Denver – Film: „The Mule“

Ich war am 29.12.18 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Mule“  (dt. Kinostart: 31.01.19) 116 min  crime, drama, adaptation 

dir. Clint Eastwood  cast: Clint Eastwood, Bradley Cooper, Laurence Fishburne, Michael Pena, Dianne Wiest, Andy Garcia, Alison Eastwood, Taissa Farmiga 

 

Peoria, Illinois, 2017. Earl Stone (Clint Eastwood) hat sein ganzes Leben viel gearbeitet und seine Familie darüber vernachlässigt. Mittlerweile ist er lange geschieden und seine einzige Tochter (Alison Eastwood) redet nicht mehr mit ihm. Jetzt muss er sein Geschäft schließen und sein Haus wird zwangsversteigert. Von einem Freund seiner Enkeltochter Ginny (Taissa Farmiga) bekommt er die Empfehlung, sein Geld als Kurierfahrer zu verdienen. Ehe Earl sich versieht, arbeitet er als Drogenkurier für ein mexikanisches Drogenkartell…

 

C- (Wertung von A bis F) „The Mule“ basiert auf Sam Dolnicks The New York Times Artikel „The Sinaloa Cartel’s 90-Year-Old Drug Mule“. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte die von dem Zweite-Weltkriegs-Veteran und Pflanzenzüchter Leo Sharp erzählt, der im hohen Alter  beginnt, für ein mexikanisches Kartell Drogen zu schmuggeln. Es ist der neue Film des amerikanischen Schauspielers („Dirty Harry“, „In the Line of Fire“) und Filmemachers („Unvorgiven“, „Mystic River“, „Million Dollar Baby“, Changeling, Gran Torino, American Sniper, Sully) Clint Eastwood. Clint hat diesen Film auch produziert und spielt die Hauptrolle. 

Der Film ist anfangs ganz unterhaltsam, irgendwann wiederholen sich aber die Szenen, was sehr einschläfernd ist. Erschwerend kommt dazu, dass ich die Geschehnisse, wie sie hier gezeigt werden, unglaubwürdig fand.

Der Film soll auf wahren Begebenheiten basieren. Grundsätzlich ist es auch eine sehr smarte Idee, einen so alten Mann als Drogenkurier einzusetzen. Nicht so smart ist es, seine Fahrten mit einem so auffälligen Auto erledigen zu lassen. Hätte man ihm nicht beispielsweise jedes Mal ein anderes Auto zur Verfügung stellen können oder wenigstens ein etwas unauffälliges? Earl ist zu Anfang in Geldnöten, da kann man sich noch irgendwie erklären, warum er sich Geld durch die Schmuggelfahrten verdienen will. Nach der soundsovielten Fahrt fehlen mir jedoch die Beweggründe, warum Earl weiter sein Leben aufs Spiel setzt. Den Zuschauer an Earls Gedankenwelt teilhaben zu lassen, das wäre der interessante Aspekt der Geschichte gewesen. Hier beobachtet man ihn aber nur dabei, wie er Ware einlädt, viele Kilometer mit brisanter Fracht hinter sich bringt und ausliefert, das macht wirklich keinen guten Film aus. Richtig absurd wird der Film, wenn Earl für geraume Zeit scheinbar spurlos von der Bildfläche verschwindet. Würde das mexikanische Drogenkartell ihren Kurier mit einer, für sie extrem kostbaren Fracht auf den Weg schicken, ohne dass sie ihn jederzeit orten können? Das ist doch völlig unrealistisch. Auch muss sich Earl in den letzten Jahrzehnten in einer Höhle versteckt gehalten haben, wenn es ihn überrascht, dass man „Negro“ heutzutage nicht mehr sagt. 

Clint ist mittlerweile 88 Jahre alt. Er hatte bereits bekannt gegeben, sich von der Schauspielerei zurückzuziehen. Das ist eine gute Entscheidung, hier wirkt er auch sehr müde. Clint Eastwoods tatsächliche Tochter Alison spielt in diesem Film seine Tochter.  

Clint Eastwood hat als Regisseur zwei Oscars (für „Unvorgiven“ und „Million Dollar Baby“) gewonnen. Diese beiden Filme wurden auch mit dem Academy Award als Bester Film ausgezeichnet. Als Schauspieler wurde er für seine Performance in den beiden Filmen als Bester Hauptdarsteller nominiert. 

Vice und „The Mule“ waren in der Oscar-Saison 2018/2019 die letzten beiden Filme, die der amerikanischen Presse gezeigt. wurden.

Mit Clint Eastwood und den Oscars ist es immer so eine Sache, man sollte ihn nie unterschätzen. Man hat ihn mit seinem Film nur maximal vage auf dem Schirm und dann lässt er seinen Film im Dezember, also quasi in letzter Minute, zeigen und kassiert dafür einige Oscar-Nominierungen. So zuletzt geschehen mit American Sniper. „The Mule“ ist nun aber selbst für die alten, weißen Männer bei A.M.P.A.S. nicht gut genug. Der Form halber sei aber erwähnt, dass der Film für einige Oscar-Nominierungen, u.a. Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller im Gespräch ist. 

„The Mule“ ist am 14.12.18 in 2,588 amerikanischen Kinos gestartet. Mittlerweile läuft er landesweit sogar in 3,329 Kinos. In Deutschland ist der Film ab dem 31.01.19 im Kino zu sehen. 

Trailer zu sehen:

 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Upside„

Bewertung des Trailers: C-

Kommentar: Remake dieses französischen Films („Ziemlich beste Freunde“), hier mit Bryan Cranston, Kevin Hart und Nicole Kidman

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Cold Pursuit„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Actionthriller mit Liam Neeson und Laura Dern

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei Liam Neeson bin ich eigentlich immer dabei


Trailer v. Film: „Rocketman„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Biopic über Elton John mit Taron Egerton in der Hauptrolle

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „They Shall Not Grow Old„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Peter Jacksons neuer Film, Doku über den Ersten Weltkrieg

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Godzilla: King of the Monsters„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Boah. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 

L. A. – Film: „A Star is Born“

Ich war am 12.10.18 in Los Angeles und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut: 

 

„A Star is Born“ (dt. Kinostart war der 4.10.18)   135 min  drama, remake, adaptation 

dir. Bradley Cooper  cast: Bradley Cooper, Lady Gaga, Andrew Dice Clay, Sam Elliot, Dave Chappelle 

 

Nach einem Konzertauftritt landet der alkoholkranke Country-Rockstar Jackson Maine (Bradley Cooper) in einer Drag-Bar. Dort beeindruckt ihn die unbekannte Sängerin Ally (Lady Gaga). Sie lernen sich kennen und es entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden. Irgendwann holt er sie zu sich auf die Konzertbühne und sie singen ein Duett zusammen. Das Video verbreitet sich viral und Ally wird entdeckt. Sie beginnt eine Karriere als Popstar, während seine Karriere langsam immer mehr den Bach runter geht und er immer mehr dem Alkohol und den Drogen verfällt…

 

B (Wertung von A bis F) „A Star is Born“ ist das dritte Hollywood-Remake von William A. Wellmans gleichnamigen Films aus dem Jahr 1937. In dem Film aus dem Jahr 1937 spielten Janet Gaynor und Frederic March die Hauptrollen, er war in sieben Kategorien für den Oscar nominiert, darunter eine Nominierung als Bester Film, übrigens der erste Farbfilm, der je für den BP-Oscar nominiert wurde. Der Film hat zwei Oscars (Drehbuch und Kameraführung) gewonnen. George Cukors 1954er Fassung war ein Musical mit Judy Garland und James Mason in den Hauptrollen, er gilt als der beste der Reihe. Dieser Film wurde für sechs Oscars nominiert, aber nicht in der Kategorie Bester Film. Frank Piersons 1976er Version ist ebenfalls ein Musical mit Barbra Streisand und Kris Kristofferson in den Hauptrollen. Dieser Film war für vier Oscars nominiert, aber auch nicht in der Kategorie Bester Film. Barbra Streisand hat einen Oscar für ihren Song „Evergreen“ gewonnen. Die 2018er Adaption ist nun die vierte Hollywood-Verfilmung von „A Star is Born“. Es ist das Regiedebüt des amerikanischen Schauspielers Bradley Cooper (The Hangover, Silver Linings Playbook, American Hustle, American Sniper, Joy).

Der neue „A Star is Born“-Film ist ein Musikfilm, aber kein Musical und dieser Film lebt durch Bradley Cooper. Auch wenn sein Country-Rockstar Jackson Maine Lady Gagas Ally entdeckt, ihr Talent fördert und sie im Verlauf des Films ein berühmter Popstar wird, ist es seine Geschichte. Sehr wohl gibt es aber eine „A Star is Born“ Szene, wenn der Rockstar bei einem seiner Konzertauftritte die unbekannte Sängerin zu sich auf die Bühne holt und sie ein Duett singen. Für mich die beste Szene des gesamten Films. Aber ansonsten ist der Filmtitel etwas irreführend. Zu Beginn des Films ist er der Star, dessen Karriere bereits die beste Zeit hinter sich hat. Er hat akute Alkohol- und Drogenprobleme, kann zunehmend schlechter hören, ist einsam und badet im Selbstmitleid. Der Film zeigt Alkoholismus in all seine Facetten. Bradley Cooper gibt eine bravouröse Performance. Er singt (beeindruckend) selbst und, was nur in der Originalfassung zu erfassen ist, imitiert in Perfektion die Stimme seines Bruders (gespielt von Sam Elliot), was auch im Film thematisiert wird. Normalerweise spricht er ganz anders. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Zweifel, dass Bradley Cooper, dieser alternde, alkoholkranke Musiker Jackson Maine ist. Das ist eine eindeutige Oscar-Performance. Nach Sir Laurence Olivier („Hamlet“ im Jahr 1948) und Roberto Benigni („Life is Beautiful“ im Jahr 1998) könnte er der dritte Schauspieler sein, der sich regieführend selbst erfolgreich zu einem Schauspiel-Oscar führt. 

„A Star is Born“ erzählt aber auch eine Liebesgeschichte und die funktioniert einesteils, zum anderen nicht wirklich. Warum sich Lady Gagas´ Ally in Bradley Coopers´ Jackson Maine verliebt, liegt klar auf der Hand. Er hat diese Aura, diese Intensität, diese sexy Coolness – unter den gegeben Umständen hätte ich mich sicher auch in ihn verliebt. Jackson und Ally kommen zusammen, er trinkt weiter Alkohol und kommt nicht damit klar, dass sie von einer ernstzunehmenden Sängerin und Songwriterin zum kommerziellen Popstar mutiert. Irgendwann kommt es zu schrecklichen Szenen, sie müsste ihn verlassen, sie liebt ihn aber und schließlich endet alles tragisch. Alles nachzuvollziehen, nicht so sehr, warum er sich in sie verliebt. Dem Zuschauer wird hier verkauft, dass er sich in der Drag-Bar in diese Sängerin, die auf – in meinen Augen – unzumutbare Weise „La Vie En Rose“ interpretiert, verliebt. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass sie dabei aussieht, als wäre sie einem Gruselkabinett entsprungen. Sorry, aber der Funke ist bei mir nicht übergesprungen. Aber gut, der Film erlaubt es, dass man sich auf Bradley Coopers Charakter und seine Probleme konzentrieren kann. So spielt Lady Gaga erfreulicherweise für mich eine Nebenrolle. 

Lady Gaga hat wahrscheinlich viele Fans, ich zähle ganz sicher nicht dazu. Auch weil ich der Meinung bin, dass sie einzig durch ihre kalkuliert-exzentrischen Auftritte in ihren Klamauk-Outfits berühmt wurde. Wenn sie zu Beginn des Films sagt, dass ihr immer gesagt wurde, sie wäre nicht hübsch genug für eine Karriere im Musikbusiness, ist das sicherlich etwas, was man Gaga selbst, als sie als Sängerin startete, oft gesagt wurde. Sie hat aber ihren Weg gemacht, hat eine große Anhängerschaft und das ist gut so. In diesem Film macht sie gesanglich ihre Sache tadellos. Der letzte Song („I´ll Never Love Again“) ist für mich ihre stärkste Musik-Performance in dem Film. Bevor sie dieses Lied für den Dreh vortragen sollte, hat Lady Gaga im realen Leben erfahren, dass ihre beste Freundin verstorben ist. Die Gefühle der Trauer kann sie tatsächlich in diesem Song transportieren. Als Schauspielerin hatte ich sie bislang noch nicht gesehen (sie hat „Sin City 2“ und in zwei Staffel der TV-Serie „American Horror Story“ gespielt), ich fand ihre Performance hier mitunter schwierig, aber dadurch lässt sie Bradley Cooper als Schauspieler noch viel besser aussehen. 

Für sein Erstlingswerk als Regisseur liefert Bradley Cooper einen soliden Film ab, handwerklich nahezu perfekt. Es fühlt sich aber auch so an, als ob hier einige Szenen rausgeschnitten wurde. Dazu ist es vielleicht interessant zu wissen, dass dieser Film, bevor er abgenommen wurde, unzählige Male einem Testpublikum vorgeführt und abgeändert wurde. Definitiv wollte die Warner Bros. mit diesem Projekt auf Nummer sicher gehen und hat den Film so massentauglich wie möglich gehalten. Gefallen hat mir, dass „A Star is Born“ durchaus auch als Kritik an der Musik von kommerziellen Popstars zu verstehen ist. 

Charlie, der megaputzige Goldendoodle, ist übrigens Bradley Coopers eigener Hund. 

Nun, ich hatte es weiter oben bereits erwähnt, dieser „A Star is Born“-Film ist kein Musical, aber ein Musik-Film. Musik spielt in diesem Drama eine zentrale Rolle. Um so überraschender ist es, dass Warner Bros. diesen Film für die Golden Globes nicht für die Kategorie Comedy/Musical eingereicht hat. In meinen Augen ist das, von den Awards-Strategen der Warner, ein riskanter Schachzug, ihn in der Kategorie Drama platzieren zu wollen. Den Golden Globe für Bestes Musical hätte er quasi in der Tasche. „Walk the Line“ war auch kein Musical, hat den Globe aber als solches gewonnen. Jetzt liegt es an der HFPA zu entscheiden, in welcher Kategorie der Film am Ende für die Golden-Globe-Nominierungen auftaucht. 

Bradley Copper hat bisher vier Oscar-Nominierungen (1 x als Produzent für „American Sniper“ und in drei aufeinanderfolgenden Jahren als Schauspieler (für „Silver Linings Playbook“, „American Hustle“ und „American Sniper“). Allein für „A Star ist Born“ könnte er vier Mal (als Produzent, Regisseur, Hauptdarsteller, Drehbuchautor) für den Oscar nominiert werden. Er könnte sogar für zwei seiner drei Originalsongs nominiert werden, das ist jedoch recht unwahrscheinlich, da die nominierten Songs, sicherlich von Lady Gaga stammen werden. Clint Eastwood ist immer für eine Überraschung gut, alle Oscar-Experten hat er dieses Jahr kalt erwischt, als er plötzlich mit seinem Film „The Mule“ um die Ecke kam. Zur Erinnerung, sein Film „Million Dollar Baby“ war der letzte Film mit einem Dezemberstart, der dann tatsächlich den Oscar als bester Film gewonnen hat. Bradley Cooper spielt in diesem Film mit, womit er dann – rein theoretisch – für einen weiteren  Oscars nominiert werden könnte. Es ist also Bradley Coopers´ Jahr.

Jetzt liegt es an den Oscar-Strategen der Warner, ihnen muss es irgendwie gelingen, den Hype für „A Star is Born“ über ein paar Monate aufrecht zu erhalten. Dann kann man davon ausgehen, dass der Film am 22.1.19 mind. 10 Oscar-Nominierungen erhält, darunter Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Bradley Cooper), Beste Hauptdarstellerin (Lady Gaga), Bester Nebendarsteller (Sam Elliot), Bestes adaptiertes Drehbuch, vorauss. 2 x für Bester Originalsong und einige technische Kategorien. Update: „A Star is Born“ hat 8 Oscar-Nominierungen (Bester Film, Bester Hauptdarsteller Bradley Cooper, Beste Hauptdarstellerin Lady Gaga, Bester Nebendarsteller Sam Elliot, Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Kamera, Bester Ton und Bester Song für „Shallow“) erhalten. Update: „A Star is Born“ hat einen Oscar (Bester Filmsong) gewonnen.

„A Star is Born“ wurde erstmalig auf dem Venice International Film Festival gezeigt. Dort haben Lady Gaga und Bradley Cooper eine achtminütige Standing Ovation bekommen. Der Film ist am 5.10.18 in 3,686 amerikanischen Kinos gestartet. „A Star is Born“ ist am 4.10.18 in den deutschen Kinos angelaufen. 

Trailer zu sehen:

 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Girl in the Spider´s Web„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Neuer Thriller der Lisbeth Salander-Reihe, dieses Mal mit Claire Foy in der Hauptrolle

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bin nicht überzeugt


Trailer v. Film: „Green Book„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Möglicher Oscar-Kandidat, vielleicht sogar Gewinnerfilm mit Viggo Mortensen und Mahershala Ali

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Boy Erased„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: möglicher Oscar-Kandidat mit Nicole Kidman, Russell Crowe und Lucas Hedges 

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Vice„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Adam McKays neuer Film und möglicher Oscar-Kandidat. Film über den ehemaligen US-Vize-Präsidenten Dick Cheney. Christian Bale könnte hierfür seinen zweiten Oscar gewinnen.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Rocketman„

Bewertung des Teasers: A-

Kommentar: Biopic über Elton John mit Taron Egerton in der Hauptrolle

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film „Mary Poppins Returns„

Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer) 

Kommentar: Rob Marshalls neuer Film mit Emily Blunt als Mary Poppins. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht


Trailer v. Film: „Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Fortsetzung des Fantasy-Films wieder mit Eddie Redmayne, aber auch mit Jude Law und Johnny Depp

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Bohemian Rhapsody„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Queen-Biopic mit Rami Malek als Freddie Mercury. Der Film steht noch unter Embargo, man hört aber, dass der Film nicht soo doll sein soll, aber Rami Malek eine Oscar-Performance gibt

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Mule„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Clint Eastwoods neuer Film und der Film, der für alle Oscar-Experten dieses Jahr ziemlich überraschend noch in die Oscar-Saison reinrutschte. Clint Eastwood darf man nie unterschätzen

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 

 

Denver – Film: „War Dogs“

Ich war am 25.08.16 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„War Dogs“ (dt. Kinostart: 29.09.16) 114 min action, comedy, adaptation, biopic
dir. Todd Phillips cast: Jonah Hill, Miles Teller, Bradley Cooper, Ana de Armas, J.B. Blanc

 

 

Miami Beach, 2005. Nach einigen Jahren trifft der 22-jährige David (Miles Teller) seinen ehemalig besten Freund Efraim (Jonah Hill) wieder. David ist seinen Job als Masseur leid und sein Nebenerwerb mit dem Verkauf von Bettwäsche wirft auch nichts ab. Efraim bietet ihm kurzerhand an, bei ihm ins Geschäft einzusteigen. Nur war Efraim immer irgendwie in krumme Geschäfte verwickelt und jetzt dealt er mit Waffen…

 
C (Wertung von A bis F) „War Dogs“ basiert auf einer wahren Geschichte und lag Guy Lawsons Rolling Stone Artikel zugrunde. Es ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Todd Phillips (The Hangover).

 

Mit Ausnahme von ein paar vereinzelt witzigen Momenten, den ganzen Anspielungen auf Brian DePalmas Film „Scarface“ und dem ziemlich gelungenen Ende, ist der Film dröge. Als Zuschauer begleitet man knapp zwei Stunden zwei nicht gerade sympathische Typen bei ihren mehr oder weniger legalen Machenschaften im Waffengeschäft. Bradley Coopers Auftritte sind dabei schon beinahe das Highlight des Films. Miles Tellers Charakter David Packouz führt als Erzähler durch den Film, was hier – wie in den meisten Fällen – überflüssig ist.

Seit meinen ersten Online-Filmtagebuchaufzeichnungen im Jahr 2007 habe ich nachweislich die meisten Filme mit Seth Rogen und Jonah Hill gesehen. Wenn ich „Sausage Party“, bei denen beide U.S.-Amerikaner eine Sprechrolle übernommen haben, bereits dazu zähle, habe ich jeweils 17 Einträge verzeichnet. Es lässt sich wohl nicht leugnen, ich mag die Beiden. Trotz seines durchaus nennenswerten Auftritts in Steve Jobs , ist Seth Rogen immer noch vorwiegend mit dem Komödien-Genre verwurzelt. Jonah Hill wählt zwischendurch immer wieder interessante Projekte, zeigt dann, wie talentiert er ist und wurde sogar für seine Performance in Moneyball und The Wolf of Wall Street für den Academy Award nominiert.

Der reale David Packouz ist hier in einer Szene relativ am Anfang zu sehen. Er singt vor Senioren in einem Altersheim.

Seit einiger Zeit beobachte ich einen Kinotrend in den U.S.A. Seit Monaten werden sowohl Kinocenter als auch Programmkinos nach und nach umgerüstet. In mittlerweile gefühlt jedem zweiten amerikanischen Kino kann man sich in bequemen, weit nach hinten verstellbaren Sesseln lümmeln. Teilweise kann man die Sessel sogar in die Liegeposition stellen. Ganz ehrlich, wenn ich mich in einen breiten, ausfahrbaren Sessel setzen oder legen will, dann gehe ich ins Möbelhaus. Ins Kino gehe ich, um mir einen Film anzuschauen und nicht, um mich neben Fremde hinzulegen. Durch diese Liege-Sessel stehen natürlich auch viel weniger Sitze in den Kinosälen zur Verfügung. Seltsamer Trend und was mich am meisten nervt, die Zeiten des free seating  neigen sich langsam dem Ende. In den umgerüsteten Kinos muss man sich nämlich bereits an der Kasse für einen Sitzplatz entscheiden. In Deutschland ist das ja gang und gäbe, in den U.S.A. habe ich es immer genossen, mich weit weg von allen nervigen Zuschauern zu setzen.

In Denver war ich jetzt in einem Kino mit einer angeschlossenen Bar. Wenn man dem Barkeeper den Ausweis vorgelegt hat (bekanntermassen reicht der Gesichtscheck in den U.S.A. nicht aus) und der Barkeeper erkennt, dass man über 21 Jahre alt ist, bekommt man ein Bändchen um das Handgelenkt, kann seine alkoholischen Getränke mit ins Kino nehmen und sogar bis zu max. 3 Getränke pro Person konsumieren.

 

 

Trailer zu sehen:

 

 

 
vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Bleed for This„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Biopic über den Boxer Vinny Paz mit Miles Teller und einem Aaron Eckhart, den ich nie erkannt hätte
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Why Him?„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit James Franco und Bryan Cranston
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „The Accountant„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Actionthriller mit Ben Affleck, J.K. Simmons, John Lithgow, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Magnificent Seven„
Bewertung des Trailers: B+ (neuer und besserer Trailer)
Kommentar: Mittlerweile habe ich etwas mehr Vertrauen in den Film, schließlich eröffnet er auch das Filmfestival in Toronto dieses Jahr
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Kevin Hart: What Now?„
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: Stand-Up-Comedy-Film mit Kevin Hart
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Doctor Strange„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ich bin ja von Marvel-Superhelden-Kram gelangweilt, aber der sieht in meiner Welt irgendwie cool aus. Außerdem spielen Benedict Cumberbatch, Tilda Swinton, Michael Stuhlbarg, Mads Mikkelsen, etc. mit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Sully„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Clint Eastwoods neuer Film mit Tom Hanks als Hudson-River-Held Chesley Sullenberger. Bei dem Trailer bekomme ich schon Gänsehaut
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

amerikanisches Kinoplakat von "War Dogs"
amerikanisches Kinoplakat von „War Dogs“

San Francisco – Film: „10 Cloverfield Lane“

Ich war am 14.03.16 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„10 Cloverfield Lane“ (dt. Kinostart: 31.03.16) 103 min sci-fi, thriller, sequel
dir. Dan Trachtenberg cast: Mary Elizabeth Winstead, John Goodman, John Gallagher, Jr. voice: Bradley Cooper

 

 

Nach einem schweren Autounfall wacht Michelle (Mary Elizabeth Winstead) angekettet in einem fensterlosen Raum auf. Ein Mann (John Goodman) erklärt ihr, dass sie sich in einem unterirdischen Bunker befindet, er sie gerettet hat und sie sich jetzt und hier in Sicherheit befindet Mmmh…

 
B (Wertung von A bis F) „10 Cloverfield Lane“ ist das Regiedebüt von Dan Trachtenberg. Es ist keine direkte Fortsetzung zu dem aus dem Jahr 2008 stammenden Film Cloverfield, aber er spielt irgendwo in dem „Cloverfield“-Universum.

Noch vor zwei Monaten wusste außer den direkt Beteiligten niemand von der Existenz dieses Films. „10 Cloverfield Lane“ wurde unter strengster Geheimhaltung gedreht. Das Projekt hatte verschiedene Arbeitstitel („The Cellar“, „Valencia“) und überraschte die Film- und Medienwelt dann am 15.01.16 als der außergewöhnlich gelungene Trailer erstmalig auftauchte. Dass der Film dann auch noch „Cloverfield“ im Titel trägt, löste vollends Begeisterung aus. Hut ab vor dieser durchdachten Marketing-Kampgane von J.J. Abrams Produktionsfirma Bad Robot Productions.

Wo Matt Reeves Film noch amateurhaft wirkte, ist dieser „Cloverfield“-Film solide inszeniert, smart, ungemütlich, hin und wieder humorig und sehr spannend (ab einem gewissen Zeitpunkt sogar kaum aushaltbar spannend). Ich mag diese Wie-würde-ich-reagieren?-Thriller und wenn die Protagonistin dann oftmals noch so reagiert, wie ich es vielleicht in so einer Situation getan hätte – perfekt. Ich fand „10 Cloverfield Lane“ erstklassig, wenn, ja wenn ich die vielleicht letzten 10 Minuten nicht so unfassbar albern gefunden hätte. Als Bewertung hatte ich mir direkt zum Ende des Films ein „B“ notiert. Jetzt, ein paar Tage später sehe ich aber vordergründig das dämliche Ende vor Augen und so war ich tatsächlich geneigt, meine Bewertung nach unten zu korrigieren. Das würde aber wiederum den gesamten Film nicht gerecht werden. Außerdem ist dies der erste Film von Dan Trachtenberg und mindestens 90 Minuten liefert er dafür einen ziemlich guten Film ab, daher bleibe ich bei meiner ursprünglichen Bewertung.

„10 Cloverfield Lane“ ist ein Film über den man inhaltlich kaum etwas erzählen oder schreiben kann bzw. sollte. Man sollte keinem anderen den Spaß, den dieser Film durchaus machen kann, verderben. Ich glaube aber auch, dass dies kein Film ist, der – wenn man die Auflösung kennt – bei einer zweiten Sichtung funktioniert.

John Goodman kenne ich bereits aus Filmen wie „The Big Easy“, „Raising Arizona“ und „Sea of Love“, unvergessen in seiner Rolle in der TV-Serie „Roseanne“. Eine Zeit lang wurde es etwas ruhiger um ihn, zumindest in meiner Wahrnehmung, aber seit einigen Jahren ist er erfreulicherweise wieder voll dabei und glänzt in Filmen wie The Artist, Argo, Flight, Trumbo, etc. John Goodman gab schon immer glaubwürdige und durchaus, sich von der restlichen Besetzung abhebende Performances. Auch in diesem Film ist er klasse. Derzeit wird versucht, ihn für eine Oscar-Nominierung ins Gespräch zu bringen. Ich glaube, dass es dafür nicht langen wird. Hervorragend in diesem Kammerspiel ist auch Mary Elizabeth Winstead („Scott Pilgrim vs. the World“, Smashed, The Spectacular Now, Kill the Messenger).

Man kann damit rechnen, dass es einen weiteren Film der „Cloverfield“-Reihe geben wird.

„10 Cloverfield Lane“ ist am 11.03.16 in 3391 amerikanischen Kinos gestartet und wird am 31.03.16 in den deutschen Kinos anlaufen.

 
Trailer zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Hardcore Henry„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Sci-Fi-Actioner mit Sharlto Copley, heisst in D. nur „Hardcore“
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „The Nice Guys„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Shane Blacks neuer Film mit Russell Crowe und Ryan Gosling
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Everybody Wants Some„
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Richard Linklaters neuer Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Huntsman: Winter´s War„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Prequel/Sequel zu „Snow White and the Huntsman“
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Ghostbusters„
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Ein Reboot des Originals mit Melissa McCarthy, Kristen Wiig und Chris Hemsworth. Warum?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „X-Men: Apocalypse„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Marvel-Mist-Fortsetzung. Wann hört es endlich auf, dass ich mir diese Filme auch noch angucken muss. (McAvoy, Fassy, Lawrence, Isaac)
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich will nicht

Trailer v. Film: „Star Trek Beyond„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Genau – DAS ist ein Film, den ich wirklich nicht sehen muss.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Berlin – Film: „Joy“

Ich war am 18.12.15 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Joy“ (dt. Filmtitel: Joy: Alles ausser gewöhnlich, dt. Kinostart: 31.12.15) 107 min drama, comedy, biopic
dir. David O. Russell cast: Jennifer Lawrence, Robert De Niro, Isabella Rossellini, Diane Ladd, Virginia Madsen, Bradley Cooper, Edgar Ramirez, Dascha Polanco, Elisabeth Röhm

 
Joy (Jennifer Lawrence) lebt mit ihren beiden Kindern, ihrer Mutter Carrie (Virginia Madsen) und ihrer Oma (Diane Ladd) zusammen. Ihr arbeitsloser Ex-Mann (Edgar Ramirez) wohnt im Keller und plötzlich – nach der Trennung von seiner aktuellen Frau – steht ihr Vater (Robert De Niro) vor ihrer Tür und und möchte auch wieder ins Haus ziehen. Joys Leben ist ziemlich chaotisch. Sie ist handwerklich sehr begabt und eines Tages erfindet sie den Miracle Mop, einen Wischmop, bei dem man sich nicht die Finger schmutzig macht. Mit der finanziellen Unterstützung von Trudy, der neuen Freundin ihres Vaters (Isabella Rossellini) lässt sie einige von diesen revolutionären Wischmops produzieren und versucht diese, an den Mann zu bringen.

 

C+ (Wertung von A bis F) „Joy“ basiert auf wahren Begebenheiten. Es ist David O. Russells Interpretation von Joy Manganos Erfolgsgeschichte. Im Alter von 34 Jahren hat Joy Mangano den Miracle Mop und später andere Gebrauchsgegenstände erfunden und sich irgendwann ein Geschäftsimperium aufgebaut.

Es ist bekannt, dass David O. Russell Schwierigkeiten hatte, seinen aktuellen Film fertigzustellen. Ich hatte den Eindruck, dass man die Probleme immer noch spürt. Gerade zu Anfang wirkt der Film sehr chaotisch und ungeordnet: Schnitt an Schnitt an Schnitt. Gegenwart, Rückblenden, Gegenwart, reales Leben, Traumsequenzen, Soap Opera. Ich glaube ich habe mich erst entspannen können, als Bradley Coopers Charakter auftaucht. Die Szenen von Jennifer Lawrence und Bradley Cooper mochte ich überraschenderweise am meisten im gesamten Film. Meine Lieblingsszene ist eine viel zu kurze Szene, bei der der Bee Gees Song „To Love Somebody“ gespielt wird.

Letztlich gab es zwei Versionen von dem Film, eine eher heitere und eine eher tragische Variante. Beide wurden einem Testpublikum gezeigt und denen gefiel der Film mit dem höheren Komödien-Anteil besser. „Joy“ wurde dann bei der HFPA als Komödie für die Golden Globes eingereicht (und nominiert). Auch wenn es einige lustige Momente im Film gibt, ist „Joy“ für mich keine Komödie. Er ist eine Tragikomödie mit Thriller und Krimi-Elementen.

Nach Silver Linings Playbook und American Hustle hat David O. Russell erneut Jennifer Lawrence besetzt. Jennifer Lawrence spielt hier die Hauptrolle und – im Gegensatz zu den beiden anderen Filmen – eine „normale“ Frau. Starke Mädchen- und Frauenrollen liegen der Schauspielerin, da gibt es keinen Zweifel. Sie hier aber als Mitte 30-Jährige zu besetzen war äußerst gewagt. Jennifer Lawrence ist mittlerweile 25 Jahre alt, sieht aber aus, als wäre sie gerade Anfang 20 und auch seltsame Haarteile und biedere Klamotten lassen sie nicht reifer aussehen. Nun mag ich sie als Schauspielerin wahnsinnig gerne sehen und so habe ich schon Gefallen daran, ihr bei dem, was auch immer sie gerade macht zuzuschauen.

Begeistert war ich von Virginia Madsen als Joys Mutter, Elizabeth Röhm, die Joys Halbschwester spielt und Edgar Ramirez als Joys Ex-Mann (auch wenn er vom Typ her Bobby Cannavale zu sehr ähnelt). Unfreiwillig komisch hingegen wirkte Isabella Rossellini. Tatsächlich sieht sie aus wie ein Mann in Frauenkleidung. Leider ist ihre Filmfigur nicht als Karikatur angelegt. Wenn sie spricht wirkt es, als wären ihr die Worte in den Mund gelegt und sie nur den Text aufsagt. Grausig. Immer wenn ich den Film gerade wieder etwas mehr mochte, kommt Isabella Rossellini ins Bild und machte alles wieder zunichte.

Alejandro González Iñárritus Film „The Revenant“, David O. Russells „Joy“ und Quentin Tarantinos „The Hateful Eight“ waren die letzten drei möglichen Oscar-Kandidaten, die in der Oscar-Saison 2015/2016 fertiggestellt wurden und dann der amerikanischen Presse gezeigt wurden.

David O. Russell – und das ist bekannt – möchte jetzt nach drei Anläufen (er wurde rekordbrechende 3x hintereinander für seine Filme The Fighter, „Silver Linings Playbook“ und „American Hustle“ in den Kategorien Bester Film und Beste Regie für den Academy Award nominiert) unbedingt den Oscar gewinnen. Als noch keiner den Film kannte wurden „Joy“ sogar sehr gute Chance auf den Oscar-Gewinn ausgerechnet. In meiner September- und November-Prognose zu etwaigen Oscar-Nominierungen hatte ich den Film auch auf Platz 2. Nachdem ich den Film jetzt gesehen habe, halte ich es für ausgeschlossen, dass „Joy“ als Film überhaupt nominiert wird. Vielleicht kann Jennifer Lawrence noch eine Nominierung ergattern.
„Joy“ war  für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Jennifer Lawrence), Beste Nebendarstellerin (Isabella Rossellini, Diane Ladd, Virginia Madsen), Bester Nebendarsteller (Robert De Niro), Bestes Originaldrehbuch und einige technische Kategorien.

Update: „Joy“ hat 1 Oscar-Nominierung (Beste Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence) erhalten.

„Joy“ startet am 25.12.15 in den amerikanischen Kinos. Ich habe den Film in einer Pressevorführung in Berlin gesehen. Gezeigt wurde die OV.

David O. Russells Filme sind generell sehenswert, auch wenn „Joy“ auf ein kleines Formtief des Regisseurs hindeutet.

Der Film „Joy“ ist ab dem 31.12.15 in den deutschen Kinos zu sehen.

Trailer zu sehen:

 

Der deutsche Trailer zu sehen:

 

 

 

Filmplakat von "Joy" in der New Yorker U-Bahn
Filmplakat von „Joy“ in der New Yorker U-Bahn

 

Vancouver – Film: "Aloha"

Ich war am 30.05.15 in Vancouver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Aloha“ (dt. Filmtitel: „Aloha – Die Chance auf Glück“, dt. Kinostart: 06.08.15) 105 min comedy, drama
dir. Cameron Crowe cast: Bradley Cooper, Emma Stone, Rachel McAdams, Bill Murray, John Krasinski, Danny McBride, Alec Baldwin

Brian Gilcrest (Bradley Cooper) arbeitet für den Rüstungsunternehmer und Milliardär Carson Welch (Bill Murray). Als es ihn nach Hawaii verschlägt, trifft er dort, das erste Mal nach 13 Jahren, auf seine Ex-Freundin Tracy (Rachel McAdams). Mittlerweile ist sie mit Woody (John Krasinski) verheiratet und hat zwei Kinder. Brian soll auf Hawaii Verhandlungen mit den Ureinwohnern der Insel führen, damit sein Boss seine Pläne für einen Satelliten umsetzen kann. Ihm wird die forsche Air Force Kampfpilotin Allison Ng (Emma Stone) als Aufpasserin zur Seite gestellt.

D (Wertung von A bis F) „Aloha“ ist der neueste Film von Cameron Crowe („Singles“, „Jerry Maguire“, „Almost Famous“)

In „Aloha“ staksen orientierungs- und/oder belanglosen Charaktere durch eine wirre, aber unbedingt bedeutend erscheinen wollende Geschichte und lassen den Zuschauer im besten Fall ratlos zurück. Man sollte sich vielleicht auf die Liebes- und Familiengeschichte konzentrieren (auch wenn die eine nicht wirklich glaubwürdig und die andere vorhersehbar ist) und sich nicht weiter mit Bradley Coopers Figur und seinem beruflichen Vorhaben auf der Insel beschäftigen. Dieser Handlungsstrang ergibt nämlich keinen richtigen Sinn und egal ist er sowieso.

Wenn in einem dialogreichen Film die zwei wortlosen Szenen die Besten sind, dann sagt das viel über die Qualität des Film aus. Die anderen guten Szenen sind bereits im Trailer zu sehen. Die Dialoge wirken unrealistisch das einzig Positive was ich über den Film vermelden kann, ist die Performance von Emma Stone, Alec Baldwin und John Krasinski.

Im November 2014 wurden sämtliche E-Mails von Sony Picture Entertainment gehackt. Dadurch wurde u.a. bekannt, wie Amy Pascal, seinerzeit noch Präsidentin von SPE, über den Film „Aloha“ dachte. Nachdem ich mir von dem Film nun selbst ein Bild machen konnte, habe ich nachgelesen, wie Amy Pascal ihren Unmut über den Film in Worte fasste. Sie kritisierte, dass das Drehbuch, auch wenn es noch so oft umgeschrieben wurde, Mist ist, die Besetzung mindestens fragwürdig und der Plot an den Haaren herbeigezogen. Alles in allem hat sie zum Ausdruck gebracht, dass der Film nicht mehr zu retten ist.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Masterminds“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: scheinbar sehr klamaukige Actionkomödie mit Zach Galifianakis, Kristen Wiig und Owen Wilson
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Me & Earl & the Dying Girl“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama, das in Sundance groß abgesahnt hat
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Spectre“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Sam Mendes zweiter James Bond Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ricki and the Flash “
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Jonathan Demmes neuer Film mit Meryl Streep als alternde Rockerin
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Boston – Film: "American Sniper"

Ich war am 17.01.15 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„American Sniper“ (dt. Filmtitel: „Der Scharfschütze“, dt. Kinostart: 26.02.15) 132 min drama, biopic, adaptation
dir. Clint Eastwood cast: Bradley Cooper, Sienna Miller, Max Charles, Luke Grimes, Kyle Gallner

Der Texaner Chris Kyle (Bradley Cooper) tritt im Jahr 1999 den Navy SEALs bei und lässt sich als Scharfschützer ausbilden. Er heiratet Taya (Sienna Miller) und wird nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 zu seinem ersten Einsatz in den Irak geschickt. Seine Aufgabe als Scharfschütze ist vordergründig, seine Kameraden vor Selbstmordattentätern oder anderen Anschlägen zu schützen. Mit seiner Treffsicherheit wird er schon bald zu einer Legende.

B- (Wertung von A bis F) „American Sniper“ basiert auf Chris Kyles Memoiren „American Sniper: The Autobiography of the Most Lethal Sniper in U.S. Military History“.

Ein Spielfilm ist ein Spielfilm, auch wenn es sich um ein sogenanntes Biopic handelt, ist es immer noch ein Spielfilm. Ein Spielfilm ist keine Dokumentation und auch keine Schulungsgrundlage. Filmemacher müssen – in meinen Augen – in Biopics ein Leben nicht 1:1 wiedergeben, sie dürfen auch, um den Zuschauern eine spannende Geschichte zu erzählen, dramatisieren. Was sie aber nicht tun sollten, ist entscheidend die Tatsachen verdrehen oder die Charaktere so zu verändern, dass die porträtierte Persönlichkeit zu einer anderen wird, als sie ist/ bzw. war.

Dem Film „American Sniper“ habe ich entnommen, dass Chris Kyle ein (später) zwar traumatisierter, aber makelloser Held war. Die Geschichte im wahren Leben stellt sich aber etwas anders dar.

Ich fand es nicht leicht, „American Sniper“ zu bewerten. Insbesondere, da ich nur eine Woche zuvor Selma gesehen habe. Der Film, der in der diesjährigen Oscar-Saison wegen einer Kleinigkeit, die weder die Geschichte noch die Persönlichkeiten entscheidend anders gezeigt hat, in der Luft zerrissen wurde. Der Film, der in der diesjährigen Oscar-Saison wesentlich kritischer betrachtet werden sollte ist: „American Sniper“.

Clint Eastwood erzählt seine Version von Chris Kyles Leben und das ist eine amerikanische Kriegshelden-Geschichte. Nun sieht ein friedfertiger Europäer den Film sicherlich generell anders als ein kriegsbereiter und schießwütiger Macho-Amerikaner. Wenn man die U.S.A. nicht für the greatest country on earth hält, könnte man Probleme mit dem Film haben. Wer sich noch an das ganze absurde Trara erinnert, das die damalige Bush-Regierung veranstaltet hat, um ihre Bevölkerung und auch ihrer Verbündeten von der Notwendigkeit eines Irak-Krieges zu überzeugen, der könnte Probleme mit dem Film haben. Wenn man „American Sniper“ sieht, könnte man fast meinen, dass die Amerikaner diesen Krieg immer noch für gerechtfertigt halten.

Fehlereingeständnisse sind nicht so Clint Eastwoods Ding. Von dem konservativen Filmemacher bekommt man eine sehr einseitige Geschichte zu sehen. Es gibt nur schwarz und weiß – die Iraker sind die Bösen, die Amerikaner sind die Guten. In „American Sniper“ geht es darum, einen amerikanischen Helden zu feiern. Einer, der sich eingesetzt hat für sein Land und seine Kameraden. Chris Kyle war ein Elite-Soldat und Scharfschütze, der zur Legende wurde weil er mehr als 160 Iraker getötet hat.

So, jetzt habe ich aber „American Sniper“ mit einem B- bewertet. Ich habe die Politik und die Authentizität der Figur beiseite gelassen und dann ist der Film recht spannend und gut fotografiert. Die Szenen im Irak fand ich sehr atmosphärisch, auch wenn mich die dort geführten Telefonate manchmal beinahe aus dem Film warfen.

Bradley Cooper hat für diese Rolle ordentlich an Gewicht zugelegt. Sein Schönling-Image ist abgelegt und dadurch wirkt er irgendwie männlicher. Seine Performance ist sehr überzeugend und seine Oscar-Nominierung kann man vertreten. Bradley Cooper wurde für Silver Linings Playbook und für American Hustle für den Oscar nominiert. Gerade wurde er für „American Sniper“ mit seiner dritten Oscar-Nominierung in Folge bedacht. Drei Oscar-Nominierungen hintereinander sind sehr selten und ein Beweis dafür, dass die Academy-Mitglieder ihn mögen. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht. Derzeit sieht es so aus, als ob sich der Oscar-Gewinner in der Kategorie Bester Hauptdarsteller zwischen Eddie Redmayne (The Theory of Everything) und Michael Keaton (Birdman) entscheidet. Was wäre, wenn sich die Academy-Mitglieder nun nicht zwischen diesen Beiden entscheiden können und die Wahl auf Bradley Cooper fällt? Wenn man bedenkt, dass „American Sniper“ der mit großem Abstand erfolgreichste Film der diesjährigen Oscar-Filme ist, ist Bradley Cooper als Oscar-Gewinner nicht abwegig.

Ich habe den Film in einer komplett ausverkauften Vorstellung in einem riesigen Kinosaal gesehen. Als ich rauskam, standen bereits die Nächsten Schlange, um reingelassen zu werden. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das das letzte Mal so erlebt habe.

Clint Eastwood ist mittlerweile 84 Jahr alt, er hat seine Karriere in der Branche als Schauspieler begonnen und arbeitet seit den 1970er Jahren auch als Regisseur. Wenn er als Regisseur einen Film dreht, ist er bekannt dafür, die Produktionskosten gering zu halten. Er braucht keine langen Drehzeiten. Szenen lässt er selten wiederholen, meistens nimmt er sie schon nach dem ersten oder zweiten Take ab. Clint Eastwood ist aber auch ein sehr politischer Mensch. Er ist Republikaner. In den 1980er Jahren war er Bürgermeister der kalifornischen Stadt Carmel. Während des Republikaner-Kongresses vor der letzten Präsidentschaftswahl hat er auf der Bühne mit einem leeren Stuhl geredet (und so getan als ob Barack Obama darauf sass) – unvergessen.

„American Sniper“ wurde erstmalig auf dem AFI Fest 2014 gezeigt.

Bislang war Steven Spielbergs Film „Saving Private Ryan“ der erfolgreichste Kriegsfilm in den U.S.A. Der Film hat allein in den U.S.A. 216 Millionen Dollar eingespielt. „American Sniper“ wurde am 25.12.14 in ganzen vier Kinos in den U.S.A. gestartet. Am 17.1.15 hatte der Film seinen wide release auf insgesamt 3555 Leinwänden. Der Film hat an der Kinokasse sämtliche Rekorde gebrochen. Bis zum 29.01.15 hat der Film allein in seinem Heimatland 217 Millionen Dollar an der Kinokasse eingespielt. Jetzt ist „American Sniper“ der erfolgreichste Kriegsfilm in den U.S.A.

„American Sniper“ wurde kürzlich für sechs Academy Awards nominiert. Eine Oscar-Nominierung gab es für folgende Kategorien: Bester Film, Bester Hauptdarsteller (Bradley Cooper), Bester Schnitt, Bester Ton, Bester Tonschnitt und Bestes adaptiertes Drehbuch. Update: Bei der 87. Oscar-Verleihung am 22.2.15 hat „American Sniper“ einen Oscar (Bester Ton) gewonnen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Gunman“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Zwei meiner Lieblingsschauspieler (Sean Penn und Javier Bardem) in einem Actionthriller – na logisch gucke ich den.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Terminator Genisys“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: noch einer? Was die Welt so alles nicht braucht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Furious 7“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Der siebentausendste Teil der Reihe
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Chappie“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Neil Blomkamps neuer Film sieht aus wie ein Sci-Fi-Film für Teenager. Erschwerend dazu kommt, dass Dev Patel und Hugh Jackman mitspielen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Mad Max: Fury Road“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Ich gebe zu, dass ich nicht einen Teil dieser Reihe gesehen habe. Diesen muss ich sehen, nicht nur wegen Tom Hardy, der Trailer sieht wirklich krassgut aus – vor allen Dingen auf so einer riesigen Leinwand.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „In the Heart of the Sea“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Ron Howards neuer Film – da sehe ich derzeit noch keinen Grund, den Film zu sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Kingsman: The Secret Service“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Redband-Trailer)
Kommentar: Matthew Vaughns neuer Film, Comicbuch-Verfilmung mit Colin Firth, Michael Caine und Samuel L. Jackson
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%