Berlin – Film: „John Wick: Chapter 3 – Parabellum“

Ich war am 23.05.19 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„John Wick: Chapter 3 – Parabellum“ (dt. Filmtitel: „John Wick: Kapitel 3“, dt. Kinostart: 23.05.19)   125  min 

dir. Chad Stahelski  cast: Keanu Reeves, Halle Berry, Laurence Fishburne, Mark Dacascos, Anjelica Huston, Ian McShane, Lance Reddick

 

Nachdem der ehemalige Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves) gegen die wichtigste Regel des Hotel Continental verstossen hat, steht er auf der Abschussliste. Ihm bleibt noch eine Stunde, dann wird er offiziell zum „Excommunicado“ erklärt, was bedeutet, dass er von der internationalen Gemeinschaft der Auftragskiller ausgeschlossen wird, alle Privilegien verliert und weltweit gejagt wird. Darüberhinaus ist ein Kopfgeld in Höhe von 14 Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt…

 

B+ (Wertung von A bis F) Wie bereits bei John Wick und John Wick: Chapter 2  führt auch in „John Wick: Chapter 3 – Parabellum“ der amerikanische Stuntman, Stunt-Choreograf und Filmemacher Chad Stahelski Regie. Die „John Wick“-Reihe erzählt eine Fortsetzungsgeschichte, die Ereignisse des dritten Kapitels enden direkt nach denen des zweiten Teils.

„Parabellum“ hätte man um gute zwanzig Minuten kürzen können, aber:  Immer wenn ein Anflug von Ermüdung aufkam, habe ich mich an den fantastischen Szenenbildern erfreut oder überlegt, aus welchem Grund man wohl jetzt noch mal in die Telefon- und Verwaltungszentrale dieses Auftragkiller-Netzwerkes schalten könnte. Ich liebe ja überhaupt die (Unter- bzw. Parallel-) Welt von John Wick, aber diese Zentrale mit ihrem Mitarbeiterstab ist einfach mega. „Parabellum“ bleibt mir als eine Aneinanderreihung von exzellent choreografierten Actionszenen in großartigen Locations in Erinnerung. Keanu Reeves ist ein toller Actionheld, insbesondere, wenn er nicht redet,  in seinem kugelsicheren Maßanzug schick aussieht und um sein Leben kämpft. Dabei kommen im  dritten Teil sämtliche Waffen (sogar ein Buch, Pferde und Hunde) zum Einsatz. Nach wenigen Minuten dieses Films weiß man bereits, warum der Film in Deutschland erst ab 18 Jahren freigegeben wurde. Der Film ist mit seiner grenzenloser Brutalität nichts für Kinder und auch ich musste mich bei der einen oder anderen Szenen mädchenhaft hinter meinem Schal verkriechen. 

Der Film setzt sich einige Male über die Gesetze der Logik hinweg, was während des Films nicht stört, weil die fantastischen Actionszenen die gesamte Aufmerksamkeit erfordern. Am Ende des Films bleiben dann aber einige Fragen offen, die vielleicht im Mai 2021 mit „John Wick: Chapter 4“ geklärt werden. 

„John Wick: Chapter 3 – Parabellum“ wurde am 17.05.19 in 3,850 amerikanischen Kinos gestartet. Der Film ist am 23.05.19 unter dem Filmtitel „John Wick: Kapitel 3“ in den deutschen Kinos gestartet. Ich habe den Film in der OV gesehen. Meine Vorstellung war so gut wie ausverkauft, wobei das Publikum zu rund 90% aus Männern bestand. Etwas irritiert mich, dass der Film im Internet offiziell mit 132 Minuten angegeben wurde und auf meine direkte Nachfrage im CineStar im Berliner Sony Center aber dann nur eine Laufzeit von 125 Minuten hatte. 

Trailer zu sehen: 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Dead Don´t Die„

Bewertung des Trailers: B (Trailer in der OV)

Kommentar: Der neue Jim Jarmusch Film mit Bill Murray, Adam Driver, Tilda Swinton, u.a.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Annabelle Comes Home„

Bewertung des Trailers: B (Trailer in der OV)

Kommentar: 3. Fortsetzung des Horrorfilms „Annabelle“ und Teil des The Conjuring Universe 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0% 


Trailer v. Film: „Stuber„

Bewertung des Trailers: B+ (Trailer in der OV)

Kommentar: Action-Komödie mit Dave Bautista und Kumail Nanjiani 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken 


Trailer v. Film: „Brightburn„

Bewertung des Trailers: B (Trailer in der OV)

Kommentar: Horrorfilm mit Elizabeth Banks

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich weiß nicht


Trailer v. Film: „Crawl„

Bewertung des Trailers: C+ (Trailer in der OV)

Kommentar: Alexandre Ajas neuer (Katastrophen-) Film 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Anna „

Bewertung des Trailers: B+ (Trailer in der OV)

Kommentar: Luc Bessons neuer Film  

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Godzilla: King of the Monsters„

Bewertung des Trailers: B+ (Trailer in der OV)

Kommentar: ganz anderer Trailer, als die, die ich bisher gesehen habe

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: trotzdem nichts für mich


Trailer v. Film: „Fast & Furious Presents: Hobbs & Shaw„

Bewertung des Trailers: B+ (Trailer in der OV)

Kommentar: Erster Spinn-off mit Dwayne Johnson, Jason Stratham, Idris Elba u.a., ich habe keinen der F & F-Filme gesehen

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ist von einem der Regisseure des ersten „John Wick“-Films, vielleicht doch

 

Montréal – Film: "X-Men: Days of Future Past"

Ich war am 03.07.14 in Montréal und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„X-Men: Days of Future Past“ (dt. Titel: „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“, dt. Kinostart war der 22.05.14) 131 min fantasy, action, sequel, adaptation
dir. Bryan Singer cast: Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Halle Berry, Anna Paquin, Ellen Page, Peter Dinklage, Ian McKellen, Patrick Stewart

Im Jahr 2023. Die Sentinels haben die Macht übernommen. Die Mutanten stehen im Krieg mit diesen Robotern. Unzählige Todesfälle auf Seiten der Mutanten sind bereits zu beklagen. Professor X (Patrick Stewart) und Magneto (Ian McKellen) beschließen, Wolverine (Hugh Hackmann) fünfzig Jahre zurück in die Vergangenheit zu schicken, damit er dafür sorgt, dass die Sentinels nie kreiert werden. Ursprünglich hat Trask (Peter Dinklage) die Sentinels geplant, um seine Feinde, die Mutanten, auszulöschen.

B- (Wertung von A bis F) „X-Men: Days of Future Past“ basiert auf den Geschichten „Days of Future Past“ von Chris Claremont und John Byrne. Es ist eine Fortsetzung zu den Comic-Verfilmungen „X-Men: The Last Stand“ und X-Men: First Class.

Ich beurteile „X-Men Days of Future Past“ weder als Kenner noch als Fan dieser Comic-Reihe. Ich beurteile diesen Film als jemand der bevorzugt amerikanische Indie-Filme sieht, hin und wieder aber auch vor einem Blockbuster nicht zurückschreckt.

Mit Patrick Stewart, Ian McKellen, Michael Fassbender, James McAvoy, Jennifer Lawrence und Peter Dinklage werden die X-Men und Trask, der Feind der X-Men von einer Schauspiel-Elite verkörpert. Ich gebe zu, dass das für mich ein großen Reiz dieser Comic-Verfilmung ausmacht. Die Story um die Mutanten, die Aussätzigen, finde ich aber auch recht gelungen.

Für mich hat der Film erst richtig in der Vergangenheit, also im Jahr 1973, angefangen. Bis zu dem ganzen Zerstörungs-Gedöns hat er mir auch gut (übersetzt ungefähr B+) gefallen. Dann habe ich aber völlig den Faden verloren, Fassy, Sentinels, Halle Berry – wer, was und warum habe ich nicht wirklich verstanden und hat mich auch völlig erschöpft. Überhaupt ist der Film viel zu lang. Meine Lieblingsszene ist zweifelsfrei die Zeitlupenszene im Pentagon.

Wolverine mit seiner seltsamen Haartracht und seinem aufgepumpten Körper ist für mich der größte Störfaktor im Film. Zum einen finde ich diesen Mutanten am uncoolsten von allen und dann wird er auch noch von dem schlechtesten Schauspieler in diesem Film dargestellt. Hugh Jackman mit seinen max. zwei Gesichtsausdrücken erinnerte mich hier an eine etwas jüngere Ausgabe von Clint Eastwood.

Selbstverständlich wird es auch zu diesem Film eine Fortsetzung geben.

Ich habe den Film in der 2D-Fassung gesehen.

„X-Men: Days of Future Past“ ist auch für einige Oscars im Gespräch: Bester Ton, bester Tonschnitt und beste visuelle Effekte

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Into the Storm“
Bewertung des Trailers: B (neuer, dieses Mal Trailer)
Kommentar: Katastrophenfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: nö, denke nicht

Trailer v. Film: „When the Game Stands Tall“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Sportfilm mit Laura Dern und Jim Caviezel
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Teenage Mutant Ninja Turtles“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Das kann doch wohl echt nicht deren Ernst sein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: Pffff

Trailer v. Film: „Dawn of the Planet of the Abes“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Die Fortsetzung von „Rise“, den ich sehr mochte. Als ich diesen Trailer hier, Anfang Juli, das erste Mal gesehen habe, wusste ich nicht, ob ich damit klarkomme, dass Caesar englisch spricht. Gestern habe ich „Dawn“ gesehen, nur bei Koba hatte ich etwas Probleme.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Kingsman: The Secret Service“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Matthew Vaughns neuer Film, Comicbuch-Verfilmung mit Colin Firth, Michael Caine und Samuel L. Jackson
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Chicago – Film: "The Call"

Ich war am 15.03.13 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„The Call“ (dt. Titel: „The Call – Leg nicht auf!“, dt. Kinostart: 11.07.13) 96 min thriller
dir. Brad Anderson cast: Halle Berry, Abigail Breslin, Michael Eklund, Morris Chestnut

Jordan (Halle Berry) arbeitet in der Notrufzentrale der Polizei von Los Angeles. Sie übernimmt einen Anruf der jungen Casey (Abigail Breslin), die von einem Mann entführt wurde. Das Mädchen befindet sich in dem Kofferraum eines fahrenden Wagens. Sie ruft von einem Prepaidhandy an und kann daher von der Polizei nicht einfach geortet werden. Erst vor sechs Monaten hatte Jordan einen ähnlichen Fall, der aber leider tragisch endete. Jetzt werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um das Mädchen zu retten…

B- (Wertung von A bis F) „The Call“ zählt für mich zu den Filmen, bei denen vieles keinen Sinn ergibt, den ich aber dennoch weitgehend superspannend fand.

Bis zum Kinostart in den U.S.A. am Freitag waren keine Bewertungen für diesen Film bei ROTTEN TOMATOES eingegangen, was meist kein gutes Zeichen ist. So habe ich mich an dem Tag einzig aufgrund des Genres für den Film entschieden. Letztlich habe ich aber damit gerechnet, einen schlechten Thriller mit der Oscar-Preisträgerin Halle Berry zu sehen. Von der Geschichte war ich aber recht schnell gepackt und bis zu der Szene, die mich zu sehr an einen meiner Lieblingsthriller „The Silence of the Lambs“ erinnerte, durchaus positiv gestimmt. Eigentlich hätte ich dann auch noch für die dumme Schlussszene Strafpunkte abziehen müssen, ich habe aber letztlich darauf verzichtet, weil mich der Film über weite Strecken sehr gut unterhalten hat.

Halle Berry („Swordfish“, „Monster´s Ball“, „X-Men“) fällt in ihren Filmen vordergründig für ihr unfassbar attraktives Äußeres auf, es ist weniger ihr schauspielerisches Talent für das sie in Erinnerung bleibt. In „The Call“ muss sie eine seltsame Perücke tragen, die sie zwar auch nicht hässlich macht (wie auch?), aber dadurch kann man sich mal auf ihr Schauspiel einlassen. Sie macht ihre Sache hier okay. Abigail Breslin („Little Miss Sunshine“, Nim´s Island) ist mittlerweile erwachsen geworden. Sie wird Halle Berrys Luxusprobleme nie haben, vielleicht wird sie aber eines Tages eine gute Charakterschauspielerin.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Host“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Meine Güte, noch so ne Stephanie Meyer-Romanverfilmung. So was kann ich definitiv nicht gucken, auch wenn Saoirse Ronan und William Hurt mitspielen. Diane Kruger ist im neuen Trailer auch zu sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Great Gatsby“
Bewertung des Trailers: B- (wieder neuer Trailer)
Kommentar: Der neue Trailer und dass „Gatsby“ der Eröffnungsfilm von Cannes sein wird, obwohl er zuvor schon in den U.S.A. gestartet ist, setzt bei mir grösste Befürchtungen was die Qualität des Films angeht, frei. Mmmh. Diese Romanverfilmung ist von Baz Luhrmann inszeniert und mit Leonardo DiCaprio, Carey Mulligan und Tobey Maguire in den Hauptrollen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Heat“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer – Redband Trailer)
Kommentar: Gut, der neue Trailer ist wesentlich besser als der erste, den ich gesehen habe. Komödie mit Sandra Bullock und Melissa McCarthy
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 10%

Trailer v. Film: „Temptation: Confessions of a Marriage Counselor“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Bei dem Trailer dachte ich, den habe ich doch mindestens schon 10x gesehen. Gelistet hatte ich ihn aber nicht, ist halt wieder ein typischer Tyler Perry-Film, den kein Mensch braucht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Admission“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Tina Fey und Paul Rudd, die beiden bekomme ich so gar nicht zusammen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „The Mortal Instruments: City of Bones“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Fantasy/Romanverfilmung. Schlimm.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Evil Dead“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Remake des Horrorfilms.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: vielleicht

Boston – Film: "Cloud Atlas – IMAX"

Ich war am 27.10.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Cloud Atlas“ (dt. Kinostart: 15.11.12) 164 min adventure, drama, adaptation
dir. Tom Tykwer, Lana Wachowski, Andy Wachowski cast: Tom Hanks, Halle Berry, Jim Broadbent, Hugo Weaving, Jim Sturgess, Ben Whishaw, James D´Arcy, Susan Sarandon, Hugh Grant

Sechs Schicksale in 500 Jahren und doch ein einziges Abenteuer, in dem all unsere Helden in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufs Engste miteinander verbunden sind… (Quelle: deutsche Website des Films „Cloud Atlas“)

D+ (Wertung von A bis F) „Cloud Atlas“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von David Mitchell.

Es gibt Filme, mit denen kann ich schlichtweg gar nichts anfangen und „Cloud Atlas“ gehört definitiv dazu. Hätte ich den Film auf DVD gesehen, hätte ich ihn wahrscheinlich spätestens nach 30 Minuten ausgemacht. Ohne zu übertreiben, habe ich bestimmt 20x auf die Uhr geschaut.

Eigentlich haben mich nur zwei Geschichten interessiert, in beiden spielt der wunderbare Jim Broadbent („The Crying Game“, „Iris“, The Iron Lady) eine tragende Rolle. In der einen spielt er einen Komponisten und in der anderen ist er ein Verleger und landet schließlich im Altenheim. Bei beiden Stories hatte ich das Gefühl, im Fernsehen gerade einen bzw. zwei richtig gute Filme zu gucken, die andauernd von lästiger und schlechter Werbung unterbrochen wurden. Nur hier konnte ich halt nicht umschalten. Wenn ich mehr von diesen beiden genannten Geschichten (beide übrigens gedreht von Tom Tykwer) zu sehen bekommen hätte, wäre meine Bewertung weitaus besser ausgefallen. Die Sequenz mit den Senioren ist die Beste im kompletten Film. In der ist sogar die ehemalige Dschungelcamp-Kandidatin Katy Karrenbauer kurz zu sehen.

Die weiteren Geschichten, die gefühlt 10 Stunden in Anspruch nehmen, fand ich nicht nur sterbenslangweilig, ich fand auch die Arbeit der Maskenbildner alles andere als gelungen. Wenn ich jemals richtig in den einzelnen Geschichten war (was ich stark bezweifle, weil mich auch die Charaktere nicht interessiert haben), dann haben mich spätestens Hugo Weaving, Hugh Grant, aber auch Tom Hanks und Halle Berry mit ihrem missglückten Make- up, bzw. den grausigen Latex-Masken immer wieder aus den (auch den beiden guten) Stories gebracht. Dadurch wirken die meisten Schauspieler in weiten Teilen unfreiwillig komisch. Da hat man sich letztes Jahr noch über Leonardo DiCaprios und noch mehr über Armie Hammers Make-up in J. Edgar lustig gemacht.

„Cloud Atlas“ gilt – mit 100 Millionen Dollar Produktionskosten – als teuerster deutscher Spielfilm aller Zeiten. Der Film wurde durch zahlreichen Filmförderungen und durch die ARD mitfinanziert. Ich will gar nicht darüber nachdenken, wie viele direkte oder indirekte Steuergelder in diesen Film geflossen sind.

„Cloud Atlas“ ist der erste Film der Geschwister Wachowski (vorher bekannt als Brüder Wachowski).

Wenn überhaupt, wäre eine Oscar-Nominierung nur für Jim Broadbent berechtigt. Ich wäre aber hocherfreut, wenn ich gar nichts mehr über den Film hinsichtlich der Oscars höre oder lese.

Ich habe den Film aus zeitlichen Gründen in einem IMAX-Kino gesehen. Er ist nicht mit IMAX-Kameras gedreht worden.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Guilt Trip“ (nicht in IMAX)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Komödie mit Barbra Streisand und Seth Rogen als Mutter und Sohn. Das passt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Life of Pi“ (nicht in IMAX)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ang Lees Romanverfilmung, Film gilt als Oscar-Favorit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Silver Linings Playbook“ (nicht in IMAX)
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: David O. Russells neue Tragikomödie mit Bradley Cooper, Jennifer Lawrence, Jacki Weaver und Robert De Niro. Der Film gilt mittlerweile als großer Oscar-Favorit und es ist wohl nur noch die Frage, wie viele Performance hieraus für den Oscar nominiert werden.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Skyfall“ (in IMAX gezeigt)
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sam Mendes´James Bond hat gute Kritiken bekommen und für Javier Bardem gehe ich auch ins Kino.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Rise of the Guardians (in IMAX gezeigt)
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: Animationsfilm von DreamWorks, interessiert mich nicht die Bohne.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „The Hobbit: An Unexpected Journey“ (in IMAX gezeigt)
Bewertung des Trailers: D+
Kommentar: Peter Jacksons Tolkiens Verfilmung. Trailer wirkt grauenvoll billig. Der Film erscheint wahrscheinlich in vier technischen Versionen. Mich würde ausschließlich das neue, 48fps-Format interessieren. Ich drücke fest die Daumen, dass es zu keiner einzigen Oscar-Nominierung kommt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

New York City – Things We Lost In the Fire

Ich war am 24.10.07 in NYC und habe mir im Kino angeschaut:

„Things We Lost In The Fire“(dt. Titel „Eine neue Chance“, dt. Kinostart 29.05.08) 119 min drama
dir. Susanne Bier cast: Benicio Del Toro, Halle Berry, David Duchovny

Audrey Burke (Halle Berry) ist seit 11 Jahren glücklich mit ihrem Mann Brian (David Duchovny) verheiratet, sie haben zwei Kinder. Das einzige was immer wieder zu Streitigkeiten führt, ist Brian´s loyale Beziehung zu seinem Freund seit Kindheitstagen, Jerry (Benicio Del Toro). Jerry ist seit Jahren heroinabhängig. Als Brian auf tragische Weise aus dem Leben gerissen wird, fühlt Audrey sich so alleine, dass sie Jerry aufsucht und ihn bittet, mit ihr und den Kindern auf ihrem Grundstück zu wohnen. Das Zusammenleben führt jedoch schnell zu immer grösser werdenden Spannungen…

A (Wertung von A bis F) Vielschichtiges Drama, das dankenswerter Weise auf ein „amerikanisches Ende“ verzichtet. Benicio Del Toro gibt dem Film die Erstklassigkeit und er trägt ihn beinahe komplett alleine. Er verkörpert eine Stärke und Zerbrechlichkeit die ganz wenigen Schauspielern vergönnt ist. Seine intensive Präsenz fesselt einen und schnell ist klar, dass er in dieser Rolle unersetzlich ist, was ihm einen zweiten Oscar einbringen könnte.

Trailer zu sehen: