Berlin – Film: „Shut In“


Ich war am 04.11.16 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Shut In“ (dt. Kinostart: 15.12.16) 90 min thriller
dir. Farren Blackburn cast: Naomi Watts, Oliver Platt, Charlie Heaton, Jacob Tremblay

 

 

Bei einem schweren Autounfall hat Mary (Naomi Watts) ihren Ehemann verloren und ihr 18-jähriger Sohn Steven (Charlie Heaton) ist seither gelähmt. Sie lebt zurückgezogen in einem abgelegenen Haus und kümmert sich aufopferungsvoll um ihren pflegebedürftigen Sohn. Nebenbei arbeitet sie noch in ihrem Beruf als Kinderpsychologin. Der verhaltensauffällige 9-jährige Waisenjunge Tom (Jacob Tremblay) ist ihr neuer Patient, am liebsten würde sie eine Weile bei sich aufnehmen. Eines Tages verschwindet der Junge spurlos und Mary wacht nachts von unheimlichen Geräuschen im Haus auf. Ist sie im Alltag und ihrem Sohn überfordert oder verliert sie langsam den Verstand? Mary sucht Rat bei ihrem Psychologen Dr. Wilson (Oliver Platt)…

 

 

B- (Wertung von A bis F) „Shut In“ ist erst der zweite Spielfilm bei dem der britische Filmemacher Farren Blackburn Regie führt. Bislang hat er sich vorwiegend mit TV-Serien, u..a. mit „Luther“ und „Doctor Who“ einen Namen gemacht. Der Regisseur hat auch zwei Episoden (Nr. 5 und meine Lieblingsfolge Nr. 10) der ersten Staffel von Daredevil inszeniert.

„Shut In“ hat einige Logiklöcher und Ungereimtheiten und ist zum Schluss Augen-rollend-absurd, aber ich kann aber nicht behaupten, dass ich mir zu irgendeiner Zeit gelangweilt oder zu sehr geärgert (wie bei The Girl on the Train) habe. Von Anfang bis Ende war ich von dem Film gefesselt, mal waren es die Performances, dann sicher ein paar gut gesetzte Schocker, insgesamt fand ich den Film unterhaltsam und – was für einen Thriller nicht unwichtig ist – wirklich spannend.

Naomi Watts macht jeden Film sehenswert, Oliver Platt ist auch immer klasse und es ist schön, den kleinen Mann aus Room (Jacob Tremblay) mal wieder zu sehen. Von dem Schauspieler Charlie Heaton hatte ich bislang noch nichts gehört. Von Beginn an war ich aber von seiner Präsenz beeindruckt. Schauspielerisch muss man abwarten, wie er sich entwickelt.

„Shut In“ ist am 11.11.16 in die amerikanischen Kinos gekommen. Ich habe den Film in einer Pressevorführung gesehen. Gezeigt wurde die OmU. In Deutschland wird der Film ab diesem Donnerstag in den Kinos gezeigt.

Trailer zu sehen:

deutscher Trailer zu sehen:

6 Gedanken zu “Berlin – Film: „Shut In“

  1. :)) oh man, ich hatte jetzt mit einer Abrechnung gerechnet und bin wirklich überrascht, dass Du ihn noch sehenswert fandest. Alleine Charlie Heaton ist für mich ein Grund einen Film nicht zu mögen 🙂
    Mich betrübte eher, dass Naomi Watts und besonders Oliver Platt, den ich sehr schätze, in so einem lahmen Thriller mitspielen und irgendwie alles im Film alte Kamelle war, aber gut, bei einer Sneak weiß man ja nie was kommt.
    Den kleinen fand ich im Übrigen richtig gut 🙂

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    • Ja ich weiss auch, dass ich mit meiner Meinung recht alleine stehe. (0% RT – zumindest letztes Mal als ich nachschaute) :)) Nach der PV wurde ich gebeten, meine Kritik zum Film abzugeben und da war die Dame von der Marketingfirma auch überrascht, als ich sie mit meiner Meinung konfrontierte. Als ich den hier gesehen habe, war „The Girl on the Train“ immer noch stark in meinem Gedächtnis und dagegen fand ich „Shut In“ wirklich okay.

      Echt? Ich finde Charlie Heaton interessant, zum Schluss – und daher habe ich es auch so geschrieben – fand ich ihn schauspielerisch tendenziell eher schlimm. Aber er hat eine Präsenz. Du kennst ihn ja wahrscheinlich bereits aus der Serie ?

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      • Ist ja auch in Ordnung; es gibt einfach Filme, die man einfach ok findet, auch wenn sie sonst niemand mag und bei anderen total allergisch reagiert.
        Ja Stranger Things, auch da stört er aber im guten Cast nicht so sehr wie hier (noch) :))
        Ich finde er sieht furchtbar aus, erinnert mich etwas an Down-Syndrom. Ist gemein, ich weiß, aber das irritiert mich und er verzieht auch so schrecklich das Gesicht… Okay, ich mag ihn einfach nicht :))

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  2. Ja klar, ich kann auch nicht über was anderes schreiben, als was ich empfinde. Ich bin auch kein Filmkritiker, das gibt mir gefühlt mehr Freiheiten.

    Du bist ja fies…was das Optische angeht, habe ich es zwar noch nie niedergeschrieben (ein Grund warum ich nicht bei Twitter bin), aber das ist genau das, was ich über Shailene Woodley denke. :)) Charlie Heaton finde ich interessant – obwohl ich über die „Shining“-Szenen lieber schweige…

    Hast Du schon was über den Film geschrieben?

    Manchmal kommen Deine Beiträge ja nicht als E-Mail an und im Reader sind sie auch nicht. Mir ist aufgefallen, wenn man bei der Veröffentlichung mehr als 10 Schlagwörter benutzt landen sie nicht im Reader.

    Gefällt mir

    • Ja es hört sich fies an, aber ich arbeite mit geistig Behinderten Menschen und natürlich auch solchen mit Down-Syndrom und die Gesichtszüge sind schon verdammt nahe dran. Ist einfach so, darf man auch sagen, denke ich. Du weißt, ich habe es nicht mit dieser politischen Korrektheit und Betroffenheit. :))

      Nee, ich wollte heute, habe mich aber etwas mit anderen Sachen verzettelt :))
      Das mit den Tags finde ich übrigens interessant und werde darauf achten nicht mehr als 10 zu verwenden.

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      • Klar, man darf vieles sagen. Diese übertriebene politische Korrektheit geht mir auch auf die Nerven. 🙂

        Ja, mir ist es aufgefallen, weil ich auch mal mehr als 10 Tags an einem meiner Beitrage angehängt habe und dann im Reader gecheckt habe. Deinen „Doctor Strange“-Beitrag habe ich ja beispielsweise auch nicht im Reader gesehen (oder ich habe es verpasst), hat sicher auch mehr als 10. Das gilt übrigens nur für die Veröffentlichung. Danach kannst Du es ja noch mal ändern.

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