Berlin – Film: "Serena"


Ich war am 30.10.14 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Serena“ (dt. Kinostart: 18.12.14) 107 min drama, adaptation
dir. Susanne Bier cast: Jennifer Lawrence, Bradley Cooper, Rhys Ifans, David Dencik, Toby Jones, Sam Reid, Ana Ularu

Smoky Mountains, North Carolina im Jahr 1929. George Pemberton (Bradley Cooper) leitet einen großen Holzfällerbetrieb. In den Wäldern soll nun ein Nationalpark entstehen. Als er die junge Serena (Jennifer Lawrence) kennenlernt, vom Fleck weg heiratet und zu seiner Teilhaberin macht, steht Georges rechte Hand Buchanan (David Dencik) der selbstbewussten Frau skeptisch gegenüber. Zunächst ist es für alle Beteiligten kein Problem, als eine frühere Liebschaft (Ana Ularu) von George ein Kind von ihm erwartet. Bis es irgendwann doch zu einem wird und das ist nicht das einzige Problem, mit dem sich die Eheleute auseinandersetzen müssen…

D+ (Wertung von A bis F) „Serena“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ron Rash.

Serena ist bereits die dritte Zusammenarbeit zwischen Bradley Cooper und Jennifer Lawrence. Zu den Dreharbeiten von „Serena“, im Jahr 2012, war es für die beiden Schauspieler – genau genommen – erst die zweite Zusammenarbeit. Gedreht wurde der Film nach Silver Linings Playbook und vor American Hustle. Die Regisseurin Susanne Bier hat sich mit der Fertigstellung des Films viel Zeit gelassen.

In „Silver Linings Playbook“ haben Jennifer Lawrence und Bradley Cooper, in meinen Augen, schon kein glaubwürdiges Paar abgegeben. In „Serena“ ist es nur noch schlimmer. Trotz Schminke und kunstvoll ondulierten Haaren (wie sie in der Wildnis ihre Haare so perfekt gestylt bekommt, bleibt wie so einiges in dem Film ein Rätsel) wirkt Jennifer Lawrence hier in einigen Szenen wie ein 15-jähriges Mädchen und Bradley Cooper wie ihr Papa. Die Sexszenen in dem Film machen das nur noch fragwürdiger. Vielleicht passt Jennifer Lawrence auch einfach nicht in einen Film, der in dieser Zeit spielt.

Jennifer Lawrence ist immer besonders grandios wenn sie starke oder durchgeknallte Persönlichkeiten spielt. Hier hat sie auch die Möglichkeit, diese Facetten auszuleben, aber das tröstet einfach nicht über die oberhohle Geschichte hinweg. Ich habe aus dem Film gezogen, dass Mord und/oder ein Baby der Ausweg aus der Misere sind bzw. ist. Ich fand das so dämlich und ärgerlich, insbesondere wenn man an die, an dem Projekt beteiligten Talente denkt.

„Serena“ war ursprünglichl im Gespräch für einige Oscar-Nominierungen, nach den durchwachsenen Kritiken und dem Umstand, dass auf eine amerikanische Kinoauswertung im Jahr 2014 verzichtet wurde, nicht länger.

„Serena“ wurde erstmalig auf dem London Film Festival 2014 gezeigt. Der Film hat bereits einen amerikanischen Verleiher (Magnolia Pictures), der Film wird dem amerikanischen Filmfan jedoch scheinbar erst ab dem 26. Februar 2015 direkt auf VOD zugänglich gemacht. Einen Monat später, am 27.03.15 soll er dann in einigen Kinos in den U.S.A. gezeigt werden. Ich habe den Film in einer Pressevorführung gesehen. Gezeigt wurde die OmU.

Offizieller Trailer zu sehen:

Deutscher Trailer zu sehen:

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