Hong Kong – Film: "John Wick"


Ich war am 05.11.14 in Hongkong und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„John Wick“ (dt. Kinostart: 29.01.15) 101 min action
dir. Chad Stahelski cast: Keanu Reeves, Michael Nyqvist, Willem Dafoe, John Leguizamo, Alfie Allen, Ian McShane, Bridget Moynahan

John Wick (Keanu Reeves) hat sich bereits vor einiger Zeit als Auftragskiller zur Ruhe gesetzt. Seine Frau (Bridget Moynahan) ist gerade einer schweren Krankheit zum Opfer gefallen. Noch bevor sie verstorben ist, hat sie dafür gesorgt, dass er nach ihrem Tod nicht allein zurückbleibt. Um den kleinen Hundewelpen Daisy soll er sich kümmern. Eines Nachts wird er von drei russischen Männern überfallen, schwer verletzt und der kleine Hund wird von den Kriminellen getötet. John Wick hat nichts mehr zu verlieren und macht sich auf die Suche nach den Männern.

B- (Wertung von A bis F) „John Wick“ ist offiziell das Regiedebüt von Chad Stahelski. Er hat als Stuntman angefangen, u.a. hat er Keanu Reeves in der „Matrix“-Trilogie gedoubelt. Mittlerweile gilt er als einer der besten Stunt Choreographen weltweit. Chad Stahelski hat sich (zusammen mit David Leitch) mit einer eigenen Firma spezialisiert. Inoffiziell haben Chad Stahelski und David Leitch bei „John Wick“ gemeinsam Regie geführt.

„John Wick“ hat in den U.S.A. hervorragende Kritiken bekommen, so etwas macht mich generell neugierig. Der Film ist sehr düster und stylisch inszeniert und dass die Stunt Choreographen ihr Handwerk verstehen, sieht man den Action-Szenen an.

„John Wick“ spielt in New York, was man aber eigentlich nur an den Luft- und Skyline-Aufnahmen erkennt. Der Film führt einen in eine eigene, sehr coole Welt. Es ist eine Welt der Kriminellen. Sie bezahlen mit ihrer eigenen Währung. Es gibt ein elitäres Hotel mit angeschlossenem Club exklusiv für Profi-Killer und sonstige Gangster. Ich mochte die ganzen Locations, besonders die Szenen in dem Spa-Tempel fand ich beeindruckend. Auch gefiel mir die Tatortreinigungsfirma, die dann angeheuert wird wenn die Spuren eines Verbrechens beseitigen werden sollen.

Mich hat anfangs gestört, dass vieles in dem Film so künstlich wirkt. Man sieht quasi kaum normale Menschen in dem Film. Definitiv wurde an Statisten gespart. Dafür wurde in eine Regenmaschine investiert, die zum Schluss auch noch mal eingesetzt werden wollte. Dem Film fehlt es auch an Humor, in meinem Augen nimmt sich der Film viel zu ernst. Auch haben die Dialoge bei mir teilweise Bauchschmerzen verursacht. So redet keiner und so wirkte manches irgendwie unfreiwillig komisch. Vielleicht muss man „John Wick“ tatsächlich aber als eine Art Comic-Verfilmung ansehen, ohne dass er tatsächlich auf einem Comic basiert.

Keanu Reeves macht im klassischen Dreiteiler immer noch was her, vor allen Dingen mit verwuschelten Haaren. Den von allen gefürchteten Profikiller konnte ich ihm allerdings nur schwer abnehmen.

Alfie Allen ist ein britischer Schauspieler, als russischen Gangster fand ich ihn jedoch glaubwürdig. Ein erfreuliches Wiedersehen gab es mit den Schauspielern Michael Nyqvist, Ian McShane, John Leguizamo und Willem Dafoe.

„John Wick“ lief erstmalig auf dem Fantastic Fest 2014.

Ich habe „John Wick“ in der Originalfassung mit chinesischen Untertiteln gesehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Hector and the Search of Happiness“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: britische Romanverfilmung mit Simon Pegg und Rosamunde Pike. Leider spielt die Ferres mit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Hunger Games: Mockingjay – Part 1“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar:Jetzt der dritte Teil, der in zwei Parts ins Kino kommt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Kino in Hongkong

Es ist schon eine Weile her, dass ich in Hongkong im Kino war. Jetzt habe ich ein neues, kleines Kino (Windsor Cinema) für mich entdeckt. Die Kinokarte kostet zwischen 80 und 110 Hongkong Dollar, umgerechnet zwischen 9 und 12 Euro. Seinen Sitzplatz muss man sich leider bereits an der Kasse aussuchen (ich persönlich schwöre auf free seating) und man wird dann persönlich von einem Angestellten des Kinos direkt zu seinem Platz geleitet. Sehr bequeme Kinosessel erwarten den Zuschauer. Es wurden nur zwei Werbungen gezeigt, im Anschluss daran die o.g. zwei Trailer und der Film begann 8 Minuten nach dem veröffentlichten Filmbeginn.

3 Gedanken zu “Hong Kong – Film: "John Wick"

  1. Ach ja, da gefiel mir der Trailer ganz gut. Sah alles ganz cool aus und scheint ja auch so zu sein 😀
    Ich mag Reeves einfach total gerne, selbst wenn er oft etwas steif ist und wenn sich die Filminhaltsangabe nicht ganz so schmalzig anhört, sehe ich seine Filme auch alle.

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  2. Ja, cool ist der Film – unnatürlich, aber schon cool.

    Ich mochte Keanu früher sehr gerne (ich glaube sogar, dass ich in „Point Break“ in ihn verknallt war 🙂 ) In den letzten Jahren hat er aber kein gutes Händchen mehr bei der Filmauswahl gehabt. Ich glaube, der letzte Film, den ich mit ihm gesehen habe, war „The Lake House“ und davon musste ich mich erst mal ein paar Jahre erholen. :))

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