HBO-Films: "The Normal Heart"

Folgenden HBO-Film habe ich mir angeschaut:

„The Normal Heart“ 133 min drama, adaptation
dir. Ryan Murphy cast: Mark Ruffalo, Jonathan Groff, Matt Bomer, Taylor Kitsch, Jim Parsons, Alfred Molina, Julia Roberts, Corey Stoll

Im Sommer des Jahres 1981. Der schwule Autor Ned Weeks (Mark Ruffalo) fährt nach Fire Island, um dort mit seinen Freunden zu feiern. Einer von Neds schwulen Freunden, Craig (Jonathan Groff) zeigt plötzlich erste Symptome einer ernstzunehmende Krankheit. Die New York Times hat erst kürzlich einen Artikel über eine seltene Krebskrankheit, an der homosexuelle Männer erkranken und sterben, publiziert. Zurück in New York wendet sich Ned an die querschnittsgelähmte Ärztin Dr. Brookner (Julia Roberts). Sie ist eine der wenigen Ärzte, die sich nicht davor scheuen, die Erkrankten dieser unerforschten Epidemie zu behandeln. Als Mitbegründer der GAY NATIONAL HEALTH CRISIS versucht Ned mithilfe der Ärztin, ein Bewusstsein für die neue Krankheit zu schaffen und legt den Schwulen nahe, sich bei ihren sexuellen Kontakten zu schützen. In den Homosexuellenkreisen stösst ihr Ansinnen aber auch auf großen Widerstand, viele sehen ihre sexuelle Freiheit in Gefahr. Ned lernt dann den New York Times Journalisten Felix (Matt Bomer) kennen und verliebt sich…

C+ (Wertung von A bis F) „The Normal Heart“ basiert auf dem gleichnamigen, teils autobiografischen Bühnenstück von Larry Kramer. Das Theaterstück wurde erstmalig im Jahr 1985 aufgeführt. Eine Broadway-Wiederaufführung des Theaterstückes wurde im Jahr 2011 gefeiert und mit drei Tony Awards ausgezeichnet.

Auch das Drehbuch für die filmische Adaptation wurde von dem Dramatiker Larry Kramer verfasst. Inszeniert wurde der Film von Ryan Murphy („Nip/Tuck“, „Glee“, „American Horror Story“).

Die Handlung führt in die New Yorker Schwulenszene der Jahre 1981-1984 und erzählt mehrere Geschichten rundum den Beginn einer seinerzeit noch unbekannten, neuen Krankheit. Es verbreitet sich eine ansteckende tödliche Krankheit, aber keiner weiß genau, wie sie übertragen wird. Als Homosexuellen-Seuche macht sie die Runde, die Bevölkerung gerät in Angst und den Betroffenen ist noch nicht klar, wie sie damit umgehen sollen. Die Ärztin Julia Roberts vermutet, dass diese mysteriöse Krankheit durch sexuelle Kontakte übertragen wird, Beweise hat sie dafür aber noch nicht.

Ich würde den Film definitiv als sehenswert bezeichnen. Der Film hat natürlich gute Ansätze und vom Thema her ist es ein Film, der mich grundsätzlich interessiert.

„The Normal Heart“ hat zwar ein paar sehr emotionale Szenen, der Film als solches hätte mich aber mehr berühren müssen. Der Film ist einfach nicht gut strukturiert. Vielleicht wäre es besser, wenn sich das Geschehen tatsächlich auf wenige Charaktere konzentriert hätte. Man wird hier mit unzähligen Todesfällen konfrontiert, aber da man zuvor quasi nichts über die Charaktere erfährt, gehen einem die Schicksale der Einzelnen auch nicht so nahe. Gestört hat mich auch, dass die Kamera quasi permanent in Bewegung ist. Erst im Nachhinein habe ich gelesen, dass Julia Roberts ihrem (Kamera-) Mann Danny Moder hier wohl einen Job verschafft hat.

Die Schauspieler haben mir alle recht gut gefallen, auch wenn mitunter der eine oder andere Schauspieler (z.B. Julia Roberts) zu einer übertriebenen Performance neigt.

Mark Ruffalo spielt hier einen schwulen AIDS-Aktivisten Ned Weeks. Mark Ruffalo in einer so ganz anderen Rolle zu sehen, fand ich bemerkenswert. Seine Filmfigur habe ich ihm definitiv abgenommen und dass er sich in Matt Bomers Charakter verknallt hat sowieso. Das nämlich, kann nicht schwer zu spielen gewesen sein. Matt Bomber („Flightplan“, „Magic Mike“, TV-Serie „White Collar)“ hat hier eine überraschend intensive Ausstrahlung und eine einnehmende Präsenz.

„The Normal Heart“ ist ein TV-Film von und teils mit offen schwulen Künstlern, was leider heutzutage immer noch zu selten ist.

„The Normal Heart“ wurde auf HBO erstmalig am 25.05.14 ausgestrahlt. Der Film hat den Emmy für den besten TV-Film im Jahr 2014 gewonnen. Nominiert war der Film aber noch für zahlreiche andere Emmy-Awards, u.a. waren die Schauspieler Mark Ruffalo, Julia Roberts, Jim Parsons, Joe Mantello, Alfred Molina und natürlich Matt Bomer nominiert.

Trailer zu sehen:

NYC – Film: "Love is Strange"

Ich war am 23.04.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Love is Strange“ 95 min drama, comedy
dir. Ira Sachs cast: John Lithgow, Alfred Molina, Marisa Tomei, Cheyenne Jackson, Manny Perez

Ben (John Lithgow) und George (Alfred Molina) sind seit fast vierzig Jahren ein Paar. Kürzlich haben sie in New York geheiratet. George arbeitet als Chorleiter und Musiklehrer an einer katholischen Schule. Obwohl er seine Homosexualität und seine Beziehung nie verheimlicht hat, verstösst er durch die Eheschließung plötzlich gegen moralische Grundsätze der katholischen Institution. Mit sofortiger Wirkung wird er entlassen. Das Leben in New York ist teuer und ohne Georges feste Anstellung können sie die Hypothek auf ihre Wohnung nicht mehr bezahlen. Sie verkaufen ihr Apartment, in dem sie über viele Jahrzehnte glücklich waren. Bis sie eine neue Bleibe haben, kommen sie vorübergehend bei Freunden und Verwandten unter. Leider haben auch die nicht genug Platz und so muss das Paar das erste Mal getrennt voneinander wohnen. Auch der Alltag der Verwandtschaft und der Freunde wird erheblich durcheinander gebracht.

B- (Wertung von A bis F) „Love is Strange“ erzählt die Geschichte einer langjährigen Liebe eines schwulen Paares, ohne ihre Sexualität zu thematisieren. Nach so vielen Jahrzehnten Gemeinsamkeit können die beiden älteren Herren auf einmal ihren Alltag nicht mehr zusammen verbringen. In einem fortgeschrittenen Alter sein vertrautes und gemütliches Zuhause verlassen zu müssen, ist eine Horrorvorstellung. Ben und George ziehen dann, getrennt voneinander, bei ihren Verwandten und Freunden ein. Alles zwar vorübergehend und provisorisch, aber auf unbestimmte Zeit. Wie belastend diese Situation für alle Beteiligten wird, davon erzählt „Love is Strange“ auch. Unvorstellbar in der heutigen Zeit ist die Intoleranz der katholischen Kirche, die erst zu der Misere führt. Aber das ist nicht Thema des Films.

„Love is Strange“ funktioniert vor allen Dingen durch die hervorragende Performance von John Lithgow und Alfred Molina. Vom ersten Moment an habe ich John Lithgow seine Filmfigur Ben abgenommen. Bei Alfred Molina brauchte ich eine Idee länger, aber dann fand ich auch ihn authentisch und habe Beiden das sich liebende Paar abgenommen.

