Montréal – Film: „Doctor Strange – IMAX-3D“

Ich war am 16.11.16 in Montreál und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Doctor Strange – IMAX-3D“ (dt. Kinostart war der 27.10.16) 115 min action, fantasy, adaptation
dir. Scott Derrickson cast: Benedict Cumberbatch, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams, Benedict Wong, Michael Stuhlbarg, Benjamin Bratt, Mads Mikkelsen, Tilda Swinton

 
Doctor Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ist ein brillanter, aber ziemlich überheblicher Neurochirurg. Nach einem schweren Autounfall kann er, trotz mehrerer Operationen und Therapien, nicht mehr als Chirurg arbeiten. Als er von einem Wunderheiler erfährt, setzt er seine ganze Hoffnung darein. Er reist schließlich zu dem, von „the Ancient One“ (Tilda Swinton) geführten nepalesischen Kloster. Sie führt ihn in die mystische Welt voller alternativen Dimensionen ein. Dr. Strange wird zum Magier ausgebildet und soll fortan die Welt vor einer Invasion von Mächten aus finsteren und bösen Dimensionen beschützen…

 
B (Wertung von A bis F) „Doctor Strange“ basiert auf den gleichnamigen Comics. Es ist der 14. Marvel-Studio-Film aus dem MCU (Marvel Cinematic Universe). Bei dem Film hat der amerikanische Filmemacher Scott Derrickson („The Exorcism of Emily Rose“, Sinister, „Deliver Us from Evil“) Regie geführt.

 
Ich halte die meisten Comic-Verfilmungen für überflüssig, insbesondere die Gelddruckmaschine Marvel ist mir ein Dorn im Auge. Hin und wieder gucke ich mir aber dann doch einen Film oder eine TV-Serie (Daredevil) an. Warum? Weiß ich selbst nicht. „Doctor Strange“ erschien mir von der Besetzung und vom Trailer her mal ein Film, der auch in meiner Welt richtig cool wirkte.

Besonders von dem Produktionsdesign und von den spektakulären Spezialeffekten weiß dieser Film, zu beeindrucken. Auch führt ein feiner Humor durch den Film. Das gefiel mir alles so gut, dass ich mir am Ende ein „A-„ notiert habe. Leider musste ich dann aber feststellen, dass der Film noch gar nicht zu Ende war und es noch ermüdende ca. 15-20 Minuten so weiterging. Schade, weniger wäre hier mehr gewesen, auch wenn in dieser Zeit auch noch einige atemberaubende CGI-Effekte auf einen warteten.

Für das Marvel Studio war Benedict Cumberbatch die Idealbesetzung für die Rolle des Doctor Strange, sie hatten aber auch einen Plan B in der Tasche: Joaquin Phoenix. Wenn man Benedict Cumberbatch in dieser Rolle sieht, kann man sich nicht vorstellen, dass ein anderer Schauspieler in dieser Rolle überzeugen kann und auch nicht der von mir sehr verehrte Joaquin Phoenix.

 
Selten gebe ich eine Empfehlung für die 3D-Fassung, diesen Film sollte man – wenn man die Möglichkeit hat – sogar unbedingt in der eindrucksvollen IMAX-3D-Version sehen. Die 3D-Fassung sollte es aber in jedem Fall sein.

 
„Doctor Strange“ ist zu Recht für einige technische Oscar-Nominierungen im Gespräch. Update: „Doctor Strange“ wurde für einen Oscar nominiert, in der Kategorie Beste visuelle Effekte

„Doctor Strange“ ist einer der wenigen amerikanischen Filme, die eine Woche vor dem amerikanischen Kinostart (4.11.16), in Deutschland ins Kino (27.10.16) gekommen ist. Filme starten in Deutschland bekanntermassen immer am Donnerstag, in den U.S.A. grundsätzlich (es gibt ein paar Ausnahmen an Feiertagen) immer freitags.

 
Trailer zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

 

 

Trailer v. Film: „Fantastic Beasts and Where to Find Them„
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Die Trailer sind wirklich klasse, ich würde ihn mir vielleicht anschauen, wenn Eddie Redmayne nicht mitspielen würde – ihn kann ich wirklich nicht mehr sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „xXx: Return of Xander Cage„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: noch so ein Triple X-Actionfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 
Trailer v. Film: „Rogue One: A Star Wars Story„
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer – in IMAX 3D)
Kommentar: Ein Film aus dem Star-Wars-Universum mit Felicity Jones, Ben Mendelsohn, Forest Whitaker und Mads Mikkelsen. Den Sinn verstehe ich nicht, außer dass man bei Lucasfilm und Disney alle Möglichkeiten ausschöpft, richtig viel Geld mit dem Namen „Star Wars“ zu machen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Guardians of the Galaxy Vol.2„
Bewertung des Teasers: B+ (in IMAX 3D)
Kommentar: 2. Teil
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wenn mir irgendwas Schweres auf den Kopf fällt…

 

Chicago – Film: „Secret in Their Eyes“

Ich war am 26.11.15 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Secret in Their Eyes“ (dt. Filmtitel: „Vor ihren Augen“, dt. Kinostart: 19.05.16) 111 min thriller, adaptation, remake

dir. Billy Ray cast: Chiwetel Ejiofor, Nicole Kidman, Julia Roberts, Dean Norris, Alfred Molina

Los Angeles, Monate nach den Ereignissen des 11. September 2001. Ray (Chiwetel Ejiofor) und Jess (Julia Roberts) arbeiten als Ermittler für das FBI. Sie beobachten eine Moschee und werden zu einem Tatort, direkt neben ihrem Beobachtungsziel gerufen. Eine junge Frau wurde tot aufgefunden, es handelt sich um Jess´Tochter. Der Fall wird nie geklärt. Jetzt, 13 Jahre später, teilt Ray seiner ehemaligen Kollegin mit, dass er weiss, wer ihre Tochter ermordet hat.

 

D (Wertung von A bis F) „Secret in Their Eyes“ basiert auf Juan José Campanellas Roman „La pregunta de sus ojos“. Es ist das amerikanische Remake des argentinischen Thrillers „El secreto de sus ojos“. Dieser Film gewann im Jahr 2010 den Oscars als bester fremdsprachiger Film.

Julia Roberts hat ihrem Ehemann wieder mal einen Job hinter der Kamera verpasst. Ich weiss nicht, ob „Secret in Their Eyes“ mit einem guten Kameramann und einem routinierteren Regisseur noch etwas hätte rausholen könnte. Der Film ist jedenfalls völlig misslungen, der Hauptgrund ist sicherlich das Drehbuch. Der Film springt häufig von einer Handlungsebene im Jahr 2002 zu der anderen, 13 Jahre später. Der Versuch, einen in die Zeit nach 9/11 zu versetzen, schlägt völlig fehl, auch sehe ich keinen Grund, dies überhaupt nur am Rande zu thematisieren.

Schauspielerisch ist das amerikanische Remake auch keine Offenbarung. Die Szenen mit Alfred Molina haben mir zwar alle gefallen und auch hat Nicole Kidman eine sehr gute Szene, nur spielt Alfred Molina eine Nebenrolle und das zusammen mit der einen Kidman-Szene ergibt noch lange keinen soliden Film. Nicole Kidman trägt eine seltsame Perücke und die lässt sie vielleicht noch ausdrucksloser und puppenhafter erscheinen. Die Liebesgeschichte zwischen Chiwetel Ejiofors und Nicole Kidmans Charakteren ist nicht nur überflüssig, sondern regelrecht ärgerlich.

Julia Roberts sieht hier besonders nachtgespenstig aus. Aus ihr wird nie eine gute Schauspielerin, auch wenn sie verbitterte Charaktere mittlerweile ganz überzeugend darstellen kann. Ich vermute, dass sie Mut zur Hässlichkeit mit tatsächlicher Schauspielkunst verwechselt.

Trailer zu sehen:

 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Danish Girl“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Biopic mit Eddie Redmayne, Alicia Vikander und Matthias Schoenaerts
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „The Big Short“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Eine Satire über die Finanz- und Immobilienkrise. Kaum einer versteht den Film gänzlich, aber gut soll er sein. Mit Christian Bale, Steve Carell, Ryan Gosling, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Legend“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Krimi und Art Biopic mit Tom Hardy – sogar in der Doppelrolle
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Concussion“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama und Biopic mit Will Smith – der im Trailer einen sehr guten Eindruck hinterlässt – möglicher Oscar-Kandidat
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Joy“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: David O. Russells neuer Film, wieder mit Jennifer Lawrence, Bradley Cooper und Robert De Niro.
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Midnight Special“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Jeff Nichols neuer Film mit Michael Shannon hatte ich bereits auf meiner Wunschliste für das Jahr 2014 und 2015. Jetzt soll er 2016 kommen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Boy“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Gruselpuppen-Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%