NYC – Film: „The Meyerowitz Stories (New and Selected)“

Ich war am 02.10.17 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Meyerowitz Stories (New and Selected)“ (ab dem 13.10.17 weltweit auf Netflix zu sehen) 110 min drama, comedy
dir. Noah Baumbach cast: Adam Sandler, Ben Stiller, Emma Thompson, Dustin Hoffman, Elizabeth Marvel, Rebecca Miller, Adam Driver, Judd Hirsch, Grace Van Patten, Candice Bergen, Sigourney Weaver

 

Danny (Adam Sandler) ist bei seinem Vater zu Besuch. Er und seine Frau haben sich kürzlich getrennt. Seitdem er in New York ist, kommen einige Geschichten aus seiner Kindheit hoch, besonders als er erfährt, dass sein starrköpfige Vater das Haus verkaufen will. Von seinem Halbbruder Matthew (Ben Stiller) hat er schon sehr lange nichts mehr gehört. Bald müssen Danny, Matthew und ihre Schwester Jean (Elizabeth Marvel) mehr Zeit miteinander verbringen als ihnen lieb ist…

 

C+ Wertung von A bis F) „The Meyerowitz Stories (New and Selected)“ ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Noah Baumbach („The Squid and the Whale“, Frances Ha, While We´re Young, Mistress America, De Palma)

Der Film ist eine Tragikomödie, mit mehr Tragik als Komödie. Sollte Woody Allen mal keine Filme mehr drehen, der New Yorker Noah Baumbach steht bereit, in seine Fußstapfen zu treten. Ich mag inzwischen einige Baumbach-Filme, „The Meyerowitz Stories (New and Selected)“ wollte ich auch mögen, fand ihn aber zu unausgewogen, stellenweise zäh und teilweise zu sehr überzogen und anstrengend.

Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht eine New Yorker Künstler-Familie. Auch wenn kaum einer mit seiner/ihrer Kunst Geld verdient, sind sie alle künstlerisch-begabt und verschroben. Allein durch seine Existenz zusammengehalten wird die Familie von dem mittel-erfolgreichen Bildhauer und Vater Harold Meyerowitz (wunderbar gespielt von Dustin Hoffman). Der war mit mehreren Frauen verheiratet, aktuell ist er immer noch mit der esoterischen Maureen (klasse gespielt von Emma Thompson) zusammen. Seine drei Kinder (gespielt von Adam Sandler, Elizabeth Marvel und Ben Stiller) verarbeiten bis heute noch ihre Kindheit, jeder fühlte sich ungerecht behandelt und auch leiden sie immer noch unter der Vernachlässigung durch ihren Vater. Untereinander sind sich die Geschwister aber natürlich auch nicht grün, Geschwisterrivalitäten sind allgegenwärtig – aber jetzt wo der Vater immer älter und krank wird, müssen sie sich zusammenraufen.

Die Geschichte wird in fünf Kapiteln erzählt, wobei jeweils eines den Kindern („Danny“, „Matthew“ und „Jean“) gewidmet ist.

Das Ensemble macht den Film natürlich sehenswert. Adam Sandler überrascht hier, nicht so sehr, wie er mich seinerzeit in Paul Thomas Andersons „Punch-Drunk Love“ erstmalig positiv von sich überzeugte, aber schließlich habe ich ihn länger nicht in einer Rolle gesehen, in der mehr als nur Faxen macht. Wenn er hier mit seiner Filmtochter am Klavier sitzt und singt, beeindruckt das. Ansonsten hatte ich Elizabeth Marvel als neurotische Jean gar nicht erkannt, zuletzt hat sie sehr überzeugend die U.S. Präsidentin Elizabeth Keane in der sechsten Staffel von „Homeland“  gespielt.

In meinen Augen ist dieser Film bei Netflix gut aufgehoben, man kann ihn gucken, muss man aber nicht.

„The Meyerowitz Stories (New and Selected)“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Bester Hauptdarsteller/Nebendarsteller (Adam Sandler) Bester Nebendarsteller (Dustin Hoffman, Ben Stiller), Bestes Originaldrehbuch

„The Meyerowitz Stories (New and Selected)“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2017 gezeigt. Um sich für die Oscars zu qualifizieren, soll der Film wohl in einigen amerikanischen Kinos gezeigt werden. Ab dem 13.09.17 ist er weltweit auf Netflix zu empfangen. Ich habe den Film auf dem New York Film Festival 2017 gesehen. Der Regisseur Noah Baumbach, sowie die Schauspieler Dustin Hoffman, Adam Sandler und Grace Van Patten haben den Film persönlich angekündigt. Im Anschluss an den Film wurde Noah Baumbach interviewt und stand den Fragen des Publikums zur Verfügung.

Trailer zu sehen:

 

 

Auf dem New York Film Festival 2017 kündigen Regisseur Noah Baumbach, Adam Sandler, Grace Van Patten und Dustin Hoffman (von links) ihren Film „The Meyerowitz Stories“ an.

 

Regisseur Noah Baumbach im Q & A zu seinem Film „The Meyerowitz Stories (New and Selected)“

 

D.C. – Film: "Chef"

Ich war am 20.06.14 in Washington und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Chef “ (dt. Filmtitel: „Kiss the Cook“, dt. Kinostart: 28.05.15) 115 min comedy

dir. Jon Favreau cast: Jon Favreau, Sofia Vergara, John Leguizamo, Emjay Anthony, Scarlett Johansson, Oliver Platt, Bobby Cannavale, Dustin Hoffman, Robert Downey Jr.

Carl Casper (Jon Faverau) arbeitet als Chefkoch in einem In-Restaurant in Los Angeles. Nachdem er mit dem einflussreichen Restaurantkritiker Ramsey Michel (Oliver Platt) aneinandergeraten ist und auch noch mit seinem Chef (Dustin Hoffman) in Streit gerät, ist er plötzlich arbeitslos. Ohne seinen stressigen Job hat er aber Zeit, sich mehr um seinem 11-jährigen Sohn Percy (Emjay Anthony) zu kümmern. Zunächst fliegt er mit seinem Sohn und seiner Ex, Inez (Sofia Vergara) nach Miami. Bald setzt er auch eine neue Geschäftsidee um.

B- (Wertung von A bis F) „Chef“ ist ein Film über das Kochen, die Beziehung von Vater und Sohn, soziale Medien und eine Geschäftsidee.

Grundsätzlich finde ich es völlig blöd, anderen Menschen beim Kochen zuzuschauen. Diese ganzen aus dem Nichts aufgetauchten Kochshows im deutschen Fernsehen kann ich mir überhaupt nicht erklären. Warum sollte ich mir angucken, wie einer vor meinen Augen etwas Leckeres brutzelt, wenn ich eh nicht probieren darf? Vom Konzept gibt es nur eine Sendung, die nicht komplett an mir vorbeizieht. Zugegebenermassen habe ich mir bei diesem Konzept sogar schon die eine oder andere kulinarische Anregung geholt, mich locken aber hauptsächlich, wie die unterschiedlichen Kandidaten wohnen und eingerichtet sind, wie sie sich geben und wie sie sich untereinander verstehen.

Da die Suche nach Aufmerksamkeit bei mir auch nicht sonderlich ausgeprägt ist, halte ich auch den Gebrauch von Facebook und Twitter für unnütz. Die Idee, die sich hinter 1 Second Everyday verbirgt, wurde im Film „Chef“ plausibel und schön umgesetzt. In diesem Film wird viel gekocht und viel gewittert und beides fand ich nicht gänzlich überflüssig, weil es in eine zwar nicht neue, aber ganz okaye Geschichte eingebaut wurde. Der Film hat aber einige Längen im Mittelteil. „Chef“ erzählt von einem bekannten Koch und Vater eines Kindes für das er in der Vergangenheit immer zu wenig Zeit hatte. Durch seine plötzliche Arbeitslosigkeit sieht er auch die Gelegenheit, sich mit seinem Jungen (recht unaufdringlich und natürlich portraitiert von Emjay Anthony) zu beschäftigen.

Jon Favreau gleicht optisch mittlerweile einem Wallross. Es gefällt mir, dass sein schweres Übergewicht in diesem Film auch thematisiert wird. Weniger gut, präziser ausgedrückt unvorstellbar fand ich, dass Jon Favreaus Charakter mit Sofia Vergaras Charakter zusammen war. Das klang mir zu sehr nach einer absurden männlichen Fantasievorstellung. Ansonsten mochte ich besonders die Chemie und das Zusammenspiel zwischen Jon Favreaus Carl Casper und den Charakteren von Oliver Platt, John Leguiziamo und Robert Downey Jr.. Einem Interview mit Jon Favreau habe ich entnommen, dass bei den Dialogen viel improvisiert wurde. Scarlett Johansson gefällt mir wesentlich besser mit dunklen Haaren. Oliver Platt ist großartig hier, er spielt den Restaurantkritiker sehr glaubhaft, vielleicht hat er sich da was bei seinem Bruder Adam abgeschaut, der ist nämlich ein bekannter New Yorker Restaurantkritiker.

„Chef“ ist ein Film, den ich eigentlich schon auf dem diesjährigen Tribeca Film Festival sehen wollte. Es sprach sich ziemlich schnell herum, dass es lohnenswert ist, diesen Film zu schauen. Und so funktionierte letztlich die Erfolgsgeschichte dieses Filmprojektes. Für „Chef“ wurde so gut wie gar keine Werbung eingesetzt. Anfang Mai wurde er in nur wenigen Kinos in New York und L.A. gestartet, durch hervorragende Kritiken und – was noch wichtiger ist – Mundpropaganda wollten sich immer mehr Zuschauer diesen Film im Kino ansehen.

Ich verfolge Jon Favreaus Arbeit seit dem Film „Swingers“ aus dem Jahr 1996 (einen Film, den ich liebe, auch wenn ich ihn seit Jahren nicht mehr geschaut habe). Ob als Autor, Schauspieler, Regisseur oder Produzent, seine Karriere könnte man, ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, als eindrucksvoll und vielseitig bezeichnen. Alleine seine Talkshow „Dinner for Five“, bei denen er immer andere Hollywood-Größen zum Essen und Plaudern eingeladen hat, ist legendär und hat mir einige interessante Einblicke in die amerikanische Filmbranche gegeben. Ich hoffe, dass er diese Show eines Tages fortsetzt. Mit den Filmen „Iron Man“, Iron Man 2  und Cowboys & Aliens hat er dann auf einmal über ein riesiges Budget als Regisseur verfügen können. Sehr wohlwollend nehme ich zur Kenntnis, dass er mit „Chef“ zu seinen Indie-Film-Wurzeln zurückgekehrt ist.

Mit seinem nächsten Kinoprojekt als Regisseur (das Live-Action-Remake von Disneys „The Jungle Book“) bewegt er sich dann aber wieder Richtung Blockbuster.

Der Film „Chef“ wurde erstmalig auf dem South by Southwest Filmfestival 2014 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Begin Again“

Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)

Kommentar: RomCom mit Mark Ruffalo und Keira Knightley. Hieß früher (und auf deutsch bzw. für deutsche Kinobesucher) „Can a Song Save Your Life?“ Der ursprüngliche Filmtitel ist wesentlich besser.

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Sex Tape“

Bewertung des Trailers: C

Kommentar: Komödie mit Cameron Diaz, Jason Segal, etc.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 80% RT


Trailer v. Film: „The Green Inferno“

Bewertung des Teasers: B- (neuer, diesmal Teaser)

Kommentar: Eli Roths neuer Horrorfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „The Fluffy Movie“

Bewertung des Trailers: ???

Kommentar: Stand-up comedy als Film mit einem schwergewichtigen Komiker (Gabriel Iglesias), von dem ich noch nie gehört habe.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

L. A. – Film: "Kung Fu Panda 2 – 3D"

Ich war am 27.05.11 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Kung Fu Panda 2 – 3D“ (dt. Kinostart: 16.06.11) 91 min animation
dir. Jennifer Yuh Nelson voices: Jack Black, Dustin Hoffman, Angelina Jolie, Jackie Chan, Lucy Liu, Seth Rogen, David Cross, Jean-Claude Van Damme, Dennis Haysbert, Gary Oldman, Danny McBride

Für Drachenkrieger Po (Jack Black) kommt es gerade richtig dick. Master Shifu (Dustin Hoffman) erklärt ihm, dass er seinen inneren Frieden finden muss, von seinem Vater erfährt er, dass er adoptiert wurde und dann muss er mit seinen fünf Gefährten Tigress (Angelina Jolie), Monkey (Jackie Chan), Mantis (Seth Rogen), Viper (Lucy Liu) und Crane (David Cross) auch noch China vor dem bösen Lord Shen (Gary Oldman) retten…

B (Wertung von A bis F) Ich bin kein großer Fan von dem ersten Kung Fu Panda-Film. Der zweite hat mir um einiges besser gefallen. Ich finde „Kung Fu Panda 2“ witziger und auch fand ich die Geschichte teilweise rührend. Nach wie vor habe ich Probleme mit zwei der Hauptfiguren (Po und Tigress), auch wenn ich die Figuren, insbesondere Po, mittlerweile ganz liebenswert finde, so gefällt mir einfach nicht wie sie gezeichnet sind. „Kung Fu Panda 2“ ist visuell sehr düster (Guillermo Del Toro stand beratend zur Seite) und beeindruckend. Es gibt sehr viele Kampfszenen, die zwar unheimlich routiniert inszeniert erscheinen, aber – für meinen Geschmack – im Film zu dominant sind. Die 3D-Fassung fand ich recht ordentlich. Man kann sich durchaus auf den definitiv geplanten „Kung Fu Panda 3“ freuen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“The Smurfs“ (3D)
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer und vor allen Dingen in 3D)
Kommentar: 3-D-Animationsfilm mit Schlümpfen
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film:“Happy Feet 2″ (3D)
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Pinguine die aus keinem erkennbaren Grund zu grauenvoller Musik tanzen, Teil 2 davon, na Bravo…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film:“Judy Moody and the Not Bummer Summer“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Kinderfilm
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Puss in Boots“ (3D)
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Antonio Banderas´ Puss in Boots aus „Shrek“ im ersten eigenen Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer von Film:“The Adventures of Tintin“ (3D)
Bewertung des Teasers: B+
Kommentar: Spielbergs Tim & Struppi-Animationsfilm, produziert von Peter Jackson. Der erste Animationsfilm, bei dem Steven Spielberg Regie führt.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Philadelphia – "Last Chance Harvey"

Ich war am 16.01.09 in Philly und habe mir im Kino angeschaut:

„Last Chance Harvey“ (dt. Titel: „Liebe auf den zweiten Blick“, dt. Kinostart: 16.04.09)  99 min  drama, romance
dir.
Joel Hopkins  cast: Dustin Hoffman, Emma Thompson, Kathy Baker, James Brolin, Eileen Atkins, Liane Balaban

