Netflix – Film: „Death to 2020“


Ich habe mir folgenden Film bei Netflix angeschaut:

„Death to 2020“  (in D. seit dem 27.12.20 auf Netflix zu sehen)  70 min  mockumentary 

dir. Al Campbell, Alice Mathias  cast: Samuel L. Jackson, Hugh Grant, Lisa Kudrow, Leslie Jones, Kumail Nanjiani, Tracey Ullman, Joe Keery, Cristin Milioti, Diane Morgan, Samson Kayo  voice: Laurence Fishburne 

Mit Fokus auf Großbritannien und die Vereinigten Staaten lassen ein Reporter (Samuel L. Jackson), ein britischer Geschichtsprofessor (Hugh Grant), ein amerikanischer Tech-Milliardär (Kumail Nanjiani), eine inoffizielle Sprecherin/Beraterin des Weißen Hauses (Lisa Kudrow), eine amerikanische Verhaltenstherapeutin (Leslie Jones), eine typisch amerikanische Hausfrau und Mutter (Cristin Milioti), eine normale britische Bürgerin (Diane Morgan), die Queen (Tracey Ullman) und andere das Jahr 2020 nochmal Revue  passieren…

C (Wertung von A bis F)  „Death to 2020“ ist eine Mockumentary von den Schöpfern der „Black Mirror“-Reihe. 

Netflix selbst kündigt den Film zu Beginn mit „A Netflix Original Comedy Event“ an. Ein paar Mal musste ich auch herzhaft loslachen. Der Film parodiert u.a. Verschwörungstheoretiker und die ganzen Faktenverdreher des Weißen Hauses und lässt unterschiedliche fiktive Charaktere die Ereignisse des letzten Jahres kommentieren. Die Ausschnitte aus den Nachrichten erscheinen – immer noch – wie aus einem Endzeit- oder Horrorfilm, manchmal auch aus einer Komödie (wie einer meiner absoluten Lieblingslacher im letzten Jahr: die gesamte Episode um die Pressekonferenz von Rudy Giuliani im Four Seasons bzw. vor dem Four Seasons Total Landscaping). 

Es liegt nahe, dass Samuel L. Jackson (hier als amerikanischer Journalist) seine eigene Meinung in diesem Film kundtut, wenn er u.a. folgendes sagt: 

„Trump refused to wear a mask for a long time. If someone told him white hoods protected against the virus, maybe he’d have felt differently.“

oder auch Leslie Jones (hier als als amerikanische Verhaltenstherapeutin) wenn sie über das erste TV-Duell der US-Präsidentschaftskandidaten 2020 spricht: 

„And then the debate started and straightaway it was like a rap battle in a senior home…but worse.“

oder um etwas Positives hervorzuheben, dass Donald Trump nicht zugibt, die US-Präsidentschaftswahl 2020 verloren zu haben:

„The one good thing about Trump refusing to concede, was that we got to watch him lose over and over.“ 

Das alles ist nett, aber nicht unbedingt sehenswert. Es gibt aber doch einen Grund, diesen Film zu gucken: Hugh Grant. 

Ich muss dazu sagen, dass ich nicht wusste, dass er mitspielt. Es hat geschlagene 15 Minuten gedauert bis ich den Film angehalten habe und wissen wollte, von wem dieser britische Geschichtsprofessor gespielt wird. Zu diesem Zeitpunkt fand ich, dass ein paar Gesichtszüge denen von Hugh Grant ähneln. Diese Überraschung wird jetzt natürlich keiner haben, der diese Zeilen liest. 

Wie dem auch sei, neben seiner Performance in The Gentlemen und in dem Mehrteiler The Undoing gab er im Jahr 2020 eine weitere brillante in „Death to 2020“, vielleicht hier sogar die ungewöhnlichste. 

„Death to 2020“ ist in Deutschland seit dem 27.12.20 auf Netflix zu sehen.

Trailer zu sehen:

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