L. A. Film: „Toy Story 4“

Ich war am 24.07.19 in Los Angeles und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Toy Story 4“ (dt. Filmtitel: „A Toy Story – Alles gehört auf kein Kommando“, dt. Kinostart: 15.08.19)  100 min  animation, sequel 

dir. Josh Cooley  voices: Tom Hanks, Tim Allen, Annie Potts, Tony Hale, Keegan-Michael Key, Jordan Peele, Christina Hendricks, Keanu Reeves, Joan Cusack, Bonnie Hunt, Carl Reiner, Betty White, Carol Burnett, Laurie Metcalf, Patricia Arquette, Bill Hader, Timothy Dalton, Steve Purcell, June Squibb, John Morris

 

Nachdem Andy (John Morris) zu alt für sein Spielzeug wurde, hatte er Woody (Tom Hanks), Buzz Lightyear (Tim Allen) und all die anderen an die kleine Bonnie (Madeleine McGraw) weitergegeben. Die Spielsachen haben daraufhin versucht, einen festen Platz in Bonnies Leben einzunehmen. Als die Kleine nun in die Vorschule kommt, darf sie keines ihrer Spielzeuge mitnehmen. Aus einem Plastik-Göffel bastelt Bonnie daraufhin ein neues Spielzeug: Forky (Tony Hale). Forky ist fortan DAS neue Lieblingsspielzeug des Kindes. Woody sieht sich daher verpflichtet, auf Forky aufzupassen, schließlich möchte er nicht, das seine Bonnie unglücklich ist… 

 

B+ (Wertung von A bis F) „Toy Story 4“ ist der vierte Teil der „Toy Story“-Reihe. Die Geschichte schließt direkt an die von Toy Story 3 an. Regie führt der amerikanische Storyboard Artist, Regisseur und Drehbuchautor Josh Cooley. „Toy Story 4“ ist sein Spielfilmdebüt. 

Der erste Film der Reihe, „Toy Story“, war der weltweit erste, komplett am Computer erstellte Animationsspielfilm. Es war auch der erste Film der Pixar-Studios und in den Vereinigten Staaten der erfolgreichste Film des Jahres 1995. Das liegt nun fast 25 Jahre zurück und es ist beeindruckend, wie weit die Computertechnik mittlerweile fortgeschritten ist. Mit dem vierten Teil hat man manchmal den Eindruck, man würde eine Realverfilmung anschauen, in der Woody und all die bekannten Figuren irgendwie integriert wurden. Aus technischer Sicht waren Pixar-Filme aber schon immer extraklasse.

Wir wissen es schon lange, auch Spielzeug hat eine Seele, deren größter Wunsch es ist, ein Platz im Leben eines Kindes zu erlangen. Die Spielzeughelden sehen ihre Lebensaufgabe darin, alles dafür zu tun, um ein Kind glücklich zu machen. Entsprechend wenig selbstbestimmt ist ihr Leben. Wenn man sich diese Prämisse vor Augen hält, ist dieser Film am Ende auch nicht wirklich logisch. 

„Toy Story 4“ ist ein Roadmovie. Bonnie macht mit ihren Eltern und ihrem (gesamten) Spielzeug einen Ausflug. Ihr neues Lieblingsspielzeug Forky hat aber eine Identitätskrise und dann büchst er irgendwann aus und muss wieder zurück zu seinem Kind gebracht werden. Daraus ergibt sich ein unterhaltsamer, manchmal lustiger, in wenigen Momenten sogar auch gruseliger Film. Am besten haben mir die Sequenzen in dem Antiquitätenladen und die Geschichte um Gabby Gabby gefallen. Am witzigsten – na klar – die schrägen Pläne des Schießbuden-Plüschspielzeugs Ducky und Bunny (gesprochen von dem Komiker-Duo Key & Peele, bzw. Keegan-Michael Key und Jordan Peele).

Überraschenderweise wird vor „Toy Story 4“ kein Kurzfilm gezeigt. Dafür sollte man den kompletten Abspann sitzen bleiben, um noch die vier (plus eine Mini-Szene am Ende) Zusatzszenen mitzubekommen.  

Der erste „Toy Story“-Film war seinerzeit für drei Oscars (Bestes Originaldrehbuch, Bester Originalsong und Beste Filmmusik) nominiert. Eine eigene Kategorie für Animationsfilme gab es bei den Oscars erst ab dem Jahr 2001 („Shrek“ war der erste Film, der mit diesem Oscar ausgezeichnet wurde). Gewonnen hatte der erste Film der Toy Story-Reihe im Jahr 1996 einen Spezialoscar für den ersten computeranimierten Spielfilm. Der letzte Teil der Toy Story-Reihe, Toy Story 3, wurde für 5 Oscars nominiert (incl. Bester Film und Beste adaptiertes Drehbuch), gewonnen hat dieser – für mich beste Teil der Reihe – zwei Oscars (Bester Animationsfilm und Bester Originalsong). 

„Toy Story 4“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. eine in der Kategorie Bester Animationsfilm Update: „Toy Story 4“ wurde für zwei Oscars (Bester Animationsfilm und Bester Filmsong „I Can´t Le You Throw Yourself Away“) nominiert.

„Toy Story 4“ ist am 21.06.19 in 4,575 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland soll der Film unter dem Filmtitel „A Toy Story – Alles gehört auf kein Kommando“ am 15.08.19 ins Kino kommen. 

Trailer zu sehen:

 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Angry Birds Movie 2„

Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)

Kommentar: Animationsfilm und Fortsetzung

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Dora and the Lost City of God„

Bewertung des Trailers: C-

Kommentar: Abenteuerfilm für Kinder 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „The Addams Family„

Bewertung des Trailers: B 

Kommentar: neuer Animationsfilm, der auf den gleichnamigen Comics basiert

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: jooaa 


Trailer v. Film: „Frozen 2„

Bewertung des Trailers: C

Kommentar: Eine Fortsetzung zu Frozen hätte die Welt natürlich nicht gebraucht, aber Olaf ist wieder dabei, also werde ich ihn wahrscheinlich gucken.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%


Trailer v. Film: „Trolls World Tour„

Bewertung des Trailers: D 

Kommentar: noch weniger als „Frozen 2“ braucht es diese Trolls-Filme. Grau-en-haft 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Onward„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Tja, irgendwie kann ich damit gar nichts anfangen, aber es ist ein neuer Pixar und die wissen eigentlich was sie tun

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 

Berlin – Film: „John Wick: Chapter 3 – Parabellum“

Ich war am 23.05.19 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„John Wick: Chapter 3 – Parabellum“ (dt. Filmtitel: „John Wick: Kapitel 3“, dt. Kinostart: 23.05.19)   125  min 

dir. Chad Stahelski  cast: Keanu Reeves, Halle Berry, Laurence Fishburne, Mark Dacascos, Anjelica Huston, Ian McShane, Lance Reddick

 

Nachdem der ehemalige Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves) gegen die wichtigste Regel des Hotel Continental verstossen hat, steht er auf der Abschussliste. Ihm bleibt noch eine Stunde, dann wird er offiziell zum „Excommunicado“ erklärt, was bedeutet, dass er von der internationalen Gemeinschaft der Auftragskiller ausgeschlossen wird, alle Privilegien verliert und weltweit gejagt wird. Darüberhinaus ist ein Kopfgeld in Höhe von 14 Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt…

 

B+ (Wertung von A bis F) Wie bereits bei John Wick und John Wick: Chapter 2  führt auch in „John Wick: Chapter 3 – Parabellum“ der amerikanische Stuntman, Stunt-Choreograf und Filmemacher Chad Stahelski Regie. Die „John Wick“-Reihe erzählt eine Fortsetzungsgeschichte, die Ereignisse des dritten Kapitels enden direkt nach denen des zweiten Teils.

„Parabellum“ hätte man um gute zwanzig Minuten kürzen können, aber:  Immer wenn ein Anflug von Ermüdung aufkam, habe ich mich an den fantastischen Szenenbildern erfreut oder überlegt, aus welchem Grund man wohl jetzt noch mal in die Telefon- und Verwaltungszentrale dieses Auftragkiller-Netzwerkes schalten könnte. Ich liebe ja überhaupt die (Unter- bzw. Parallel-) Welt von John Wick, aber diese Zentrale mit ihrem Mitarbeiterstab ist einfach mega. „Parabellum“ bleibt mir als eine Aneinanderreihung von exzellent choreografierten Actionszenen in großartigen Locations in Erinnerung. Keanu Reeves ist ein toller Actionheld, insbesondere, wenn er nicht redet,  in seinem kugelsicheren Maßanzug schick aussieht und um sein Leben kämpft. Dabei kommen im  dritten Teil sämtliche Waffen (sogar ein Buch, Pferde und Hunde) zum Einsatz. Nach wenigen Minuten dieses Films weiß man bereits, warum der Film in Deutschland erst ab 18 Jahren freigegeben wurde. Der Film ist mit seiner grenzenloser Brutalität nichts für Kinder und auch ich musste mich bei der einen oder anderen Szenen mädchenhaft hinter meinem Schal verkriechen. 

Der Film setzt sich einige Male über die Gesetze der Logik hinweg, was während des Films nicht stört, weil die fantastischen Actionszenen die gesamte Aufmerksamkeit erfordern. Am Ende des Films bleiben dann aber einige Fragen offen, die vielleicht im Mai 2021 mit „John Wick: Chapter 4“ geklärt werden. 

„John Wick: Chapter 3 – Parabellum“ wurde am 17.05.19 in 3,850 amerikanischen Kinos gestartet. Der Film ist am 23.05.19 unter dem Filmtitel „John Wick: Kapitel 3“ in den deutschen Kinos gestartet. Ich habe den Film in der OV gesehen. Meine Vorstellung war so gut wie ausverkauft, wobei das Publikum zu rund 90% aus Männern bestand. Etwas irritiert mich, dass der Film im Internet offiziell mit 132 Minuten angegeben wurde und auf meine direkte Nachfrage im CineStar im Berliner Sony Center aber dann nur eine Laufzeit von 125 Minuten hatte. 

Trailer zu sehen: 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Dead Don´t Die„

Bewertung des Trailers: B (Trailer in der OV)

Kommentar: Der neue Jim Jarmusch Film mit Bill Murray, Adam Driver, Tilda Swinton, u.a.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Annabelle Comes Home„

Bewertung des Trailers: B (Trailer in der OV)

Kommentar: 3. Fortsetzung des Horrorfilms „Annabelle“ und Teil des The Conjuring Universe 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0% 


Trailer v. Film: „Stuber„

Bewertung des Trailers: B+ (Trailer in der OV)

Kommentar: Action-Komödie mit Dave Bautista und Kumail Nanjiani 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken 


Trailer v. Film: „Brightburn„

Bewertung des Trailers: B (Trailer in der OV)

Kommentar: Horrorfilm mit Elizabeth Banks

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich weiß nicht


Trailer v. Film: „Crawl„

Bewertung des Trailers: C+ (Trailer in der OV)

Kommentar: Alexandre Ajas neuer (Katastrophen-) Film 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Anna „

Bewertung des Trailers: B+ (Trailer in der OV)

Kommentar: Luc Bessons neuer Film  

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Godzilla: King of the Monsters„

Bewertung des Trailers: B+ (Trailer in der OV)

Kommentar: ganz anderer Trailer, als die, die ich bisher gesehen habe

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: trotzdem nichts für mich


Trailer v. Film: „Fast & Furious Presents: Hobbs & Shaw„

Bewertung des Trailers: B+ (Trailer in der OV)

Kommentar: Erster Spinn-off mit Dwayne Johnson, Jason Stratham, Idris Elba u.a., ich habe keinen der F & F-Filme gesehen

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ist von einem der Regisseure des ersten „John Wick“-Films, vielleicht doch

 

Montréal – Film: „John Wick: Chapter 2“

Ich war am 20.03.17 in Montréal und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„John Wick: Chapter 2“ (dt. Filmtitel: „John Wick: Kapitel 2“, dt. Kinostart war der 16.02.17) 122 min action, sequel
dir. Chad Stahelski cast: Keanu Reeves, Riccardo Scarmarcio, Claudia Gerini, Common, Laurence Fishburne, Ian McShane, Franco Nero, Peter Stormare

 
Nachdem sich der Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves) erneut zu Ruhe gesetzt hat, taucht Santino (Riccardo Scarmarcio) vor seiner Tür auf. John Wick hat seinerzeit einen Blutschwur geleistet und Santino will jetzt einen Gefallen einfordern. Er soll er Santinos Schwester (Claudia Gerini) töten und er hat keine große Wahl, er kennt die Regeln…

 
B+ (Wertung von A bis F) Nach John Wick ist „John Wick: Chapter 2“ der zweite Teil einer geplanten Trilogie. Die Geschichte des zweiten Teils beginnt vier Tage nach den Ereignissen des ersten Films. Wie bereits bei „John Wick“ (dort noch inoffiziell mit David Leitch) führt auch bei diesem Film der ehemalige „Matrix“-Stuntman, Chad Stahelski, Regie.

Ich mochte diesen Film tatsächlich mehr als den ersten Teil, schon allein, weil man im zweiten Teil mehr von dieser geheimnisvollen Welt erfährt. Wie in jeder (Parallel-) Gesellschaft gibt es Regeln, an die sich jeder halten muss. So ist das Hotel Continental (mit vermutlich Filialen auf der ganzen Welt) nicht nur die Luxusherberge für die Unterwelt, auf dem Gelände darf sich auch nicht geprügelt und schon gar nicht getötet werden. Es gibt einen Sommelier im Hotel, der ist jedoch nicht – wie üblich – ein Experte für edle Weine, sondern für exklusive Waffen. Es gibt einen Herrenschneider, der kugelsichere Maßanzüge fertigt, einen Organisationsmanager, der die Profikiller bei ihren Reisen unterstützt und auch eine weltweit vernetzten Telefon- und Auftragszentrale. Selbstverständlich hat jedes Hotel auch einen Manager. In John Wicks Welt gibt es eine eigene Währung und eine Münze (eine Art Schuldschein). Im Inneren dieser Münze hat der Schuldner seinen blutigen Fingerabdruck hinterlassen, wenn der Gläubiger dann an seinen Schuldner herantritt und einen Gefallen einlösen will, ist der Schuldner gut beraten, den Auftrag anzunehmen. Der High Table ist der zwölfsitzige Rat der wichtigsten Köpfe der Verbrechersyndikate. Diese Ideen könnten alle aus einem Comic stammen, Derek Kolstad hat diese Welt aber allein für die Filme erschaffen. Eine „John Wick“-TV-Serie ist jedoch mittlerweile bereits angekündigt.

„John Wick: Chapter 2“ ist ein gut gemachter Actionfilm, auch wenn es ein paar Anschluss- und Logikfehler gibt (wer sich auch nur etwas in New York auskennt, wird irritiert sein). Das Gute überwiegt aber und die Schluss-Sequenz im Central Park ist klasse.

 
Der Film wurde teilweise in Montréal, Kanada gedreht. Am Anfang des Films sieht man tatsächlich im Hintergrund Scotiabank Theatre Montréal – in diesem Kino habe ich „John Wick: Chapter 2“ gesehen. Der Film läuft seit dem 10.02.17 landesweit in den Kinos in den U.S.A. (und Kanada). In den deutschen Kinos war der Film ab dem 16.02.17 zu sehen.

 
Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Fate of the Furious„
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Fast & Furious 8 – Wie viele Filme kann man denn von diesem Dreck drehen? Und wer alles Geld braucht: Helen Mirren, Charlize Theron…
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Power Rangers„
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Unglaublich…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Ghost in the Shell„
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Scarlett Johansson und Takeshi Kitano, aber auch Juliette Binoche
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

 
Trailer v. Film: „Bon Cop, Bad Cop 2„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: 2. Teil der kanadische Komödie
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Hong Kong – Film: "John Wick"

Ich war am 05.11.14 in Hongkong und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„John Wick“ (dt. Kinostart: 29.01.15) 101 min action
dir. Chad Stahelski cast: Keanu Reeves, Michael Nyqvist, Willem Dafoe, John Leguizamo, Alfie Allen, Ian McShane, Bridget Moynahan

John Wick (Keanu Reeves) hat sich bereits vor einiger Zeit als Auftragskiller zur Ruhe gesetzt. Seine Frau (Bridget Moynahan) ist gerade einer schweren Krankheit zum Opfer gefallen. Noch bevor sie verstorben ist, hat sie dafür gesorgt, dass er nach ihrem Tod nicht allein zurückbleibt. Um den kleinen Hundewelpen Daisy soll er sich kümmern. Eines Nachts wird er von drei russischen Männern überfallen, schwer verletzt und der kleine Hund wird von den Kriminellen getötet. John Wick hat nichts mehr zu verlieren und macht sich auf die Suche nach den Männern.

B- (Wertung von A bis F) „John Wick“ ist offiziell das Regiedebüt von Chad Stahelski. Er hat als Stuntman angefangen, u.a. hat er Keanu Reeves in der „Matrix“-Trilogie gedoubelt. Mittlerweile gilt er als einer der besten Stunt Choreographen weltweit. Chad Stahelski hat sich (zusammen mit David Leitch) mit einer eigenen Firma spezialisiert. Inoffiziell haben Chad Stahelski und David Leitch bei „John Wick“ gemeinsam Regie geführt.

„John Wick“ hat in den U.S.A. hervorragende Kritiken bekommen, so etwas macht mich generell neugierig. Der Film ist sehr düster und stylisch inszeniert und dass die Stunt Choreographen ihr Handwerk verstehen, sieht man den Action-Szenen an.

„John Wick“ spielt in New York, was man aber eigentlich nur an den Luft- und Skyline-Aufnahmen erkennt. Der Film führt einen in eine eigene, sehr coole Welt. Es ist eine Welt der Kriminellen. Sie bezahlen mit ihrer eigenen Währung. Es gibt ein elitäres Hotel mit angeschlossenem Club exklusiv für Profi-Killer und sonstige Gangster. Ich mochte die ganzen Locations, besonders die Szenen in dem Spa-Tempel fand ich beeindruckend. Auch gefiel mir die Tatortreinigungsfirma, die dann angeheuert wird wenn die Spuren eines Verbrechens beseitigen werden sollen.

Mich hat anfangs gestört, dass vieles in dem Film so künstlich wirkt. Man sieht quasi kaum normale Menschen in dem Film. Definitiv wurde an Statisten gespart. Dafür wurde in eine Regenmaschine investiert, die zum Schluss auch noch mal eingesetzt werden wollte. Dem Film fehlt es auch an Humor, in meinem Augen nimmt sich der Film viel zu ernst. Auch haben die Dialoge bei mir teilweise Bauchschmerzen verursacht. So redet keiner und so wirkte manches irgendwie unfreiwillig komisch. Vielleicht muss man „John Wick“ tatsächlich aber als eine Art Comic-Verfilmung ansehen, ohne dass er tatsächlich auf einem Comic basiert.

Keanu Reeves macht im klassischen Dreiteiler immer noch was her, vor allen Dingen mit verwuschelten Haaren. Den von allen gefürchteten Profikiller konnte ich ihm allerdings nur schwer abnehmen.

Alfie Allen ist ein britischer Schauspieler, als russischen Gangster fand ich ihn jedoch glaubwürdig. Ein erfreuliches Wiedersehen gab es mit den Schauspielern Michael Nyqvist, Ian McShane, John Leguizamo und Willem Dafoe.

„John Wick“ lief erstmalig auf dem Fantastic Fest 2014.

Ich habe „John Wick“ in der Originalfassung mit chinesischen Untertiteln gesehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Hector and the Search of Happiness“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: britische Romanverfilmung mit Simon Pegg und Rosamunde Pike. Leider spielt die Ferres mit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Hunger Games: Mockingjay – Part 1“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar:Jetzt der dritte Teil, der in zwei Parts ins Kino kommt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Kino in Hongkong

Es ist schon eine Weile her, dass ich in Hongkong im Kino war. Jetzt habe ich ein neues, kleines Kino (Windsor Cinema) für mich entdeckt. Die Kinokarte kostet zwischen 80 und 110 Hongkong Dollar, umgerechnet zwischen 9 und 12 Euro. Seinen Sitzplatz muss man sich leider bereits an der Kasse aussuchen (ich persönlich schwöre auf free seating) und man wird dann persönlich von einem Angestellten des Kinos direkt zu seinem Platz geleitet. Sehr bequeme Kinosessel erwarten den Zuschauer. Es wurden nur zwei Werbungen gezeigt, im Anschluss daran die o.g. zwei Trailer und der Film begann 8 Minuten nach dem veröffentlichten Filmbeginn.