Meine Top Ten Filme aus dem Jahr 2015


Zeit, meine Top Ten Liste für Filme aus dem Jahr 2015 zu veröffentlichen.

Im Juli 2015 bin ich mit meinem kleinen Blog gezwungenermassen von blog.de zu wordpress gezogen. Das andere Portal hatte schlussendlich im Dezember 2015 geschlossen. Mittlerweile habe ich mich hier einigermassen eingelebt.

Hier also meine erst Top Ten-Liste in meinem „neuen“ Blog“

Da ich auch im Jahr 2015 die Möglichkeit hatte, mir Filme in den U.S.A. anzuschauen, versuche ich am Jahresende noch möglichst alle sogenannten Oscar-Anwärter zu gucken, bevor ich meine Liste erstelle. Da trickse ich dann jedes Jahr etwas, weil ich die letzten Filme (The Hateful Eight, The Big Short, Concussion, The Revenant und Anomalisa), genau genommen, in den ersten Tagen des Januars 2016 gesehen habe. Aber schließlich ist es ja meine Liste, also kann ich meine Regeln selbst aufstellen.

In meiner persönlichen Filmliste für das Jahr 2015 tauchen genau 106 Filme auf, die ich bewertet habe. 95 Filme habe ich davon im Kino gesehen (einige wie z.B. Inside Out, Beasts of No Nation, Spotlight, The Good Dinosaur, The Big Short und Anomalisa habe ich sogar mehrmals im Kino bzw. bei Beasts of No Nation auf Netflix gesehen – das habe ich aber nicht mal mitgezählt) und 11 Filme habe ich auf VOD oder DVD gesehen/ bzw. nachgeholt. Auch im Jahr 2015 habe ich es wieder auf drei Filmfestival (Berlinale, Tribeca Film Festival und New York Film Festival) geschafft. Außerhalb der Berlinale Ich habe ich es 7x in Deutschland (Pressevorführungen mitgezählt) ins Kino geschafft, ansonsten habe ich die Filme ausschließlich im Ausland (Seoul, Vancouver, Paris, Montréal, London, Amsterdam und Hongkong – und ansonsten in den U.S.A.) gesehen.

Eine Bestenliste zu erstellen, ist schwierig. Logisch –  insbesondere wenn man, wie ich, so viele gute Filme gesehen hat. Man neigt natürlich dazu sehr gute Filme, die man am Ende des Jahres gesehen hat, auf die Top Ten-Liste zu setzen, einfach nur weil die Filme noch so präsent sind. Das versuche ich zu vermeiden. Ich nominiere einfach vorab, wenn mir Filme außergewöhnlich gut gefielen.

Damit lebe ich bis heute hervorragend. Ansonsten möchte ich, dass meine Bestenliste mein jeweiliges Filmjahr irgendwie möglichst perfekt repräsentiert.

Zugegebenermassen gucke ich wenig wirklich schlechte Filme. Ich habe nun mal die Gelegenheit in den U.S.A. ins Kino zu gehen und dort wähle ich gezielt Filme (meistens Indies oder Oscar-Material) aus. Bevor ich einen Film auswähle, schaue ich bei dem Bewertungsportal Rotten Tomatoes nach und wenn durch eine geringe Prozentzahl energisch von dem Film abraten wird, vermeide ich es, den Film zu gucken.

Meine Lieblingsfilme des Jahres 2015 (in der Reihenfolge, in der ich sie gesehen habe):

Ex Machina
Mad Max: Fury Road
Inside Out
The Lobster
Beasts of No Nation
Youth
Spotlight
The Hateful Eight
The Revenant
Anomalisa

 

Beinahe in meine Top Ten hätten es geschafft:

What We Do in the Shadows, White God, Kumiko, the Treasure Hunter, The Big Short und der HBO-Mehrteiler Olive Kitteridge

Eine lobende Erwähnung bekommen : Slow WestThe End of the Tour, die Folge „Kreise“ aus dem Polizeiruf 110 (Buch und Regie Christian Petzold) und definitv die erste Staffel der TV-Serie Mr. Robot

Die für mich besten Performances im Jahr 2015 (in keiner besonderen Reihenfolge): Paul Dano (Love & Mercy, Youth), Cate Blanchett (Truth), Abraham Attah (Beasts of No Nation), Jacob Tremblay (Room), Michael Fassbender (Steve Jobs), Kate Winslet (Steve Jobs), Peter Sarsgaard (Black Mass, Pawn Sacrifice), Mark Ruffalo (Spotlight), Tom Hardy (Legend), Ben Mendelsohn (Mississippi Grind und in der TV-Serie Bloodline), Brie Larson (Room), Charlotte Rampling (45 Years), Rooney Mara (Carol), Benicio Del Toro (Sicario), Mark Rylance (Bridge of Spies), Michael Shannon (sowieso und überall), Stanley Tucci (Spotlight), Liev Schreiber (Spotlight), Matthias Schoenaerts (Far From the Madding Crowd, The Danish Girl), Michael Sheen (Far From the Madding Crowd), Leonardo DiCaprio (The Revenant), Rooney Mara (Carol), Christian Bale (The Big Short), Samuel L. Jackson (The Hateful Eight)

Meine Neuentdeckung des Jahres 2015:

Emory Cohen (Brooklyn), Jacob Tremblay (Room), Daisy Ridley (Star Wars: The Force Awakens), Rami Malek (Mr. Robot), Alicia Vikander (Ex Machina, The Danish Girl)

 

 

Die schlechtesten Filme, die ich 2015 gesehen habe: Blackhat, The Loft (2015), Unfriended, Aloha, Jurassic World, Z for Zachariah, The WalkSecret in Their Eyes

 

Meiner Top Ten-Liste aus dem Jahr 2014 konnte man entnehmen, welche Filme mich am meisten für das Filmjahr 2015 interessierten:

Macbeth, dir. Justin Kurzel
Carol, dir. Todd Haynes
Midnight Special, dir Jeff Nichols
Knight of Cups, dir. Terrence Malick

diese vier Filme tauchten bereits das Jahr zuvor auf und wurden ins Jahr 2015 verschoben. Midnight Special wurde erneut verschoben, jetzt soll er im Jahr 2016 starten

und weiter:
The Revenant, dir. Alejandro Gonzáles Inarritu (in meiner Top Ten für 2015 gelandet)
Silence, dir. Martin Scorsese (ins Jahr 2016 verschoben)
Our Brand is Crisis, dir. David Gordon Green
Everest, dir. Baltasar Kormákur
Demolition, dir. Jean-Marc Vallee (ins Jahr 2016 verschoben)
Hail Caesar, dir. Joel and Ethan Coen (ins Jahr 2016 verschoben)
The Last Face, dir. Sean Penn (ist noch in Produktion)
By The Sea, dir. Angelina Jolie
Money Monster, dir. Jodie Foster (ins Jahr 2016 verschoben)
The Martian, dir. Ridley Scott
Truth, dir. James Vanderbilt
Crimson Peak, dir. Guillerma del Toro
The Early Years, dir. Paulo Sorrentino (in „Youth“ umbenannt und in meiner Top Ten für 2015 gelandet)
Flashmob, dir. Michael Haneke (habe nur noch „Happy End“ gefunden, der für das Jahr 2017 angekündigt ist)
Sea of Trees, dir. Gus van Sant (hatte in Cannes vernichtende Kritiken erhalten)

Letztlich waren es nur „Youth“ und „The Revenant“ die meine Erwartungen erfüllt haben.

Für das Jahr 2016 interessieren mich am meisten:

„Hail, Caesar!“, dir. Joel and Ethan Coen
„Silence“, dir. Martin Scorsese
„Money Monster“, dir. Jodie Foster
„La La Land“, dir. Damien Chazelle
„Snowden“, dir. Oliver Stone
„American Pastoral“, dir. Ewan MacGregor
„War on Everyone“, dir. John Michael McDonagh
„War Machine“, dir. David Michod
„Nocturnal Animals“, dir. Tom Ford
„Loving“, dir. Jeff Nichols
„Salt and Fire“, dir. Werner Herzog
„Certain Women“, dir. Kelly Reichardt
„Paterson“, dir. Jim Jarmusch
„Passengers“, dir. Morten Tyldum
„The Light Between Oceans“, dir. Derek Cianfrance
„Wiener-Dog“, dir. Todd Solondz
„The Promise“, dir. Terry George
„The Story of Your Life“, dir. Denis Villeneuve

 

 

Meine Top-Ten-Filme aus dem Jahr 2014

Meine Top-Ten-Filme aus dem Jahr 2013

Meine Top-Ten-Filme aus dem Jahr 2012

Meine Top-Ten-Filme aus dem Jahr 2011

Meine Top-Ten-Filme aus dem Jahr 2010

Meine Top-Ten-Filme aus dem Jahr 2009

Meine Top-Ten-Filme aus dem Jahr 2008

Meine Top-Ten-Filme aus dem Jahr 2007

 

9 Gedanken zu “Meine Top Ten Filme aus dem Jahr 2015

  1. In Mr. Robot werde ich mal reinsehen. Der liegt ja glaube ich bei Netflix oder Amazon.
    ExMachina liegt hier, konnte mich wegen eines gewissen Darstellers aber noch nicht durchringen :))
    Ob “The Lobster” hier laufen wird? Moviepilot prognostiziert, dass er mir nicht gefallen wird, aber da stimmt ohnehin nie :))
    Muss es nicht „besten Performances 2015“ heißen?
    Auf „Hail, Caesar!“ bin ich gespannt. Hoffentlich bekomme ich zur Berlinale Karten.

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    • Na ich weiß nicht, ob Dir „Mr. Robot“ gefallen könnte. Vielleicht ist es auch so gar nicht Dein Ding.

      Du bist so ungerecht zu Oscar Isaac. 🙂 Vor allen Dingen verstehe ich gar nicht warum. Ich find den klasse. Seine Tanzszene zählt für mich zu den besten Szenen des Jahres 2015.

      Wie Moviepilot prognostiziert, dass Dir „The Lobster“ nicht gefallen wird? Was ist das denn für eine Seite?

      Selbstverständlich war das Jahr 2015 gemeint. Man sollte nichts übermüdet schreiben. 🙂

      Ich versuche auch für „Hail, Caesar!“ Karten zu bekommen. Wobei ich glaube, dass ich zur Eröffnung der Berlinale da bin. Na mal gucken. 🙂

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      • Ach was, ich habe schon so viele Filme mit Oscar gesehen. Letztendlich gucke ich ihn ja doch immer. Manchmal mag ich ihn und manchmal eben nicht. Er spielt oft so überzeugend den Unsympathen vielleicht mag ich ihn deshalb nicht. Er ist bei mir einfach nicht positiv besetzt und ich finde ihn hässlich, dadurch hat er natürlich einen schweren Stand :))

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  2. Na gut, in „Ex Machina“ spielt er natürlich auch wieder mal nicht den Sympathieträger, aber die Rolle in dem Film steht ihm wahnsinnig gut, finde ich. Ja kenne ich, manche Menschen findet man einfach hässlich, dagegen kann man nichts ausrichten. 🙂

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