L.A. – Film: "Olympus Has Fallen"

Ich war am 26.03.13 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Olympus Has Fallen“ (dt. Kinostart: 13.06.13) 120 min action
dir. Antoine Fuqua cast: Gerard Butler, Aaron Eckhart, Morgan Freeman, Robert Forster, Ashley Judd, Melissa Leo, Dylan McDermott, Radha Mitchell, Angela Bassett, Finley Jacobsen

Mike Banning (Gerard Butler) arbeitete beim Secret Service und war, als Leiter der Leibgarde, einer der engsten Mitarbeiter des amerikanischen Präsidenten Benjamin Asher (Aaron Eckhart). Als es zu einem tragischen Unfall kommt, wird er in den Innendienst versetzt. Es vergehen 1 1/2 Jahre. Der amerikanische Präsident bekommt Besuch von dem südkoreanischen Premierminister. Während des Staatsbesuches wird auf Washington D.C. ein schwerer Anschlag verübt. Der Secret Service bringt den Präsidenten, seine Außenministerin (Melissa Leo) und seinen Staatsgast samt Entourage im Bunker des Weißen Hauses in Sicherheit. Die Terroristen nehmen das Weiße Haus in Beschlag. Mike gelingt es irgendwann, sich ins Weiße Haus zu schleichen…

B- (Wertung von A bis F) An „Olympus Has Fallen“ hatte ich tatsächlich die geringsten Erwartungen. Entsprechend überrascht war ich, wie actionreich, brutal und wahnsinnig spannend der Film ist. Auch wenn hier vieles unglaublich unlogisch ist, seit dem immensen terroristischen Anschlag, dieser einhergehenden Zerstörung, der Schockstarre und der Hilflosigkeit der amerikanischen Regierung, Polizei und Armee war ich von der Handlung völlig in den Bann gezogen. Wie würden die U.S.A. auf so einen unvorstellbaren Anschlag reagieren? Im Film bekommt man dann drei Ausgangspunkte (Pentagon, Bunker des Weißen Hauses und das Weiße Haus selbst) gezeigt. Die ersten beiden Situationen fand ich noch unrealistischer als die letzte. Die Mitarbeiter des Pentagon wirken unbeteiligt, es dauert ewig bis sie reagieren, zu der eigentlichen Situation im Bunker wäre es nie gekommen und auch im Weißen Haus ist natürlich nicht alles glaubwürdig (so wären beispielsweise die Passwörter in den letzten 1 1/2 Jahre selbstverständlich geändert worden) Aber gut, ich will nicht kleinlich sein. Ist halt ein Actionfilm mit vielen Logiklöchern.

So fertig Gerard Butler auch mittlerweile aussieht, er macht sich gut als Bruce Willis-Ersatz. Er ist seit jeher besser in einem Actionfilm aufgehoben, als in den ganzen unsäglichen RomComs, in denen er glaubt, mitspielen zu müssen.

Ashley Judd („Kiss the Girls“, „Double Jeopardy“, „De-Lovely“, Bug) hat hier eine kleine Rolle. Ich mochte sie immer sehr gerne. Seit „Bug“ habe ich sie aber nirgendwo mehr gesehen. Jetzt ist mir aufgefallen, wie künstlich ihr Gesicht wirkt, ich vermute, dass sie etwas hat machen lassen. Offensichtlich ist die Schauspielerin auch mehr an einer politischen Karriere bei den Demokraten interessiert. In den U.S.A. wird vermutet, dass sie demnächst bekanntgibt, ob sie als Senatorin von Kentucky kandidieren wird.

Etwas was bei mir tatsächlich negativ hängenblieb, hat auch mal wieder mit der Besetzung eines Schauspielers zu tun. Aaron Eckhart habe ich nun gar nicht den amerikanischen Präsidenten abgenommen. Insbesondere wenn ein Morgan Freeman, der eine entsprechende präsidiale Ausstrahlung hat, ebenso im Film mitspielt (gut, später im Film konnte ich mich dann doch etwas entspannter zurücklehnen)

„Olympus Has Fallen“ könnte man am Besten als Roland Emmerichs „Die Hard“ ohne Bruce Willis beschreiben. Roland Emmerich hat nun aber diesen Film nicht inszeniert, mir kam es halt nur so vor. Merkwürdigerweise kommt in drei Monaten, also Ende Juni 2013, tatsächlich Roland Emmerichs neuer Film in die amerikanischen Kinos. Der Zufall will es, dass die Handlung der von „Olympus Has Fallen“ sehr ähnelt und sogar Emmerichs Filmtitel („White House Down“) ist in der Bedeutung praktisch identisch. In „Olympus“ habe ich mich nun bereits darüber ausgelassen, wie man Aaron Eckhart als Präsident der Vereinigten Staaten besetzen kann. Wie ich jetzt recherchiert habe, hat Mr. Emmerich Jamie Foxx als U.S. Präsident besetzt. Na bravo! Warum denn nicht gleich SpongeBob? Ich kann heute tatsächlich noch nicht sagen, ob ich mir diesen Film dann angucken werde.

In meiner recht gut besuchten „Olympus“-Vorstellung im liberalen Kalifornien wurde mehrmals Szenenapplaus gegeben und auch zum Schluss wurde applaudiert.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Tyler Perry Presents Peeples“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Der Filmtitel sagt alles, ich bin aber auch sicher nicht das Zielpublikum.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „42“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Baseball-Biopic mit Harrison Ford und Christopher Meloni. Da ich nicht wusste, dass Harrison Ford hier mitspielt, ich ihn in diesem Film auch nicht vermutet habe, er nirgendwo im Trailer genannt wird, habe ich ihn auch nicht erkannt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Fast & Furious 6“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Die letzten 5 habe ich bisher nicht gesehen. In Fast 6 spielen: Vin Diesel, Dwayne Johnson, Paul Walker, Michelle Rodriguez, Gina Carano
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „After Earth“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: M. Night Shyamalans neuer Film mit Will Smith und seinem Gör
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Internship“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Vince Vaughn, Owen Wilson, Rose Byrne und John Goodman
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „The Place Beyond the Pines“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Neuer Film mit Ryan Gosling. Ist in meiner Must-See-Liste für 2013
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Los Angeles – Film: "Law Abiding Citizen"

Ich war am 26.10.09 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Law Abiding Citizen“ (dt. Titel: „Gesetz der Rache“, dt. Kinostart: 19.11.09) 122 min thriller
dir. F. Gary Gray cast: Jamie Foxx, Gerard Butler, Colm Meaney, Bruce McGill, Viola Davis

Clyde Sheldon (Gerard Butler) muß mitansehen, wie seine Frau und Tochter brutal umgebracht werden. Die Täter werden gefasst und stehen vor Gericht. Als Bezirksstaatsanwalt wird Nick Rice (Jamie Foxx) mit dem Fall betraut. Da der ehrgeizige Nick Rice befürchtet, dass die Beweise für beide Täter nicht ausreichen, lässt er sich auf einen Deal mit einem der Kriminellen ein. So wird einer der Täter zwar zum Tode verurteilt, der andere kommt aber mit einer geringen Freiheitsstrafe davon. Clyde schwört auf Rache…

B- (Wertung von A bis F) An „Law Abiding Citizen“ könnte ich zwar auch ordentlich rummäkeln, aber so schlecht wie ihn viele amerikanische Kritiker beurteilten, fand ich ihn nicht. Auch wenn ich zwischendurch dachte, ich hätte mich in den Kinosaal von „Saw 6“ verirrt und die Logik in dem Film nun nicht gerade Filmgeschichte schreiben wird, hat mir „Law Abiding Citizen“ ab einem gewissen Punkt Spaß gemacht. Ich finde der Film ist okay, er hat sogar zwei richtig gute Szenen. Allerdings ist hier auch ein Fallbeispiel für einen Film, der durch sein unbefriedigendes Ende seine Bewertung verschlechtern kann. Ich habe mich aber dann doch dazu entschieden, es bei der ursprünglichen Bewertung zu belassen.

Der Oscar-Gewinner Jamie Foxx ist zwar fotogen und sein Gesicht wirkt auf der Leinwand, nur leider kann er vor der Kamera nicht natürlich agieren. Das hat mich – wieder einmal – komplett abgelenkt und jedes einzelne Mal aus dem Film gerissen. Ich fand ihn in „Ray“ noch fabelhaft, aber es mag daran liegen, dass er da eine ganz konkrete Vorlage hatte und „nur“ Ray Charles nachahmen musste… Neben dem schön restaurierten Rathaus von Philly gab es in „Law Abiding Citizen“ auch auffälliges Product Placement (Apple, Bose) und Gerard Butler (sogar unbekleidet) zu bestaunen…

Trailer zu sehen:

„passabel“

NYC – Film: "Gamer"

Ich war am 17.09.09 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Gamer“ (dt. Kinostart: 07.01.2010) 105 min action
dir. Mark Neveldine, Brian Taylor cast: Gerard Butler, Amber Valletta, Michael C. Hall, Chris ‚Ludacris‘ Bridges, Kyra Sedgwick, Alison Lohman, Zoe Bell, John Leguizamo

Der Milliardär Ken Castle (Michael C. Hall) hat das Online-Spiel „Slayers“ entwickelt, bei dem reale Todeskandidaten gegeneinander antreten müssen. Ihre Handlungen werden dabei durch die Gedanken der Spieler vor dem Bildschirm gesteuert. Wenn die Kandidaten dreißig Spiele für sich entscheiden, erhalten sie ihre Freiheit zurück. Der Superstar unter den Kandidaten ist derzeit Kable (Gerard Butler), er muß nur noch drei Spiele gewinnen, aber bekommt er dann wirklich sein Leben zurück…?

C (Wertung von A bis F) Den Film zu bewerten fand ich recht schwierig. Immer mal wieder gefällt mir die eine oder andere Idee oder Sequenz, ich mag zum Teil die Atmosphäre des Filmes, die Figuren und den Style. Mir fehlt es aber an Substanz, Humor und letztlich Sinn. Der Film strengt an und ermüdet durch seine immmer wiederkehrenden Ballereien. Beim Schnitt hätte man durchaus auch etwas Schnelligkeit rausnehmen können, ohne Coolness einzubüßen. Als Highlight würde ich bezeichnen, und da sieht man gleich durch welche Oberflächlichkeit „Gamer“ für mich geprägt ist, dass man hier definierte Männerkörper bestaunen kann. Natürlich ist auch der hier so schön schmuddelig in Szene gesetzte Gerard Butler ein absoluter Hingucker.

Nun, ich kann mich auch sonst nicht für Computer-Spiele begeistern und zähle damit wohl auch nicht zum Zielpublikum von „Gamer“.

Trailer zu sehen:

„lasch“

San Francisco – "RocknRolla"

Ich war am 15.11.08 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„RocknRolla“ (dt. Kinostart 19.03.09) 117 min action, crime, comedy
dir. Guy Ritchie cast: Gerard Butler, Tom Wilkinson, Mark Strong, Thandie Newton, Jeremy Piven, Chris „Ludacris“ Bridges, Tom Hardy, Karel Roden, Toby Kebbell

Archie (Mark Strong) ist die rechte Hand des Londoner Top-Gangsters Lenny (Tom Wilkinson) und erzählt uns die Geschichte, in der es um seinen Boss und den russischen Milliardär Uri (Karel Roden), eine Baugenehmigung, sieben Millionen Euro, ein Bild, das Glück bringen soll, einen drogensüchtigen Rockstar (Toby Kebbell), die verführerische Buchhalterin Stella (Thandie Newton), diverse Kleinkriminelle und Flusskrebse geht…

A (Wertung von A bis F) Kurz: Der perfekte Film. Etwas länger: Nachdem ich von dem Film „In Bruges“ in diesem Jahr eher enttäuscht war, hier nun endlich wieder ein äusserst smarter, britischer Macho-Kultfilm. Guy Ritchie geht mit diesem Film zurück zu seinen Wurzeln. Mit einer Lässigkeit inszeniert er diese geniale Gangsterkomödie, wie bereits schon seine beiden Filme „Lock, Stock & Two Smoking Barrels“ und „Snatch“. „RocknRolla“ ist schnell, stylish, originell mit teilweise unglaublich witzigen Szenen, einer gelungenen Musikauswahl und einer, bis in die kleinste Nebenrolle, perfekten Besetzung. Herausragend fand ich dennoch Tom Wilkinson („In the Bedroom“, Michael Clayton), Gerard Butler („300“, Nim´s Island) und, vor allen Dingen, meine Neuentdeckung aus Body of Lies, Mark Strong. Mark Strong hat für mich das Potenzial, das ich vor einigen Jahren in Clive Owen gesehen habe. Er ist ein grossartiges Talent mit Leinwandpräsenz, Charisma, Eleganz und Stil. Bevor ich mich noch weiter zu Schwärmereien hinreissen lasse, zurück zum Film. Obwohl die Oscarsaison gerade erst begonnen hat, in den nächsten zwei Monaten noch einige vielsprechende Filme auf mich warten, sehe ich „RocknRolla“ bereits jetzt schon auf meiner TOP TEN Filmliste für 2008.

Trailer zu sehen:

Detroit – Nim´s Island

Ich war am 9.4.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Nim´s Island“ (dt. Titel „Nims geheimnisvolle Insel, dt. Kinostart 19.06.08) 96 min kids, adventure, fantasy, adaptation
dir. Mark Levin, Jennifer Flackett cast: Jodie Foster, Abigail Breslin, Gerard Butler

Die 11jährige Nim (Abigail Breslin) lebt den Traum vieler Mädchen. Zusammen mit ihrem Vater Jack (Gerard Butler) und einigen exotischen Tieren lebt sie in einem spektakulären Baumhaus auf einer einsamen Insel. Jack arbeitet als Wissenschaftler auf der Vulkaninsel. Als er eines Tages von einer Forschungsreise nicht zurückkehrt, ist Nim plötzlich auf sich alleine gestellt. Im fernen San Francisco schreibt die neurotische Schriftstellerin Alex Rover (Jodie Foster) derweil an ihrem neuen Abenteuerroman. Alex kontaktiert Jack via Email und bittet ihn, sie bei der Recherche zu ihrem neuen Buch zu unterstützen. Als sich Nim auf der Insel verletzt und sie ihren Vater nicht erreicht, bittet sie ihre Lieblingsautorin darum, sie aus dieser misslichen Lage zu befreien…

B+ (Wertung von A bis F) Dieser Abenteuerfilm ist unterhaltsam und perfekt für Kinder. Für mich funktioniert ein Fantasie-Film immer wenn ich komplett „eintauchen“ kann. Das ist hier gegeben. Sehr kurzweilig, da übersehe ich gerne einige dramaturgische Fehler. Abigail Breslin aus „Little Miss Sunshine“ spielt hier die beneidenswerte Rolle sehr überzeugend. Für Jodie Foster ist es ein sehr ungewöhnliche Charakter, den sie verkörpert, aber auch den spielt sie mit einer Leichtigkeit. Gerard Butler in einer Doppelrolle ist ok.

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„sehenswert“

Dallas – P.S. I Love You

Ich war am 22.12.07 in Dallas und habe mir im Kino angeschaut:

„P.S. I Love You“ (dt. Titel „P.S. Ich liebe Dich“, dt. Kinostart 17.01.08) 126 min drama, comedy
dir. Richard LaGravenese cast: Hilary Swank, Gerard Butler, Lisa Kudrow, Kathy Bates, Harry Connick jr.

Die Immobilienmaklerin Holly (Hilary Swank) ist seit Jahren mit dem irischen Sänger Gerry (Gerard Butler) glücklich verheiratet. Als ihre grosse Liebe plötzlich verstirbt, ist Holly so traumatisiert, dass sie ihre Wohnung nicht mehr verlässt. Zu ihrem 30. Geburtstag wird sie von ihrer Mutter (Kathy Bates), ihren Freundinnen und ihrem verstorbenen Mann überrascht. Gerry hat noch vor seinem Tod veranlasst, seiner Frau zahlreiche Briefe zu schicken, um sie aus ihrer Trauer zurück ins Leben zu bringen…

B- (Wertung A bis F) Ich habe es lange nicht erlebt, dass Castingagenten einen so schlechten Job gemacht haben. Es muss doch irgendwann dem Regisseur, den Produzenten und andere Beteiligten aufgefallen sein, dass keinerlei Chemie zwischen Hilary Swank und Gerard Butler besteht…? Ansonsten ist der Film ein Frauenfilm und ein FEEL GOOD MOVIE, der mich mehr berührt hat, als ich es zulassen wollte. Amüsante Dialoge, insbesondere ausgehend von Lisa Kudrow und Harry Connick jr. Der Film ist witzig, traurig und vor allen Dingen, dankenswerterweise, nicht so vorhersehbar, wie ich es zunächst angenommen habe.

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