NYC – Film: „Where is Kyra?“

Ich war am 01.05.18 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Where is Kyra?“(dt. Filmtitel „Wo ist Kyra?“, dt. Kinostart 27.06.19)  98 min   drama 

dir. Andrew Dosunmu  cast: Michelle Pfeiffer, Kiefer Sutherland, Suzanne Sheperd, Sam Robards

 

Kyra (Michelle Pfeiffer) ist eine Frau mittleren Alters, sie sucht schon länger einen Job. Dafür kümmert sie sich dafür aufopfernd um ihre Mutter. Nach ihrem Tod kommt sie in finanzielle Nöte und ist irgendwann so verzweifelt, dass sie beginnt, zu betrügen. Zu der Zeit lernt sie Doug (Kiefer Sutherland) kennen… 

 

B+ (Wertung von A bis F) „Where is Kyra?“ ist der neue Film des nigerianischen Fotografen und Filmemachers Andrew Dosunmu („Mother of George“). 

„Where is Kyra?“ ist eine Charakterstudie über einer Dame mittleren Alters, die aus der Not heraus auf die schiefe Bahn gerät. Die traurige Story wird immer wieder von schräger, beinahe belastender Musik untermalt. Michelle Pfeiffer gibt hier eine furchtlose und uneitle Performance, wahrscheinlich eine der besten Performances ihrer Karriere. Auch war es angenehm, Kiefer Sutherland mal wieder zu sehen – auch wenn meine Begleitung und ich einige Probleme mit der Entwicklung seines Charakters gegen Ende der Geschichte hatten. 

Gefilmt hat „Where is Kyra?“, der für seine Arbeit in Arrival für den Oscar nominierte Kameramann Bradford Young. Er ist bekannt dafür, dass er kaum künstliches Licht verwendet. Bei diesem Film wurde viel abends und in Innenräumen gedreht wurde, dadurch ist alles leider sehr dunkel. Bei einem Drama ist es äußerst unglücklich, wenn man nicht in die Gesichter der Schauspieler schauen kann. Ich erinnere mich, dies bereits bei seiner Kameraarbeit in dem Film Ain´t Them Bodies Saints kritisiert zu haben. Außerdem spielt Sam Robards, der Sohn der legendären Schauspieler Jason Robards und Lauren Bacall mit – aber von ihm war leider nur seine Silhouette zu sehen.  

„Where is Kyra?“ ist für eine Oscar-Nominierung für Michelle Pfeiffer als beste Hauptdarstellerin im Gespräch. 

„Where is Kyra?“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2017 gezeigt. Über ein Jahr später ist der Film am 6.4.18 in einem New Yorker Kino gestartet. Ausgeweitet wurde die Kopienanzahl auf irgendwann landesweit 33 Kinos. Bislang ist noch kein deutscher Kinostart bekannt. Update: Der Film startet am 27.06.19 unter dem Titel „Wo ist Kyra?“ in den deutschen Kinos. 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Most Unknown„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Doku

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht


Trailer v. Film: „Always at the Carlyle„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Doku über das berühmte New Yorker Hotel

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Ray Meets Helen„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Film mit Keith Carradine

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „The Guardians„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: französischer Film 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 

DVD – "I Could Never Be Your Woman"

Ich habe mir auf DVD angeschaut:

„I Could Never Be Your Woman“ (dt. Titel „Hauptsache verliebt“, seit Okt.08 auf PREMIERE) 97 min comedy
dir. Amy Heckerling cast: Michelle Pfeiffer, Paul Rudd, Saoirse Ronan, Fred Willard, Jon Lovitz, Henry Winkler, Tracey Ullman

Rosie (Michelle Pfeiffer) ist über vierzig und erfolgreiche TV-Produzentin. Sie ist geschieden und wohnt mit ihrer Teenagertochter Izzi (Saoirse Ronan) zusammen. Als sie zum Casting für ihre Fernsehserie „You Go, Girl“ aufruft, lernt sie den charmanten 29jährigen Schauspieler Adam (Paul Rudd) kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Rosie sieht jedoch von Anfang an Probleme aufgrund des grossen Altersunterschiedes…

B (Wertung von A bis F) Entgegen der Inhaltsangabe handelt es sich um eine kurzweilige, witzige Komödie. Zugleich ist es eine Satire über den Schönheits- und Jugendwahn in der amerikanischen Filmindustrie. Die 3x Oscarnominierte, zum Filmdreh 2006 bereits 48jährige, Michelle Pfeiffer sieht unglaublich jung und sexy aus. Paul Rudd („The Cider House Rules“, Knocked Up) spielt hier einen 29jährigen, den man ihm nicht mehr so recht abnehmen möchte. Er gibt hier den charmanten, sympathischen Clown und muss sich dabei wahrscheinlich nicht sehr verbiegen, nur sollte er aufhören, zehn Jahre Jüngere zu spielen. Saoirse Ronan, die in diesem Jahr für einen Oscar für „Atonement“ nominiert wurde, hat hier unter Beweis gestellt, dass sie wandelbar und vielseitig ist. Sie hat grosses Talent und wird es wahrscheinlich noch weit bringen, jetzt ist sie erst 13 Jahre alt. Einzig Tracey Ullman hat genervt, wie immer.

Trailer zu sehen:

Dallas – Stardust

Ich war am 26.08.07 in Dallas und habe mir im Kino angeschaut:

„Stardust“ (dt. Titel „Der Sternenwanderer“ dt. Kinostart 18.10.07) 128 min fantasy, adaptation
dir. Matthew Vaughn cast: Charlie Cox, Claire Danes, Sienna Miller, Michelle Pfeiffer, Robert de Niro, Mark Strong

Vor 150 Jahren in England versucht Tristan (Charlie Cox) das Herz seiner grossen Liebe Victoria (Sienna Miller) zu erobern. Um ihr seine Liebe zu beweisen, will er ihr eine Sternschnuppe zum Geburtstag schenken. Mithilfe einer magischen Kerze seiner geheimnisumwitterten Mutter taucht er hinter den Mauern seines Dorfes in ein verbotenes Land und trifft schnell auf einen Stern in Gestalt der schönen Yvaine (Claire Danes). Auf dem Weg zurück in die reale Welt werden sie von den Prinzen verfolgt, denen jeweils das Königreich versprochen wurde, wenn sie in den Besitz des Steines gelangen, den Yvaine um den Hals trägt. Ausserdem hat eine Hexe (Michelle Pfeiffer) ein grosses Interesse an Yvaine, da sie sich durch den „Stern“ ewige Jugend und Schönheit verspricht. So müssen beide auf ihrer Reise zahlreiche Abenteuer bestehen, finden aber die wahre Liebe…

B+ (Wertung von A bis F) fantastische Märchenerzählung mit grossartiger Kulisse, Ausstattung und Maske, die einen für zwei Stunden in eine völlig andere Welt abtauchen lässt. Der Regisseur Matthew Vaughn (Ehemann von Claudia Schiffer) ist bislang nur als Filmproduzent aufgefallen. Einmal mehr eindrucksvolle Perfomance von de Niro und Pfeiffer. Charlie Cox wird man wohl noch häufiger auf der Kinoleinwand sehen

Trailer zu sehen:

Dallas – Hairspray

Ich war am 03.08.07 in Dallas und habe mir im Kino angeschaut:

„Hairspray“ (dt. Kinostart 6.9.07) 115 min musical, remake
dir. Adam Shankman cast: Nicole Blonsky, John Travolta, Michelle Pfeiffer, Christopher Walken, Queen Latifah

Baltimore, 1962. Die übergewichtige aber lebenslustige Teenagerin Tracy Turnblad (Nicole Blonsky) sieht ihre Bestimmung im Tanzen und verfolgt im Fernsehen fanatisch die beliebte Tanzsendung „The Corny Collins Show“. Als die Show zu einem Casting aufruft, bewirbt sich Tracy, fällt durch ihren ungewöhnlichen, von Schwarzen beeinflussten Tanzstil auf und wird zur Überraschung vieler besetzt. Innerhalb kürzester Zeit steigt sie zum Shootingstar auf. Die frustrierte Tanzlehrerin Velma VonTussle (Michelle Pfeiffer), Mutter der bislang erfolgreichsten Tänzerin, ist entsetzt. Als sämtliche schwarze Tänzer von er Show verbannt werden sollen, setzt sich Tracy für sie ein und riskiert ihren Status…

D+ (Wertung von A bis F) Als Hairspray vor einigen Jahren am Broadway in New York uraufgeführt wurde, hatte ich die Gelegenheit, das Stück in der Erstbesetzung zu schauen. Als kein grosser Fan von Musicals wurde ich von der Stimmung und dem Gesang mitgerissen. Diese Verfilmung ist langatmatig und seelenlos. John Travolta im Vergleich zu Harvey Fierstein ist fehlbesetzt als fettleibige Mutter von Tracy Turnblad und wirkt wie eine aufgeblasene Comicfigur. Michelle Pfeiffer ragt mit ihrer bemerkenswerten Perfomance als exzentrische Glamourdame heraus. Schöne Kostüme.