San Francisco – Film: „Rise of the Planet of the Apes“


Ich war am 25.08.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

 

„Rise of the Planet of the Apes“ (dt. Titel: „Planet der Affen: Prevolution“, dt. Kinostart war der 11.08.11) 105 min sci-fi, fantasy, drama, prequel
dir. Rupert Wyatt cast: James Franco, Freida Pinto, John Lithgow, Brian Cox, Tom Felton, Andy Serkis

 

Will Rodman (James Franco) ist Wissenschaftler und arbeitet unermüdlich an einem Heilmittel gegen die Alzheimer-Krankheit. Sein Vater Charles (John Lithgow) leidet an der Krankheit. In einem Labor in San Francisco testen die Wissenschaftler ein scheinbar vielversprechendes Medikament an Affen. Als sie ihre Fortschritte anhand einer besonders intelligenten Schimpansin dem Vorstand des Pharmakonzern vorführen wollen, verhält sich der Versuchsaffe auf einmal auffallend aggressiv, es kommt zu einem dramatischen Zwischenfall. Alle Affen sollen daraufhin getötet werden. Will findet in dem Labor schließlich einen neugeborenen Schimpansen, es ist das Baby der aggressiven Schimpansin. Damit nicht auch noch dieses Affenbaby getötet wird, nimmt Will heimlich das Baby, Caesar (Andy Serkis), mit nach Hause und zieht es auf. Caesar hat scheinbar die Intelligenz seiner Mutter geerbt. Wills Vater Charles geht es zusehends schlechter und so verabreicht ihm Will schließlich das, bisher nur an Affen getestete, Alzheimer-Medikament. Charles geht es daraufhin immer besser. Caesar wird immer größer und schlauer, er lernt sogar Zeichensprache. Eines Tages, als Caesar Charles zu Hilfe kommen will, greift er einen Nachbarn an. Daraufhin wird Caesar per Gerichtsbeschluss in ein privates Tierheim für Affen eingesperrt, wo er von dem Besitzer Landon (Brian Cox) und seinem sadistischen Sohn Dodge (Tom Felton) gequält wird…

B- (Wertung von A bis F) „Rise of the Planet of the Apes“ erzählt die Entstehungsgeschichte von „Planet der Affen“.

Von Anfang bis zum Ende hat mich die Geschichte gefesselt. Es ist Caesars Geschichte und er ist die Seele des Films. Ich mag einfach die Grundidee dieses Films. Tiere (hier Affen), die gequält werden und/oder sich oder ihre Lieben bedroht fühlen, und sich schließlich zu Wehr setzen. Auch wenn die Geschichte vielleicht nicht durchgehend einen Sinn ergibt, allein die Spezieleffekte sind einzigartig und ein Grund, den Film zu sehen. Die Szene auf der Golden Gate Bridge war mir allerdings dann etwas zu viel und da empfand ich die Affen auch nicht mehr so real.

Andy Serkis verleiht Caesar anhand der Motion-Capture-Technik einen so echten Gesichtsausdruck von dem man jederzeit die Emotionen des Affen ablesen kann. Derzeit kommt die Frage auf, ob Andy Serkis für seine „Rolle“ als Caesar vielleicht für den Oscar nominiert werden sollte. Sehr schwierig, vielleicht soll für seine Arbeit eine eigene Kategorie erschaffen werden. Schauspieler arbeiten aber mit ihrem eigenen Gesicht, ihrer eigenen Stimme und ihrer eigenen, wenn Anlass dazu besteht, veränderten Sprache und werden genau dafür honoriert. Ein Schauspieler dessen Gesicht mit Spezialeffekten verändert wird ist für mein Empfinden nicht mit der künstlerischen Arbeit von Schauspielern im herkömmlichen Sinne vergleichbar.

Von den eigentlichen Schauspielern ist hier einzig John Lithgow (der für mich schon durch die vierte Staffel von Dexter unsterblich geworden ist) für mich erwähnenswert.

Eine Frage ist natürlich ob der Film für sich alleine stehen kann. Ich bin der Meinung, dass er dies kann, auch wenn ich jetzt schon auf den nächsten Teil der Trilogie gespannt bin. Weitere Teile sollten erst auf den Weg gebracht werden, wenn „Rise of the Planet of the Apes“ auch an der Kinokasse erfolgreich ist. Vor einigen Monaten noch, hätte wohl keiner damit gerechnet, dass der Film so viel Geld einspielt. Nicht vergessen sollte man vielleicht auch, dass „Rise of the Planet of the Apes“ nach dem ebenfalls sehenswerten The Escapist erst Rupert Wyatts zweiter Film in Spielfilmlänge ist. Damit ist der Brite wohl einer der Regisseure auf die man in Zukunft schauen sollte.

Ich habe „Rise of the Planet of the Apes“ in der XD-Fassung gesehen. Amerikanische Kinos lassen sich in letzter Zeit immer mehr einfallen, um den regulären Ticketpreis zu erhöhen. Wo man für eine 3D-Fassung um bis zu USD 4 berappen muss, musste ich für die extreme digital version für das Kinoticket insgesamt unglaubliche USD 14.25 bezahlen. Es hat sich aber definitiv gelohnt, den Film auf einer riesigen Kinoleinwand zu sehen.

Während des Abspanns wird noch eine (wichtige) Szene gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „In Time“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Sci-Fi-Actioner mit Justin Timberlake, Cillian Murphy, Olivia Wilde, Amanda Seyfried
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Sitter“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Komödie mit Jonah Hill
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „Red Tails“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Zweite Weltkriegs-Kampfpilot-Action-Drama mit Cuba Gooding Jr. und Terrence Howard
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Debt“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Thriller/Actionfilm mit Tom Wilkinson, Hellen Mirren und Sam Worthington
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „The Girl with the Dragon Tattoo“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: David Finchers Remake der gleichnamigen Stieg Larsson-Verfilmung mit Daniel Craig, Rooney Mara, Robin Wright
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

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5 Gedanken zu “San Francisco – Film: „Rise of the Planet of the Apes“

  1. Den habe ich gestern auch gesehen, aber nicht in was? XD! :))
    Hat mir auch gefallen und ja, ich liebe Lithgow auch und ich war kurz vorm heulen als er starb. Herausragend, dagegen war Franco leider etwas blass.
    Ich hatte auch immer Gänsehaut, wenn Caesar diesen gewissen Blick hatt – uaaah.
    Der kleine Tom Felton legt sich aber auch etwas in der Widerlinggruppe fest was? :))

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  2. Stimmt, Du bist ja kein Harry Potter gucker 🙂
    Felton spielt da den bösen Widersacher von Harry Potter. Soweit ich weiß, durften die wichtigsten Darsteller so lange Potter gedreht wurde in keinen anderen Filmen mitspielen, aber nun spielt er ausgerechnet wieder einen Fiesling.

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