Boston – Film: "The Judge"

Ich war am 15.10.14 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Judge“ (dt. Filmtitel: „Der Richter: Recht oder Ehre“, dt. Kinostart war der 16.10.14) 141 min drama
dir. David Dobkin cast: Robert Downey Jr., Robert Duvall, Vera Farmiga, Vincent D´Onofrio, Billy Bob Thornton, Dax Shepard, Balthazar Getty

Hank Palmer (Robert Downey Jr.) ist Anwalt in Chicago. Während einer Gerichtsverhandlung erhält er einen Anruf seines Bruders Glen (Vincent D´Onofrio), der ihm mitteilt, dass seine Mutter verstorben ist. Seit Jahren hatte er keinen Kontakt mehr zu seinem Vater Joe (Robert Duvall), der in Hanks Heimatstadt als Richter arbeitet. Widerwillig fliegt Hank in seine Heimat, mit dem festen Willen, direkt nach der Beerdigung seiner Mutter wieder zurückzufliegen. Dann erfährt er, dass sein Vater verdächtigt wird, jemanden getötet zu haben. Hank bleibt erstmal in der Stadt.

B- (Wertung von A bis F) „The Judge“ ist teilweise ein Gerichtsdrama und teilweise ein Familiendrama. Immer wenn der Film auf Familiendrama schaltet, hat mir der Film wesentlich besser gefallen.

Aufgrund der tendenziell eher schlechten Kritiken, bin ich mit einer geringen Erwartung ins Kino gegangen. „The Judge“ ist in meinen Augen jedoch kein schlechter Film. Es wäre sehr wahrscheinlich ein solides Drama, wenn er sich mehr auf die Familien- und Vater/Sohn-Geschichte konzentriert hätte und nicht unwichtige und nachlässig erzählte Nebengeschichten eingebaut hätte. Richtig gestört hat mich teilweise die Kameraarbeit. Unnatürliches Licht, übertrieben sonnen- und lichtdurchfluteten Räume sorgen bei mir nicht für die gewünschte Atmosphäre.

Robert Downey Jr. kann nichts für seinen Charme, sein Charisma, seine Präsenz und sein Downey Jr.-sein, mir ist nur in letzter Zeit aufgefallen, dass er seine Wandelbarkeit eingebüsst hat. Er ist gut in dem was er kann und einzigartig in dem was er ist, aber irgendwie nehme ich ihm jetzt keine Rollen mehr so richtig ab, wie ich es früher getan habe. Mir hat er besser gefallen, als er noch nicht von allen geliebt wurde.

„The Judge“ zeigt beispielhaft den Unterschied zwischen einem Filmstar und Charakterschauspieler. In einigen Szenen mit Robert Downey Jr. und Robert Duvall konnte ich förmlich spüren, wie sich Mr. Duvall am Set ganz in sich ruhend und auf sein Talent verlassend, zurücklehnt und Mr. Downey Jr. dabei zuschaut, wie der sich anstrengt, schauspielerisch mit seinem älteren Kollegen mitzuhalten. Der Einzige, der hier mit Robert Duvall auf Augenhöhe spielt, ist der wunderbare Billy Bob Thornton. Robert Duvall gibt eine exzellente und würdevolle Performance. Seinetwegen kam ich ziemlich verheult aus dem Kino und habe auch während des Films beobachten können, dass einige Männer vor sich hin schluchzten. „The Judge“ ist auch ein Film über ein Elternteil, das halt älter und pflegebedürftig wird. Robert Duvall gibt hier definitiv eine Oscar-Performance, ich hätte mir gewünscht, dass er diese in einem noch besseren Film gibt. Durch die eher nicht so dollen Kritiken für den Film, ist Robert Duvall noch ein Wackelkandidat bezüglich einer Oscar-Nominierung. Ich drücke ihm in jedem Fall die Daumen. Ein Oscar-Gewinn ist sowieso ausgeschlossen. Hier wäre die Nominierung bereits der Gewinn.

Wenn nicht etwas ganz Unvorhergesehenes passiert, hat J. K. Simmons seinen Oscar (für Whiplash) schon in der Tasche. Wie es derzeit ausschaut, könnte einzig Edward Norton (und das auch hochverdient für seine Performance in „Birdman“) J. K. Simmons Oscar-Traum zum Platzen bringen.

„The Judge“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Nebendarsteller (Robert Duvall), Bestes Originaldrehbuch, Beste Kamera und Bester Filmschnitt.

„The Judge“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2014 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Rosewater“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Jon Stewarts Film mit Gael Garcia Bernal in der Hauptrolle. Wahre Geschichte und Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Men, Women & Children“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Jason Reitmans neuer Film mit Rosemarie DeWitt, Jennifer Garner und Dean Norris. Normalerweise zeigen sie keinen Trailer von einem Film, der bereits in einem Kinosaal nebenan läuft. Komisch
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Unbroken“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Angelina Jolies Biopic/Drama mit Jack O´Connell. Kaum einer hat den fertigen Film gesehen und doch gilt der Film bei einigen Experten schon als Oscar-Favorit. Mal abwarten.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Wedding Ringer“
Bewertung des Trailers: C+ (wieder neuer Trailer)
Kommentar: RomCom mit Kevin Hart und Josh Gad. Besserer Trailer, trotzdem schlimm.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: niemals

Trailer v. Film: „Taken 3“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Der dritte Teil von Liam Neesons Action-Abenteuer. Wahrscheinlich gucke ich mir auch den siebenten an, wenn er auf HBO läuft.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Inherent Vice“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: PTAs neuer Film mit Joaquin Phoenix, Josh Brolin, Benicio del Toro, etc. Oscar-Film. Allein mit diesem Trailer bewirbt er sich um einen sicheren Platz in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2014
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Focus“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Neuer Film mit Will Smith (wo war der eigentlich die letzten Jahre?) und „The Wolf of Wall Street“s Margot Robbie.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "Get Low"

Ich war am 27.09.10 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Get Low“ 102 min drama
dir. Aaron Schneider cast: Robert Duvall, Sissy Spacek, Bill Murray, Lucas Black, Gerald McRaney, Bill Cobbs

Nach einem schrecklichen Unglück zieht sich Felix „Bush“ Breazeale (Robert Duvall) von allen anderen Menschen zurück. Mittlerweile lebt er seit über 40 Jahren alleine auf seinem großen Grundstück in den Wäldern von Tennessee. Im Jahr 1938 sorgt Bush für Aufsehen, als er beschließt, sich vor seinem Tod eine eigene Beerdigungsparty zu geben. So engagiert er den Bestatter Frank Quinn (Bill Murray) und seinen Assistenten Buddy (Lucas Black). Sie sollen diese ungewöhnliche Beerdigung organisieren. Jeder, der eine Geschichte über Bush zu erzählen hat, darf kommen.

A- (Wertung von A bis F) „Get Low“ soll auf einer wahren Geschichte basieren.

„Get Low“ ist ein Drama, bei dem man weiß, wie es ausgeht und dennoch von der Story bis zum Schluß gefesselt ist.

Wenn man wissen möchte, wie die klassische und perfekte Oscar-Performance auszusehen hat, sollte man sich Robert Duvall in „Get Low“ anschauen. Wenn man dagegen beispielsweise Sandra Bullock in The Blind Side (wahlweise aber auch Denzel Washington in „Training Day“, Julia Roberts in „Erin Brockovich“, Cher in „Moonstruck“ und leider noch so viele andere) sieht, kommen einen als großer Fan der Schauspielkunst beinahe die Tränen. Sicher sind die Entscheidungen der Academy oft durch ihre eigenen Spielregeln (man will schließlich richtungsweisend sein, für Einspielergebnisse belohnen, etc. ) vorbestimmt, aber ist das fair? Kein Wunder, dass Sean Penn so viele Jahre der Oscar-Verleihung fern blieb und immer noch so gar keine Lust auf Hollywood hat. Wie dem auch sei, Robert Duvall ist Felix Bush. Der Oscar-Gewinner lässt einen tatsächlich alle Charaktere vergessen, die er („The Godfather“, „Apocalypse Now“, „Falling Down“, „The Road) in der Vergangenheit auch so überragend verkörpert hat. Als Felix Bush ziemlich zum Ende des Films eine Rede hält, hätte es mir beinahe das Herz zerrissen. Eine auch richtig gute Performance hat hier Bill Cobbs hingelegt. Natürlich muss erwähnt werden, dass Sissy Spacek – wie eigentlich immer – unglaublich gut ist. Über Bill Murray muss man eigentlich keine Worte mehr verlieren. Wie so oft, kann man sich über ihn wegschmeissen, ohne dass er es darauf angelegt hat.

Zum Ende des Films gab es Applaus vom Publikum.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Fair Game“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Doug Limans neuer Film. Biopic mit Naomi Watts und meinem Lieblingsschauspieler Sean Penn.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%, klar!

Trailer v. Film: „Tamara Drewe“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Stephen Frears Film über ein hässliches Entlein, das zum schönen Schwan mutiert…. :zz:
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Inside Job“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Analyse/Dokumentation über die Weltfinanzkrise 2008
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Chicago – Film: "Crazy Heart"

Ich war am 16.02.10 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Crazy Heart“ (dt. Kinostart: 04.03.2010) 111 min drama, adaptation
dir. Scott Cooper cast: Jeff Bridges, Maggie Gyllenhaal, Robert Duvall, Colin Farrell,

Der ehemalige Country Music Star Bad Blake (Jeff Bridges) tingelt mittlerweile nur noch durchs Land für Auftritte auf Bowlingbahnen, etc. Seine beste Zeit ist länger schon vorbei, er ist pleite und widmet sich jetzt eher dem Alkohol und Affären. Als er die junge Musikjournalistin und alleinerziehende Mutter Jean (Maggie Gyllenhaal) kennenlernt, verliebt er sich in sie und versucht sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen…

B- (Wertung von A bis F) Der Film „Crazy Heart“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Cobb.

„Crazy Heart“ ist ein fesselndes Portrait eines abgehalfterten Stars. Klar, dass einem dabei, „The Wrestler“ aus dem Jahr 2008 in Erinnerung kommt. Die Intensität von The Wrestler und auch Mickey Rourkes Performance werden weder von „Crazy Heart“ noch von Jeff Bridges erreicht. Dennoch ist es zweifelsfrei ein sehenswerter Film mit wunderbaren Schauspielern. Ich fand überraschenderweise Colin Farrell als Country Music Star glaubwürdig, aber auch der stets superbe Robert Duvall überzeugt wieder einmal. Maggie Gyllenhaal ist natürlich auch eine Bereicherung, ihre Nominierung für den Oscar halte ich jedoch für etwas übertrieben. Vor ein paar Jahren hätte sie für „Sherrybaby“ nominiert werden müssen.

Jeff Bridges ist für diese Rolle ebenfalls für einen Academy Award nominiert. Dies ist seine fünfte Oscar-Nominierung (zuvor für „The Last Picture Show“, 1971; „Thunderbolt and Lightfoot“, 1974; „Starman“, 1984; „The Contender“, 2000). Er wird diesmal den Oscar mit nach Hause nehmen können, meines Erachtens verdient er den Award nicht unbedingt für diese Performance (die ohne Zweifel sehr gut ist, aber sein Mitbewerber Colin Firth ist in A Single Man einfach noch besser), sondern dafür, dass er uns mit konstant hervorragender Leistung seit so vielen Jahren bei Laune hält und weil er halt so ein cooler Typ ist. Update: Jeff Bridges hat für seine Rolle in „Crazy Heart“ den Oscar als Bester Hauptdarsteller gewonnen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „Greenberg“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Ben Stiller und Rhys Ifans, Ben Stiller, lief gerade auf der Berlinale
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film:“Robin Hood“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ridley Scotts Version mit Russell Crowe und Cate Blanchett
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film: „The Back-up Plan“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: RomCom mit J.Lo
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Cyrus“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Komödie mit John C. Reilly, Jonah Hill, Marisa Tomei, Catherine Keener
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

New York City – "The Road"

Ich war am 04.12.09 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

The Road (dt. Kinostart: 07.10.2010) 119 min drama, adaptation, science fiction
dir. John Hillcoat cast: Viggo Mortensen, Kodi Smit-McPhee, Robert Duvall, Guy Pearce, Molly Parker, Charlize Theron

Die letzten Tage der Welt sind angezählt, ein Mann (Viggo Mortensen) und sein 11-jähriger Sohn (Kodi Smit-McPhee) versuchen sich durch die karge Winterlandschaft zu schlagen. Sie sind ständig auf der Suche nach Lebensmitteln und einem Platz zum Schlafen und leben in permanenter Angst vor Dieben und Kannibalen…

A (Wertung von A bis F) Dankenswerterweise gibt es brillante Schriftsteller wie Cormac McCarthy („No Country for Old Men“). Er hat mit seinem Buch „The Road“ einen Pulitzer Prize gewonnen, die Filmrechte verkauft und offenbar in gute Hände gelegt. Durch seine Romanvorlage hatten kreative Filmschaffende die Möglichkeit, auch ein filmisches Meisterwerk zu erschaffen.

Wenn man einen Endzeitfilm wie Roland Emmerichs Katastrophen erwartet, wird man bitter enttäuscht. Dass man so einen Film dahinter vermuten könnte, liegt meines Erachtens daran, dass man von manchen Trailern auf eine falsche Fährte geführt wird. „The Road“ ist eine faszinierende Charakterstudie und ein Drama und für mich eines der besten Dramen überhaupt. Das schließt natürlich nicht aus, dass der Film spannend ist. Ich habe von Anfang bis zum Ende mit beiden Protagonisten mitgefiebert, ihren Weg begleitet, die meisten Entscheidungen des Vaters (Viggo Mortensen) irgendwo nachvollziehen können, aber auch die Zweifel des Sohnes (Kodi Smit-McPhee). Beeindruckend fand ich das Setdesign, das die Trostlosigkeit so glaubhaft zeigt und den dazu passende Score von Nick Cave.

Viggo Mortensens intensive Performance wird es – wenn es im nächsten Jahr gerecht zugeht – jedem anderen Schauspieler schwer machen, ihm im Oscar-Rennen zu schlagen. Robert Duvall, und ich gebe es an dieser Stelle nur ungern zu, habe ich nicht erkannt. Allerdings hat der „alte Mann“ einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und ich wollte recherchieren, wer ihn so überzeugend gespielt hat. Als selbstverständlich würde ich folgende Nominierungen für den Academy Award sehen: Bester Film, bestes adaptiertes Drehbuch, bester Schauspieler (Viggo Mortensen), vielleicht sogar bester Nebendarsteller (Robert Duvall).

„The Road“ ist einer der wenigen Filme, bei denen ich nach nur ein paar Einstellungen wusste, dass dies „mein“ Film ist. Der Vollständigkeithalber bleibt dann nur noch zu erwähnen, dass der Film festgesetzt in meiner TOP TEN für Filme aus dem Jahre 2009 ist.

Trailer zu sehen:

„grandios“

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „The Imaginarium of Doctor Parnassus“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Terry Gilliams Fantasy Spektakel mit Star-Besetzung
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Greenberg“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Ben Stiller und Rhys Ifans, Ben Stiller als Neurotiker…mmmh?
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Detroit – We Own the Night

Ich war am 01.11.07 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„We Own the Night“ (dt. Titel „Helden der Nacht“, dt. Kinostart 14.02.08) 117 min drama, thriller
dir. James Gray cast: Joaquin Phoenix, Eva Mendes, Mark Wahlberg, Robert Duvall

1988 in New York. Bobby Green (Joaquin Phoenix) hat seinem Vater (Robert Duvall) und seinem Bruder Joseph (Mark Wahlberg) schon bereits vor einigen Jahren den Rücken gekehrt. Beide arbeiten bei der Polizei. Nach dem Tod seiner Mutter, führt Bobby unter ihren Mädchennamen erfolgreich den im russischen Besitz befindlichen Nachtclub EL CARIBE. Er geniesst dieses scheinbar sorgenfreie Leben mit seiner Freundin Amanda (Eva Mendes), bis ihn eines Tages sein Vater und Bruder bitten, dabei zu helfen, den ihm bekannten russischen Drogenboss zu überführen. Bobby ist erst überzeugt, sich auf die Seite der Polizei zu schlagen, als sein Bruder von der russischen Mafia niedergeschossen wird.

A- (Wertung von A bis F)Fesselnder Thriller mit einigen hochspannenden Szenen. Film zeigt realistisches Bild von New York Ende der achtziger Jahre. Herauszuheben ist insbesondere das exzellent bewegende und würdevolle Schauspiel von Robert Duvall als Vater (Oscar?). Natürlich zeigt aber auch Joaquin Phoenix warum er einer der besten Schauspieler unserer Zeit ist. Grossartiger Soundtrack

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