San Francisco – Film: „Hello, My Name is Doris“


Ich war am 16.04.16 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Hello, My Name is Doris“ 90 min comedy, drama, adaptation
dir. Michael Showalter cast: Sally Field, Max Greenfield, Tyne Daly, Beth Behrs, Peter Gallagher

 

 

Doris (Sally Field) ist etwas kauzig, kleidet sich wild und hat eine Sammelleidenschaft. Jahrelang hat sie ihre Mutter gepflegt und jetzt ist die kürzlich verstorben. Doris arbeitet in der Buchhaltung einer Werbeagentur in Manhattan und verknallt sich Hals über Kopf in den neuen, um so viele Jahre jüngeren Art Director (Max Greenfield)…

 

 

B+ (Wertung von A bis F) „Hello, My Name is Doris“ basiert auf Laura Terrusos Kurzfilm „Doris & the Intern“.

„Hello, My Name is Doris“ ist Charakterstudie, rührende Tragikomödie und erfrischend ungewöhnliche RomCom in einem. Es gibt wenig wirklich glaubhafte Liebeskummer-Szenen in RomComs, eine der besten bleibt für mich Diane Keatons Szene (n) in „Something´s Gotta Give“, in diesem Film liefert Sally Field dahingehend Szenen, an die ich mich fortan gerne zurückerinnere.

 
Ich hatte hier die Befürchtung, dass die Figur Doris ins Lächerliche gezogen wird und/ oder mir auf den Keks geht. Doris schrammt auch ein paar Mal kurz an der Nervigkeit vorbei, bleibt aber stets bei sich und ist liebenswert, was nicht zuletzt an dem wunderbaren Porträt der zweimaligen Oscar-Gewinnerin Sally Field liegt. Eine Oscar-Nominierung ist unwahrscheinlich, aber wäre durchaus gerechtfertigt. Ewig nicht mehr gesehen und auch gut gefallen hat mir Tyne Daly (Cagney & Lacey).

 

 

„Hello, My Name is Doris“ wurde erstmalig auf dem South by Southwest Filmfestival 2015 gezeigt. Ein Jahr später, am 11.03.16 wurde der Film in vier amerikanischen Kinos gestartet. Seit dem 1.4.16 ist der Film landesweit in den U.S.A. zu sehen.

 
Trailer zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Louder Than Bombs„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Jesse Eisenberg, Gabriel Byrne und Isabelle Huppert
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Lobster„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Ich liebe diesen Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Viva„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Drama, das in Kuba spielt, aber von Irland für die letzten Oscars eingereicht wurde
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Dough„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Jonathan Pryce
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Sing Street„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: John Carneys neuer Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

 
Ein kleiner Blick zurück zu den Oscar-Verleihungen des Jahres 1979 und 1984:

 

 

als Sally Field ihren ersten Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Performance in „Norma Rae“ erhalten hat. Laudator war der noch recht junge Richard Dreyfuss:

 

 
und als Sally Field ihren zweiten Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Performance in „Places in the Heart“ – ihre Dankesrede wird von Oscar-Experten immer wieder (auch falsch) zitiert:

 

5 Gedanken zu “San Francisco – Film: „Hello, My Name is Doris“

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