San Francisco – Film: „Popstar: Never Stop Never Stopping“


Ich war am 26.06.16 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Popstar: Never Stop Never Stopping“ 86 min comedy
dir. Akiva Schaffer, Jorma Taccone cast: Andy Samberg, Akiva Schaffer, Jorma Taccone, Sarah Silverman, Imogen Poots, Joan Cusack, Maya Rudolph, Bill Hader, Emma Stone

 
Conner (Andy Samberg) hat als Teenie mit seinen beiden besten Freunden Owen (Jorma Taccone) und Lawrence (Akiva Schaffer) die Band The Style Boyz gegründet. Sie waren ziemlich erfolgreich bis Conner die Gelegenheit bekam, als Solokünstler durchzustarten. Als Pop-Rapper Conner4Real wurde er quasi über Nacht weltberühmt. Jetzt erscheint bald sein zweites Soloalbum und die Tournee steht vor der Tür. Leider bekommt Conner4Real für sein neues Album keine guten Kritiken….

 

 

B+ (Wertung von A bis F) „Popstar: Stop Never Stopping“ ist eine Parodie auf die amerikanische Musik- und Entertainment-Industrie. Diese Mockumentrary basiert vage auf der Musikdokumentation „Justin Bieber: Never Say Never“. Jorma Taccone führte bereits bei der Actionkomödie „MacGruber“ Regie.

Die drei Mitglieder der Comedy-Band The Lonely Island (Andy Samberg, Akiva Schaffer and Jorma Taccone) haben das Drehbuch zu diesem Film gemeinsam geschrieben und spielen die The Style Boyz. Alle drei Humortalente haben jahrelang für die Comedy-Show Saturday Night Live gearbeitet. „Popstar: Never Stop Never Stopping“ ist einer dieser Filme, den man den Spass, den alle Beteiligten bei den Dreharbeiten hatten, ansehen kann. Das Trio hat dazu gleich viele ehemalige Saturday Night Live-Kollegen (Joan Cusack, Jimmy Fallon, Will Forte, Bill Hader, Maya Rudolph, Sarah Silverman, Tim Meadows, etc.) eingeladen.

Andy Samberg (I Love You, ManCeleste and Jesse Forever, Brooklyn Nine-NIne) spielt den egozentrischen Popstar, den der frühe Ruhm zu Kopf gestiegen ist und der komplett die Bodenhaftung verloren hat. Die Ähnlichkeiten zu dem kanadischen Teenie-Idol Justin Bieber sind auf den Punkt. Der Film hat mir zwar nicht geholfen, das Phänomen Justin Bieber zu verstehen, aber es ist brüllend komisch, wie sich darüber lustig gemacht wird.

Wer schon mal die amerikanische Paparazzi-Sendung TMZ gesehen hat, wird sich bei der hier gezeigten Parodie bestens amüsieren können. Die The Lonely-Island-Songs sind eine brillante Satire auf diese Art von Musik. Die Melodien gehen einen nicht mehr so einfach aus dem Kopf und die Texte nehmen die Songtexte der Pop-Rapper wunderbar auf die Schippe. Mir haben am Besten „Equal Rights“ und „Finest Girl“ gefallen. Man muss diesen Film nicht zwingend im Kino gesehen, dafür sollte man ihn aber im Original sehen.

Mich hat es ziemlich beeindruckt, wie viele Musiker und Entertainer bei diesem Film mitwirken. Ob Ringo Star, Mariah Carey, Pharell Williams, Pink, Usher, 50 Cent, Snoop Dogg, etc – alle geben ihren Senf zu Conner4Real ab. Die Cameos von Justin Timberlake, Seal, Joan Cusack und Bill Hader sind großartig.

 
Diese Mockumentary ist nicht tiefgründig, dafür aber kreativ, smart und ununterbrochen witzig – eigentlich habe ich den gesamten Film über entweder vor mich hin gegrinst oder lauthals losgelacht. Bei der Szene in der Limousine habe ich vor lauter Lachen sogar einen Gesichtskrampf bekommen.

Während des Abspanns gibt es noch eine weitere TMZ-Parodie.

An der amerikanischen Kinokasse ist „Popstar: Stop Never Stopping“ leider völlig gefloppt. In einer gerechten Welt dürfte dieser Film aber den Golden Globe als Beste Komödie/Musical gewinnen und derzeit ist es unvorstellbar, dass ein anderer Schauspieler als Andy Samberg als Bester Schauspieler in einer Komödie/Musical ausgezeichnet wird. Für den einen oder anderen Song wäre auch eine Oscar-Nominierung als Best Original Song verdient und möglich.

 
Trailer zu sehen:

 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Star Trek Beyond„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Dritter Teil der Reboot-Reihe
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Space Between Us„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Sci-Fi-Teenager-Romanze
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Kevin Hart: What Now?„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Stand-Up-Comedy-Film mit Kevin Hart
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „War Dogs„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Komödie mit Jonah Hill und Miles Teller
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Purge: Election Year„
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Bereits der dritte Teil der Reihe – es wird Zeit, dass ich die anderen beiden Teile sehe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Sausage Party„
Bewertung des Red-Band-Trailers: B
Kommentar: Animationsfilm, sieht interessant aus
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Mike & Dave Need Wedding Dates„
Bewertung des Red-Band-Trailers: C+
Kommentar: Komödie. Zac Efron würde mich schon davon abhalten, den Film zu gucken, aber dann auch noch mit Anna Kendrick…
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: nie…mals

 

2 Gedanken zu “San Francisco – Film: „Popstar: Never Stop Never Stopping“

  1. A wolf killed Seal? :)))))

    Davon abgesehen, dass ich weder Maya Rudolph noch Bill Hader mag, sieht das lustig aus, aber ob der hier ins Kino kommt? Seltsamerweise laufen die wirklich guten Parodien oft schlecht, warum auch immer.

    Mein Fokus liegt jetzt erstmal auf „The Neon Demon“. Der Film läuft hier schlecht und ist bereits nach einer Woche im Nachtprogramm gelandet. Schande (vielleicht ja auch nicht, wer weiß :)) )

    Du magst Anna Kendrick nicht? Habe ich ganz aus meinem Gedächtnis gestrichen. Mann liebt sie ja :))
    „Star Trek“ ist ein Muss für mich.

    Gefällt 1 Person

    • Ja die Seal-Szene ist echt lustig, aber das ist lange nicht das einzige Highlight des Films. Alleine diese Verarsche-Songs (z.B.: http://www.youtube.com/watch?v=Jr9Kaa1sycs) fand ich so komisch.

      Maya Rudolph kann ich ja bekanntlich auch nicht sehen, aber sie spielt nur eine kleine Rolle hier und sogar die ist lustig. Ich weiß nicht, was Du gegen Bill Hader hast? :no:

      Ich würde es nicht schlimm finden, wenn der in Deutschland nicht ins Kino kommt, ich bin der Meinung, dass er eingedeutscht nicht funktioniert – der ist gut für den verregneten Sonntag auf der Couch. 🙂

      Auf „The Neon Demon“ hatte ich die Tage keine Lust, vielleicht gucke ich ihn auch erst auf DVD oder „on demand“.

      Nee, die Anna Kendrick kann ich nicht leiden, die ist so bieder, furchtbar. Man muss Mann ja auch mal einen schlechten Geschmack zugestehen 🙂

      Gefällt 1 Person

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