ob nur dieser Charakter für mich grausig ist oder ob auch die Darstellung von Tom Sturridge zu wünschen übrig lässt.

Der dänische Filmemacher Thomas Vinterberg ist Mitbegründer der Dogma-95-Bewegung und Regisseur einer meiner Lieblingsfilme („Festen“ – „Das Fest“). Mit „Far from the Madding Crowd“ hat er ein wunderschön fotografiertes Kostümdrama inszeniert. Carey Mulligan (An Education, Never Let Me Go, Shame) spielt hier sehr überzeugend die moderne, selbstbewusste Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist. Bathsheba Everdenes Nachname war übrigens Inspiration für den Namen von Roman- und Filmcharakter Catniss Everdene in der „The Hunger Games“-Trilogie. Besonders stark ist der Film jedoch durch Matthias Schoenaerts und Michael Sheen. Deren Charaktere haben zwei gemeinsame Szenen, die für mich die besten des gesamten Films sind. Matthias Schoenaerts (Rust and Bone, Blood Ties,The Drop) kann durch seine Augen und seine Mimik jede Emotion, förmlich jeden Gedanken transportieren – das gelingt nur ganz wenigen Schauspieler. Mit diesem Film gesellt er sich endgültig zu dem engeren Kreis meiner Lieblingsschauspieler.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Testament of Youth“

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Romanverfilmung mit Alicia Vikander, Emily Watson, Dominic West

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Learning to Drive“

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Komödie mit Patricia Clarkson und Ben Kingsley. Wenn Ben Kingsley schon mit diesem Akzent spricht, breche ich zusammen.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Self/lessl“

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Sci-Fi mit Ben Kingsley und Ryan Reynolds, sobald Letzterer im Trailer auftauchte, ist mein Interesse gesunken

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiss nicht


Trailer v. Film: „Love & Mercy“

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Biopic über den Beach Boys-Gründer Brian Wilson. Um so öfter ich Paul Dano in diesem Trailer sehe, um so mehr fordere ich eine Oscar-Nominierung.

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf der Berlinale 2015 gesehen


Trailer v. Film: „I´ll See You in My Dreams“

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Tragikomödie mit Blythe Danner und Sam Elliott

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen


Trailer v. Film: „Aloha“

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Cameron Crowes neuer Film mit Bradley Cooper, Emma Stone, Alec Baldwin, Bill Murray

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Me & Earl & the Dying Girl“

Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)

Kommentar: Drama, das in Sundance groß abgesahnt hat

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "The Drop"

Ich war am 24.09.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Drop“ (dt. Filmtitel: „The Drop – Bargeld“, dt. Kinostart: 04.12.14) 107 min drama, adaptation
dir. Michael R. Roskam cast: Tom Hardy, Noomi Rapace, James Gandolfini, Matthias Schoenaerts, Ann Dowd, Michael Aronov

Bob (Tom Hardy) und sein Cousin Marv (James Gandolfini) arbeiten in einer Bar in Brooklyn. Cousin Marv ist der Besitzer der Bar, früher hat sie ihm sogar gehört. Mittlerweile ist der tschetschenischen Gangster Chovka (Michael Aronov) der Eigentümer und die Bar dient der Geldwäsche. Auf dem Nachhauseweg entdeckt Bob eines Abends einen verletzten Welpen in einer Mülltonne. Dadurch lernt er Nadia (Noomi Rapace) kennen. Bob kümmert sich um den kleinen Hund, bekommt aber dann irgendwann Ärger mit dem Psychopathen Eric (Matthias Schoenaerts). Dann werden Bob und Marv auch noch eines Nachts in der Bar überfallen und ausgeraubt. Die tschetschenischen Mafia lässt nicht lange auf sich warten und fordert ihr Geld zurück.

A- (Wertung von A bis F) „The Drop“ basiert auf Dennis Lehanes Kurzgeschichte „Animal Rescue“. Es ist ein nicht wirklich vorhersehbarer Krimi mit einem sehr gelungenen Spannungsaufbau. „The Drop“ ist das englischsprachige Regiedebüt des belgischen Filmemachers Michael R. Roskam („Bullhead“)

Ich kann kaum beschreiben, wie exzellent Tom Hardy hier ist. Es gibt nicht viele Schauspieler, die eine solche Präsenz und Intensität haben und die verblüffenderweise immer wieder hinter ihrer jeweiligen Filmfigur verschwinden. Bei Tom Hardy habe ich das Gefühl, dass er für kurze Zeit zu einem anderen Menschen wird, diese Figur nach den Dreharbeiten zu Grabe trägt, um dann das nächste Mal ganz geschmeidig in einen komplett anderen Charakter zu schlüpfen. Wenn ich es selbst nicht immer wieder mit eigenen Augen sehen würde, ich könnte es wahrscheinlich nicht glauben. Bei diesem Film steigert sich die Spannung und ich hatte den Eindruck, dass sich sogar Tom Hardy noch steigert. Was nicht bedeutet, dass er nicht gleich zu Beginn großartig wäre. Einer der besten Schauspieler unserer Zeit ist hier der, auf den ersten Blick etwas ungelenk wirkende, aber fürsorglichen Hundebesitzer Bob, den man zu keinem Zeitpunkt unterschätzen sollte. Ich fand Bob hinreißend und faszinierend. Tom Hardy gibt für mich hier eine eindeutige Oscar-Performance.

James Gandolfinis ist traurigerweise im letzten Jahr verstorben. „The Drop“ ist der letzte Film, in dem er zu sehen ist. Der belgische Schauspieler Matthias Schoenaerts ist mir bereits in Rust and Bone aufgefallen. In „The Drop“ hatte ich den Eindruck, dass er in einigen Szenen sogar mit Tom Hardy auf Augenhöhe spielt.

„The Drop“ hat mir so gut gefallen, dass er in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2014 landen könnte.

„The Drop“ war/ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Hauptdarsteller (Tom Hardy), Bester Nebendarsteller (James Gandolfini), Bestes adaptiertes Drehbuch

„The Drop“ wurde erstmalig in einer Sondervorführung auf dem Toronto International Film Festival 2014 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Two Faces of January“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Patricia Highsmiths Romanverfilmung mit Viggo Mortensen, Oscar Isaac und Kirsten Dunst
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits in D. gesehen

Trailer v. Film: „Keep on Keepin on“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Musik-Dokumentation, die im Gespräch für einen Oscar nominiert zu werden.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „All Is By My Side“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Jimi Hendrix Biopic mit André 3000 als Jimi Hendrix
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „White Bird in a Blizzard“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Romanverfilmung mit Shailene Woodley, Eva Green, Gabourey Sidibe. Da spielen leider hauptsächlich Leute mit, die ich nicht gerne sehe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 80% RT

Trailer v. Film: „Foxcatcher“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Biopic-Drama von Bennett Miller mit Steve Carrell, Mark Ruffalo und Channing Tatum. Oscar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

VOD – Film: "Blood Ties"

Folgenden Film habe ich mir über iTunes (U.S.) als Leihvideo angeschaut:

„Blood Ties“ 128 min thriller, adaptation, remake
dir. Guillaume Canet cast: Clive Owen, Billy Crudup, Marion Cotillard, Mila Kunis, Zoe Saldana, James Caan, Noah Emmerich, Matthias Schoenaerts, Lili Taylor

Brooklyn, 1974. Frank (Bill Crudup) ist Polizist, sein Bruder Chris (Clive Owen) steht eher auf der anderen Seite des Gesetzes. Die beiden Brüder hatten nie ein sonderlich gutes Verhältnis miteinander. Gerade wurde Chris aus dem Gefängnis entlassen. Frank besorgt ihm einen richtigen Job und lässt ihn sogar bei sich wohnen. Es dauert nicht lange und Chris gerät erneut mit dem Gesetz in Konflikt.

C+ (Wertung von A bis F) „Blood Ties“ basiert auf dem französischen Roman „Les liens du sang“ von Bruno und Michel Pappet. Der französisch-amerikanische Film ist ein Remake eines französischen Thrillers „Rivals“ (im Original: „Les Liens du sang“) aus dem Jahr 2008. Bei der Neuverfilmung führt Guillaume Canet Regie, in dem französischen Film hat er seinerzeit die Hauptrolle gespielt.

Die Art von Filmen, bei denen der eine Bruder der Polizist ist und der andere der Kriminelle gab es gerade in den letzten Jahren zuhauf. Grundsätzlich mag ich diese Art von Filmen, weil sie beinahe zwangsläufig einen großen Drama-Anteil beinhalten. „Blood Ties“ ist aber nicht mehr als ein durchschnittlicher Film.

Auch wenn ich das New York der 1970er Jahre leider nicht kenne, wirkt es auf mich recht authentisch. Die Titelsequenz von „Blood Ties“ sieht aus wie die von einem Film der 1970er Jahren. Am Anfang wirkt die Filmmusik allerdings zu abgedroschen. Ich verstehe nicht, warum die Filmemacher in ihren Filmen immer dieselben populären Songs einspielen müssen. Ansonsten gab es ein paar gute Szenen und die letzten, vielleicht zwanzig Minuten fand ich noch mal richtig spannend. Vielleicht hätte mir der Film besser gefallen, wenn ich Clive Owens Charakter glaubwürdiger gefunden hätte.