Ich mochte die Performances mehr als den Film. Viele wichtige Handlungspunkte wurden beinahe nebenbei erwähnt und für meinen Geschmack zu schnell abgehakt. Mir fehlte der richtige Aufbau, die Einführung der Charaktere und etwas Ruhe in der Erzählung wenn etwas Entscheidendes passiert ist. So mochte bei mir die richtige Stimmung nicht wirklich aufkommen. Was ich sehr schade fand, weil ich Story an sich bewegend finde und die Charaktere liebenswert. Außerdem ging mir dieses schreckliche Klaviergeklimper auf die Nerven.

„Love is Strange“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch: Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Alfred Molina), Bester Nebendarsteller (John Lithgow), Beste Nebendarstellerin (Marisa Tomei), Bestes Originaldrehbuch

„Love is Strange“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2014 gezeigt. Ab dem 22.08.14 wird er in einigen amerikanischen Kinos zu sehen sein. Ich durfte der New York Premiere auf dem Tribeca Film Festival 2014 beiwohnen. Der Regisseur Ira Sachs, der Hauptdarsteller John Lithgow und einige Nebendarsteller waren anwesend. John Lithgow hat sich den kompletten Film angeschaut und saß schräg vor mir.

Trailer zu sehen:

Tribeca Film Festival

Das Tribeca Film Festival wurde nach dem 11. September 2001 von u.a. Robert De Niro ins Leben gerufen. Der New Yorker Robert De Niro besitzt in TriBeCa (Triangle below Canal Street) ein Hotel und Restaurants, auch seine Produktionsfirma ist dort ansässig. Durch das Film Festival wollte er nach den Terroranschlägen seinen Beitrag leisten, Manhattan – insbesondere Lower Manhattan, wieder in ein positives Licht zu rücken und für Investitionen, insbesondere im Filmbereich, werben.

San Francisco – Film: Monsters University – 3D"

Ich war am 25.06.13 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Monsters University – 3D“ (dt. Titel: „Die Monster Uni“ , dt. Kinostart war der 20.06.13) 104 min animation, sequel
dir. Dan Scanion voices: Billy Crystal, John Goodman, Steve Buscemi, Sean Hayes, Helen Mirren, Alfred Molina, John Krasinski, Bill Hader, Aubrey Plaza

Mike Wazowski (Billy Crystal) macht mit seiner Grundschule-Klasse einen Ausflug zur Monster AG. Seit diesem Zeitpunkt träumt er davon, eines Tages ein professioneller Schrecker zu werden. Um das Handwerk richtig zu erlernen, muss Mike auf die renommierte Monster Universität gehen. Er schreibt sich für Schreckwissenschaften ein und trifft auf Sulley (John Goodman). Die beiden sind sich alles andere als grün und erst einmal Konkurrenten…

B- (Wertung von A bis F) „Monsters University“ erzählt die Vorgeschichte zu dem Pixar-Film „Monsters, Inc.“ aus dem Jahr 2001.

Nachdem ich keinerlei Interesse an den letzten beiden Pixar-Filmen („Cars 2“ und „Brave“) hatte, musste ich dieses Jahr aber wieder einen sehen. Der 14. Pixar-Animationsfilm ist nun nicht gerade einer der besten Pixar-Filme, man kann ihn aber gucken. „Monsters University“ hat ein paar originelle Charaktere (besonders angetan war ich von der erstklassig animierten Leiterin der Fakultät, die auch so wunderbare Geräusche macht, wenn sie sich bewegt. Großartig gesprochen wird sie von Helen Mirren) und einigen Einfälle (ich liebe den Simulator). Ansonsten bietet der Film einen guten Humor. Leider zieht sich der Mittelteil des Film ganz schön und ist, für meinen Geschmack, allgemein etwas zu lang geraten.

Mit dem Verkauf von PIXAR an Disney habe ich mittlerweile den Eindruck gewonnen, dass es irgendwie vorbei ist mit den bahnbrechend originellen Pixar-Filme. Früher habe ich mich schon lange im Vorfeld auf diese ganz besonderen Animationsfilme gefreut. Heutzutage wirkt ein Pixar-Film für mich aber eher wie ein Disney-Film. Außerdem finde ich es schade, dass Pixar heutzutage mehr auf Fortsetzungen („Cars 2“, bestätigt ist auch der 2. Teil von „Finding Nemo“ und im Gespräch ist auch ein weiterer „The Incredibles“-Film) setzt. Im nächsten Jahr wird uns mit „The Good Dinosaur“ aber erst einmal eine neue Pixar-Geschichte erzählt und darauf freue ich mich schon sehr und hoffe inständig, dass ich nicht wieder enttäuscht werde.

Gesehen habe ich „Monsters University“ in der 3D-Fassung. Es ist für mich aber kein Film, bei dem ich unbedingt zu der wesentlich teureren Version raten würde.

B- (Wertung von A bis F) Als Vorfilm wurde der Kurzfilm „The Blue Umbrella“ gezeigt. Technisch ist der Film, wie erwartet, brillant. Ich habe mich sogar mitunter gefragt, ob das jetzt ein Realfilm oder ein animierter Film ist. Die Story ist aber sehr dünn und hat mich zu sehr an den, in diesem Jahr mit einem Oscar prämierten, Kurzfilm „Paperman“ erinnert.

Zwei Trailer, die mir am besten gefallen haben:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „Despicable Me 2“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Teasers: B+
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms. Mittlerweile weiß ich. dass sich dieser Film definitiv lohnt.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 7 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer von Film: „Planes“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: spin-off von Pixars „Cars“. Laaangweilig!
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Frozen“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Disney-Animationsfilm. Wie großartig ist denn dieser Trailer? Eigentlich ist es ja ein Kurzfilm.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Smurfs 2“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Despicable Me 2“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms. Meine Güte, was hat Universal in die Werbung investiert? Vor „MU“ wurden tatsächlich ein Teaser und ein Trailer gezeigt.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 8 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer von Film: „Free Birds“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 50%

Trailer von Film: „Turbo“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: DreamWorks-Animationsfilm.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 60%

Philadelphia – Film: "An Education"

Ich war am 27.11.09 in Philly und habe mir im Kino angeschaut:

„An Education“ (dt. Kinostart: 18.02.10) 100 min drama, adaptation
dir. Lone Scherfig cast: Peter Sarsgaard, Carey Mulligan, Alfred Molina, Rosamund Pike, Dominic Cooper, Olivia Williams, Emma Thompson

1961 in London. Die 16-jährige Jenny (Carey Mulligan) ist eine hervorragende Schülerin, die sich auf eine Universitätsausbildung in Oxford vorbereitet. Eines Tages lernt sie den charmanten Mittdreißiger David (Peter Sarsgaard) kennen. Der weltmännische David zeigt der jungen Jenny das Leben und die Liebe…

A- (Wertung von A bis F) Ich habe zwar in diesem Jahr schon ein paar Filme gesehen, die eine wichtige Rolle bei der kommende Oscar-Verleihung spielen könnten, aber mit „An Education“ wird für mich offiziell die Saison eingeläutet. Als großer Filmfan ist dies für mich die schönste Zeit eines jeden Kinojahres. In erster Linie bedeutet das, dass ich in den nächsten zwei oder drei Monaten (hoffentlich) mit keinen schlechten Filmen im Kino konfrontiert werde und ich mich nicht zu einer entsprechenden Bewertung gezwungen sehe.

Der Film „An Education“ ist eine Adaption der gleichnamigen Autobiografie der britischen Journalistin Lynn Barber. Das Drehbuch zum Film hat der Autor Nick Hornby („High Fidelity“, „About a Boy“) geschrieben.

Der Film ist ein wunderbares Drama, das wesentlich mehr Humor beinhaltet, als ich geglaubt hätte. Die Charaktere sind vielschichtig und in jeder einzelnen Rolle idealbesetzt. Die Chemie und Anziehungskraft von Jenny und David werden durch die beiden Schauspieler glaubhaft transportiert. Auch habe ich mich in die Swinging Sixties versetzt gefühlt.

Peter Sarsgaard („Boys Don´t Cry“, „Empire“, „Shattered Glass“ ) ist endlich wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt und damit zu dem, was er am besten kann. Ich hoffe, dass er in Zukunft die Finger von schlechten Hollywood-Produktionen lässt und sich wieder darauf konzentriert, komplexe Charaktere in bedeutenden Indie-Filmen zu spielen.

Bei Carey Mulligan hat es einen Moment gedauert, bis ich zu hundert Prozent von ihr überzeugt war. Vermutlich habe ich zu viel Schwärmereien über sie und ihre Performance im Vorfeld gelesen. Der von einigen Kritikern zu lesende Vergleich zu Audrey Hepburn war auch nicht hilfreich. Davon sollte man sich gedanklich lösen und sich einfach auf dieses frische britische Talent einlassen. Sie ist definitiv entzückend in dieser Rolle und zum Filmende hatte ich auch das Gefühl, dass ich sie schon ewig kenne.

In dem Ensemble hat mich Alfred Molina am meisten überrascht. Nicht dass ich ihn jemals schlecht gefunden hätte, hier gefällt er mir aber besonders.

Auch wenn der Film zum Ende minimal schwächelt, wären für mich – alles in allem – mindestens fünf Nominierungen für einen Academy Award gerechtfertigt (Bester Film, bestes adaptiertes Drehbuch und für die Schauspieler Carey Mulligan, Peter Sarsgaard und definitiv Alfred Molina).

Trailer zu sehen:

„sehr gut“

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „Me and Orson Welles“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Claire Danes immer gerne, aber Zac Efron…er soll hier glaubhaft eine Beziehung zu einer Frau darstellen ? 8|
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „The White Ribbon“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Michael Hanekes Film, der in Cannes die Goldene Palme gewann und sich jetzt als deutscher Beitrag für einen Oscar als bester ausländischer Film bewirbt.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Young Victoria“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Emily Blunt sehe ich immer gerne. Mit Kostümfilmen habe ich es im Moment nicht so.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 60%

Trailer von Film: „Broken Embraces“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Ich liebe Almodovar-Filme, den werde ich aber auf DVD schauen.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

New York City – The Hoax

War am 9.4.07 in NYC und habe geschaut:

„The Hoax“ – 112 min drama/biopic
dir. Lasse Hallström cast: Richard Gere, Alfred Molina, Hope Davis

Der erfolglose Autor Clifford Irving (Richard Gere) feilt mit seinem Freund (Alfred Molina) für sein nächstes Buch an einem grossem Coup. Sie versuchen ihrem Verlag und dem TIME MAGAZIN glaubhaft zu machen, dass es ihnen gelungen ist, den exzentrischen Milliardär Howard Hughes dazu zu bewegen, mit ihnen zusammen an seiner Autobiographie zu schreiben. Um ihre Herausgeber davon zu überzeugen, dass sie tatsächlich mit dem zurückgezogen lebenden, neurotischen Milliardär arbeiten, erfinden sie Geschichten, täuschen Radiointerviews vor und fälschen sogar seine Unterschrift. Den ganzen Betrug scheint nur der öffentlichkeitsscheue Howard Hughes selbst aufdecken zu können…

A- (Bewertung von A bis F) Film gehört zu dem Genre „basiert auf wahre Begebenheiten“. Alfred Molina spielt mit einer Leichtigkeit Richard Gere an die Wand, der mir aber hier zum ersten Mal auch schauspielerisches Können zeigt.

Trailer zu sehen: