NYC – Film: „Finding Dory – 3D“


Ich war am 17.06.16 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Finding Dory – 3D“ (dt. Filmtitel: „Findet Dorie“, dt. Kinostart: 29.09.16) 103 min animation, sequel
dir. Andrew Stanton voices: Ellen DeGeneres, Albert Brooks, Hayden Rolence, Ed O´Neill, Kaitlin Olson, Ty Burrell, Diane Keaton, Eugene Levy, Idris Elba, Dominic West, Bill Hader, Willem Dafoe, Allison Janney, Sigourney Weaver

 
Die Paletten-Doktorfisch-Dame Dory (Ellen DeGeneres) lebt mittlerweile mit ihrem Clownfisch-Kumpel Marlin (Albert Brooks) und seinem Sohn Nemo (Hayden Rolence) zusammen. Sie leidet unter Amnesie. Als Kind hat sie irgendwann ihre Eltern verloren. Sie erinnert sich sporadisch an einzelne Episoden ihrer schönen Kindheit. Schließlich begibt sich die vergessliche Dory auf die Suche nach ihren Eltern und gerät dabei schon bald in Gefahr…

 
B+ (Wertung von A bis F) „Finding Dory“ ist die Fortsetzung, bzw. das Spin-off zu Pixars Film „Finding Nemo“ aus dem Jahr 2003. Die Ereignisse in „Finding Dory“ finden jedoch bereits ein Jahr später statt. Es ist der neue Film von Andrew Stanton („A Bug´s Life“, „Finding Nemo“, Wall-E).

Grundsätzlich bin ich kein Fan von Fortsetzungen. Bei Animationsfilmen verhält es sich ganz unterschiedlich. Kung Fu Panda mochte ich nicht, Kung Fu Panda 2 gefiel mir da schon wesentlich besser. Despicable Me und Despicable Me 2  fand ich beide super, den Spin-off Minions hätte man sich aber sparen können. Da mein Herz an so vielen Pixar-Filmen hängt, bricht es fast, wenn mir wieder mal zu Ohren kommt, dass ein Pixar-Klassiker (wie aktuell „The Incredibles“) ein Sequel bekommt. Dabei sind die Pixar-Fortsetzungen nicht grundsätzlich Ramsch. Toy Story 3 ist beispielsweise – in meinen Augen – ein Meisterwerk und damit besser als der Originalfilm, hingegen war die Fortsetzungen zu Monsters, Inc.: Monsters University nicht nötig. Ein sowieso nicht guter Film wie „Cars“ braucht logischerweise keinen weiteren Film.

Auch wenn ich „Finding Nemo“ ewig nicht gesehen habe, ist es für mich rückblickend einer der besseren Pixar-Filme. Nach einer Fortsetzung habe ich mich auch hier nicht gesehnt, „Finding Dory“ zählt aber zu den gelungeneren Fortsetzungen. Während Dory in „Finding Nemo“ nur ein liebenswerter Nebencharakter war, wird nun hier ihre Geschichte erzählt. Sie ist auf der Suche nach ihren Eltern und landet schon bald in so einem Meeres-Institut mit Publikumsverkehr (inklusive „Streichel-Wasserbecken“ für Kinder). Dorys Kumpel Marlin (und die Zuschauer) machen sich große Sorgen um sie und damit sind bald alle in ein aufregendes Abenteuer involviert.

Dorys Geschichte ist spannend und sehr witzig. In Rückblenden ist Klein-Dory zu sehen – wie drollig ist die denn? Außerdem wurden einige neue Charaktere eingeführt, beispielsweise der siebenarmige Oktopus Hank (von Ed O´Neill gesprochen), die beiden Seelöwen Fluke und Rudder (von Idris Elba und Dominic West gesprochen) und der von den beiden gemobbte, leicht autistische Seelöwe Gerald. Ins Herz geschlossen habe ich aber auch den Vogel Becky (spricht nicht, ist aber äußerst putzig). Das Anderssein ist bei diesem Pixar-Film durchaus ein Thema. Etwas irritierend fand ich, wie Dorys Mitmenschenmeeresbewohner mit ihrem Handicap umgehen. Im besten Fall ignorieren sie die vergessliche Dory, oftmals zeigen sie sich aber auch von ihr genervt.

Zwischendurch hat „Finding Dory“ ein paar kleinere Längen, gegen Ende kommt dann aber noch die „What a Wonderful World“-Sequenz und die hat mir am Besten gefallen.

Die Animationen sind – wie man es von PIXAR gewohnt ist – klasse und die 3D-Fassung kann ich auch empfehlen. PIXAR kann 3D, daran gibt es keinen Zweifel.

Zu erwähnen bleibt, dass man den Abspann abwarten sollte, im Anschluss an den Abspann gibt es noch eine kleine Szene zu sehen.

 
„Finding Dory“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: bester Animationsfilm und beste Filmmusik (Thomas Newman). Sias Interpretation von Nat King Coles „Unforgettable“ kann nicht für den Oscar nominiert werden, da es kein Originalsong ist.

 

 

Trailer zu sehen:

 

 

Vorfilm

„Piper – 3D“ 6 min animation
dir. Alan Barillaro

Das Strandläufer-Küken ist ziemlich hungrig. Langsam muss es aber lernen, wie man sich selbst auf die Suche nach Nahrung begibt. Gar nicht so einfach…

A (Wertung von A bis F) „Piper“ ist wahrscheinlich einer der besten Pixar-Kurzfilme. Allein wie der Sand und das Wasser animiert wurden, ist erstklassig. Derzeit kann ich mir nicht vorstellen, dass ein anderer animierter Kurzfilm den Oscar gewinnen könnte.

Teaser zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

keiner

Da das Regal in Brooklyn aus technischen Gründen, „Finding Dory“ erst 20 Minuten später starten konnte, mussten wir wenigstens keine Trailer mehr anschauen.

 

2 Gedanken zu “NYC – Film: „Finding Dory – 3D“

  1. Okay, das ist definitiv ein Film, den ich ansehen werde. Auf PIXAR verzichte ich nie. Beim Vorfilm kommen mir bestimmt die Tränen, ich finde sowas so extrem entzückend… :))

    Ah, Kinoverspätung! Hatten wir letztens auch und darum auch keine Trailer :))

    Gefällt 1 Person

    • Bis auf die „Cars“-Filme und „Brave“ habe ich auch alle Pixar-Filme gesehen. Gut möglich. 🙂 Bei „Piper“ hat mein Herz hat auch ganz schnell gepocht, unglaublich toll fand ich diese Animation.

      Na wir dachten schon, dass die gar nicht mit dem Film anfangen. Das wäre sehr ungünstig gewesen, weil die Vorstellung, die eine 1/2 Stunde vorher anfing ausverkauft war. Da habe ungefähr 8 Schulklassen das komplette Kino belegt. Wer weiß, ob nicht andere Schulklassen die späteren Vorstellungen blockiert haben. :no:

      Gefällt 1 Person

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