Netflix – Film: „The Prom“


Ich habe mir folgenden Netflix-Film angeschaut:

„The Prom“ (in D. Seit dem 11.12.20 auf Netflix)  131 min   musical, comedy, adaptation  

dir. Ryan Murphy  cast: Meryl Streep, James Corden, Nicole Kidman, Jo Ellen Pellman, Keegan-Michael Key, Kerry Washington, Mary Kay Place, Tracey Ullman 

Die lesbische Highschool-Schülerin Emma (Jo Ellen Pellman) wollte mit ihrer Freundin Alyssa (Ariana DeBose) gemeinsam zum Abschlussball gehen. Der Eltern-Lehrer-Verband hatte jedoch etwas dagegen und so wurde der Abschlussball an der James Madison High School in Edgewater,  Indiana kurzerhand abgesagt. 

Derweil haben die Broadway-Stars Dee Dee Allen (Meryl Streep) und Barry Glickman (James Corden) ganz andere Probleme, ihr neues Musical ist gerade bei den Kritikern durchgefallen und wird abgesetzt. Sie gelten aber auch nicht als sonderlich sympathisch, jetzt muss ein wenig PR-Arbeit geleistet werden, um ihr Image etwas aufzupolieren. Die Broadway Stars fahren zusammen mit den beiden arbeitslosen Broadway-Darstellern Angie Dickinson (Nicole Kidman) und Trent Oliver (Andrew Rannells) in das Kaff in Indiana, um an Toleranz zu appellieren und Emma zu unterstützen…

B- (Wertung von A bis F) „The Prom“ ist angelehnt an eine wahre Geschichte und basiert auf Matthew Sklars gleichnamiges Broadway Musical. Der amerikanische Serienschöpfer/Produzent/Autor (u.a. der TV-Serien „Glee“, „American Horror Story“, Feud: Bette and Joan, Pose, Hollywood) und Regisseur (u.a. „Running with Scissors“, The People v. O. J. Simpson: American Crime Story, The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story) führt bei dieser Musicaladaption Regie. 

Ich bin generell kein Freund von Musicals, „The Prom“ ist aber im Moment einfach auch mal eine Abwechslung zu den ganzen Drama/Thriller/True Crime-Serien und Filmen, die ich sonst gucke. Außerdem spielt Meryl Streep mit, man braucht sich nur bei Netflix einzuloggen, warum also nicht.

Nachdem ich mich daran gewöhnt habe, dass Meryl Streep wie eine alternde Transe und die Hauptdarstellerin, Jo Ellen Pellman, wie die junge Drew Barrymore aussieht und ich aufgehört habe, mich zu fragen, wie man auf die Idee kommen konnte, Nicole Kidman in dieser Rolle (als ewige Zweitbesetzung, eine, die nie ihren Durchbruch am Broadway geschafft hat) zu besetzen, war ich drin. Ich kenne aber auch die Vorlage nicht, die Musical-Kenner bemängeln vieles, aber hauptsächlich die Besetzung von James Corden. Der passt für mich hier hervorragend. Bis vor ein paar Jahren war ich aber auch fest davon überzeugt, dass er schwul ist. Nach wie vor sind die quietschbunten, lauten, Gesanges- und Tanzveranstaltungen nicht meins, „The Prom“ unterhält aber und ist ab und an sogar richtig witzig. Besonders mochte ich die Selbstironie der (Broadway)-„Stars“. Meryl Streep ist natürlich fantastisch. Viel mehr gibt es dann aber auch nicht zu sagen. 

„The Prom“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (James Corden), Beste Hauptdarstellerin (Meryl Streep, Jo Ellen Pellman), Bester Nebendarsteller (Keegan Michael-Key, Andrew Rannells), Beste Nebendarstellerin (Nicole Kidman, Ariana DeBose, Kerry Washington), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien.

„The Prom“ wurde am 4.12.20 in einigen ausgewählten amerikanischen Kinos gestartet. Seit dem 11.12.20 ist der Film weltweit auf Netflix zu sehen.

Trailer zu sehen:

8 Gedanken zu “Netflix – Film: „The Prom“

      • Mir hat der Fokus auf die alternden Broadway Stars nicht zugesagt, mir haben die Szenen ohne diese deutlich besser gefallen. Also diese Dualität aus alternden Broadwaystars und der Geschichte rund um Emma und ihre Prom haben für mich nicht zusammengepasst, aber das war halt die Vorlage. Der Film ist auch viel zu lang. Da ist hinten raus die Luft ausgegangen.

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      • Die Szenen mit den Broadway Stars haben mir, ehrlich gesagt, am besten gefallen, schon wegen Meryl und James Corden. Aber letztendlich ist der Film mehr über die beiden und weniger über Emma. Es gab auch für mich einige Ungereimtheiten, wie sie beispielsweise ihr das Kleid kaufen wollen und sie sagt, dass es in ihrem Kaff (logischerweise) kein Saks, aber dafür ein Kmart gibt und später sind dann aber in einer riesigen Mall… So was halt, aber wenn Meryl oder Corden dann wieder dabei waren, habe ich das vergessen. Ja, der Film ist wirklich recht lang und, hätte ich nichts über ihn geschrieben, wäre er nicht mehr lange in meinem Gedächtnis.

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