NYC – Film: "The Driftless Area"

Ich war am 25.05.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Driftless Area“ 95 min drama, crime, adaptation
dir. Zachary Sluser cast: Anton Yelchin, Zooey Deschanel, John Hawkes, Frank Langella, Ciarán Hinds, Aubrey Plaza

Pierre (Anton Yelchin) hat eines Tages ein schräges Zusammentreffen mit einem seltsamen Fremden (John Hawkes). Diese Begegnung alleine hätte sein Leben schon heftig durcheinanderbringen können, aber dann lernt er auch noch die mysteriöse Stella (Zooey Deschanel) kennen.

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „The Driftless Area“ basiert auf Tom Drurys gleichnamigen Roman. Es ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Zachary Sluser.

Für mich ist „The Driftless Area“ DIE Entdeckung auf dem diesjährigen Tribeca Film Festival. Genau die Art von Film verspreche ich mir von diesem Filmfestival. Reingegangen bin ich eigentlich nur aufgrund der Schauspieler und dann habe ich diesen irgendwie quer erzählten Krimi mit einer überraschend großen Portion Humor präsentiert bekommen. Die Akteure haben sich ganz natürlich in ihre Charaktere reingefühlt, so dass es Spass macht, ihren mitunter skurrilen Figuren zuzuschauen. Der Film bietet einige recht schräge, wirklich witzige Szenen. Die nächtliche Szene im Wald fand ich, insbesondere für ein Regiedebüt, hervorragend.

Ich konnte bislang noch keinen Trailer finden.

„The Driftless Area“ wurde erstmalig auf dem Tribeca Film Festival 2015 gezeigt. Ich habe den Film auf diesem Filmfestival gesehen. Der Film hat bislang noch keinen amerikanischen Verleih gefunden.

Tribeca Film Festival

Das Tribeca Film Festival wurde nach dem 11. September 2001 von u.a. Robert De Niro ins Leben gerufen. Der New Yorker Robert De Niro besitzt in TriBeCa (Triangle below Canal Street) ein Hotel und Restaurants, auch seine Produktionsfirma ist dort ansässig. Durch das Film Festival wollte er nach den Terroranschlägen seinen Beitrag leisten, Manhattan – insbesondere Lower Manhattan, wieder in ein positives Licht zu rücken und für Investitionen, insbesondere im Filmbereich, werben. Im Jahr 2015 feierte das TFF bereits seinen 14. Jahrestag.

D.C. – Film: "Muppets Most Wanted"

Ich war am 21.03.14 in Washington und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Muppets Most Wanted“ (dt. Filmtitel: „Die Muppets 2 – Muppets Most Wanted“, dt. Kinostart: 01.05.14) 106 min comedy, musical, adaptation, sequel
dir. James Bobin cast: Ricky Gervais, Ty Burrell, Tina Fey voices: Steve Whitmire, Eric Jacobson, Dave Goelz, Bill Barretta, David Rudman, Matt Vogel, Peter Linz, cameos: Ray Liotta, Danny Trejo, Christoph Waltz, Salma Hayek, Celine Dion, Frank Langella and more

Der Tourmanager Dominic Badguy (Ricky Gervais) überredet die Muppet-Familie, auf Welttournee zu gehen. Als erstes treten sie in Berlin auf. Zeitgleich gelingt dem gefährlichsten Frosch der Welt, Constantine, die Flucht aus dem sibirischen Gefangenenlager. Alles war natürlich raffiniert eingefädelt von Badguy, denn Constantine und Kermit sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Kurzerhand wird Kermit für Constantine gehalten und landet im sibirischen Gefängnis und der kriminelle Frosch Constantine geht mit dem Rest der Muppets weiter auf Tournee. Nur, das war natürlich noch nicht alles, denn Badguy und Constantine haben einen richtig großen Coup ausgeheckt…

B- (Wertung von A bis F) „Muppets Most Wanted“ ist der achte Muppets-Kinofilm und eine Fortsetzung von The Muppets mit Jason Segel und Amy Adams. „Muppets Most Wanted“ schließt praktisch direkt an das Filmende des Vorgängerfilms an.

Die Muppets-Spielfilm-Neuauflage aus dem Jahr 2011 mochte ich. Aus der Erinnerung habe ich gedacht, dass ich ihn noch besser bewertet habe, tatsächlich hat „The Muppets“ von mir seinerzeit aber auch ein B- bekommen. Hinter „Muppets Most Wanted“ steckt, mit Ausnahme von Jason Segel, quasi dasselbe Kreativteam wie hinter dem vorherigen Muppets-Film. Jetzt habe ich generell eine Musical-Sperre und ich bin auch kein wirklicher Muppets-Fan. Entsprechend beurteile ich diesen Film einzig, ob ich ihn unterhaltsam fand oder nicht.

Bis einschließlich zum vierten Song war ich von den Musical-Nummern richtig mitgerissen. Die ersten vier Songs sind originell, der Film bis dahin kurzweilig, amüsant und mit einigen richtig guten Gags bereichert. Als ich ihn gerade als Gute-Laune-Film einstufen wollte, flacht er aber ab, hängt – wie bereits sein Vorgängerfilm – im Mittelteil und ist, insgesamt betrachtet, zu lang. Miss Piggy (die ich eh nicht mag) singt eine Version von Celine Dions grösstem Hit (ich kann gar nicht beschreiben, wie quälend ich diesen Song finde) und dann singt auch noch Celine Dion selbst (ich konnte mich partout nicht entscheiden, was ich schlimmer fand). Der Film überwindet dann aber auch diesen Tiefpunkt, Frank Langella und insbesondere eine brillante Szene (Kermit trifft auf seine Doppelgänger) bewahrten mich vor gerade einsetzender schlechter Laune und dann habe ich doch eine B- notiert bevor ich das Kino verlassen habe.

Wann kommt man schon in den Genuss, Ray Liotta und Danny Trejo singend (also irgendwie) und tanzend (gut, präziser: ulkig bewegend) zu sehen?

Dankenswerterweise hat mich DER SPIEGEL darauf vorbereitet, dass Til Schweiger in dem Film zu sehen ist. Auf so etwas muss man nämlich – wie ich finde – vorbereitet sein. Letztlich nimmt sein Auftritt aber keine zwei Sekunden ein und hat dieses Mal auch gar nicht wehgetan. Schmerzlicher war dann, wie gesagt, Celine Dions Auftritt. In „Muppets Most Wanted“ treten wahnsinnig viele Berühmtheiten auf, viele nur für wenige Sekunden, einige sind länger im Bild. Es mutet so an, als ob alle unbedingt in diesem Film mitspielen wollten. Wie das nun meist mit so vielen Cameos ist, es lenkt zu sehr ab und und da im gesamten Film überhaupt sehr viel los war, musste ich mir eingestehen, einige Schauspieler (z.B. Stanley Tucci und James McAvoy) komplett übersehen zu haben.

Ricky Gervais fand ich großartig, klar ist der Film durch ihn etwas zynischer als Jason Segels charmante Muppets-Version. Ricky Gervais spielt einen Bösewicht (Mr. Badguy – aber französisch ausgesprochen) in dieser Kriminalgeschichte. Tina Fey als russische Lager-Aufseherin fand ich auch recht komisch. Ty Burrell (bekannt aus der Serie „Modern Family“) als Interpol-Agent fand ich nur so mittel.

„Muppets Most Wanted“ ist im Gespräch für eine Oscar-Nominierung für den besten Song.

Aufgrund der teilweise brüllend komischen Akzente, empfehle ich dringend, diesen Film im Original zu sehen.

Der amerikanische Trailer:

Der erste Song, der sehr ironische „We’re Doing a Sequel“ als Trailer:

C- (Wertung von A bis F) Als Vorfilm wurde Pixars „Party Central“ gezeigt. Das war ein Kurzfilm mit den Charakteren aus „Monsters University“. Ich kann gar nicht sagen, wie gelangweilt ich mittlerweile von diesen Monsters University-Charakteren bin.

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Earth to Echo“
Bewertung des Theaters: C
Kommentar: Disney-Sci-Fi-Mist
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Annie“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Musical-Remake mit Cameron Diaz, Jamie Foxx, Rose Byrne, Bobby Cannavale und Quvenzhané Wallis. Oscar-Film? Zweite Oscar-Nominierung für Quvenzhané?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mindestens 70% RT

Trailer v. Film: „Island of Lemure: Madagascar“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: IMAX-Tierdoku über Lemuren, bei der wieder mal Morgan Freeman als Erzähler fungiert. Tolle Bilder. Witzigerweise spielen die Lemuren im Muppets-Most-Wanted-Film auch eine gewisse Rolle.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „How to Train Your Dragon 2“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms aus dem Jahr 2010. Mich hat der erste schon nicht interessiert. Ich mag auch keine Drachen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Planes: Fire & Rescue“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Disney-Fortsetzung von „Planes“, den ich nicht gesehen habe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Maleficent“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Düsterer Fantasy-Film, der die Dornröschen-Story erzählt, mit Angelina Jolie als böse Fee Malefiz.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "Robot & Frank"

Ich war am 27.09.12 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Robot & Frank“ (dt. Kinostart: 25.10.12) 89 min drama, comedy
dir. Jake Schreier cast: Frank Langella, James Marsden, Liv Tyler, Susan Sarandon, Jeremy Sisto, Jeremy Strong voices: Peter Sarsgaard

In nicht all zu ferner Zukunft. Frank (Frank Langella) hat früher als Einbrecher und Juwelendieb gearbeitet, ist lange geschieden und lebt alleine. Er leiht sich andauernd Bücher in der Stadtbücherei aus, vorwiegend weil er Interesse an Jennifer (Susan Sarandon), der Bibliothekarin, hat. Frank hat zwei erwachsene Kinder Madison (Liv Tyler) und Hunter (James Marsden). Die machen sich zunehmend Sorgen um ihren Vater. Frank vernachlässigt sich und seinen Haushalt und wird auch immer vergesslicher. Schließlich beschließt Hunter, seinem Vater einen Roboter an die Seite zustellen. Dieser programmierte Roboter spricht und erledigt alle möglichen Aufgaben vom Hausputz bis zu Pflegetätigkeiten. Frank ist zunächst nicht so begeistert von dem eigensinnigen Neuzugang bis er feststellen muss, dass er ihn auch bei seinen kriminellen Aktivitäten unterstützt…

B+ (Wertung von A bis F) „Robot & Frank“ ist ein kleiner, charmanter Indie-Film, der mich erst zum Schluss mitten ins Herz getroffen hat. Es ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Jake Schreier und Drehbuchautor Christopher D. Ford, zweier befreundeter NYU-Absolventen.

„Robot & Frank“ ist nicht zuletzt so gelungen, weil es eine Freude ist, Frank Langella (Frost/Nixon) zuzuschauen. Er gibt hier eine ganz feine Performance, die es verdient hätte, von AMPAS im nächsten Jahr nominiert zu werden. Es heißt, dass man für eine Oscar-Nominierung zwei oder drei überragende Szenen liefern muss. Das ist hier definitiv gegeben. Leider habe ich bislang jedoch nicht gehört, dass Frank Langella im Gespräch ist. Die wunderbare Susan Sarandon überzeugt natürlich ebenso. Den Roboter fand ich auch entzückend, sieht er doch aus, als wäre er von Apple entwickelt.

„Robot & Frank“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2012 gezeigt und hat dort den Alfred P. Sloan Prize gewonnen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Least Among Saints“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Indie-Drama
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Simon and the Oaks“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: schwedisches 2. Weltkriegsdrama
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Anna Karenina“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Neuverfilmung des Romanklassikers von Leo Tolstoi mit Keira Knightley und Jude Law. Film könnte immer noch ein Oscar-Kandidat im nächsten Jahr sein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Boston – Film: "Unknown"

Ich war am 24.02.11 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Unknown“ (dt. Titel: „Unknown Identity“, dt. Kinostart am 03.03.11) 113 min thriller, adaptation
dir. Jaume Collet-Serra cast: Liam Neeson, January Jones, Diane Krüger, Aidan Quinn, Frank Langella, Bruno Ganz, Sebastian Koch

Der amerikanische Wissenschaftler Dr. Martin Harris (Liam Neeson) fliegt mit seiner jungen Ehefrau Liz (January Jones) zu einem wichtigen Kongress nach Berlin. Kurz bevor sie im Hotel Adlon einchecken, stellt Dr. Harris fest, dass er seine Aktentasche mit wichtigen Unterlagen am Flughafen zurückgelassen hat. Ohne seine Frau zu informieren, steigt er schnell in das nächste Taxi zurück zum Flughafen. Nach einem dramatischen Verkehrsunfall landet Dr. Harris für vier Tage im Koma. Aus dem Koma erwacht, kann er sich an den Unfall nicht mehr erinnern. Er versucht, ohne jegliche Papiere, seine Identität zu beweisen. Nur, wer ist er?

B- (Wertung von A bis F) Der Film basiert auf dem französischen Roman „Hors de moi“ von Didier van Cauwelaert.

Trotz der üblichen Ungereimtheiten in amerikanischen Thrillern, fand ich „Unknown“ bis zu einem bestimmten Punkt sehr spannend. Der Film ist auch mit seinen Actionszenen gut inszeniert. Leider sackt er mit der „Auflösung“ extrem ab. Die letzten (ungefähr) zwanzig Minuten fand ich dann absurd und unrealistisch. Mir ist nicht klar, warum die Autoren für diesen Part nicht einfach ein besseres Drehbuch geschrieben haben, vielleicht ist es aber auch der schlechten Romanvorlage zuzuschreiben. Eigentlich hätte ich „Unknown“ aufgrund seines Endes ein „C-“ geben müssen. Etwas zu auffällig fand ich, dass Mercedes scheinbar ein großer Sponsor des Films ist.

Liam Neeson trägt, wieder einmal, den Film. Insbesondere den zunächst verunsicherten Ehemann bringt er glaubhaft herüber. Diane Kruger hat mich mit ihrem merkwürdig klingenden bosnischen Akzent beinahe bei jeder ihrer Szenen, in denen sie englisch spricht, aus dem Film gebracht. Warum überhaupt muss sie eine Bosnierin sein? Die 1950er Jahre Mad Men-Schönheit January Jones finde ich, besonders zum Ende hin, absolut unglaubwürdig und fehlbesetzt. Bruno Ganz kann eindeutig einige Szenen für sich beanspruchen (bei einer wirklich gelungenen Szene erfährt er dabei Unterstützung von Frank Langella). Es freut mich immer zu sehen, dass wir auch einige richtig talentierte deutschsprachige Schauspieler haben.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „African Cats“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Disneys neue Natur- und Tierfilm/Doku
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „X-Men: First Class“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Matthew Vaughns neuer Film der X-Men-Reihe mit James McAvoy und Michael Fassbender
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 90%

Trailer v. Film: „Battle: Los Angeles“
Bewertung des Trailers: A- (sehr guter neuer Trailer)
Kommentar: Sci-Fi-Katastrophenfilm mit Aaron Eckhart und Michelle Rodriguez. Die Effekte wirken, hoffentlich wird er nicht so übel wie die Emmerich-Filme…
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Adjustment Bureau“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Sci-Fi/Fantasy/Thriller mit Emily Blunt und Matt Damon. Trailer macht einen immer noch guten Eindruck
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Something Borrowed“
Bewertung des Trailers: D+
Kommentar: RomCom mit Kate Hudson (die ist aber alt und mopsig geworden) und John Krasinski und Ginnifer Goodwin
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Green Lantern“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: Sci-Fi/Fantasy/Comic Book-Verfilmung mit Ryan Reynolds. Trailer geht so was von gar nicht…leider spielt auch Peter Sarsgaard, Mark Strong, Tim Robbins und Blake Lively mit…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiss nicht…

VOD – Film: "All Good Things"

Folgenden Film habe ich mir auf Video on Demand angeschaut:

„All Good Things“ 101 min drama, thriller
dir. Andrew Jarecki cast: Ryan Gosling, Kirsten Dunst, Frank Langella, Philip Baker Hall, Kristen Wiig, Lily Rabe

David Marks (Ryan Gosling) ist der Sohn des erfolgreichen New Yorker Immobilieninvestors Sandford Marks (Frank Langella). Als er sich in die nicht standesgemäße Katie (Kirsten Dunst) verliebt und sie kurz darauf heiratet, ist das seinem Vater nicht recht. Davids Vater hält das junge Ehepaar kurz, so dass David gezwungen ist, für seinen Vater zu arbeiten. Katie stellt zunehmend psychische Probleme bei ihrem Gatten fest und beschließt irgendwann, sich von ihm zu trennen. Eines Tages ist sie verschwunden…

B- (Wertung von A bis F) Der Film „All Good Things“ basiert auf wahren Begebenheiten, die sich in der Zeit von 1971 bis 2003 zugetragen haben. Inspiriert wurde der Film von dem Leben von Robert Durst. Der Sohn des Immobilienmoguls Seymour Durst hatte seit dem frühen Tod seiner Mutter extreme psychische Probleme. Bis zum heutigen Tag konnte nicht hunderprozentig geklärt werden, ob er für das Verschwinden seiner Frau und an dem Mord einer langjährigen Freundin verantwortlich ist. Der Film lässt keinen Zweifel daran, was tatsächlich passiert ist. Für den Film „All Good Things“ wurden die Namen geändert.

Bevor ich mir den Film bei Pay-TV (special premiere für $ 19,99 plus Tax, da der Film zeitgleich in amerikanischen Kinos läuft) bestellt habe, wusste ich nichts über den Inhalt, einzig die Besetzung hat mich interessiert. So fand ich es erst einmal verwirrend und wusste nicht was der Film eigentlich sein wollte. Er beginnt als Liebesgeschichte, wird bald zum Drama und schließlich beleuchtet er die soziopathische Persönlichkeit von David Marks/Robert Durst und die spektakulären Kriminalfälle, die ihm zugerechnet werden. Vielleicht weil „All Good Things“ so unvermutet komplex war, war ich besonders konzentriert und interessiert. Ryan Gosling („Murder by Numbers“, „The Notebook“, Lars and the Real Girl) ist für seine Wandelbarkeit bekannt und porträtiert in „All Good Things“ den psychisch kranken Sohn aus reichem Hause nur zu gut. Überrascht war ich von Kirsten Dunst in ihrer ersten Rolle als tatsächlich erwachsene Frau. Nicht nur, dass ich sie sehr attraktiv finde, sie überzeugt auch auf ganzer Linie. Natürlich war ich – einmal mehr – von Frank Langellas Präsenz fasziniert und habe mich gefreut, endlich mal wieder Philip Baker Hall („Magnolia“, „Dogville) zu sehen.

Trailer zu sehen:

NYC – Film: "Wall Street – Money Never Sleeps"

Ich war am 24.09.10 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Wall Street: Money Never Sleeps“ (dt. Titel: „Wall Street: Geld schläft nicht“, dt. Kinostart: 21.10.10) 136 min drama, sequel
dir. Oliver Stone cast: Michael Douglas, Shia LaBeouf, Frank Langella, Carey Mulligan, Vanessa Ferlito, Josh Brolin, Susan Sarandon, Eli Walach

Gordon Gekko (Michael Douglas) hat acht Jahre wegen Insiderhandels und anderen Delikten hinter Gittern verbracht. Jetzt ist er schon seit sechs Jahren wieder draußen, hat ein Buch geschrieben und hält Vorträge. Seine Tochter Winnie (Carey Mulligan) möchte mit ihm nichts zu tun haben, ihr Freund Jake (Shia LaBeouf) ist Investmentbanker und von Gordon Gekko fasziniert. Er sucht den Kontakt…

C- (Wertung von A bis F) … und zwar gerade noch so für die Fortsetzung des legendären Films „Wall Street“.

Eigentlich tut es mir für die charismatische Filmfigur Gordon Gekko richtig leid, in so eine öde Geschichte eingebettet zu sein. Michael Douglas ist (insgesamt 23 Jahre später) wieder auf den Punkt Gordon Gekko und jeden seiner Auftritte im Film habe ich herbeigesehnt. Ich weiß nicht, was mich so viele Jahre Josh Brolin (No Country for Old Men, W., Milk) unterschätzen ließ. Vielleicht ist es aber auch sein Agent, der ihn seit einiger Zeit mit geeigneten (ich nehme mal „Jonah Hex“ raus) Projekten bzw. Rollen versorgt. Auf jeden Fall brilliert er in „Wall Street 2“ wieder einmal. Hier spielt er einen skrupellosen Investmentbanker, sozusagen den Gordon Gekko von heute. Auch gefallen hat mir Eli Wallach. Damit ist alles Positive über den Film gesagt. Wütend macht mich, dass durch die Weltfinanzkrise eigentlich genug Material für eine Fortsetzung von „Wall Street“ dagewesen wäre, aber nein, man muss hier ja eine völlig oberflächliche, klar vorhersehbare Story aus dem Ärmel schütteln. Ansonsten wartet der Film mit einer einzigartigen Fehlbesetzung auf und dann noch in der Hauptrolle. Shia LaBeouf („Transformers“, Disturbia, „Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull“) als Investmentbanker mit Umweltbewusstsein und einem Hang zum großem Geld. Wer bitte soll ihm das denn abnehmen? Nein, dass funktioniert überhaupt nicht. Abgesehen von strategischen Gründen (man muss ja schließlich auch irgendwie die Jugend ins Kino holen), finde ich keine Erklärung dafür, wie man sich für Shia LaBeouf entscheiden konnte.

„Wall Street: Money Never Sleeps“ transportiert viel Langeweile und hält außerdem noch einen nervigen Score/Soundtrack parat.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Hereafter“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Clint Eastwoods neuer Film mit Matt Damon. Hoffentlich ist das nicht zu anstrengend.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Fighter“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Biopic über den Boxer „Irish“ Mickey Ward und seinem älteren Bruder. Mit Mark Wahlberg, Christian Bale (hoffentlich ist er mit dieser Rolle „zurück“, hat sich auf jeden Fall auf sein „The Machinist“-Gewicht runtergehungert) Melissa Leo, Amy Adams
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „How Do You Know“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: RomCom mit Owen Wilson, Paul Rudd, Reese Witherspoon, Jack Nicholson
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „The Dilemma“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Vince Vaughn neuer Kumpel-Film mit Kevin James diesmal und Winona Ryder und Jennifer Connelly
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „Love and Other Drugs
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Na prima, Tragikomödie mit Anne „FF“ Hathaway. Kann diese Eule nicht mal mit irgendjemand spielen, den ich nicht mag? Hier spielt sie, wieder einmal, mit Jake Gyllenhaal … und ich möchte nichts über eine mögliche Oscar-Nominierung hören!
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: das muss ich mir noch überlegen…

Trailer v. Film: „Unstoppable“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Tony Scott Film mit Denzel und nem Zug, war da nicht schon mal einer? Auch dabei Chris Pine
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Los Angeles – Film: "The Box"

Ich war am 18.11.09 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„The Box“ (dt. Kinostart: 28.02.2010) 116 min fantasy, science fiction, adaptation, remake
dir. Richard Kelly cast: Cameron Diaz, James Marsden, Frank Langella, James Rebhorn, Holmes Osborne

1976 in Richmond, Virginia. Norma (Cameron Diaz) und Arthur (James Marsden) finden vor ihrer Eingangstür ein Paket. Darin befindet sich eine Holzkonstruktion mit einem rotem Knopf. Etwas später erscheint ein mysteriöser Mann (Frank Langella) und erklärt ihnen den Zweck des Ganzen. Norma und James haben zwei Möglichkeiten. Wenn sie den Knopf drücken, bekommen sie eine Million Dollar. Der Haken ist, ein für sie unbekannter Mensch wird sterben. Sie können sich aber auch dazu entscheiden, das Paket zurückzugeben. Norma und Arthur müssen nicht lange überlegen…

D- (Wertung von A bis F) „The Box“ ist eine Adaption der amerikanischen Kurzgeschichte „Button, Button“ von Richard Matheson.

Ehrlich gesagt kann ich mich kaum erinnern, wann ich mich das letzte Mal so sehr bemühen musste, nicht einzuschlafen. Das einzige, was ich über „The Box“ wusste, war o.g. Plotteil und irgendwie habe ich mir eingebildet, dass dies ein vielleicht spannender Verschwörungsthriller ist. Leider hat man sich jedoch dazu entschlossen, aus einer durchaus guten Grundidee einen wirren, immer absurder werdenden Fantasiefilm mit moralischem Ansatz zu inszenieren. Es gibt bestimmt einige Filmfreunde, die daran Gefallen finden, ich kann an diesem Film kaum ein gutes Haar lassen. Genauer gesagt, hat mich einzig der wunderbare Frank Langella (Frost/Nixon) davor bewahrt, einzuschlafen oder das Kino vorzeitig zu verlassen.

Cameron Diaz sehe ich sehr gerne. Sie ist charmant, witzig, kumpelhaft, aber auch sexy und überstrahlt alle mit ihrem unglaublich gewinnenden Lächeln. Jetzt scheint sie allerdings den Plan zu haben, ihr Image verändern zu wollen und in mehr Dramen besetzt zu werden, bzw. mehr ernstzunehmende Rollen zu spielen. „My Sister´s Keeper“ habe ich mich schon geweigert, anzusehen und in „The Box“ gefällt sie mir überhaupt nicht. Es wäre schade, wenn ihr ein ähnliches Schicksal wie Meg Ryan widerfährt.

Trailer zu sehen:

„enttäuschend“

Philadelphia – "Frost/Nixon"

Ich war am 29.12.08 in Philly und habe mir im Kino angeschaut:

„Frost/Nixon“ (dt. Kinostart: 05.02.09) 122 min drama, adaptation
dir. Ron Howard cast: Frank Langella, Michael Sheen, Kevin Bacon, Sam Rockwell, Toby Jones, Oliver Platt, Rebecca Hall

Richard M. Nixon ist bis zum heutigen Tag der einzige Präsident der Vereinigten Staaten, der von seinem Amt zurücktreten musste. Er stürzte im Jahr 1974 über eine Abhörskandal (die sogenannte Watergate-Affäre). Bei seiner Abschiedsrede zeigte er keinerlei Unrechtsbewusstsein. Das amerikanische Volk wartete auf ein Schuldeingeständnis bzw. eine Entschuldigung. Einige seriöse Polit-Journalisten versuchten nach seiner Amtsniederlegung, ein Interview mit Richard Nixon zu führen. Ausgerechnet der britische Entertainer und Talk Show Moderator David Frost bekam drei Jahre nach Nixons Rücktritt die Möglichkeit, in einer Reihe von Interviews brisante Themen anzuschneiden…
Der Film „Frost/Nixon“ zeigt, in einer etwas abgeänderten Form, die legendären Ereignisse. In den Hauptrollen Frank Langella als Richard Nixon und Michael Sheen als David Frost.

A (Wertung von A bis F) Der Film „Frost/Nixon“ wurde von dem gleichnamigen Theaterstück adaptiert. Die beiden Hauptdarsteller der Filmversion haben zuvor auf Londoner und New Yorker Bühnen das Stück gespielt. Das Theaterstück hat einen Pulitzer Prize gewonnen und Frank Langella wurde mit dem Theater-„Oscar“, dem Tony, ausgezeichnet. Bei dem Film hat sich der Regisseur Ron Howard („Apollo 13“, „A Beautiful Mind“) durchgesetzt, den Film nicht – wie von der Produktionsfirma gewünscht – mit „bekannteren Namen“ zu besetzen. Insbesondere bei Frank Langella ist dies auch ein absoluter Gewinn. Frank Langella liefert schauspielerisch ein Meisterstück ab. Er wirkt so staatsmännisch und authentisch als Richard Nixon, wie es der tatsächliche Präsident wahrscheinlich noch nicht einmal war… Es sind noch 1 1/2 Monate bis zur Oscarnominierung und ich habe eigentlich Mickey Rourke in The Wrestler als meinen Top Favoriten gesetzt, heute sehe ich Frank Langella auf gleicher Höhe. Mit dem britischen Schauspieler Michael Sheen als David Frost brauchte ich hingegen sehr viel Geduld. Für mich wirkt er zu glatt und künstlich, dass mich das manchmal sogar etwas abgelenkt hat. Ich mochte ihn aber auch schon nicht als Tony Blair in „The Queen“. Rebecca Hall fand ich hier fehlbesetzt. Der Film „Frost/Nixon“ ist für fünf Golden Globes nominiert und könnte in meiner TOP TEN für 2008 landen.

Trailer zu sehen: