D.C. – Film: "Non-Stop"


Ich war am 20.03.14 in Washington und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Non-Stop“ (dt. Kinostart war der 13.03.14) 107 min thriller, action
dir. Jaume Collet-Serra cast: Liam Neeson, Julianne Moore, Scoot McNairy, Nate Parker, Lupita Nyong´o, Corey Stoll

Bill Marks (Liam Neeson) arbeitet als U.S. Federal Air Marshal. Dumm nur, dass er an Flugangst leidet. Auch hat er scheinbar persönliche Probleme. Kurz nach dem Start seines Transatlantikfluges nach London erhält er eine anonyme Textnachricht. Solange nicht 150 Millionen Dollar auf ein geheimes Konto überwiesen sind, droht der Absender damit, dass alle zwanzig Minuten ein Passagier stirbt. Er weiht das Cockpit ein und es stellt sich heraus, dass das Konto auf seinen Namen geführt wird. Was wird hier gespielt?

C+ (Wertung von A bis F) Ich kann nicht behaupten, dass „Non-Stop“ nicht spannend wäre. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt ist er das und auch ich habe zunächst gerätselt, was los ist. In dem Thriller, so viel kann ich verraten, ist aber der Weg das Ziel. Als schließlich der Täter und sein Motiv präsentiert wird, konnte ich nur noch genervt-ermüdet die Augen verdrehen. Dankenswerterweise wird aber auf dieser Auflösung nicht zu lange herumgeritten, die Szene wird schnell von anderen realitätsfremden Aktionen abgelöst.

Grundsätzlich sollte man sich bei einem Action-Thriller auch nicht zu intensiv mit Logik beschäftigen.

Vermutlich haben sich auch einige Nicht-Vielflieger schon darüber gewundert, wie geräumig Flugzeug-Waschräume in Filmen dargestellt sind. Wahrscheinlich erfreuen sie sich auch über manch andere Hollywood-Flieger-Träume oder stellen das eine oder andere infrage. Ich sehe Vorgänge an Bord, Flugzeug-Ausstattungen, etc. zwangsläufig noch etwas kritischer. Viele Darstellungen finde ich nur absurd und lustig, einiges regt mich dann aber doch auf. Meistens betrifft dies Prozedere in Sachen Sicherheit und, wie erneut in „Non-Stop“ gezeigt, wozu angeblich Menschen in der Lage sind, wenn es zu einem plötzlichen Druckabfall in der Kabine kommt. Na gut, ich und meine Kollegin (die ich mit ins Kino geschleppt habe), haben uns kurz aufgeplustert, waren uns dann aber einig, dass der Film doch sonst recht kurzweilig und unterhaltsam war, wir Liam Neeson gerne sehen und dann war der Film schon vergessen.

Liam Neeson hat nun seit Taken zahlreiche Rollen als Actionheld gespielt. In den U.S.A. wird kritisiert, dass der ehemalige Charakterschauspieler nur noch Filme des Geldes wegen macht. Nach dem unsäglichen „Taken 2“ könnte man sich sonst auch nicht anders erklären, warum er offensichtlich bereits für „Taken 3“ unterschrieben hat. „Non-Stop“ ist auch irgendwo nur eine Variante von „Taken“. Ich mag Liam Neeson, liebe seine Stimme und Sprache und würde mich aber sehr darüber freuen, ihn mal wieder in etwas anspruchsvolleren Filmen zu sehen.

Mit „Non-Stop“ musste ich mir erstmalig eingestehen, dass ich von Julianne Moore mittlerweile gelangweilt bin. Irgendwie spielt sie in den letzten Jahren (fast) immer gleich.

Corey Stoll, den ich durch die Serie House of Cards kennen- und lieben gelernt habe, hat mich auch hier überzeugen können.

In einer winzigen Nebenrolle ist, die frisch mit einem Academy Award ausgezeichnete, Lupita Nyong´o als Flugbegleiterin zu sehen.

Der amerikanische Trailer:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Quiet Ones“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: britischer Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Edge of Tomorrow“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Tom Cruise und Emily Blunt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich weiß immer noch nicht

Trailer v. Film: „Bad Words“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Schwarze Komödie von und mit Jason Bateman.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „22 Jump Street“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Fortsetzung der Kinokomödie „21 Jump Street“ mit dem zweimaligen Oscar-Nominierten Jonah Hill (unglaublich, wenn man ihn hier sieht) und Channing Tatum
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% (bei mind. 60% RT)

Trailer v. Film: „Dawn of the Planet of the Apes“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Die Fortsetzung von „Rise of the Planet of the Apes“, den ich sehr mochte.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Purge: Anarchy“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Dem Trailer nach ganz mein Film. Das ist aber die Fortsetzung von „The Purge“, den ich nicht gesehen habe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „A Million Ways to Die in the West“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Seth MacFarlanes neue Komödie mit ihm in der Hauptrolle und Charlize Theron, Liam Neeson, Giovanni Ribisi, Sarah Silverman, Neil Patrick Harris, Amanda Seyfried
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

3 Gedanken zu “D.C. – Film: "Non-Stop"

  1. Okay nicht der Burner, also, dann muss ich mich ja nicht mehr ärgern , dass ich keine Previewkarten bekommen hatte 🙂
    Dafür hatte ich Donnerstag den sehr seltsamen Dom Hemingway gesehen :)) Aber da schreib ich noch was zu.

    Liken

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