Berlin (ale) – Film: „Don´t Worry, He Won´t Get Far on Foot“

Ich war am 21.02.18 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Don´t Worry, He Won´t Get Far on Foot“ (dt. Filmtitel: „Don´t Worry, weglaufen geht nicht“, dt. Kinostart: 23.08.18) 113 min  drama, comedy, biopic, adaptation  
dir. Gus Van Sant cast: Joaquin Phoenix, Jonah Hill, Rooney Mara, Jack Black, Mark Webber, Udo Kier, Beth Ditto, Kim Gordon

 

John Callahan (Joaquin Phoenix) war bereits vor seinem Autounfall Alkoholiker. Bei dem Unfall wurde er so schwer verletzt, dass er fortan mit einer Querschnittslähmung leben muss. Seitdem er 21 Jahre alt ist, sitzt er nun bereits im Rollstuhl und versucht seither, einen Sinn im Leben zu finden. Dabei helfen ihm irgendwann u.a. seine Meetings mit der Anonyme-Alkoholiker-Gruppe, die von dem schwerreichen, exzentrischen Donnie (Jonah Hill) geleitet wird.

 

B- (Wertung von A bis F) „Don´t Worry, He Won´t Get Far on Foot“ basiert den gleichnamigen Memoiren des amerikanischen Cartoon-Zeichners John Callahan. Es ist der neue Film des Autors und Filmemachers Gus Van Sant („My Own Private Idaho“, „Good Will Hunting“, Milk)

Der Film springt häufig in seiner Erzählstruktur von einer Zeit- und Bedeutungsebene zur anderen. Vor dem Unfall, unmittelbar anschließend, bei zahlreichen Gruppensitzungen der Anonymen Alkoholiker, bei seinen ersten beruflichen Erfolgen als Cartoonist, Trinkgelagen, Szenen mit seiner Freundin, bei einem Auftritt des Cartoonisten vor Publikum, etc. Die schwarzhumorigen Cartoons des Portraitierten ziehen sich wie ein roter Faden durch den Film, auch beginnt Gus Van Sant später, die Handlung anhand des Zwölf-Schritte-Programms der Anonymen Alkoholiker etwas zu gliedern. Letzteres war keine schlechte Idee, vielleicht hätte Gus Van Sant diese Unterteilung konsequenter durch die gesamte Erzählung ziehen oder selbige etwas chronologischer aufbauen sollen. So wirkte die Handlung etwas unaufgeräumt, aber vielleicht auch wieder passend für das verkorkste Leben des einst heftig trinkenden Comic-Zeichners und Karikaturisten. Am Ende ist der Film auch eher ein Porträt und man hat nachher  auch ein recht gutes Bild von diesem John Callahan. Nicht zuletzt, ist dies natürlich Joaquin Phoenix zu verdanken. Er ist sicherlich einer besten Schauspieler unserer Zeit, befreit von jeglicher Eitelkeit führt er einen immer verlässlich durch Geschichten. Selbstverständlich weiß er auch hier zu begeistern und ist glaubwürdig in der Rolle des durchgeknallten Lebenskünstlers (auch wenn mich seine schlechten Perücken mitunter etwas verschreckt haben). Es ist jedoch ein anderer Schauspieler, der diesen Film besonders sehenswert macht: Jonah Hill.

Es ist nicht das erste Mal, dass der, bereits zwei Mal für den Oscar nominierte Schauspieler anderen die Show stiehlt. Hier spielt er den ultrareichen, hippieesken Sponsor von u.a. John Callahan. Er ist kaum wiederzukennen und ich hatte tatsächlich bei jeder seiner Szenen Herzrasen. Für mich ein sicheres Zeichen, wie sehr mich seine Performance umgehauen hat. Am Ende hätte ich mir eigentlich gewünscht, ein Film über diesen Donnie zu sehen.

Die amerikanische Sängerin Beth Ditto gibt hier ihr Spielfilmdebüt und auch ist die amerikanische Musikerin Kim Gordon hier in einer Nebenrolle zu sehen.

„Don´t Worry, He Won´t Get Far on Foot“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2018 gezeigt. Am 13.07.18 soll der Film in den amerikanischen Kinos starten. Bisher ist noch kein Kinostart für Deutschland geplant. Update: Der Film startet am 23.08.18 unter dem Filmtitel: „Don´t Worry, weglaufen geht nicht“ in den deutschen Kinos. Ich habe den Film auf der Berlinale 2018 gesehen. Der Film wurde im Wettbewerb gezeigt.

Trailer zu sehen:

 

D.C. – Film: "Bernie"

Ich war am 15.06.12 in Washington und habe mir im Kino angeschaut:

„Bernie“ 104 min drama, comedy
dir. Richard Linklater cast: Jack Black, Matthew McConaughey, Shirley MacLaine

Bernhard „Bernie“ Tiede (Jack Black) arbeitet als Bestatter in der texanischen Kleinstadt Carthage. Aufgrund seiner aufopfernden und hilfsbereiten Art ist er bei allen Einwohnern beliebt. Majorie Nugent (Shirley MacLaine) gilt in der Kleinstadt als Drachen und niemand möchte etwas mit ihr zu tun haben. Nach dem Tod ihres Ehemannes kümmert sich Bernie um die wohlhabende Witwe. Sie verbringen fortan viel Zeit miteinander, aber Majorie wird immer besitzergreifender und hysterischer…

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „Bernie“ basiert auf einer wahren Geschichte.

„Bernie“ beruht auf einem interessanten Gesellschaftsphänomen und ist als Film mehr in die Kategorie schwarze Komödie einzuordnen. Vielleicht sollte man nicht allzu viel über die Handlung wissen, um den Film richtig geniessen zu können. Ich habe meinen Kurzinhalt entsprechend reduziert.

Jack Black („School of Rock“, Be Kind Rewind, Tropic Thunder) gibt hier wahrscheinlich die beste Performance seiner Karriere. Den undurchsichtigen Bernie nehme ich ihm zu hundert Prozent ab. Ich hätte nie gedacht, dass er in einer ernstzunehmenden Rolle so überzeugen kann. In „High Fidelity“ habe ich Jack Black das erste Mal singen gehört. Das klang schon bemerkenswert, vielleicht auch, weil ich es ihm nicht wirklich zugetraut hätte. Mittlerweile ist bekannt, dass er neben seinem schauspielerischen Werdegang auch als Sänger und Gitarrist der Band Tenacious D durchaus erfolgreich ist. In „Bernie“ singt und tanzt er und ich war komischerweise erneut überrascht, WIE gut er es kann.

Den Film über kommen immer wieder die Einwohner der Stadt zu Wort. Ich fand die beeindruckend echt und habe mich bis zum Schluss gefragt, ob es sich hierbei tatsächlich um die Einwohner der Stadt handelt. Beeindruckt war ich insbesondere von der schauspielerischen Leistung bei einer blonden Dame. Sie spricht so natürlich und normal. Im Abspann erfährt man, dass es sich teilweise um Interviews mit den eigentlichen Bewohnern von Carthage handelt. Bei der besagte Dame (sie ist auch im Trailer zu sehen) handelt es sich in der Tat um eine der Einwohnerinnen der Kleinstadt. Großartig und gelungene Idee für einen Film. Eine andere Dame aus den „Interviews“ wird aber von Matthew McConaugheys Mutter, Kay McCabe, gespielt.

Während des Abspanns sieht man Jack Black mit dem wahrhaftigen Bernie sprechen.

„Bernie“ wurde auf dem Los Angeles Film Festival im Jahr 2011 uraufgeführt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Whore´s Glory“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dokumentation über Prostituierte in Thailand, Bangladesch und Mexiko
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film schaue: 100%

Trailer v. Film: Neil Young Journeys“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Jonathan Demmes Neil Young-Konzertdokumentation
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Unforgivable“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: französischer Thriller
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 10%

Trailer v. Film: „To Rome with Love“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Der neue Woody Allen-Film mit Alec Baldwin, Roberto Benigni, Penelope Cruz, Judy Davis, Jesse Eisenberg, Ellen Page und leider auch Woody Allen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „Elena“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Russisches Drama, das beim Cannes Film Festival im Jahr 2011 den Special Jury Prize gewonnen hat.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

L. A. – Film: "Kung Fu Panda 2 – 3D"

Ich war am 27.05.11 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Kung Fu Panda 2 – 3D“ (dt. Kinostart: 16.06.11) 91 min animation
dir. Jennifer Yuh Nelson voices: Jack Black, Dustin Hoffman, Angelina Jolie, Jackie Chan, Lucy Liu, Seth Rogen, David Cross, Jean-Claude Van Damme, Dennis Haysbert, Gary Oldman, Danny McBride

Für Drachenkrieger Po (Jack Black) kommt es gerade richtig dick. Master Shifu (Dustin Hoffman) erklärt ihm, dass er seinen inneren Frieden finden muss, von seinem Vater erfährt er, dass er adoptiert wurde und dann muss er mit seinen fünf Gefährten Tigress (Angelina Jolie), Monkey (Jackie Chan), Mantis (Seth Rogen), Viper (Lucy Liu) und Crane (David Cross) auch noch China vor dem bösen Lord Shen (Gary Oldman) retten…

B (Wertung von A bis F) Ich bin kein großer Fan von dem ersten Kung Fu Panda-Film. Der zweite hat mir um einiges besser gefallen. Ich finde „Kung Fu Panda 2“ witziger und auch fand ich die Geschichte teilweise rührend. Nach wie vor habe ich Probleme mit zwei der Hauptfiguren (Po und Tigress), auch wenn ich die Figuren, insbesondere Po, mittlerweile ganz liebenswert finde, so gefällt mir einfach nicht wie sie gezeichnet sind. „Kung Fu Panda 2“ ist visuell sehr düster (Guillermo Del Toro stand beratend zur Seite) und beeindruckend. Es gibt sehr viele Kampfszenen, die zwar unheimlich routiniert inszeniert erscheinen, aber – für meinen Geschmack – im Film zu dominant sind. Die 3D-Fassung fand ich recht ordentlich. Man kann sich durchaus auf den definitiv geplanten „Kung Fu Panda 3“ freuen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“The Smurfs“ (3D)
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer und vor allen Dingen in 3D)
Kommentar: 3-D-Animationsfilm mit Schlümpfen
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film:“Happy Feet 2″ (3D)
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Pinguine die aus keinem erkennbaren Grund zu grauenvoller Musik tanzen, Teil 2 davon, na Bravo…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film:“Judy Moody and the Not Bummer Summer“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Kinderfilm
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Puss in Boots“ (3D)
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Antonio Banderas´ Puss in Boots aus „Shrek“ im ersten eigenen Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer von Film:“The Adventures of Tintin“ (3D)
Bewertung des Teasers: B+
Kommentar: Spielbergs Tim & Struppi-Animationsfilm, produziert von Peter Jackson. Der erste Animationsfilm, bei dem Steven Spielberg Regie führt.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

DVD – "Margot at the Wedding"

Folgenden Film habe ich mir auf DVD angeschaut:

„Margot at the Wedding“ (dt. Titel: „Margot und die Hochzeit“, auf DVD erhältlich) 91 min drama, comedy
dir. Noah Baumbach cast: Nicole Kidman, Jennifer Jason Leigh, Jack Black, John Turturro

Pauline (Jennifer Jason Leigh) beabsichtigt in wenigen Tagen ihren Freund, den erfolglosen Künstler Malcolm (Jack Black), zu heiraten. Obwohl sie seit einigen Jahren keinen Kontakt zu ihrer Schwester Margot (Nicole Kidmann) hat, schickt sie ihr eine Einladung. Margot entscheidet sich zu kommen und schon bald kommt es zu Spannungen…

C- (Wertung von A bis F) Banale Tragikomödie, die besser funktioniert hätte, wenn sie sich ausschliesslich auf die beiden Schwestern konzentriert hätte. Die Hauptfiguren sind schon komplex genug und mit der Beziehungen der Schwestern zueinander und zu ihrem unmittelbaren Anhang ist schon ausreichend Handlung vorhanden. Dem Drehbuchautor war das anscheinend nicht genug, so hat er die soziopathischen Nachbarn hinzugefügt. Sowohl diese Geschichte als auch andere werden nur angerissen. Das ist der eigentlichen Story nicht dienlich und führt nur zu Verwirrungen. Der Film lebt hauptsächlich von den Schauspielern. John Turturro („The Big Lebowski“, „Secret Window“) hat zwar nur eine kleine Rolle zugeteilt bekommen, hat aber – wie so oft – den besten Eindruck hinterlassen. Ausserdem freut es mich immer, Jennifer Jason Leigh („Single White Female“, „Existenz“, „The Machinist“)zu sehen. Sie wird m.E. viel zu selten besetzt. Hier hat ihr Ehemann und zugleich Regisseur des Films dafür gesorgt, dass sie eine Rolle bekommt. Jack Black ist hier fehlbesetzt. Den „Clown“, den er am besten kann, spielt er hier nur am Anfang. Später erforderte seine Rolle jedoch „verzweifelt“ zu sein, was ich ihm überhaupt nicht abnehmen konnte. Jeden Moment dachte ich, der prustet sicherlich gleich los und ist wieder lustig… Zu Nicole Kidman habe ich ein ambivalentes Verhältnis. Früher, als sie noch mit dem komischen, kleinen Mann aus Hollywood verheiratet war, fand ich sie grauenvoll. Nach der Trennung und mit ihrer Typveränderung kamen auch smarte Karriereentscheidungen (z.B.: „The Others“, „The Hours“, „Dogville“) und ich fand sie auf einmal attraktiv und talentiert. Jetzt, mit ihrem mittlerweile mimiklosen Gesicht, beginnt sie mich erneut zu langweilen. Ich weiss nicht…

Trailer zu sehen:

Boston – Kung Fu Panda

Ich war am 07.06.08 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Kung Fu Panda“ (dt. Kinostart 03.07.08) 95 min animation
dir. John Stevenson, Mark Osborne voices: Jack Black, Dustin Hoffman, Jackie Chan, Ian McShane, Lucy Liu, Angelina Jolie, Seth Rogen, Michael Clarke Duncan, Randall Duk Kim, David Cross.

Der pummelige Panda Po (Jack Black) arbeitet in dem Nudelrestaurant seines Vaters. Er ist ein grosser Kampfsportfan und seine grossen Vorbilder sind die legendären Kung Fu Kämpfer „Furious Five“ mit Tigress (Angelina Jolie), Mantis (Seth Rogen), Viper (Lucy Liu), Monkey (Jackie Chan) und Crane (David Cross). In einer feierlichen Zeremonie soll von dem Tempelmeister Oogway schliesslich der beste Kämpfer ernannt werden. Um nicht zu verpassen, wer von seinen Idolen schliesslich auserkoren wird, der neue Drachenkrieger zu werden, versucht Po alles, um in den Jade Palast zu gelangen. Auf ungewöhnliche Weise landet Po schliesslich direkt vor dem Tempelmeister und ausgerechnet er wird von ihm auserwählt, der neue Drachenkrieger zu sein. Er soll das Land vor dem rachsüchtigen Schnee-Leoparden Tai Lung (Ian McShane) beschützen. Zuvor wird er von dem Lehrmeister Chifu (Dustin Hoffman) ausgebildet und darf neben seinen grossen Vorbildern trainieren…

C- (Wertung von A bis F) „Kung Fu Panda“ ist definitiv nichts für ein PIXAR-verwöhntes Publikum. Dieser DreamWorks Film kommt nicht über eine Mittelmässigkeit hinaus. Den Machern von „Shrek“ und „Madagascar“ ist es hier nicht gelungen, bei den fünf Hauptcharakteren und dem Panda charmante Figuren zu zeichnen. Einzig bei dem YODA-mässigen Meister Chifu (von Dustin Hoffman gesprochen) und bei dem OBI-WAN-ähnlichen Tempelmeister Oogway (von Randall Duk Kim gesprochen) haben sie es geschafft, originelle und liebenswerte Figuren zu erschaffen. Diese beiden Charaktere werden auch wunderbar gesprochen. Jack Black kann überhaupt nicht überzeugen mit seinem Panda Po. In der Synchronisation in Deutschland wird Po von Hape Kerkeling gesprochen. Dadurch wird der Film gewinnen und sehr wahrscheinlich wesentlich witziger sein.

Trailer zu sehen:

„lasch“

Detroit – Be Kind Rewind

Ich war am 06.03.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Be Kind Rewind“ (dt. Titel „Abgedreht“, dt. Kinostart 03.04.08) 101 min comedy
dir. Michel Gondry cast: Jack Black, Mos Def, Danny Glober, Mia Farrow

Jerry (Jack Black) lebt in einer Kleinstadt in New Jersey mit seinem Wohnwagen direkt neben einem Elektrizitätswerk und hat seit längerem schon das Gefühl, dass dadurch seine Gehirntätigkeit beeinträchtigt wird. Aus diesem Grund versucht er eines nachts das Kraftwerk zu manipulieren. Bei dieser waghalsigen Aktion erhält Jerry einen erheblichen Stromschlag. Sein Freund Mike (Mos Def) arbeitet in der örtlichen kleinen Videothek und als Jerry ihn dort am nächsten Tag aufsucht, stellen beide fest, dass der Inhalt sämtlicher Videokassetten gelöscht ist. Um seinen derzeit verreisten Chef nicht zu enttäuschen und die letzten loyalen Kunden nicht zu vergraulen, kommt Mike mit Jerry auf die glorreiche Idee, berühmte Filme (wie z.B. „Ghostbusters“, „Rush Hour II“, „Robocop“) mit ihren einfachen Mitteln einfach nachzudrehen und die entsprechend „anderen“ Versionen der Filme zu verleihen…

C (Wertung von A bis F) Michel Gondrys Ideen und filmische Umsetzungen fand ich in zwei Fällen grossartig („Eternal Sunshine of the Spotless Mind“, „Science of Sleep“), hier schafft entweder die Idee oder die Umsetzung es nur bis zur Mittelmässigkeit. Hin und wieder kommen aber dann doch die brillianten Einfälle durch. Leider nicht ausreichend. Mia Farrow hat mich begeistert.

Trailer zu sehen: