TV – Serie: „Mr. Robot, 1. Staffel“


Ich habe mir die komplette Staffel folgender TV-Serie angeschaut:

„Mr. Robot, 1. Staffel“ (Die erste Staffel von „Mr. Robot“ ist bereits im deutschen iTunes Store erhältlich) pilot: 64 min, 8 x approx. 45 min, finale: 54 min thriller, drama
dir. Niels Arden Oplev, Sam Esmail, Jim McKay, Nisha Ganatra, Deborah Chow, Christoph Schrewe, Tricia Brock cast: Rami Malek, Christian Slater, Portia Doubleday, Carly Chaikin, Frankie Shaw, Martin Wallström, Gloria Reuben, Michael Gill, Ben Rappaport, B.D. Wong

Elliot (Rami Malek) lebt in New York und arbeitet als Computeringenieur bei der Internetsicherheitsfirma Allsafe Security. Seine IT-Kenntnisse und Fähigkeiten nutzt er auch in seiner Freizeit. Er hackt sich über den Computer in das Leben anderer Menschen ein. Er schnüffelt Privates über ihm Nahestehende, aber auch Fremde aus. Dadurch kann er eine Verbindung zu seinen Mitmenschen aufbauen, kann herausfinden, wem er trauen kann und wem nicht. Elliot hat psychische Probleme. Er leidet unter einer Sozialphobie und Depressionen. Anders ist es ihm nicht möglich, eine Beziehung zu Menschen aufzubauen. Seine Probleme versucht er mit Drogen zu lindern. Elliot ärgert sich über so viele Dinge in der Gesellschaft. Im Vergleich zu anderen will er aber nicht teilnahmslos dabei zugucken, wie die Gesellschaft immer mehr zugrunde geht. Er will handeln, etwas gegen Ungerechtigkeiten und Korruption, aber vor allen Dingen gegen skrupellos agierende Großkonzerne unternehmen. Als der Zentralrechner des weltgrößten Konglomerats E Corp erneut gehackt wird, ruft man Elliot um die Sache aufzuklären und größeren Schaden abzuwenden. E Corp ist der Hauptauftraggeber seines Arbeitgebers All Safe aber auch Elliots größtes Feindbild. Er nennt E Corp Evil Corp, denn das beschreibt das Unternehmen am besten. Bald findet er heraus, dass fsociety hinter dem Hacker-Angriff auf E Corp steckt, auch entdeckt er eine verschlüsselte Nachricht an ihn persönlich. Nur wenig später wird er von einem mysteriösen Mann (Christian Slater) angesprochen. Er bietet Elliot an, seiner geheimen Hacker-Organisation fsociety beizutreten. Fsociety will E Corp zu Fall bringen.

A- (Bewertung von A bis F) „Mr. Robot“ ist die TV-Serie des Sommers 2015. Mit Olive Kitteridge und The Jinx – The Life and Deaths of Robert Durst habe ich dieses Jahr bereits zwei herausragende Fernsehproduktionen gesehen, „Mr. Robot“ ist aber auf dem besten Wege für mich die TV-Serie des Jahres zu werden.

Erstmalig bin ich auf dem Tribeca Film Festival 2015 auf diese Serie aufmerksam geworden. Im April 2015 wurde auf diesem New Yorker Filmfestival die Pilot-Folge von „Mr. Robot“ im Kino gezeigt. Ich habe sie zwar dort nicht gesehen, aber es hat sich in Nullkommanichts rumgesprochen, wie cool und zeitgeistig diese neue Serie zu sein scheint.

Serienschöpfer Sam Esmail wollte ursprünglich ein Drehbuch für einen Spielfilm schreiben. Dann hatte er aber immer mehr Ideen, die Figuren wurden komplexer, die Handlung umfangreicher, so dass ihm das Projekt als Serie geeigneter erschien. Sam Elliot traf sich dann mit den Verantwortlichen verschiedener Fernsehanstalten und stellte sein Konzept für eine TV-Serie vor. Dass „Mr. Robot“ dann ausgerechnet bei dem, nicht gerade für mutige und düstere Projekte bekannten amerikanischen Kabelsender USA Network gelandet ist, ist sonderbar. Sicherlich hätte eine Serie wie „Mr. Robot“ bei dem Streaming-Sender Netflix oder bei den amerikanischen Pay-TV-Sendern HBO und SHOWTIME eine größere Aufmerksamkeit erreicht und damit noch mehr Zuschauer und Fans gewonnen. So bleibt die Serie zunächst eine Insider-Kultserie.

Mit einigen Co-Autoren hat Sam Esmail die brillante Vorlage für diese außergewöhnliche TV-Serie geschrieben. Vor vielen Jahren war er selbst Hacker und ist immer noch mit vielen Computerhackern bekannt. In der Vergangenheit hat er sich zu oft darüber geärgert, wie die Hacker-Szene in Filmen oder auch TV-Serien portraitiert wurde. Wenn ich mich da an Hollywoods letzten Ausflug ins Hacker-Milieu erinnere (Michael Manns Film Blackhat), in dem der braungebrannte Surfertyp Chris Hemsworth einem weismachen wollte, er wäre ein Hacker, kann ich Sam Esmails Empörung durchaus nachvollziehen.

Sam Esmail hatte drei Inspirationsquellen für „Mr. Robot“: 1. der arabische Frühling (insbesondere die Ereignisse in Ägypten), 2. der Finanzkollaps im Jahr 2008 und 3. Korruption im Allgemeinen.

Die erste Staffel von „Mr. Robot“ prangert den wachsenden Narzissmus der Menschen an. Heutzutage sind Leute, die ihr Leben nicht über soziale Medien teilen wollen, eher die Seltenheit. Der Selbstdarstellungsdrang hat viele Menschen gepackt und sie inszenieren sich über Facebook und den ganzen anderen sozialen Netzwerken. Selbstverständlich ist dies – zusammen mit den von Sam Email genannten Inspirationsquellen – genau mein Thema. Mir bleibt bis heute rätselhaft, warum so viele Menschen (wenn es nicht beruflichen Zwecken dient) ihr Leben im Internet öffentlich machen. „Mr. Robot“ kritisiert soziale Medien und den leichtfertigen Umgang damit. Die Serie übt aber auch heftige Kritik an der heutigen Gesellschaft, der Verlogenheit von Berühmtheiten und Politikern und vor allen Dingen an dem unverantwortlichen Handeln, der Skrupellosigkeit von Großkonzernen, aber auch Einzelpersonen. Sind wirklich alle Menschen bestechlich? Eigentlich wird das gesamte System, in dem wir leben in frage gestellt. Mit allem was „Mr. Robot“ thematisiert und gerade mit den jüngsten Cyber-Angriffen auf Regierungen, Politiker (Hillary Clinton, etc.), Unternehmen (Sony Pictures, etc.) und auch Webseiten (aktuell das Fremdgeh-Portal Ashley Madison) trifft die Serie genau den Nerv der Zeit.

Was mir ungewöhnlich mutig dabei erschien, ist, dass „Mr. Robot“ nicht davon zurückscheut, Namen zu nennen. So bekommen einstige Helden, die die Öffentlichkeit getäuscht haben (Lance Armstrong, Biill Cosby, Tom Brady) ihr Fett weg, aber auch Starbucks, „The Hunger Games“-Bücher und Filme und natürlich auch die Marvel-Filme, aber auch wir, als Konsument dieser Produkte, Bücher und Filme, bekommen den Spiegel vorgehalten.

Evil Corp symbolisiert das Böse in der ersten Staffel von „Mr. Robot“. Es ist der weltgrößte Konzern, der von Elliot so gehasst wird und der zu Fall gebracht werden soll. E Corp ist ein Konglomerat aus vielen Unternehmen. Eigentlich heisst der Konzern E Corp, wird aber von Elliot Evil Corp genannt. Jedes Mal wenn über E Corp gesprochen wird, sagt oder hört Elliot (und damit auch wir als Zuschauer und Vertrauter von Elliot) Evil Corp. E Corp ist angelehnt an den amerikanischen Großkonzern Enron (selbst das Logo von E Corp gleicht dem des ehemaligen Energie-Unternehmens Enron). Bei dem Energie-Konzern Enron wurden seinerzeit im großen Ausmaß Bilanzen gefälscht. Anleger wurden um Milliarden betrogen. Die ehemaligen Chefs wurden zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Der Skandal steht bis heute für die grenzenlose Gier von Unternehmensvorständen. Enron ist im Jahr 2001 Pleite gegangen.

Gerade durch die unkonventionelle Erzählweise unterscheidet sich „Mr. Robot“ von allen anderen Serien. Auch ist die Hauptfigur (Elliot) anders als alle anderen Hauptfiguren bekannter Serien. Vom Aussehen und seiner Psyche ist Elliot ungewöhnlich. Er strahlt etwas distanziertes, undurchsichtiges, ja rätselhaftes aus. Auf der anderen Seite stelle ich mir einen Hacker genau so vor wie Elliot. Rami Malek ist grandios in der Rolle. Rami Malek ist Elliot. Die Serie „Mr. Robot“ ist ohne ihn undenkbar. Als er kürzlich in einem Interview sagte, dass er privat mit Computern nicht viel am Hut hat, wollte ich es kaum glauben.

Elliot leidet unter einer sozialen Angststörung, Er ist nicht gerne in der Gesellschaft anderer Menschen, noch mehr hasst er es, berührt zu werden. Elliot ist einsam und depressiv. Er nimmt Drogen (Morphine). Hat er durch seinen Drogenkonsum eine zu ausgeprägte Fantasie oder gar Wahnvorstellungen? Bildet er sich bestimmte Dinge nur ein? Trug sich besagte Begebenheit tatsächlich zu? Existieren alle Personen mit denen sich Elliot beschäftigt? „Mr. Robot“ schickt den Zuschauer auf eine Reise. Wir, als Zuschauer, wurden von Elliot auserkoren, sein Freund, zu sein. Er vertraut uns seine Gedanken an – aber können wir uns als Zuschauer darauf verlassen, dass alles stimmt, was er uns erzählt? „Mr. Robot“ beginnt als Thriller und im Verlauf der ersten Staffel wechselt die Serie das Genre, wird u.a. zu einer Charakterstudie. Am Ende der ersten Staffel habe ich eine ganz andere Serie gesehen, als ich am Anfang vermutet habe und enttäuscht war ich darüber ganz und gar nicht.

„Mr. Robot“ ist keine Serie, die man oberflächlich oder nebenbei gucken kann. Dafür ist diese Serie zu komplex. Mir war es nicht mal möglich, alles bei einer Sichtung zu verarbeiten. Mit quasi jeder Begegnung, jeder Konversation, jeder Szene, jeder Folge erhält man als Zuschauer viele Informationen, manchmal sind es nur Kleinigkeiten, Feinheiten, mal sind es Personen, die vielleicht erst später von Bedeutung werden oder erst im Ganzen für die Story wichtig sind. Im Verlauf der zehn Folgen bekommt man irgendwann Fragen, die man sich seit Beginn der Serie stellte, beantwortet. Es wird aber auch die eine oder andere Frage beantwortet, die ich mir so nie gestellt hat und die durch die Auflösung für noch mehr Verwirrung sorgten.

Entgegen meiner sonstigen Sehgewohnheiten von TV-Serien, konnte ich das erste Mal seit sehr langer Zeit eine Serie nicht an einem Stück (d.h. zwar an mehreren Tagen, aber wann immer ich wollte) gucken. „Mr. Robot“ ist brandaktuell und erst vor drei Tagen, am 26.08.15 02.09.15 zu Ende gegangen. Da ich von Anfang an dabei war (im Prinzip schon Wochen vorher, da ich die Pilot-Folge bereits lange vor der Erstausstrahlung über das amerikanische iTunes gesehen habe), musste ich immer SIEBEN ermüdend lange Tage warten, bis die nächste Folge ausgestrahlt wurde. EINE GANZE WOCHE. Wenn eine Serie so nuanciert, kryptisch und verwirrend ist, ist das eine Tortur. (Anmerkung: in den U.S.A. wurden am 26.08.16 eine amerikanische Reporterin und ein Kameramann vor laufender Kamera erschossen. Das Staffelfinale von „Mr. Robot“ sollte am selbigen Abend ausgestrahlt werden. Da die finale Episode eine ähnliche Szene beinhaltet, hat sich USA Network aus Respekt vor den Opfern und Angehörigen das Staffelfinale um eine Woche verschoben. Alle Fans der Serie mussten entsprechend zwei Wochen auf das Staffelende warten) Auf der anderen Seite konnte ich mich durch diese Art der Sichtung viel intensiver und länger mit einer Serie auseinandersetzen. Konnte rätseln, spekulieren, Theorien aufstellen und wieder verwerfen, weiter rätseln und spekulieren, mir die Folgen ein zweites (oder auch drittes) Mal anschauen, bevor ENDLICH die neueste Folge ausgestrahlt wurde. Rückblickend möchte ich dieses besondere Erlebnis, „Mr. Robot“ genau so konsumiert zu haben, nicht missen. Vielleicht war die letzte Serie, die ich so förmlich aufgesaugt habe, David Lynchs „Twin Peaks“ (also zumindest bis es zu surreal wurde) – und das war im Jahr 1991.

Über die gesamten zehn Folgen der ersten Staffel spürt man eindeutig Einflüsse von David Lynch und David Fincher. David Finchers Film „Fight Club“ fällt mir da ein, aber auch vier weitere Lieblingsfilme von mir: „American Psycho“, „Taxi Driver“ und „Requiem for a Dream“. Ich fühlte mich aber manchmal auch an Filme wie „12 Monkeys“, „The Matrix“ oder „Black Swan“ erinnert oder gar die Netflix-Serie House of Cards und irgendwie auch an die Serie „Breaking Bad“. Eines der vielen Dinge, die ich an „Mr. Robot“ großartig finde, ist, dass es auch zahlreiche direkte popkulturelle Anspielungen gibt.

In amerikanischen TV-Serien ist es immer noch eher selten, dass es mehrere starke Frauencharaktere gibt. Ich finde es daher erwähnenswert, dass in „Mr. Robot“ einige interessante, vielschichtige weibliche Charaktere existieren. Wie die Serie ganz selbstverständlich Minderheiten einbindet ist sehr vorbildlich und fortschrittlich.

Außerdem ist die Musikauswahl (sowohl der elektronische Score von Mac Quayle als die auch ausgewählte Musikstücke) EXZELLLENT und fügt sich perfekt in die einzelnen Szenen und in die Geschichte ein.

Und nicht zuletzt liebe ich wie hier New York gezeigt wird.

Auf die Frage auf wie viele Staffeln „Mr. Robot“ ausgelegt ist, antwortete der Serienschöpfer vier, maximal fünf Staffeln. Die meisten Serienentwickler denken sich Stoff für eine, vielleicht zwei Staffeln aus. Wenn sich Serie dann als erfolgreich zeigt, müssen Autoren für weitere Staffeln zu der ursprünglichen Geschichte etwas dazu dichten. Das kann funktionieren, der Erfahrung nach gelingt es aber in vielen Fällen nicht. Bei „Mr. Robot“ bin ich sehr zuversichtlich. Sam Esmail hat offensichtlich eine Vision, einen Masterplan für seine Story. Der Showrunner Sam Elliot hat angegeben, dass die erste Staffel nur eine Art Prolog ist, die eigentliche Geschichte beginnt erst mit der zweiten Staffel.

Produziert wurde die Serie von Steve Golin und seiner Produktionsfirma Anonymous Content. Steve Golin hat großartige Kinofilme, wie „The Game“, „Return to Paradise“, „Being John Malkovich“, „Nurse Betty“, „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“, „Babel“, Winter´s Bone, Seeking a Friend for the End of the World und kürzlich The End of the Tour produziert, aber auch die wunderbare erste Staffel von „True Detective“.

Dass mir „Mr. Robot“ gefällt, wusste ich bereits mit der 12. Minute der ersten Episode (genau betrachtet der Pilot-Folge, die nicht in die Episoden eingerechnet wurde). Mit der 49. Minute der Pilot-Folge war mir bereits klar, dass dies meine neue Lieblingsserie ist. Dabei störte es mich nicht im Geringsten, dass ich im Verlauf der ersten Staffel eine andere Serie zu sehen bekommen habe, als ich durch die Pilot-Folge vermutet habe.

Meine Lieblingsfolge: Kann ich leider nicht mehr beurteilen. Durch die Mehrfachsichtung habe ich kaum noch Abstand zu „Mr. Robot“. Nur soviel: Die Pilot-Folge ist sicherlich eine der besten Piloten, die ich je gesehen habe.

Mein Lieblingszitat der ersten Staffel: Give a man a gun and he can rob a bank, give a man a bank and he can rob the world.

Meine Empfehlung: 1. auch wenn es schwerfällt: Soziale Medien weitestgehend meiden und SICH VON NIEMANDEN DIE ERSTE STAFFEL VON „MR. ROBOT“ SPOILERN LASSEN. 2. Die Serie unbedingt im Original (hilfreich sind englische Untertitel) anschauen. 3. Die einzelnen Folgen mehrmals schauen, naja und selbstverständlich SICH NICHT VON DEM SAUBLÖDEN SERIENTITEL ABSCHRECKEN LASSEN. 4. Bei der letzten Folge, dem Staffelfinale unbedingt den Abspann abwarten, eine Szene kommt noch im Anschluss.

Die wichtigsten Charaktere im Einzelnen:

Elliot Alderson ist Ende 20 und arbeitet als Computeringenieur der Firma Allsafe Security. Sein Vater ist früh an Leukämie verstorben, das hat er bis heute nicht verarbeitet. Elliot ist sehr intelligent, ein Einzelgänger, der psychische Probleme hat. Er leidet unter einer Sozialphobie und Depressionen. Er kann die Nähe und den Körperkontakt von Menschen nicht ertragen. Seine Einsamkeit und die Depressionen bekämpft er mit Drogen (Morphinen). Er führt ein geheimes Doppelleben. Seine Hackerkenntnisse nutzt er, um sich in das Leben seiner Mitmenschen einzuhacken. Das ermöglicht ihm, eine Verbindung zu anderen Menschen aufzubauen. Dabei versucht er die ihm Nahestehenden zu beschützen und, wenn er kriminelles Vergehen aufdeckt, scheut er sich nicht, dies den Behörden zu melden. Von der Gesellschaft ist er enttäuscht, er möchte die Welt verbessern bzw. retten. Er hasst den Großkonzern Evil Corp (eigentlich E Corp), weil er dieses Unternehmen für skrupellos hält und für den Tod seines Vaters verantwortlich macht. Gerichtlich wurde er dazu verdonnert, regelmässig zu einer Psychotherapeutin (gespielt von Gloria Reuben) zu gehen. Eines Tages lernt Elliot Mr. Robot (gespielt von Christian Slater) kennen. Gespielt wird Elliot von dem amerikanischen Schauspieler Rami Malek. Er hat den Pharao in den Night at the Museum-Filmen gespielt. Ich habe ihn in The Master, Ain´t Them Bodies Saints, Short Term 12 und Oldboy gesehen.

Mr. Robot ist die Titelfigur dieser Serie. Er hat die Hackergruppe fsociety gegründet und ist Anführer dieser Untergrundorganisation. Mr. Robot rekrutiert Elliot. Mr. Robot wird von dem amerikanischen Schauspieler Christian Slater gespielt. Ich habe ihn das erste Mal in „The Name of the Rose“ gesehen, das war im Jahr 1986. In den 1990er Jahren war Christian Slater ein Star und in unzähligen, durchaus guten Filmen zu sehen: „True Romance“, „Murder in the First“, „Hard Rain“ und „Very Bad Things“. Irgendwann war er aber mehr durch seine Verhaltensauffälligkeiten in den Schlagzeilen als durch seine Rollen und Performances. Das hat seinem Ruf geschadet. In den letzten Jahren ist es etwas ruhiger um ihn geworden. Er hat zwar auch in ein paar Spielfilmen mitgewirkt, aber die sind meist nur wenigen Kinobesuchern zugänglich gemacht worden oder gleich auf DVD/VOD gelandet. Dafür hat Christian Slater in einigen TV-Serien gespielt, die aber auch früher oder später eingestellt wurden.

Tyrell Wellick arbeitet in einer Führungsposition bei Evil Corp. Er war ursprünglich war er als CTO bei Evil Corp vorgesehen. Tyrell ist mit Joanna (gespielt von Stephanie Corneliussen) verheiratet Sie erwarten gerade ihr erstes gemeinsames Kind. Tyrell ist sehr zielstrebig und geltungssüchtig. Er ist ein arroganter Widerling. Tyrell Wellick wird von dem schwedischen Schauspieler Martin Wallström gespielt. Mit „Mr. Robot“ gab der Schauspieler sein amerikanisches Debüt. Zuvor war er in einigen schwedischen TV- und Kinoproduktionen zu sehen.

Angela Moss ist Elliots beste Freundin. Sie kennen sich seit der Kindheit. Angelas Mutter ist – wie Elliots Vater – früh an Leukämie gestorben. Das verbindet Elliot und Angela. Angela ist aber auch Elliots Kollegin bei AllSafe. Seit zwei Jahren ist sie mit ihrem Kollegen Ollie (gespielt von Ben Rappaport) zusammen. Angela wird von der amerikanischen Schauspielerin Portia Doubleday portraitiert. Sie hat bereits in den Kinofilmen Youth in Revolt und Her  gespielt.

Shayla ist Elliots Nachbarin und seine Drogendealerin. Shayla wird von der amerikanischen Schauspielerin Frankie Shaw gespielt. Bislang hatte sie hauptsächlich Gastauftritte in TV-Serien. Auf dem Sundance Film Festival 2015 hat sie ihr Regiedebüt, den Kurzfilm „SMILF“ vorgestellt. Ihr Film wurde von der Jury mit einem Preis ausgezeichnet.

Darlene ist eine Hackerin bei fsociety. Mich erinnert Darlene an die junge Angelina Jolie. Gespielt wird Darlene von der amerikanischen Schauspielerin Carly Chaikin. Jahrelang gehörte sie zum festen Ensemble der TV-Serie „Suburgatory“.

Krista Gordon ist Elliots Therapeutin. Gespielt wird sie von der kanadischen Schauspielerin (und klassischen Sängerin) Gloria Reuben. Bekannt geworden ist sie durch ihre Hauptrolle in der Erfolgsserie „ER“. Sie hat aber auch in den Kinofilmen Lincoln und Admission mitgespielt.

Joanna ist Tyrells schwangere Ehefrau. Joanna wird von der dänischen Schauspielerin Stephanie Corneliussen gespielt. Sie hat u.a. in „Hansel & Gretel: Witch Hunters“ gespielt.

Gideon ist Elliots Chef bei AllSafe. Gespielt wird er von dem amerikanischen Schauspieler Michael Gill. Er ist den meisten als amerikanischer Präsident der ersten Staffel von House of Cards bekannt.

Die erste Staffel von Mr. Robot wurde erstmalig vom 24.06.15 – 26.08.15 02.09.15 ausgestrahlt. Die Pilotfolge von „Mr. Robot“ wurde erstmalig auf dem South by Southwest Festival im März 2015 gezeigt. Dort wurde die 64-minütige Pilotfolge mit dem Publikumspreis für TV ausgezeichnet.

Noch bevor die Pilotfolge am 24.06.15 im Fernsehen zu sehen war, wurde die zweite Staffel bereits bestellt.

„Mr. Robot“ könnte in meiner Top Ten des Jahres 2015 landen.

Trailer zu sehen:

Ein kleiner Ausschnitt aus der Pilotfolge:

Der fantastische Score von „Mr. Robot“:

Ende September 2015 durch Zufall in der Lower East Side in Manhattan entdeckt:

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4 Gedanken zu “TV – Serie: „Mr. Robot, 1. Staffel“

  1. Hier sind wir mal wirklich ganz unterschiedlicher Meinung.
    Medien- und Wirtschaftskritik hin oder her, für mich war es überwiegend heiße Luft und den Hauptdarsteller fand ich ganz furchtbar. Ich weiß nicht, ob ich es schaffen würde die Serie komplett noch einmal zu sehen. Ich hatte sie in deutsch gesehen und teilweise noch mal in englisch, aber sie ist nicht meins.
    Ob die Hackerszene so ist…weiß der Henker, für mich sah das ziemlich aufgesetzt aus.
    Aber sicher hatte sie auch gute Ansätze, so ganz verurteilen würde ich sie nicht, sonst hätte ich sie auch nicht zu Ende gesehen. 🙂

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