Montréal – Film: „The Invisible Man“


Ich war am 04.03.20 in Montréal und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Invisible Man“ (dt. Filmtitel: „Der Unsichtbare“, dt. Kinostart war der 27.02.20)  124 min   thriller, adaptation

dir. Leigh Whannell  cast: Elisabeth Moss, Aldis Hodge, Storm Reid, Harriet Dyer, Michael Dorman, Oliver Jackson-Cohen

 

Zwei Wochen nachdem es Cecilia (Elisabeth Moss) geglückt ist, von ihrem kontrollsüchtigen  Ehemann Adrian (Oliver Jackson-Cohen) zu fliehen, erfährt sie, dass er sich das Leben genommen hat. Ihre neugewonnene Freiheit kann sie jedoch nur kurz genießen, denn sie hat das Gefühl beobachtet zu werden…

 

B+ (Wertung von A bis F) „The Invisible Man“ ist eine moderne Adaption von H. G. Wells gleichnamigen Roman. Es ist der neue Film des australischen Schauspielers, Drehbuchautors („Saw“, „Death Silence“, Insidious) und Filmemachers („Insidious: Chapter 3“, „Upgrade“) Leigh Whannell. 

Natürlich darf man bei solchen Filmen nicht mit Logik rangehen, man muss sich einfach darauf einlassen können und das konnte ich. Mich erinnerte dieser Film an zwei gut gemachte, spannende Thriller aus den 2000er Jahren („What Lies Beneath“ und „Enough“). Auch dieser hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, teilweise saß ich sogar aufrecht im Sitz. Beste Unterhaltung für zwei Stunden.  Besonders gut gefallen hat mir, dass einiges nur andeutet wird. Man braucht beispielsweise keine Rückblenden, um zu verstehen, aus was für einer Beziehung die Protagonistin Cecilia flüchtet. Man muss auch nicht aussprechen, woher Cecilia genau James kennt. Üblicherweise werden gerade die Art von Filmen idiotensicher geschrieben. Der Score und der Sound sind im Thriller/Horror-Genre nicht unerheblich, die Musik und der Ton sind hier auffällig gut gewählt und in Szene gesetzt. 

In der Tradition von weiblichen Oscar-Performances in Thriller/ Horrorfilmen (Emily Blunt in A Quiet Place, Toni Collette in Hereditary und Lupita Nyong´o in Us), wird sicherlich auch Elisabeth Moss´ hervorragende Performance in diesem Film bei den Oscars übergangen. 

Eine Fortsetzung zu dem Film ist durchaus vorstellbar.

„The Invisible Man“ wurde am 28.02.20 in 3,610 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland kam der Film unter dem Filmtitel „Der Unsichtbare“ bereits einen Tag früher ins Kino. Ich habe den Film in Kanada gesehen, wo er ebenfalls am 28.02.20 in den Kinos startete. 

„The Invisible Man“ war der vorletzte Film, den ich vorerst im Kino gesehen habe. Der Trailer verrät zu viel und empfehle ich daher nicht unbedingt:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Saint Maud„

Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)

Kommentar:  A24-Horrorfilm mit Jennifer Ehle

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „No Time to Die“

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Cary Fukunagas James Bond-Film. Als ich diesen Trailer am 04.03.20 im Kino sah, wurde kurz vorher bekannt gegeben, dass wegen des Coronavirus die Premiere des Films verschoben wird. Damals fand ich das noch etwas übertrieben. Heute, drei Wochen später, leben wir in einer völlig anderen Welt. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „The Hunt“

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Horrorfilm/Thriller mit Hilary Swank und Emma Roberts. Ich hätte schwören können, dass ich einen Trailer von dem Film schon im Kino gesehen habe, konnte ihn aber nicht finden. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Free Guy“

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Shawn Levys neuer Film, Actionkomödie mit Ryan Reynolds…und Taika Waititi 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

3 Gedanken zu “Montréal – Film: „The Invisible Man“

  1. Elizabeth Moss ist mittelfristig schon ne Safe Bet für Filmpreise, die hat ne ganz schön mutige Rollenwahl, viel Genrekost dabei. Ich hab über den Film bisher geteiltes Echo mitbekommen, „What Ließ Beneath“ war schon ganz gut.
    Verrückte unberechenbare Zeiten, ich hoffe dir geht es gut, du bist ja zudem auch beruflich stark betroffen.
    Zu „No Time To Die“ muss ich sagen, dass ich immer mehr dem Fakt hinterhertrauere, dass der nicht von Danny Boyle inszeniert wird.

    Gefällt 1 Person

    • Ich bin mir sicher, dass sie in nicht allzu ferner Zukunft für den Oscar nominiert wird, auch wenn ihr für den Gewinn vielleicht ihre „Religion“ im Weg steht. Ich denke, es kommt bei dem Film darauf an, was man erwartet. Mit geringen Erwartungen ranzugehen und darauf zu hoffen, gute Unterhaltung zu bekommen, hat noch nie geschadet.

      Ja, danke mir geht’s gut, mal sehen, was die Zukunft bringt. Im Moment sollte man von Vorhersagen absehen, damit macht man sich ja verrückt. Ich hoffe, auch Dir geht es (vordergründig natürlich gesundheitlich aber auch sonst) gut, die Unis sind ja auch zu.

      Ach ein Cary Fukunaga-Bond kann auch klasse sein. Eigentlich will ich den schon sehen, eigentlich will ich überhaupt bald mal wieder ins Kino… 😦

      Gefällt 1 Person

      • Die Sache mit den Erwartungen kann die Bewertung eines Films schon arg beeinflussen.

        Gesundheitlich geht es mir gut, ich gehöre wahrscheinlich zur Gruppe, die unter den aktuellen Bedingungen am wenigsten leidet. Freunde nicht treffen, nicht ins Kino oder in die Bar gehen sind nun wirklich Mini-Probleme. Das Semester soll mit Onlineangeboten regulär starten, bevor auch Präsenzveranstaltungen wieder stattfinden können. Ich versuche das Beste aus der Situation zu machen, also Geld sparen, Filmlücken schließen, Kontakt halten, aufgeschobene Heimprojekte angehen und die Situation aufmerksam verfolgen. Man darf halt nicht dazu neigen, Prognosen stellen zu wollen.

        Sicher, auch Cary Fukunaga kann einen starken Bond drehen, aber wenn Danny Boyle mit seinem Stil einen Bond drehen würde, wäre das wahrscheinlich ein einzigartiger Bondfilm. Die Kinos werden schon wieder öffnen, wann kann keiner sagen.

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