Berlin (ale) – Film: "I Am Michael"

Ich war am 11.02.15 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„I Am Michael“ 100 min drama, adaptation, biopic
dir. Justin Kelly cast: James Franco, Zachary Quinto, Emma Roberts, Daryl Hannah, Charlie Carver

San Francisco, 1998. Michael Glatze (James Franco) ist Herausgeber des XY Magazins und Aktivist in der Homosexuellen-Szene. Mit seinem Partner Bennett (Zachary Quinto) ist er bereits seit einigen Jahren zusammen. Aus beruflichen Gründen ziehen die Beiden nach Halifax, Kanada. Michael hat dort anfangs noch keine richtige Aufgabe und fühlt sich nicht wohl. Bald lernt er aber Tyler (Charlie Carver) kennen. Michael, sein langjähriger Partner Bennett und Tyler führen dann eine Beziehung zu Dritt. Eines Tages hat Michael Panikattacken, stellt sein bisheriges Leben infrage und entdeckt die Religion für sich. Sein neu entdeckter Glauben führt dazu, dass er sich von seinen beiden Partnern trennt, seine jahrelang gelebte schwule Identität ablegt, heterosexuell wird und sich von der Schwulen-Szene distanziert. Er hält fortan Homosexualität für den falschen Weg, denn seiner Meinung nach hat jeder die Wahl, ob er schwul oder hetero ist. Ob er mit seinem neuen Lebensweg glücklich wird?

C (Wertung von A bis F) Der Film „I Am Michael“ erzählt eine wahre Geschichte und basiert auf dem New York Times Artikel „MY EX-GAY FRIEND“ von Benoit Denizet-Lewis. „I Am Michael“ ist das Spielfilmdebüt des 34-jährigen Autors und Filmemachers Justin Kelly.

Ich hatte den Eindruck, dass der Film bei dem Publikum in Berlin alles andere als gut angekommen ist. Die neben mir sitzenden Damen haben sich während des Films entrüstet gefragt, ob dies vielleicht eine Komödie sei. Ich hatte auch erhebliche Schwierigkeiten mit dem Film. Ich gebe aber zu, dass ich bis heute nicht auseinanderhalten kann, ob ich mit der Persönlichkeit Michael Glatze und seiner Wandlung oder mit dem Film Probleme habe. Michael Glatzes Lebensgeschichte ist grotesk und seine Standpunkte verursachten bei mir Bauchschmerzen. Für mich ist der Film ein Paradebeispiel dafür, was Religion schlimmes mit Menschen anrichten kann.

Der Film zeigt kein sympathisches Bild von einem Gläubigen. Michael Glatze hatte ein (exzessives) schwules Leben geführt, hatte nie einen Glauben, ging dann hauptsächlich aufgrund von Panikattacken auf Gottsuche, hat zu ihm gefunden (ist heute sogar Pastor einer eigenen Kirche), wurde hetero und hält seitdem Homosexualität für falsch, aber umkehrbar. Etwas Genugtuung hat mir einzig die letzte Szene im Film gegeben. Der Regisseur hat im anschließenden Q & A auf die Frage eines Zuschauers geantwortet, dass der echte Michael Glatze den Film in Sundance gesehen hat und sowohl er als auch seine Frau den Film überraschenderweise lieben.

James Franco gibt hier, entsprechend seiner Rolle, nicht den Strahlemann. Mir hat er in diesem Film wieder ganz gut gefallen, auch wenn ich ihn zum Schluss etwas zu muskelbepackt für seine neu gefundene Identität fand. Nach Palo Alto ist dies bereits das zweite Mal, dass James Franco und Emma Roberts in einem Film spielen.

„I Am Michael“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2015 gezeigt. Der Film hat noch keinen amerikanischen Verleiher gefunden. Ich habe den Film auf der Berlinale 2015 gesehen. Der Film lief im Panorama-Programm. „I Am Michael“ wurde in der OV gezeigt. Nach The Diary of a Teenage Girl war dies der zweite Film, den ich auf der Berlinale 2015 gesehen habe, der restlos ausverkauft war. Der Regisseur Justin Kelly war anwesend und hat sich anschließend ganz tapfer den Fragen des etwas aufgebrachten Publikums gestellt.

Ich konnte bislang noch keinen Trailer finden.

San Francisco – Film: "Palo Alto"

Ich war am 02.06.14 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Palo Alto“ 100 min drama, adaptation
dir. Gia Coppola cast: Emma Roberts, Jack Kilmer, James Franco, Nad Wolff, Val Kilmer

Die Schülerin April (Emma Roberts) ist eigentlich in Teddy (Jack Kilmer) verknallt und Teddy hat sich auch in April verguckt. Auf einer Party wollten sie sich näherkommen, doch dann kommt alles ganz anders.

B (Wertung von A bis F) „Palo Alto“ basiert auf einigen der Stories aus James Francos gleichnamigen Sammlung an Kurzgeschichten.

„Palo Alto“ ist das offizielle Regiedebüt der 27-jährigen Gia Coppola, einer Enkelin des berühmten Filmemachers Francis Ford Coppola („The Godfather“-Trilogie, „Apocalypse Now“) und einer Nichte der Regisseurin Sofia Coppola („Lost in Translation“, Somewhere) Vielleicht ist dieser Film der Start einer großen Karriere eines weiteren Coppola, auf mich macht es zumindest den Eindruck, dass er das sein könnte. „Palo Alto“ ist ein sehr schön fotografierter Film und dieser Film zeigt, dass die Kreativität bei dieser Familie einfach im Blut liegt.

„Palo Alto“ ist ein Film über die vielfältigen Probleme, die man als Jugendlicher hat oder haben kann. Der Film ist in beinahe allen Rollen sehr gut besetzt. Die Tochter des Schauspielers Eric Roberts, Emma geht für mich optisch zwar nicht mehr als Teenager durch, macht aber schauspielerisch ihre Sache hier ganz gut. Mir haben besonders die Szenen, in denen Emma Roberts Charakter April von ihrem wesentlich älteren Fußballtrainer (gespielt von einem wieder mal sehr überzeugenden James Franco) angebaggert wird, gefallen. Auch spielt in diesem Film der Sprössling von Val Kilmer mit. Jack Kilmer gibt hier ein recht eindrucksvolles Spielfilmdebüt. Val Kilmer ist auch kurz zu sehen. Der hat sich über die letzten Jahren ziemlich gehen lassen, wird immer fetter und unansehnlicher, traurig.

„Palo Alto“ wurde erstmalig auf dem Venice Film Festival 2013 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Boyhood“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Drama mit Ethan Haake und Patricia Arquette
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Borgman“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: niederländischer Thriller, der im letzten Jahr von den Niederlanden als Bester fremdsprachiger Film bei den Oscars eingereicht wurde. Der Film kam nicht in die nähere Auswahl.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Supermensch: The Legend of Shep Gordon“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Mike Myers Regiedebüt, eine Dokumentation über den Musikmanager, Manager späterer Promiköche und anderer Persönlichkeiten Shep Gordon
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Obvious Child“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: RomCom, die in Sundance lief
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „We are the Best!“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: schwedisches Drama. Der Film hat wirklich sensationelle Kritiken, mich interessiert er eigentlich überhaupt nicht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 49%

Boston – Film: "Celeste and Jesse Forever"

Ich war am 20.08.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Celeste and Jesse Forever“ (dt. Kinostart: 14.02.13) 89 min drama, comedy
dir. Lee Toland Krieger cast: Rashida Jones, Andy Samberg, Elijah Wood, Emma Roberts, Ari Graynor

Celeste (Rashida Jones) und Jesse (Andy Samberg) sind seit sechs Jahren verheiratet. Vor einem halben Jahr haben sie sich aber getrennt, verbringen aber immer noch viel Zeit miteinander. Sie haben den gleichen Humor und geniessen die Gesellschaft des anderen. Dann ist plötzlich alles anders…

B- (Wertung von A bis F) „Celeste and Jesse Forever“ ist ein ungewöhnlicher Film über eine Beziehung und zugleich eine Charakterstudie über eine interessante, sympathische, aber halt auch leicht verkorkste Frau. Hoch anzurechnen ist dem Film, dass er für eine RomCom einen nicht unbedingt vorhersehbaren Weg einschlägt. Vielleicht ist es auch falsch, „Celeste and Jesse Forever“ als RomCom zu bezeichnen, ist es doch eher eine Tragikomödie. Rashida Jones (I Love You, Man, The Social Network, Our Idiot Brother) hat mir hier gezeigt, wie ausdrucksstark, wandelbar und talentiert sie eigentlich ist. Sogar am Drehbuch hat sie mitgeschrieben. Vermutlich habe ich sie in der Vergangenheit aber auch unterschätzt, jetzt würde ich sie in jedem Fall gerne öfter in einer Hauptrolle sehen.

„Celeste and Jesse Forever“ wurde auf dem Sundance Film Festival im Jahr 2012 erstmalig gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „10 Years“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Komödie mit (schon wieder) Channing Tatum und Justin Long
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Master“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Paul Thomas Andersons neuer Film. Film gilt als sogenannter Scientology-Film mit Joaquin Phoenix, Philip Seymour Hoffman und Amy Adams. Ich bin froh, dass Joaquin Phoenix wieder zurück ist und sein Talent wieder allen zeigt. Film bzw. noch wahrscheinlicher die Schauspieler könnten bei den Oscars 2013 eine Rolle spielen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Perks of Being a Wallflower“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Romanverfilmung mit Paul Rudd, Ezra Miller, Emma Watson
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „For a Good Time, Call…“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Komödie mit Justin Long, Seth Rogen
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Sessions“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: „The Sessions“ erzählt eine wahre Geschichte und ist mit John Hawkes, Helen Hunt und William H. Macy besetzt. Unfassbar, wie wandelbar John Hawkes ist. Der Film hat auf dem Sundance Film Festival dieses Jahr zwei große Preise abgeräumt hat und könnte bei den Oscars 2013 eine Rolle spielen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: "Scream 4"

Ich war am 19.04.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Scream 4“ (dt. Kinostart: 05.05.11) 111 min horror, sequel
dir. Wes Craven cast: Neve Campbell, David Arquette, Courteney Cox, Emma Roberts, Hayden Panettiere, Rory Culkin

Genau fünfzehn Jahre nach dem das Teenager-Massaker in Woodsboro begann, kommt die Überlebende der GHOSTFACE-Killer-Serie, Sidney Prescott (Neve Campbell), zurück in ihre Heimatstadt. Sie hat ein Buch über ihre Erlebnisse geschrieben und ist in der Stadt, um es vorzustelen. Noch bevor sie überhaupt richtig angekommen ist, hat ein als GHOSTFACE maskierter Mörder ein paar Teenager ermordet. Er verfolgt schon bald wieder Sidney, aber auch ihre Cousine Jill (Emma Roberts) und Jills Klassenkameraden. Wer ist diesmal der Mörder?

C+ (Wertung von A bis F) „Scream“ mit den beiden Fortsetzungen ist tatsächlich eine Horrorfilm-Reihe, bei denen ich alle drei Teile gesehen habe. Warum, weiss ich nicht mehr so genau. Überhaupt kann ich mich nur noch an die m. E. sensationelle Eröffnungsszene aus „Scream“ (mit Drew Barrymore), die Maskierung (die ich recht originell fand), Neve Campbell (die ich seinerzeit sehr gerne gesehen habe) und an Liev Schreiber (der mir damals das erste Mal aufgefallen ist) erinnern. Jetzt also elf Jahre nachdem „Scream 3“ ins Kino kam, die Fortsetzung.

Für mich war „Scream 4“ vor allen Dingen zu lang. Ich mochte die Cameos zu Beginn, die Anspielungen auf viele andere Filme und die Auflösung (auf die ich, ehrlich gesagt, nicht gekommen bin). Emma Roberts („It´s Kind of a Funny Story“) zeigt sich jetzt schon mit weit mehr Talent, als ihre Tante Julia jemals haben wird. Rory Culkin („You Can Count on Me“, „Igby Goes Down“) ist einmal mehr sehenswert. Nicht erklären kann ich mir hingegen warum man Hayden Panettiere besetzt, für mich ist diese Frau einfach unerträglich.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Our Idiot Brother“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Komödie mit Paul Rudd, Zooey Deschanel, Elizabeth Banks, Emily Mortimer
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Bridesmaids“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Komödie mit dieser hässlichen Maya Rudolph, aber auch Kristen Wiig, Rose Byrne, Melissa McCarthy, Jon Hamm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x (habe aber das Gefühl, dass ich ihn schon zig Mal gesehen habe, weil andauernd bei First Look Szenen gezeigt werden)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Priest“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Horrorfilm, der auf dem gleichnamigen koreanischen Comic basiert. Mit Paul Bettany. Macht optisch was her, vielleicht gucke ich ihn auf 3D, aber nur wenn die Kritiken gut sind…
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „Super 8“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Sci-Fi-Film von J. J. Abrams mit Elle Fanning
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Hangover Part 2“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Mmmh, fand ja den ersten nicht so doll…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Dylan Dog: Dead of Night“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Horror/Zombie/Comedy
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ? (weiss nicht…vielleicht wenn er richtig gute Bewertungen bekommt…)

Trailer v. Film: „Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ich fand ja eigentlich nur den ersten gut, okay den dritten habe ich gar nicht gesehen. Ich glaube, den muss ich mir aber anschauen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x (und zig Mal: First Look)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Boston – Film: "It´s Kind of a Funny Story"

Ich war am 27.10.10 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„It´s Kind of a Funny Story“ 101 min comedy, drama, adaptation
dir. Ryan Fleck, Anna Boden cast: Keir Gilchrist, Zach Galifianakis, Emma Roberts, Viola Davis, Lauren Graham, Zoe Kravitz, Jeremy Davies

Der 16jährige Craig (Keir Gilchrist) ist depressiv und hat Selbstmordgedanken. Er weist sich selbst in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses ein. Da die Jugendpsychiatrie gerade renoviert wird, kommt er zu den Erwachsenen und fühlt sich schnell fehl am Platze. Seine Ärztin, Dr. Minerva (Viola Davis), teilt ihm aber mit, dass er mindestens fünf Tage zur Beobachtung bleiben muss. Er freundet sich mit dem Patienten Bobby (Zach Galifianakis) und der ebenfalls 16jährigen Patientin Noelle (Emma Roberts) an…

B+ (Wertung von A bis F) „It´s Kind of a Funny Story“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ned Vizzini.

Der Film gefällt mir besser als ich gedacht hätte. „It´s Kind of a Funny Story“ ist eine Tragikomödie voller Charme, Witz und Kreativität und hat dann dazu noch einen teilweise sehr guten Soundtrack. Beinahe zwangsläufig fällt einem irgendwann -während des Films – die wunderbare Indie-RomCom (500) Days of Summer ein. Nur so gut ist er nun leider nicht, schon alleine fehlt es an Joseph Gordon-Levitt und Zooey Deschanel. Der Hauptdarsteller hier, Keir Gilchrist, hat mir sogar Probleme bereitet, ich habe mir des öfteren im Film überlegt, wer diesen Craig besser hätte spielen können. Ich kenne Keir Gilchrist aus der US-Serie „United States of Tara“ (die ich leider nach einer Folge vorzeitig unterbrechen musste, weil sie mir auf die Nerven ging). Ich denke, man hätte sich bei der Besetzung von Craig etwas mehr Mühe geben müssen. Michael Cera wäre perfekt, nur der ist für die Rolle mittlerweile zu alt, vielleicht war er aber auch zu beschäftigt.

Zach Galifianakis hat schon in genug Filmen und der HBO-Serie Bored to Death bewiesen, dass er den kleinen dicken Clown mit Bart, der immer etwas neurotisch ist und stets Drogen konsumiert, gut kann. Hier überrascht er mit einer neuen Facette. Ich glaube, ich mag Zach Galifianakis mittlerweile. Ich wünschte, er würde mehr ernsthaftere Rollen spielen. Zu erwähnen bleibt, dass auch alle Patienten äusserst liebenswürdige Charaktere sind, mein Favorit von allen ist Solomon.

Bei der „Under Pressure“-Szene habe ich Gänsehaut bekommen. Schade, dass der ganze Film nicht sooo gut ist, sehenswert ist er aber trotzdem.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Tamara Drewe“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Stephen Frears Film über ein hässliches Entlein, das zum schönen Schwan mutiert….
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „The King´s Speech“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Für die Rolle des König George VI. wird Colin Firth, wenn man den derzeitigen Gerüchten Glauben schenken mag, seinen ersten Oscar erhalten. Film mit Helena Bonham Carter und Guy Pearce. Oscar-Material.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Due Date“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Erster neuer Trailer nach 8x Komödie mit Robert Downey Jr. und Zach Galifianakis
Wie oft schon im Kino gesehen: 9 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Black Swan“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Darren Aronofskys („Requiem for a Dream“) neuer Film mit Natalie Portman und Vincent Cassel, Oscar-Material.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Somewhere“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sophia Coppolas neuer Film spricht mich absolut an und der Film zählt zu denen, auf die ich mich in der Saison am meisten freue.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Litte Fockers“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Ich liebe „Meet the Parents“ und „Meet the Fockers“, der Trailer des 3. Teils sieht so aus, als ob hier nur alte Jokes aufgewärmt werden, ödet mich etwas an, aber diesmal ist Harvey Keitel (lange nicht mehr gesehen) zusätzlich besetzt. Um so öfter ich den Trailer sehe, um so weniger will ich „Little Fockers“ sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%, wenn ich viel Zeit habe…