Ich kann mich daran erinnern, dass ich Clive Owen („Closer“, „Inside Man“) mal ziemlich gut fand. Das liegt irgendwie gefühlte Ewigkeiten zurück. Überhaupt habe ich ihn lange nicht mehr gesehen und zuletzt hat er in schlechten Filmen („Derailed“, Duplicity, „The International“) auch schauspielerisch nicht überzeugen können. In „Blood Ties“ nehme ich ihm diesen Gangster leider einfach nicht ab.

Billy Crudup („Sleepers“, „Big Fish“, „Watchmen“, Public Enemies) hat mir hingegen sehr gut gefallen. Er spielt aber auch einen interessanteren, vielschichtigeren Charakter. Marion Cotillard und ihr großartiger Filmpartner aus „Rust and Bone“, der belgische Schauspieler Matthias Schoenaerts, waren hier zweifelsfrei auch eine Bereicherung für diesen Film. Dieser Film hat aber auch gezeigt, dass Mila Kunis wirklich keinerlei Talent besitzt. Ich fand sie noch dazu regelrecht störend.

„Blood Ties“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival im Jahr 2013 gezeigt. Der Film wird seit dem 21.03.14 in einigen amerikanischen Kinos gezeigt. Zeitgleich war er über Video on Demand erhältlich.

Trailer zu sehen:

NYC – Film: "Rust and Bone"

Ich war am 07.12.12 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Rust and Bone“ (dt. Titel: Der Geschmack von Rost und Knochen , Originaltitel: „De rouille et d´os“, dt. Kinostart: 10.01.13) 120 drama, adaptation
dir. Jacques Audiard cast: Marion Cotillard, Matthias Schoenaerts, Armand Verdure, Corinne Masiero

Ali (Matthias Schoenaerts) fährt mit seinem fünfjährigen Sohn Sam (Armand Verdure) zu seiner Schwester Anna (Corinne Masiero) nach Südfrankreich. Er findet einen Job als Türsteher in einem Club. An einem Abend lernt er die hübsche Orca-Trainerin Stephanie (Marion Cotillard) kennen. Kurze Zeit später wird Stephanie bei einer ihrer spektakulären Killerwal-Shows schwer verletzt, sie verliert beide Unterschenkel. Eines Tages meldet sie sich bei Ali…

B+ (Wertung von A bis F) Der französisch-belgische Film „Rust and Bone“ basiert auf der gleichnamigen Sammlung an Kurzgeschichten von Craig Davidson.

„Rust and Bone“ ist einer dieser Filme, über den ich zuvor gar nichts gelesen habe. Einzig Marion Cotillard hat mich in den Film gebracht.

Einen großen Teil des Films über habe ich mir (trotz Marion Cotillard) gedacht, dass „Rust and Bone“ wieder einer dieser französischen Klischee-Filme ist, die ich mir besser erspart hätte. Beide Charaktere für sich genommen habe ich verstanden, nur wollte mir partout nicht einleuchten, warum sie sich mit ihm und – noch mehr – er sich mit ihr trifft. Dann kam es zu einer Wendung und die Beziehung hat auf einmal an Glaubwürdigkeit gewonnen. Dann hat sich alles wie selbstverständlich entwickelt und ich fand den Film wunderbar.

Mein Mitgefühl für Menschen, die sich als Dompteure in irgendwelchen Raubtiershows und bei Extremsportarten schwer verletzen, hält sich in Grenzen. Im Film gibt es natürlich immer Ausnahmen, spontan fällt mir Mickey Rourke in The Wrestler  oder Tom Hardy in Warrior ein. Mein Verständnis für die Wal-Trainerin und den MMA-Sportler läuft in erster Linie über die beiden überragenden Hauptdarsteller Marion Cotillard („La Vie en Rose“, Inception, Midnight in Paris) und Matthias Schoenaerts.

Marion Cotillard ist zu Recht für eine Oscar-Nominierung im Gespräch. Alleine ihre Szene im Club ist eine sogenannte „Oscar-Szene“. Ich finde jedoch, dass man den belgischen Schauspieler Matthias Schoenaerts auch ins Gespräch bringen sollte.

„Rust and Bone“ wurde auf dem Cannes Film Festival erstmalig aufgeführt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Impossible“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Der sogenannte „Tsunami“-Film mit Naomi Watts und Ewan McGregor. Warum bloss wieder ein U2-Song?
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Bubba Ho-Tep“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Horrorfilm aus dem Jahr 2002, der in einem meiner Lieblingsprogrammkinos mal wieder gezeigt wird.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „John Dies at the End“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Horrorfilm mit Paul Giamatti
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Any Day Now“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Drama mit Alan Cumming
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Girl“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Abbie Cornish
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%