Boston – Film: „Molly´s Game“

Ich war am 08.01.18 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Molly´s Game“ (dt. Kinostart: 08.03.18) 141 min drama, crime, biopic, adaptation
dir. Aaron Sorkin cast: Jessica Chastain, Idris Elba, Kevin Costner, Michael Cera, Chris O´Dowd, Bill Camp, Jeremy Strong

 

Molly Bloom (Jessica Chastain) musste aufgrund einer Rückenverletzung ihre Skifahrer-Karriere aufgeben. Bevor sie ein Jurastudium anfängt, will sie sich erst mal eine Auszeit nehmen. Sie zieht nach Los Angeles und arbeitet als persönliche Assistentin von Dean (Jeremy Strong), der einen elitären, illegalen Pokerclub in Hollywood führt. Irgendwann macht sich Molly selbstständig und organisiert fortan hochexklusive Pokerspiele. Sie baut sich ein Imperium auf, bis eines Tages das FBI vor der Tür steht…

 

B+ Wertung von A bis F) „Molly´s Game“ basiert auf wahren Begebenheiten. Der Film ist eine Adaption von Molly Blooms Memoiren „Molly’s Game: From Hollywood’s Elite to Wall Street’s Billionaire Boys Club, My High-Stakes Adventure in the World of Underground Poker“. Es ist das Regiedebüt von Drehbuchautor Aaron Sorkin („The West Wing“, TV-Serie:The Newsroom, The Social Network, Moneyball, Steve Jobs). Für „Molly´s Game“ hat er selbstverständlich auch das Drehbuch geschrieben.

Aaron Sorkin gilt als einer der besten Drehbuchautoren, in seinem Regiedebüt erzählt er von Molly Blooms faszinierendem Leben. Aaron Sorkin hat auch durchaus Potenzial, einen Film zu inszenieren, im Moment ist jedoch noch Luft nach oben. Es gibt einige Szenen, die man ersatzlos hätte streichen können oder vielleicht auch müssen. Der Film hat mich teilweise an einen meiner Lieblingsfilme vom letzten Jahr, Miss Sloane, erinnert. Im Ganzen ist dieser Film aber zu lang und längst nicht so perfekt.

Jessica Chastain ist idealbesetzt in der Titelrolle. Aaron Sorkin ist bekannt für seine schnellen und supersmarten Texte bzw. Dialoge, dafür braucht er aber auch Schauspieler, die diese überzeugend vortragen können. Das ist mit der Besetzung dieses Films gelungen. Die Schauspieler in dem Film haben mir alle gut gefallen, neben Jessica Chastain besonders Bill Camp, sexy Idris Elba und und in einigen Szenen auch Kevin Costner.

Der Spieler X spielt bei den High-Class-Pokerspielen und in Molly Blooms Leben eine wichtige Rolle. Er wird, ohne namentlich genannt zu werden, als berühmter Hollywoodstar beschrieben. In Molly Blooms Memoiren hat sie darüber geschrieben, dass Ben Affleck, Leonardo DiCaprio und Tobey Maguire regelmäßig an den exklusiven Pokerspielen teilnahmen. Bei dem Player X, der in dem Film von Michael Cera verkörpert wird, wird gemeinhin davon ausgegangen, dass es sich hierbei um Tobey Maguire handelt.

Molly´s Game ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a.: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Jessica Chastain), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien Update: Molly´s Game hat 1 Oscar-Nominierung erhalten (Best Adapted Screenplay)

„Molly´s Game“ ist am 25.12.17 in 271 amerikanischen Kinos gestartet. Seit dem 5.1.18 läuft der Film landesweit in 1608 Kinos in den U.S.A. „Molly´s Game“ startet am 8.3.18 in den deutschen Kinos.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Commuter„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Action-Thriller mit Liam Neeson und Vera Farmiga
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Annihilation„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Alex Garlands neuer Sci-Fi-Film mit Natalie Portman, Jennifer Jason Leigh, Tessa Thompson und Oscar Isaac
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Fifty Shades Freed„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: was die für ein Geld für Werbung ausgeben
Wie oft schon im Kino gesehen: 7 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Red Sparrow„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Wow – zumindest vom Trailer her. Spionagethriller mit Jennifer Lawrence, Joel Edgerton, Matthias Schoenaerts
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Den of Thieves„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Actioner mit Gerard Butler und 50 Cent, sieht aus wie ein typischer „Januar-Film“
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Sicario 2 Soldado„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Fortsetzung zu Sicario mit (wieder) Benicio del Toro und Josh Brolin
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The 15:17 to Paris„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Clint Eastwoods neuer Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Gringo„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Actionkomödie von Joel Edgertons Bruder Nash mit Charlize Theron, David Oyelowo und Joel Edgerton
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Charlotte – Film: "Jack Ryan: Shadow Recruit"

Ich war am 22.01.14 in Charlotte und habe mir im Kino angeschaut:

„Jack Ryan: Shadow Recruit“ (dt. Kinostart: 27.02.14) 105 min action
dir. Kenneth Branagh cast: Chris Pine, Kevin Costner, Keira Knightley, Kenneth Branagh

Jack Ryan (Chris Pine) arbeitet für die CIA, er ist als Wirtschaftsanalyst an der Wall Street tätig. Vor Jahren wurde er bereits von dem CIA-Agenten Thomas Harper (Kevin Costner) rekrutiert. Jetzt entdeckt er versteckte russische Konten. Es stellt sich heraus, dass der russische Oligarch Viktor Cherevin (Kenneth Branagh) einen Terroranschlag plant, der die Wall Street und dann die gesamte Finanzwelt lahmlegen könnte. Harper schickt Jack Ryan nach Moskau, das ist sein erster verdeckter Einsatz als CIA-Agent. Jacks Verlobte Cathy (Keira Knightley) weiß nicht mal, dass er für die CIA arbeitet?

C- (Wertung von A bis F) „Jack Ryan: Shadow Recruit“ ist keine Adaption eines Tom Clancy Romans. Der Film ist jedoch eine Neuauflage für den Tom Clancy-Helden Jack Ryan.

„Jack Ryan: Shadow Recruit“ war mein offiziell erster Film aus dem Jahr 2014. Es bestätigt sich jedes Jahr aufs Neue, Filme, die im Januar und Februar in amerikanischen Kinos anlaufen (und damit in Konkurrenz zu den immer noch im Kino verweilenden Oscar-Filmen stehen), sind einfach nicht gut.

Die beiden Drehbuchautoren haben sich Mühe gegeben, diesen neuen Jack Ryan einzuführen. Zum 11.September 2011 studiert der Amerikaner Jack Ryan in England. Nach dem Terroranschlag verpflichtet er sich, seinem Land zu dienen. Er zieht in den Krieg und wird in Afghanistan schwer verletzt. Von der CIA wird er schließlich rekrutiert und arbeitet als Finanzanalyst in New York.

Die weitere Geschichte ist nicht neu, hat auch einige Logiklöcher, daran hat man sich bei dieser Art von Filmen jedoch längst gewöhnt. Für einen Spionage-/Actionfilm hat mir aber die ganze Einführung, und bis endlich wirklich etwas passiert, zu viel Zeit eingenommen. Eine halbe Ewigkeit dauert es bis zu der ersten Action-Sequenz (und dann habe ich diese Action-Sequenz auch noch quasi komplett als Trailer im Kino gesehen). In dem gesamten Film gibt es für mich zu wenig (erwähnenswerte) Action-Szenen.

Chris Pine ist eine Fehlbesetzung. Gut, als schnöseliger Finanzanalyst ist er glaubwürdig, aber er hat keinerlei männliche Ausstrahlung und auch kein Präsenz. Er kann einen Film nicht tragen und sollte generell nicht in einer Hauptrolle besetzt werden. So babygewichtig wie er momentan noch aussieht, ist er definitiv nicht als Actionheld oder supersmarter Geheimagent glaubwürdig. Aber selbst die Figur des Jack Ryan wirft einige Fragen auf, warum wird beispielsweise ausgerechnet er, ohne jegliche Erfahrung und CIA-Training, überhaupt ins Feld geschickt?

In „Jack Ryan: Shadow Recruit“ hat mir am Besten die Ausstattung und Kenneth Branagh gefallen. Auch wenn man sich auch hier fragen kann, warum sich der britische Regisseur selbst gleich als russischer Bösewicht besetzt hat. Wahrscheinlich standen aber alle russischen Schauspieler gerade nicht zur Verfügung.

Die amerikanischen Trailer habe ich im Kino gesehen:

http://www.youtube.com/watch?v=gCqeh-OzqEs (das ist der Trailer, von dem ich sprach)

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „300: Rise of an Empire“
Bewertung des Trailer: B
Kommentar: Fortsetzung von „300“. Auch wenn die Bilder ganz cool aussehen, interessiert mich der nicht die Bohne.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Non-Stop“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Actionfilm mit Liam Neeson und Julianne Moore. Filme, die in einem Flugzeug spielen muss ich gucken – früher oder später. Hoffentlich hat dieser Trailer nicht alle Wendungen verraten.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Dawn of the Planet of the Apes“
Bewertung des Teasers: A-
Kommentar: Wow! Die Fortsetzung von „Rise of the Planet of the Apes“, den ich sehr mochte.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „RoboCop“
Bewertung des Trailer: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Remake des Films aus den 1980er Jahren. Mit Joel Kinnaman, Gary Oldman, Michael Keaton, Samuel L. Jackson, Jackie Earle Haley. Sollte man sicher in 3D oder IMAX sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich weiß nicht

Trailer v. Film: „Noah“
Bewertung des Trailer: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Darren Aronofskys neuer Film, Bibel-Verfilmung mit Russell Crowe als Noah (Michael Fassender und Christian Bale hatten die Rolle dankend abgelehnt) Ich kann mich an eine Zeit erinnern, in der Russell Crowe ein guter und anerkannter Schauspieler war und ein gutes Händchen bei der Rollenauswahl hatte.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: nicht, wenn ich es vermeiden kann

Trailer v. Film: „Draft Day“
Bewertung des Trailer: B
Kommentar: Sportfilm mit Kevin Costner (schon wieder), Frau Affleck und Frank Langella
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

DVD – Film: "The Company Men"

Folgenden Film habe ich mir auf DVD angeschaut:

„The Company Men“ (dt. Kinostart: 07.07.11) 113 min drama
dir. John Wells cast: Ben Affleck, Kevin Costner, Chris Cooper, Tommy Lee Jones, Rosemarie DeWitt, Maria Bello, Craig T. Nelson

Bobby Walker (Ben Affleck) ist 37 Jahre alt und arbeitet seit 12 Jahren im mittleren Management für einen großen Konzern. Er verdient viel Geld und führt einen luxuriösen Lebensstil. Als es zu Personaleinsparungen kommt, ist Bobby einer der ersten, der entlassen wird. Gene McClary (Tommy Lee Jones) ist in der Konzernleitung tätig und wütend darüber, dass über seinen Kopf hinweg, die Entlassungen erfolgten. Kurz darauf wird der bald 60-jährige Phil Woodward (Chris Cooper) nach über 30 Jahren gefeuert und dann trifft es selbst Gene…

C+ (Wertung von A bis F) Ein Film zeigt wie eine plötzliche Arbeitslosigkeit bei drei Männern, in unterschiedlichen Lebensabschnitten und Positionen, das Leben verändert. Besonders gut gefallen hat mir, dass hier zum Ausdruck gebracht wird, dass Angestellte entlassen werden, ihre Häuser oder Autos, vielleicht sogar ihre Würde verlieren und der Vorstandsvorsitzende 22 Millionen Dollar (plus Boni, sehr wahrscheinlich) pro Jahr einsackt.

Die Schicksale dieser drei Männer haben mich unterschiedlich berührt. Bobbys Geschichte hat mich eigentlich kalt gelassen. Seinen Charakter fand ich nicht sonderlich sympathisch und für Ben Affleck muss das Wort Fehlbesetzung ja wohl erfunden worden sein. Wie kann man aber auch ohne schauspielerisches Talent und mimikfrei, dafür mit einem angetackerten Haarteil Emotionen einfordern? Phils Geschichte ging mir sehr nah, das ganze Leben lang gearbeitet, sich über 30 Jahre für den Konzern aufgeopfert, um dann kurz vor der Rente entlassen zu werden. Sein Charakter ist von Scham und Aussichtslosigkeit geprägt und hat mir beinahe das Herz zerrissen. Der Film hätte mir so viel besser gefallen, wenn es mehr um seinen Charakter gegangen wäre. Chris Cooper ist – wie immer – brillant und authentisch. Genes Geschichte fand ich auch interessant, in der Führungsriege tätig und von seinem ehemals besten Freund und Konzernchef entlassen. Tommy Lee Jones als zynischer Top-Manager ist natürlich glaubwürdig. Tommy Lee Jones ist aber auch das ganze Gegenteil von Ben Affleck. Sein Gesicht kann Geschichten erzählen und irgendwie weiß man immer, wie seine Filmfigur gerade tickt.

Trailer zu sehen:

Los Angeles – Swing Vote

Ich war am 03.08.08 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Swing Vote“ 119 min comedy
dir. Joshua Michael Stern cast: Kevin Costner, Dennis Hopper, Kelsey Grammer, Nathan Lane, Stanley Tucci, Madeline Carroll

Der Loser Bud Johnson (Kevin Costner) arbeitet in einer Fabrik und lebt als alleinerziehender Vater der 12jährigen Molly (Madeline Carroll) in einem Trailerpark in einer Kleinstadt in New Mexico. Am Tag der Präsidentschaftswahlen verliert er seinen Job, betrinkt sich und vergisst seine Tochter vor dem Wahllokal abzuholen. Molly, die in ihrem Alter schon ein grosses politisches Bewusstsein entwickelt hat und die Wahl als Bürgerpflicht sieht, gelingt es, die Untschrift ihres Vaters zu fälschen und für ihn zu wählen. Durch ein Missgeschick wird „seine“ Stimme nicht gezählt und da es zu einem denkbar knappen Ergebnis kommt, soll ausgerechnet Buds Stimme über den Wahlausgang entscheiden. Bud bekommt zehn Tage Zeit, sich eine Meinung über die beiden Kandidaten zu bilden und den nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten zu bestimmen…

C- (Wertung von A bis F) Der Plot klingt völlig absurd, aber dann erinnert man sich an das Wahldebakel von Florida im Jahr 2004 und schon ist es nicht mehr ganz so abwegig. Wenn man sich etwas mit der amerikanischen Mentalität, den Medien und der Politik befasst, wirkt der Film beängstigend real. „Swing Vote“ ist als politische Satire gemeint, das lahme Drehbuch gibt allerdings leider nicht genug Bissigkeit her, so zieht sich der Film wie Gummi. Gerade die Endsequenz des Films ist beinahe unerträglich patriotisch und amerikanisch. Kevin Costner spielt ein weiteres Mal die Rolle des trägen Alkoholikers (hat für mich in „The Upside of Anger“ besser funktioniert). FRASIERs Kelsey Grammer spielt den republikanischen Präsidenten sehr überzeugend, hingegen war Dennis Hoppper als demokratischer Gegenkandidat eine Fehlbesetzung. Stanley Tucci und Nathan Lane werten diesen Film – wie jeden anderen – in jedem Fall auf, sonst hätte ich „Swing Vote“ voraussichtlich noch schlechter bewertet. Persönlich hat mich die Rolle des 12jährigen altklugen und selbstbewusst intelligenten Mädchens, gespielt von der Newcomerin Madeline Carroll, genervt. Madeline hat weder das Format noch das Talent einer Ellen Page.

Trailer zu sehen:

„lasch“

New York City – Mr. Brooks

War am 10.06.07 in NYC und habe mir im Kino angeschaut:

„Mr. Brooks“ (dt. Kinostart 29.11.07) 120 min Thriller
dir. Bruce A. Evans cast: Kevin Costner, William Hurt,
Demi Moore

Der erfolgreiche Geschäftsmann und Familienvater Earl Brooks (Kevin Costner) hat jahrelang ein Doppelleben als Serienmörder geführt. Durch eine Selbsthilfegruppe konnte er die letzten zwei Jahre seine Mordlust kontrollieren bis ihn sein Alter Ego (William Hurt) überzeugt, erneut zu töten. Bei seinem nächsten, wieder einmal perfekt inszenierten Mord begeht er einen entscheidenen Fehler…er wird beobachtet und jetzt erpresst. Parallel dazu ist ihm seit Jahren die ehrgeizige Polizistin Traci Alwood (Demi Moore) auf den Fersen und seine Tochter scheint ähnliche mörderische Gene geerbt zu haben…

B (Wertung von A bis F) Regie, insbesondere Ausleuchtung und Musikauswahl gelungen, facettenreiche Charaktere. William Hurt beweist erneut, dass er in der obersten Liga der Charakterschauspieler aufgehoben ist. Kevin Costner, in der Vergangenheit nicht weiter als Schauspieler aufgefallen, liefert hier souveräne Leistung. Das Zusammenspiel von Costner und Hurt ist sehr unterhaltsam und amüsant.

Trailer zu sehen: