Berlin – Film: „Midnight Special“


Ich war am 15.02.16 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Midnight Special“ (dt. Kinostart: 18.02.16) 112 min sci-fi, fantasy, thriller
dir. Jeff Nichols cast: Michael Shannon, Joel Edgerton, Kirsten Dunst, Adam Driver, Sam Shepard, Jaeden Lieberher

 

Der achtjährigen Alton Meyer (Jaeden Lieberher) wird vermisst. Landesweit wird nach ihm gesucht, sogar das FBI schaltet sich ein. Der Junge befindet sich in der Obhut zweier Männer, Roy (Michael Shannon) und Lucas (Joel Edgerton)…

B (Wertung von A bis F) Nach „Shotgun Stories“, Take Shelter  und Mud ist „Midnight Special“ erst der vierte Film von Autor/Regisseur Jeff Nichols. Dies ist die erste Studioproduktion des Independent-Filmemachers.

Im Jahr 2011 war „Take Shelter“ einer meiner Top Ten-Filme, seitdem warte ich auf neue Werke von Jeff Nichols. Genauer gesagt habe ich in meiner Bestenliste aus dem Jahr 2013 „Midnight Special“ bereits als einen der Filme, auf den ich mich im Jahr 2014 am meisten freue, gelistet. „Midnight Special“ wurde im Frühjahr 2014 fertiggestellt. Herausgebracht wurde der Film aber weder im Jahr 2014, noch im Jahr 2015. Dieses Jahr hatte tatsächlich die Berlinale das Privileg, den Film uraufzuführen.

Auch wenn mir nicht alles in dem Film logisch erschien, mich ein Anschlussfehler rausgebracht hat und ich das Ende nur mittel-befriedigend fand, ist „Midnight Special“ ein durchaus spannender Sci-Fi-Thriller. Wenn man sich den Film anschauen möchte, sollte man so wenig wie möglich über die Handlung wissen (entsprechend habe ich meine Inhaltsangabe abgeändert). Die Dramatik ist von Beginn an spürbar und auch wenn man nicht genau weiß, wovor die beiden Männer mit dem Kind flüchten, fiebert man mit ihnen.

Grundsätzlich kann man bei mir nichts falsch machen, wenn die Hauptrolle mit einem meiner Lieblingsschauspieler (Michael Shannon) besetzt ist, ihm Joel Edgerton zur Seite gestellt wird und wenn darüberhinaus Adam Driver (What IfWhile We´re Young, „Star Wars: The Force Awakens“) für den nötigen Humor sorgt. Der Junge wird von Jaeden Lieberher gespielt, bekannt aus dem Film St. Vincent – den Film, den ich immer noch versuche, zu vergessen.

 
Die eindringliche Filmmusik hat mich mitunter an Howard Shores Score aus Spotlight erinnert. Diese Filmmusik komponierte jedoch David Wingo.

 

„Midnight Special“ feierte auf dem Berlin International Film Festival 2016 seine Weltpremiere. Der Film lief auf der 66. Berlinale im Wettbewerb. Ich habe den Film in einer Pressevorführung gesehen. Gezeigt wurde die OV. „Midnight Special“ ist regulär ab morgen, dem 18.02.16, in den deutschen Kinos zu sehen und soll einen Monat später, am 18.03.16 in den amerikanischen Kinos starten.

Erster offizieller Trailer zu sehen:

 

Zweiter offizieller Trailer zu sehen:

 

Deutscher Trailer zu sehen:

4 Gedanken zu “Berlin – Film: „Midnight Special“

  1. Ja wie gesagt, zu Beginn finde ich ihn auch gut gemacht und extrem spannend, die guten darstellerischen Leistung stehen außer Frage und ja, er hat ein paar echt humorige Stellen, da hat mir die dunkle Seite der Macht auch gut gefallen :)) Aber zu Ende hin ging das für mich gar nicht mehr. Kitschig und unlogisch, einfach enttäuschend. Ich weiß wirklich nicht, ob ich den Film so weiterempfehlen könnte und frage mich noch immer, was sich Nichols dabei gedacht hat. :))

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