Meine Top Ten Filme aus dem Jahr 2014


Heute Nacht werden die Golden Globes verliehen, Zeit meine Top Ten Liste für Filme aus dem Jahr 2014 zu veröffentlichen.

In meiner persönlichen Filmliste tauchen genau 100 Filme auf, die ich bewertet habe. 84 Filme habe ich davon im Kino gesehen (einige davon sogar mehrmals im Kino) und 16 Filme habe ich auf VOD oder DVD gesehen/ bzw. nachgeholt. Ich war im Jahr 2014 auf drei Filmfestival (Berlinale, Tribeca Film Festival und zum ersten Mal auf dem New York Film Festival).

Ich finde es ist recht schwer, eine Bestenliste zu erstellen. Es ist nicht nur schwierig, zehn meiner Lieblingsfilme auszuwählen, die Liste soll auch mein jeweiliges Filmjahr stimmig repräsentieren. Da ich die Filme, die ich mir anschaue, sehr bewusst wähle, sehe ich wenig schlechte Filme, sehr viele gute Filme und einige hervorragende Filme. Da ich die Möglichkeit habe, mir Filme in den U.S.A. anzuschauen, versuche ich am Jahresende noch möglichst alle sogenannten Oscar-Filme zu gucken, bevor ich meine Liste erstelle. So ist meine Bestenliste gerade zum Ende des Jahres im permanenten Wandel. Seit letztem Donnerstag stehen aber alle Kandidaten fest.

Kleine Anmerkung zu meiner Top Ten Liste für das Jahr 2014. Ich habe zwei Filme auf Platz 1 gesetzt, weil ich mich nicht entscheiden konnte, welcher der beiden mein absoluter Lieblingsfilm ist. Auf Platz 1 sind Whiplash und Foxcatcher. Bei beiden Filmen habe ich etwas besonderes gespürt und das ist das was für mich einen besonderen Film ausmacht. Die Plätze 3 bis 9 stehen eigentlich nicht wirklich in Reihenfolge. Warum habe ich sie nominiert? Birdman – ich liebe das Theater und ich liebe das Schauspiel, beides ist von Alejandro González Iñárritu in einen für mich überragenden Film verschmolzen. Inherent Vice  – der Film, der es als letzter auf meine Liste geschafft hat. Bereits vom Trailer her wusste ich, dass er mir gefällt. Paul Thomas Andersons erste Komödie ist so wirr, so verrückt, so witzig und die Szenen mit Doc und Bigfoot könnte ich mir in einer Dauerschleife angucken, „Inherent Vice“ hat es verdient, in meiner Liste zu stehen. The Skeleton Twins  – eine Tragikomödie mit einem so bezaubernden Bill Hader. Ich habe keine Geschwister, der Film hat mich neidisch gemacht, nicht so einen Bruder zu haben. Starred Up – ein sehr intensives und spannendes Gefängnisdrama, dass ich auf dem Tribeca Film Festival gesehen habe. Blue Ruin – ein origineller und hochspannender Indie – The Drop – Tom Hardy in Bestform in einem guten Krimi – was brauche ich mehr. Und dann kommen wir zu Boyhood – der Oscar-Gewinner-Film 2015, naja so sieht es zumindest seit einigen Wochen aus. „Boyhood“ hat es so ziemlich auf alle Bestenlisten geschafft. Wie man sieht auch auf meine. Ich habe mir tatsächlich überlegt, ob es nicht zu blöd ist, einen Film zu nominieren, den praktisch ALLE toll finden. Nein ist es nicht. Ich habs nicht so mit Kindern und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich mit einer gewissen Leere und verheult aus dem Berliner Kino kam, weil „mein“ Kind jetzt aus dem Haus ist und zum College geht. Wenn ein Film das schafft, dann muss er auf meine Liste. Und damit komme ich zu meinem Platz 10 – und da habe ich etwas geschummelt. Für mich ist es aber zweifelsohne einer der besten Filme, die ich im Jahr 2014 gesehen habe, er hat Überlänge (ist knapp 10 Stunden lang) und ich habe ihn nicht im Kino gesehen, aber er repräsentiert mein Filmjahr 2014 mindestens so gut wie alle anderen 9 Filme: die die erste Staffel der TV-Serie „Fargo“.

Meine Lieblingsfilme im Jahr 2014:

1. Whiplash und Foxcatcher
3. Birdman
4. Inherent Vice
5. The Skeleton Twins
6. Starred Up
7. Blue Ruin
8. The Drop
9. „Boyhood“
10. die erste Staffel der TV-Serie „Fargo“

Eine lobende Erwähnung bekommen (in der Reihenfolge, in der ich sie gesehen habe): The Lego Movie, The Grand Budapest Hotel, In Fear, The Two Faces of January, The Double, Under the Skin, Lucky Them, Match, Bad Hair, Loitering with Intent, Locke, Cold in July, The Rover, Dawn of the Planet of the Apes, Begin Again, Calvary, Gone Girl, The Disappearence of Eleanor Rigby: Them, Pride, The Boxtrolls, Citizenfour, The Imitation Game, Wild Tales, Wild, The Babadook, Ida, Force Majeure, Only Lovers Left Alive, The Trip to Italy, A Most Violent Year, Selma

Die für mich besten Performancen im Jahr 2014 (in keiner besonderen Reihenfolge): Andy Serkis (Dawn of the Planet of the Apes), Jack O´Connell (Starred Up), Bill Hader (Skeleton Twins), Tom Hardy (The Drop), J. K. Simmons (Whiplash), Robert Duvall (The Judge), Edward Norton und Emma Stone (Birdman) Jake Gyllenhaal (Nightcrawler), Joaquin Phoenix (Inherent Vice), Elisabeth Moss (The One I Love, Listen Up Philip) und Essie Davis (The Babadook),

Meine Neuentdeckung des Jahres 2014: Boyd Holbrook (Skeleton Twins, A Walk Among the Tombstones, Gone Girl), Domhnall Gleeson (Calvary, Frank) Essie Davis (The Babadook)

Die schlechtesten Filme, die ich 2014 gesehen habe: A Million Ways to Die in the West,  The Giver, St. Vincent,  Serena

Diese Filme waren vielleicht nicht schlecht, aber halt gar nicht mein Fall: What If, Guardians of the Galaxy, Obvious Child, Listen Up Philip, Mr. Turner

Eine lobende Erwähnung bei den TV-Serien erfahren dieses Jahr, mit Ausnahme von der dritten Staffel von Homeland, alle Serien, die ich im Jahr 2014 gesehen habe: Orphan Black, 1. Staffel, True Detective, 1. Staffel, Broadchurch, 1. Staffel,  Rectify, The Honorable Woman und Transparent, 1. Staffel (die erste Staffel von Fargo hat es in meine Top Ten Filmliste geschafft)

Das waren die Filme, auf die ich mich im Jahr 2014 am meisten gefreut habe (kopiert aus meiner eigenen Liste aus meiner Top Ten-Liste aus dem Jahr 2013:

Foxcatcher, dir. Bennett Miller
A Most Wanted Man, dir. Anton Corbijn
The Grand Budapest Hotel, dir. Wes Anderson
The Skeleton Twins, dir. Craig Johnson
Macbeth, dir. Justin Kürzel ist in das Jahr 2015 verschoben
Frank, dir. Lenny Abrahamson
Maps to the Stars, dir. David Cronenberg
Birdman, dir. Alejandro González Inárritu
Inherent Vice, dir. Paul Thomas Anderson
Gone Girl, dir. David Fincher
Interstellar, dir. Christopher Nolan
Exodus, dir. Ridley Scott, ist in „Exodus: Gods and Kings“ umbenannt worden, habe ich mir erspart
Cyber, dir. Michael Mann, ist mittlerweile in „Blackhat“ umbenannt worden und in das Jahr 2015 verschoben worden
Selfless, dir. Tarsem Singh ist ins Jahr 2015 verschoben
Jupiter Ascending, dir. Andy Wachowski, Lana Wachowski ist in das Jahr 2015 verschoben worden
The Imitation Game, dir. Morten Tyldum
Big Eyes, dir. Tim Burton
How to Catch a Monster, Regiedebüt von Ryan Gosling, wurde mittlerweile umbenannt in „Lost River“, kommt im Jahr 2015 direkt auf VOD
Transcendence, Regiedebüt von Wally Pfister, habe ich mir erspart
The Boxtrolls, dir. Anthony Stacci, Graham Annable
Midnight Special, dir. Jeff Nichols ist in post-production und in das Jahr 2015 verschoben worden
Knight of Cups, dir. Terrence Malick wurde in das Jahr 2015 verschoben
Carol, dir. Todd Haynes ist in post-production und in das Jahr 2015 verschoben
Unbroken, dir. Angelina Jolie
The Giver, dir Phillip Noyce

von dieser Liste haben es vier Filme (Foxcatcher, The Skeleton Twins, Birdman und Inherent Vice) in meine Top Ten geschafft

Die Filme, die mich bisher im Jahr 2015 am meisten interessieren:

verschobene Filme, aus meiner 2014er-Liste übernommen:

Macbeth, dir. Justin Kurzel
Carol, dir. Todd Haynes
Midnight Special, dir Jeff Nichols
Knight of Cups, dir. Terrence Malick

und weiter:
The Revenant, dir. Alejandro Gonzáles Inarritu
Silence, dir. Martin Scorsese
Our Brand is Crisis, dir. David Gordon Green
Everest, dir. Baltasar Kormákur
Demolition, dir. Jean-Marc Vallee
Hail Caesar, dir. Joel and Ethan Coen
The Last Face, dir. Sean Penn
By The Sea, dir. Angelina Jolie
Money Monster, dir. Jodie Foster
The Martian, dir. Ridley Scott
Truth, dir. James Vanderbilt
Crimson Peak, dir. Guillerma del Toro
The Early Years, dir. Paulo Sorrentino
Flashmob, dir. Michael Haneke
Sea of Trees, dir. Gus van Sant

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