NYC – Film: „Missing Link“

Ich war am 26.04.19 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Missing Link“ (dt. Filmtitel: „Mister Link – ein fellig verrücktes Abenteuer, dt. Kinostart: 30.05.19)  95 min  animation

dir. Chris Butler  voices: Hugh Jackman, Zoe Saldana, Emma Thompson, Stephen Fry, Timothy Olyphant, Matt Lucas, Zach Galifianakis

 

Sir Lionel Frost (Hugh Jackman) ist ein, von seinem eigenen Ego getriebener Abenteurer. Gerne möchte er Mitglied des elitären Entdecker-Clubs werden. Die werten Herren sind aber nicht wirklich daran interessiert, Sir Frost in ihrer Mitte aufzunehmen. Zunächst soll er Beweise für die Existenz eines „Sasquatch“, also eines Vorfahren des Menschen, beibringen. Auf seiner Reise trifft er dann auch bald auf eine rostbraune fellige Kreatur mit riesigen Füßen (Zach Galifianakis). Sir Frost tauft ihn Mr. Link und der kann sogar sprechen… 

 

B (Wertung von A bis F) „Missing Link“ ist der neue Stop-Motion-Film des englisch-amerikanischen Storyboard-Artisten („Corpse Bride“, Coraline) Autors (Kubo and the Two Strings) und Regisseurs (ParaNorman) Chris Butler. Es ist der fünfte Film der Laika-Studios. 

Wenn zwei der fünf produzierten Filme eines Filmstudios („Coraline“ und „Kubo and the Two Strings“) in meiner persönlichen Top Ten eines Jahres landen, dann macht es, in meinen Augen, alles richtig und jeder neue Film kommt auf meine Must-See-Liste. 

Diesen Film hätte ich aber dennoch beinahe übersehen, der Trailer muss an mir vorbei gegangen sein, das Filmplakat sprach mich nicht an und auch wusste ich nichtmal, dass Laika einen neuen Film rausbringt. Na, ist ja nochmal gut gegangen.

„Missing Link“ mangelt es etwas an einer soliden Story und auch hat der Film ein paar unübersehbare Längen, dafür überzeugt er aber mit seinem Humor und Charme und einer detailreichen perfekten Animation. Man möchte förmlich den Film anhalten, um die Gestaltung der Szenenbilder (insbesondere bei den Szenen im Saloon und im Himalaya-Dorf) genauer zu betrachten. 

Der Film ist recht dialogreich, daher vielleicht eher etwas für Erwachsene. Die Kinder in meiner Vorstellung waren allesamt sehr unruhig. 

Stop-Motion ist eine sehr aufwendige Filmtechnik, für „Missing Link“ wurden allein über 100 Filmsets gebaut. Mir bricht es fast das Herz, wenn ich lese, dass die Laika-Filme nicht das nötige Geld einspielen. Wenig innovative computer-animierte Fortsetzungen von Animationsfilme (wie „The LEGO Movie 2“, bei dem ich tatsächlich vorzeitig das Kino verlassen hatte, weil er mir auf die Nerven ging) sind dagegen mördererfolgreich an der (amerikanischen) Kinokasse. 

Update: „Missing Link“ wurde für einen Oscar (Bester Animationsfilm) nominiert. 

„Missing Link“ ist am 12.04.19 in 3,413 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland soll der Film am 30.05.19 ins Kino kommen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer: 

Trailer v. Film: „UglyDolls„

Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer) 

Kommentar: Animationsfilm und Musical

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Abominable„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Dreamworks-Animationsfilm 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht


Trailer v. Film: „Toy Story 4„

Bewertung des Trailers: B+ (erster richtiger Trailer) 

Kommentar: PIXAR-Animationsfilm und Fortsetzung

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Angry Birds Movie 2„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Animationsfilm und Fortsetzung

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Pokémon Detective Pikachu„

Bewertung des Trailers: C+ 

Kommentar: Ernsthaft?

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Dora and the Lost City of God„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Abenteuerfilm für Kinder 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „The Addams Family„

Bewertung des Trailers: B 

Kommentar: neuer Animationsfilm, der auf den gleichnamigen Comics basiert

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: jooaa 

D. C. – Film: "Birdman or (The Unexpected Virtue of Ignorance)"

Ich war am 25.10.14 in Washington und am 29.11.14 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Birdman or (The Unexpected Virtue of Ignorance)“ (dt. Titel: „Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“, dt. Kinostart: 29.01.15) 119 min drama, comedy
dir. Alejandro González Inárritu cast: Michael Keaton, Edward Norton, Zach Galifianakis, Emma Stone, Naomi Watts, Lindsay Duncan, Amy Ryan, Andrea Riseborough

Riggan Thomson (Michael Keaton) ist ein in die Jahre gekommener Schauspieler. In den 1980er und 1990er Jahren war eine ganz große Nummer in Hollywood. Durch seine Rolle als Superheld Birdman wurde er zum Superstar. Nachdem er es ablehnte, einen weiteren Teil der Birdman-Reihe zu drehen, ging seine Karriere den Bach runter. Jetzt strebt er mit einem Theaterstück am Broadway ein Comeback an. Riggan hat mit vielen Problemen zu kämpfen, da sind seine Selbstzweifel und Ängste, seine Tochter Sam (Emma Stone), seine Freundin Laura (Andrea Riseborough), eine der Schauspielerinnen (Naomi Watts), seine Ex-Frau (Amy Ryan), die gefürchtete Theaterkritikerin (Lindsay Duncan) und schließlich sein brillanter, aber auch arroganter Co-Star (Edward Norton)..

A- (Wertung von A bis F) „Birdman“ ist ein Arthouse-Film. Der Film ist eine Kritik an der Filmindustrie, der Obsession Hollywoods für Superhelden-Filme, dem Status von Berühmtheiten, egozentrischen Schauspielern, der Liebe und dem Hass mit dem sich Hollywoodstars auseinandersetzen müssen, den Einfluss von Kritikern (insbesondere der Macht der Theaterkritiker) und den Stellenwert von sozialen Medien – es ist aber auch ein Film über Eitelkeiten und Selbstzweifel und Ängste verschiedener Art – „Birdman“ ist ein viel tiefgründigerer Film, als es vielleicht zunächst anmutet. Die Fäden laufen über die Theaterproduktion eines midlifekriselnden Filmstars zusammen. Der 51-jährige Regisseur hat angegeben, dass die Thematik des Films auch autobiografisch ist.

Ich wusste eigentlich schon mit dem ersten Trailer, dass ich diesen Film lieben werde. Die ersten Töne, der Sound und die ersten Bilder des Films machten mir klar, dass mich „Birdman“ nicht enttäuschen wird. Der Film ist etwas für Theater-Liebhaber, vielleicht muss man tatsächlich auch das Theater lieben, um diesen Film richtig wertzuschätzen. Vielleicht aber auch nicht, weil „Birdman“ in jedem Fall eine Bereicherung für die Kinowelt ist.

Nach „Amores Perros“, „21 Grams“, „Babel“ und Biutiful) ist dies erst der fünfte Spielfilm des mexikanischen Filmemachers. Ich mag alle seine Filme. Im Gegensatz zu den Dramen, die er bislang inszenierte, ist „Birdman“ ein sehr humorvolles Drama. Es ist die erste Zusammenarbeit mit dem mexikanischen Kameramann Emmanuel Lubezki (genannt „Chivo“), der erst dieses Jahr für seine Kameraarbeit in Gravity mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Die beiden mexikanischen Künstler arbeiten aber bereits an ihrem zweiten Werk („The Revenant“), dieses Mal ein Western mit Leonardo DiCaprio und Tom Hardy.

„Birdman“ wirkt als ob er an einem Stück, in einem Take gedreht wurde. Die Kamera stoppt praktisch nie, sie verfolgt meist Riggan Thomson (aber auch manchmal andere Charaktere), hält dann die Kamera auf z.B. eine Unterhaltung, ist in Bewegung und begleitet dann Riggan Thomson (oder halt einen anderen Charakter) weiter. So hat man das Gefühl, dabei zu sein oder im Theater zu sitzen und trotzdem mitzubekommen, was hinter den Kulissen passiert. Damit der Film auf technischer Ebene so aussieht, als wäre er ohne Unterbrechung gefilmt, war eine exakte Choreografie der einzelnen Szenen notwendig. Bevor die Dreharbeiten losgingen, musste viel geprobt werden. Als dann tatsächlich die Filmarbeiten begannen, mussten die Schauspieler nicht nur ihren Text beherrschen und auf ihren Einsatz vorbereitet sein, sondern sie mussten auch genau so stehen, laufen und sich bewegen wie ihnen exakt vorgegeben wurde. Jede Bewegung war präzise durchgeplant. Sie durften nicht zu schnell sprechen, aber auch nicht zu langsam. „Birdman“ ist ein Film, bei dem nichts dem Zufall überlassen werden konnte. Wenn ein Schauspieler ein Texthänger hatte oder falsch gestanden hat, nicht – wie vorgegeben – gelaufen ist oder in die falsche Richtung geguckt hat, hatte das gleich erhebliche Konsequenzen. Durch die sehr langen Takes mussten nicht nur die Szene des Schauspielers, der gerade seine Szene vergeigt hat, wiederholt werden, sondern auch vorangegangene Szenen anderer Schauspieler, die mitunter sehr dialoglastig waren.

In einem Fernsehinterview hat Emma Stone davon erzählt, dass sie einige Szenen in den Sand gesetzt hat. Für sie war es besonders schrecklich, wenn eine Szene bereits 10 Minuten und länger angedauert hat, ihr Einsatz dann kam und sie sich dann versprochen hat oder irgendetwas anderes falsch gemacht hat. So hat sie beispielsweise die eine oder andere perfekte und lange Dialogszene von Michael Keaton und Edward Norton ruiniert und alles musste neu gedreht werden.

Man sollte sich „Birdman“ aber nicht anschauen und nach Filmschnitten suchen. Alejandro González Inárritu hat sich etwas bei dieser außergewöhnlichen Inszenierung gedacht und er hält sich auch sehr bedeckt, was die tatsächliche Anzahl der Schnitte angeht. Fakt ist, dass es ein paar Filmschnitte gibt und sehr wahrscheinlich sogar ein paar mehr als der Laie erkennen kann.

Für Michael Keaton ist dies sicherlich die Rolle seines Lebens. Bei ihm, wie auch bei Edward Norton, war es nicht unerheblich, dass die Schauspieler und ihre Karriere ihrem Rollenprofil sehr ähneln. Was Edward Norton angeht wollte ich es kaum glauben, dass er im wahren Leben ein A… sein soll. Michael Keatons Karriere ist der seines Charakters sehr ähnlich. Es ist großartig zu beobachten, dass er irgendwann während des Films zu dieser Figur Riggan Thomson wird. Ich hätte nie gedacht, dass er ein so guter Schauspieler ist, in meinen Augen gibt er eine Oscar-Performance. Es gilt als sicher, dass er für diese Rolle für den Oscar nominiert wird. Ich sehe es auch gar nicht mehr als ausgeschlossen an, dass er tatsächlich auch den Oscar gewinnt. Michael Keaton wäre dann nach George Clooney und Christian Bale der dritte Batman-Darsteller, der einen Oscar gewinnt.

Ich bin Fan von Edward Norton, seitdem ich ihn in seinem Spielfilmdebüt „Primal Fear“ gesehen habe. Leider habe ich ihn in den letzten Jahren immer weniger gesehen oder wenn, dann nur in kleineren Rollen (Moonrise Kingdom, The Grand Budapest Hotel). „Primal Fear“, „Fight Club“ und „American History X“ waren, in meinen Augen, die besten Performances die er gegeben hat. (Für „Primal Fear“ und „American History X“ hat er eine Oscar-Nominierung erhalten.) In „Birdman“ ist er Mike Shiner und für mich ist das eine eindeutige Oscar-Performance. J.K. Simmons sieht mit seiner Rolle (für Whiplash) im Moment zwar schon als klarer Oscar-Gewinner aus, Edward Norton ist ihm aber dicht auf den Fersen. Wenn sich der Oscar-Gewinner in der Kategorie bester Nebendarsteller zwischen diesen beiden exzellenten Performances entscheiden wird, dann ist MEINE Welt in Ordnung.

Manche Szenen in „Birdman“ fand ich so umwerfend, dass mein Herz ganz schnell zu schlagen begann. In der ersten Szene, in der Michael Keatons Charakter vor Publikum spielt, habe ich realisiert, wie großartig er hier als Schauspieler ist, dann liebe ich die Szenen mit Edward Norton und Emma Stone auf dem Dach des Theaters, aber auch die Szene mit Michael Keaton und der Theaterkritikern (gespielt von Lindsay Duncan), um nur ein paar Szenen zu nennen.

Das gesamte Ensemble ist stimmig. Emma Stone, Naomi Watts, Lindsay Duncan und Zach Galifianakis möchte ich neben Michael Keaton und Edward Norton noch hervorheben. Die Einzige, die zwar ihre Berechtigung im Film hat, die ich aber nicht mochte, war Andrea Riseborough. Für mich hat sie einfach richtig fiese Augen.

A- (Wertung von A bis F) Meine Bewertung nach der zweiten Sichtung bleibt dieselbe. Näheres folgt in Kürze.

„Birdman“ wird aller Wahrscheinlichkeit nach zahlreiche Oscar-Nominierungen erhalten, z.B. für: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Michael Keaton), Bester Nebendarsteller (Edward Norton), Beste Nebendarstellerin (Emma Stone), Bestes Originaldrehbuch, Beste Kamera, Bester Schnitt, Bestes Szenenbild, Beste Filmmusik Beste visuelle Effekte, Beste Nebendarstellerin (Naomi Watts), Bestes Kostümdesign, Bestes Make-up und beste Frisuren, Bester Ton, Bester Tonschnitt

„Birdman“ wurde erstmalig auf dem Venice International Film Festival 2014 gezeigt.

„Birdman“ ist am 17.10.14 in den U.S.A. mit ganzen vier Kopien gestartet, eine Woche später wurden auf 50 Kopien (verteilt im gesamten Land) aufgestockt. Der Film soll wöchentlich immer mehr Zuschauern zugänglich gemacht werden. Eine clevere Politik des amerikanischen Verleihers (Fox Searchlight Pictures). Meine Vorstellung war bis zum letzten Platz ausverkauft. In jedem Fall werde ich mir „Birdman“ noch einmal anschauen. Update: Bei der 87. Oscarverleihung am 22.02.15 wurde „Birdman“ mit vier Oscars (Bester Film, Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch und Beste Kamera) ausgezeichnet.

„Birdman“ ist festgesetzt in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2014.

Mein Lieblingstrailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Rosewater“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Jon Stewarts Film mit Gael Garcia Bernal in der Hauptrolle. Wahre Geschichte und Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Theory of Everything“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Stephen Hawking Biopic mit Eddie Redmayne in der Hauptrolle. Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Diplomacy“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Volker Schlöndorffs neuer Film, in französischer Sprache
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Foxcatcher“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Biopic-Drama von Bennett Miller mit Steve Carrell, Mark Ruffalo und Channing Tatum. Oscar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Wild“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Drama mit Reese Witherspoon. Film sieht so aus wie Sean Penns „Into the Wild“ nur leider mit Reese in der Hauptrolle. Oscar-Film, mal gucken
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Big Eyes“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Neuester Tim Burton-Film mit Amy Adams und Christoph Waltz. Habe gehört, dass dies der schlimmste Burton-Film sein soll. Na da muss man erst mal gucken.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60% RT

D.C. – Film: "Muppets Most Wanted"

Ich war am 21.03.14 in Washington und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Muppets Most Wanted“ (dt. Filmtitel: „Die Muppets 2 – Muppets Most Wanted“, dt. Kinostart: 01.05.14) 106 min comedy, musical, adaptation, sequel
dir. James Bobin cast: Ricky Gervais, Ty Burrell, Tina Fey voices: Steve Whitmire, Eric Jacobson, Dave Goelz, Bill Barretta, David Rudman, Matt Vogel, Peter Linz, cameos: Ray Liotta, Danny Trejo, Christoph Waltz, Salma Hayek, Celine Dion, Frank Langella and more

Der Tourmanager Dominic Badguy (Ricky Gervais) überredet die Muppet-Familie, auf Welttournee zu gehen. Als erstes treten sie in Berlin auf. Zeitgleich gelingt dem gefährlichsten Frosch der Welt, Constantine, die Flucht aus dem sibirischen Gefangenenlager. Alles war natürlich raffiniert eingefädelt von Badguy, denn Constantine und Kermit sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Kurzerhand wird Kermit für Constantine gehalten und landet im sibirischen Gefängnis und der kriminelle Frosch Constantine geht mit dem Rest der Muppets weiter auf Tournee. Nur, das war natürlich noch nicht alles, denn Badguy und Constantine haben einen richtig großen Coup ausgeheckt…

B- (Wertung von A bis F) „Muppets Most Wanted“ ist der achte Muppets-Kinofilm und eine Fortsetzung von The Muppets mit Jason Segel und Amy Adams. „Muppets Most Wanted“ schließt praktisch direkt an das Filmende des Vorgängerfilms an.

Die Muppets-Spielfilm-Neuauflage aus dem Jahr 2011 mochte ich. Aus der Erinnerung habe ich gedacht, dass ich ihn noch besser bewertet habe, tatsächlich hat „The Muppets“ von mir seinerzeit aber auch ein B- bekommen. Hinter „Muppets Most Wanted“ steckt, mit Ausnahme von Jason Segel, quasi dasselbe Kreativteam wie hinter dem vorherigen Muppets-Film. Jetzt habe ich generell eine Musical-Sperre und ich bin auch kein wirklicher Muppets-Fan. Entsprechend beurteile ich diesen Film einzig, ob ich ihn unterhaltsam fand oder nicht.

Bis einschließlich zum vierten Song war ich von den Musical-Nummern richtig mitgerissen. Die ersten vier Songs sind originell, der Film bis dahin kurzweilig, amüsant und mit einigen richtig guten Gags bereichert. Als ich ihn gerade als Gute-Laune-Film einstufen wollte, flacht er aber ab, hängt – wie bereits sein Vorgängerfilm – im Mittelteil und ist, insgesamt betrachtet, zu lang. Miss Piggy (die ich eh nicht mag) singt eine Version von Celine Dions grösstem Hit (ich kann gar nicht beschreiben, wie quälend ich diesen Song finde) und dann singt auch noch Celine Dion selbst (ich konnte mich partout nicht entscheiden, was ich schlimmer fand). Der Film überwindet dann aber auch diesen Tiefpunkt, Frank Langella und insbesondere eine brillante Szene (Kermit trifft auf seine Doppelgänger) bewahrten mich vor gerade einsetzender schlechter Laune und dann habe ich doch eine B- notiert bevor ich das Kino verlassen habe.

Wann kommt man schon in den Genuss, Ray Liotta und Danny Trejo singend (also irgendwie) und tanzend (gut, präziser: ulkig bewegend) zu sehen?

Dankenswerterweise hat mich DER SPIEGEL darauf vorbereitet, dass Til Schweiger in dem Film zu sehen ist. Auf so etwas muss man nämlich – wie ich finde – vorbereitet sein. Letztlich nimmt sein Auftritt aber keine zwei Sekunden ein und hat dieses Mal auch gar nicht wehgetan. Schmerzlicher war dann, wie gesagt, Celine Dions Auftritt. In „Muppets Most Wanted“ treten wahnsinnig viele Berühmtheiten auf, viele nur für wenige Sekunden, einige sind länger im Bild. Es mutet so an, als ob alle unbedingt in diesem Film mitspielen wollten. Wie das nun meist mit so vielen Cameos ist, es lenkt zu sehr ab und und da im gesamten Film überhaupt sehr viel los war, musste ich mir eingestehen, einige Schauspieler (z.B. Stanley Tucci und James McAvoy) komplett übersehen zu haben.

Ricky Gervais fand ich großartig, klar ist der Film durch ihn etwas zynischer als Jason Segels charmante Muppets-Version. Ricky Gervais spielt einen Bösewicht (Mr. Badguy – aber französisch ausgesprochen) in dieser Kriminalgeschichte. Tina Fey als russische Lager-Aufseherin fand ich auch recht komisch. Ty Burrell (bekannt aus der Serie „Modern Family“) als Interpol-Agent fand ich nur so mittel.

„Muppets Most Wanted“ ist im Gespräch für eine Oscar-Nominierung für den besten Song.

Aufgrund der teilweise brüllend komischen Akzente, empfehle ich dringend, diesen Film im Original zu sehen.

Der amerikanische Trailer:

Der erste Song, der sehr ironische „We’re Doing a Sequel“ als Trailer:

C- (Wertung von A bis F) Als Vorfilm wurde Pixars „Party Central“ gezeigt. Das war ein Kurzfilm mit den Charakteren aus „Monsters University“. Ich kann gar nicht sagen, wie gelangweilt ich mittlerweile von diesen Monsters University-Charakteren bin.

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Earth to Echo“
Bewertung des Theaters: C
Kommentar: Disney-Sci-Fi-Mist
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Annie“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Musical-Remake mit Cameron Diaz, Jamie Foxx, Rose Byrne, Bobby Cannavale und Quvenzhané Wallis. Oscar-Film? Zweite Oscar-Nominierung für Quvenzhané?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mindestens 70% RT

Trailer v. Film: „Island of Lemure: Madagascar“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: IMAX-Tierdoku über Lemuren, bei der wieder mal Morgan Freeman als Erzähler fungiert. Tolle Bilder. Witzigerweise spielen die Lemuren im Muppets-Most-Wanted-Film auch eine gewisse Rolle.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „How to Train Your Dragon 2“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms aus dem Jahr 2010. Mich hat der erste schon nicht interessiert. Ich mag auch keine Drachen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Planes: Fire & Rescue“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Disney-Fortsetzung von „Planes“, den ich nicht gesehen habe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Maleficent“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Düsterer Fantasy-Film, der die Dornröschen-Story erzählt, mit Angelina Jolie als böse Fee Malefiz.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Boston – Film: "The Campaign"

Ich war am 19.08.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„The Campaign“ (dt. Titel: „Die Qual der Wahl“, dt. Kinostart: 04.10.12) 85 min comedy, drama
dir. Jay Roach cast: Will Ferrell, Zach Galifianakis, Dylan McDermott, Brian Cox, John Lithgow, Dan Aykroyd, John Goodman

Der demokratische Abgeordnete Cam Brady (Will Ferrell) hat schon seit gefühlten Ewigkeiten einen Sitz in dem Kongressdistrikt North Carolina. Auch wenn er gerade einen Sexskandal überstehen muss, steht einer Wiederwahl wohl wenig im Wege. Die einflussreichen Motch Bros. (John Lithgow und Dan Aykroyd) brauchen eine Marionette – die im Kongress ihre Interessen vertritt – und so schicken sie den recht naiven Republikaner Marty Huggins (Zach Galifianakis) ins Rennen. Eigentlich stehen die Chancen für Marty Huggins schlecht, bis ihm mit Tim Wattley (Dylan McDermott) ein gewiefter Wahlkampfmanager an die Seite gestellt wird…

B (Wertung von A bis F) Jay Roachs neuer Film ist eine politische Komödie, bei der ich mich teilweise köstlich amüsiert habe.

Wahlkampfpolitik ist in den U.S.A. vor allen Dingen ein schmutziges Geschäft. Seit Monaten laufen im amerikanischen Fernsehen „Werbespots“ für die US-Präsidenschaftswahl im November, bei denen einer der Kandidaten seinen politischen Gegner aufs übelste verunglimpft. In Deutschland ist so etwas dankenswerterweise noch undenkbar. Auch wenn in „The Campaign“ doch vieles als sehr übertrieben anmutet, so ist doch einiges wesentlich realistischer als man es sich wünschen würde.

Will Ferrells Charakter lässt verbal keinen Fettnapf aus und hat auch noch einen Sexskandal am Hacken. Er ist aber smart genug und weiß, dass er in seinen Reden, in denen er eigentlich sowieso nichts aussagt, immer die Wörter: Amerika, Jesus und Freiheit gebrauchen muss. Das kommt einem alles so bekannt vor. Von Zach Galifianakis Charakter war ich irritiert. Schauspielerisch hat mir am Besten Dylan McDermott gefallen. Noch vor kurzem habe ich ihm wenig bis gar kein Talent attestiert, der schmierige Wahlkampfmanager in „The Campaign“ ist ihm aber sehr gelungen.

Während des Abspanns kommt es noch zu einer Szene, bei der sich auch über die Ähnlichkeiten von Dylan Mc Dermott und Dermot Mulroney lustig gemacht wird. Ich bringe die Beiden auch gerne durcheinander.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Silver Linings Playbook“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: David O. Russells neue Tragikomödie mit Bradley Cooper, Jennifer Lawrence, Jacki Weaver und Robert De Niro. Der Film könnte bei den Oscars 2013 eine Rolle spielen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Hit & Run“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Actioncomedy mit Bradley Cooper, Kristen Bell und Tom Arnold
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Fun Size“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: Komödie
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Here Comes the Boom“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Sportkomödie mit Kevin James, Salma Hayek, Henry Winkler
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Trouble with the Curve“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Drama mit Clint Eastwood, Amy Adams, Justin Timberlake, John Goodman. Bei Clint Eastwood kann man grundsätzlich den Oscar mit ins Spiel bringen, auch wenn er hier keine Regie führt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Life of Pi“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ang Lees neuer Film. Optisch, auch ohne den Trailer in 3D gesehen zu haben, beeindruckend. Film gilt als Oscar-Kandidat 2013
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Argo“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ben Afflecks mittlerweile dritte Regiearbeit, diesmal wieder mit ihm in der Hauptrolle. Des weiteren mit Bryan Cranston, Alan Arkin, John Goodman. Der Film gilt mittlerweile als heißer Oscar-Kandidat im nächsten Jahr.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

L. A. – Film: "The Hangover: Part II"

Ich war am 26.05.11 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„The Hangover: Part II“ (dt. Titel: „Hangover 2“, dt. Kinostart: 02.06.11) 102 min comedy
dir. Todd Phillips cast: Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifianakis, Justin Bartha, Ken Jeong, Jeffrey Tambor, Jamie Chung, Mason Lee, Paul Giamatti

Stu (Ed Helms) will seine Verlobte Lauren (Jamie Chung) in Thailand heiraten. Damit der Junggesellenabschied nicht wieder in einem Desaster endet, reisen zwar seine Freunde Phil (Bradley Cooper) und Alan (Zach Galifianakis) und Doug (Justin Bartha) für die Hochzeit nach Thailand, aber eine Partynacht wird es nicht geben. Die Freunde treffen sich aber an einem Abend noch auf ein Bier am Strand. Am nächsten Morgen wachen Phil, Alan und Stu in einem heruntergekommenen Hotelzimmer in Bangkok auf. Keiner hat eine Erinnerung an die letzte Nacht und Stus 16-jähriger zukünftiger Schwager Teddy (Mason Lee) ist auch noch verschwunden…

C- (Wertung von A bis F) „The Hangover: Part II“ ist ein Film, den man sich sparen kann. Wenn Zach Galifianakis nicht mitgespielt hätte, wäre ich geneigt gewesen, das Kino zu verlassen. Definitiv ist es die Zach-Galifianakis-Show. Jede, auch nur im Ansatz gute Szene ist seine. Ebenso kommen auch die besten Sprüche ausschließlich von ihm. So gab es wenigstens hin und wieder etwas zu lachen. Ansonsten ist die Geschichte völlig an den Haaren herbeigezogen und dabei auch noch öde und ins Unendliche gezogen. Zum Ende gab es natürlich noch ein scheinbar unvermeidbares Cameo, dass sowohl meine Augen als auch meine Ohren beleidigt hat. Wie bereits bei Teil 1 von The Hangover sind die Fotos zum Schluss der beste Teil des Films. Sicher wird es auch bei dieser Komödie ganz sicher Leute geben, die sich mit dieser wiederholten Story blendend unterhalten fühlen. Meine Sitznachbarin beispielsweise hat den kompletten Film durch gekichert, was dieses Filmerlebnis für mich nicht unbedingt angenehmer gestaltet hat…

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „50/50“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Tragikomödie mit Joseph Gordon-Levitt, Anna Kendrick, Seth Rogen und Anjelica Huston
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Fright Night“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Remake des Horrorfilms von 1985, mit Colin Farrell (als Vampir), Anton Yelchin, Toni Collette
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „X-Men: First Class“
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: Matthew Vaughns neuer Film der X-Men-Reihe mit James McAvoy und Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Rose Byrne, Kevin Bacon
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer v. Film: „Bad Teacher“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Cameron Diaz, Justin Timberlake, Jason Segel und Lucy Punch
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer v. Film: „The Change-Up“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Komödie mit Ryan Reynold, Jason Bateman und Olivia Wilde
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „Crazy, Stupid, Love“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Komödie mit Steve Carell, Ryan Gosling, Julianne Moore, Emma Stone, Kevin Bacon und Marisa Tomei
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Green Lantern“
Bewertung des Trailers: C – (neuer Trailer)
Kommentar: Sci-Fi/Fantasy/Comic Book-Verfilmung mit Ryan Reynolds
Der erste Trailer war ja ganz schlimm, der sieht immer noch billig aus…leider spielt immer noch Peter Sarsgaard, Mark Strong, Tim Robbins und Blake Lively mit…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiss immer noch nicht…

Berlin – Film: "Due Date"

Ich war am 06.11.10 in Berlin und habe mir im Kino angeschaut:

„Due Date“ (dt. Titel: „Stichtag, dt. Kinostart war der 04.11.10) 95 min comedy
dir. Todd Phillips cast: Robert Downey Jr., Zach Galifianakis, Michelle Monaghan, Juliette Lewis, Jamie Foxx, Danny McBride

Peter Highman (Robert Downey Jr.) ist auf Geschäftsreise in Atlanta. Um rechtzeitig bei der Geburt seines ersten Kindes dabei zu sein, muss er dringend zurück nach L.A.. Kurz vor dem Flughafengebäude gerät er mit dem merkwürdigen Ethan (Zach Galifianakis) aneinander. An Bord des Flugzeugs geraten die beide wieder in Streit, es eskaliert und resultiert darin, dass beide schließlich auf der NO-FLY LIST landen. Da Peter weder Papiere, noch Bargeld oder Kreditkarten hat, lässt er sich mit darauf ein, mit dem nervenden, wie sich herausstellt Schauspieler, Ethan in einem Auto nach Los Angeles zu fahren…

C (Wertung von A bis F) Ich vermute, wer Todd Phillips „The Hangover“ brüllend komisch fand, wird sich auch bei „Due Date“ auf die Schenkel klopfen. Ich fand The Hangover überbewertet. „Due Date“ hat nun tendenziell sowieso eher schlechte Kritiken bekommen und so war meine Erwartungshaltung auch trotz des sehr guten Trailers (der beinahe alle guten Szenen wenigstens anreisst) minimal. Todd Phillips zieht , ähnlich wie bei seinem erfolgreichen Vorgängerfilm, auch hier einige Szenen unnötig in die Länge und überzieht ein paar Gags, dass einem diese nicht mehr als witzig in Erinnerung bleiben. Zwei meiner absoluten Lieblingskomödien im Road Movie-Stil sind John Hughes „Planes, Traines and Automobiles“ (bei dem ich mich erst kürzlich im Fernsehen wieder kaputt gelacht habe) und „Midnight Run“. Außer dem vielleicht ähnlichen Grundgerüst einer Story kommt „Due Date“ nicht einmal in die Nähe, dieser beiden großartigen Komödien. Zach Galifianakis spielt hier erneut den kleinen dicken Clown mit Bart, der immer etwas neurotisch ist und stets Drogen konsumiert. Ich weiss, ich wiederhole mich, aber durch den Film It´s Kind of a Funny Story habe ich kürzlich erfahren, dass er mehr und vor allen Dingen tiefgründiger kann. Eigentlich sind es Robert Downey Jr. mit seinem Charisma und seinen sarkastischen Sprüchen und Juliette Lewis, die mich hier erneut mit ihrer Performance fesselt, die beiden die „Due Date “ vielleicht noch sehenswert machen. Die Szenen, die in Juliette Lewis Haus spielen, fand ich überhaupt als die besten des ganzen Films.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Fair Game“ (Trailer im Original)
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Doug Limans neuer Film. Biopic mit Naomi Watts und meinem Lieblingsschauspieler Sean Penn.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%, klar!

Trailer v. Film: „The Green Hornet“ (Trailer im Original)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Comic-Verfilmung mit Seth Rogen
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Unstoppable“ (anderer Trailer, aber im Original)
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Tony Scott Film mit Denzel und nem Zug, war da nicht schon mal einer? Auch dabei Chris Pine
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Das Vorhang auf-blöde Werbung-Trailer-blöde Werbung-Vorhang zu-Vorhang wieder auf-Spiel hat uns diesmal nur beinahe schon bescheidene 18 Minuten Zeit geraubt.

Boston – Film: "It´s Kind of a Funny Story"

Ich war am 27.10.10 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„It´s Kind of a Funny Story“ 101 min comedy, drama, adaptation
dir. Ryan Fleck, Anna Boden cast: Keir Gilchrist, Zach Galifianakis, Emma Roberts, Viola Davis, Lauren Graham, Zoe Kravitz, Jeremy Davies

Der 16jährige Craig (Keir Gilchrist) ist depressiv und hat Selbstmordgedanken. Er weist sich selbst in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses ein. Da die Jugendpsychiatrie gerade renoviert wird, kommt er zu den Erwachsenen und fühlt sich schnell fehl am Platze. Seine Ärztin, Dr. Minerva (Viola Davis), teilt ihm aber mit, dass er mindestens fünf Tage zur Beobachtung bleiben muss. Er freundet sich mit dem Patienten Bobby (Zach Galifianakis) und der ebenfalls 16jährigen Patientin Noelle (Emma Roberts) an…

B+ (Wertung von A bis F) „It´s Kind of a Funny Story“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ned Vizzini.

Der Film gefällt mir besser als ich gedacht hätte. „It´s Kind of a Funny Story“ ist eine Tragikomödie voller Charme, Witz und Kreativität und hat dann dazu noch einen teilweise sehr guten Soundtrack. Beinahe zwangsläufig fällt einem irgendwann -während des Films – die wunderbare Indie-RomCom (500) Days of Summer ein. Nur so gut ist er nun leider nicht, schon alleine fehlt es an Joseph Gordon-Levitt und Zooey Deschanel. Der Hauptdarsteller hier, Keir Gilchrist, hat mir sogar Probleme bereitet, ich habe mir des öfteren im Film überlegt, wer diesen Craig besser hätte spielen können. Ich kenne Keir Gilchrist aus der US-Serie „United States of Tara“ (die ich leider nach einer Folge vorzeitig unterbrechen musste, weil sie mir auf die Nerven ging). Ich denke, man hätte sich bei der Besetzung von Craig etwas mehr Mühe geben müssen. Michael Cera wäre perfekt, nur der ist für die Rolle mittlerweile zu alt, vielleicht war er aber auch zu beschäftigt.

Zach Galifianakis hat schon in genug Filmen und der HBO-Serie Bored to Death bewiesen, dass er den kleinen dicken Clown mit Bart, der immer etwas neurotisch ist und stets Drogen konsumiert, gut kann. Hier überrascht er mit einer neuen Facette. Ich glaube, ich mag Zach Galifianakis mittlerweile. Ich wünschte, er würde mehr ernsthaftere Rollen spielen. Zu erwähnen bleibt, dass auch alle Patienten äusserst liebenswürdige Charaktere sind, mein Favorit von allen ist Solomon.

Bei der „Under Pressure“-Szene habe ich Gänsehaut bekommen. Schade, dass der ganze Film nicht sooo gut ist, sehenswert ist er aber trotzdem.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Tamara Drewe“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Stephen Frears Film über ein hässliches Entlein, das zum schönen Schwan mutiert….
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „The King´s Speech“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Für die Rolle des König George VI. wird Colin Firth, wenn man den derzeitigen Gerüchten Glauben schenken mag, seinen ersten Oscar erhalten. Film mit Helena Bonham Carter und Guy Pearce. Oscar-Material.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Due Date“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Erster neuer Trailer nach 8x Komödie mit Robert Downey Jr. und Zach Galifianakis
Wie oft schon im Kino gesehen: 9 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Black Swan“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Darren Aronofskys („Requiem for a Dream“) neuer Film mit Natalie Portman und Vincent Cassel, Oscar-Material.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Somewhere“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sophia Coppolas neuer Film spricht mich absolut an und der Film zählt zu denen, auf die ich mich in der Saison am meisten freue.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Litte Fockers“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Ich liebe „Meet the Parents“ und „Meet the Fockers“, der Trailer des 3. Teils sieht so aus, als ob hier nur alte Jokes aufgewärmt werden, ödet mich etwas an, aber diesmal ist Harvey Keitel (lange nicht mehr gesehen) zusätzlich besetzt. Um so öfter ich den Trailer sehe, um so weniger will ich „Little Fockers“ sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%, wenn ich viel Zeit habe…