Der New Yorker Harvey (Dustin Hoffman) hat gerade keinen so guten Lauf. Als er zur Hochzeit seiner einzigen Tochter nach London fliegt, teilt die ihm mit, dass sie lieber von ihrem Stiefvater zum Traualtar geführt werden möchte, dann verliert er seinen Job und verpasst schliesslich seinen Rückflug. In einer Flughafenbar lernt er Kate (Emma Thompson) kennen, deren Leben sich ebenfalls in einer Sackgasse zu befinden scheint. Die beiden verbringen den restlichen Tag miteinander und verabreden sich für den nächsten Tag. Harvey erscheint aber nicht…

B (Wertung von A bis F) Der Film steht und fällt mit der Besetzung. So sehr ich Dustin Hoffman schätze, so wenig ist er für mich in einer romantischen Rolle vorstellbar, inbesondere in einer Beziehung zu einer mehr als zwanzig Jahre jüngeren Frau. Dennoch schafft es Dustin Hoffman, mich mit seiner Präsenz und seinem Charme zu fesseln, und zwar von der ersten Sekunde an. Mit Emma Thompson habe ich mich zunächst etwas schwerer getan. Sie hat aber in den letzten zehn bis fünfzehn Minuten des Filmes aufgeholt und war dann gleich so authentisch und rührend, wie sie zuletzt in „Love Actually“ war. Alles in allem ist „Last Chance Harvey“ nett, aber auch kein Muss.

Trailer zu sehen:

http://movies.yahoo.com/movie/1809942736/trailer

Boston – Kung Fu Panda

Ich war am 07.06.08 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Kung Fu Panda“ (dt. Kinostart 03.07.08) 95 min animation
dir. John Stevenson, Mark Osborne voices: Jack Black, Dustin Hoffman, Jackie Chan, Ian McShane, Lucy Liu, Angelina Jolie, Seth Rogen, Michael Clarke Duncan, Randall Duk Kim, David Cross.

Der pummelige Panda Po (Jack Black) arbeitet in dem Nudelrestaurant seines Vaters. Er ist ein grosser Kampfsportfan und seine grossen Vorbilder sind die legendären Kung Fu Kämpfer „Furious Five“ mit Tigress (Angelina Jolie), Mantis (Seth Rogen), Viper (Lucy Liu), Monkey (Jackie Chan) und Crane (David Cross). In einer feierlichen Zeremonie soll von dem Tempelmeister Oogway schliesslich der beste Kämpfer ernannt werden. Um nicht zu verpassen, wer von seinen Idolen schliesslich auserkoren wird, der neue Drachenkrieger zu werden, versucht Po alles, um in den Jade Palast zu gelangen. Auf ungewöhnliche Weise landet Po schliesslich direkt vor dem Tempelmeister und ausgerechnet er wird von ihm auserwählt, der neue Drachenkrieger zu sein. Er soll das Land vor dem rachsüchtigen Schnee-Leoparden Tai Lung (Ian McShane) beschützen. Zuvor wird er von dem Lehrmeister Chifu (Dustin Hoffman) ausgebildet und darf neben seinen grossen Vorbildern trainieren…

C- (Wertung von A bis F) „Kung Fu Panda“ ist definitiv nichts für ein PIXAR-verwöhntes Publikum. Dieser DreamWorks Film kommt nicht über eine Mittelmässigkeit hinaus. Den Machern von „Shrek“ und „Madagascar“ ist es hier nicht gelungen, bei den fünf Hauptcharakteren und dem Panda charmante Figuren zu zeichnen. Einzig bei dem YODA-mässigen Meister Chifu (von Dustin Hoffman gesprochen) und bei dem OBI-WAN-ähnlichen Tempelmeister Oogway (von Randall Duk Kim gesprochen) haben sie es geschafft, originelle und liebenswerte Figuren zu erschaffen. Diese beiden Charaktere werden auch wunderbar gesprochen. Jack Black kann überhaupt nicht überzeugen mit seinem Panda Po. In der Synchronisation in Deutschland wird Po von Hape Kerkeling gesprochen. Dadurch wird der Film gewinnen und sehr wahrscheinlich wesentlich witziger sein.

Trailer zu sehen:

„lasch“