Berlin (ale) – Film: „Final Portrait“


Ich war am 12.02.17 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Final Portrait“ (dt. Kinostart: 03.08.17) 90 min drama, biopic, adaptation
dir. Stanley Tucci cast: Geoffrey Rush, Armie Hammer, Clémence Poésy, Tony Shalhoub, Sylvie Testud

 
Paris im Jahr 1964. James Lord (Armie Hammer) ist ein amerikanischer Schriftsteller und Kunstliebhaber. Er hat den berühmten Schweizer Bildhauer und Maler Alberto Giacometti (Geoffrey Rush) und seinen Bruder Diego (Tony Shalhoub) kennengelernt und sich mit den beiden angefreundet. Alberto bittet James, für ihn Modell zu sitzen, er will ein Porträt von dem attraktiven Amerikaner zeichnen. Eigentlich soll das Ganze nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, es zieht sich dann aber doch etwas. Dabei bekommt James Lord Einblicke in die eigenwillige Arbeitsweise und das turbulente Privatleben des launenhaften Künstlers…

 
B- (Wertung von A bis F) „Final Portrait“ basiert auf James Lords Biografie „A Giacometti Portrait“. Es ist ein Biopic über den Schweizer Maler und Bildhauer Alberto Giacometti. „Final Portrait“ ist nach „Big Night“, „The Impostors“, „Joe Gould´s Secret“ und „Blind Date“ bereits die fünfte Regiearbeit des amerikanischen Schauspielers, Drehbuchautors, Filmemachers und Produzenten Stanley Tucci.

 
Der Film erzählt ein Kapitel aus dem Leben des berühmten Bildhauers und Malers Alberto Giacometti und des Schriftstellers und Biografen James Lord. Die Geschichte spielt hauptsächlich in dem Atelier des Künstlers Giacometti. Mit vielen Nahaufnahmen hat der Film die Intimität eines Theaterspiels.

Ich beginne langsam, Armie Hammer (The Social Network, „J. Edgar“, The Birth of a Nation) ernst zu nehmen. Ich habe bislang noch keine klare Vorstellung, wohin seine berufliche Reise gehen könnte, aber er sieht fantastisch aus und hat die Leinwandpräsenz eines Filmstars. In Nocturnal Animals hat er noch den dekorativen Ehemann von Amy Adams gespielt, noch einen Tick glaubhafter finde ich ihn jedoch – wie hier – als kultivierten, schwulen Mann.

Ungewöhnlicherweise hat mir auch Tony Shalhoub (bekannt aus der TV-Serie „Monk“) gefallen, den ich hier kaum erkannt habe. Die französische Schauspielerin Clémence Poésy spielt hier die Prostituierte Caroline, mal eine ganz andere Rolle. Im letzten Jahr hatte ich sie erstmalig in dem britischen Thriller und Berlinale-Beitrag The Ones Below gesehen.

 
„Final Portrait“ wurde erstmalig auf der Berlinale 2017 gezeigt. Auf dem 67. Berlin International Film Festival lief der Film außer Konkurrenz im Wettbewerb. Gezeigt wurde die französisch/englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Der Film hat bislang noch keinen amerikanischen Verleih. In Deutschland kommt der Film am 03.08.17 in die Kinos.

Teaser zu sehen:

 

 

10 Gedanken zu “Berlin (ale) – Film: „Final Portrait“

    • au weia, ich hatte große Hoffnung in den neuen de La Iglesia gesetzt, aber erstmal drauf verzichtet, weil der bestimmt auf dem Fantasy Filmfest kommt 😦
      „Freak Show“ fand ich wirklich ganz großartig. Die Styler hat ein Händchen für dramatische Auftritte und den Kids hat es total gefallen.

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      • Ich kannte den Regisseur bislang nicht. Dachte mir, man kann mit „spanischem Thriller“ nichts falsch machen.:)) Hätte mich wohl besser informieren sollen. Ich habe nie verstanden, dass man Trash-Filmen etwas abgewinnen kann. Das war für mich ein Trash-Film und ich hätte beinahe einen Schreikrampf im Kino bekommen. :))

        Ich ärgere mich, dass ich mich nicht für „Freak Show“ entschieden habe. Mein Film in der Zeit konnte mich auch nicht wirklich begeistern. Naja, der wird bestimmt noch ins Kino kommen oder auf VOD. Genauso wie „The Party“ soll auch ganz gut sein, ich hatte aber keine Lust mehr, morgen ins Kino zu gehen.

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