Meine Top Ten Filme aus dem Jahr 2017


In meiner persönlichen Filmliste für das Jahr 2017 tauchen insgesamt 107 Filme auf. 20 Filme habe ich davon auf VOD, DVD, Netflix oder in unserem Bordprogramm gesehen, Von diesen 20 Filmen waren allein 8 neue Netflix-Filme darunter („I Don´t Feel at Home in This World Anymore“, „War Machine“, „Shimmer Lake“, „Okja“, „First They Killed My Father“, „Gerald´s Game“, „Mudbound“ und „The Hatred“). Mit Ausnahme von „Gerald´s Game“ und dem wirklich entsetzlichen „The Hatred“ hätte ich gerne alle Netflix-Filme im Kino gesehen.

Die verbleibenden 87 Filme habe ich im Kino gesehen. Die folgenden Filme: „Get Out“, „Shimmer Lake“, „Baby Driver“, „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ und „Lady Bird“ habe ich mir sogar mind. 2x angeschaut. Ansonsten habe ich es auch im Jahr 2017 wieder auf drei Filmfestivals (Berlinale, Tribeca Film Festival und New York Film Festival) geschafft. Außerhalb der Berlinale war ich in Deutschland 5 x im Kino (leider habe ich es nur 2 x zu Pressevorführungen geschafft). „Alien: Covenant“, „mother!“ und „Blade Runner 2049“ habe ich mir regulär im deutschen Kino angeschaut, ansonsten war ich dieses Jahr 1x in Hong Kong und 1x in Seoul, 1x in London und ansonsten ausschließlich in Nordamerika im Kino.

Da ich vorwiegend in den U.S.A. ins Kino gehe, versuche ich am Ende des Jahres (bzw. in den ersten Tagen des neuen Jahres) noch möglich alle, sogenannten Prestige- bzw. Oscar-Filme unterzubringen. Erst dann kann ich besten Gewissens meine  Top-Ten-Liste erstellen. Das gelingt mir logischerweise nicht immer. Bevor ich dieses Jahr meine Bestenliste erstellt habe, habe ich mir noch „Phantom Thread“, „I, Tonya, „Molly´s Game“ und „The Post“ angeschaut. Dafür habe ich es leider nicht mehr geschafft, mir „BPM“, „Hostiles“, „Wonderstruck“, „A Fantastic Woman“, „Downsizing“, „Film Stars Don´t Die in Liverpool“ und „Faces Places“ anzugucken. Filme, die durchaus vielleicht die Chance gehabt hätten, auf meiner Bestenliste zu landen.

Die Filme, die ich mir im Kino anschaue, habe ich vorher gezielt ausgesucht, daher sehe ich sehr wenig Schrott.

Meine Bestenliste besteht nicht zwingend aus aus den von mir am besten bewerteten Filmen, in meiner Top Ten-Liste will ich einfach versuchen, mein Filmjahr zu repräsentieren.

In meiner Top Ten für Filme des Jahres 2017 gibt es keinen Platz 1-Film, sondern eine Serie. Diese Serie ist exzellent und das Beste, was ich im Jahr 2017 gesehen habe und was mir nicht mehr aus dem Kopf geht: „The Handmaid´s Tale, der Rest meiner Bestenliste besteht aber tatsächlich aus Filmen, darunter ein schwedischer Film, ein französischer Film, ein Animationsfilm, ansonsten haben es nur amerikanische Produktionen, inkl. ein WTF-Film (mother!) geschafft.

Meine Top Ten Filme aus dem Jahr 2017:

Platz 1: The Handmaid´s Tale

auf den Plätzen 2 bis 10 sind meine Lieblingsfilme, in der Reihenfolge in der ich sie gesehen habe:

Get Out
Raw
War for the Planet of the Apes
Wind River
mother!
The Square
Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Lady Bird
Coco

Folgende Filme hätten es beinahe in meine Top Ten geschafft (ebenfalls in der Reihenfolge, in der ich sie gesehen habe): Call Me by Your Name, I Don´t Feel at Home in This World , Sweet Virginia, A Ghost Story, Columbus, Brad´s Status, Lucky, Phantom Thread, „Molly´s Game“)

 

Die für mich besten Performances des Jahres 2017:

Meine Neuentdeckungen des Jahres 2017:

Aus den unterschiedlichsten Gründen haben mir folgende Filme nicht wirklich bis gar nicht gefallen:

Golden Exits
Your Name
Wakefield
Detroit
Life
Mrs Hyde (Mme Hyde)
Victoria & Abdul
Suburbicon
Good Time

Wirklich gehasst habe ich nur zwei Filme:

El bar
The Hatred

Insgesamt gesehen, war das Jahr 2017 ein ziemlich starkes Filmjahr.

Ich habe im Jahr 2017 auch ein paar sehr gute Serien gesehen:

Ungeschlagen natürlich „The Handmaid´s Tale“, aber auch sehr gut waren:

 

Meiner Top Ten Filme aus dem Jahr 2016 konnte man entnehmen, welche Filme mich am meisten für das Filmjahr 2017 interessierten, das waren folgende:

„Mother“, dir. Darren AronofskyTop Ten-Film
„Untitled Detroit Project“, dir. Kathryn Bigelow (Detroit)
„War Machine“, dir. David Michod
„The Promise“, dir. Terry George – interessierte mich irgendwann nicht mehr
„Suburbicon“, dir. George Clooney
„The Shape of Water“, dir. Guillermo Del Toro
„Tully“, dir. Jason Reitman, ins Jahr 2018 verschoben
„Untitled Paul Thomas Anderson Fashion Project“, dir Paul Thomas Anderson (Phantom Thread)
„Downsizing“, dir. Alexander Payne, muss ich noch nachholen
„Darkest Hour“, dir. Joe Wright
„Wonderstruck“, dir. Todd Haynes, muss ich noch nachholen
„Logan Lucky“, dir. Steven Soderbergh, muss ich noch nachholen
„The Killing of a Sacred Deer“, dir. Yorgos Lanthimos
„Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“, dir. Martin McDonagh – Top Ten-Film
„Dunkirk“, dir. Christopher Nolan
„Isle of Dogs“, dir. Wes Anderson, ins Jahr 2018 verschoben

Für das Jahr 2018 interessieren mich bisher am meisten:

The Irishman, dir. Martin Scorsese
Backseat, dir. Adam McKay
Widows, dir. Steve McQueen
The Sisters Brothers, Jacques Audiard
Bohemian Rhapsody, dir. Bryan Singer, Dexter Fletcher
Don´t Worry, He Won´t Get Far on Foot, dir. Gus Van Sant
Annihilation, Alex Garland
Where´d You Go, Bernadette, dir. Richard Linklater
Chappaquiddick, dir. John Curran
Loro, dir. Paolo Sorrentino
Unsane, dir. Steven Soderbergh
Boy Erased, dir. Joel Edgerton

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