NYC – Film: „Elvis & Nixon“

Ich war am 27.04.16 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Elvis & Nixon“ (dt. Kinostart: 08.12.16) 86 min comedy
dir. Liza Johnson cast: Kevin Spacey, Michael Shannon, Alex Pettyfer, Colin Hanks, Tate Donovan, Johnny Knoxville, Tracy Letts

 

 

Zur großen Überraschung der Secret Service Mitarbeiter steht der leibhaftige Elvis Presley (Michael Shannon) am 21.12.70 vor dem Weißen Haus. Er bittet dringend um einen Termin bei dem US-Präsidenten Richard Nixon (Kevin Spacey). Elvis ist der Meinung, dass die Vereinigten Staaten moralisch den Bach runter gehen und möchte als verdeckter Ermittler für die nationale Drogenbehörde arbeiten.

 
B (Wertung von A bis F) „Elvis & Nixon“ wurde von einer wahren Begebenheit inspiriert. Das angeblich am meisten nachgefragte Foto im amerikanischen Nationalarchiv zeigt, wie der U.S.-Präsident Richard Nixon und Elvis sich die Hand geben. Da es seinerzeit noch alles andere als üblich war, dass sich Politiker mit Entertainern zeigten, geht dieser Film der humorvollen Frage nach, wie dieses Foto wohl entstanden sein mag.

Vieles ist natürlich spekulativ. Man kann sich aber gut vorstellen, wie wenig Präsident Nixon begeistert war, sich mit Elvis zu treffen und auch wie der exzentrische Künstler seinen Willen letztendlich durchsetzte und sich nicht an Regeln halten wollte.

Michael Shannon hat nun nicht wirklich Ähnlichkeit mit Elvis, aber er hat die selbstverständliche Leinwandpräsenz eines Filmstars. Auch macht es Spass, ihm dabei zuzusehen wie er damit spielt, Elvis zu sein.

Kevin Spacey, Mini-Tom-Hanks (sorry: Colin Hanks) und der wunderbare Tracy Letts machen den Film ebenso sehenswert.

„Elvis & Nixon“ wurde am 22.04.16 in ein paar ausgewählte amerikanische Kinos gebracht. Der Film wird ab dem 14.07.16 in den deutschen Kinos gezeigt.

 
Trailer zu sehen:

 

 
vorgeschaltete Trailer:

 
Trailer v. Film: „Genius„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Biopic/Drama mit Colin Firth, Nicole Kidman. In dem Trailer wirkt Jude Law wie eine Karikatur von Thomas Wolfe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „L´Attesa„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: italienischer Film mit Juliette Binoche. Leider kann ich die Schauspielerin nicht ertragen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Ma Ma„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: spanisches Drama mit Penélope Cruz
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Maggie´s Plan„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Rebecca Millers neuer Film mit Ethan Hawke, Greta Gerwig und Julianne Moore mit einem völlig absurden Akzent.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „High-Rise„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Britischer Sci-Fi-Thriller mit Tom Hiddleston, Jeremy Irons, Sienna Miller. Bei der ersten Sichtung fand ich den Film ziemlich unerträglich, ich werde ihm aber eine zweite Chance geben.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen
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amerikanisches Filmplakat

TV – Serie: "Fargo, 1. Staffel"

Ich habe mir die komplette Staffel folgender FX-Serie angeschaut:

„Fargo, 1. Staffel“ 10 x approx. 50 min drama, comedy, crime
dir. Adam Bernstein, Randall Einhorn, Colin Bucksey, Scott Winant, Matt Shakman cast: Martin Freeman, Billy Bob Thornton, Allison Tolman, Colin Hanks, Bob Odenkirk, Oliver Platt, Adam Goldberg, Russell Harvard, Keith Carradine, Kate Walsh, Joey King, Kelly Holden Bashar

Bemidji, Minnesota im Jahr 2006. Der 40-jährige Versicherungsvertreter Lester (Martin Freeman) hat einen üblen Tag, seine Frau Pearl (Kelly Holden Bashar) ist am rumnörgeln, im Job läufts auch nicht so gut und dann trifft er auch noch seinen alten Schulkameraden – der Typ, der ihn in der Schule früher immer gehänselt und verprügelt hat. Der provoziert ihn wieder und haut ihm zur Krönung auch noch gegen eine Fensterscheibe. Mit einer gebrochenen Nase landet er schließlich im Krankenhaus. Dort lernt er auch noch diesen seltsamen Typen, Lorne Malvo (Billy Bob Thornton), kennen. Sie unterhalten sich und Lester erzählt ihm von dem Mann, der ihm die Nase gebrochen hat. Lorne Malvo fragt, ob er ihn für ihn umbringen soll. Ein unheimlicher Typ dieser Lorne Malvo. Am Ende des Tages gibt es ein paar Tote und nichts ist mehr so wie es war…

A (Wertung von A bis F) Die Miniserie „Fargo“ wurde von dem gleichnamigen Coen Bros. Film aus dem Jahr 1996 inspiriert.

Ähnlich wie bei „True Detective“ erzählt die erste Staffel von „Fargo“ eine komplett abgeschlossene Geschichte. Auch hier ist bereits die zweite Staffel bestätigt. Die zweite Staffel von „Fargo“ wird ebenfalls 10 Episoden enthalten. Es wird eine ganz andere Geschichte erzählt, eine die bereits in der ersten Staffel angedeutet wurde. Die Story wird im Jahr 1979 in Sioux Falls, South Dakota spielen. Die Handlung dreht sich um den 33-jährigen Lou Solverson, dem Vater von Deputy Molly aus der ersten Staffel. Lou Solverson wurde in der ersten Staffel von Keith Carradine verkörpert. Die zweite Staffel von „Fargo“ wird in den U.S.A. im Herbst 2015 auf FX ausgestrahlt.

Über die letzten Jahre habe ich viele sehenswerte und auch großartige Mehrteiler/Serien gesehen: „Damages“, „Entourage“, „Dexter“, „True Blood“, „Bored to Death“, „Californication“, „Boardwalk Empire“, „Mad Men“, „Nurse Jackie“, „Sons of Anarchy“, „Breaking Bad“, „Homeland“, „American Horror Story“, „The Newsroom“, „Bates Motel“, „House of Cards“, „Top of the Lake“, „Orphan Black“, „True Detective“ und „Broadchurch“. Die TV-Serie „Fargo“ ist das Beste was ich seit längerer Zeit gesehen habe.

Als ich das erste Mal davon gehört habe, dass einer meiner Lieblingsfilme der Coen-Brüder als TV-Serie in Produktion geht, dachte ich nur erbost, dass denen wohl gar nichts heilig ist. Die TV-Adaptionen von „Bates Motel“ und „Hannibal“ waren ja nun auch nicht gerade glorreiche Beispiele. Entsprechend habe ich mich erstmal nicht weiter um die TV-Serie „Fargo“ gekümmert. Es wurde aber auch sehr wenig über die Serie geredet oder geschrieben, vielleicht weil sie nicht bei den Prestige-Sendern HBO und SHOWTIME ausgestrahlt wurde, sondern auf dem Kabelsender FX. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass es bereits im Jahr 1997 einen Anlauf gab, „Fargo“ als Serie zu produzieren. Die Pilotfolge wurde Jahre später, im Jahr 2003, ausgestrahlt, aber die Serie wurde gekippt. Das nächste Mal als ich mit der Serie „Fargo“ konfrontiert wurde, habe ich mir die Critics´ Choice Television Awards live im Fernsehen angeschaut und „Fargo“ wurde als beste Miniserie, Allison Tolman als beste Nebendarstellerin und Billy Bob Thornton als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In dem Moment war mir klar, dass ich die Serie unbedingt sehen muss. Billy Bob hat ja auch in zwei Filmen der Coens („The Man Who Wasn´t There“ und „Intolerable Cruelty“) mitgespielt, bei „Bad Santa“ waren die Coens ausführende Produzenten. Der Serienschöpfer Noah Hawley und seine Regisseure haben sich für ihre TV-Serie „Fargo“ nicht allein von dem Film „Fargo“ inspirieren lassen, sondern, so liess Noah Hawley wissen, auch von „No Country for Old Men“ und „A Serious Man“.

Die Anthologie-Serie „Fargo“ hat Noah Hawley (TV-Serie „Bones“) kreiert. Ungewöhnlich für die amerikanische TV-Landschaft ist, dass er als Autor auch die Drehbücher aller 10 Folgen geschrieben hat. Noah Hawley behielt beim Schreiben sorgfältig die Grundidee des Films im Auge, hat einen sehr ähnlichen Humor wie die Coens und spricht dieselbe Sprache wie die einzigartigen Filmemacher. Die Serie hätte komplett von den Coen-Brüdern geschrieben und inszeniert sein können. Als großer Verehrer der Kunst von Joel und Ethan Coen hatte ich durch die TV-Serie das Gefühl, 10 Stunden in ihre bizarre Welt eintauchen zu dürfen. In einem Interview hat Noah Hawley gesagt, dass es ihm wichtig war, oftmals einfach Bilder sprechen zu lassen, Seine Drehbücher, so er weiter, beinhalten auch manchmal seitenlang keine Dialoge, sondern beschreiben einfach nur die Kameraarbeit und bestimmte Szenen. Den Coens muss das gefallen haben, jedenfalls sind sie auch Produzenten der Serie. Die TV-Serie „Fargo“ ist eine Art Hommage an den Film und an die Coen-Brüder.

Auch wenn die Serie eine eigenständige Geschichte mit eigenen Charakteren erzählt, gibt es auch einige Verbindungen zu dem Film „Fargo“. Die erzählte Geschichte spielt im Winter in der amerikanischen Provinz, in Minnesota, es gibt viel Schnee, viel Blut, einen Loser, einen Geldkoffer, eine Erpressungsgeschichte, eine Schwangere (in der Serie sind es sogar zwei) eine smarte Polizistin, eine Szene, die auf dem Parkplatz eines Hochhausdaches beginnt, ein schräges Gangster-Duo, skurrile Gestalten, viele Absurditäten, brillante Dialoge, lustige Namen für die Charaktere, viel Situationskomik, großartige Szenen, schöne Bilder, wundervolle Kameraführung und eine ordentliche Portion schwarzen Humor. In dem Film „Fargo“ wird die titelgebenden Stadt nur kurz erwähnt in der Serie spielt ein Part in der Stadt Fargo.

„Fargo“ – der Film: um noch mal die Gemeinsamkeiten von Film und Serien herauszufinden (und weil ich den Film so liebe), habe ich mir den, inzwischen achtzehn Jahre alten, Film erneut angeschaut. Offiziell ist „Fargo“ Joel Coens Film, das Drehbuch wurde von Beiden verfasst. Bekanntermassen haben auch die Brüder zusammen Regie geführt, nach den seinerzeit geltenden Regeln, musste man sich auf einen Regisseur einigen. „Fargo“ hat zwei Oscars gewonnen (einer ging an Frances McDormand als Beste Hauptdarstellerin und einer für das beste Originaldrehbuch). Die Serie „Fargo“ habe ich mir zwei Mal angeschaut. Zwischen der ersten und zweiten Sichtung der Serie habe ich mir den Film „Fargo“ angeschaut. Im Vergleich zur Serie war mir der Film viel zu kurz, da war so viel Potenzial, etwas tiefer zu gehen. Dennoch „Fargo“ ist für mich natürlich immer noch ein großartiger Film.

Der Film „Fargo“ erzählt eine Geschichte um einen etwas unbeholfenen und naiven Loser namens Jerry Lundegaard (gespielt von William H. Macy). Jerry ist in Finanznöten und lässt sich mit den falschen Leuten (das skurrile Gangster-Duo Steve Buscemi und Peter Stormare) ein. Er lässt seine Frau entführen, das Lösegeld soll vom wohlhabende Schwiegervater bezahlt werden. Der Plan ist, dass Jerry dann das Geld mit den beiden Kriminellen teilt. Es gibt ein paar Tote und die schwangere Polizistin Marge Gunderson (gespielt von Frances McDormand) ermittelt in dem Fall und die Ermittlungen führen sie irgendwann zu Jerry.

Der Film „Fargo“ beginnt mit den folgenden Worten:

THIS IS A TRUE STORY.

The events depicted in this film took place in Minnesota in 1987.

At the request of the survivors, the names have been changed.

Out of respect for the dead, the rest has been told exactly as it occured.

„Fargo“ – die Miniserie: zunächst einmal beginnt sie mit denselben Worten mit Ausnahme, dass die Ereignisse im Jahr 2006 stattfanden.

Sowohl im Film als auch in der Serie „Fargo“ wird selbstverständlich eine fiktive Geschichte erzählt.

Die TV-Serie „Fargo“ erzählt im Groben eine Geschichte um einen etwas unbeholfenen und naiven Loser names Lester Nygaard (gespielt von Martin Freeman). Morgens hat noch seine Frau rumgestänkert, später trifft er auch seinen alten Schulkamerad, der ihn damals schon tyrannisiert hat. Nachdem der ihm die Nase bricht, trifft Lester im Krankenhaus auf den mysteriösen Fremden Lorne Malve (gespielt von Billy Bob Thornton). Eine Zufallsbekanntschaft, die Lesters Leben verändert. Dann ist da noch der Polizist Gus Grimly (gespielt von Colin Hanks), der auch auf Lorne Malve trifft, ein Supermarktketten-Besitzer (gespielt von Oliver Platt), der erpresst wird und die Polizistin Molly Solverson (gespielt von Allison Tolman), die einen guten detektivischen Spürsinn besitzt.

Um es auf einen Nenner zu bringen: Wenn man den Film „Fargo“ mag/liebt, wird man die TV-Serie mögen/lieben.

Man könnte die TV-Serie „Fargo“ als ein wunderschön fotografiertes, brillant geschriebenes, spannungsgeladenes Überraschungspaket bezeichnen. Ich weiß nicht, ob man zu irgendeinem Zeitpunkt erahnen kann, welche Entwicklungen die Handlung und die Charaktere noch nehmen. Ich war immer wieder perplex, was der Serienmacher Noah Hawley sich jetzt schon wieder einfallen ließ. Erwähnen möchte ich noch, dass Jeff Russos Score unfassbar gelungen ist. Er ist bewusst dem des Films ähnlich, und doch so eigen. Man sollte in der Serie keinen tieferen Sinn oder gar eine Botschaft suchen, das sucht man auch in den Coen-Werken vergeblich.

Es gibt immer wieder Schauspieler die sich in meinen Augen rar machen, die ich selten sehe oder schon länger nicht gesehen habe und wenn die dann wieder in meinem Dunstkreis auftauchen, merke ich, wie ich sie vermisst habe. Billy Bob Thornton ist so einer, ich liebe ihn. Lorne Malvo ist ihm wie auf den Leib geschrieben. Billy Bob Thornton hat hier einen eigenen Bösewicht kreiert und wat ne schräge, coole Type er hier wieder ist. Bei quasi jedem Auftritt von Lorne Malvo hat mein Herz schneller geschlagen. Billy Bob Thornton umgibt eine solche Intensität, wie man sie selten bei Schauspielern spürt. Manchmal, eigentlich ziemlich oft, musste ich einfach schallend lachen, wenn Billy Bob Thorntons Lorne Malvo auftritt. Die Dialoge sind aber auch zum Brüllen komisch.

Alle Schauspieler in der Serie „Fargo“ sind großartig, Billy Bob Thornton spielt hier aber in einer eigenen Klasse.

Allison Tolman bzw. Molly Solverson zählt zu dem Typ Frau, an den ich mich erst mal gewöhnen muss. Die Art von Frau gewinnt mich durch Authentizität, Humor, Charme und Beharrlichkeit. Irgendwann hat mich Molly Solverson gehabt und dann wollte ich sie nicht mehr missen, vielleicht auch weil sie das Gute in der Serie repräsentiert. Die durchaus talentierte Schauspielerin Allison Tolman kann ich mir derzeit noch in keiner anderen Rolle vorstellen, ich hoffe aber inständig, dass „Fargo“ für sie erst der Start einer großen Karriere ist.

Ein paar Anmerkungen zu einigen Episoden der ersten Staffel:

Episode 5 (The Six Ungraspables): Bei meiner zweiten Sichtung war bereits die fünfte Folge meine Lieblingsfolge

Episode 6 (Buridan´s Ass): Bei meiner ersten Sichtung war diese Folge vermutlich meine Lieblingsfolge. Gerade mit dem ganzen Schnee zum Schluss.

Episode 7 (Who Shaves the Barber?); Bei meiner ersten Sichtung setzte bei mir hier etwas Panik ein. Die Form von Panik, die ich als Kind hatte, wenn ich ein neues Lieblingsspielzeug bekommen habe (oder in abgeschwächter Form noch heutzutage wenn ich ein neues Apple-Gerät, eine neue Tasche oder sonstwas bekomme). In den ersten paar Tagen, früher vielleicht Wochen überkam/ überkommt mich die Angst, dass mein neues Spielzeug ein paar Kratzer abbekommt oder gar kaputt geht. Das hatte ich bei „Fargo“ mit der 7. Folge. Angst, dass meine potenziellen neuen Lieblingsserie zum Ende hin abflacht, eine Wendung nimmt, die mir nicht gefällt, sowas in der Art. Ich wollte mir diese Serie nicht kaputtmachen lassen, entsprechend unentspannt habe ich (während der ersten Sichtung) die letzten drei Folgen der erste Staffel geguckt. Das war natürlich auch ein Grund für mich, sie ein zweites Mal zu schauen und dann zu geniessen.

Episode 8 (The Heap): In dieser Folge kommt es zu einer Besonderheit, die ich nicht spoilern möchte.

Eigentlich Quatsch – jede Episode hat ihre Berechtigung und ich liebe jede einzelne Folge.

Drei Empfehlungen, die ich geben möchte:

1. Möglichst die TV-Serie „Fargo“ in einem Marathon gucken, vielleicht nicht alle 10 Folgen hintereinander (habe ich auch nicht gemacht), aber an zwei oder drei Tagen

2. Die TV-Serie dringend im Original sehen, alleine die Sprache von Billy Bob Thorntons Charakter ist vielleicht nur so zu erfassen. Wenn man nicht alles versteht, englische Untertitel helfen.

3. Definitiv die TV-Serie „Fargo“ ein zweites Mal sehen. Wie bereits „True Detective“ habe ich mir auch diese komplette erste Staffel ein zweites Mal angeschaut. Beim ersten Mal habe ich noch überlegt, ob ich die von mir äußerst selten gezückte „uneingeschränkte A“ Bewertung vergebe, war es mir mit der zweiten Sichtung spätestens mit Ende der zweiten Episode klar. Bei der zweiten Sichtung wusste ich, dass sie bis einschließlich der 10. Folge brillant ist, also konnte ich mich entspannt zurücklehnen und auf Kleinigkeiten (Bilder an der Wand, etc.) achten. Ich habe erst nach der ersten Sichtung gelesen, wie es mit der zweiten Staffel weitergeht. Beim zweiten Mal konnte ich dann auch auf die Hinweise, die die zweite Staffel betreffen, achten.

Die Charaktere im Einzelnen:

Lester Nygaard ist ein Versicherungsvertreter, seit 18 Jahren mit Pearl (Kelly Holden Bashar) verheiratet, hat einen Bruder Chazz (gespielt von Joshua Close) wirkt wie ein Versager, ist ziemlich naiv, etwas trottelig und einfach gestrickt, aber blöd ist er nicht. Ich mag, wie sich seine Figur entwickelt. Zu Beginn der Serie hat er mich etwas an Mr. Bean erinnert. Gespielt wird Lester von dem britischen Schauspieler Martin Freeman. Mir kam er zwar irgendwie bekannt vor, aber so richtig konnte ich ihn nicht zuordnen. Er hat in zahlreichen Kinofilmen („Love Actually“, „The Hitchhiker´s Guide to the Galaxy“, „Hot Fuzz“, Peter Jacksons „The Hobbit“) und in einigen TV-Produktionen („The Office“, „Sherlock“) gespielt. Martin Freeman wurde für diese Rolle für einen Emmy Award als Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie nominiert.

Lorne Malvo ist ein Einzelgänger und kommt nicht aus der Stadt, aber viel mehr Worte möchte ich auch nicht über ihn verlieren. Man muss diese undurchsichtige Type einfach erleben, muss ihn sehen und ihm zuhören, wie geschickt er andere Menschen einlullt und manipuliert. Das führt zu Dialogen, bei denen man losbrüllen möchte oder einfach nur staunt. Wenn man sonst noch nicht überzeugt ist, diese Serie zu gucken, er gibt einen allen Grund dazu. Der Amerikaner Billy Bob Thornton ist nicht nur Schauspieler („U Turn“, „A Simple Plan“, „The Gift“, „Monster´s Ball“, „Bandits“, „The Man Who Wasn´t There“, „Bad Santa“), sondern auch Musiker, Regisseur und Drehbuchautor. Für „Sling Blade“ hat er einen Oscar für das beste adaptierte Drehbuch gewonnen. Er hat eine weitere Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller für „Sling Blade“. Für seine Rolle in „Fargo“ ist er für einen Emmy Award als Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie nominiert.

Deputy Molly Solverson ist eine 31-jährige Polizistin aus Bemidji, Minnesota hat sich festgebissen an der Idee, dass Lester schuldig ist. Sie ist alleinstehend, ihr Vater ist der Restaurantbesitzer von Bemidji (gespielt von Keith Carradine). Gespielt wird Molly Solverson von der Amerikanerin Allison Tolman. Die Schauspielerin ist bislang noch nicht groß in Erscheinung getreten. Sie hatte mal einen Gastauftritt in der TV-Serie „Prison Break“. Allison Tolman ist sie für einen Emmy Award als beste Nebendarstellerin in einer Miniserie nominiert.

Officer Gus Grimly ist ein etwas ängstlicher Polizist aus Bemidjis Nachbarkaff Duluth. Arbeitet nicht gerne als Polizist. Seit zehn Jahren Witwer und alleinerziehender Vater einer 12-jährigen Tochter. Gespielt wird Gus Grimly von Colin Hanks. Er ist der älteste Sohn des zweimaligen Oscar-Gewinners Tom Hanks und wird optisch seinem Vater immer ähnlicher. Er ist noch nicht so ein guter Schauspieler wie sein Vater, aber er macht sich langsam. Er hat in einigen TV-Serien („Roswell“, „Band of Brothers“, „Mad Men“) mitgewirkt. Mir ist er am meisten durch die 6. Staffel von „Dexter“ im Gedächtnis. Er hat aber auch in einigen Kinofilmen (The Great Buck HowardW.) mitgespielt. Colin Hanks wurde für diese Rolle für einen Emmy Award als bester Nebendarsteller in einer Minserie nominiert.

Lou Solverson ist der Vater von Polizistin Molly (gespielt von Allison Tolman). Witwer, führt das Diner Lou´s Coffee Shop in Bemidji. Seine Vergangenheit wird in der zweiten Staffel von „Fargo“ aufgearbeitet. Lou Solverson wird von dem amerikanischen Schauspieler Keith Carradine gespielt. Keith Carradine kommt aus einer Schauspieler-Familie. Sein verstorbener Vater John und sein verstorbener älterer Bruder David waren Schauspieler, sein jüngerer Bruder Robert arbeitet als Schauspieler und selbst Keith Carradines Tochter Martha Plimpton arbeitet als Schauspielerin. Keith Carradine hat im Jahr 1975 einen Oscar gewonnen, allerdings nicht als Schauspieler sondern für den von ihm geschriebenen Song „I´m Easy“ aus dem Film „Nashville“. Als Schauspieler hat er viel in TV-Serien und in einigen Kinofilmen mitgespielt. Zu sehen war er auch in der zweiten und vierten Staffel von Dexter.

Chazz Nygaard ist der Bruder von Lester (gespielt von Martin Freeman), verheiratet, hat einen Sohn, Waffennarr. Optisch könnte er der jüngere Bruder von Schauspieler Patrick Wilson sein. Gespielt wird Chazz von Joshua Close.

Stavros Milos ist der Besitzer der größten Supermarktkette in Minnesota. Stavros Milos hat einen Erpresserbrief erhalten und hat Lorne Malvo (gespielt von Billy Bob Thornton) angeheuert, den Fall aufzuklären. Gespielt wird von dem großartigen amerikanischen Schauspieler Oliver Platt. Oliver Platt habe ich bewusst das erste Mal in dem Film „Flatliners“ gesehen. Seit dieser Zeit taucht er immer wieder auf und ich freue mich jedes Mal, ihn zu sehen. Er hat in erfolgreichen TV-Serien wie „The West Wing“, „Bored to Death“ und „The Big C“ gespielt. In jüngerer Zeit war habe ich ihn auch in den Kinofilmen „Pieces of April“, Hope Springs, Frost/Nixon, Please Give und Chef gesehen.

Chief Bill Oswalt ist ein Polizist in Bemidji und Mollys Vorgesetzter. Er ist mit Lester zur Schule gegangen. Auch er ist sehr einfach gestrickt. Glaubt Molly nicht, dass sein alter Schulkamerad Lester irgendwas Böses getan haben kann. Bill Oswalt wird von dem amerikanischen Schauspieler Bob Odenkirk gespielt. Bob Odenkirk hat regelmässig in der Serie „Breaking Bad“ gespielt, ich habe ihn aber auch erst kürzlich in The Spectacular Now und Nebraska gesehen

Greta Grimly ist die 12-jährige Tochter von Gus Grimly (gespielt von Colin Hanks). Ich habe Joey King erst kürzlich in Wish I Was Here gesehen

Mr. Numbers – er und sein taubstummer Kollege Mr. Wrench (gespielt von Russell Havard) bilden ein ziemlich schräges Gangster-Duo. Er wird von dem amerikanischen Schauspieler Adam Goldberg gespielt. Ich habe ihn schon zahlreichen Nebenrollen einiger TV-Serien („Will & Grace“, „Entourage“) und Kinofilmen( „EDtv“, „How to Lose a Guy in 10 Days“) gesehen.

Mr. Wrench ist der Komplize von Mr. Numbers (gespielt von Adam Goldberg). Mr. Wrench ist riesig und taubstumm. Gespielt wird er von dem amerikanischen Schauspieler Russell Havard. Sein Spielfilmdebüt hat er in „There Will Be Blood“ gegeben. Er hat aber ansonsten noch nicht viel gedreht, war mal in einer Folge von „CSI: NY“ und „Fringe“ zu sehen.

Bill Budge ist ein afro-amerikanischer FBI-Agent. Gespielt wird Budge von dem amerikanischen Schauspieler und Komiker Keegan Michael Key. Er war in „MADtv“ zu sehen und hatte Auftritte in einigen TV-Serien. Ich finde ihn und seinen Partner Pepper göttlich.

Webb Pepper ist ein afro-amerikanischer FBI-Agent. Gespielt wird Pepper von dem amerikanischen Schauspieler und Komiker Jordan Harworth Peele. Er war in „MADtv“ zu sehen und hatte zahlreiche Auftritte in TV-Serien. Wie gesagt, ich liebe die Beiden.

Die TV-Serie „Fargo“ wurde vom 15.04.14 bis zum 17.06.14 auf dem amerikanischen Kabelsender FX ausgestrahlt.

Die TV-Serie „Fargo“ wurde insgesamt für sensationelle 18 Fernsehoscars (nur Game of Thrones konnte das mit 19 toppen) nominiert, u.a. für einen Emmy als beste Miniserie, bester Hauptdarsteller (Billy Bob Thornton, Martin Freeman), Bester Nebendarsteller (Colin Hanks), Beste Nebendarstellerin (Allison Tolman). „Fargo“ hat sehr gute Chancen, einige Kategorien für sich zu entscheiden, auch und gerade Beste Miniserie zu gewinnen. Das liegt hauptsächlich daran, dass die andere Anthologie-Serie „True Detective“ nicht in dieser Kategorie nominiert ist. HBO hat „True Detective“ als Beste Serie/Drama eingereicht, ob das ein smarter Schachzug von HBO war, ist fraglich, schließlich tritt „TD“ in dieser Kategorie gegen die letzte Staffel von „Breaking Bad“ an. Die Macher von „Fargo“ können sich bei HBO für diesen Schritt jedenfalls bedanken, die größte Konkurrenz ist aus dem Weg. Am kommenden Montag, dem 25.08.14, ist die große Emmy-Verleihung. Ich denke, dass „Fargo“ beste Miniserie, bester Hauptdarsteller (Billy Bob Thornton) und auch beste Nebendarstellerin (Allison Tolman) für sich entscheiden kann. Ich drücke ganz fest die Daumen.

Teaser zu sehen:

Jeff Russos Score aus der Serie „Fargo“ (Main Theme):

Fernsehen: "Dexter, Staffel 6"

Die komplette Staffel folgender Showtime-Serie habe ich mir angeschaut:

„Dexter, Staffel 6“ 12 x approx. 50 min crime, drama, suspense
dir. John Dahl, SJ Clarkson, Stefan Schwartz, Romeo Tirone, Ernest Dickerson, Seith Mann, Michael Lehmann cast: Michael C. Hall, Jennifer Carpenter, Desmond Harrington, Colin Hanks, C.S. Lee, Lauren Vélez, David Zayas, James Remar, Aimee Garcia, Edward James Olmos, Molly Parker, Mos Def

Dexter Morgan (Michael C. Hall) ist Blutspurexperte bei der Polizei von Miami. Seit frühester Kindheit hat er mörderische Fantasien, die er in einem nächtlichen Parallel-Alltag in die Tat umsetzt. Er tötet ausschließlich Menschen, die dem amerikanischen Rechtssystem entkommen sind oder zu gering bestraft sind. Der alleinerziehende Vater Dexter will seinem zweijährigen Sohn Harrison natürlich die beste Schulbildung ermöglichen. Es ist Zeit, dass der Junge in die Vorschule kommt, warum nicht in eine katholische? Auf einmal wird Dexter mit der Frage konfrontiert, warum er nicht gläubig ist. Harrison hat mit Jamie (Aimee Garcia), der Schwester von Angel Batista (David Zayas), ein neues Kindermädchen. Quinn (Desmond Harrington) macht seiner Freundin Debra (Jennifer Carpenter) einen Heiratsantrag. Schließlich wird die Miami Metro Police zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufen und bekommt es mit einem religiösen Mörderpaar zu tun. Auf den Leichen und/oder dem Tatort wurden Symbole aus dem Neuen Testaments hinterlassen…

D+ (Wertung von A bis F) Für mich ist es ganz eindeutig, die sechste Staffel von „Dexter“ ist definitv die schlechteste. Was ich persönlich für unmöglich gehalten habe, sie ist sogar schlechter als die dritte Staffel und zwar mit Abstand.

Ich habe jetzt sechs Staffeln von „Dexter“ gesehen. Rückblickend ist die vierte meine Lieblingsstaffel, gefolgt von der ersten, zweiten und fünften. Bei Dexter sind ja beinahe alle Hauptcharaktere und die entsprechenden Schauspieler großartig, um das unter Beweis zu stellen brauchte es nur eine Staffel. Dexter selbst ist natürlich, nach wie vor, eine der interessantesten Serienfiguren, die jemals erfunden wurden. Wo liegt also das Problem bei der sechsten Staffel? Eindeutig bei den Autoren, das Staffeldrehbuch ist eine Katastrophe. Das Thema Glauben und Religion spielt hier eine dominante Rolle, das geht sichtlich Dexter (mir aber auch) auf die Nerven.

Also zusammenfassend funktioniert die sechste Staffel nicht a) weil sich der sympathische Serienmörder Dexter Morgan auf einmal damit auseinandersetzen muss, warum er nicht gläubig ist, b) das Thema Glauben und Religion überhaupt eine viel zu große Rolle spielt, c) die religiösen Serienmörderfiguren (Doomsday Killer – DDK), höflich gesagt, nicht überzeugen können und diese Serienmörder-Story auch allgemein langweilig ist und d) weil die Autoren der Meinung waren, sie müssten die geliebten Serienfiguren (Quinn, LaGuerta und zum Schluss auch ganz schlimm Debra) in eine Richtung weiterentwickeln lassen, die ihnen keiner so richtig abnehmen kann bzw. die absolut lächerlich ist.

Das DDK-Serienmörderpaar wird von Professor James Gellar (Edward James Olmos) und seinem Studenten Travis Marshall (Colin Hanks) verkörpert. Übrigens kein Spoiler weil es schon in der ersten Episode gezeigt wird. Colin Hanks spielt also einen Serienmörder. Ich bin nicht mal sicher, ob ich seinem Vater Tom Hanks (einem zweimaligen Oscar-Gewinner) abnehmen würde, dass er einen Serienmörder überzeugend spielen kann. Was ist bloss mit Familie Hanks los? Vater Tom macht nur noch Filme, die man sich nicht anschauen kann und sein Sohn Colin (der aussieht wie der Papa mit Mitte 20) nimmt Rollen an, bei denen man klar erkennen kann, dass er das Talent offenbar doch nicht geerbt hat.

Irgendwann im Laufe der sechsten Staffel wird die Figur Louis eingeführt, bei der man davon ausgehen kann, dass er für die nächste Staffel von Bedeutung sein wird.

Die sechste Staffel endet erwartungsgemäss mit einem Knaller. Staffel 7 und sogar auch 8 sind bereits in Auftrag gegeben worden. Im Moment bin ich etwas unschlüssig, ob ich eine meiner ehemaligen Lieblingsserien weitergucken möchte.

Trailer zu sehen:

VOD – Film: "The Great Buck Howard"

Ich war am 4.3.09 in Seattle und habe mir auf Video on Demand angeschaut:

„The Great Buck Howard“ 87 min drama, comedy
dir. Sean McGinly cast: Colin Hanks, John Malkovich, Tom Hanks, Emily Blunt, Steve Zahn, Ricky Jay, Adam Scott

Troy (Colin Hanks) bricht, ohne das Wissen seines Vaters (Tom Hanks), sein Jurastudium ab, um etwas Glamour in sein Leben zu bringen. Er nimmt eine Stelle als persönlicher Assistent des Mentalisten Buck Howard (John Malkovich) an. Vor einigen Jahren war Buck Howard eine grosse Nummer, ist zig Mal in der legendären „The Tonight Show“ mit Johnny Carson aufgetreten. Mittlerweile tingelt er nur noch durch amerikanische Kleinstädte und scheint der Einzige zu sein, der noch nicht gemerkt hat, dass seine beste Zeit lange vorbei ist. Troy begleitet seinen neuen Chef als Roadmanager. Eines Tages ist Buck Howard auf einmal wieder „angesagt“ und bekommt sogar eine Show in Las Vegas angeboten…

B (Wertung von A bis F) Der Film wurde von der Lebensgeschichte des amerikanischen Magiers „The Amazing Kreskin“ inspiriert. Der Drehbuchautor und Regisseur war einige Zeit als Tourmanager für diesen tätig. „The Great Buck Howard“ ist eine charmante Drama/Komödie mit einer aussergewöhnlich guten Besetzung. John Malkovich ist, wie irgendwie immer, authentisch. Colin Hanks spielt zum ersten Mal tatsächlich auch den Sohn von Tom Hanks. Die Ähnlichkeit ist frappierend. Emily Blunt („The Devil Wears Prada“, „Dan in Real Life“ und demnächst in „Iron Man 2“) halte ich für sehr talentiert und sehe ich auch immer wieder gerne. Steve Zahn („Out of Sight“, „You´ve Got Mail“, „Rescue Dawn) ist bezaubernd in seiner Rolle . Ausserdem gibt es zahlreiche Cameo-Auftritte in dem Film. „The Great Buck Howard“ ist ein sympathischer, kleiner Indie-Film, den man aber auch schnell wieder vergisst. Der Film wurde das erste Mal bei dem Sundance Film Festival von 2008 gezeigt, wird zunächst auf VIDEO ON DEMAND herausgebracht, um dann am 20.03.09 im amerikanischen Kino zu erscheinen.

Trailer zu sehen:

Detroit – Untraceable

Ich war am 27.01.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Untraceable“(dt. Kinostart 03.04.08)101 min thriller
dir. Gregory Hoblit cast: Diane Lane, Colin Hanks, Billy Burke, Joseph Cross

Die FBI Agentin Jennifer Marsh (Diane Lane) arbeitet zusammen mit ihrem Kollegen Griffin (Colin Hanks) und Detective Eric Box (Billy Burke) fieberhaft daran, die Identität eines sadistischen Serienmörders zu ermitteln. Der Täter lässt die Welt via Internet live teilhaben, wie er seine Opfer foltert und schliesslich auf brutale Weise tötet. Um so mehr Internetuser sich auf seiner Website KILL WITH ME einloggen, um so schneller stirbt das Opfer. Dann ist Griffin plötzlich in die Fänge des Killers geraten und erscheint auf besagter Website . Schafft Jennifer es, ihren Kollegen noch rechtzeitig zu befreien…?

B (Wertung von A bis F) Der erste Film des Filmjahres 2008, den ich tatsächlich empfehlenswert finde. Ein fesselnder Thriller, der nicht unrealistisch ist und dazu noch ein schöne Medienschelte mit auf den Weg gibt. Colin Hanks sieht nicht nur aus wie sein Vater, er hat auch die gleiche Mimik. Es gab Applaus nach dem Film (wobei ich das bei diesem Publikum nicht überbewerten würde).

Trailer zu sehen: