NYC – Film: "Kumiko, the Treasure Hunter"


Ich war am 24.04.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Kumiko, the Treasure Hunter“ (dt. Titel: „Kumiko, die Schatzjägerin“) 105 min drama
dir. David Zellner cast: Rinko Kikuchi, David Zellner, Nobuyuki Katsube, Shirley Venard

Kumiko (Rinko Kikuchi) ist 29 Jahre alt und lebt in Tokio. Sie führt ein sehr ödes und einsames Leben. Die einzige Freude, die sie hat, ist die Schatzsuche. Kürzlich hat sie eine alte Videokassette des Coen Bros.-Film „Fargo“. gefunden. Die Begebenheiten des Films faszinieren sie und lenken sie von ihrem frustrierenden Alltag ab. Sie studiert förmlich die Handlung des Films.. Irgendwann kommt ihr die Idee nach dem Geldkoffer zu suchen, den Steve Buscemis Filmfigur im Schnee vergraben hat. Vielleicht ist dieser Schatz die Rettung aus ihrer Misere.

A- (Wertung von A bis F) „Kumiko, the Treasure Hunter“ wurde von dem Leben der Japanerin Takako Konishi inspiriert. Für mich ist der Film eine kleine Indie-Perle, so eine Besonderheit sieht man meist nur mit viel Glück auf einem Filmfestival. Eines meiner Lieblingskinos, das IFC CENTER, hat den Film in ihr Programm aufgenommen.

Wie heisst es so schön zu Beginn des Coen Bros.-Film „Fargo“:

THIS IS A TRUE STORY.
The events depicted in this film took place in Minnesota in 1987.
At the request of the survivors, the names have been changed.
Out of respect for the dead, the rest has been told exactly as it occured.

Bekanntermassen wird in „Fargo“ keine wahre Geschichte erzählt. Die Coens spielen einfach gerne mit Wahrheit und Fiktion und schaffen so ihre eigene Welt. Aber was wäre, wenn sich Begebenheiten wirklich ereignet hätten? Na Kumiko glaubt daran, dass die Geschichte wahr ist und misst nun auf ihrem kleinen Fernsehbildschirm aus, wo der Geldkoffer, den Steve Buscemis Filmfigur vergraben hat, sein könnte. Das ist so absurd, da kam mir ziemlich schnell Neil LaButes „Nurse Betty“ in den Sinn – auch einen Film, den ich sehr mochte.

Ich liebe so abgedrehte Filme und den Coen Brüder dürfte „Kumiko, the Treasure Hunter“ auch sehr gefallen. Es ist diese tragisch-komische Handlung, es sind die eigenwilligen Figuren und die bizarren Momente, die direkt auf mein Filmherz zielen. Am meisten mochte ich die Szenen mit Kumiko und dem Sheriff (der übrigens von David Zellner, dem Regisseur dieses Films gespielt wird)

Während des Films habe ich komplett vergessen, dass Kumiko eigentlich von der Schauspielerin Rinko Kikuchi (Babel, The Brothers Bloom gespielt wird.

„Kumiko, the Treasure Hunter“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2014 gezeigt. Der Score des Films ist manchmal etwas schrill, aber immer außergewöhnlich. Die Filmmusik hat auf dem Sundance Film Festival den U.S. Dramatic Special Jury Award gewonnen.

„Kumiko, the Treasure Hunter“ ist teilweise in japanischer Sprache mit englischen Untertiteln.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The D Train“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Komödie mit Jack Black, James Marsden, Jeffrey Tambor und Kathryn Hahn
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Soul Boys of the Western World“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dokumentation über die Band Spandau Ballett
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

2 Gedanken zu “NYC – Film: "Kumiko, the Treasure Hunter"

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