Berlin – Film: „The BFG“


Ich war am 09.06.16 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„The BFG“ (dt. Filmtitel: „BFG: Big Friendly Giant“, dt. Kinostart: 21.07.16) 115 min fantasy, adaptation
dir. Steven Spielberg cast: Mark Rylance, Ruby Barnhill, Penelope Wilton, Rebecca Hall, Jermaine Clement, Rafe Spall, Bill Hader

 
Das zehnjährige Londoner Waisenkind Sophie (Ruby Barnhill) wird eines Nachts von einem Riesen (Mark Rylance) entführt. Er schleppt sie in sein Land, das Land der Riesen. Der BFG ist zwar nicht der Hellste, etwas ungehobelt und spricht seltsam, dafür hat er aber ein großes Herz. Er fängt sogar Träume, mischt sie und verteilt die schönen dann an Kinder. Sophie braucht also keine Angst vor dem Big Friendly Giant zu haben, aber in dem Riesenland gibt es noch andere, viel größere und menschenfressende Riesen…

 
B (Wertung von A bis F) „The BFG“ basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Roald Dahl („Charlie and the Chocolate Factory“, „Fantastic Mr. Fox“). Dies ist der neue Film von Steven Spielberg und der erste Film, den der amerikanische Filmemacher für das Disney-Studio drehte.

„The BFG“ ist einer dieser Filme von dem ich nicht sonderlich viel erwartet habe, der mich aber mitgerissen hat und mir dann doch als gelungener Kinofilm in Erinnerung bleibt. Es ist ein einfallsreiches, charmantes Fantasieabenteuer für die ganze Familie. Aufgrund einiger gruseliger Szenen ist er jedoch eher für etwas größere Kinder zu empfehlen. Steven Spielberg schafft es, eine glaubwürdige Märchenwelt zu inszenieren. Bei mir hat es einen Moment gedauert, bis ich in diese Welt eintauchen konnte, aber spätestens als sich Sophie in der Höhle des BFG befindet, war ich in der Geschichte gefangen. Es ist eine Erzählung über die außergewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter, besonders rührend fand ich die Traumfänger-Traumverteiler-Geschichte. Auch wenn der Film zwischendurch ein paar kleinere Längen aufweist, sorgen die Szenen im Buckingham Palace später dann aber für einige Erheiterung.

 
Mark Rylance (Bridge of Spies) war nach Daniel Day Lewis (Lincoln) erst der zweite Schauspieler, der durch seine Performance in einem Spielberg-Film einen Oscar gewonnen. „The BFG“ ist nun die zweite Zusammenarbeit des Hollywood-Regisseurs mit dem britischen Charakterschauspieler. Hier gibt Rylance eine Motion-Capture- Performance und wenn mir etwas von dem Film mir immer noch ganz präsent ist, dann ist es diese. Mark Rylance hat so ein ausdrucksvolles Gesicht, mit seinen warmen Augen kann er einem das Herz öffnen. Mir gefiel aber auch besonders die originelle Fantasiesprache der Riesen.

 
„The BFG“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2016 gezeigt. Der Film ist am 1.7.16 in den U.S.A. gestartet. Ich habe den Film in einer Pressevorführung gesehen. Gezeigt wurde die OV. Ab dem 21.07.16 ist der Film in den deutschen Kinos zu sehen.

 
Trailer zu sehen:

 
und noch ein Trailer:

 

 

der kanadische Kino-Aufsteller
der kanadische Kino-Aufsteller

 

2 Gedanken zu “Berlin – Film: „The BFG“

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