Boston – Film: „Minions“

Ich war am 14.07.15 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Minions“ (dt. Kinostart war der 02.07.15) 91 min animation
dir. Pierre Coffin, Kyle Balda voices: Pierre Coffin, Sandra Bullock, Jon Hamm, Michael Keaton, Alison Janney, Geoffrey Rush, Jennifer Saunders, Steve Carell

So weit man denken kann, gibt es Minions. Sie sind klein, gelb, etwas ungeschickt, nicht sonderlich helle, aber voller Schadenfreude. Eigentlich haben sie nur ein Ziel im Leben: einem Bösewicht zu dienen. Für viele Schurken haben sie bereits gearbeitet, doch irgendwann kamen diese ums Leben und sie mussten sich wieder einen neuen suchen. Jetzt haben sie schon seit vielen Jahren keinen Boss mehr, sind also arbeitslos. Sie wurden depressiv und haben sich in eine Eishöhle zurückgezogen. Dort langweilen sie sich zu Tode. Irgendwann begeben sich Kevin, Stuart, Bob (einer der Regisseure, Pierre Coffin, spricht alle Minions) auf die Suche nach einem neuen Superschurken.

B- (Wertung von A bis F) Nach Despicable Me und Despicable Me 2, in denen die Minions eher eine Nebenrolle spielten, ist „Minions“ nun der erste eigenständige Film über die gelben Spaßvögel. In „Minions“ wird eine Hintergrundgeschichte über die Minions erzählt, die Handlung ist hauptsächlich in den 1960er Jahren angesiedelt.

Viele vereinzelte Szenen (im New Yorker Warenhaus, wenn sie per Anhalter fahren, die Villain-Con, alle Szenen, in denen sie sich über sich selbst lustig machen) fand ich großartig und eigentlich gibt es den gesamten Film über viel zu schmunzeln und einiges zu Lachen und auch der Soundtrack sorgt für gute Laune. Leider hat aber das Drehbuch Schwächen und der Film Längen. Mir hätte „Minions“ beispielsweise noch besser gefallen, wenn es etwas weniger Scarlet Overkill und etwas mehr Szenen mit den, in der Eishöhle zurückgelassenen Minions gegeben hätte.

Letztlich ist „Minions“ aber eine wesentlich gelungener Film, als ich es erwartet habe. Er ist natürlich auch nicht auf dem Niveau des ausgeklügelten Pixar-Films Inside Out.

Ungewöhnlicherweise kam „Minions“ übrigens erst eine Woche nach dem deutschen Kinostart in die amerikanischen Kinos.

„Minions“ ist im Gespräch für eine Oscar-Nominierung in der Kategorie bester Animationsfilm.
Teaser zu sehen:

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Underdogs“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: argentinischer Animationsfilm über Fußballer. Ich kann mich erinnern, einen Trailer von dem Film schon mal im Kino gesehen zu haben. Konnte das aber nicht auf Anhieb finden. Film ist aus dem Jahr 2013 und der amerikanische Kinostart wurde schon zig Mal verschoben
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Shaun the Sheep Movie“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Dieser Trailer ist besser, trifft aber immer noch nicht mein Humorzentrum
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Hotel Transylvania 2“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Pan“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: Joe Wrights Peter Pan-Film mit Hugh Jackman, Rooney Mara, Amanda Seyfried und schon wieder Cara Delevingne
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Jem and the Holograms“
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: Teenager-Musical
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Alvin and the Chipmunks: The Road Chip“
Bewertung des Teasers: C+
Kommentar: Habe die Filme glaube ich alle mal – früher oder später – im TV gesehen und fand die irgendwie putzig
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: im TV

Trailer v. Film: „The Secret Life of Pets“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Animationsfilm über unbeaufsichtigte Haustiere
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Boston – Fim: "Gravity – IMAX-3D"

Ich war am 18.10.13 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Gravity – IMAX- 3D“ (dt. Kinostart war der 3.10.13) 90 min drama, sci-fi
dir. Alfonso Cuarón cast: Sandra Bullock, George Clooney voices: Ed Harris

