NYC – Film: "Disconnect"

Ich war am 29.04.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Disconnect“ (dt. Kinostart: 30.01.14) 115 min drama, thriller
dir. Henry Alex Rubin cast: Jason Bateman, Hope Davis, Frank Grillo, Alexander Skarsgard, Max Thieriot, Jonah Bobo, Andrea Riseborough, Paula Patton, Marc Jacobs

Der 15-jährige Ben (Jonah Bobo) wird von einem attraktiven Mädchen über Facebook angesprochen und verliebt sich in sie. In Wahrheit steckt hinter ihrem Profil jemand ganz anderes. Die Reporterin Nina (Andrea Riseborough) möchte endlich groß rauskommen und plant eine Geschichte über den Teenager Kyle (Max Thieriot), der in Sexchatrooms sein Geld verdient. Derek (Alexander Skarsgard) und Cindy (Paula Patton) haben gerade eine Ehekrise und jetzt wird ihnen auch noch Geld von ihrem Konto geräumt…

B (Wertung von A bis F) „Disconnect“ ist ein Episodenfilm über verschiedene Menschen, die ihre Zeit auf die eine oder andere Weise im Internet verbringen bzw. verbracht haben.

Ich beobachte schon längere Zeit, dass viele Menschen (auch u.a. in meinem Umkreis) mehr Zeit als nötig online verbringen und dabei mitunter das wahre Leben an sich vorbei ziehen lassen. Der Film hat drei Erzählstränge, die alle mit dem Thema Internet und Betrug verknüpft sind. Facebook, Chatten, Cybermobbing, Cybersex, Identitätenklau. Alles was heutzutage Alltag ist, wird hier in spannende Geschichten verpackt.

Mir hat die Story des 15-jährigen Ben am besten gefallen. Vielleicht auch, weil ich den Schauspieler Jonah Bobo, der mir bereits in Crazy, Stupid, Love aufgefallen ist, besonders beachtenswert finde. Auch hat mir hier Jason Bateman, der Bens Vater spielt, wieder gut gefallen.

„Disconnect“ ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Henry Alex Rubin, aber ebenso von dem genialen New Yorker Modedesigner Marc Jacobs. Von beiden würde ich gerne mehr sehen.

„Disconnect“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2012 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Girl Rising“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Dokumentation
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „Man of Steel“
Bewertung des Trailers: B+ (wieder neuer Trailer)
Kommentar: Zack Snyders neuer Superman-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „White House Down“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Roland Emmerichs neuer Film. Den Trailer sehe ich jetzt zum ersten Mal, besser als „Olympus Has Fallen“ wirkt das Gezeigte definitiv nicht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht.

Trailer v. Film: „Iron Man 3“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Gut der Film hat sich bei unter 80% eingependelt, daher brauche ich den nicht gucken.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wenn ich viel Zeit habe

Trailer v. Film: „After Earth“
Bewertung des Trailers: C+ (schon wieder neuer Trailer)
Kommentar: M. Night Shyamalans neuer Film mit Will Smith und seinem Gör. Kann der Kino-Sommer mit all diesen Knallern nicht bitte schon vorbei sein…
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

TV – Serie: "The Newsroom, Staffel 1"

Ich habe mir die komplette Staffel folgender HBO-Serie angeschaut:

„The Newsroom, Staffel 1“ (die erste Staffel wurde in D. auf Sky Atlantic HD ausgestrahlt) 10 x approx. 60 min drama
dir. Greg Mottola, Alex Graves, Alan Poul, Daniel Minahan, Jeremy Podeswa, Joshua Marston, Lesli Linka Glatter cast: Jeff Daniels, Emily Mortimer, John Gallagher, Jr., Dev Patel, Olivia Munn, Alison Pill, Thomas Sadoski recurring cast: Jane Fonda, Hope Davis, Chris Messina guest starring: Philip Baker Hall, Kathryn Hahn

April 2010. Will McAvoy (Jeff Daniels) ist der populäre Moderator der Nachrichtensendung „News Night“ auf ACN. Bei einer Podiumsdiskussion vor Studenten lässt sich der, mit seiner Meinung in der Öffentlichkeit sonst so zurückhaltende, Nachrichtensprecher zu kontroversen Äusserungen hinreissen. Um aus der Schusslinie zu kommen, geht er daraufhin für zwei Wochen in den Urlaub. Als er zurückkommt, erfährt er, dass sein Produktionsleiter Don (Thomas Sadoski) und der überwiegende Teil seines Redaktionsteams jetzt für einen anderen Moderator tätig sind. Sein Chef Charlie Skinner (Sam Waterston) teilt ihm mit, dass bereits eine neue Produktionsleiterin eingestellt wurde, es ist Wills Ex-Freundin MacKenzie „Mac“ McHale (Emily Mortimer). Seit der Beendigung ihrer Beziehung vor drei Jahren haben sich die beiden nicht mehr gesehen. Will ist alles andere als begeistert und sorgt dafür, dass es ihm jederzeit möglich ist, Mac zu kündigen. Mac möchte ein neues seriöseres Nachrichtenformat, ohne boulevardeske Geschichten, etablieren. Nur damit geht der Sender das Risiko ein, wichtige Werbekunden vielleicht auf Dauer zu verlieren…

C+ (Wertung von A bis F) Aaron Sorkin (The Social Network, Moneyball) hat sich die HBO-Serie „The Newsroom“ ausgedacht. Er ist der Autor der Serie und sie trägt auch seine Handschrift. Neben der hervorragenden Polit-Serie „The West Wing“ hat sich Aaron Sorkin bereits zwei Serien über Fernsehproduktionen ausgedacht („Sports Night“ und „Studio 60 on the Sunset Strip“).

Die erste Staffel von „The Newsroom“ hat sehr gute Ansätze, ist in ihrer Qualität aber alles andere als beständig. Es gab Szenen, Sequenzen und auch mal eine Folge, bei der ich eine „A-„-Bewertung im Kopf hatte, dann gab es aber noch mehr Momente, bei der ich zu einer „C-irgendwas“-Bewertung tendiert habe. Wenn man kein Amerikaner mit vor Nationalstolz förmlich explodierender Brust ist, dann verursacht die 7. Episode („5/1“) körperliche Schmerzen. Vor Pathos hat Aaron Sorkin jedenfalls keine Scheu.

„The Newsroom“ hat einen exzellenten Sprach- und Dialogwitz, man bekommt förmlich ein Aaron-Sorkin-Sprachfeuerwerk geboten. Daher natürlich wieder einmal die dringende Empfehlung, auch diese Serie im Original zu sehen. Außerdem bietet die Serie einen großartigen Seriencharakter: Will McAvoy. Ich glaube, mit der vierten Folge habe ich mich bis über beide Ohren in ihn verknallt. Jeff Daniels ist Will McAvoy.

Auf der Negativ-Seite stehen einige relativ nachlässig geschriebene Charaktere, unglaubwürdige Beziehungen bzw. völlig überflüssiger, dummer Rom/Com-Schnickschnack (Don/Maggie, Jim/Lisa) und nicht immer einwandfreie darstellerische Leistungen. Sogar der sonst gute Schauspieler Sam Waterston konnte mich hier nicht durchgehend überzeugen.

„The Newsroom“ erzählt über die Produktion seriöser TV-Nachrichten. Ich bin ein absoluter Newsjunkie, habe immer das Bedürfnis, was Nachrichten angeht, auf dem neuesten Stand sein zu wollen. Die Prämisse dieser Serie ist für mich daher schon hochinteressant. Wenn es irgendwo in der westlichen Welt immer noch schwierig ist, durch eine Nachrichtensendung im Fernsehen rundum informiert zu werden, dann ist es in den U.S.A. Im amerikanischen Fernsehen bekommt man in (mal mehr, mal weniger meinungsbeeinflussende) Sendungen hauptsächlich lokale und nationale Nachrichten präsentiert und wenn man Glück hat, erfährt man auch noch etwas darüber was sonst in der Welt passiert. Meist aber das auch nur, wenn in irgendeiner Form Amerikaner oder die U.S.A. beteiligt sind. Bei den amerikanischen Nachrichtensendungen wird vor allen Dingen viel Wert auf Unterhaltung gelegt. Die Nachrichtensender CNN, CBS News und NBC News sind für mich die eindeutig besten Lösungen. Mit anderen Worten, ohne den festen Willen nicht dumm sterben zu wollen, keinen unruhigen Finger auf der Fernbedienung, einer Tageszeitung des Vertrauens und das Internet, ist man in den U.S.A. aufgeschmissen.

„The Newsroom“ spielt bei dem fiktiven Fernsehsender ACN, der vielleicht am Besten mit CNN zu vergleichen ist. Originelles Detail dazu: Jane Fonda spielt in der Serie die Firmenchefin des fiktiven Mutterkonzerns AWM und war im realen Leben mit dem Medienmogul und Gründer von CNN, Ted Turner, verheiratet. Die fiktive Nachrichtensendung in der Serie heisst „News Night“, die von dem Nachrichtensprecher Will McAvoy moderiert wird. Durch die neue Produktionsleiterin Mac – und Ex-Freundin von Will – soll dem Zuschauer wieder Qualitätsfernsehen geboten werden. Dabei soll auf Unterhaltungsthemen und Prominentengeschichten verzichtet werden. Die HBO-Serie „The Newsroom“ wählt dabei den ungewöhnlichen Weg, in die fiktive Nachrichtenproduktion „News Night“ reale Nachrichten einzustricken.

Alles in allem eine smarte Serie, die für mich durch die Sprache und den Seriencharakter Will McAvoy eine meiner Lieblingsserien hätte werden können, genannte Umstände haben dies jedoch verhindert. Ich setze jedoch große Hoffnungen in die zweite Staffel, die ab Juni 2013 auf HBO ausgestrahlt wird.

Die wichtigsten Charaktere im Einzelnen:

Will McAvoy – hat ein Jurastudium abgeschlossen, ist Nachrichtenjournalist und Nachrichtensprecher bei „News Night“ und Zyniker. Er hatte ein zweijährige Beziehung mit Mac. Plötzlich bekommt er sie als neue Produktionsleiterin vorgesetzt. – gespielt wird Will McAvoy von Jeff Daniels („Terms of Endearment“, „The Purple Rose of Cairo“, „The Squid and the Whale“). Will McAvoy ist mein Lieblingscharakter.

MacKenzie „Mac“ McHale – Wills neue idealistische Produktionsleiterin und Ex-Freundin – gespielt wird Mac von der britischen Schauspielerin Emily Mortimer („Match Point“, Lars and the Real Girl, Harry Brown)

James „Jim“ Harper – ist der neue Redaktionsleiter von „News Night“, Mac hat mit ihm schon im Irak und in Afghanistan gearbeitet. Jim hat sich in Maggie verguckt. – gespielt wird Jim von dem amerikanischen Theaterschauspieler John Gallagher Jr., der in einigen Fernsehproduktionen mitgewirkt hat und auch schon im Kino zu sehen war („Pieces of April“, „Whatever Works“, Margaret)

Margaret „Maggie“ Jordan – war Wills Assistentin, bis sie von Mac zur Aufnahmeleiterin befördert wurde. Sie führt eine On/Off-Beziehung mit Don und fühlt sich aber zu Jim hingezogen. Gespielt wird Maggie von der kanadischen Schauspielerin Alison Pill. („Pieces of April“, Dan in Real Life, Milk, Midnight in Paris)

Don Keefer – Wills ehemaliger Produktionsleiter, arbeitet jetzt für Elliot und einer anderen Sendung bei ACN, hat eine On/Off-Beziehung mit Maggie. Gespielt wird Don von dem Schauspieler Thomas Sadoski. Thomas Sadoski war bislang vorwiegend am Theater zu sehen und hatte hin und wieder Gastauftritte in TV-Serien.

Neelamani „Neal“ Sampat – schreibt Wills Blog (von dem Will gar nichts weiß) und ist Redakteur. Neal wird von dem englischen Schauspieler Dev Patel gespielt. (Slumdog Millionaire, „The Best Exotic Marigold Hotel“)

Sloan Sabbith – ist Wirtschaftsexpertin und Moderatorin bei ACN. Gespielt wird Sloan von Olivia Munn („Date Night“, Iron Man 2, Magic Mike)

Charlie Skinner – ist der Programmchef bei ACN, muss Will, Mac und ihre Sendung immer wieder gegenüber seiner Chefin (gespielt von Jane Fonda) verteidigen. Gespielt wird Charlie von dem amerikanischen Schauspieler Sam Waterston (den meisten wahrscheinlich durch seine Rolle in „Law & Order“ bekannt).

Im Jahr 2012 hat „The Newsroom“ eine Golden Globe-Nominierung als Beste Serie, Drama erhalten. Jeff Daniels war sowohl für den Golden Globe als auch für den SAG Award nominiert.

Vorspann von „The Newsroom“:

Eröffnungsszene aus der Pilot-Folge:

Eine meiner Lieblingsszenen aus Folge 4 („I´ll Try to Fix You“), bei der sogar die Coldplay-Musik wunderbar passt. Es ist eine sehr ereignisreiche Folge und zum Schluss platzt dann auch noch die brandaktuelle Nachricht rein, dass auf die demokratische Politikerin Gabrielle Giffords ein Attentat ausgeübt wurde. Ich weiß nicht, ob diese Szene auch für den Nicht-Zuschauer der Serie funktioniert. Ansonsten ist es eine Szene, die zeigt, dass man auch mal ein Risiko eingehen muss, nicht immer den einfachen Weg gehen und mit dem Strom schwimmen sollte.

Philadelphia – "Synecdoche, New York"

Ich war am 22.11.08 in Philly und habe mir im Kino angeschaut:

„Synecdoche, New York“ 124 min drama, comedy
dir. Charlie Kaufman cast: Philip Seymour Hoffman, Catherine Keener, Michelle Williams, Hope Davis, Samantha Morton, Emily Watson, Dianne Wiest, Tom Noonan, Jennifer Jason Leigh

Caden Cotard (Philip Seymour Hoffman) ist Theaterregisseur und als er von seiner Frau Adele (Catherine Keener) und der gemeinsamen Tochter verlassen wird, steckt er seine ganze Energie in eine neue Theaterproduktion. Er mietet eine riesige Lagerhalle mitten in Manhattan und lässt New York nachbauen, besetzt Schauspieler auf unbegrenzte Zeit und inszeniert sein Leben. Nach vielen, vielen Jahren der Probe kann Caden gar nicht mehr unterscheiden, ob er Regie in seinem Theaterstück führt oder ob er tatsächlich sein Leben lebt…

B+ (Wertung von A bis F) Das Regiedebut von Charlie Kaufman („Being John Malkovich“, „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“) ist eine intelligente, komplizierte Tragikomödie mit einem wunderschönen, philosophischen Ende. Um die Komplexität von „Synecdoche, New York“ komplett zu erfassen, muss man den Film auf jeden Fall mehrmals sehen. Es ist kein Film, bei dem man sich berieseln lassen kann. Die smarte Schreibe dieses Autorengenies muss man geniessen können und man muss sich auch darauf einlassen wollen. Es gibt Stimmen, die von der Regiearbeit von Charlie Kaufman nicht begeistert sind und es lieber hätten, er würde sich nicht weiter in diesem Fach ausprobieren. Meines Erachtens soll er sich ruhig weiter austoben, solange seine eigentliche Profession dabei nicht zu kurz kommt. Es gibt kaum einen Autoren, die so abgedrehte Ideen hat. Die Besetzung von „Synecdoche, New York“ liest sich wie das WHO IS WHO der amerikanischen Independentfilmszene. Natürlich enttäuscht hier niemand. Philip Seymour Hoffman, der jährliche Garant bei den Oscarnominierungen, wird ganz sicher auch im Filmjahr 2008 den Goldmann jagen. Eine Academy Award Nominierung für „Synecdoche, New York“ ist möglich, für die Verfilmung des Theaterstückes „Doubt“ gilt sie sogar als wahrscheinlich.

Trailer zu sehen:

DVD – "The Nines"

Ich habe mir auf DVD angeschaut:

„The Nines“ 99 min drama
dir. John August cast: Ryan Reynolds, Hope Davis, Melissa McCarthy, Elle Fanning

Teil 1 (The Prisoner)
Der Schauspieler Gary (Ryan Reynolds) versucht, eine Entziehungskur zu machen und begibt sich in die Hände der forschen Agentin Margarete (Melissa McCarthy). Sie setzt ihn auf Hausarrest und lässt ihn in der Villa eines Freundes wohnen. Bald lernt Gary die geheimnisvolle Nachbarin Sarah (Hope Davis) kennen und immer öfter registriert er die Zahl „9“ in seinem Leben. Was steckt dahinter?

Teil 2 (Reality Television)
Der Zuschauer wird Zeuge einer Reality TV Produktion: Gavin (Ryan Reynolds) ist Autor und versucht, seine neue Fernsehserie mit seiner langjährigen Freundin Melissa McCarthy (spielt sich selbst) in der Hauptrolle an den Fernsehsender zu verkaufen. Die Produzentin Susan (Hope Davis) drängt ihn dazu, Melissa zu ersetzen. Was spielt die Zahl „9“ in Gavins Leben für eine Rolle?

Teil 3 (Knowing)
Gabriel (Ryan Reynolds) ist Designer für Videospiele. Nach einem Ausflug stranden er und seine Frau Mary (Melissa McCarthy) und Tochter Noelle (Elle Fanning) mit ihrem Auto in einem abgelegenen Waldstück. Gabriel läuft los, um Hilfe zu holen und trifft auf der verlassenen Landstrasse die rätselhafte Sierra (Hope Davis)…

A- (Wertung von A bis F) genau deshalb liebe ich kleine, amerikanische Independent-Produktionen. Der Autor John August („Go“, „Big Fish“) hat hier abermals gezeigt, dass er eine hochintelligente, kreative Schreibe hat. Es hat mich an eine geistreiche Verbindung von Charlie Kaufman („Eternal Sunshine of the Spotless Mind“) und David Lynch („Mulholland Drive“) erinnert. Hier gibt John August zusätzlich sein Regiedebut. Er erzählt hier drei reale/surreale Kurzgeschichten, die auf erstklassige Weise verbunden sind. Ryan Reynolds („The Amityville Horror“, „Definitely, Maybe“) zählt sicherlich nicht zu den besten Schauspielern, ist hier aber gut besetzt. Elle Fanning („I Am Sam“), die kleine Schwester von Dakota, ist exzellent. Hope Davis („Arlington Road“, „About Schmidt“) spielt ausgezeichnet, aber meine eigentliche Neuentdeckung ist Melissa McCarthy („White Orleander“, „Gilmore Girls“). Bewusst habe ich sie noch nie gesehen, hier ist sie aber unglaublich natürlich und gewinnend.

Trailer zu sehen: