Berlin – Film: „Winchester“


Ich war am 31.01.18 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Winchester“ (dt. Filmtitel: Winchester: Das Haus der Verdammten, dt. Kinostart: 15.03.18) 109 min drama, horror, biopic
dir. Peter Spierig, Michael Spierig cast: Helen Mirren, Jason Clarke, Sarah Snook, Finn Scicluna-O´Prey

 

Im Jahr 1906 in San Jose, Kalifornien. Dr. Eric Price (Jason Clarke) wird beauftragt, den Geisteszustand der Erbin des Waffen-Imperiums von William Winchester, Sarah Winchester (Helen Mirren), zu begutachten. Dafür besucht er die Millionenerbin in ihrer eindrucksvollen Villa. Dort wird Tag und Nacht gebaut. Schon bald stellt Dr. Price seltsame Vorkommnisse fest…

 

C (Wertung von A bis F) „Winchester“ wurde von wahren Begebenheiten inspiriert. Es ist der neue Film der deutsch-australischen Filmemacher The Spierig Brothers („Undead“, Daybreakers, „Jigsaw“).

Manchmal ist einem vor der Sichtung eines Films nicht klar, worauf man sich einlässt. Ich wollte einen Horrorfilm gucken. In der ansonsten recht spannungslosen Geschichte gab es auch ein paar gut platzierte Schocker, aber letztlich wirkte der Film auf mich eher wie eine nicht wirklich gruselige Bühnenaufführung zum Thema Schuld. Nicht schlecht, aber halt nicht, was ich erwartete. Alles schreit hier nach Theater, das Productiondesign gleicht einer Theaterkulisse, die Kostüme, Perücken, selbst das Schauspiel erinnerte mich eher an die Performances am Broadway.

Wenn „Winchester“ eines geschafft hat, dann, mich auf Sarah Winchester aufmerksam zu machen. Sie muss eine  faszinierende Persönlichkeit gewesen sein. Als Erbin des millionenschweren Waffen-Imperiums fühlte sich Sarah Winchester schuldig am Tod all derer, die durch eine Winchester-Schusswaffe ums Leben kamen. Sie hatte Angst von den Geistern der Getöteten heimgesucht zu werden und hat Tag und Nacht am Winchester Anwesen bauen lassen, ohne ersichtlichen Bauplan selbstverständlich. Das Winchester Haus ist ein Labyrinth verwirrender Gänge mit Treppen, die ins Nichts führen, Türen, hinter denen Wände liegen und vielen weiteren Kuriositäten. Am Ende hätte ich, ehrlich gesagt, lieber ein richtiges Biopic über Sarah Winchester gesehen.

Das Winchester Mystery House (www.winchestermysteryhouse.com) existiert tatsächlich noch und ist Nahe von San Jose, Kalifornien eine beliebte Touristenattraktion. Es ist eines der berühmtesten Spukhäuser in den U.S.A.

„Winchester“ ist am 2.2.18 landesweit in 2.480 amerikanischen Kinos gestartet. Der Film startet morgen (15.03.18) in den deutschen Kinos. Ich habe den Film in einer Pressevorführung gesehen. Gezeigt wurde die OmU.

Trailer zu sehen:

4 Gedanken zu “Berlin – Film: „Winchester“

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.