Die Wissenschaftlerin Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) ist auf ihrer ersten Mission im Weltall. Begleitet wird sie u.a. von dem erfahrenen Astronauten Matt Kowalski (George Clooney), der jetzt seine letzte Weltraummission leitet. Während sie Reparaturarbeiten außerhalb des Raumschiffs durchführen, kommt es zu einer Katastrophe…

B (Wertung von A bis F) Als scheinbar letzter Filminteressierter auf diesem Planeten habe ich es, drei Wochen nach offiziellem Kinostart, nun auch geschafft, „Gravity“ zu schauen. Ich wollte den Film unbedingt in IMAX sehen und habe mich in Geduld geübt bis ich den Film in einem richtig guten IMAX-Kino zu sehen bekam. Der Film muss auf der grösstmöglichen Leinwand gesehen werden und alleine das Soundsystem, das einem in einen IMAX-Kino geboten wird, war jeden Cent meiner 18.75 Dollar teuren IMAX-3D-Kinokarte wert. „Gravity“ ist ein Film, der für das Kino gemacht ist, ein Fernsehbildschirm oder Monitor kann diesem Film ganz sicher nicht gerecht werden.

Für mich ist es eher ungewöhnlich, einen Film (der mich auch interessiert) so spät zu sehen. Der Film wurde praktisch weltweit über den grünen Klee gelobt. Wenn ich dann ins Kino gehe, um mir einen so gehypten Film und, was mich am meisten interessiert, Favoriten auf den Oscar-Gewinn für den Besten Film anzuschauen, habe ich eine riesige Erwartungshaltung.

Visuell und akustisch ist „Gravity“ ein Meisterwerk, da lässt sich nichts kleinreden. Das Gefühl dabei zu sein, auf nicht zu beschreibende Weise in eine ganz andere Welt abzutauchen, praktisch selbst im All zu sein (das man zumindest hat, wenn man den Film in einem IMAX-3D-Kino sieht) ist ein ganz besonderes Kinoerlebnis, das ich nicht missen möchte. Die Computer-Effekte, der Ton und – nicht zu vergessen – die wunderbare Stille sind atemraubend.

„Gravity“ ist für mich kein Genre-Film. Es ist für mich eher ein Drama als ein Sci-Fi-Film. Am besten bezeichnen kann man den Film als hochspannendes Drama, das im Weltraum spielt. Um der ganzen Katastrophe noch mehr Dramatik zu verleihen, hat die Protagonistin eine Hintergrundstory, die meines Erachtens für den Film völlig überflüssig ist. Das Drehbuch, geschrieben von dem Regisseur Alfonso Cuarón und seinem Sohn Jonás, hat große Schwächen. Der Film wirft viele Fragen auf. Mich hat die erzählte Geschichte auch nicht berührt, wie sie mich vielleicht hätte berühren können.

Sandra Bullock gibt in „Gravity“ sehr wahrscheinlich die beste Performance in ihrer Karriere. Wenn man sich ihrer Filmographie anschaut, bedeutet das nicht sonderlich viel. Sie hat einen „Karriere-Oscar“ für „The Blind Side“ gewonnen. Auch wenn sie jetzt „Gravity“ praktisch alleine trägt, so gibt sie für mich hier keine Oscar-Performance. Das hat für mich damit zu tun, dass sie austauschbar ist (auf Anhieb könnte ich einige Schauspielerinnen nennen, die mich mehr überzeugt hätten). Eigentlich hätte ich mir sogar gewünscht, dass andere, vielleicht unbekanntere, Schauspieler die Rollen in „Gravity“ gespielt hätten. Ich habe zu keinem Zeitpunkt vergessen können, dass Sandra Bullock und George Clooney hier Astronauten im All spielen.

Man kann zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit davon ausgehen, dass Sandra Bullock für diese Rolle für einen Oscar nominiert wird. Sollte sie tatsächlich einen zweiten Oscar gewinnen und (weil die Welt offenbar komplett durchgedreht ist) auch Oprah für ihre Performance in Lee Daniel´s The Butler einen Oscar gewinnen, schreie ich.

„Gravity“ hat alle Erwartungen an der Kinokasse übertroffen und ist ein Kritikerliebling, dadurch kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass er für viele Oscars im Jahr 2014 nominiert wird. Mit einer Laufzeit von 90 Minuten ist „Gravity“ einer der kürzesten Filme, die jemals für einen Academy Award nominiert werden. Für mich ist es immer interessant, wie die sogenannten Academy Screenings verlaufen. Was man so hört, wird „Gravity“ von den Academy Mitgliedern begeistert und mit viel Applaus aufgenommen. So wurde beispielsweise auch zuletzt der diesjährige Oscar-Gewinner-Film Argo gefeiert.

Folgende Oscar-Nominierungen sind im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Sandra Bullock), Bester Nebendarsteller (George Clooney), Bester Originaldrehbuch, Bester Schnitt, Beste Kamera, Bestes Szenenbild, Beste visuelle Effekte, Bester Ton, Bester Tonschnitt, Beste Filmmusik

„Gravity“ wurde erstmalig auf dem Venice Film Festival 2013 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Last Vegas“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Komödie mit Michael Douglas, Robert De Niro, Kevin Kline und Morgan Freeman. Der Film soll nicht so schlecht sein, wie es der Trailer vermuten lässt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Homefront“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Thriller mit Jason Stratham und James Franco
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Grudge Match“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Ein Film, in dem Sylvester Stallone und Robert De Niro alternde Boxer spielen und gegeneinander kämpfen. Warum macht De Niro so was? Hier spielen aber auch Kim Basinger, Alan Arkin.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich weiß nicht…

Trailer v. Film: „Jack Ryan: Shadow Recruit“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Action von und mit Kenneth Branagh, auch mit Chris Pine und Kevin Costner und Keira Knightley
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80% bei mind. 60% RT

Trailer v. Film: „The Secret Life of Walter Mitty“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Ben Stillers Fantasy-Film mit ihm in der Hauptrolle und Kristin Wiig und Sean Penn. Ob er bei den Oscars noch eine Rolle spielt, ist noch nicht sicher…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ender´s Game“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Harrison Ford, Ben Kingsley und Viola Davis
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „The Hobbit – The Desolation of the Smaug“ (in IMAX gezeigt)
Bewertung des Trailer: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Der 2. Teil, in IMAX wirkt das natürlich unglaublich gut. Ich habe nur wahrscheinlich keine Zeit für den Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wenn ich viel Zeit habe…

Boston – Film: "Extremely Loud & Incredibly Close"

Ich war am 22.01.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Extremely Loud and Incredibly Close“ (dt. Titel: Extrem Laut und Unglaublich Nah“, dt. Kinostart: 16.02.12) 129 min drama, adaptation
dir. Stephen Daldry cast: Thomas Horn, Tom Hanks, Sandra Bullock, Max von Sydow, Viola Davis, John Goodman, Jeffrey Wright

Der neunjährige Oskar Schell (Thomas Horn) hat seinen Vater (Tom Hanks) bei dem Anschlag vom 9. September 2001 verloren. Er hatte eine enge Beziehung zu ihm. Nach seinem Tod findet er einen kleinen Umschlag mit einem Schlüssel. Oskar geht davon aus, dass ihm sein Vater damit noch irgendetwas mitteilen wollte bzw. der Schlüssel zu irgendetwas führt, dass den unerwarteten Tod des geliebten Vaters erklärt. Er wird in ganz New York nach dem passenden Schloss zu dem Schlüssel suchen…

D- (Wertung von A bis F) „Extremely Loud and Incredibly Close“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer.

Die ersten Journalisten bzw. Filmkritiker, die diesen Film Anfang Dezember gesehen haben und davon ausgegangen sind, hier einen Oscar-Favoriten-Film zu sehen, müssen doch tagelang unter Schock gestanden haben. Ich war ja nun bereits vorgewarnt, aber dass er so schlimm ist, damit hätte ich nicht gerechnet. Der Film ist eine Katastrophe und dass er jetzt aus unerfindlichen Gründen in der Kategorie Bester Film für den Academy Award nominert wurde, macht die Sache noch viel schlimmer.

Filme, die darauf ausgrichtet sind, den Zuschauer zu berühren und es trotz aller Anstrengungen nicht schaffen, sind in meinen Augen, noch weniger zu ertragen als irgendwelche hohlen Actionfilme.

Ich habe das Buch „Extremely Loud and Incredibly Close“ nicht gelesen, bin aber sicher, dass das Geschriebene wesentlich besser sein muss. Wie man auf die Idee kam, diese doch recht platte Story filmisch umzusetzen, ist mir nicht klar. Am Drehbuch sind schon große Schwächen erkennbar, ganz brenzlig wird es wenn es um die Besetzung geht. Wer kam bloß auf die Idee, dieses schreckliche Kind zu besetzen? Gut für sein Aussehen kann er nichts, ich fand ihn schon optisch unzumutbar, aber dann quatscht einen dieser nervtötende altkluge Junge auch noch von Anfang bis Ende ununterbrochen voll. Thomas Horn/Oskar Schell ist so ein Junge, der ganz bestimmt in der Schule in der ersten Reihe sitzt, sich andauernd meldet und alles besser weiß. Damit treibt er so manch einen Lehrer in den Wahnsinn und löst bei all seinen Mitschülern zwangsläufig Aggressionen aus. Seine Mitschüler bewerfen ihn dann andauernd mit allen Dingen, die sie zu fassen bekommen und warten sehnsüchtig darauf, dass es endlich zur Pause klingelt um ihm dann auf dem Hof, mal wieder ordentlich eins auf Mütze hauen zu können. Ich glaube, wenn man nicht selbst so einen Mitschüler in der Klasse hatte, dann war er garantiert in der Parallelklasse. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal aufgrund eines Schauspielers (und Filmcharakters) so dringend das Kino verlassen wollte. In „Extremely Loud and Incredibly Close“ ist es dieser unglaublich unerträgliche Thomas Horn als Oskar Schell, der einen auch noch durch eine unglaublich schrecklich langweilige Story führt. Sandra Bullock war noch nie eine richtig gute Schauspielerin (ich kann es immer noch nicht fassen, dass sie sich jetzt Oscar-Preisträgerin nennen darf), hier muss sie sich aber bei ihrem Filmkind angesteckt haben. Ich fand auch Sandra Bullocks Performance unterirdisch. Der große Lichtblick im Film war für mich Max von Sydow (dieser arme alte Mann muss sich in so vielen Szenen von diesem Kind zutexten lassen, schon alleine dafür ist die Oscar-Nominierung berechtigt). Natürlich hat mir aber auch Jeffrey Wright gefallen, auf ihn ist immer Verlass. Jedenfalls haben die beiden Schauspieler dafür gesorgt, dass ich dem Film kein „F“ gegeben habe.

„Extremely Loud and Incredibly Close“ schreibt Oscar-Geschichte. Er ist der von Kritikern am schlechtesten bewertete Film, der je eine Academy-Award-Nominierung als Bester Film erhalten hat.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Lucky One“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Romanverfilmung. Jetzt hat sich Zac Efron dicke Muskeln antrainiert und sieht immer noch nicht männlicher aus…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Rock of Ages“
Bewertung des Trailers: D+
Kommentar: Filmadaption des gleichnamigen Broadway-Musicals. Als Tom Cruise im Trailer zum Schluss zu sehen war, brach schallendes Gelächter im Publikum aus…und ich habe mich irritiert gefragt, ob seine Rolle tatsächlich als komisch angelegt ist.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht….

Trailer v. Film: „The Vow“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Drama mit Rachel McAdams und Channing Tatum. Irgendwie kann ich Rachel McAdams nicht mehr sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer von Film: „Big Miracle“
Bewertung des Trailer: C-
Kommentar: Buchadaption mit Drew Barrymore und John Krasinski
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Titanic“
Bewertung des Trailer: B+
Kommentar: James Camerons Film wird im nächsten Jahr in der 3D-Fassung wiederaufgeführt. Mittlerweile habe ich das Gefühl, den Trailer schon mind. 20x gesehen zu haben…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: mal schauen…

Trailer v. Film: „Gone“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Thriller mit Amanda Seyfried und Jennifer Carpenter
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer von Film: „Salmon Fishing in the Yemen“
Bewertung des Trailer: B-
Kommentar: Lasse Hallströms Romanverfilmung mit Ewan McGregor, Emily Blunt und Kristin Scott Thomas
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Chicago – Film: "The Blind Side"

Ich war am 16.02.10 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„The Blind Side“ (dt. Titel: „Blind Side – Die große Chance“, dt. Kinostart: 25.03.10) 125 min drama, adaptation, biopic
dir. John Lee Hancock cast: Sandra Bullock, Tim McGraw, Quinton Aaron, Lily Collins, Ray McKinnon, Kathy Bates

Der afroamerikanische Teenager Michael Oher, „Big Mike“, (Quinton Aaron) ist in zahlreichen Pflegefamilien aufgewachsen. Er hat kein richtiges Zuhause. Als er eines Abends frierend die Straßen langirrt, wird die Mutter zweier Kinder, Leigh Anne, (Sandra Bullock) auf ihn aufmerksam und bietet ihm an, die Nacht im Haus ihrer Familie zu verbringen. Schon bald wird Big Mike ein Teil dieser wohlhabenden, weißen Familie und Leigh Ann erkennt sein großes sportliches Potential. Um ein Football-Stipendium zu bekommen, muß Big Mike aber auch seine schulischen Leistungen um einiges verbessern. Leigh Ann fördert ihn…

D (Wertung von A bis F) Der Film „The Blind Side“ basiert auf dem Buch „The Blind Side: Evolution of a Game“ von Michael Lewis. Der Film ist ein Biopic über Michael Oher. Einem Spieler der Baltimore Ravens.

Gut, ich wusste natürlich schon vorher, dass ich den Film „The Blind Side“ nicht mögen würde. Solche Stories wurden schon millionenfach zuvor zu durchschnittlichen und manchmal auch guten Filmen verarbeitet. Jetzt, nachdem ich mir den Film angeschaut habe, und mit sehr viel Disziplin auch bis zum Schluß durchgestanden habe, erlaube ich mir zu sagen, dass jedes einzelne Mal, in der ich eine artverwandte Geschichte in der Vergangenheit auf der Leinwand gesehen habe, diese Story besser erzählt, inszeniert und mit wesentlich besseren Schauspielern aufgeführt wurde.

Der Film „The Blind Side“ ist dieses Jahr für den wichtigsten Filmpreis der Branche, den Oscar, nominiert worden. Was für ein Affront gegenüber allen Mitbewerbern und den Filmen, die es ungerechtfertigter Weise nicht geschafft haben, in die Liste der zehn besten Filme der Academy aufgenommen zu werden. Was hat sich die Academy eigentlich dabei gedacht?

Sandra Bullock ist Sandra Bullock. Sie ist sympathisch, aber als sehr gute Schauspielerin ist sie in der Vergangenheit noch nie aufgefallen. Auch hier gibt sie nur eine mittelmässige Performance. Den Oscar, den sie vielen Prognosen zufolge am 07.03.10 entgegennehmen wird (und ich gebe bis zum Schluß die Hoffnung nicht auf, dass doch Meryl Streep verdient gewinnt), bekommt sie dafür, dass sie seit Jahren in den U.S.A. für gute Einspielergebnisse sorgt und dafür, dass sie America´s Sweetheart ist. In dieser Tradition wurden vor ihr u.a. bereits die Damen Julia Roberts, Gwyneth Paltrow, Renee Zellweger und Reese Witherspoon mit einem Oscar ausgezeichnet. Update: Sandra Bullock wurde für ihre Rolle in „The Blind Side“ mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Babies“
Bewertung des Trailers: ?
Kommentar: Ich bin immer noch ratlos, wer sich so etwas angucken soll…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer von Film:“Grown Ups“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Comedy mit Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, Rob Schneider und David Spade
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 80 %

Trailer von Film: „The Back-up Plan“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: RomCom mit J.Lo
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer von Film:“Cats and Dogs, The Revenge of Kitty Galore – 3D“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Hilfe!
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Seattle – Film: "The Proposal"

Ich war am 04.07.09 in Seattle und habe mir im Kino angeschaut:

„The Proposal“ (dt. Titel: „Selbst ist die Braut, dt. Kinostart am 30.07.09) 108 min comedy
dir. Anne Fletcher cast: Sandra Bullock, Ryan Reynolds, Mary Steenburgen, Betty White, Craig T. Nelson

Margarate Tate (Sandra Bullock) arbeitet als Cheflektorin in einem New Yorker Verlag. Sie ist launenhaft und wird von allen Angestellten und besonders von ihrem Assistenten Andrew (Ryan Reynolds) gefürchtet. Als sie von ihrem Verlagschef erfährt, dass ihr Visum abläuft und sie als Kanadierin des Landes verwiesen werden soll, gaukelt sie vor, ihren Assistenten Andrew demnächst zu heiraten. Andrew nimmt das verblüfft zur Kenntnis und ist natürlich gegen eine Scheinehe mit seiner zynischen Chefin. Dann hat er jedoch eine Beförderung im Sinn und so nehmen die Dinge ihren Lauf…

B- (Wertung von A bis F) „The Proposal“ ist eine RomCom, die anfangs und immer mal wieder mit Situationskomik arbeitet und einige gute Sprüche bereithält. Die Chemie der beiden Protagonisten stimmt, was wohl mit die wichtigste Voraussetzung dieses Genres ist (mit Grauen erinnere ich mich da noch an Hilary Swank und Gerard Butler in „P.S. I Love You“). „The Proposal“ ist natürlich vorhersehbar und erschien mir sehr lang, nachher ist er auch zu klamaukig. Sandra Bullock mag ich nicht sonderlich gerne, aber man nimmt ihr durchaus die verwöhnte Zicke ab. Ausserdem hat sie sich mit einer exzellenten Tasche, die sie zu Beginn des Filmes trägt (sehr wahrscheinlich PRADA, könnte aber auch MIU MIU sein), bei mir eingeschmeichelt. Zu Ryan Reynolds, den ich in den letzten paar Monaten in drei Filmen (The Nines, „Wolverine“ und Adventureland), gesehen habe, habe ich immer noch keine Meinung. Er ist mir zu sehr Schönling, hat aber Charme und scheinbar auch Talent. Leicht überrascht war ich, dass ungewöhnlich viele schwule Pärchen in meiner Vorstellung waren…

Trailer zu sehen:

Chicago – Premonition

War am 21.3.07 in Chicago im Kino und habe geschaut:

„Premonition“ (dt. Titel „Vorahnung“,
dt. Kinostart 11.10.07)
110 min Drama/Thriller
dir. Mennan Yafo cast: Sandra Bullock, Amber Valetta

Das scheinbar glückliche Ehepaar bezieht mit ihren beiden kleinen Töchtern ein neues Haus. Nachdem sie ihre Kinder zur Schule gebracht hat, klingelt eines Tages die Polizei, um ihr mitzuteilen, dass ihr Ehemann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Als sie am nächsten morgen erwacht, immer noch traumatisiert, findet sie ihren Ehemann – als ob nichts geschehen wäre – in der Küche vor. Sie nimmt die Ereignisse des Vortages als schlechten Traum an und widmet sich wieder ihrem Alltag. Allerdings wird sie mit Geschehnissen konfrontiert, die darauf hindeuten, dass etwas nicht stimmt. Als sie am nächsten morgen aufwacht, ist ihr Mann wieder verstorben. Träume und Realität bringen ihre Gefühle und Wahrnehmungen durcheinander. Was ist tatsächlich passiert?

B- (Wertung von A bis F) Spannendes Drama, mit teils zu komplizierten Erzählsträngen. Sandra Bullock stellt die Hilfslosigkeit ihres Charakters sehr gut dar.

Trailer zu sehen: